Nach dem alliierten Bombenterror lagen die meisten der großen deutschen Städte in Schutt und Asche. So wie auch all die vergeblichen Friedensbemühungen von deutscher und internationaler Seite aus begraben lagen – 50 ernsthafte Versuche, die bis gegen Ende des Krieges unternommen wurden: Die Bemühungen scheiterten am Kriegswillen in London und Washington.

Heute weiß man: Dieser Krieg gegen Deutschland erfolgte vorsätzlich, in Fortsetzung des Ersten Weltkrieges. Wir erinnern uns: Auch im Ersten Weltkrieg (Dezember 1916 – Deutsches Friedensangebot) wurde der Vorschlag von der Entente (Alliierte) zum Frieden abgelehnt. (siehe dazu auch die Beiträge zu „Verschwörung gegen den Frieden“).
Der alliierte Bombenterror gegen Deutschland erreichte ab Februar 1945 seinen Höhepunkt.
Im März 1945 warf die britische Royal Air Force mehr Bomben über Deutschland ab als in jedem anderen Kriegsmonat zuvor – und das, obwohl die Regierung in London wusste, dass nach den jahrelangen Bombardements kaum noch strategisch wichtige Ziele übrig waren.
Es waren die Trümmerfrauen, die unmittelbar nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs den Grundstein für den Wiederaufbau der zerstörten Städte Deutschlands gelegt haben. Sie klopften Mörtel von Steinen, aus denen Baumaterial wurde, und trugen damit ihren Teil dazu bei, dass der Kriegsschutt abgetragen werden konnte und die oftmals weiträumig zerstörten Städte allmählich wieder bewohnbar wurden.








Und sie wurden von denen dazu verpflichtet, die den Schaden angerichtet haben. Wer sich nicht beteiligt, bekommt keine Lebensmittelkarten.
Nach Schätzungen der Berliner Verwaltung würden die Trümmer der Reichshauptstadt einen Güterzug mit einer Länge von Berlin bis nach Dortmund füllen.
In vielen anderen Städten sieht es ähnlich aus. So sind in Frankfurt am Main von 44 559 Gebäuden nur 8683 unversehrt geblieben.
Es waren unsere Mütter, Großmütter und Urgroßmütter, die das Unmögliche möglich machten …
Und das in einer Zeit, als die deutsche Bevölkerung hungerte, unter schweren Krankheiten litt und wo viele Männer im Krieg gefallen sind, und die, die überlebt haben in den Kriegsgefangenenlagern zu Tode malträtiert wurden. In einer Zeit, wo die Frauen nicht wussten, was sie ihren Kindern zu essen geben sollen. In einer solchen Zeit erließen die Besatzungsmächte „Kontrollrat-Befehle“, die alles, was menschenwürdig war, außer Kraft setzten.
Unter anderem das Gesetz Nr. 32: Im Juli 1946 erließ der Alliierte Kontrollrat ein Gesetz, das Arbeitsschutzbestimmungen für Frauen aussetzte, um deren offiziellen Einsatz im Baugewerbe zu ermöglichen.







———————————————————–
Infotafel:
Der lange geplante alliierte Bombenkrieg
Schon lange Zeit vor Beginn des Zweiten Weltkriegs wurde auf internationalen Konferenzen und bei sonstigen Bemühungen der Versuch unternommen, ein Luftkriegsrecht zu schaffen. Alle Versuche scheiterten, zum Teil auch deswegen, weil unterschiedliche Auffassungen über den Einsatz der Luftwaffe bestanden haben.
Es wurde mehrfach über eine Begrenzung des Luftkrieges verhandelt, jedoch stets ohne Erfolg. 1935 versuchte Deutschland, den Luftkrieg als völkerrechtswidrig zu erklären.Das Deutsche Reich trat für ein Verbot des Abwurfs von Gas-, Spreng- und Brandbomben auf offene Ortschaften ein. Alle diese und viele andere Vorschläge scheiterten an der Haltung Englands. Großbritannien war damals schon ganz auf strategischen Bombenkrieg eingestellt.
Weiterführende Literatur: Gerhard BAUMFALK, Der Luftkrieg über England und Deutschland 1939 bis 1945
