Die Reihe „Verschwörung gegen den Frieden“ lasse ich in den nächsten Tagen enden. Was leider nicht bedeutet, dass die „Verschwörung gegen den Frieden“ in der Gegenwart ihr Ende findet … Ich befürchte, davon sind wir noch weit, sehr weit entfernt. Aber viele unter uns sind auf einem guten Weg, besser zu verstehen …
Nachdem der Schaden angerichtet, dann ist immer gut Reden ….
Späte Einsicht: Der Labourabgeordnete Mc COVERN, Mitglied des Parlaments für Glasgow, sagte im Berliner Rathaus bei einer Pressekonferenz:
»Ich entschuldige mich dafür, was England gegen Deutschland zwischen 1914 und 1939 getan hat. Mein Land ist für viele gewaltige Irrtümer verantwort-lich, die gegenüber Deutschland begangen wurden, insbesondere für den Versailler Friedensvertrag und die Behandlung der Weimarer Republik. Wir und Frankreich halfen, Deutschland in den Weg zum Zweiten Weltkrieg zu treiben. Viele von uns wollen diesen Fehler nicht wiederholen. Wir sind beunruhigt über gewisse Anzeichen bei Persönlichkeiten und Zeitungen, die versuchen, allen Hass und alle Missgunst wieder auszugraben.« (UN-Archiv 8832)

Madame DE STAËL (1766-1817) in ihrem Buch Über Deutschland: »Wenn den Deutschen noch so großes Unrecht angetan wird, findet sich immer ein obskurer deutscher Professor, der so lange an der Objektivität herumbastelt, bis er bewiesen hat, dass die Deutschen Unrecht getan haben.«
In der Tat, das zieht sich wie ein roter Faden durch die Geschichte.
Was vielleicht so manchem auch eher unbekannt ist:
Den damals an europäische Mächte hochverschuldeten USA wird für den Ausbruch des Ersten Weltkrieges kaum Beachtung geschenkt. Es sollen sich jedoch Frankreich, England und die USA schon vor Ende des 19. Jahrhunderts im geheimen gegen das Deutsche Reich abgesprochen haben, so dass mit dieser Hilfszusage im Rücken Paris und London beruhigt einem Krieg gegen das Kaiserreich entgegensehen konnten.
Zu den von amerikanischer Seite vorgebrachten Begründungen für den Kriegseintritt der USA 1917 schreibt WILHELM II.: »Es muss aber doch erwähnt werden, dass John Kenneth TURNER in seinem bereits erwähnten Buch Shall it be again? an der Hand umfangreichen Materials nachweist, daß alle Gründe WILSONS (des 1917 amtierenden US-Präsidenten, R.K.) für Amerikas Eintritt in den Krieg Scheingründe waren, dass er vielmehr lediglich im Interesse der mächtigen Hochfinanz der Wallstreet handelte. Der große Gewinn, den Amerika aus dem Weltkrieg gezogen hat, liegt darin, dass die Vereinigten Staaten nahezu 50 % des Goldes der ganzen Welt an sich ziehen konnten, so dass jetzt der Dollar an Stelle des englischen Pfund den Wechselkurs in der Welt bestimmt.
Es gäbe noch weitere Ereignisse, die keinen Zweifel daran hegen, dass die Einkreisung Deutschlands, die dann zum Ersten Weltkrieg führte, also viel eher, als von der herrschenden Meinung vertreten, begonnen zu sein, und die USA haben anscheinend daran einen beträchtlichen Anteil.
Da wäre zum Beispiel die schnelle vertragliche Schlichtung der Faschoda-Krise um den Sudan von 1898/99 zwischen Frankreich und England oder die Venezuela-Krise von 1903.
Die Vorboten hatte ich bereits in einem anderen Beitrag aufgeführt. (siehe Kommentar).
Und dann wäre da noch die Geschichte zum Gold.
Die Sieger verlangten nach dem Tribut-Diktat von Versailles auch die Privatisierung der Reichsbank (umschrieben mit “unabhängig”). Ihr Mann in Deutschland für dieses Projekt war der Freimaurer Hjalmar Schacht, der darüber hinaus die verbliebenen Goldvorräte der Reichsbank der privaten Notenbank der USA (FED) “zur Aufbewahrung” überließ.
Als Adolf Hitler am 30. Januar 1933 von Reichspräsident Paul von Hindenburg mit der Bildung einer von der NSDAP geführten Regierung beauftragt und als Reichskanzler vereidigt wurde, war dem neuen Kanzler klar, dass die militärisch mächtigen Feinde rings um Deutschland nur auf eine Gelegenheit warteten, mit einem neuen Krieg jeden Befreiungsversuch des deutschen Volkes endgültig zerschlagen zu können. Das wurde schon dadurch deutlich, dass man nur einen Tag nach der Bestätigung Adolf Hitlers im Reichstag, am 24. März 1933 Deutschland den Krieg erklärte.
1953 veröffentlichte Hjalmar Schacht seine Autobiographie, in der er auch den Besuch bei der FED 1927 zur Inspektion des deutschen Goldes bleiläufig wie folgt schildert: “Ein anderes Erlebnis ergab sich aus der Tatsache, dass die Reichsbank ein nicht unbeträchtliches Golddepot bei der Federal Reserve Bank in New York unterhielt. Strong war sehr stolz darauf, uns im tiefen Keller des Gebäudes die Tresore zeigen zu können, und erwähnte dabei: ‘Dr. Schacht, jetzt sollen Sie auch mal sehen, wo das Gold der Reichsbank aufbewahrt wird’. Wir durchschritten die Tresore, während die Beamten den Aufbewahrungsplatz des Reichsbank-Goldes suchten. Wir warteten viele Minuten lang, bis schließlich die Auskunft kam: ‘Mr. Strong, wir können das Gold der Reichsbank nicht finden’. Strong war sehr bestürzt, aber ich tröstete ihn: ‘Lassen Sie’s gut sein, ich glaube Ihnen, dass das Gold da ist. Selbst wenn es nicht da sein sollte, sind Sie mir gut für den Ersatz’.”
Es überrascht kaum, dass es Schacht völlig gleichgültig war, ob das deutsche Gold verschwunden war, denn Benjamin Strong, damaliger Präsident der privaten Notenbank FED, war sein persönlicher Freund und Logenbruder. Und das Gold tauchte natürlich nie mehr auf.“
Und damit kommen wir wieder zurück zur Einschätzung des britischen Staatsmanns und Schriftstellers Benjamin D’Israeli (später Earl of Beaconsfield). In einem seiner Werke beschreibt er, dass die wahren Fädenzieher der Politik oft im Verborgenen agieren. (siehe vollständigen Beitrag dazu im Kommentar.
Der englische Premierminister D’Israeli sagte am 12.9. 1876:„Die Staatsmänner dieses Jahrhunderts haben es nicht allein mit Regierungen, mit Kaisern, Königen und Ministern zu tun, sondern mit geheimen Gesellschaften, Elementen, denen man Rechnung tragen muss. Diese Gesellschaften können schließlich alle politischen Anordnungen zunichtemachen. Sie haben überall Agenten, skrupellose Agenten, welche Morde schüren, und sie können ein Blutbad herbeiführen, wenn sie es für zweckmäßig halten.
Das wohl meiste Blut durch diese Intrigen hat dabei zweifellos das deutsche Volk verloren.

Das Ende des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nationen war auch der Beginn eines gnadenlosen freimaurerischen Treibens, dass wiederum nichts mit dem Ursprung der Freimauerei gemein hat. Denn tatsächlich wandelte sich das Bild der Freimaurerei, beginnend mit der 1914 hereingebrochenen Weltkatastrophe. Schon bald offenbarten sich Strömungen zur Menschheit zerspaltenden Kräfte.

Auch dazu gibt es noch einen Beitrag im Kommentar.