Zuerst zerstörten sie die Stämme, dann die Sippen und dann die Familien, denn sie wissen genau, dass der Alleinige gegenüber den Hinterhältigen wehrlos ist.
Auf dem Beitragsfoto seht ihr eine Religions- und Missionskarte. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts waren trotz intensiver Missionierung immer noch viele Landesteile vom Heidentum geprägt. Viele dieser Stämme, jenseits von Rhein und Donau verehrten noch lange ihre alten heidnischen aus der grauen Vorzeit ihrer Urväter.
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Wenn auch kaum wahrnehmbar: Überall auf dieser Welt weht nach wie vor der Geist der heidnischen Himmelsbewohner und ihr Götterglaube. Und so darf man hin und wieder darauf aufmerksam machen, dass Teile der germanischen Stämme Angeln, Jüten und Sachsen und später Nachkömmlinge der Nordgermanen England besiedelten und diese wiederum als Angelsachsen die halbe Welt – es herrscht ein Bruderkrieg.
Bevor wir uns auf diesen kurzen Streifzug durch die Geschichte der heidnischen Stämme begeben, sollten wir uns ebenfalls in Erinnerung holen, dass der Begriff der „Germanen“, ein von Römern installierter Sammelbegriff einzelner Stämme ist. Richtig betrachtet ist es nämlich so: „Die Germanen“ gibt es nicht, vielmehr sind es einzelne heidnische Stämme indigener Völker.
Von Angeln, Sachsen, Holsten und Friesen
Die Geschichte der Germanen in Schleswig-Holstein und Europa stützt sich auf Berichte des römischen Geschichtsschreibers Cornelius Tacitus in seiner „Germania“. Er bezeichnete die Bewohner Skandinaviens und im heutigen und ehemaligen deutschen Küstenraum als Nordgermanen. Manchmal erwähnte er auch einzelne Stämme.
Anfang des 1. Jahrhunderts kamen erneut germanische Stämme nach Schleswig-Holstein. Es waren Chauken, Friesen und Chatten. Ihnen folgten Jüten, Angeln, Sachsen und Holsten.
Von den Holsten erhielt Holstein seinen Namen.
Teile der Jüten, Angeln und Sachsen gingen nach England. Ein anderer Teil der Sachsen und die Ditmarsen besiedelten den Westen Holsteins, dem heutigen Dittmarschen. Die Friesen ließen sich an der Westküste und den vorgelagerten Inseln nieder. Angeln und eine weitere Gruppe wurden in Schleswig ansässig.
Barbarossa und Heinrich der Löwe betreten die historische Bühne
Um 500 u. Z. kamen Wikinger Dänen ins Land. Ihr Hauptsitz war in Südschweden und dem späteren Dänemark. Sie breiteten sich schnell über Schleswig aus, und gründeten das nordische Handelszentrum Haithabu, aus dem sich später die Stadt Schleswig entwickelte.
Langsam bildeten sich bei den Stämmen durch größeren Besitz und höherem Ansehen, ein gehobener Stand heraus. Es gab Herzöge, und die Dänen hatten bereits um 800 ihren eigenen König.
Im 7. und 8. Jahrhundert kamen slawische Stämme ins Küstengebiet des Reiches, auch nach Holstein. Es waren Obotriten, Wager-Wenden und Prolaten. In Holstein versuchten sie, die Germanen zu verdrängen. Es kam zu großen Auseinandersetzungen, die erst durch Friedrich I., Kaiser Barbarossa, beendet wurden. Barbarossa war zu dieser Zeit Herrscher eines riesigen Reiches, das von Dänemark bis Mittelitalien, und von der Rhone bis nach Schlesien reichte.
Das erste germanische Volk, das zum Christentum übertrat, waren die Westgoten. Ihr arianischer Bischof Ulfilas übernahm es, die Bibel in die gotische Sprache zu übersetzen. Das gewaltige Werk gelang, In kostbaren, stattlichen Bruchstücken ist es noch heute erhalten, als ältestes Denkmal deutscher Sprache.
Während der Völkerwanderung nahmen auch noch andere Stämme das Christentum an, alle zunächst in der arianischen Form – mit Ausnahme der Franken, dieses waren, wie wir gesehen haben, die ersten, die zum athanasianischen Glauben, zur katholischen Kirche übertraten.
Im Laufe des 6. Und 7. Jahrhunderts gingen auch andere Stämme der Germanen vom Arianismus zum Katholizismus über.
Die Stämme im Inneren Germania, im heutigen Deutschland blieben zunächst weiterhin ihren alten heidnischen Göttern treu. Seit etwa 600 aber begannen Mönche aus Irland (Kolumban, Gallus u.a.) , später auch aus England, die heidnischen Germanen zu bekehren.
Um 800 hatten sich an der Fernstraße nach Byzanz, am Dnjepr, Waräger Wikinger aus Schweden niedergelassen. Ihr Stamm nannte sich auch Rus. Rurik, wird seit dieser Zeit als eine Art Legende geführt. Einer Überlieferung zufolge waren Rurik und seine Brüder, die die Waräger hereinführten, nicht die ersten, sondern eher die letzten auf finnisch-slawischem Boden.
Ebenfalls überliefert: Nicht aus eigener Initiative von Slawen her, sondern durch Fremde, von außen, ist der große slawische Staat begründet und hat seinen unslawischen Namen von seinen Eroberern erhalten.
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Zurück zu den Angelsachsen:
Die Angelsachsen gründeten nach und nach sieben Fürstentümer; 827 wurden diese zu einem Reich vereinigt und damit der Grund gelegt zum heutigen Königreich England.
Von den kleinen Königreichen, in welche die Angelsachsen nach der Eroberung zerfielen, blieben in der nächsten Zeit sieben oder acht größere bestehen: Essex (Ostsachsen), Sussex (Südsachsen), Wessex (Westsachsen), Kent, Ostanglien, Merzien, Nordhumbrien, benannt nach dem Fluss Humber. Diese bezeichnet man als die angelsächsische Heptarchie.
An zuverlässigen Nachrichten fehlt es über die sich über einen Zeitraum von 150 Jahren erstreckenden Kämpfe durch die der Süden und Osten Britanniens in den Besitz der Angelsachsen kam und die keltisch-britische Bevölkerung auf Irland, Wales, Cornwallis und die schottischen Hochlande beschränkt wurde.
Das Deutsche ist in jeder westlichen Kultur zu finden. Aber besonders die Angelsachsen haben das vergessen. Wir haben dieselben europäischen Wurzeln.
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Tatsächlich ist bis 1066 noch viel passiert. Die Normannen (Dänen) traten soweit bekannt, erst nach 800 (nach Egberts Zeit) durch ihre Eroberungszüge in Erscheinung. Graf Harald bestieg den Thron und nach der Eroberung durch Wilhelm von der Normandie verschwand das Reich. Doch vergingen noch Jahrhunderte bis die Angelsachsen mit ihren Besiegern, den Normannen verschmolzen.
Ich kann das mit Fug und Recht behaupten, weil wir darin wieder einmal bestätigt wurden. Ein Beitrag aus dem letzten Jahr, doch nicht weniger aktuell.
Ein Ausflug in die „verbotenen Gefilde“ einer naturnahen Medizin
… frei zitiert nach Wolf-Dieter Storl aus seinem Standardwerk „Kräuterkunde“
Wie auch wir über die gewonnen Eindrücke auf unseren Zeitreisen mehr und mehr erkennen , dass unsere (steinzeitlichen) Vorfahren über ein mächtiges Wissen verfügten, so berichtet auch Hans-Dieter Storl in seinem Standardwerk „Kräuterkunde“ über ihre Fähigkeiten, vor allem heilende Kräuter instinktiv bestimmen zu können.
Dass Tiere instinktiv Heilpflanzen suchen, um sich zu heilen, hielt man lange für Aberglaube. Doch über wissenschaftliche Beobachtungen wurde längst bewiesen, dass uns hier die Tiere (den natürlichen Instinkt betreffend) wohl um einiges voraus sind.
Kein Wunder. Schon beizeiten , also als die christlichen Missionare sich anschickten, die Welt zu bekehren, geriet die Kräuterkunde in Verruf, denn heidnische Heilpriester und Schamanen waren die Rivalen der Missionare/Jesuiten. Sie waren des Teufels genau wie ihre Kräuter. Doch das Volk lief trotzdem zu den weisen Kräuterfrauen (Hexen), und so konnte die Kirche nicht anders, als die Kräuter wieder zuzulassen.
Doch die Absicht, die Menschen von der Naturheilkunde fern zu halten, und diese zu verteufeln, hat eigentlich nie aufgehört. Unterschwellig wird den Menschen nach wie vor vermittelt, dass sie dem „Humbug“ kein Vertrauen schenken sollen.
So trug es sich bei einer Vortragsreihe zur natürlichen Medizin, geführt von Wolf-Dieter Storl, wie folgt zu: – ich zitiere:
„ Die Teilnehmer waren zunehmend begeistert von den Möglichleiten einer natürlichen Medizin, die ihnen bis dahin vorenthalten geblieben ist. Ein nettes Pärchen, das im 7. Lebensjahrzehnt den zweiten Frühling erlebte, zeigte sich besonders aufgeschlossen, Vor allem über Liebes- und Verjüngungskräuter wollten sie etwas erfahren.
Eines Tages jedoch, reichten sie mir, sichtlich niedergeschlagen einen Artikel, den sie in der Familienzeitschrift „Living today“ gefunden haben. Die in dicken Lettern gedruckte Überschrift lautete: „Die Gefahren der Kräutertees“. Der Verfasser, ein Doktor Lewis, Dozent an der Washington Universität in St. Louis warnte eindringlich vor Kräutern. Kamillentee könnte bei Heuschnupfenasthmatikern einen gefährlichen Schock auslösen.“
Das ist doch blanke Angstmacherei, versuchte Wolf-Dieter Storl das Pärchen zu beruhigen , und es trägt die Handschrift der Pharmalobby. Eine andere Kursteilnehmerin meldete sich zu Wort, sie leide auch an Heuschnupfen und trinke oft Kamillentee, aber einen Schock hat sie noch nie erlitten.
„Es nützte aber alles nichts. Die beiden erschienen nicht mehr im Kurs. Die Warnung seitens höherer Autorität, die schwarz auf weiß gedruckte professorale Mahnung hatte sie in ihre Grenzen verwiesen. Der Ausflug in die verbotenen Gefilde einer naturnahen Medizin war beendet.“
Nun stellen sich folgende Fragen:
Wie steht es mit den 1950er Jahren massiv angewendeten Wunderwaffen gegen Bakterien´, den Antibiotika? Bei akuten Entzündungszuständen haben sie zwar viele Leben gerettet, inzwischen weiß man jedoch, dass sie langfristig das Immunsystem schwächen.
Und wie verhält es sich mit den Steroidhormonen und den Kortisonbomben, die so leichtfertig verschrieben werden? als Nebenwirkungen sind unter anderem Knochenbrüchigkeit, Fettablagerungen, erhöhter Blutdruck , Muskelschwächung , gastrointestinale Geschwüre und Psychosen zu beklagen.“
Und das ließe sich immer so weiter führen…
Das ist Fakt:
„Kein Arzt kann den Überblick über die mehr als 80.000 künstlichen Medikamente behalten. Die Gefahr der Medikamentenvergiftung und der Arzneimittelschäden nimmt ständig zu.“
Weitere Fakten:
Zurzeit sind in Europa rund 90.000 Medikamente – Produkte der Pharmaindustrie mit unaussprechlichen Fantasienamen – auf dem Markt. Welcher Mediziner bewahrt da noch den Durchblick? Wer hat die Zeit, Abertausende, vor allem in englischer Sprache veröffentlichte neueste Forschungsresultate zu lesen?
Oft haben Pharmazeutika Nebenwirkungen, die erst später erkannt werden. Unvorhersehbare Wechselwirkungen und persistierende Metabolitenbelasten nicht nur den Mikrokosmos Körper, sondern auch die Natur
Zwischen 50 % und 90 % der synthetischen Medikamente werden nicht verstoffwechselt, das heißt, sie belasten Gewässer, Böden und Aufbereitungsanlagen. (Um hier nur ein Beispiel dafür anzuführen: Die Anwendung von schmerzstillendem und entzündungshemmendem Diclofenac führte in kürzester Zeit zum Aussterben der Geier in Südostasien.)
In Deutschland sterben trotz bester medizinischer Versorgung jährlich 342.000 Menschen an Herz-Kreislauf-Versagen, 220.000 an Krebs, 800.000 sind von Arthritis betroffen und jeder Dritte leidet an Allergien und Autoimmunkrankheiten, die vor hundert Jahren praktisch unbekannt waren.
Inzwischen wissen wir, dass Heilkräuter – auch die ganz gemeinen „Unkräuter“, die im Garten und unter der Hecke wachsen – Meister der molekularen Synthese sind. Seit sie vor mehr als 400 Millionen Jahren an Land gingen, haben sie sich erfolgreich mit Bakterien, Viren und Pilzen auseinandergesetzt. Moderne Forschungen haben inzwischen gezeigt, dass Pflanzen nicht nur Keime in unserem Körper in Schach halten können, sondern auch physiologische und psychologische Wirkungen zeitigen können.
Samstag, 22. März 2025: Der Postbote klingelt und drückt mir freundlich ein Päckchen in die Hand, wünscht mir noch einen schönen Tag und zieht von dannen. In der Tat, dieser Tag soll ganz besonders werden. Und das hat mit diesem Päckchen zu tun.
Ich öffne es neugierig, und was lese ich da…?
„Liebe Undine …, uns kam die Idee, deine Texte in diesem kleinen Büchlein zu bündeln, damit die Vergangenheit nicht vergessen wird“.
Wohltuende Zeilen, und ein in von Hand in Leder gebundenes Buch, dessen Vorwort darin, ich mit großer Aufmerksamkeit lese. Denn diese Zeilen tragen eine wichtige Botschaft in sich.
So schreibt der Buchbinder Marcus:
„Dieses Buch mit seinen Zeilen ist den Frauen, Kindern, Greisen, Verwundeten und Flüchtlingen gewidmet, die in dem Feuersturm ihr Leben gelassen haben.
…
Wir vergessen nicht“
Ein Buch, für die Nachwelt, ein Buch für all die guten Seelen, die sich noch finden sollen, und die Buchbinderei als Handwerk, dass mehr als nur eine beiläufige Beachtung verdient.
Das Tagebuch meiner Urgroßeltern ist in Leder gebunden. Es stammt aus dem Ende des 18. Jahrhunderts, und schaut aus, als sei es nur wenige Jahre alt.
Meyers Konversationslexikon ist in Leder gebunden und wurde im Jahr 1896 erstmals so verlegt.
Viele Bücher, die mir meine Eltern aus den Beständen ihrer Vorfahren hinterlassen haben, sind in Leder gebunden und immer noch gut erhalten.
So überdauern Bücher die Zeit. Ich sage ja immer, dass jeder aus unserem Volk seinen Teil beitragen kann. Zum einen, um die Welt ein Stückchen besser zu machen, aber auch, um das Alte zu bewahren. Denn nur mit dem Wissen, was wirklich geschehen ist, lässt sich die Welt verändern – hin zum Guten und Beständigen.
Wie wir wissen, besaß unser Volksstamm so weit wir zurückschauen können, große Begabung in vielen Bereichen. Die Stämme der heidnischen Germanen waren bekannt für ihr handwerkliches Geschick, für ihre Ideen, für ihr Schaffen. Es waren Dichter, Sänger, Maler darunter, und es waren der Schmied, der Töpfer, der Baumeister, der Steinmetz, der Buchbinder, und viele mehr, die uns etwas hinterlassen haben. Auch wenn nach dem 15. Jahrhundert alles daran gesetzt wurde, diese Spuren zu verwischen. Wir werden immer wieder zu ihnen zurückfinden. Die Seele eines Volkes lässt sich nicht auslöschen.
Ich möchte dem nicht vorgreifen, denn ich weiß, dass es „nur“ ein Hobby von Marcus ist. Doch was wäre, wenn viele interessierte Menschlein unter uns, so ein Büchlein in der Hand halten könnten, und auf diese Art und Weise dem alten Handwerk, alten Weisheiten und unserem alten Wissen nicht nur nachspüren, sondern es auch erhalten und weitergeben könnten?
Wäre das nicht wunderbar?
Sehr dankbar bin ich Marcus auch dafür, dass gerade meine Texte zum Feuersturm von Dresden in diesem, in Leder eingebundenem Buch verewigt worden sind. Marcus Rathmann hat hier sorgfältig ausgewählt, denn auch aus den Reihen der Telegramseite „Unvergessene Helden“ finden sich wertvolle Beiträge über die schrecklichen Ereignisse.
Wertvoll, weil es die Wahrheit ist.
Und Marcus beendet sein Vorwort mit folgender Anmerkung: „Ich hoffe, dass die Autoren mit dieser Arbeit zufrieden sind. Ich bin ihnen sehr dankbar, dass sie sich diese Arbeit gemacht haben.
Danke! Der Buchbinder Marcus Rathmann Anno 2025“
Lieber Marcus, dazu kann ich nur sagen: Oh ja, ich bin gewiss, dass die Autoren, die dieses Buch mit ihren Worten bereichern und gestalten konnten, nicht nur überaus zufrieden mit deiner fabelhaften Arbeit sind, sondern sehr dankbar, ein Teil dieser Arbeit sein zu dürfen.
Im Gedenken an unsere Vorfahren, Eltern, Großeltern und Urgoßeltern.
Liebe Meike, lieber Markus, ich bin euch unendlich dankbar für diese Überraschung. Denn die ist euch gründlich gelungen. Das Herz hüpfte vor Freude und Tränen schossen in die Augen.
Der liebe Marcus hat hier etwas Wertvolles hervorgebracht. Wir alle wissen, das all die Dinge von Hand gefertigt, in ihrer Authentizität unvergleichlich bleiben. Sie sind echt, greifbar, unverfälscht. Jedes Teil ist ein Unikat, es kommt nicht von der Stange und vor allem lassen sich Bücher wie diese nicht einfach mal so löschen, so wie es heute mit vielen, auf digitaler Ebene gespeicherten Schriften leider der Fall ist.
„Wenn kein Mensch mehr die Wahrheit suchen und verbreiten wird, dann verkommt alles Bestehende auf der Erde, denn nur in der Wahrheit sind Gerechtigkeit, Frieden und Leben!“ (Friedrich von Schiller 1759-1805)
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Und hier noch auf ein Wort zu dem alten Handwerk:
Das über 2.000 Jahre alte Handwerk des Buchbindens gibt es nach wie vor und ist heute viel mehr als das bloße Zusammenbinden einzelner Seiten, sondern schon nahezu eine Kunstform.
Bereits im 6. Jahrhundert band der irische Mönch Dagaeus erste Bücher und ist als erster namentlich bekannter Buchbinder anzusehen.
Das Buchbinderhandwerk war bis zum Ende des 15. Jahrhunderts ein freies Handwerk. Das heißt, dass jeder, der meinte ein Buch binden zu können, das auch tun konnte.
Mit der Einführung des Buchdrucks mit beweglichen Lettern durch Johannes Gutenberg und das aufkommende Zunftwesen vor der Jahrhundertwende zum 16. Jh. verbesserte sich auch das Ansehen der Handwerkskunst des Buchbindens zusehends, zumal die Nachfrage durch ein höheres Aufkommen von Büchern immer weiter stieg. So fanden sich auch die Buchbinder, sowie viele andere Handwerker in einer Zunft zusammen.
Mit der aufkommenden Industrialisierung stieg die Nachfrage nach Büchern, jedoch wurde das gebundene Buch immer mehr zu einem Gebrauchsgegenstand der in hohen Auflagen und preisgünstig produziert werden sollte
Leder ist ein wundervolles Material. Früher wurden die Bücher ausschließlich in Leder und festes Leinen gebunden. Es fasst sich gut an, es riecht gut, und es schaut gut aus: Kurz: ein in Leder gebundenes Buch, ist ein Buch für alle Sinne.
Übrigens: Leinenbücher wurden schon von den Etruskern benutzt. Auf einem Steinsarkophag (4. Jh. v. Chr.) und einer Aschenurne könnten Leinenbücher bildlich dargestellt sein. Die Deutung der dargestellten Gegenstände bleibt aber unsicher. Erhalten ist ein originales Leinenbuch in etruskischer Sprache. Es handelt sich um den längsten etruskischen Text, der heute bekannt ist. Der 3,40 Meter lange Leinenstreifen wurde konserviert, weil er als Mumienbandage wiederverwendet wurde
Hier findet ihr die Texte, die in dem schönen Buch so wunderbar gebündelt wurden:
Gehen wir in der Zeit zurück und erinnern an ein Skandalplakat (Bundeswehr).
„Nachdem am 3.9.2008 um 10:11 Uhr im Videotext Folgendes stand: „Der Bundeswehrverband wirft der Bundesregierung vor, die Wahrheit über den Einsatz in Afghanistan zu verschleiern. Der Verbandsvorsitzende Gertz sagte: „…. Der getötete 29-jährige Soldat ist für die Bundesrepublik gefallen.“
Schreibt meine Mutter folgendes:
„Er ist nicht für Deutschland, sondern für unsere Siegermächte gefallen. Diese haben nach 1945 viele Kriege geführt und stehen heute noch im Kriegs.geschehen in einigen Ländern, und verlangen, dass deutsche Soldaten für sie zum Einsatz kommen. Nur ein winziges Beispiel: Schon 1946 haben sich die Franzosen deutsche Legionäre für ihre blutigen Kolonialkriege geholt. (50 Prozent der Legionär Einheiten waren ehemalige deutsche Soldaten) Ich hatte einen Bekannten, der mir 1946 schrieb, dass seine gesamte Familie bei Bombenangriffen starb, er niemanden hatte, wo er unterkommen konnte und von den Franzosen als Legionär verpflichtet wurde. Danach habe ich nie mehr etwas von ihm gehört.
Heute führen unsere Sieger immer noch Kriege und verlangen den Einsatz von deutschen Soldaten für ihre „Unternehmungen“, nur die Bewertung für die deutschen Soldaten hat sich geändert, die 1939-1945 für ihr Vaterland gekämpft haben waren Mörder, die, die für die Siegermächte kämpfen sind Helden. Deutsches Geld und deutsches Blut JA – Menschenrechte und eine Gedenkstätte für 15 Millionen Vertriebene und 3 Millionen tote Zivilisten, würdige Denkmale für die gefallenen deutschen Soldaten NEIN.
Das bildet die Grundlage, ja die Aufforderung für das Nachstehende. Dies zum Tod des 29-jährigen deutschen Feldwebels in Afghanistan: Trotzdem ich nicht dafür bin, dass deutsche Soldaten in Afghanistan oder anderen Ländern für die Siegermächte kämpfen, finde ich es unerhört, dass der Abschaum der Menschheit die DFG-VK, die mit den Linken verbunden ist, solche unmenschlichen, verletzenden und beleidigenden Äußerungen tun darf. Für diese Organisation müsste der Staat ein Verbot aussprechen.
Warum geschieht nichts? Bei anderen nichtigen Sachen, müssen wir tagelang ertragen, ja, es wird uns förmlich aufgedrängt, X-Mal wiederholend das anzuhören oder zu lesen, das Medien und Regierungsmitglieder mit Entsetzen und Verfolgung von den „Reden“ und „Taten“ bestimmter Personen berichten oder die gesamte Erlebnisgeneration und ihre Nachkommen mit Verbrechen bezichtigen, von denen sie nichts gewusst haben, wofür aber die Verantwortlichen bereits 1945 in Nürnberg verurteilt wurden.“
Zu Recht stellt meine Mutter abschließend ihrer Ausführungen die Frage: „Wer regiert eigentlich Deutschland?“
Und findet dabei zu der Antwort: „Wer nicht blind und gehörlos in den Tag hineinlebt, muss doch erkennen, dass ohne Anordnung der Siegerm.ächte hier gar nichts läuft. Die Wahlen sind eine Schau für die Wähler und das Fernsehen, die wirkliche Führung sitzt in den Konzernen von Ame.rika und anderen Staaten.“
Ein Thema, dass dieser Tage viele Menschen beschäftigt. Einige eurer Kommentare und Gedanken dazu habe ich daher vom Social-Media-Kanal übernommen. Ihr findet sie wie gewohnt im Anschluss an den Beitrag.
Es mehren sich die Videos und Beiträge zu den „Ausreisewilligen“, also denen, die Deutschland den Rücken kehren wollen, im Begriff dazu sind, oder längst schon in einem Land Anker gesetzt haben. Verdenken kann man es ihnen nicht.
Nun, ich habe ja schon mal gewechselt, von Ost nach West. Das war noch vor der Wende. Dann musste ich erleben, wie anschließend meine Heimat nach 1990 zum Ausverkauf stand.
Nun schreiben wir das Jahr 2025: Wir lieben unsere Heimat, aber wenn wir noch kleine Kinder hätten, würden wir unter den gegenwärtigen Verhältnissen ebenfalls das Land verlassen. Hauptanliegen wäre für uns Eltern das leidige Thema der Schulpflicht. Das wäre für uns tatsächlich ausschlaggebend, denn was sich in den Kindergärten. Lehranstalten und Bildungsstätten auftut, ist untragbar. Ich erlebe die Suche nach einer geeigneten Schule gerade bei einer sehr aufmerksamen Mutter aus unserem kleinen Ort. Ihr Mädchen wird zunächst die Waldorfschule in einem 15 Kilometer weiter entfernten Ort aufsuchen. Den täglichen Weg übernimmt der Vater, der das aufgrund seiner Tätigkeit so einrichten kann. Das Thema der Impfnachweise steht ebenfalls im Raum. Eine weitere Herausforderung für verantwortungsvolle Eltern.
Meiner Ansicht nach, wäre es sinnvoll in ein Land zu gehen, wo keine Schulpflicht herrscht.
Ich weiß gut, wovon ich rede, denn wir haben dazumal die Möglichkeit ergriffen (ohne das Land verlassen zu müssen) und unseren jüngsten Sohn von zuhause aus, online unterrichten lassen. Das war kein einfaches Unterfangen, ein harter Kampf mit Schulen und Behörden, aber wir wurden belohnt. Heute genießen wir das Resultat: Hohen Selbstwert, ein klares, selbständiges Denken, er hinterfragt alles, recherchiert, stellt Dinge in Frage und sagt längst nicht zu allem „Ja“.
Auch wenn sämtliche EU-Länder von dem „System“ betroffen sind, wird wie so oft in der Geschichte der Kessel insbesondere in Deutschland zum Überkochen gebracht. Wenn unsere mittlerweile erwachsenen Kinder das Land verlassen möchten, können wir auch das verstehen, denn vielleicht ist es ihre Chance, sich woanders entfalten zu können, um sich irgendwann wieder „zurück zu pflanzen“. Deutschland steht im Ausverkauf, das war so gewollt, die meisten von uns wissen das. Wohl denen, die hier noch ausharren, und diesem Land noch ein wenig die Treue halten. Wenn die Menschen für Frieden und Freiheit auf die Straße gehen, dann ist das löblich, doch den Kern der Sache trifft es leider nicht. Denn die eigentliche Misere beruht auf dem Besatzungsstatus und einem immer noch fehlenden Friedensvertrag. Genau das müssten Millionen von Menschen einfordern und laut rufen… Erst wenn das „Besatzungsrecht“ vom Tisch ist, lässt sich über Freiheit reden.
Eure Kommentare
Heute nacht kam die plötzliche Erkenntnis: „Ich lebe in einem faschistischen Land.“ und erster Gedanke war (wie schon einmal vor einiger Zeit) „Weg hier!“. Hat mich umgehauen, denn ich wußte zwar, was hier los ist, fühlte mich aber selbst nie angesprochen, als ob ich nichts damit zu tun hätte. Doch, habe ich, ich lebe hier. Bin also mal wieder am gleichen Punkt. Andererseits… Ist Flucht eine Lösung? Doch eher bleiben und mit und für die Menschen HIER zu sein, da doch gerade sie am meisten Hilfe und Unterstützung brauchen, oder? Paar Tage später kam ich damals zur gleichen Erkenntnis. Anderswo ist es auch nicht viel anders, es ist ein weltweites System, in dem wir alle auf der Erde leben. Hier ist aber irgendwie das Zentrum, hier scheinen alle Fäden zusammenzulaufen, wo bin ich also am besten Platz wenn nicht hier? Hätte Gott mich woanders gewollt, wäre ich woanders.
Bin noch durcheinander und irgendwie im inneren Konflikt. Denn war diese Erkenntnis eine Botschaft meiner Seele bzw. aus der Quelle und ist somit unbedingt zu befolgen? Oder war sie das Fazit meiner eigenen Gedanken der letzten Tage, weil das Thema Umzug/Auswandern mich beschäftigte? Vielleicht ist dieser Fluchtgedanke richtig für mich persönlich, also für meine Sicherheit sorgen, aber falsch im Hinblick auf das Ganze? Und wovor will ich mich schützen eigentlich? Ich sterbe doch so oder so, ob hier oder woanders, wovor soll ich also Angst haben, und warum soll ich hier weg? Oder relativiere ich das nur im Nachhinein um bleiben zu können, wo ich bin und nichts tun zu müssen und mir diese Anstrengungen zu ersparen? Hier zu bleiben kann (und vermutlich wird auch) genauso anstrengend, also was nun? Ich will aber auch hier bleiben, denn ich liebe Deutschland vom ganzen Herzen und bin ihm SEHR dankbar, denn hier heilte ich, hier fand ich mich selbst und hatte erst hier die Möglichkeit dazu. Herz sagt: Bleiben, etwas (tief gespeicherte Angst?) in mir schrie aber auf: „Weg hier!“. Ich glaube, ich wähle das Herz.
“ Hätte Gott mich woanders gewollt, wäre ich woanders.“ – Sehe ich auch so.
Wenn man kleine Kinder hat, wäre das Weggehen sicher eher angebracht.
Das stimmt. In meinem Alter ist das schon relativ, aber bei Kindern sieht das schon komplett anders aus. Wir müssen es schaffen die da oben wegzubekommen anstatt alle hier wegzulaufen, denn genau das wollen sie doch.
Bisher konnte ich nur wenig die „Heimatflucht“ nachvollziehen, wenngleich ich es auch niemand verdenken kann. Es gleicht einer Kapitulation von vornherein und dennoch können sie nicht loslassen. Viele lebten auch nur in einer Stadt, in der es keine Anbindung an Natur und nur zwischenmenschliche Anonymität gab. An anderen Orten treten genauso Herausforderungen auf den Plan, die gemeistert werden müssen. Dann tauchen Sprachbarrieren zusätzlich auf. Und ein Land, in dem es keine Schulpflicht gibt? Nun ja, welches Traumland soll das sein? Die Hausaufgaben die sich hierzulande und in sämtlichen christianisierten Ländern aufdrücken, gehen ins Mark der eigenen Konditionierung: Die Schulpflicht betrifft die registrierte Totgeburt namens „Geburtsurkunde“, nicht das Lebewesen an sich. Der registrierte NAME ist auch nicht das Lebewesen. Wer also derzeit gewappnet sein will, der lernt das Kapitel Hausgeburt, ohne eine GU austellen zu lassen, mit allen seelischen und körperlichen Hereinforderungen. Dazu braucht es Mut, Wissen und geistige Stabilität. Sklaverei ist freiwillig, so bitter es auch sein mag. Die Amish haben bspw. keine Geburtsurkunde und entziehen sich somit der ganzen Kontrolle, das ist aber auch mit Entbehrungen verbunden. Bislang habe ich nur von einer einzigen mutigen Dame in Österreich vernommen, die ihren Sprößling zuhause zur Welt brachte und entschlossen eine GU verhinderte. Es hat also grundlegend weniger mit der Besatzung an sich zu tun, sondern der in allen Ländern tief sitzenden Christianiserung. Weder das eine noch das andere wird freiwillig aufgelöst, aber was wir von uns „abstreifen“ wie ein falsches Kostüm, liegt an der Erkenntnis und dem Mut zur Freiheit, den wir uns trauen.
Alles richtig, auch das Kapitel der Hausgeburt.., und so weiter. Und kein Land auf der Welt ist wirklich frei, was auf der Zwangschristianisierung beruht. Doch vergessen wir nicht: Auch bei den Amishen wackelt das Konstrukt, da sie unter „Beobachtung“ stehen. Was die Schulpflicht betrifft: Wenn du Reisender bist.., keinen festen Wohnsitz hast, (du wechselst quasi) brauchst du auch keine Hausaufgaben machen, außer diesen, welche die Eltern dir auftragen. Das eigene Land zu verlassen ist stets einer Kapitulation gleich zu setzen, und wer weiß schon wie es woanders ausgeht. Meine Mutter hat mir beigebracht: Im Ausland bist du immer Ausländer. Und unsere Sprache geben wir dann auch auf, die müssen wir aber pflegen. Mir geht es darum, dass die Kinder relativ „frei“ aufwachsen können. Denn die meisten Kinder hier besitzen leider diese Geburtsurkunde…. und nicht zuletzt fordert das Gesundheitsamt einen Impfnachweis, insofern du dein Kind irgendwo (an) meldest. Hier erinnere ich mich noch gut daran, was meine Mutter für ein „Fass“ aufgemacht hat, als zu DDR-Schulzeiten wieder einmal in den Schulen geimpft wurde. Sie wollte das nie! Und so hat sie sich für mich stark gemacht. Doch verhindern konnte sie es auch nicht. Ich persönlich würde mit den Kindern irgendwo hin abtauchen, um sie später selbstdenkend in die große weite Welt entlassen zu können. Ich weiß, auch ein Traum.., aber ich weiß auch darum, dass diese steten Kämpfe der gesunden Entwicklung eines Kindes nicht unbedingt zuträglich sind. Die Kinder sind unsere Zukunft, wir sind ihre Wegweiser. Und um sie so nahe wie möglich an das Ursprüngliche heranführen zu können, muss man auch manchmal Umwege gehen.
Es liegt wohl auch an den finanziellen Mitteln. Ich rate sowieso, ein sinkendes Schiff zu verlassen, denn es geht immer mit Mann und Maus unter. Wer seine Kinder retten will, muss diese Entbehrungen auf sich nehmen. Nur wer in Zukunft flexibel reagieren kann, wird noch eine Weile über Wasser bleiben. Und : Heimat lebt im Herzen, weil man unser Land vernichten wird !
Wollte eigentlich nach Tschechien umziehen, aber da gibt es zwei Probleme 1. Mein Tschechisch ist trotz 30 Jahre Ehe mit einer Tschechin immer noch grottenschlecht, reine Katastrophe, und was mache ich mit meinen Büchern? Also bleiben wir hier.
Schulpflicht ist überall.
Antwort: Nein, z. Bsp. Irland, Italien oder auch Dänemark (nur in Europa) haben lediglich eine „Bildungspflicht“. Dort darf man tatsächlich selbst entscheiden, ob das Kind eine Schule besucht oder nicht. Wir haben uns eine lange Zeit damit auseinandergesetzt, aber dann tatsächlich in Deutschland eine Lösung gefunden. Unser jüngster Sohn hat keine reguläre Schule besucht…,
Respekt! Mir geht diese Schulpflicht auch mächtig auf den Zeiger. Zwei sind durch, zweien steht es noch bevor …
Antwort: Ja das leidige Thema mit der Schulpflicht. Bereits vor vielen Jahren habe ich festgestellt, dass Kinder besser von zuhause aus unterrichtet werden sollen, um diesem unsäglichen Schulzirkus entfliehen zu können. Das Schulsystem ist ja nicht erst seit gestern katastrophal. Es ist muffig und modrig, es fault nur noch vor sich hin. Und das Argument des Pflegens sozialer Kontakte ist völliger Unfug. Die guten sozialen Kontakte finden sich auf keinem Schulhof. Ich könnte mehrere Kapitel über unseren Weg „raus aus dem regulären Bildungssystem“ verfassen. Wenn du erkennst, dass deine Kinder leiden, dass sie in diesem bildungsfernen aufdiktierten Bildungssystem „untergehen“, dann musst du handeln. Wenn ich nur an diese vielen hysterischen Eltern denke, die ihre Kinder zu einem nichtsnutzigen Abitur seelisch „geprügelt“ haben. Euch wünsche ich gutes Durchhaltevermögen.
Patriotismus hin oder her – wenn ich jünger wäre und kleine Kinder hätte, so vor 20 Jahren, wär ich weg. Ungarn, Russland oder auch nur Austria, egal………
Antworten: Wir sind so froh, dass unsere „raus“ sind. Was die Auswahl der Länder betrifft, muss man wirklich sehr genau hinschauen, sonst kommt man vom Regen in die Traufe.
Ungarn ist für Kinder leider das falsche Land. Ich lebe in Ungarn. Hier herrscht Impfzwang der gröberen Art. Hab noch nie im Leben so viele behinderte Kinder gesehen. Heute weiß ich warum.
Auswandern! Ja, diese Gedanken kreisen mir seit Corona. Aber!!! 1988 wollten meine Eltern die „Seiten“ wechseln. Ich aber nicht!!!! Trotz aller Widrigkeiten sind sie mit mir geblieben, ohne zu wissen, dass gut 1 Jahr später die Grenze geöffnet wird. Jetzt kann ich nicht meine Koffer packen. So gerne ich es möchte.
Antworte: Niemand weiß, wofür etwas gut ist. Das weiß man immer erst hinterher, wie Sie selbst schon einmal erfahren durften. Vielleicht wird es auch jetzt so?
Nö, desertierte Leute erfüllen auch den Morgenthauplan..
Antwort: Nö? Nun, ich persönlich, denke hier an die Kinder. Und da sind die Eltern arg gefordert. Wir bleiben auch, keine Frage.., aber mit kleinen Kindern muss man umdenken, mit Blick in die Bildungsanstalten. Das Aufwachsen in politischer Zweisprachigkeit, wie wir es aus DDR Zeiten kennen, hat jetzt ein ganz anderes Format angenommen.
Der Kampf ist unvermeidlich. Das mit dem Uhrkasten kann nicht mehr funktionieren.. !
Eine andere Frage wäre dennoch, ob es sein kann, dass meine Zeit hier abgelaufen ist, und ob ich woanders doch vielleicht „nützlicher“ wäre? Denn die Zeichen mehren sich, das hier war nur der Gipfel der letzten Monate. Soll ich sie ignorieren? Behagt mir nicht so ganz, und dennoch sagt das Herz: Bleib.
„Vom Eise befreit sind Strom und Bäche Durch des Frühlings holden, belebenden Blick, Im Tale grünet Hoffnungsglück; Der alte Winter, in seiner Schwäche, Zog sich in rauhe Berge zurück.“– ( Goethe, Osterspaziergang)
Ostara: An diesem Tag, der auf den Sonntag nach dem Vollmond, welcher der Tagundnachtgleiche folgt, geht man gerne in die erwachende, grüne Natur.
Wenn ich auch mit diesem Beitrag etwas verspätet „um die Ecke“ komme, jetzt ist immer noch die beste Zeit, sich Wünsche zu erfüllen und sich von Altem zu lösen. Zeit, um das Sprießen des Lebens zu feiern – etwa mit dem Entzünden eines Feuers.
Wir begrüßen Ostara, unsere Frühlingsgöttin, die Göttin des erwachten Lichts und Lebens. In ihrer Hand trägt sie einen Bund gelbblühender Schlüsselblumen, Himmelsschlüssel, mit denen sie das Tor aufschließt, sodass der wonnevolle Lenz eintreten kann.
Auf den kahlen Weiden ragen die ersten grünen Blätter des Scharbockskrauts hervor, der junge Löwenzahn tuts ihm gleich.
Wir wissen um seine Heilwirkung, gerade zu Beginn seiner Blühzeit ist der Löwenzahn nicht nur besonders lecker, er hilft auch gegen die Wintermüdigkeit. Er ist eben echter „Kraftkerl“. Nicht zu vergessen den Bärlauch.
Am kommenden Wochenende reisen wir erneut in unser Bärlauchparadies am Hohenstein, dann werden wir gewiss fündig. Und mit Giersch, Wildkresse und Schafgarbenblätter, hübsch garniert mit den Blüten des Gänseblümchens bereiten wir später unser erstes Frühlingssüppchen zu. Übrigens am Hohenstein begrüßten schon unsere Vorfahren die Lichtgöttin und feierten Ostara. (siehe Beitragsfoto).
Ostara ist die freudige, heilbringende Erscheinung; nach ihr ist der April „ostermonath“ genannt und ihr opferte das Volk die ersten Maiblumen. Weißgekleidete Jungfrauen, die sich um Ostern zur Zeit des einkehrenden Frühlings in den Felsklüften, oder auf den Bergen sehen ließen, gemahnen noch an die alte Göttin. Die germanischen Ureinwohner nannten sie vermutlich auch Austro. Der englische Mönch Beda Venerabilis (7. Jh.), der bei der Berechnung des christlichen Ostertermins – 1. Sonntag nach den Frühlingsvollmond – tätig war, erwähnt sie als Eostra und nennt den April Eosturmanot.
Bereits in keltischen Zeiten band man einen Palmwedel aus 7 Kräutern, Hasel und Holunder, der im Lauf der Sonne bei einer fröhlichen Prozession – vor Sonnenaufgang – um die Felder getragen wurde. Und auch das schwarze, dornige Holz der Schlehe, nun in weiße Blütenpracht getaucht, war für die Kelten ein Zeichen, dass die dunkle Göttin sich nun in eine Lichtgöttin verwandelt hatte.
Und natürlich traf man sich am großen Feuer. Das Osterfeuer war zu heidnischer Zeit ein Freudenfeuer, das zum Schmelzen des letzten Eises, zur Rückkehr des Frühlings und der Feldfruchtbarkeit entzündet wurde.
Etwa ab dem 16. Jahrhundert galten Osterfeuer als heidnische Erbschaft, gegen die sich die Verbote häuften. Auch Kirchenangestellte wurden für das Entzünden von Osterfeuern bestraft, so zugetragen 1695 im Bergischen Land: „Die Totengräber sollen casiert und Lulf vornehmlich bestraft werden, weil er am Ostertage der Führnehmste im Anzünden des Osterfeuers, welches aus dem Heidentum herrührt und unter Christen nicht geduldet werden kann, gewesen, und auch sonst allerhand Reden geführt“.
Wer noch ein bisschen mehr erfahren möchte, der findet im Kommentar einen weiteren Beitrag zu unserem zweiten Jahreskreisfest.
„Ostra, Göttin, glänze;
Wirke Wärme Ostra!
Sonne ist erstanden,
Laub und Leben kommt“
In des Lichtes Luft
Schwillt die Knospe kräftig,
Weitet sich die Welt!“
Die Menge singt, wobei sie sich anfassen und um das Feuer springen:
Hin und wieder macht man sich ja so seine Gedanken. Der eine mehr, der andere weniger.
Nichts kann die Mehrheit so sehr erschüttern und aus ihrem Trott bringen, wie die Tatsache, dass es an ihr Vermögen geht, an ihren Wohlstand und an ihre materiellen „Werte“, die ihnen bis hierhin ein vermeintlich gutes Leben gewährleistet haben. Und nicht nur das, man konnte (kann) zeigen, „was man hat“, und rieb sich die Hände, wenn der Nachbar neidisch rüberluchste…
Man stelle sich nun vor, das gäbe es nicht mehr. Ohweh!
Natürlich spielt Geld eine Rolle. Zu DDR-Zeiten haben wir immer gesagt, Geld macht nicht glücklich, aber es beruhigt. Schließlich mussten wir unsere Mieten zahlen und die Lebensmittel, um ordentliche Mahlzeiten auf den Tisch bringen zu können. Genau genommen haben wir nichts vermisst. Wie soll man auch etwas vermissen, was man gar nicht kennt? Ich spreche damit nicht die Reisefreiheit an, sondern rein materielle Werte.
Verfolgt man nun die (aktuellen) Absichten der „Obrigkeit“, spuken mir so einige Gedanken durch den Kopf: Wohl dem, der in aktuellen Zeiten nicht gerade im Geld schwimmt, ein Häuschen besitzt, teure Autos fährt oder über ein üppiges Guthaben auf dem Sparbuch verfügt.
Und so spinne ich den Gedanken mal weiter… , und wage mal eine düstere Prognose.
Was man einst dem Bürger schmackhaft machte, nimmt man ihm vielleicht schon bald wieder weg? Brav zahlen die Bürger ihr „Scheinvermögen“, wie z. Bsp. Ihr Häuschen ab, und merken dabei gar nicht, wie wenig sie Eigentümer von „Etwas“ sind. Damit auch alles seine „Ordnung“ hat, werden Abgaben auf dieses „Eigentum“ ins Staatsäckle gezahlt. Und sollten die Bürger mal in eine Schieflage geraten, ja dann …, schleicht sich klamm und heimlich der Hüter des Staatsäckles erstmal ans Vermögen, inspiziert das Häuschen, findet ein Auto, was gerade abgezahlt wurde, oder, oder … In jedem Fall greift der Hüter tief hinein, bis alles erschöpft ist. Erst dann, aber auch wirklich erst dann, darf der bis dahin noch „vermögende“ Bürger einen Antrag beim Hüter des Staatsäckles stellen, um darüber ein paar Groschen für die Familie zum Lebensunterhalt zu erbetteln.
Und ich spinne, und spinne so vor mich hin …
Könnte evtl. die uns unter Dauerbeschuss angedrohte „Katastrophe“ in Volksaufständen liegen?
Eine Billion Schulden, Milliarden an Zinsen…Was solls?
Immer druff, sie beschließen, entscheiden, verordnen .. Angesichts des parallel ins Leben gerufenen Vermögensregisters , und wie man munkelt ab Oktober der digitale Euro….?
Nach wie vor denke ich: Warum kündigen sie einen Krieg an,,der längst im Gange ist?
Ach, ich vegaß, der „Übeltäter“ muss noch seinen festen Platz in den seit Jahrhunderten gefälschten Geschichtsbüchern finden…
Und natürlich ist die Rüstungsindustrie ein Garant für gute Geschäfte.
Von der „alten Welt“, von Deutschland, dem Deutschen Reich, und den Deutschen …
Wir hatten ja bereits in den vergangenen Tagen darüber geschwatzelt, ob es nicht an der Zeit wäre, dieses, unser Land zu verlassen, bevor es drohe in Gänze unterzugehen.
Der Deutsche im Jahr 2025 > Hinausbefördert, getrieben von den Interessen anderer, ausgetauscht, vermischt, an seinen Wurzeln gepackt und kräftig dran geschnitten, aussortiert.
Ich mag jetzt nicht ganz sooo weit ausholen, aber wir wissen mittlerweile: Wenn Ereignisse und deren Hintergründe aus der Vergangenheit ungeachtet bleiben, wird man die der Gegenwart nicht verstehen. Also bringen wir uns an dieser Stelle noch einmal den Reichtstagsbrand in Erinnerung – eine Inszenierung wie 9/11, C-Pandemie, Kristallnacht u. v. m.
So ganz nebenher und unauffällig wurde nämlich nach dem ,,Brand“ die Inschrift geändert. Ich denke, das ist den meisten unter uns bekannt.
Aber warum wurde die Inschrift überhaupt geändert? Nun, die Antwort ist leicht: Um eine neue Ideologie in die Köpfe zu bringen.
Vorher stand dort ,,Den deutschen Völkern“, und genau diese waren schlechter zu kontrollieren und zu indoktrinieren mit ihren sehr fortschrittlichen Regierungsformen.
Das Heilige Römische Reich Deutscher Nation war kein Staat und auch kein Land mit Landesgrenzen. Es war ein Kulturbereich mit großem Einfluss. Es existierte von 962 bis 1806 – genau die Zeit, über die wir so wenig wissen.
„Die „alte Welt“ war das erste Deutsche Reich. Kein Staat, sondern ein großer Kulturraum mit Hunderten kleiner autonomen dezentralen Strukturen, eben eine Nation. So ein Gebilde lässt sich nicht regieren. Wer dies will, muss erst die dezentralen Strukturen zerstören und gewaltsam oder durch List die kleinen Länder vereinigen, um einen Staat daraus zu machen. So wie es denn auch geschah. Niemand soll sich mehr daran erinnern, dass es auch ohne große Machtkonzentrationen geht und dass die Gesellschaft in regionalen Strukturen nachhaltig ist.
Das sogenannte goldene Zeitalter entstand, nach dem alles unternommen wurde, um die Fürsten und Könige der vielen Klein- und Stadtstaaten über den Tisch zu ziehen und ihnen Zugeständnisse abzupressen.“ (so entstand das zweite Deutsche Reich unter Bismarck, gefolgt vom dritten Deutschen Reich unter Hitler).
Und genau diese Geschichte, der Verlauf, all das, was unsere Ursprünge zeichnet, sollten wir bei unseren Überlegungen auszuwandern, mit berücksichtigen. Was bleibt? Was war? Was gilt es zu bewahren?
Nahezu alle Länder Europas hatten einmal Deutsche Könige auf dem Thron. Selbst heute hat das Deutsche Haus Sachsen-Gotha unter dem Namen Windsor den englischen Königsthron inne. Und auch schon früher regierten Monarchen aus dem Haus Hannover, die Welfen, das englische Weltimperium. Andere Länder haben ähnliche Geschichten. Es wurde Deutsch gesprochen. Auch in England, denn Alt-Englisch verwendet deutsche Grammatik und reichlich althochdeutsche Wörter. Doch nicht nur am Hofe, sondern auch an europäischen und russischen Universitäten war die Gelehrtensprache Deutsch.
Um nun noch einmal auf das Auswanderungsvorhaben vieler Deutscher zurückzukommen:
Meine Meinung: Es gibt kein Land und kein Volk auf diesem Teil der Erde, das tatsächlich frei ist. Das von außen gesteuerte Leben ist vielleicht in bestimmten Regionen erträglicher, aber nicht grundsätzlich besser. Es mag viele andere „Reiche“ wie z. Bsp. Tataria gegeben haben, doch von denen spricht heute auch niemand mehr (es sei denn deren Geschichte wird künstlich hochgepusht, um unsere vergessen zu machen). Nirgends wurde so viel Aufwand betrieben, um eine bestimmte Bevölkerung über 250 Jahre zu demütigen, zu vergewaltigen und zu ängstlichen und arbeitsamen Jasagern zu erziehen, wie der unseren. So etwas tut man nicht grundlos und die wahre Ursache dürfte in der Zeit liegen, die man den Menschen bewusst vorenthält.
Nun, da hilft alles Jammern nicht.
Wer zur Quelle finden möchte, muss gegen den Strom schwimmen. Das tun einige von uns schon recht tatkräftig. Wir können es steuern, jedoch jeder nach seinen Möglichkeiten. Am einfachsten ist es gewiss mit einem guten finanziellen Polster, doch herausfordernd und lehrreich ist es mit den wenigen Dingen auskommen zu können, die uns fern der materiellen Werte zur Verfügung stehen.
Zumal dieses finanzielle Polster vermutlich schon bald keines mehr ist, in Hinblick auf das in 2025 ins Leben gerufene EU-Vermögensregister. Ab dato werden darüber den Behörden auf Knopfdruck alle Finanztransaktionen und Vermögenswerte der Bürger zugänglich gemacht.
Doch sollten wir nicht alle Botschaften als gewichtig betrachten, auch wenn sie bedrohlich daherkommen: Denn eines haben wir doch schon gelernt, oder? Die wahre Bedrohung geht von den menschlichen Charakteren selbst aus.
„Die Hölle ist leer und alle Teufel sind hier“ – dieses Zitat stammt aus dem Stück: „Der Sturm“ von Shakespeare. Ein Zitat, dass die chaotische und bedrohliche Atmosphäre in der Geschichte verdeutlicht:
Dort spricht Ariel (zu Prospero): Keine einzige Seele, die nicht, von fieberhaften Schauern geschüttelt, in irgendeinen Ausbruch von Verzweiflung fiel. Alle, bis auf die Schiffsleute, verließen das Schiff, das ganz von mir in Flammen stund, und stürzten sich in das schäumende Salzwasser. Ferdinand, des Königs Sohn, war der erste, der mit Berg an stehendem Haar, eher Binsen als Haaren ähnlich, in die See sprang. Die Hölle ist leer, schrie er, und alle Teufel sind hier.
Ariel, ein Luftgeist deutet an, dass es keine Dämonen oder Teufel auf der Insel gibt, sondern dass die wahre Bedrohung von den menschlichen Charakteren selbst ausgeht, die in vielerlei Hinsicht fehlerhaft sind. Ariel verwendet diesen Satz, um die Anwesenheit von Bosheit und Intrigen auf der Insel zu beschreiben.
Achten wir also gut darauf, wo wir uns niederlassen und wem wir uns anvertrauen können.
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Inspirationen, Quellen und Informationen
> Das aktuelle Nachrichtengeschehen
> Unterschiedliche Gedanken und Fragen auf den social-media Kanälen
> (ebenfalls inspiriert vom Schweizer „Chnopfloch“, wurden von mir einige seiner Gedankengänge in Teilen übernommen)
> Was ist das EU-Vermögensregister? Es ist ein ab 2025 bei der EU-Behörde AMLA angesiedeltes Register, welches alle Vermögenswerte über 200.000 € umfassen soll, einschließlich Auslandsvermögen, Bargeld, Immobilien, Edelmetalle und mehr. (Ein Schelm, der Böses dabei denkt)
Ja, unsere Geschichte ist gefälscht, und es ist gewiss auch nicht einfach unter zahlreichen Fälschungen nun unbedingt das richtige herausfischen zu können. Man kann etwas erahnen, sich Stück für Stück voran arbeiten, alte Schriften, die uns erhalten geblieben sind, ordentlich studieren, und … was ich sehr zu schätzen weiß, man kann sich mit all den Menschen austauschen, die nicht nur alles besser wissen wollen, sondern tatsächlich echtes Wissen für sich bewahren und damit nicht prahlen. Was mir an manchen Themen, wie dem folgenden wichtig ist, ist, dass ich diese gedanklich für mich fixiere und schriftlich festhalte, mögen sie auf den ersten Blick auch noch so unwichtig erscheinen.
Natürlich ist es dann besonders spannend, auch solche Geschichten aufzugreifen, wie zu denen der Mormonen.
Wie komme ich darauf? Nun, das ist eine Geschichte, die schon etwas länger zurückliegt, und mir wieder in Erinnerung gebracht wurde, während ich ja gerade im Begriff bin, die Erlebnisse meiner Mutter im Buch zusammenzufassen, das, so hoffe ich, noch im Frühjahr erscheinen kann. Dort ist es dann noch etwas ausführlicher beschrieben, in welcher Beziehung meine Mutter tatsächlich zu dieser Gruppe von Menschen stand. Meine Großeltern sowohl mütterlich- als auch väterlicherseits waren Protestanten, doch hatte die Kirche in unserer Familie keinen hohen Stellenwert. Vielmehr waren es heidnische Bräuche, welche auch meinen Eltern pflegten und mit denen ich gewachsen bin.
Betreffend der Glaubensgemeinschaft der Mormonen, oft beschimpft als Sekte, und ja es gibt auch ein dunkles Kapitel in deren Geschichte, wird man insgesamt eines anderen belehrt, wenn man sich nur mal etwas näher mit diesem „Völkchen“ beschäftigt.
Als ich noch ein kleines Mädchen war, nahm mich meine Mutter hin und wieder mal mit zu den regelmäßigen Treffen für die Kinder dieser Gemeinde. Schwach kann ich mich daran erinnern, dass es mir dort auch ganz gut gefallen hat. Aber eine echte Verbindung gab es nicht. Außerdem frönten meine Eltern dem Tabak, und so manch anderem mehr, was in der Gemeinschaft der Mormonen nicht so gerne gesehen war. Meine Mutter war damals (Ende der 1920er Jahre) ein junges Mädchen, als sie über ein Nachbarsmädel in Kontakt mit der Glaubensgemeinschaft kam. Und während nach 1933 viele ihrer weiblichen Mitschüler zum BDM (Bund deutscher Mädel) strömten, ging sie lieber zu den Gemeindenachmittagen. Damit wäre dann auch die oft verfälschte Darstellung, dass die Mitgliedschaft im BDM verpflichtend war, ausgehebelt.
Was ich aus den Aufzeichnungen noch erfahren habe:
In der schweren Nachkriegszeit bekamen viele Menschen aus den Reihen der Mormonen (Salt Lake City) Unterstützung, in Form von Paketen mit Kleidungsstücken und Nahrung aus Dosen darin. Vertriebenen aus Schlesien wurde Hilfe zuteil, und über Freunde aus der Gemeinde wanderten Hunderte von Schlesiern nach den Staaten aus und fanden dort Arbeit und Brot. Diese Art der Zuwendung und vieles andere mehr, hat meine Mutter in guter Erinnerung behalten, und so blieb sie auch über diese Zeit hinaus, im Kontakt mit einigen Gemeindemitgliedern.
Die Bilder /Fotos/ Zeitungsausschnitte, die ihr hier im Beitrag zu sehen bekommt, hat meine Mutter wie so viele andere auch, gesammelt und aufbewahrt.
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Was die Gemeinde der Mormonen im Besonderen bis heute auszeichnet, ist ein Bunker voller Namen von Toten
Über 200 Meter tief im Granite Mountain im US-Bundesstaat Utah liegt ein riesiger Tresorraum: the Vault. Nur sehr wenige Menschen dürfen durch die 14 Tonnen schwere Stahltür treten. Dahinter verbergen sich mehrere Tunnel auf einer Fläche von mehr als 6.000 Quadratmetern. Sie beherbergen ein gigantisches Ahnenforschungs-Archiv mit über 2,4 Millionen Mikrofilmrollen.
Er soll die gelagerten Dokumente bis zum Jüngsten Tag sichern: der Granite Mountain Vault der Mormonen. Tief unter der Erde lagern hier in einem riesigen und geheimnisvollen Archiv Milliarden von Daten. Die sind für die weltweite Ahnenforschung von großem Interesse. Doch warum betreiben die Mormonen einen so großen Aufwand?
„Die Suche danach, unsere Familiengeschichte zu verstehen, kann unser Leben verändern“, erklärt der Mormonenpräsident Gordon Hinckley zur Eröffnung der Internet-Seite. „Sie bringt Einheit und Zusammenhalt in die Familien.“
Trotz großer Nachfrage will die „Kirche der Heiligen der letzten Tage“ keine Benutzergebühren verlangen: „Wir haben uns auf dieses Unterfangen nicht für den materiellen Gewinn eingelassen“, erklärte der Kirchenpräsident Hinckley (1910-2008). „Unser Motiv ist es, den Mitgliedern unserer Kirche und anderen zu helfen, ihre Wurzeln zu finden.“
Die Mitglieder sammeln seit 1894 Daten von Verstorbenen weltweit. Bis 1938 in Büchern; seit der Erfindung des Mikrofilms werden Familiendaten auf Filmrollen konserviert. Dazu gehören Geburts-, Heirats- und Todesurkunden, Erbbestätigungen, Eigentumsverzeichnisse, Gerichtsprotokolle, Ergebnisse von Volkszählungen, Ein- und Auswandererlisten sowie Familien- und Stadtchroniken. Doch wie kommen die Mormonen an die Daten?
Es ist sehr aufwendig. In jedem Land gibt es Verhandlungen mit Behörden, Bibliotheken und Kirchen, an deren Ende ein Vertrag aufgesetzt wird. Speziell ausgebildete Gemeindemitglieder reisen um die Welt, um Material zu prüfen und es zu fotografieren. So hat sich über die Jahre eine Unmenge an Daten angesammelt. Weil die teils einzigartig sind, sollen sie bis in alle Ewigkeit gesichert werden. Von 1960 bis 1965 hat man deswegen das Granite Mountain Records Vault in der Nähe von Salt Lake City errichtet, dem Hauptsitz der Glaubensgemeinschaft.
Hier stimmen die Voraussetzungen, um die Daten vor Verfall, Erdbeben oder Atombomben zu schützen. Hartes Magmagestein, konstante 13 Grad Celsius, eine Luftfeuchtigkeit von 35 Prozent und spezielle Filteranlagen sorgen dafür, dass die Mikrofilme bis zu 200 Jahre halten sollen. In sechs Archivkammern lagern Aufzeichnungen von Menschen aus über 100 Ländern in mehr als 170 Sprachen.
Im Büro- und Laborbereich der Anlage arbeiten circa 60 Angestellte. Sie archivieren Mikrofilme und erstellen außerdem Duplikate, die sie in alle Welt verschicken. Seit Anbruch des digitalen Zeitalters konvertieren sie die angesammelten Mikrofilme mit Spezialscannern und machen sie seit 1999 digital übers Internet zugänglich. Über die Webseite FamilySearch.org kann sie jeder abrufen. Aber wieso horten die Mormonen so viele Daten über Verstorbene?
Weltweit besteht ein großes Interesse an Ahnenforschung.
Hobbywissenschaftler erstellen Stammbäume ihrer eigenen Familien.
Obacht! Auf der anderen Seite ist es ein lukratives Geschäft – für kommerzielle Plattformen wie ancestry.de und dem Original aus Israel: MyHeritage.com.
Das Forum der Mormonen, FamilySearch, ist allerdings ein kostenloser Service.
Bei den Heiligen der Letzten Tage spielte Ahnenforschung von Anfang an eine große Rolle. Ihr Gründer, Joseph Smith, hat seine Anhänger einst dazu aufgerufen, alle namentlich bekannten Menschen, die jemals auf der Erde gelebt haben, zu taufen. Er schrieb: „Es ist die größte Aufgabe, die uns Gott in dieser Welt aufgetragen hat, sich um unsere Toten zu kümmern“. Nur so könnten die Mormonen (wieder-)vereint im Himmelreich regieren.
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Wer war Joseph Smith?
Der junge Joseph fühlte sich zwar zu dem Christentum, wie man es im Neuen Testament findet, hingezogen, aber die miteinander wetteifernden Kirchen seiner Zeit verwirrten ihn.
Eines Nachts soll ihm ein Engel namens Moroni von einem verborgenen Bericht, der die heilige Geschichte einer alten amerikanischen Zivilisation enthielt, erzählt haben. Kurz nachdem Joseph im Jahr 1827 Emma Hale geheiratet hatte, vertraute ihm der Himmelsbote diese Aufzeichnungen an, die er dann mit der Macht Gottes übersetzte. Nach Fertigstellung der Übersetzung veröffentlichte Joseph das Buch Mormon, das, vergleichbar mit der Bibel, eine Zusammenstellung heiliger Schriften aus alter Zeit ist.hervor. Bald darauf standen Joseph religiöse Kritiker gegenüber, für die eine zusätzliche heilige Schrift inakzeptabel war, sowie kritische Rationalisten, die die Geschichte über die einem Wunder gleichkommende Übersetzung des Buches als gefährlichen Aberglauben ansahen.
Zur Taufe der Mormonen sollte man wissen: Die Taufe, ist eine Taufe für die Verstorbenen. Getauft wird auch nur derjenige, der das 8.. Lebensjahr erreicht hat und in der Lage ist selbst zu entscheiden, ob der Glaube an Jesus Christus so für ihn zu vereinbaren ist.
Das heißt, Mitglieder können sich stellvertretend für ihre Ahnen taufen lassen. Für einen sicheren Zusammenhalt im Jenseits empfehlen Mormonen-Anführer ein nachträgliches Taufen bis zu vier Generationen rückwärts. Nach jeder Taufe werden die Namenslisten im Bergarchiv angepasst: Winzige Zahlen und Häkchen weisen darauf hin, welcher Vorfahre bereits stellvertretend getauft worden und damit ebenfalls ein Mormone ist. So wächst die Gemeinde der Kirche Jesu Christi ständig um passive Mitglieder.
In den vergangenen Jahren hat es die Glaubensgemeinschaft aus Salt Lake City jedoch mit posthumen Taufzeremonien übertrieben. Einige Mitglieder wollten nicht nur die eigenen Vorfahren retten, sondern haben auch „fremde“ Tote stellvertretend getauft. 1995 waren darunter auch zahlreiche Juden , die sogleich weltweit darauf empört reagiert haben und sichergestellt, dass die Taufen rückgängig gemacht werden. Kein Wunder, dass sich der Vatikan den Mormonen verweigert und keine Daten an sie herausgibt.
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Was man noch wissen sollte:
Die Bibel handelt hauptsächlich vom Leben und den Lehren der Menschen aus dem alten Israel. Das Buch Mormon hingegen enthält die Überlieferungen von amerikanischen Ureinwohnern, die ebenfalls an Jesus Christus glaubten.
Propheten, die im alten Amerika gelebt haben, schrieben das Buch Mormon. Diese Propheten hielten ihre Geschichte, Prophezeiungen und Lehren auf gebundenen Metallplatten fest. Die Aufzeichnungen wurden dann von einem Propheten und Historiker, namens Mormon zusammengefasst und gekürzt.
Nach Mormons Tod vervollständigte sein Sohn Moroni die Aufzeichnungen. Gott befahl Moroni, die Platten zu verbergen und versprach, dass diese eines Tages wieder hervorgebracht werden würden.
Am Anfang des 19. Jahrhunderts wurde dieses Versprechen erfüllt. Gott berief einen jungen Mann namens Joseph Smith damit, die Platten zu übersetzen und die Kirche Jesu Christi wiederherzustellen. Er war somit der erste neuzeitliche Prophet und übersetzte die Platten durch die Macht Gottes in das, was heute als das Buch Mormon bekannt ist.
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Viele dunkle Kapitel
Pöbelhorden verjagten sie 1833 erst aus dem Kreis Jackson in Missouri und 1839 dann aus dem ganzen Bundesstaat, nachdem dessen Gouverneur Ende Oktober 1838 einen Befehl ausgegeben hatte, dass die Mormonen von dort zu vertreiben oder „auszurotten“ seien. 1846 folgte die Vertreibung aus Nauvoo, ihrer Stadt in Illinois. Danach begann für die Mitglieder der Kirche der schwierige Auszug über die Great Plains nach Utah. Führer der Kirche, darunter auch Joseph Smith, wurden geteert und gefedert, verprügelt und ungerechtfertigt ins Gefängnis gesteckt. Andere Mitglieder wurden zudem Opfer von Gewaltverbrechen. Bei dem Massaker von Hawnʼs Mill – dem schlimmsten Zwischenfall – wurden mindestens 17 Männer und Jungen im Alter von 9 bis 78 Jahren niedergemetzelt. Einige Frauen der Kirche wurden während der Verfolgung in Missouri vergewaltigt oder wurden das Ziel sonstiger sexueller Übergriffe. Bürgerwehren und Pöbelhorden zerstörten die Häuser der Mitglieder und beraubten sie ihres Eigentums. Viele Gegner der Heiligen bereicherten sich an Hab und Gut, das eigentlich nicht ihnen gehörte.
Nach 1852 begann die Glaubensgemeinschaft sich zu zersplittern und teilte sich in Gruppen auf. Ihre Sprecher kamen aus allen Richtungen, die Menschen folgten ihnen, auch wenn vermutlich hier eine Unterwanderung stattfand. Der Feind war also immer zugegen.
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Ich finde, es ist ein Vorgang aus der Weltgeschichte, der nicht unerwähnt bleiben sollte, erfüllt von menschlichem Jammer und Elend aber auch mit Heldenmut. Zwischen 1846 und 1869 machten sich etwa 85 000 Mormonen auf die Reise durch die Steppen Amerikas und die Gebirge Utahs. Sechstausend starben unterwegs. Sie stammten nicht alle aus den Staaten, sondern auch aus vierzig anderen Ländern. Sie kamen im Wagen oder stießen Handkarren vor sich her.
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Was mir allerdings tatsächlich noch nicht gut gelingt, ist es, ihr Tun und Schaffen und damit verbundene Absichten richtig einordnen zu können. Warum sprechen die Mormonen von Zion?
Das konnte ich dazu finden:
Demzufolge diente die Stadt Zion im frühen mormonischen Denken als „axis mundi“, als höchster heiliger Ort, als Berührungspunkt zwischen Himmel und Erde und als Anfang und Ende der menschlichen Zeit (siehe Eliade 12; Wheatley 12–16).
Die Stadt Zions ist ein städtebauliches Konzept der Mormonenpioniere, das Joseph Smith entwickelte und in Nauvoo in die Praxis umsetzte. Nach diesem Muster konzipierte Brigham Young die in Utah gegründeten Städte und Dörfer, als erstes Salt Lake City.
Der Zion Canyon und der Kolob Canyon sind wohl die bekanntesten Schluchten des Zion Nationalparks. Das althebräische Wort „Zion“ wurde oftmals von den mormonischen Siedlern benutzt und bedeutet so viel wie „Zufluchtsort“ oder „Heiligtum“.
Wer lebte im Zion-Nationalpark?
Das Volk der Anasazi bewohnte das Gebiet des heutigen Zion vor etwa 1.500 bis 800 Jahren und hinterließ im gesamten Park verlassene Felshäuser und Felsmalereien. Als Nephi Johnson 1858 in dem Gebiet ankam, das heute Zion-Nationalpark ist, bewohnten die Paiute-Indianer den Canyon.
Fazit: Das Volk der Mormonen – ein mächtiges Volk in den Felsengebirgen, ein Volker voller Geheimnisse
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Quelle
private Aufzeichnungen, Zeitungsartikel und Ausschnitte
In den Mittagsstunden des 12. März 1945 zerstörten 661 amerikanische Bomber die mit Flüchtlingen aus den deutschen Ostgebieten völlig überfüllte pommersche Hafenstadt Swinemünde zu großen Teilen. Die meisten der Opfer des Bombenangriffs, überwiegend Zivilisten, fanden ihre letzte Ruhestätte auf dem Golm, der höchsten Erhebung der Insel Usedom, am westlichen Stadtrand von Swinemünde gelegen.
Rund 30 000 Flüchtlinge befanden sich vermutlich Anfang März in der Stadt. Die Fontaneschule zum Beispiel war als Quartier mit jeweils 2 000 Flüchtlingen über viele Wochen voll belegt, die hier auch warmes Essen durch die Abordnung zweier Marineköche erhielten. 35 000 Flüchtlinge registrierte man allein in dieser Unterkunft bis 8 Inferno von Swinemünde Kriegsende.
Die Straßen auf den Inseln waren völlig überlastet mit Flüchtlingstrecks, die nur langsam vorankamen und lange auf die Querung der Swine warten mussten. Trotzdem: Für viele Flüchtlinge war Swinemünde nach wochenlangen Entbehrungen ein Ort des Ankommens. Hier funktionierte die Versorgung noch, hier gab es
berechtigte Aussicht auf ein warmes Nachtquartier und auf ein bequemeres Fortkommen in Zügen. Angekommen in Swinemünde glaubte man, dem Krieg entkommen zu sein berichten viele ehemalige Flüchtlinge, „Dann kamen wir nach Swinemünde, wir haben dann gedacht, so, jetzt haben wir es endlich geschafft […] und dachten, wir sind in Sicherheit.“
Das Inferno, das dann in der Mittagsstunde des 12. März 1945 über Swinemünde hereinbrach, erreichte wahrhaft apokalyptische Dimensionen, und die Bilder dieses Tages prägten das Leben vieler Überlebender für immer. Zu der Anzahl der Menschen, die in der Mittagsstunde des 12. März 1945 starben, gibt es wie so oft unklare Angaben .
> Siehe auch Beitrag im Kommentar.
So überfüllt die Stadt sich mit vermutlich rund 70 000 Menschen am 12. März gezeigt hatte, so verlassen wirkte sie schon kurze Zeit später. Viele Häuser waren unbewohnbar geworden
Der 12. März 1945 war der vorweggenommene Untergang des deutschen Swinemünde und zugleich die zentrale Gewalterfahrung der Kriegskindergeneration dieser Stadt. Aus vielen Begegnungen ist bekannt: Die wenigsten konnten die Erlebnisse dieses Tages jemals wirklich verarbeiten. Noch sieben Jahrzehnte später zieht es jene, die noch dazu in der Lage sind, Jahr für Jahr zurück in die Stadt, vor allem aber auf den Golm, jenen großen Waldfriedhof, nur wenige Meter von der heutigen polnischen Grenze entfernt, wo die meisten Toten des 12. März 1945 ihre letzte Ruhe stätte fanden. Hier wird auf Gedenktafeln aller namentlich bekannten Opfer des amerikanischen Bombenangriffs gedacht – auch jener, deren Grablage unsicher oder unbekannt ist, oder deren Gräber sich auf anderen, zum Teil heute nicht mehr auffindbaren Flächen in und um Swinemünde auf Usedom und Wollin befinden, oder sogar auf Friedhöfen bis Anklam und Greifswald. Verwundete waren auf Krankenhäuser und Lazarette in ganz Vorpommern verteilt worden, viele starben noch Wochen nach dem Angriff an den schweren Verwundungen
Und wieder starben Unschuldige durch die Angriffe der Alliierten: Menschen in Notquartieren in der Stadt, auf den Schiffen im Hafen und auf Reede, in Eisenbahnwaggons kurz vor der rettenden Abfahrt und in Trecks insbesondere auf der östlichen Seite der Swinemünde.