Zur Ergänzung an den vorangegangenen Beitrag „zu Ehren unserer deutschen Soldaten“ -( siehe Kommentar)

Wir sehen hier zwei amerikanische Heeresführer mit unterschiedlichen Qualitäten.

Links: Dwight D. EISENHOWER, der bereits im September 1944 ein

Fraternisationsverbot gegenüber den Deutschen verhängte. (Wir haben erst vor zwei Tagen darüber gelesen)

Rechts: George S. PATTON, der einst sprach »Ich habe große Achtung für die deutschen Soldaten. In Wirklichkeit sind die Deutschen das einzige anständige in Europa lebende Volk.« (Tagebucheintragung, 31. 8. 1945),

Dem amerikanischen General Dwight D. EISENHOWER (1890-1969) widmet David L. Hoogan in seinem Buch: „Das blinde Jahrhundert – Amerika, das messianische Unheil ein eigenes Kapitel mit der Uberschrift »Ike und die gefolterten Deutschen«. Es heißt darin: »>Ike< – wie EISENHOWER noch heute, sogar in Deutschland von vielen beinahe zärtlich genannt wird – sagte als Bolschewistenfreund dem sowjetischen General SCHUKOW, als sie 1945 bei Torgau an der Elbe den ersten militärischen Kontakt miteinander aufnahmen:

»Wenn ich an irgendeinen unter der Folter langsam sterbenden Deutschen

denke, sei es Mann, Frau oder Kind, macht mich das froh<.«

Der andere herausragende amerikanische General war George S. P A T T ON (1885-1945). Er war eine Persönlichkeit, die offenbar begriffen hatte, was gespielt wurde.

Er sah Deutschland anders und schrieb im Juli 1945 an seine Frau Beatrice: »Berlin hat mich deprimiert. Wir haben das, was eine gute Rasse hatte sein können, vernichtet und sind dabei, mongolische Wilde an ihre Stelle zu setzen.« Und am 31. August 1945 erklärte er Beatrice: »Der

Quatsch in den Zeitungen,.. ist behämmert… Dieses Geschreibsel kommt von den Juden, die sich rächen wollen. Die Deutschen sind tatsächlich das einzig anständige Volk, das es in Europa noch gibt.«

Patton hätte 1946 in den Ruhestand treten wollen. Man hatte ihn wegen Unstimmigkeiten mit seiner Führung von seiner glorreichen dritten Armee entbunden. Er wurde in Bad Nauheim postiert, wo er Quellenmaterial zur Geschichte der Zweiten Weltkrieges zusammentragen sollte. Er empfand dies als degradierend und demütigend. Patton entschied sich hierauf, die Armee zu verlassen.

Es ist der 12. Dezember 1945 –

Einen Tag vor seiner Abreise nach England, von wo er mit einem Kriegsschiff in die Vereinigten Staaten weiterreisen sollte, wollte er noch in der Nähe von Mannheim an einer Fasanenjagd teilnehmen. Es war tiefer Winter und die Gegend schneebedeckt.

Bei der Hinfahrt stieß kurz vor Mittag sein olivfarbener 1938er Cadillac mit einem 2,5 Tonnen schweren GMC Army-Truck zusammen. Der Lastwagen war ohne Vorwarnung nach links zu der Fahrspur abgebogen, auf der Pattons Cadillac entgegenkam.

In einem Heidelberger Militärlazarett erliegt am 21. Dezember 1945 George Smith Patton seinen Verletzungen.


Eure Kommentare:

Die Ironie der Geschichte besteht darin, dass Eisenhower einer deutschen Familie entstammte, Patton hingegen nicht. Wie dem auch sei: Als sich der Krieg in Europa seinem Ende zuneigte, begann Patton zu begreifen, wogegen genau die Deutschen kämpften – und warum; er fing an, von einer Wiederbewaffnung der Deutschen und einem Angriff auf die Sowjetunion zu sprechen.

Nicht lange darauf ereignete sich Pattons tödlicher „Unfall“.

All diese Geschichten sind schockierend und völlig überraschend. Erstaunlich, wie wir nichts über diese Zeit des Nachkriegsdeutschland wissen. Es gibt ein „Loch“ der Geschichte

Man darf nie vergessen, dass Eisenhower deutscher Abstammung war und aus dem Saarland stammte; seine Vorfahren, die sich in Amerika niedergelassen hatten, hießen Eisenhauer, was zu Eisenhower anglisiert wurde.

Ne jamais oublier que Eisenhower était d’ascendance allemande, originaire de la Sarre, ses ancêtres venus s’installer en Amérique s’appelaient Eisenhauer, anglicisé en Eisenhower.


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