Diesen Beitrag würde ich gerne den Ausführungen meiner Mutter über die von ihr erlebte Zeit nach 1933 voranstellen – zum besseren Verständnis, wie es dem deutschen Volk vor 1933 ergangen ist.

Denn: „Es ist schon die Mühe wert, den tatsächlichen Geschichtsablauf zu erforschen und nicht, die nach 1945 von den Siegern umgeschriebene Geschichte, anderen in taktloser Weise aufzudiktieren“
Aus diesem Grund ist auch die Beitragsreihe „Verschwörung gegen den Frieden“ entstanden. Die Beiträge dazu findet ihr wie gewohnt im Kommentar.
Der englische Premierminister D’Israeli sagte am 12.9. 1876: „Die Staatsmänner dieses Jahrhunderts haben es nicht allein mit Regierungen, mit Kaisern, Königen und Ministern zu tun, sondern mit geheimen Gesellschaften, Elementen, denen man Rechnung tragen muss. Diese Gesellschaften können schließlich alle politischen Anordnungen zunichte machen. Sie haben überall Agenten, skrupellose Agenten, welche Morde schüren, und sie können ein Blutbad herbeiführen, wenn sie es für zweckmäßig halten.“
Dieses Zitat stammt aus dem berühmten Roman „Lothair“ (1870) von dem britischen Staatsmann und Schriftsteller Benjamin D’Israeli (später Earl of Beaconsfield). In diesem Werk beschreibt er, dass die wahren Fädenzieher der Politik oft im Verborgenen agieren. Abgedruckt wurde es auch in der Zeitschrift: „Mensch und Maß“, 23.6.1964, Seite 549.
Das, was er dazumal gesagt hat, ist natürlich nichts „Neues“, aber es ist doch immer ganz nett, wenn es nochmal geschrieben steht.
Ungeachtet des Wissens darüber, das bereits im Jahre 1648 mit dem sogenannten „Westfälischen Friedensvertrag“ weitere Kriege „eingeläutet“ wurden, „lesen wir noch einmal rein“ wie bekannte Staatsmänner die „Lage“ danach einschätzten.
• Der Außenminister des Kaiserreiches Österreich-Ungarn im Ersten Weltkrieg, Graf Czernin, schreibt in seinem Buche „Im Weltkriege“ über den Weltkrieg und Versailles:“Die Entente, welche den Krieg nicht beendigen ließ und die Hungerblockade noch monatelang nach Abschluss der Feindseligkeiten fortsetzte, hat die Welt ins Chaos gestürzt. Der Bolschewismus ist die fürchterlichste Fratze staatlicher Einrichtungen. Der Krieg ist sein Vater, die Hungersnot seine Mutter, die Verzweiflung sein Pate. Versailles ist kein Ende des Krieges, es ist nur eine Phase desselben. Der Krieg geht weiter, wenn auch in veränderter Form.“
• Der Präsident der USA im Ersten Weltkrieg, Woodrow Wilson sagte am 26.10.1916 in Cincinnati: „Niemand weiß, woraus der gegenwärtige Weltkrieg entstanden ist: keine einzelne Tatsache hat ihn hervorgerufen, sondern alle Dinge im Allgemeinen.“
• Der britische Premierminister im Ersten Weltkrieg Lloyd George sagte am 22.12.1920 in Birmingham: „Je mehr man die Bücher über die Vorgeschichte des Krieges liest, desto deutlicher wird es, dass keiner der führenden Männer den Krieg gewollt hat, man ist vielmehr in diesen hineingeglitten, hineingestolpert, hineingetorkelt.“
• Der französische Ministerpräsident Im Ersten Weltkrieg , George Clemenceau, äußerte im Juni 1921: „Der Krieg war nur die Vorbereitung, die Vernichtung des deutschen Volkes fängt jetzt an!“
Und er sagte weiter (Zuschrift im Stockholmer Nobel-Institut): „Ich will niemals meine Memoiren schreiben, wenn ich das schreiben würde, so würde nicht ein Mann, auch nicht ein einziger mehr in den Krieg ziehen, selbst wenn seines Landes Zukunft auf dem Spiel stünde.“ (Zeitschrift: „Drehscheibe“, 4.10.1931)
Interessant ist auch die einleitende Aussage des Professors Kohler aus seinem Buch „Der Prozess gegen die Attentäter von Sarajevo“. Denn dort wurde die Mitwirkung freimaurerischer Kreise zugegeben. In der Einleitung heißt es daher: „Wir wissen nun, dass internationale Mächte hier gewaltet haben, Mächte, die auch sonst in diesem, wie auch in anderen Kriegen, die unheilvolle Rolle gespielt haben … //
————————–
Diese hier aufgeführten Zitate zu den Ereignissen aus dem Ersten Weltkrieg vermitteln nur wage, das Ergebnis aus dem „Friedensdiktat“ von Versailles – die unvorstellbar große Not des deutschen Volkes. Die Folgen aus dem Versailler Vertrag waren niederschmetternd. Das Leben der Menschen war begleitet von Hoffnung auf Veränderung und auf Jemanden, der sie aus diesem Sumpf wieder herausführen kann.
Das Versailler Diktat ist ein Dokument des Hasses und Neides. Unterschrieben von den Deutschen, unter der Drohung der Sieger die Kriegshandlungen wiederaufzunehmen. In England, auch in Amerika und anderen Ländern gab es Stimmen, die den Vertrag nicht für richtig hielten. Auch viele ausländische Stimmen nahmen Stellung gegen den Vertrag. Einige Politiker sagten das ganz deutlich: “…ein der fortgeschrittenen, gebildetsten, kultiviertesten Völker wurde in koloniale Abhängigkeit, Elend, Hunger, Ruin und Rechtlosigkeit gebracht, also in Verhältnisse versetzt, unter denen noch kein zivilisiertes Volk gelebt hat.”
Wie meine Mutter die Zeit nach 1933 erlebt hat, also die Zeit, wo es gelang, das deutsche Volk aus dem Elend zu führen, darüber lesen wir dann morgen.