Ihr Lieben, nun ist es endlich so weit. Heute sind mehr als 100 Bücher druckfrisch bei uns zu Hause eingetroffen. Wie viele von euch wissen, ist dies mein erstes von mir veröffentlichtes Buch, das auf die Reise gehen wird.
Ich weiß, dass die Mutti das alles sehr gut beobachtet, unser Schaffen, unser Tun, und die damit verbundene Neugier der Menschen, die mehr über das „Damals“ erfahren möchten. Schließlich ist es ihre Lebensgeschichte, die in Kürze in die Hände vieler interessierter Menschen gelangen wird.
Es ist die bemerkenswerte Geschichte einer Frau, die 101 Jahre alt werden durfte und der Nachwelt ihre ganz persönlichen Erlebnisse aus den Jahren 1923 bis 1948 hinterlassen hat.
Bis nur wenige Tage vor ihrem Tod im März 2024 hat sie immer noch all das, was ihr wichtig erschien, niedergeschrieben. Manches darunter wurde von ihr wiederholt erwähnt. Wahrscheinlich aus dem Grund heraus, weil es Dinge gibt, die man nicht oft genug wiederholen kann.
„Die Toten können nicht nach Gerechtigkeit verlangen, es ist die Pflicht der Nachkommen, dass für sie zu tun.“
Nicht täglich verlegt man ein Buch. Demzufolge bin ich schon ganz dolle aufgeregt. Ihr wisst ja, so wie ein Flitzebogen. Natürlich freue ich mich über jeden interessierten Leser.
Da sich schon einige „vorangemeldet“ haben, werde ich also dort in der Reihe ganz oben beginnen, um eurem Wunsch dieses Buch zu erhalten, ganz schnell nachzukommen.
Wie mache ich das am besten?
Von einigen von euch ist mir auch die E-Mail-Adresse bekannt.
Da ich überwiegend auf Facebook (Meta) unterwegs bin, könnt ihr mich dort unter privater Nachricht (Messenger – Klara Undine Fall) anschreiben, oder ganz „klassisch“ über E-Mail: undinepeter@web.de.
Wir kriegen das schon hin. Ich freue mich auf jeden Fall auf eine hoffentlich reibungslose Versand-Aktion.
Und selbstverständlich versende ich auch über die bereits erhaltenen Anfragen hinaus. Schreibt mich einfach an. Es sind mehr als 100 Bücher, die ich im Moment zur Verfügung habe. Ich versende, solange der Vorrat reicht.
Gern kann auch vorbestellt werden. Ab einer bestimmten Bestellmenge geht das Buch über eine zweite Auflage dann erneut in Druck.
Hier geht`s zum Kauf!
Die Kosten, die euch entstehen, belaufen sich dann auf
22,95 pro Buch + 2,70 Euro für den Versand (innerhalb Deutschlands)
Hier noch einmal meine E-Mail Adresse zur
Versand-Abwicklung, oder wenn ihr noch Fragen habt: undinepeter@web.de
Zur Info: Dieses Buch wird ohne das Dazutun Dritter (z. Bsp Verlag), ausschließlich von mir selbst verlegt, veröffentlicht und verteilt.
Ich danke euch ganz herzlich für eure Unterstützung und das damit verbundene Interesse, das Wissen unserer Altvorderen zu bewahren.
In den folgenden Beiträgen findet ihr Rezensionen zum Buch und eine Leseprobe.
Es scheint, es sei traurige Gewissheit: Kaum jemand, nimmt sich noch die Zeit, an den Orten zu verweilen, die unseren Ursprung und einen großen Teil unserer Geschichte widerspiegeln.
Kein Wunder also, dass mich ein Traum immer wieder einholt: In diesem Traum sehe ich einen runden Holztisch. Darauf stehen mehrere Kerzen, die einen kleinen Raum hell erleuchten. Auf einem etwas wackligen und knarrendem Stuhl, sitzt ein Mann mit einer dicken Hornbrille und liest aus einem alten, in Leder gebundenes Buch, neugierigen Menschen Geschichten vor. Es ist mucksmäuschenstill. Hin und wieder hüstelt jemand ganz leise, seufzt oder lächelt zustimmend.
In Zeiten, in denen wertvolle Informationen zur deutschen Geschichte und Kultur immer weiter ins Abseits rücken, stelle ich mir oft einen solchen Ort vor. Einen Ort, an dem unzählige Menschen der Geschichte hinter der Geschichte nachlauschen.
Ein Traum, eine fixe Idee, ein törichter Gedanke?
Vielleicht. Vielleicht aber auch nicht. Denn die Ereignisse der letzten Jahre lassen aufhorchen. Viele Menschen dürsten nach mehr Wissen aus der Vergangenheit. Sie möchten mehr über die Zusammenhänge der Gegenwart zu längst vergangenen Ereignissen erfahren. Neugierige Leser wünschen sich diesen „Aha-Effekt“. Dazu liefert die deutsche Geschichte einen Spannungsbogen wie kaum ein anderes Land auf der Welt.
Zugegeben, es ist ein mutiges Unterfangen. Doch würde ich gerne diesen Versuch unternehmen, viele Menschen an einen solchen Ort zu bewegen. Sodass sie sich dort voller Neugier versammeln, um einen angeregten und lebendigen Austausch zu führen. Auch wenn wir die schnelllebige Zeit und die damit verbundene Digitalisierung oft verdammen, hat sie doch etwas Gutes: Mit Hilfe virtueller Werkzeuge, lässt sich ein derart breites Netz flechten, dass es ermöglicht, sich auf möglichst vielen Kanälen mit der deutschen Geschichte und Kultur zu beschäftigen.
Wer kennt sie nicht, diese Geschichtslehrer mit der monotonen Stimme, denen es nie gelang, Geschichte lebhaft darzustellen?
Geschichte darf nicht langweilen. Sie ist eng verbunden mit Überlieferungen, Fabeln und Sagen. Nur bedarf es eben der Kunst, den schmalen Grat zwischen leichter Lektüre und tieferem Sinn zu überwinden, um ein spannendes, unterhaltsames und kurzweiliges Potpourri ins Leben zu rufen.
„Das glaube, wer mag“- Portal könnte an dieser Stelle ein Zeichen setzen – mit dem Attribut eines fabelhaften Sammelsuriums zu Geschichte, Kunst und Kultur.
Und darüber hinaus, versorge ich als langjährige und erfahrene Reisejournalistin all meine neugierigen Leser mit wertvollen Tipps zu Unternehmungen, die das kulturelle Gut sanft untermalen.
753 v. u. Z. wurde Rom gegründet. Aus einem Stadtstaat und dem 453 v. u. Z. entstandenen Italien bildete sich in Jahrhunderten das Römische Reich. 50 v. u. Z. unterwarfen die Römer die Kelten (auch Gallier genannt), die bereits 600 v. u. Z. im heutigen Frankreich, Belgien, westlichen Deutschland und Norditalien siedelten.
Um 105 v. u. Z. erreichte das Römische Reich seine größte Ausdehnung. Es erstreckte sich vom Atlantik bis zum Euphrat und von Britannien bis zur Wüste Sahara und fasste zahlreiche Völker mit unterschiedlichen Lebensformen. Das wiederum erschwerte das Zusammenleben und führte später zu Streit und inneren Unruhen.
330 v. u. Z Antheas aus Marseille entdeckt deutsche Völker an der Nordsee.
113 (-101) Züge der Kimbern und Teutonen, Siege über die Römer.
39 v. u. Z. Die Ubier, vom Marcus Agrippa, am linken Rheinufer angesiedelt, legen den Grund zum heutigen Köln.
230 (ca.) Die Germanen der Ostseegegenden kommen in stärkere Bewegung. Die Goten in Südrussland. Vordringen der Franken und Alemannen am Rhein, der Goten an der Donau. (König Ostrogotha)
357 Der Cäsar Julian erficht bei Strassburg den letzten großen Römersieg am Rhein.
450 Germanische Einwanderung in England
456 Der Germane Ricimer setzt Kaiser ein und ab. († 472)
Als 476 u. Z. das Weströmische Reich zerbricht und der Germanenführer Odoaker die Herrschaft übernimmt, begründet er eine neue Epoche.
Kaum eine Zeit in der Weltgeschichte entwickelte eine ähnliche Dynamik wie die folgenden Jahrhunderte. Es entstand das große Germanenreich. Unter Karl dem Großen (748-814) erstreckte es sich vom Ebro bis östlich der Elbe, von der Nordsee bis Süditalien. Es war die Keimzelle des heutigen Europa.
Nach der Teilung des Riesenreiches für seine drei Enkelkinder entstand das Römische Reich Deutscher Nation, das fast 1000 Jahre bestand und erst von Napoleon in kleine Gebiete zerstückelt wurde.
Ein persönlicher Streifzug, der Mitstreiter sucht.
In Zeiten, in der das Interesse an deutscher Kunst, Kultur und Geschichte immer mehr ins Abseits rückt, wage ich den Versuch, die Geschichten zur Geschichte aufzugreifen. Zugegeben, ein mutiges Projekt, aber nicht hoffnungslos. Denn ich bin gewiss, weit da draußen, in den stillen Ecken, lechzt der Geist einiger Menschen nach diesen Kapiteln aus längst vergangenen Zeiten.
Mit jedem Kunstwerk, mit jedem Musikstück, und mit jeder Geschichte, die nicht mehr rezipiert und vergessen werden, büßen wir nicht nur eine Sichtweise auf das Leben ein, sondern vor allem wird die Welt ein Stück weit ärmer und kälter.
Wer eine Mondlandung simulieren kann und eine ganze Welt von dessen Echtheit überzeugt, ist auch zu anderen großen Betrügereien fähig.
Die nun anstehende „Mondchoreografie“ wird die Menschen wieder in Atem halten. In Zeiten, wo „Taschendiebe“ Hochsaison haben, erfährt die Betrugsserie eine Steigerung …
„Nichts geht mehr“ – „Rien ne va plus“
Es wirkt so ein bisschen, als sitze die Menschheit in der Falle und findet da nicht mehr heraus.
Verrückte Welt!
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Bild stammt aus der Bertelsmann Jahrhundertchronik Juli 1969
Es fragte mich heute dein bebender Mund, wer frei denn sei?
Ich hob meine Hand zum Himmel und sagte: die Wolken sind frei,
Und frei ist der Wind, der die Weiten der Welt im Fluge durchwühlt,
Und frei ist das Meer, das den schimmernden Strand mit Küssen bespült.
Frei sind jene Bergeshäupter, die nie ein Fußtritt bog,
Und frei sind die ruhenden Wälder, die nie ein Ruf durchflog
Dort baut der Fuchs sein Nest, der Hirsch wirft sein Geweih:
Natur, ihr glühendes Leben, ihr schweigender Tod, sie sind frei!
Sprich, sahst du den Adler kreisen? Was lenkt seinen ziellosen Flug?
Und sahst du ein Roß in der Wüste, das nie den Halfter trug?
Vernahmst du mein Lied, mein stürmisches Lied, meinen ersten und letzten Schrei?
Das Meer und der Aar und der Wald, das Roß und mein Lied, sie sind frei!
Dort spielt ein Kind am Ufer … die Barke durchschneidet den See …
Es küßt die Rose der Tau – was lächelst du trübe und weh?
Ach, jetzt erst versteh‘ ich die Frage, die Frage: wer frei denn sei?
Wir Toren, wir Knechte der Torheit, nur wir sind nicht frei.
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Der schottisch-deutsche Schriftsteller John Henry Mackay wurde am 6. Februar 1864 in Greenock Schottland geboren , er starb am 16. Mai 1933 in Berlin Charlottenburg.
In der vergangenen Woche haben wir so viel über das Leid unserer Vorfahren gelesen. Ich möchte und werde mir über die kommenden Tage eine Auszeit nehmen, von all dem Tragischen, was unserem Volk widerfahren ist.
In Zeiten wie diesen, macht man sich ja so seine Gedanken. Diesen Beitrag hier, habe ich übrigens im September 2023 verfasst und mit euch geteilt. Es scheint, unsere Lage sei unverändert.
Wir erfahren Zeiten, die mit enormen Herausforderungen einhergehen. Man kann sie auch nicht mal eben wegpusten. So wie den kurzen Schmerz oder die kleine Wunde am Finger.
„Du musst das verstehen! Alles folgt einem Plan“, vernehme ich immer wieder. Natürlich tut es das.
Das Böse war immer schon Teil der Weltgeschichte. Und es hat einen Plan. Der ist übrigens uralt, und der Trick, der damit einhergeht, ebenfalls.
Dabei ist eine Alleinstellung, auch Macht genannt, des „Pudels Kern“ und ruft so manchen Seelenfänger auf den Plan.
Scheinbar haben gerade ganz viele von denen Ausgang. Und nun kommt es: Die sind ja nicht einfach nur so unterwegs, und sammeln mit Leichtigkeit einzelne Seelen ein. Nein. Das, wäre auch viel zu einfach. Zum einen stehen sie im Dienst der Mächtigen und zum anderen müssen sie einem Auftrag Folge leisten. Resultierend daraus, schauen sie sehr genau hin, wer ins Muster passt. Wankelmütig, leichtgläubig und auf den eigenen Vorteil bedacht, das ist die Spezies, welche sie als erstes aufsuchen.
Und wie im Märchen vom Wolf und den sieben Geißlein, schmiert sich der Seelenfänger (in dem Fall der Wolf) die Kehle mit Kreide und ruft den Geißlein mit lieblicher Stimme zu: Öffnet mir die Tür! Macht auf, ihr lieben Kinder, eure Mutter ist da und hat jedem von euch etwas mitgebracht!
Zack…, das war leicht!
Nach der Verführung folgt die Fesselung. Zum Einsatz kommen nun Suggestion, Lug und Trug – man darf es auch Propaganda nennen.
Im wahren Leben folgen nun unzählige Versprechen zur Glückseligkeit, Schönheit Wohlstand, naja ihr wisst schon, dieses Seelenheil, dass eigentlich keines ist.
Ja, es sind Seelenfänger unterwegs. Deren Rahmbedingungen übrigens dem Prozedere aus Goethes „Faust“ gleichen.
Alles eine Prüfung, oder was?
Wenn ich die unzähligen Aufrufe und Hilfeschreie der Dichter und Schriftsteller aus längst vergangenen Zeiten lese, dann wird mir mehr und mehr bewusst, dass alles, was wir jetzt erleben nur eine Fortsetzung von …, ja von was eigentlich… ist?
Ich bin mir gewiss, wir werden vor eine Prüfung gestellt- damals wie heute.
Im übertragenen Sinne bedeutet Prüfung auch „schweres Leid“, schicksalhafte Belastung“ und im Sport „Wettbewerb, der bestimmte hohe Anforderungen stellt.“
Jeder geht anders damit um.
Manche stehen vor Prüfungen, die unüberwindbar scheinen. Doch trotz aller Hürden bestehen sie diese. Einige sind dabei sogar durch die Hölle gegangen.
Hier werden die Seelenfänger vermutlich nur mal kurz vorbeischauen – diese Gruppe an Menschen ist zu arbeitsintensiv, und so ziehen sie zunächst weiter. Ein Dorn im Auge bleiben sie den Fängern aber trotzdem, denn es sind die, die ihr Vorhaben stückweit gefährden können.
Und dann gibt es die, welche die Prüfung gar nicht als solche erkennen, sondern traumwandelnd an diesen vorbeiziehen. Ihr Wesen ist anders ausgerichtet, und demzufolge auch die Maßstäbe, die sie im Leben setzen. Sie möchten vor allem eins: Unter Einsatz des geringsten Widerstandes zum Ziel kommen – und zack, wieder Seelen gefangen.
Auf diesem Feld haben die Seelenfänger ein leichtes Spiel.
Beispiele dazu gibt es genug. Denken wir nur an die vergangenen 5 Jahre zurück. Da sind einige Menschen mächtig durchgerasselt. Ihnen wurden schließlich Fesseln angelegt, und nun sind sie willige Seelen – denn die eigene haben sie verkauft.
Und so weiter, und so fort… Das Böse war und bleibt Teil der Weltgeschichte, es nährt sich an verlorenen Seelen.
Was können wir tun?
Ich kann nur von mir sprechen. Wie sagt man so schön: „Jeder ist seines Glückes Schmied.“
Von mir aus können sich die Pläne der Anderen stapeln, auch wenn mir der Inhalt missfällt.
Eine gesunde Unzufriedenheit, eine gemütliche Unordnung, ein wohltuendes Chaos – stückweit im Widerspruch zur Norm oder zu diesen unsäglichen Vorgaben, das sind meine persönlichen Wegweiser.
Parallel dazu steht die Natur im Vordergrund meines Handelns. Ich denke, wir sollten viel mehr wieder unseren Gefühlen und Trieben nachgehen.
Indes ziehen die Seelenfänger weiter über das Feld – doch meine Seele fangen sie nicht.
Nach wie vor bin ich mir gewiss: In stürmischen Zeiten werden sie sich finden – all die Seelen, die noch frei sind.
Und denkt immer daran:
Wenn unsere Vorfahren nicht all die schrecklichen Ereignisse, Krisen und Katastrophen der Geschichte überlebt hätten, dann gäbe es uns nicht. Wir sind alle Nachfahren der Überlebenden und sozusagen genetisch für Krisen geeicht. Das ist ein Grund, sich weitaus weniger Sorgen um die Zukunft zu machen, als man gerne möchte, dass wir es tun. Das Leben findet immer einen Weg.
Die fürchterlichen Ausschreitungen und Vergehen an den Völkern dieser Erde, folgten immer auf einen unsäglich hoch befeuerten / geschürten Hass, daraus resultierten Feindschaften unter Brudervölkern.
Vor zwei Jahren habe ich einige dieser „von Hass erfüllten“ Gestalten mit ihren Aussagen unter die „Lupe“ genommen. Es sind nur wenige unter vielen.
Bei Hemingway heißt es wörtlich: „Als jener Krieg (der Erste Weltkrieg), gewonnen wurde, hätte Deutschland tatsächlich so zerstört werden müssen, dass wir es für hundert Jahre nicht mehr zu bekämpfen hätten, oder gar für immer, wenn es richtig gemacht worden wäre. Das lässt sich wahrscheinlich nur durch Sterilisation erzielen, ein Eingriff, der kaum schmerzhafter als eine Impfung ist und leicht zur Pflicht gemacht werden kann“.
Nach Ernest Hemingways Freitod war in Hollywood ein Film über sein Leben geplant. Hemingway als Kriegsaufklärer, als Spion – weniger über seine Eigenschaft als Mörder. Dafür wurde er 1950 von der New York Times „der bedeutendste Schriftsteller… der größte seit Shakespeare“ genannt, und er erhielt 1954 den Nobelpreis. Was die Person Hemingway betrifft > (siehe Foto und Kommentar.
Und dann war das dieser 10. Januar 1918: An diesem Tag hörten die US-Parlamentarier gemeinsam aus Anlass der feierlichen Eröffnung der neuen Sitzungsperiode die folgenden Worte ihres >Vorbeters »Allmächtiger Gott – Unser himmlischer Vater!. . Du weißt, daß Deutschland aus den Augen der Menschen genügend Tränen gepreßt hat, um einen neuen Ozean zu füllen, daß es genügend Blut vergossen hat, um jede Woge auf diesem Ozean zu röten, und daß es aus den Herzen von Männern, Frauen und Kindern genügend Schreie und Stöhnen gepreßt hat, um daraus ein neues Gebirge aufzutürmen.«
Dieses Gebet stammt aus dem Munde der Vertreter einer Nation, die damals schon genügend Eroberungskriege geführt und ihr Land von den Ureinwohnern durch Völkermord praktisch >gesäubert< hatte, richtet sich gegen die deutsche Nation.
Das Gebet im US-Kongress schloss dann mit Worten, in denen die Geschichtsfälschung fortgesetzt wird: »Wir bitten dich, o Herr, entblöße Deinen mächtigen Arm und schlage das große Rudel dieser hungrigen, wölfischen Hunnen zurück, von deren Fängen Blut und Schleim tropfen.
Solche Gebete haben in der amerikanischen Kriegspolitik eine lange Tradition.
Es gibt Dutzende Schriften, Quellen und Verweise zur Kriegspolitik der Amerikaner und Briten: Dazu muss man nicht weit ausholen, noch lange recherchieren. Sie machen auch keinen Hehl daraus. Im Gegenteil, sie ehren und belobigen ihre Handlanger, denn die Köpfe des Syndikats haben sich die Finger nicht schmutzig gemacht. Und es war auch nicht schwer, genügend „Personal“ herbeizurufen, um die geschickt ausgeklügelten Schandtaten in Umsetzung zu bringen.
Darunter machten, unter vielen anderen, neben Hemingway und Hitchcock, auch ein Sebastian Haffner (1907-1999), oder ein Louiz Nizer (1902-1994) von sich Reden.
Mal abgesehen von den unsäglichen Plänen Kaufmans, Morgenthau und Hooton, die zur gleichen Zeit verbreitet wurden.
In dem Buch von Nizer sind zum Teil die falschen Ansichten der Amerikaner über Deutschland begründet. Es war die Pflichtlektüre in Roosevelts Kabinett, die schließlich von General Eisenhower in 100 000 Exemplaren an seine Truppen verteilt wurde. In Beantwortung der Frage „Was sollen wir mit Deutschland machen?“, nennt Nizer folgende Möglichkeiten:
1. Ausrottung
2. Zuchtwahl
3. Politische Aufteilung
4. Zwangsverschickung
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All diese Handlanger suhlen sich in ihrem Hass, schrieben ihre mörderischen Fantasien nieder und setzten sie in Teilen sogar um. Keiner von diesen Verbrechern wurde wegen Aufrufs zum Völkermord zur Rechenschaft gezogen. Das „Wirken“ der Genannten war der Aufruf zum Massenmord.
Wie wir wissen, waren davon ja einige unterwegs, wie auch ein Ilja Ehrenburg.
Ganz im Sinne des Vorhabens „Deutschland muss vernichtet werden“. Ich denke, im Jahr 2026 hat man einen berechtigten Grund zur Annahme, dass dieses langgehegte Vorhaben schon bald in Fortsetzung gehen wird.
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Wenn wir heute mit jungen Menschen sprechen, kennen sie noch nicht einmal die Namen der Regionen wie Schlesien, Ostpreußen oder das Sudetenland. „Ja, schon mal was von gehört“ ist die gleichgültige Aussage. Sie wissen nichts von Flucht und Vertreibung, von Völkermord, von einem der größten Verbrechen der Menschheit nach 1945.
Sie wissen nichts von diesem unsäglichen Hass, der immer wieder gegen uns geschürt wurde, sie wissen nichts von den Konzentrationslagern, wo ihre Vorfahren zu Tode gekommen sind, von den Arbeitslagern, sie wissen nichts über die Rheinwiesenlager, sie wissen nichts von dem unsäglichen Leid und Schmerz. Nichts davon war Thema in der Schule, noch durfte es überhaupt angesprochen werden. Mittels Lehraufträgen wurde ihnen aufgetragen, sich für etwas zu schämen, von dem sie nur aus der Presse erfahren haben, und darüber lernten sie das eigene Volk zu hassen – tief und abgründig.
…. wenige Wochen vor der Befreiung und in den Jahren danach …
Aufgrund jahrelanger Untersuchungen wurde festgestellt, dass etwa 69 000 Jugoslawiendeutsche durch die Vertreibung umgekommen sind. Große Grausamkeiten kennzeichneten den Genozid.
Unter der Führung TITOS kam es am 21. November 1944 zu einem illegalen Beschluss einer Partisanen-Clique, die sich >Antifaschistischer Rat der nationalen Befreiung Jugoslawiens< (AVNOJ) nannte. Aufgrund dieses Beschlusses, der mit den BENESCH-Dekreten in der Tschechoslowakei vergleichbar war, beraubte man alle im Lande lebenden 509 800 Deutschen ihres gesamten Vermögens. Diejenigen, die nicht geflüchtet waren, wurden völlig entrechtet, vertrieben oder interniert, also auch alle deutschen Frauen, Kinder, Säuglinge, Greise, ja sogar jene, die in dem genannten Zeitraum noch gar nicht geboren waren, die erst in den Vernichtungslagern zur Welt kamen.
In der Zeit vom Oktober 1944 bis 1948 verloren von rund 200 000 verbliebenen Donauschwaben mindestens 64 000, also fast ein Drittel ihr Leben auf eine erbärmliche Weise: Sie wurden erschossen, erschlagen, zu Tode gefoltert, oder sie verhungerten in Vernichtungslagern.
Der Genozid begann im Oktober und November 1944 mit den Erschießungen von etwa 9500 Deutschen in der vorgeplanten, landesweit angelegten sogenannten >Aktion Intelligenzija<. Den Ermordungen waren barbarische Folterungen vorausgegangen, so daß der Tod schließlich eine Erlösung darstellte. Danach ließ TITO 14 Zwangs- und 15 Vernichtungslager mit dem verbrecherischen Ziel errichten, die Donauschwaben zu dezimieren. Darunter waren einige totale Hungerlager für Betagte und Kinder, in denen etwa 51 000 Volksdeutsche jeglichen Alters den Hungertod mit allen seinen furchtbaren Begleiterscheinungen starben. Von den 8000 Männern und 4000 Frauen, die TITO in die Sowjetunion deportieren ließ, gingen in jahrelangem Martyrium rund 2000 zugrunde.
Die jugoslawischen Plagen waren dreifach:
• Deportation in die Sowjetunion
• Verhaftung und Massenerschießung
• Konzentrationslager
Die Besonderheit der Deportation war in Jugoslawien, dass sie über 80 Prozent Frauen betraf, die man obendrein regelmäßig von ihren Kindern trennte. (siehe auch Beitrag im Kommentar), diese wurden dann in jugoslawische Lager verbracht. Beim Einmarsch der Russen kamen auch Vergewaltigungen vor, aber nicht so oft wie in Ostpreußen oder Schlesien.
Entdeckungen im Jahre 21. Jahrhundert!
Massengräber en masse! Seit Jahren werden im ehemaligen Jugoslawien immer mehr Massengräber
mit Opfern TITOS entdeckt, unter anderem im Jahre 2007 bei Marburg (Maribor) an der Drau. 2008 wurde in Serbien bei dem Städtchen Syrmisch Mitriwitz (Sremska Mitrovica) ein Massengrab
mit etwa 2000 Opfern gefunden, als dort Hochhäuser errichtet werden sollten. Entlang der Straße
Werschatz-Vatin warten zahllose Massengräber darauf, freigelegt zu werden.
2009 wurden in Slowenien bei der untersteirischen Stadt Tüffer (Lasko) in einem Bergwerk Tausende von Toten entdeckt. Bisher wurden allein in Slowenien an 540 Orten Massengräber gefunden. 2010 fand man ein weiteres Massengrab mit 700 Leichen in einem drei Meter breiten
und 21 Meter langen Grab bei der Ortschaft Liescha (Lese), nahe der Grenze zu Kärnten. Die Ermordeten weisen massive Schlag- und Schussverletzungen auf. Einige wurden erschossen, die meisten grausam mit Stöcken und Äxten erschlagen.
Von den jugoslawischen Nachfolgestaaten will bis heute niemand die moralische Verantwortung für den Völkermord an Volksdeutschen und das Kriegsverbrechen an deutschen Soldaten übernehmen. Gern nimmt man dagegen deutsche (verlorene) Kredite entgegen. Ähnlich wie im Falle
der Tschechei, die sich erfolgreich weigert, die mit Völkermord verbundenen BENESCH-Dekrete aufzuheben, denkt keine Regierung der Nachfolgestaaten Jugoslawiens daran, in ihrem Land die illegalen, verbrecherischen AVNOJ-Gesetze aufzuheben und die juristischen und ökonomischen Folgerungen daraus zu ziehen. Wozu auch? In der EU sind sie trotzdem willkommen. >Westliche Werte< hin oder her! Und Kredite gibt es auch weiterhin von Deutschland in sagenhafter Höhe.
»Aus einem Bericht von Hans Meiser – u a, im Grossen Wendig Bd, 5. 652
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Noch eine kurze Anmerkung zum Staatsbegräbnis Titos im Jahre 1980:
Bundespräsident CARSTENS und Bundeskanzler SCHMIDT würdigten in Beileidstelegrammen Leben und Werk des Verstorbenen, vor allem seine Rolle als Mitbegründer der blockfreien Bewegung. CARSTENS schrieb in Tims Staatsbegräbnis einem Telegramm an KouSEVSKI, die Welt habe einen großen Staatsmann verloren.
Bundespräsident Karl CARSTENS empfing nach dem Tod TITOS eine jugoslawische parlamentarische Delegation unter Leitung von Zoran Pouc, die wegen eines hohen Kredits in Bonn weilte und diesen natürlich erhielt. Bei dieser Gelegenheit gab CARSTENS seiner Bewunderung Ausdruck für alles, was Präsident TITO nicht nur für Jugoslawien, sondern für die ganze Welt getan habe.
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Neben der Vertreibung der Ostdeutschen aus den 1945 von der Sowjetunion und Polen annektierten deutschen Ostprovinzen wurden auch viele Volksdeutsche aus ihren seit Jahrhunderten besiedelten Heimatgebieten in Ost- und Südosteuropa vertrieben. Insbesondere wurden 225 000 der rund 477 000 Ungarndeutschen, die sich in der Volkszählung vom 21. Dezember 1941 als »Volksdeutsche* bekannt hatten, in den ersten drei Jahren nach Kriegsende von Haus und Hof außer Landes verjagt.
Entschuldigend wird bis heute oft von ungarischer Seite angeführt, daß diese Maßnahme von der alliierten Konferenz in Potsdam vom 17. Juli bis 2. August 1945 beschlossen oder von der Sowjetunion befohlen worden sei. Manche behaupten auch, diese Vertreibungen seien vor allem
von den ungarischen Kommunisten durchgesetzt worden.
Doch das war nicht der Fall. Richtig ist, dass die damalige ungarische Regierung für diese gegen das Menschen- und Völkerrecht verstoßende Vertreibung verantwortlich war, sie aus nationalstaatlichen Gründen geplant und durchgeführt hat und dass auch die verschiedenen ungarischen Parteien die Enteignung und Vertreibung der Deutschen damals forderten und unterstützten.
» Darüber lesen wir dann in der nächsten Woche mehr «
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Innenministerium Baden-Württemberg (Mg.), Ausstellungskatalog Die Donauschwaben.
Deutsche Siedlung in Südosteuropa, Tübingen 1989.
Reinhard Oi.T, »Das deutsche Geschwür im Körper der Nation «, in: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 9. 9. 2006, S. 37.
Roland KALTENEGGER, Titos Kriegsgefangene, GrazStuttgart 2001, s. 255 f.
Ausführlicher
Bericht in: Das Ostpreußenblatt, Jahrg. 36, Folge 27, 6. 7. 1 985,
S. 1
Arbeitskreis Dokumentation, Verbrechen an den Deutschen in Jugoslawien
1944-1948, München 2000.
Bilder /Aufnahmen stammen aus der Jahrhundertchronik des 21. Jahrhunderts der Bertelsmann Lexikothek 1944-1947
Während Verhaftungen, Massenerschießungen, Deportationen in Internierungslager, Verschleppungen, Aufrufe zum Massenmord und menschenverachtende Vertreibungen seitens der Alliierten und ihrer Helfershelfer stattfanden, verpflichtete man ab Juli 1945 deutsche Zivilpersonen und Kriegsgefangene zum Anschauen von Dokumentationen aus den „Konzentrationslagern“ …
Die Absichten dahinter werden deutlich: Das deutsche Volk sollte spüren, welche Schuld nun auf ihnen lastet. Aus den Schuldzuweisungen erwuchs ein Kult, ein Schuldkult, der bis heute aufrecht erhalten wird.
Dokumentationen von den Greueltaten gegen die Deutschen hingegen, kennen nur wenige. Vor allem nicht die Amerikaner, Franzosen, Polen, Russen, Tschechen, Engländer… Nein, sie alle wissen nur, was der Deutsche getan hat.
Vielleicht sind ihnen ja auch die Greueltaten aus den eigenen Reihen bekannt. Wenn auch nur schwammig … Aber es ist ihnen erlaubt, wegzuschauen. Niemand wurde für die schrecklichen Taten gegen die deutsche Bevölkerung jemals zur Verantwortung gezogen.
Im Kommentar findet ihr noch ein Video – also eine solche Dokumentation, die man eher selten zu sehen bekommt.
Zudem findet ihr als Beitragsbild einen Bericht aus einem jugoslawischen Konzentrationslager „Mütter im KZ“ , zu dem ich (und weiteren Vorfällen) dann morgen ausführlich berichten werde. Dazu nur die folgende Info: Etwa im Mai 1945 waren praktisch alle übriggebliebenen Jugoslawiendeutschen in Lagern interniert. Die Zustände dort unterschieden sich nicht wesentlich von denen im polnischen oder tschechischen Machtbereich. Bezeichnend ist, dass die Misshandlungen der Häftlinge erst 1947 offiziell verboten wurden. Dass das Prügeln und vor allem das beliebte Auspeitschen deswegen nicht sofort aufhören, muss nicht extra betont werden.
Eine historische Wahrheit per Maulkorb unterbinden? Geht das einfach so?
In der Tat überdauert diese Methode Jahrhunderte, betreffend das Aufbegehren gegen das Unrecht.
Totentanz aus der Schedelschen Weltchronik
Lügen haben kurze Beine, so sagt man. Und ist es daher nicht verwunderlich, dass wohl die Angst vor den langen Beinen der Wahrheit, die die Lügen täglich einholen und sogar überrunden, möglicherweise manch Verantwortlichem Sorge bereiten?
Aber machen wir uns nichts vor. Die Verblendung in der Bevölkerung ist mittlerweile viel zu weit fortgeschritten, dank einer unsäglichen Propaganda und eines fortwährenden Kampfes gegen alles Ursprüngliche einer einst so starken Nation, dass sich diese Sorge nur im „Vorbeigehen“, wenn überhaupt, bemerkbar macht.
Wo ist nur der Mut zur Wahrheit?
Die rechtliche, moralische und sittliche Haltung der Mehrheit, nicht nur in Deutschland, sondern der Weltbevölkerung würde bei einer uneingeschränkt möglichen Information über das Geschehen des Völkermordes an Millionen Deutschen, auf der Seite der vertriebenen Deutschen und deren Nachkommen, aber nicht auf der Seite der Vertreibungstäter stehen.
Wenn ich die zahlreichen Erlebnisberichte lese, also nicht nur die meiner Mutter, läuft es mir mehr als einmal eiskalt über den Rücken. Demgegenüber steht eine Chronik linker Lebenslügen und ihre Konsequenzen für das deutsche Volk.
„Ohne die Geschichte des Vaterlandes zu kennen,
kann der Bürger sein Vaterland nicht lieben.
Ohne die Tugenden seiner Väter zu wissen,
kann er ihnen nicht nachstreben.
Kurz: Ohne die Kenntnis der vaterländischen Geschichte
ist der Bürger ein Spielball in der Hand des schlauen Betrügers.“
So formulierte es einst Turnvater Jahn; Friedrich Ludwig Jahn, Mitglied des Lützower Korps (1813) und Mitglied der Frankfurter Nationalversammlung (1848-49).
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Rückblick in das Jahr 2023 – das Jahr, indem ich diesen Beitrag ein erstes Mal verfasst und mit euch geteilt habe:
Die aktuell in Deutschland herrschenden Verhältnisse, die Erscheinungen eines kulturellen, wirtschaftlichen und politischen Niedergangs, des Sinnverlustes und der Orientierungslosigkeit führen die Reihe der Konsequenzen für das deutsche Volk fort.
Und von Tag zu Tag wird es offensichtlicher. Täglich sprudelt der Satz aus aller Munde: „Deutschland hat fertig!“
Selbst die Welt titelte vor Kurzem (05.09.2023): „Deutschland wird sich doch nicht abschaffen? Hatte Sarazzin womöglich recht?“ Und weiter liest man dort: „Viele Menschen hätten inzwischen „das Gefühl, ihr ,eigenes‘ Land nicht mehr wiederzuerkennen.“
Soso, eine „Weisheit“ aus den Reihen der Wegbereiter… Welch ein Zynismus!
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„Die geistigen Väter der „Frankfurter“ bereiteten während des Zweiten Weltkrieges in den USA die Umerziehung des deutschen Volkes vor. Zu ihren Zielen gehört es, die geistige Tradition der Deutschen und deren Werte zu zerstören, das Volks- und Vaterlandsbewusstsein zu vernichten. Alle Autoritäten sollen abgebaut werden und die Familien aufgelöst.
Typische deutsche Tugenden wie Fleiß, Pflichtbewusstsein, Treue und Opferbereitschaft sollen durch eine Spaßgesellschaft ersetzt werden, die sich nur noch durch Streben nach größtem Lustgewinn auszeichnet.
Heute sind die Kinder der „Frankfurter Schule“ in führenden politischen, juristischen und gesellschaftlichen Positionen und setzen ihre Ideologie in die Tat um – mit fatalen Konsequenzen für Deutschland und das deutsche Volk.“
(Ausführungen in Bezug auf die Worte Friedrich Kurrecks (1914-2012) in der Wochenzeitung „Der Schle.sier aus dem Jahr 2002).
Heute schreiben wir den 27.März 2026 …
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Bild: Totentanz aus der Schedelschen Weltchronik
(Dance of Death from the Schedels Chronicle of the World) Michael Wolgemut
Die Darstellungen verdeutlichen, dass der Tod keine Hierarchien kennt – vom Papst über den Kaiser bis zum Bauern,
Gestern haben wir von den unvorstellbaren Grausamkeiten und Ausschreitungen, die am 6. Mai in ihren Anfang nahmen und erst nach Kriegsende ihren grausigen Höhepunkt erreichten, gelesen.
Was zuvor geschah
Eduard B E N E S C H (1884-1948), einer der Mitbegründer der Tschechoslowakei 1918 und von 1918 bis 1935 Außenminister in Prag, war ab Oktober 1935 tschechischer Staatspräsident und maßgeblich verantwortlich für die Unterdrückung der Sudetendeutschen zwischen den Weltkriegen. Wenige Tage nach dem von den vier europäischen Großmächten am 29. September 1938 vereinbarten Münchener Abkommen trat er zurück und ging nach London, wo er als selbsternannter Kopf der tschechischen Exilregierung zum Widerstand gegen Deutschland wirkte.
So verkündete er am 27. Oktober 1944 über den Londoner Sender BBC seinen tschechischen Landsleuten: »In unserem Land wird das Ende des Krieges mit Blut geschrieben werden!«
Im Mai 1945 kam er als Staatspräsident nach Prag zurück und war dann führend an der grausamen Vertreibung von mehr als drei Millionen Sudetendeutschen beteiligt, wobei rund 250 000 Menschen den Tod fanden.
In seiner Rede am 3. Juni 1945 in Tabor forderte er die Tschechen auf: »Werft die
Deutschen aus ihren Wohnungen, macht Platz für unsere Menschen – wir hätten das schon im Jahre 1918 erledigen wollen, aber damals hielten uns die Briten die Hände gebunden. Jetzt aber wollen wir das erledigen.«
Auch General Ingr, der Befehlshaber der tschechoslowakischen Streitkräfte im Ausland erklärte mit Blick auf die Sudetendeutschen am 3. November 1944 in einem Aufruf über den Londoner Rundfunk: „Wenn unser Tag kommt, wird die ganze Nation dem hussistischen Schlachtruf folgen: „Schlagt sie, bringt sie um, lasst keinem am Leben … „ Dass diese Reden nach dem Krieg in Hunderttausenden Fällen von Fällen blutige Wirklichkeit wurden, lässt sich u.a. aus der Ansprache von Staatspräsident Benesch in Melnik am 14. Oktober 1945 ablesen.
Seit dem Mittelalter gab es in Prag eine starke deutsche Kolonie. Im Mai 1945 wurde sie vernichtet.
Uber die damaligen Vorgänge in Prag in den Maitagen 1945 schrieb der tschechische Schachweltmeister Ludek PACHMANN aus eigener Erfahrung: »Die Furien der Hölle – hier waren sie losgelassen. Wenn es die Hölle auf Erden gibt, dann gab es sie nach dem 5. Mai 1945 in Prag. An den Straßenkandelabern meiner geliebten Stadt hingen an den Füßen aufgeknüpfte SS Männer als menschliche Fackeln. Vom Kopf hinauf brennend.
Auf die Frage, warum die Tschechen das getan hätten, habe SPACEK geantwortet:
»Jeder Tscheche kann so viel Deutsche umbringen, wie er will. Im Radio und in den Zeitungen wird ständig verlangt: >Tod allen Deutschen. Schlagt sie tot, wo ihr sie trefft.« Ich bin schon befördert und zum Helden der Nation vorgeschlagen worden.«
Warum tun Menschen so was? Wie wertlos muss ein Charakter sein, der sich von einer Propaganda anstecken und leiten lässt, die zum Töten aufruft?
Während des ganzen Zweiten Weltkrieges blieb die Bevölkerung des »Protektorats Böhmen und Mährens der >Resttschechei<, weitgehend von den Auswirkungen des Krieges verschont, brauchte keine Soldaten zu stellen, hatte genügend zu essen, verdiente gut an deutschen Aufträgen, und es kamen kaum Sabotageakte vor. Um so unverständlicher waren die in aller Öffentlichkeit im Mai 1945 an den wehrlosen deutschen Zivilisten und Gefangenen im Sudetenland begangenen Massenmorde.
Mit Sicherheit sind im tschechischen Machtbereich die meisten Todesfälle in den diversen Lagern und Gefängnissen vorgekommen. Nicht unerwähnt bleiben, dürfen neben den Pogromen die sogenannten wilden Ausweisungen. Dabei wurden vor allem die Einwohner grenznaher Gemeinden bei unzureichender Verpflegung von prügelnden und schießenden Wachmannschaften zu Fuß aus der Heimat gejagt. Das größte Ereignis war der Todesmarsch von 20 000 bis 30 000 Brünner Deutschen nach Niederösterreich Ende Mai 1945; mehrere Tausende kamen allein bei diesem Marsch ums Leben.
Im Zusammenhang mit den Grausamkeiten gegenüber der deutschen Zivilbevölkerung werden folgende Todesarten für Deutsche überliefert:
• Erschlagen
• Erdrosseln
• Ertränken
• Erstechen
• Entmannen
• Tottrampeln durch Menschen
• Tottrampeln durch Pferde
• Verbrennen bei lebendigem Leibe
• Verstümmeln auf verschiedenste Weise; ferner
• Vollpumpen mit Jauche
• zu Tode rollen in Fässern
Einzelheiten von der Ermordung schwangerer Frauen sollen hier nicht wieder gegeben werden.
Nein! Das ist nicht etwa ein Bericht aus dem „Mittelalter“ zu Zeiten als die Inquisition „Hand anlegte“. Nein, diese Grausamkeiten hier, mit der Absicht das deutsche Volk auszurotten, fanden gerade mal vor 81 Jahren statt.
Es ist nicht nur an der Zeit, nein, es ist überfällig diese Taten aufzuarbeiten. So wie der Deutsche bis heute für Taten büßt und zahlt, die er nachweislich noch nicht einmal begangen hat.
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Info/Quellenverzeichnis
Als Beitragsbild: Einen Bericht aus einem tschechischen Konzentrationslager, sowie eine Dokumentation zu „Menschen als Strandgut“.
Im Kommentar findet ihr alle bereits verfassten Beiträge zu der Reihe „die Lage nach 1945“.
Voller Text in: Gerhoch REISEGG ER, Weg mit den Benesch-Dekreten!, Grabert, Tübingen
2004, S. 97-191; auch in: Sudetendeutscher Rat e.V. (Hg.), Dokumente zur Vertreibung
der Sudelendeutschen, München 1992.
Adolf WOLF, »Das Massaker von Nachod«, in: Deutscber Ostdienst (DOD) Nr. 48,
12. 1999, S. 8 f.
Erich KERN, Das andere Lidice, Weisermühl, Wels 1950.
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Diese Art der Tötungsaufrufe sind bekannt, sie kamen allerdings zu keiner Zeit aus den deutschen Reihen. Das lässt sich weltweit beobachten. Zuletzt berichtete ich über die Vorgänge in Vietnam, auch da waren die Aufrufe an der Tagesordnung! Schrecklich, wenn Menschen sich davon anstecken lassen und danach handeln.
Den Vorgängen im Sudetenland / Böhmen /Mähren möchte und werde ich wenigstens zwei Beiträge widmen.
Einfach ist das alles nicht … , allein das Schreiben darüber löst ein Beklemmen aus. Doch Schweigen darüber dürfen wir nicht. Bereits vor drei Jahren habe ich einen ersten Beitrag zu den Vorgängen im Sudetenland verfasst. Nun werde ich diesen (ihr findet ihn im Kommentar) erweitern und vervollständigen. Die Mutti hat oft darüber gesprochen und sie hat die Berichte und Dokumentationen dazu fein säuberlich aufbewahrt. Das ist gut so. Denn kaum jemand spricht darüber.., die kommende Generation weiß von alldem nichts, nein, noch nicht einmal den Menschen meiner Generation sind diese Vorfälle bekannt. Fein säuberlich wurden sie verschwiegen oder eben „umerzählt“… Und so geschah es, dass lediglich die Lüge den Empfänger erreichte.
Die völkerrechtswidrige Vertreibung der Sudetendeutschen 1945/46 war von einer ganzen Reihe von Massenmorden begleitet, denen insgesamt rund 250000 Deutsche zum Opfer fielen. Bekannt sind unter anderem und vor allem der »Brünner Todesmarsch« und die Massaker in Aussig.
In Aussig veranstalteten tschechische Fanatiker Ende Juli 1945 ein Massaker an über 2000
Deutschen. Frauen und Kinder wurden in die Elbe geworfen und dann von Soldaten als Zielscheibe
benutzt. »In das Wasserreservoir am Marktplatz warf man ebenfalls Deutsche hinein, und sobald sie wieder hochkamen, drückte man sie mit Stangen unter das Wasser.«
In der heutigen Diskussion der Umstände bei der grausamen Vertreibung der Deutschen aus dem Sudetenland 1945 mit rund 250000 Todesopfern wird von tschechischer Seite meist von spontanen, unkoordinienen Ausschreitungen gesprochen, die von berechtigten Rachegefühlen verursacht
worden seien. Richtig ist jedoch, daß es sich im Sommer 1945 maßgeblich um einen von oben befohlenen, unter Mitwirkung des tschechischen Staates und seines Militärs sowie dessen Stäbe vollzogenen Völkermord handelte, der das Sudetenland, in dem mehr als drei Millionen Deutsche und deren Vorfahren seit 800 Jahren in geschlossener Siedlung lebten, und das übrige
Böhmen und Mähren deutschenfrei machen sollte.
Aus den Akten geht also klar hervor, dass die Ausmordung der Deutschen lange vorher geplant, vom ganzen Volk begrüßt und mitgetragen sowie von der Regierung BENESCH veranlaßt worden war. Um so trauriger ist es, wenn Prag heute noch an den verbrecherischen BENESCH-Dekreten festhält und jede Wiedergutmachung dieses Menschheitsverbrechens verweigert.
» . . . Am 5. Juni begann das Morden. Die Stalltüren wurden geöffnet und dann
ertönte das Kommando >rychle, rychle!< (schnell, schnell). Schon knallten Schüsse. Wer zu langsam lief, wurde niedergeschossen. Hilfeleistungen wurden verwehrt, Verwundungen bedeuteten schon den Tod, es verbluteten viele im Laufe des Tages, die bei rechtzeitiger Hilfe hätten gerettet werden können. Tote und Verwundete wurden in die Latrine geworfen, dann knallten schon die üblichen MP-Schüsse, Gnadenschüsse, wie sie Kapitän MAREK nannte. Dann begann MAREK mit der Sichtung der Gefangenen.. .
Es ist nicht leicht zu schildern, was sich an diesem und dem folgenden Tage im Kasernenhof abspielte. Es wäre die Einvernahme Hunderter notwendig gewesen, um ein verlässlichesBild zu erhalten. Hier wurde geschlagen, dort geschossen, da schleifte man eine Leiche weg, hier wurden Arbeiter ausgesucht und fortgetrieben, die kamen hinter Stacheldraht, jene sperrte man in Ställe, der ganze Hof hallte wider von Kommandos, Schreien, Schimpfworten, Schlägen und Schüssen. Als die Sonne sank und die Gefangenen, die auch heute wie an den vorangegangenen Tagen keinen Bissen zu essen erhalten hatten, in die Ställe getrieben wurden oder sich auch auf dem Kasernenhof niederstrecken mussten, hatte wohl jeder mit dem Leben abgeschlossen und war bereit, mannhaft zu sterben. Die Opfer des Tages sind nicht gezählt worden. In der Nacht knallten wieder unablässig nah und fern die Maschinenpistolen.
Der 6. Juni war der Tag des Kindermordes. Zunächst wieder endloses Einteilen und Aufstellen von Arbeitsgruppen… Auch sie hatten drei Tage lang kein Essen erhalten. Fünf schlossen sich unauffällig einer Arbeitergruppe an, um auf die Weise der Gefangenschaft zu entrinnen. Aber schon in Postelberg wurden sie aufgegriffen und dann dem Kapitän MAREK vorgeführt. Zitternd vor Erregung verfolgten Männer und Knaben die entsetzliche Szene, die ihnen vorgeführt wurde und auf die sie durch den Ruf: >Eine Äußerung des Mißfallens, und es wird geschossen!« vorbereitet wurden. Die fünf Knaben wurden zur Reitschule geführt, der Hosen entkleidet und die Züchtigung begann. Ein widerlicher Anblick, wie sich die Tschechen hindrängten, um nur einige Schläge anbringen zu können…
Nach einer halben Stunde nahmen einige Tschechen, die Gewehre im Arm, bei den Knaben Aufstellung. Ein Posten rief: AVer einen Fluchtversuch unternimmt, wird erschossen, so wie jetzt diese Knaben erschossen werden sollen.« Er konnte es also selbst nicht glauben, daß es mit dem Erschießen Ernst ist. Die Knaben wandten ängstlich die Köpfe, dann drehten sie sich um. Zwei der Tschechen legten auf kurze Distanz auf den ersten Knaben in der Reihe an, schon krachen ihre Schüsse, und der Knabe sinkt zu Boden. Sein Blut rötet die Wand…
Der zweite Knabe in der Reihe läuft den Henkern entgegen, will ihnen die Gewehrläufe
in die Höhe schlagen. Die Mörder hatten schon repetiert, und der zweite Knabe stürzt im Feuer zu Boden. Mörtel stäubt auf, wieder rötet Blut die Wand. Die anderen Knaben fügen sich heldenhaft ihrem Schicksal. Der Dritte ruft nach seiner Mutter, ehe er zusammenbricht. Der Vierte bleibt nach der Salve stehen, schaut stumm in die neuerlich erhobenen Läufe und sinkt erst nach den zweiten Schüssen zu Boden. Auch der Fünfte wird niedergeschossen. Die Knaben waren vielleicht 15 Jahre alt…
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An dieser Stelle möchte ich für heute enden. Ja, ich muss mir das hier nicht antun, und doch mache ich es. Wir dürfen das Geschehen nicht vergessen. Diese Grausamkeiten, von denen kaum jemand weiß.
Morgen lesen wir dann ausführlich weiter, so auch über Aussig, dem angeblich nie geklärten Verbrechen.
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-«Bericht des Oberamtsrichters Dr. Franz FREYER aus dem Jahre 1951.
Aus: Dokumente zur Austreibung der Sudetendeutschen.
Überlebende kommenWort, aaO. (Anm. 1), S. 107 f
Rolf Kosiek Der Grosse Wendig Bd 2. Vollständiger Wortlaut
Ausführlicher Bericht in: Arbeitsgemeinschaft zur Vertretung der Interessen der Sudetendeutschen
(Hg.), Dokumente zur Austreibung der Sudetendeutschen, Aufstieg, München 1965, S. 105-110;
´Erlebnisdarstellung v o n U t a REIFF, Augsburg, in: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 16. 8. 2005.
Johann Georg REISSMÜLLER,
Um das Terrain von Deutschen zu säubern«, in: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 12. 7. 2005, S. 5.
auch die „kleine Schwester der Wartburg“ genannt – —- Aktuelles und ein Rückblick auf andere Gebäude im „Feuerfraß“.
Beispielbild /pixabay
25.3. 2026 um 23 Uhr: „Hier brennt 856 Jahre alte Geschichte: Mitten in der Nacht schlagen plötzlich Flammen aus der „kleinen Schwester“ der Wartburg. Die Runneburg im Norden Thüringens steht in Flammen!
Das Feuer brach gegen 23 Uhr in einem Eckgebäude der Burg in der Stadt Weißensee aus, direkt neben einem hohen Wachturm. Teile der Wehranlage aus dem 12. Jahrhundert wurden beschädigt, wie die Polizei mitteilte. Mehrere Feuerwehren aus der Region rückten an und verhinderten mit ihrem Großeinsatz bis in die tiefe Nacht Schlimmeres. Sie konnten ein Übergreifen der Flammen auf weitere Teile der historischen Anlage stoppen, sagte ein Polizeisprecher. Zunächst hatte es anders ausgesehen.“ – so berichtet die Bild in einem Artikel von Nico Nölken am 26.3.2026.
Weiter heißt es in dem Artikel:
„Verletzt wurde nach ersten Erkenntnissen niemand. Im Laufe des Tages sollen die Ermittlungen zur Brandursache beginnen. Wie groß der Schaden an der Burg tatsächlich ist und wie viel Geschichte zerstört wurde, war zunächst unklar. Auch warum das Feuer in der Nacht ausbrach, blieb vorerst offen.“
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So ein bisschen wie Notre Dame, oder wie Sacra di San Michele? Ja, wer weiß das schon?
Wir erinnern uns: Notre-Dame 2019: Feuer! Dachstuhl und Turm zerstört.
Dann brach in der Nacht vom 26. auf den 27. Januar 2025 im alten Rathaus von Paris des 12. Arrondissements ein Feuer aus. Der Alarm wurde um 3.20 Uhr ausgelöst. Schnell wurden rund 150 Feuerwehrleute und etwa 60 Maschinen mobilisiert. Das Feuer, das als „Dachbrand“ bezeichnet wurde, betraf mehrere Teile des 1876 errichteten historischen Gebäudes, insbesondere den Glockenturm. Nach ersten Angaben der Feuerwehr zufolge, wurde die Struktur des Glockenturms geschwächt, was die Befürchtung eines Einsturzes aufkommen ließ. Das war zum Zeitpunkt gewiss: Im historischen Turm verbrannten Kunstwerke.
Die Szene erinnert einige Anwohner an den Brand von Notre-Dame de Paris im Jahr 2019. „Es ist ein Schock, diese Turmspitze bedroht zu sehen“, sagt eine Anwohnerin und erinnert sich an ein Déjà-vu-Erlebnis. Eine Nachbarschaftsrätin erwähnte, dass „drei Viertel des Rathauses nun unter freiem Himmel stehen“. Nach ergänzenden Medienberichten könnte der Brand mit Bauarbeiten / Renovierung auf dem Dach der Kirche zusammenhängen, also ähnlich wie von Notre Dame,
oder .. ähnlich dem Brand, auch bekannt aus dem Historiendrama „Der Name der Rose…“ , um es noch „anders“, aber doch ähnlich in „Szene“ zu setzen. Der Roman endet mit einem Brand, der in der Bibliothek der Abtei entsteht und anschließend die ganze Abtei zerstört.
Filmszene aus „Der Name der Rose“
Nur ein Roman/ Film? Von wegen:
25.01.2018: Ein Feuer hat das italienische Kloster Sacra di San Michele, bekannt als Kulisse des Mittelalter-Krimis “ Der Name der Rose“, schwer beschädigt. Ein Teil des Daches der ehemaligen Benediktiner-Abtei ist in Flammen aufgegangen.
Noch mehr Erinnerungen!
Weimar: Ein „Kabelbrand“ hatte am 2. September 2004 einen verheerenden Großbrand in der Weimarer „Herzogin Anna Amalia Bibliothek“ ausgelöst. Mehr als 50.000 unschätzbar wertvolle Bücher verbrannten, 118.000 wurden zum Teil schwer beschädigt. Es war der größte Bibliotheksbrand in der deutschen Nachkriegsgeschichte. Der Großbrand vernichtete insgesamt mehr als 50.000 Bücher. Es waren allesamt unschätzbar wertvolle Einzelstücke aus dem 16. bis 18. Jahrhundert. Sie waren meisterhaft gedruckt, illustriert, von Hand gebunden und an den Seitenrändern mit Anmerkungen berühmter Gelehrter versehen. Zerstört wurde aber auch die Musikaliensammlung der Herzogin Amalia, ein Großteil der Bibelsammlung, sowie historische Gemälde. Weitere 118.000 Bücher wurden durch Feuer, Hitze, Rauch oder Löschwasser teils schwer beschädigt.
Oder denken wir an Köln, und dort an den Einsturz des Historischen Archivs. Am 3. März. 2009 verschwindet das Historische Archiv der Stadt Köln um 13:58 Uhr in einer 25 Meter tiefen U-Bahn-Baustelle.
Das „Vernichten“ unserer ursprünglichen Kulturen geht in der Geschichtsschreibung weit zurück, begleitet von einer verlustreichen Schlacht um unser wahres Gut. Eines ist sicher: Die meisten der uns heute zugänglichen Schriften sind gefälscht. Die Karten sind gefälscht. Artefakte sind gefälscht. Und auch heute werden Erzählungen als Wahrheiten in Umlauf gebracht, die einer wissenschaftlichen Überprüfung nicht standhalten. Und das, was noch Aufschluss bringen könnte, wird „geschickt“ vernichtet oder bleibt unerwähnt, solange sich ohnehin keiner dafür interessiert. In alten chinesische Schriften, die rund 2500 Jahre alt sein sollen, fand man Beschreibungen von Dampfmaschinen. Wer also etwas über die freie nachhaltige Energie der alten Welt sucht, könnte da fündig werden.
Ansonsten bewahrt der Vatikan auf 86 Kilometern noch so einiges (vom alten Wissen?) auf. Aber das werden wir kaum zu lesen bekommen.
„Das Christentum“ spielt lediglich dem religiösen Kontrollsektor zu.
Es scheint das späte 16. Jhd. vor allem aber der Dreißigjährige Krieg gewesen zu sein, der die europäischen Gesellschaften völlig umkrempelte. Da ging einiges „vor Schutt“… oder in Flammen auf.
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Übrigens: Die Heiden kannten den gehörnten Gott Pan als Fruchtbarkeitsgott. Der gehörnte Moses wird den Heiden daher zunächst ganz vertraut erschienen sein, aber eben nur unter der Voraussetzung, dass erst im 14. bis 16. Jahrhundert das uns heute bekannte Christentum sich durchsetzen konnte. Später wurde aus dem gehörnten Pan dann der gehörnte Teufel, der mit Hexen sündigen Umgang pflegte.