Von der Verschwörung gegen den Frieden!

Lasset uns beginnen, und finden wir heraus, wer unsere wahren Feinde sind ….

Nirgends wurde so viel Aufwand betrieben, um eine bestimmte Bevölkerung über 250 Jahre zu demütigen, zu vergewaltigen und zu ängstlichen und arbeitsamen Jasagern zu erziehen, wie der unseren. So etwas tut man nicht grundlos und die wahre Ursache dürfte in der Zeit liegen, die man den Menschen bewusst vorenthält.

Wem ist nicht Deutschland untertan?

Es wimmelt stets von zwanzig Heeren: Verwüstung zeichnet ihre Bahn,

und was die Armut spart, hilft Übermut verzehren.

Ihr Natternheer zischt uns ums Ohr,

die Deutschen Herzen zu vergiften,

und wird, kömmt ihr kein Hermann vor,

In Hermanns Vaterland ein schmählich Denkmal stiften.“

(Johann Peter UZ – das bedrängte Deutschland / 1749)

… Wenn ein Land von zahlreichen fremden Heeren heimgesucht wird …

Nur Bruchstücke aus diesem Teil der Geschichte von vor 250 Jahren sind uns bekannt. Doch aus wenig uns verbliebenen Überlieferungen wir immer wieder deutlich, dass die Eigenverantwortung ein zutiefst heidnisches Konzept ist – und das alle aus dem Boden gestampften Religionen Konstrukte sind, die dem Heiden seine Eigenverantwortung entreißen wollen.

So wurde also immer und immer wieder versucht, den heidnischen Glauben mit all seinen Ritualen zu brechen und die Geschichte dazu auszulöschen. Doch in Gänze ist dies nicht gelungen. Bis zum heutigen Tag sind sie voller Eifer im Vernichten, löschen alte Schriften und Überlieferungen. Doch immer und immer wieder tauchen diese auf, erinnern an unsere Ursprünge, verweisen auf unsere Wurzeln. Was tief im Menschen verwurzelt ist, das lässt sich nicht so einfach auslöschen.

Auf dem Beitragsfoto seht ihr eine Religions- und Missionskarte. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts waren trotz intensiver Missionierung immer noch viele Landesteile vom Heidentum geprägt. Viele dieser Stämme, jenseits von Rhein und Donau verehrten noch lange ihre alten heidnischen aus der grauen Vorzeit ihrer Urväter.

Noch ein paar Gedanken zu den Überlieferungen:

Die ganze Geschichte um den 30-jährigen Krieg scheint ein Konstrukt aus verschiedenen Quellen, die selbst zum Teil auch wieder Reinschriften, also Kopien sind. In vielen von diesen Dokumenten geht es um Geld und um Zuwendungen für die Kirche. Man kommt nicht umhin der Annahme, als ob der katholische Süden einen heidnischen Norden vernichten wollte und da das aber nicht möglich war, eine abweichende Katholizismus-Version „, genannt Protestantismus, für die Naturvölker /Heiden entwickelt wurde.

Die heutige Kirchengeschichtsforschung versteht unter Gegenreformation die Gesamtheit aller Versuche katholischer Fürsten und Bischöfe, das verlorenen Glaubensterrain mit politischen, ja sogar mit militärischen Mitteln wiederzugewinnen. Der gesamte, sehr komplexe Vorgang hielt bis in die Mitte des 17. Jahrhunderts an.

Wache, edles deutsches Volk, und lerne deine Feinde kennen, um dich gegen ihre List verteidigen zu können!

Ein erster Rückblick:

Hatte die Erneuerung der Kirchen in den alten Orden bereits vor der Reformation begonnen, so bildeten sich in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts neu Mönchsgemeinschaften, die sich zu strenger Askese, aber auch zu karitativen Aufgaben verpflichtete.

Einer Erneuerung der Kirche ohne die Gründung der Gesellschaft „Jesu“ durch den baskischen Offizier Ignatius von Loyola (1491-1556) ist nicht vorstellbar: Von Papst Paul II. im Jahre 1540 anerkannt, verpflichtete sich diese Ordensgemeinschaft der „Jesuiten“ zum besonderen gehorsam dem Papst gegenüber.

Dieser Orden entfaltete unter anderem im höheren Bildungswesen eine besondere Aktivität. An seinen in rascher Folge gegründeten Universitäten und Kollegienhäusern bildete er eine geistige Elite heran, zu der Persönlichkeiten wie

Petrus Canisius (1521-1597), Aloysius von Gonzaga (1568-1591), Franz Xaver (1506-1552) oder Matteo Ricci (1552-1620) gehörten, die sich als Erzieher, Wissenschaftler und Missionare u. a. in Japan, Indien und China, in Amerika, in Madagaskar, aber auch in Europa einen Namen machten.

Die sogenannte Gegenreformation ist ohne den Jesuitenorden nicht verständlich.

Dessen Gründung wiederum ist nicht erklärbar ohne den Hintergrund des spanischen Staatskirchentums, dass der frühen Reformbewegung starke Impulse gegeben hat. Es wundert daher nicht, wenn spanische Bischöfe auf das Trienter Konzil entscheidenden Einfluss genommen haben. In Spanien verbanden sich im 16. Jahrhundert in ganz einmaliger Weise Mystik, Kontemplation und tätiges Apostolat miteinander.

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Auch das ist erwähnenswert: In Amerika, in Mexiko, in Peru, vor allem in Paraguay wurde den Jesuiten die Evangelisierung durch das Nomadentum der Eingeborenen und durch die Gegensätze der Stämme untereinander erschwert. Während sie in den wichtigen Zentren die „Seelsorge“ an den Weißen und Sklaven ausübte, bemühten sie sich in den Wäldern oder im Busch die Eingeborenen in Dörfern sesshaft zu machen.

Die Missionare Mexikos taten das gleiche:

1572 kamen zwölf Jesuiten aus Europa. 1591 widmeten sich zwei von ihnen den Indios im Inneren des Landes.

1614 betreuten 39 Priester und vierzehn Brüder elftausend Christen, sodass die Provinz Mexiko gegründet werden konnte.

Besonders hart, war die Brasilienmission. Die Indios leben in einem Klima des Zauberwesens, in starker Verbindung zur Natur.

Vielleicht wird darüber manches verständlicher zu dem, wer das „Sagen“ hatte, immer noch hat und wie sich manches zusammensetzt.

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Die bereits verfassten Beiträge zu „Wache, edles deutsches Volk, und lerne deine Feinde kennen, findet ihr wie gewohnt im Kommentar


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