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Klara Fall: das glaube, wer mag

  • Danke!

    August 2nd, 2025

    „Das Bernsteinfenster“ hat nun innerhalb einer Woche, vom 25. Juli bis zum 1. August, viele interessierte Leser erreicht. Einige Exemplare sind noch unterwegs, aber sie werden schon bald bei euch Einzug halten. Ich bin außerordentlich dankbar dafür, dass es so viele sind, die den Berichten einer Erlebnisgeneration ihre Aufmerksamkeit schenken. Ihr seid großartig! Denn so bewahrt ihr nicht nur das Wissen unserer Altvorderen, sondern tut es auch kund. Denn ich bin sicher, manches, das in dem Buch über die Niederschriften festgehalten werden konnte, ist den meisten so noch gar nicht bekannt.

    Gestern erreichte das „Bernsteinfenster“ auch meine Tante in Chemnitz. Sie ist überglücklich, über ihren Vater, welcher der Bruder meiner Mutter war, nun auch lesen zu dürfen. Und nicht nur darüber. Die Kinder und Enkelkinder sind darüber sehr neugierig geworden. Schließlich ist es ja ihre ganz persönliche Familien-Geschichte.

    Ich denke, dass die Leser dem Wesen, dem Tun und den Erlebnissen der Menschen dieser Generation, die nach und nach diese Seite unserer Welt verlassen haben, über die Schriften sehr nahekommen.

    Und es sind viele Leser. Wie viele es sind, das habe ich versucht über diese Karte darzustellen. Ich denke, der eine oder andere wird sich und seinen Ort wiederfinden.

    Dass das, was ich hier tue, das richtige ist, dass zeigen mir eure wundervollen Rückmeldungen. Ich danke euch ganz herzlich dafür.

    Einige davon habe ich einfach mal übernommen:

    Ich bewerbe dein Buch ordentlich aus Überzeugung. Ich habe es auch gleich in meinen WhatsApp Status gestellt. Ja es ist wichtig, dass die Menschen die Wahrheit erfahren. Dein Schreibstil gefällt mir sehr gut. Es ist hochinteressant und null langweilig.
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    Oh wow das Buch ist wirklich sehr interessant. Schon auf den ersten Seiten war ich total erstaunt darüber wo von ich keinen blassen Schimmer habe. Und dann hatte ich Kopfkino darüber wie unterschiedlich die Wahrnehmung der Geschehnisse in in unseren Familien ist. Meine Uroma ist 1896 geboren. Und auf Fragen wurde gar nicht geantwortet oder es wurde von meiner Mutter ziemlich verharmlost. Du kannst so stolz auf deine Mutter sein. Was für ein wacher Geist und was für ein Geschenk das sie alles aufgeschrieben hat. Und ich bin mir sicher, sie ist sehr, sehr stolz auf dich. So nun lese ich gespannt weiter.
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    Liebe Undine,
    das Buch ist gestern angekommen, doch schneller als wir gedacht haben. Habe es erst einmal schnell überflogen und tauchte total in die Zeit von damals ein, viele Schicksale gleichen einander und doch sind sie etwas unterschiedlich, vieles erkenne ich in meiner Familie wieder. Ein wunderbar gelungenes Zeitzeugenbuch, es zu besitzen, ist wie die Vergangenheit des damaligen Geschehens, an die kommenden Generationen, unverfälscht weiterzugeben.
    DANKE für Deine Mühe, denn es ist ganz schön viel Arbeit und Aufwand ein Buch zu erstellen.
    Deine Beiträge bei FB sind sehr interessant und ich lese sie sehr gerne, sie lösen in mir immer so eine Art des „nach Hause“ Kommendens aus und das beruhigt irgendwie sehr, in einer Welt der täglichen Horrormeldungen.

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    Am Freitag fragte ich noch ob das große Paket meins ist und zack heute halte ich die Bücher schon in meinen Händen. Ich werde gleich heute anfangen zu lesen. Ich weiß zu schätzen wie viel Liebe, Herzblut und Arbeit in dem Buch steckt. Ein Dokument der Zeitgeschichte mit Wissen was mit Geld nicht zu bezahlen ist. Nur wer die Vergangenheit versteht, versteht das Jetzt. Ganz herzlichen Dank für dieses wunderbare Buch liebe Undine
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    Ich glaube dein Buch ist ein Weg zur Offenlegung der unterdrückten Wahrheit.
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    Hallo Undine, das Buch ist gut angekommen. Noch schöner als erwartet. Hast Du wirklich sehr gut gemacht. Man sieht und fühlt wie viele Emotionen, Liebe und Leid darin stecken. Ich habe nur mal reingeschnuppert, zum Lesen braucht es ein paar ruhige Stunden. Vielen Dank liebe Undine, auch für die Signierung. Wünsche Dir ein schönes WE und eine gute Zeit in dieser traurigen.
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    Juhuuuu, ist angekommen! Halte dieses schöne Buch gerade in den Händen, und es steigt Freude auf. Werde dann mal drin stöbern. Meine Lebensgefährtin hatte als erste Zeit zum Lesen gehabt, und war ganz am Anfang schon erschrocken, über die Untaten gegenüber den Deutschen. Sie hatte es bis dato, so auch noch nicht gewusst.
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    Heute endlich angekommen und ich musste mich so zusammenreißen, dass ich erst noch einiges Wichtiges erledige und nicht gleich mit lesen anfange. Schon beim kurz Durchblättern super spannend und lehrreich. Danke liebe Undine
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    Liebe Undine , ich habe heute dein Buch erhalten. Die Neugier war groß , so musste ich gleich ein bisschen darin lesen. Es ist sehr interessant dokumentiert und aufschlussreich. Dur hast uns mit diesem Buch eine große Freude bereitet. Habe nochmals recht vielen Dank dafür.
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    An dieser Stelle meinen Dank für das tolle Werk, welches ich nun heute erhielt. Die Freude, dass auch ich es mein Eigen nennen darf, ist groß.
    Das ist das, was sich deine Mutter gewünscht hat, und du wirst dessen gerecht. Es ist nicht nur Freude und ein wenig Stolz, gleichermaßen umgibt mich dabei Hochachtung und wieder einmal mehr Ehrfurcht, vor dem was unsere Vorfahren geleistet und erduldet haben. Es ist für wahr, eine der wichtigsten Aufgaben, welche wir zurzeit haben, die wahre Geschichte kundzutun, aufrechtzuerhalten und für unsere Nachkommen zu hinterlegen.
    Gott mit uns in Dankbarkeit

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    Ich habe das wunderbare Buch gestern Abend zu Ende gelesen. Und es hat mich überrascht, erschüttert und auch bezaubert. Vor allem hat es mich zum Nachdenken gebracht. Ich werde es ganz sicher in Kürze noch einmal lesen. In etlichen Themen bin ich ja schon länger drin, durch recherchieren, Bücher lesen und immer wieder durch Beiträge und wertvolle Tipps. Ich werde ganz sicher über den Inhalt des Buches reden und es weiterempfehlen. Es zeigt einen Erlebnisbericht wie wir es uns kaum vorstellen können. Traurig ist es das die Masse bis heute nicht begreift das diese Generation dieses Land aufgebaut hat. Die Leute begreifen auch nicht wie uns Stück für Stück unser Ahnenerbe und unsere Kultur genommen wird. Und wenn man was sagt bekommt man ein dümmliches Lachen oder den Satz wir können ja nichts tun. Dann kommen von mir immer Beispiele das jeder von uns was tun kann. Im Herbst 2020 habe ich mich z.B. mit unserem Pastor getroffen um über die üblen Missstände im Umgang mit unserer älteren Generation zu sprechen. Ich hatte die Vorstellung im Gottesdienst einen Vortrag zu halten. Daraus wurde zwar nichts aber ich habe ihm in den 2 Stunden sehr klar gemacht was ich von seinem Verhalten und seiner Kirche halte. Dann sind mein Mann und ich aus der scheinheiligen Kirche ausgetreten. Das ist nur ein Beispiel von vielen. Inzwischen rede ich auch mit vielen fremden Menschen über diese Themen. Es ist wie einen Samen sähen. Mir geht im Moment so viel durch den Kopf. Vielen Dank noch einmal liebe Klara Undine Fall für dieses wunderbare Buch.

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    ❤️ Ein Buch geht um die Welt. Nun halte auch ich es endlich in den Händen. Die vielen wunderbaren Berichte auf Facebook liebe Klara Undine Fall haben mich neugierig auf mehr gemacht. Du recherchierst mit Herz und viel Liebe zum Detail. Enthüllst und bringst Verborgenes wieder an die Oberfläche. Danke für Deinen Fleiß und Deine unermüdliche und mutige Arbeit 🙏🏻. Bald schon werde ich mich Deinem Werk widmen. Ich bin sehr gespannt. Der Versand ging erwartungsgemäß reibungslos. Das Buch war bestens verpackt und der liebe Gruß ist eine wirklich große Freude. Vielen lieben Dank. Wir werden es in Ehren halten und es bekommt einen ganz besonderen Platz 😇🙏🏻

    Liebe Grüße aus Tirol 🫶🏻

    Mein erstes Buch: Die Lebensgeschichte einer 101-jährigen Frau

    Weitere Rezensionen:

    Liebe Klara Undine Fall schon wieder habe ich Tränen in den Augen .. wie jedes Mal wenn ich das Buch zur Hand nehme. So habe ich noch garnicht viel gelesen, um das kostbare Werk zu schützen. Ich spüre meine eigene Geschichte, während ich das Buch nur in meinen Händen halte. Es ist traurig und gleichzeitig wunderschön und absolut magisch. Ich danke dir von Herzen, für dieses wundervolle Buch

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    Die Haptik alleine ist schon mega sehr gelungen. Ich bin ein absoluter Haptiker und dieses Cover, aber auch das Buch, lösen sehr viel in mir aus.

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    Jetzt habe ich das Buch fertig gelesen. Was ab den 08.05.1945 passiert ist, hat mich doch ziemlich mitgenommen, musste das Buch des öfteren weglegen, um wieder ruhig zu werden, es besteht doch eine gewisse Gefahr, alle die, die diese Geschichte verleugnen, mit etwas zu bestrafen was sie verdienen: VERACHTUNG!!

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    Liebe Undine. Das Buch kam heute an. Bin sehr überrascht über die Gestaltung. Hatte ja mit einem etwas kleineren Taschenbuch gerechnet. Aber nein, Hardcover und in größerem Format, die Schrift in augenfreundlicher Größe. Liebevoll gestaltet, kurzum ein sehr schönes Buch. Hab‘ Dank für die schöne Widmung.

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    Guten Morgen Undine. Dein Buch gefällt mir sehr, besonders wertvoll sind die Einschübe, die immer wieder das Gesamtbild abrunden.

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    „Das Bernsteinfenster“

    Ein authentisches und mutiges Werk!

    „Geschichte hinter erlebter Geschichte aus den Jahren 1923 – 1948“

    von Klara Undine Fall

    Endlich bin ich dazu gekommen. Für alle die an echter deutscher und erlebter Geschichte interessiert sind, ist dies ganz sicher eine wirkliche Bereicherung.

    Zu erwerben nur direkt bei der wunderbaren Autorin Klara Undine Fall.

    Danke nochmals an dieser Stelle dafür.

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    Liebe Klara Undine Fall, das Buch ist heute angekommen. Habe direkt reingelesen und es schreit danach gelesen zu werden. Ich glaube, es ist ein Buch für Menschen, die die Wahrheit wissen möchten und mutig dafür sind.

    Das Buch geht tatsächlich um die Welt und einen herzlichen Dank für die lieben Worte 🙏

    Ich schicke dir ganz liebe Grüße in meine alte Heimat den Niederrhein. Waren quasi Nachbarn

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    Ich habe von einer Freundin von Ihnen und ihrem Buch „Das Bernsteinfenster“. Gehört. 

    Sie hat mir das Buch besorgt und ich bin begeistert. Meine Vorfahren stammen auch aus Schlesien aber leider kann ich sie nicht mehr befragen.

    Ich bin der Meinung, alle Deutschen sollten erfahren wie lang der Leidensweg unseres Volkes schon andauert und so zur Stärkung der Volksseele beitragen.

    Und wieder stolz sein…

    In ihrem Buch ist es sehr gut beschrieben und ich möchte noch 4 Bücher bestellen. 

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    Ich hatte ihnen geschrieben daß ich begeistert bin, daß war ziemlich unpassend, denn die Geschichte ist eher erschütternd. Das erste Kapitel über die Vergangenheit unser Vorfahren konnte ich nicht in einem Zug lesen,  da ich Herzrasen hatte und immer mal eine Pause brauchte.

    Ich glaube diese Ereignisse sind tief in uns drin und durch ihre Hilfe können sie endlich gefühlt und geheilt werden. Und darüber bin ich begeistert.

    Danke dafür und einen schönen Sonntag. 

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    Absolute Buchempfehlung 🍂🍃 Wer sich mehr mit der Wahren deutschen Geschichte befassen möchte, sollte „Das Bernsteinfenster“ lesen(!) Von Klara Undine Fall, danke für deinen Mut.

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  • Amerika und seine Kriege – Sind ihnen gar die Schafspelze ausgegangen?

    Juli 29th, 2025

    Es fällt schon verdammt schwer, dieses in der Geschichte auf Blut „installierte“ Land „USA“ mit seinen „Machern“, „Unterstützern“, „Senatoren“…, und anderen Figuren zu respektieren, betrachtet man den kriegerischen Verlauf.., Hier agieren Mächtige, gesteuert von Leuten mit einer noch größeren Macht.

    Seit Gründung der USA im Jahre 1776 gab es nur 2 Jahre, in denen die USA keinen Krieg geführt haben. Mal davon abgesehen, dass die USA in ihrer Geschichte auch nur einmal angegriffen wurden!

    Das Jahr 2025: Der Deutsche guckt wie so oft, dumm aus Wäsche. Belogen, betrogen, ausgelaugt und ruiniert… Rechnung vordiktiert!

    Es brodelt an Ecken und Enden, die Welt brennt und Europa steht wie so oft in der Geschichte wieder einmal am Abgrund. Ich gebe hier keinesfalls Prognosen ab. Wer kann das auch schon?

    Wir ahnen, was kommt, aber wie es sich anfühlt, das wissen wir nicht.

    Man will sich auch nicht ständig wiederholen in seinen Gedankengängen. Insgeheim hätte ich mir gewünscht, es wäre bei den Gedanken geblieben., die man sich so in seinem stillen Kämmerlein macht. Dass es nun fast noch arger zugehen wird als gedacht, – ja im Stillen, seien wir mal ehrlich, haben wir es vermutlich geahnt.

    Aber was hilft all das Jammern und Klagen. Zahlreiche Verbrechen am deutschen Volk (unter vielen anderen, vor allem auch die völkerrechtswidrige und menschenrechtsverletzende Vertreibung nach 1945) sind immer noch nicht geklärt, nie wurden sie aufgearbeitet, wohl aber unter „den Tisch gekehrt“.

    Ad hoc fiel mir heute Morgen, angesichts der Nachrichtenflut zur aktuellen Weltlage, ein Artikel aus einem Bericht aus dem Jahr 1946 ein. Dort liest man, wie Amerikaner die Kriegsführung ihres Landes einschätzen.

    Der Autor Edgar L. Jones, der in den letzten Jahren des Pazifikkrieges als Veteran und Reporter für das Magazin „The Atlantik Monthly“ tätig war, hat es wie folgt beschrieben. (Die Übersetzung ist etwas holprig, weil ich nur über Umwege zum Artikel gelangt bin).

    Aus dem Bericht von 1946:

    „Wir halten uns für edler und anständiger als andere Völker und daher in einer besseren Position, zu entscheiden, was in der Welt richtig und falsch ist. Was für einen glauben Zivilisten ist es, dass wir im Krieg gekämpft haben? … Als Sieger haben wir das Privileg, zu entscheiden.“ Je härter die Kämpfe, desto weniger Raum für Anstand…“

    Was für einen Krieg glauben die Zivilisten überhaupt, dass wir geführt haben?“ Wir erschossen Gefangene kaltblütig, zerstörten Krankenhäuser, beschossen Rettungsboote, töteten oder misshandelten feindliche Zivilisten, töteten die Verwundeten des Feindes den Garaus, kämpften die Sterbenden zusammen mit den Toten in einem Loch und kochen im Pazifik das Fleisch von feindlichen Schädeln, um daraus Tischdekorationen für die Liebsten auszuwählen oder ihre Knochen in Brieföffner zu schnitzen.‘

    Und haben unsere Phosphorbombenwürfe und unsere Morde an der Zivilbevölkerung mit dem Abwurf von Atombomben auf zwei beinahe unverteidigte Städte gekrönt.“

    Und weiter schreibt er:

    „Als Sieger haben wir uns das Recht angemaßt, unsere Feinde für ihre Kriegsverbrechen vor Gericht zu ziehen; aber wir sollten Realisten genug sein zu begreifen , dass wir in einem Dutzend Anklagepunkten für schuldig erklärt würden, wen man uns wegen Bruchs der Kriegsgesetze vor Gericht stellte. Wir haben einen ehrlosen Krieg geführt, den die Moral stand im Denken des kämpfenden Soldaten an erster Stelle. Je härter die Schlacht, umso weniger Raum bleibe für edle Regungen. Und im Pazifikkrieg haben wir die Menschheit den düsteren Grad der Bestialität erreichen sehen.

    Die Notwendigkeiten des Krieges haben uns oft zu Dingen gezwungen, die man Verbrechen nennt, und in gewissem Grade mag man die Masse tadeln für jene Form des Wahnsinns, die den Krieg hervorgerufen hat. „

    (es handelt sich nur um einen Auszug aus seinem Artikel aus dem Jahr 1946)

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    Einige Beiträge, die ich in den vergangenen Jahren zu diesem Thema verfasst habe, findet ihr wie gewohnt im Kommentar.

    Unsere Geschichte besser verstehen lernen? Gerne auch in meinem Buch „Das Bernsteinfenster“. Denn Geschichten hinter erlebter Geschichte sind oft aufschlussreicher, als Gelehrtes aus den (Ver)bildungsanstalten.

    Schreibt mich einfach an!

    Ein Amerikaner berichtet: „Was für einen Krieg glauben die Zivilisten überhaupt, den wir geführt haben?“
    „Herausgepickt“, aus der langen Liste der „ruhmreichen“ Taten unserer vermeintlichen „Befreier“
    Der Leuchtturm der Welt und seine Ketten, die ihre dunklen Schatten werfen

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  • Kleine unscheinbare Kräuter, aber mit großer Wirkung

    Juli 29th, 2025

    Schon interessant, was so alles im eigenen Garten wächst, vor allem dann, wenn man nicht rupft, mäht oder irgendwie anders in das natürliche Geschehen eingreift.

    Eben entdeckte ich die Blütenköpfe des Echten Buchweizens.

    Das Buchweizen eine positive, gesundheitsfördernde Wirkung auf unseren Körper hat, das ist den meisten unter uns, so glaube ich bekannt. Ich nenne daher nur wenige der guten Eigenschaften

    Gesunde Blutgefäße, sinkender Blutdruck!

    Im Buchweizen steckt das wertvolle Rutin, eine Substanz mit vielfältigen Wirkungen. So hilft es gegen Krampfadern und Hämorrhoiden.

    Perfekt also für Leutchen, die unter verhärteten Arterien leiden. Rutin stärkt bekanntlich die Blutgefäßwände und so auch die Kapillarwände – Krampfadern und Hämorrhoiden wird vorgebeugt.

    Das ist noch längst nicht alles.

    Dieser so hübsch blühende Buchweizen liefert einerseits Ballaststoffe und andererseits große Mengen an Lezithin.

    Lezithin ist ein wichtiger Nährstoff für Leberzellen. Fehlt Lezithin in der Nahrung, dann arbeiten Leberzellen nicht mehr mit voller Kraft und können ihrer Hauptaufgabe, der Entgiftung des Körpers, nicht mehr ordnungsgemäß nachkommen. Somit unterstützt das Kräutlein auch die Leber, gesund und leistungsfähig zu bleiben.

    Gekeimter Buchweizen kann die Hirnaktivität steigern. Man vermutet, dass der regelmäßige Verzehr von lezithinhaltigen Nahrungsmitteln möglicherweise vorbeugend gegen Angstgefühle, Depressionen und mentale Erschöpfung helfen sowie die geistigen Fähigkeiten verbessern könne.

    Zusammenfassend lässt sich sagen: Echter Buchweizen, sowohl die Blüten als auch die Blätter, werden in der Naturheilkunde zur Behandlung von Gefäß- und Venenproblemen sowie zur Unterstützung der Durchblutung eingesetzt. In der Küche finden die Samen, oft zu Mehl verarbeitet, Verwendung für Pfannkuchen, Brei oder als Beilage.

    .

    Ach ja, und das Kraut /die Pflanze mit dem lustigen Namen, dass ich gestern erwähnte, nennt sich Ferkelkraut. Und wer hätte das gedacht? Auch das Ferkelkraut hat so einiges zu bieten

    Aber Vorsicht! Während das Ferkelkraut eine wichtige Nahrungsquelle für Wildbienen, Kaninchen und Hasen ist, kann es bei Pferden zu neurologischen Schäden führen.

    Und für uns Menschlein? Die jungen Blätter können wir roh in Salaten oder gekocht als Gemüse essen Die Wurzeln können getrocknet, geröstet und als Kaffeeersatz verwendet werden.

    Tee oder Kräuterpräparate aus Ferkelkraut können die Atemwege beruhigen. Es wurde traditionell bei Atemwegsbeschwerden, insbesondere zur Linderung von Husten und Schleimhusten, verwendet. Es schmeckt recht bitter, also noch bitterer als Löwenzahn.

    Die anderen Kräutlein waren Schafgarbe, Sumpf-Schafgarbe, Beifuß und Schnittlauch. Kleine unscheinbare Kräuter, aber mit großer Wirkung.

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  • Für wen du deutsches Volk?

    Juli 29th, 2025

    Für wen, du gutes deutsches Volk

    Behängt man dich mit Waffen?

    Für wen läßt du von Weib und Kind

    Und Herd hinweg dich raffen?

    Für Fürsten- und für Adelsbrut,

    Und fürs Geschmeiß der Pfaffen.

    War’s nicht genug, ihr Sklavenjoch

    Mit stillem Sinn zu tragen?

    Für sie im Schweiß des Angesichts

    Mit Fronen dich zu plagen?

    Für ihre Geißel sollst du nun

    Auch Blut und Leben wagen?

    Sie nennen’s Streit fürs Vaterland,

    In welchen sie dich treiben.

    O Volk, wie lange wirst du blind

    Beim Spiel der Gaukler bleiben?

    Sie selbst sind das Vaterland,

    Und wollen gern bekleiben.

    Was ging uns Frankreichs Wesen an,

    Die wir in Deutschland wohnen?

    Es mochte dort nun ein Bourbon,

    Ein Ohnehose thronen.

    (Gottfried August Bürger 1795)


    Gottfried August Bürger

    (auch: Jocosus Hilarius)

    Geboren am 31.12.1747 in Molmerswende bei Quedlinburg; gestorben am 8.6.1794 in Göttingen.

    In seinem abgelegenen Heimatdorf im Ostharz hatte Bürger keine Möglichkeit zu geistigem Fortkommen, denn sein Vater, der Pfarrer des Dorfes, kümmerte sich wenig um die Ausbildung. Auf Initative des Großvaters kam Bürger 1760-63 in das Pädagogium in Halle, anschließend bis 1766 auf die dortige Universität zum Theologie-Studium. Sein Interesse an poetischen Versuchen wurde u.a. durch Gleim gefördert. Ab 1768 studierte er Jura in Göttingen, dort lernte er Hölty, Leisewitz, Voß, die Brüder Stolberg und andere Mitglieder des 1772 gegründeten Hainbundes kennen. 1772 wurde er Amtmann in der Gerichtshalterstelle zu Alten-Gleichen mit Sitz in Gelliehausen bei Göttingen. Die Stelle brachte viel Arbeit, finanziell aber wenig ein. Mannigfache Versuche, seinen Sorgen zu entgehen, schlugen fehl: Lotteriespiel, Gründung einer Verlagsanstalt, Auswanderung, Pacht eines Landgutes; ebenso gelang es nicht, eine andere Stelle zu erhalten. Kurz nach der Heirat mit Dorette Leonhardt 1774 verliebte er sich in deren Schwester Auguste, die »Molly« seiner Gedichte. Nach zehn Ehejahren starb Dorette, im folgenden Jahr heiratete Bürger Auguste, diese starb aber schon nach siebenmonatiger Ehe.

    Mit Unterstützung u.a. durch Georg Christoph Lichtenberg wurde er 1784 Privatdozent an der Göttinger Universität, wo er bis zu seinem Tode Vorlesungen und Übungen über Ästhetik, Stilistik, deutsche Sprache und Philosophie hielt. 1787 erhielt er die Ehrendoktorwürde, 1789 wurde er zum a.o. Professor ernannt, mußte sich aber weiterhin unterordnen, da er keine feste Anstellung bekam.

    Seine unglückliche dritte Ehe wurde 1792 geschieden, gesellschaftlich isoliert starb er an Schwindsucht.

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  • Mein erstes Buch: Die Lebensgeschichte einer 101-jährigen Frau

    Juli 25th, 2025

    „Das Bernsteinfenster“ darf geöffnet werden.

    Ihr Lieben, nun ist es endlich so weit. Heute sind mehr als 100 Bücher druckfrisch bei uns zu Hause eingetroffen. Wie viele von euch wissen, ist dies mein erstes von mir veröffentlichtes Buch, das auf die Reise gehen wird.

    Ich weiß, dass die Mutti das alles sehr gut beobachtet, unser Schaffen, unser Tun, und die damit verbundene Neugier der Menschen, die mehr über das „Damals“ erfahren möchten. Schließlich ist es ihre Lebensgeschichte, die in Kürze in die Hände vieler interessierter Menschen gelangen wird.

    Es ist die bemerkenswerte Geschichte einer Frau, die 101 Jahre alt werden durfte und der Nachwelt ihre ganz persönlichen Erlebnisse aus den Jahren 1923 bis 1948 hinterlassen hat.

    Bis nur wenige Tage vor ihrem Tod im März 2024 hat sie immer noch all das, was ihr wichtig erschien, niedergeschrieben. Manches darunter wurde von ihr wiederholt erwähnt. Wahrscheinlich aus dem Grund heraus, weil es Dinge gibt, die man nicht oft genug wiederholen kann.

    „Die Toten können nicht nach Gerechtigkeit verlangen, es ist die Pflicht der Nachkommen, dass für sie zu tun.“

    Nicht täglich verlegt man ein Buch. Demzufolge bin ich schon ganz dolle aufgeregt. Ihr wisst ja, so wie ein Flitzebogen. Natürlich freue ich mich über jeden interessierten Leser.

    Da sich schon einige „vorangemeldet“ haben, werde ich also dort in der Reihe ganz oben beginnen, um eurem Wunsch dieses Buch zu erhalten, ganz schnell nachzukommen.

    Wie mache ich das am besten?

    Von einigen von euch ist mir auch die E-Mail-Adresse bekannt.

    Da ich überwiegend auf Facebook (Meta) unterwegs bin, könnt ihr mich dort unter privater Nachricht (Messenger – Klara Undine Fall) anschreiben, oder ganz „klassisch“ über E-Mail: undinepeter@web.de.

    Wir kriegen das schon hin. Ich freue mich auf jeden Fall auf eine hoffentlich reibungslose Versand-Aktion.

    Und selbstverständlich versende ich auch über die bereits erhaltenen Anfragen hinaus. Schreibt mich einfach an. Es sind mehr als 100 Bücher, die ich im Moment zur Verfügung habe. Ich versende, solange der Vorrat reicht.

    Gern kann auch vorbestellt werden. Ab einer bestimmten Bestellmenge geht das Buch über eine zweite Auflage dann erneut in Druck.


    Hier geht`s zum Kauf!

    Die Kosten, die euch entstehen, belaufen sich dann auf

    22,95 pro Buch + 2,70 Euro für den Versand (innerhalb Deutschlands)

    Hier noch einmal meine E-Mail Adresse zur

    Versand-Abwicklung,  oder wenn ihr noch Fragen habt:  undinepeter@web.de

    Zur Info: Dieses Buch wird ohne das Dazutun Dritter (z. Bsp Verlag), ausschließlich von mir selbst verlegt, veröffentlicht und verteilt.

    Ich danke euch ganz herzlich für eure Unterstützung und das damit verbundene Interesse, das Wissen unserer Altvorderen zu bewahren.

    In den folgenden Beiträgen findet ihr Rezensionen zum Buch und eine Leseprobe.

    Danke!
    Leseprobe!

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  • Stauffenberg – das Attentat vom 20. Juli 1944 – ein Resümee mal anders

    Juli 20th, 2025

    (den vollständigen Beitrag findet ihr wie gewohnt im Kommentar)

    Ich erinnere mich: In der Schule war Stauffenberg der Held. Er war die Person, dem es fast gelungen wäre, ein ganzes Volk zu „befreien“. So erklärte man es uns. Auch die spätere Hinrichtung der Attentäter war ein großes Thema. Junge Menschen sind empfänglich für solche „Geschichten“.

    „Man muss auch die andere Seite betrachten“ Ein Satz, der zu DDR-Zeiten zuweilen strafbar war,wenn man ihn wagte auszusprechen.

    Darüber entstehen allerdings diese Halbwahrheiten, die uns bis heute mehr und mehr einholen. So blieb der Attentäter Stauffenberg unangetastet und der große Held. Hintergrundwissen war nicht erwünscht. Darüber zu schreiben oder zu reden ist immer noch ein Tabubruch.

    Doch meine Mutter wurde 101 Jahre alt. Ich weiß, dass es ihr größter Wunsch war, die Wahrheit nach außen zu tragen. Nach all ihren Erlebnissen und dem Wissen, dass sie bewahren konnte, ist es meine Pflicht, diesem /ihrem Wunsch nachzukommen.

    Einigen hier ist bekannt, dass meine Mutter von 1942 -1944 als Nachrichtenhelferin (u.a. auch im Hauptquartier Berlin Bendlerstr.) tätig war. Sie kannte Stauffenberg vom „Sehen“ und aus einigen Unterhaltungen heraus.

    Hier ein Auszug aus den Niederschriften meiner Mutter zu Stauffenberg und dem Ereignis des 20. Juli 1944.

    – Ich zitiere:

    „Es muss auch hier weit in die Vergangenheit zurückgeblickt werden, um die wahre Geschichte zu erkennen.

    Wer waren eigentlich die Adligen?

    Sie dienten Fürsten, Königen und Kaisern vor allem im Kriegsdienst und erhielten für ihre hervorragenden Leistungen im Kampf gegen die Feinde Gebiete, Anwesen (Ritter)-güter usw., anfangs als Lehen, ab dem 18. Jahrhundert als Besitz, dazu gehörte die Erhebung in den Adelsstand.

    In Friedenszeiten bewirtschafteten die neuen Adligen, Grafen usw. ihre Güter, arbeiteten im „Staatsdienst“. Im Krieg dienten sie und ihre Söhne als Offiziere, Heeresführer und Generalstabsoffiziere, ihre Töchter als Krankenschwestern dem König und Kaiser. Sie wurden schon als Kinder zum Kriegshandwerk erzogen durch Väter, ältere Brüder und Kadettenschulen. Dann kam die Ausbildung im Militärdienst. Abgang als Reserveoffizier war Pflicht! Berufsoffizier war Tradition. Immer waren sie die ersten, die bei Auseinandersetzungen (Kriegsfall) pflichtbewusst zur Verfügung standen.

    Sie waren auch beim Aufbau der Wehrmacht sofort dabei, und sie schworen bei der Vereidigung nicht dem Kaiser, sondern einem ehemaligen Gefreiten, mit vollem Bewusstsein: Gehorsam. Als der Krieg ausbrach, erfüllten sie mit großem Einsatz als Heerführer, Kommandeure und dergleichen ihre Pflicht. Sie ließen sich Orden für ihre Verdienste anstecken, arbeiteten trotz Behinderung durch schwerste Verwundungen bei den hinter der Front liegenden Stäben, beim Oberkommando der Wehrmacht und im Hauptquartier.

    Wir, meine Kameradinnen und ich haben einige als arrogante Personen im Hauptquartier kennengelernt. Nicht uns gegenüber, sondern ihren nichtadligen Kameraden. Frau von Moltke und Frau York von Wartenburg sprachen das in den 1990er-Jahren in einem Interview mit den Worten aus: „Wir wollten eine Monarchie wiederbeleben“, und sie nannten die Namen der Personen, die für die Bildung einer Regierung nach dem Tod Hitler.s schon feststanden.

    Auf die Frage, ob sie Wissen oder Verbindung zu einer Personengruppe hatten, die auch das Ziel Hitler zu stürzen verfolgte, antworteten sie: „Nein, wir waren auch nicht daran interessiert!“

    Die Adligen wollten natürlich auch ihre Güter und Anwesen retten, die zu einer Prozentzahl in Schlesien, Ostpreußen, Westpreußen, Pommern und Ostbrandenburg lagen, denn sie ahnten (wussten?), dass diese deutschen Provinzen bei Sieg der roten Horden in die Hände von Menschen fallen würden, die nicht in der Lage sind das von Deutschen Erschaffene zu erhalten und sie selbst keine Anwesen mehr besitzen werden.“

    Und weiter schreibt sie:

    „Damals (1944) wusste fast jeder, dass mit Hitlers Tod keinesfalls das Ende de Reiches einhergehen würde; denn dafür gab es genügend andere Personen aus seinem Umkreis, die sofort die Führung übernehmen konnten und wollten, außerdem stand der größte Teil der Bevölkerung hinter der Regierung und die ständigen Bombardierungen brachten nicht den von Siegern gewünschten Hass auf die Führung, sondern auf sie, die Bombenwerfer, die ihre Städte verwüsteten und ihre Mütter und Kinder töteten.

    Was einem Claus Schenk von Stauffenberg und den anderen Verschwörern doch nicht entgangen sein kann.

    Trotzdem nahm er eine B.ombe, fuhr damit zum Hauptquartier, nutzte seine Position aus, die er mit dem Erfolg, der ihm anvertrauten und vier Jahre zum Kampf geführten Soldaten errungen und dafür Orden empfangen hatte, legte die Aktentasche mit der B.ombe während einer Besprechung unter den Tisch und verschwand. Er wusste genau, dass bei der Explosion auch andere Anwesende getötet werden. Und so war es auch.

    Dazu werfen wir einen Blick auf das jüngste Urteil des Verfassungsgerichts: Es ging um den Abschuss von Passagierflugzeugen bei Gefahr von Anschlägen. Deutschlands Richter verwerfen diese Idee „Man dürfe Menschenleben zugunsten anderer nicht opfern, das ist verfassungsfeindlich!“

    Das Attentat (20.Juli 1944) war Mord! Und Mord verjährt nicht. Beim Bombenanschlag im ostpreußischen Führerhauptquartier starben:

    † Regierungsrat Dr. Heinrich Berger

    † Generalmajor Heinz Brandt

    † Generaloberst Günter Korten

    † General der Infanterie Rudolf Schmundt

    Schwerverletzte:

    Oberst im Generalstab Nikolaus von Below

    General der Flieger Karl-Heinz Bodenschatz

    Vizeadmiral Hans-Erich Voß und sieben andere.

    Sowie neun Leichtverletzte.

    Hier wurden bewusst Menschen geopfert. Was sagen die heutigen Richter dazu? Sind das für sie keine Opfer?

    Wenn es um die Verschwörer des Widerstandes gegen H.itler geht, verstummen die Stimmen. Wer könnte es wagen, Kritik zu üben an Claus von Stauffenberg und den Widerständlern um ihn, die von den Medien als mustergültige moralische Personen dargestellt werden.

    Interessant war das Interview mit dem Sohn Stauffenbergs in einer Sendung „Ich trage einen großen Namen“ (jeden Sonntag um 18.15 Uhr SWR). Der Sohn, Generalmajor der Bundeswehr im Ruhestand (der Tradition treu geblieben). Auf die Frage, ob das Attentat, wenn gelungen, eine Veränderung gebracht hätte, kam die Antwort: „Nein, dafür waren zu viele andere da, die die Zügel in die Hand genommen hätten.“

    Wie war das eigentlich damals, am 20. Juli 1944?  Das Attentat scheitert, der Staatsstreich wird niedergeschlagen –  Stauffenberg, der Held? Ein Resümee, mal anders.

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  • Von jungen Visionären, ihren Anhängern und der „Angst um die Zukunft“

    Juli 18th, 2025

    Eine kurze Geschichte aus längst vergangenen Tagen zur Geschichte.

    „Es war einmal beim Volk der Xhosa in Südafrika. Zwischen 1779 und 1879 gab es hier immer wieder Konflikte mit fremden Eindringlingen. Zuerst kamen die mit Pferden und Schusswaffen ausgerüsteten Voortrekker (Buren), es folgten mehrere Kriege gegen die Briten und auch gegen die aus dem Norden im Stammesland eindringenden schlagkräftigen Armeen der Zulus unter Führung Shakas, dem „Napoelon Afrikas“… Neun verheerende, verlustreiche Auseinandersetzungen waren es insgesamt. Hinzu kam der kulturelle Druck durch die Missionare.

    In diesen schwierigen Zeiten traten immer wieder Medizinmänner hervor, die vorgaben mit ihrer Zaubermacht feindliche Kugeln in Wasser verwandeln oder die Krieger unverwundbar machen zu können.

    Und zu eben dieser Zeit ging ein 15-jähriges Mädchen namens Nongqawuse (1841-1898) Wasser holen.

    Als sie ihren Krug füllte, schaute sie ins Wasser des Gxara-Flusses, wo sie die Gesichter der Ahnen erblickte und ihre Stimmen hörte. Diese Geister verkündeten, alles würde wieder gut werden: die Toten würden wieder auferstehen, alle würden jung und schön sein; gesunde Rinder und fruchtbare Felder würden sich materialisieren, Krieger würden aus dem Schilf hervortreten und die Feinde ins Meer treiben. Aber es brauche ein Opfer seitens der Xhosa; sie sollten alle ihre verhexten Rinder schlachten und ihre ebenfalls verhexten Getreidevorräte vernichten. Dann würde das Wunder geschehen, und zwar in den Morgenstunden des 17. Februar 1857.

    Die Stammesältesten, Häuptlinge und Medizinmänner traten zusammen, um zu beraten und zu prüfen, ob die Vision des Mädchens echt war oder ob es sich um eine trügerische Vorstellung handle. Zu diesem Zeitpunkt war gerade der britische Gouverneur der Kapkolonie, Sir George Cathcart (1794-1854), der einen blutigen Feldzug gegen die Xhosa geführt hatte, im Krimkrieg gefallen. Das hatten andere Seher kurz zuvor richtig vorhergesagt. So wie es die Seher vorhergesagt haben. Also schien die Ahnenwelt in Bewegung zu sein. So entschieden die Stammesältesten, das die Vision des Mädchens richtig sei und verordneten die Schlachtung des Viehs und die Vernichtung der Ernten.

    Aber am verhießenen Stichtag geschah nichts. Weder die Ahnen noch gesunder Rinder erschienen. Wie konnte das nur sein. Doch schnell hatte man eine Antwort parat.

    Es war wegen den zehn Prozent der Bauern, die die Wahrheit der Vision leugneten und sich geweigert hatten, ihr Vieh zu schlachten und ihre Hirse und ihr Sorghum zu vernichten. Ihr Unglaube hätte die Ahnen vernichtet. Die Leugner wurden hart verfolgt, einige sogar getötet.

    Insgesamt wurden bis zu 400 000 Rinder geschlachtet ; rund 70 000 Xhosa verhungerten oder wanderten ab in die Kapkolonie. Das schwächte das Volk der „roten Decken“ nachhaltig. Inzwischen haben sich die Xhosa erholt. Nelson Mandela und Bischof Desmond Tutu gehören diesem Volksstamm an,

    Es lassen sich Parallelen finden, die in unserer Zeit gar nicht so weit zurückliegen. So erinnern wir uns gewiss an ein 15-jähriges Mädchen aus Schweden.

    Sie erschien als Klimaaktivistin und sagte quasi visionär voraus, dass die Welt in zwölf Jahren enden wird , wenn wir nicht sofort etwas unternehmen. Sie sprach weiter: „Ich will, dass ihr in Panik geratet, dass ihr die Angst spürt, die ich jeden Tag spüre. In dem Zug verlangte sie so einiges ..,

    Vieles davon ist bereits in Umsetzung gegangen. Und so weiter und so fort. Ich muss das hier, so glaube ich, nicht weiter ausführen. Die „vorgeschlagene“ Dekarbonisierung und Entindustrialisierung unserer Gesellschaft ist vergleichbar mit dem Abschlachten der Rinder und der Vernichtung der Feldfrüchte bei den Xhosa. Auch hier sind es die Ältesten,die Führer der Gesellschaft, die Politiker, die Leiter der Kirchen und Gewerkschaften, die dem Rat dieser jungen Frau, die eigentlich aussieht wie ein zwölfjähriges Mädchen folgen.

    Die Verklärung nahm merkwürdige Züge an. Viele ihrer jungen Anhänger hielten und halten sie für eine Zeitreisende. So soll sie auf einem Foto , das 1898 gemacht wurde, erschienen sein. Dem nicht genug: Ihre Mutter behauptete, sie würde das eigentlich unsichtbare und geruchslose „Killergas“ CO2“ mit bloßen Augen sehen können. Sehen, wie es aus den Schornsteinen fließe und die Atmosphäre vermülle.“

    Genug davon…

    Denn, das Ende vom „Lied“, also das der visionären Vorhersage spüren wir immer noch.., und kein Ende scheint in Sicht…

    Und wer hats gewusst? Auch der Günder `der Heiligen der letzten Tage“ Joe Smith war fünfzehnjährig, als ihm im Wald der Engel Moromi erschien und ihm die auf goldene Tafeln neuste Offenbarung Gottes sehen ließ. Der Junge war ein Analphabet, aber der Engel gab ihm zwei Zauberkristalle, mit denen er dieses „Dritte Testament“ (das Buch Mormon) lesen und dann, hinter einem Vorhang sitzend, diktieren konnte.

    Organisiert, aufwendig finanziert, hervorgegangen aus der Angst um die Zukunft. Bereits im 16. Jahrhundert schossen Ketzer-und Sektengruppierungen, auch Endzeitsekten, die das Tausendjährige Reich Christi auf Erden herbeisehnten, wie Pilze aus dem Boden.

    Im Kontext dieser Zeitepoche schrieb Sir Thomas Morus seinen Entwurf einer perfekten futurischen Gesellschaft (1516), dem wir übrigens den Begriff „Utopie“ als Gesellschaftsmodell verdanken.

    —————————————————————-

    In Auszügen übernommen von Wolf Dieter Storl aus „Einsichten und Weitblicke“.

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  • Aus der Rubrik der „Vergangenheitsbewältigung“ …

    Juli 11th, 2025

    Und es finden sich doch immer wieder interessante Zeitungsauschnitte aus der „Sammlung“ meiner Mutter, und das, obwohl ich der Meinung war, ich hätte alles sorgfältig „durchforstet“ und jedwede „Schnipsel an Schnipsel“ aneinander gefügt.

    Heute ist mir dann zufällig dieser Artikel in die Hände „gerutscht“, keine Ahnung, warum er mir bisher noch nie aufgefallen ist.

    Egal, wichtig ist nur, dass solche Beiträge nicht im Nirgendwo verschwinden. Im „Netz“ lässt sich der Artikel aus der Sächsischen Zeitung, veröffentlicht am 10.12.1998, allerdings nicht mehr abrufen.

    Der Titel: „Morel spricht von Rachekampagne“ – Polen arbeitet Verbrechen an Deutschen nach 1945 auf – Israel lehnt Auslieferung des Lagerleiters ab“

    Geführt wurde der Artikel damals unter der Rubrik „Vergangenheitsbewältigung“. Man lese und staune.., und stelle sich dann den „Schreiberling“ von heute vor.

    ——————————————————————

    Anmerkung: Interessant auch für die Leser, die möglicherweise von DEUTSCHEN Lagerinsassen bisher noch nie etwas gehört haben. Und ja, es gab unzählige dieser Lager, in denen deutsche Mütter, Väter, Großväter, Großmütter, kleine Kinder und junge Menschen qualvoll zu Tode kamen.


    Wer war dieser Morel? Das konnte ich dazu finden.

    Der Kommandant
    Die Tragödie zur Tragödie – die erworbene Unwissenheit der Nachkommen
    Anknüpfend an das vorangegangene Video „gelesen aus den Tagebüchern meiner Mutter „,

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  • „Bin ich noch in meinem Haus?“

    Juli 11th, 2025

    Im November 1903 stand Chief Joseph der Nez Perce vor einem vollgepackten Publikum an der University of Washington, gekleidet in voller Regalien, mit der Wahrheit schwer. Er sprach nicht nur von Geschichte, sondern von Herzschmerz. Von einem Zuhause, in das er nie zurückkehren könnte. Von Versprechen, die gemacht und gebrochen wurden. „Ich darf nicht in mein altes Zuhause zurück“, sagte er. „Ich bitte nur darum, dort begraben zu werden, damit ich unter meinen Freunden sterben kann. ”

    Selbst im Exil trugen seine Worte die Stärke der Generationen.

    An dieser Stelle setze ich einen Beitrag zum Schicksal unseres deutschen Dichters Gerhart Hauptmann in den Kommentar, der da kurz vor der durch die russische Militärverwaltung angeordnete Aussiedlung fragte: „Bin ich noch in meinem Haus?“

    Die bange Frage lässt ermessen, wie sehr ihn das Verlassen der „mythischen Schutzhülle seiner Seele“, wie er sein Heim einmal nannte, belastet hatte.

    Unsere Geschichte ist gefälscht, und das schon weit vor dieser Zeit. Heute sind noch wenige von uns im Besitz von Erlebnisberichten. Doch ob wir jemals wissen werden, was in Tausend und Hundert Jahren zuvor wirklich geschah, das steht in den Sternen. Und diese Unsicherheit wird heute oftmals für eigene Ziele ausgenutzt.

    Fest steht: Nichts von dem, was wir meinen wissen zu können, ist in Stein gemeißelt. Ja, die Schriften sind gefälscht. Die Karten sind gefälscht. Aber zumeist eben die, die bis heute unverhohlen publiziert werden dürfen. Man denke nur an die 86 Regalkilometer lange Bibliothek des Vatikans, die längst nicht für jedermann zugänglich ist.

    Die Wahrheit ruht indes immer am Abgrund, so wie es einst schon Schiller feststellte. Doch wenn sie dort nur ruht, dann können wir sie auch greifen. Dazu sollten wir uns, wenn möglich, auf die Urväter der Chronologie- und Geschichtskritik zu stützen.

    Dazu fällt mir noch eine Anekdote ein. Die liegt noch gar nicht so lang zurück: Wolf Dieter Storl wurde auf einer seiner Reisen durch die mongolische Grassteppe und die Sibirische Taiga einmal gefragt: „Wie können die zerstörerischen Kräfte so viel Macht haben, wenn doch die Schamanen Zugang zu den Geistern und Göttern, zu Himmel und Erde haben?“

    Wolf Dieter Storl wusste keine Antwort. Denn auch er hat sich diese Frage öfter gestellt. Ihm fielen lediglich die Worte der Satapatha-Brahmana ein:

    „Die Himmlischen sprachen die ganze Wahrheit, die Dämonen die ganze Unwahrheit.

    Die Himmlischen, die beständig nur die ganze Wahrheit sprachen, wurden scheinbar geringer und ärmer. Darum wird einer, der ständig die Wahrheit spricht, auch heutzutage scheinbar geringer und ärmer. Aber schließlich kommt er zum Gedeihen.

    Die Dämonen dagegen, die beständige die Unwahrheit sprachen, glänzten wie Salzböden äußerlich, scheinbar wurden sie reich. Darum glänzt auch heutzutage einer, der ständig die Unwahrheit spricht, wie Salzboden äußerlich, scheinbar wird er reich. Aber schließlich gerät er ins Unglück.“

    Nun wird sich der eine oder andere womöglich fragen, warum ich solche Sprünge mache, innerhalb von Regionen, die Tausende Kilometer voneinander entfernt liegen. Das ist ganz einfach zu beantworten: Weil alles mit allem zusammenhängt, so auch die Völkerschaften. Salopp gesagt, müssen wir begreifen lernen, dass wir gleichermaßen besch. issen worden sind..,, und immer noch werden. Denn dieser Betrug führt bis in die Gegenwart und hält bis heute an.

    Darum wählte ich zu diesem Beitrag die einleitenden Worte eines Indianers, dessen Stämme ähnliche Schicksale erlitten haben, wie andere Stämme auf anderen Landesteilen > siehe Vertreibung.

    Auseinandersetzungen gab es immer schon, und gewiss war nicht immer alles Friede, Freude, Eierkuchen. Aber dieser Kampf damals, bevor die „Mächtigen“ ganze Völker in die Sklaverei trieben, war ein anderer, als wir ihn heute erleben müssen. Und auch das hat seinen Ursprung.

    Mit Beginn des 15. Jahrhunderts wurden zahlreiche alte Schrifte und damit das Wissen aus der alten Welt verbannt, zerstört, verschüttet…. Das lässt sich nachlesen. Auch zahlreiche Funde aus dieser Zeit geben Aufschluss darüber.

    Wir müssen unsere Ur-Geschichte im Ganzen begreifen lernen, so wie wir es auch mit unserem Körper tun. Ganzheitlich betrachten.

    Und was wollen diese „Mächtigen“ ? Das lässt sich leicht zusammenfassen, heute, an einem Tag im Juli 2025:

    Sie wollen die Menschen, die nicht national, kulturell und politisch denken, sondern einem hoch technologisierten Eine-Welt-Staat den Vorzug geben.

    „Bin ich noch in meinem Haus?“ – ein Dichter und seine bange Frage
    Ein Volksstamm, der eine Wüste zum Blühen brachte – seine Denker und Dichter

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  • Zum 301. Geburtstag von Friedrich Gottlieb Klopstock

    Juli 3rd, 2025

    Unser großer deutscher Dichter Friedrich Gottlieb Klopstock hatte gestern Geburtstag. Geboren wurde er vor 301 Jahren in Quedlinburg und sollte sich schon sehr bald einen Namen als großer Dichter und Denker in deutschen Landen machen.

    Friedrich Gottlieb, bahnbrechender deutscher Dichter, geboren am 2. Juli 1724 war das älteste Kind unter 17 Kindern des Advokaten Klopstock.

    Neben zahlreichen Gedichten und Bühnenwerken hat er so manche kluge Schrift herausgebracht.

    Stiebitzen wir also, anlässlich dieses Ehrentages ein Ständchen aus seiner Sammlung:

    „Daß keine, welche lebt, mit Deutschlands Sprache

    sich in den zu kühnen Wettstreit wage!

    Sie ist, damit ich’s kurz, mit ihrer Kraft es sage, an mannigfalt’ger Uranlage

    zu immer neuer und doch deutscher Wendung reich;

    ist, was wir selbst, in jenen grauen Jahren, da Tacitus uns forschte, waren,

    gesondert, ungemischt und nur sich selber gleich.“

    Mit diesem Satz stellt Klopstock die deutsche Sprache in den Mittelpunkt und betont ihre Stärke und Schönheit. Er fordert dazu auf, sie mit Respekt und Ehrfurcht zu behandeln. Es ist eine Huldigung an seine Muttersprache und Bekundung für seine dichterische Freiheit.

    Seine Niederschriften und Gedichten gehen stets mit der Liebe und Würdigung des eigenen Landes einher, mit Stolz auf seine Geschichte und Kultur. Das Gedicht „Mein Vaterland“ wurde von Friedrich Gottlieb Klopstock (1724 – 1803) verfasst.

    Er war ein Dichter der Empfindsamkeit und Aufklärung und seine Werke waren stark von einer patriotischen Sichtweise geprägt.

    Die Schule besuchte er ab 1739 in Pforta, wo auch auch Nietzsche und Fichte unterrichtet worden sind. In Jena studierte er ab 1745 die Theologie und man merkt dies auch seinen Werken an, die eine starke geistliche Schieflage haben. Jedoch finden sich viele vaterländische Sachen darunter, namentlich seine drei Trauerspiele über Hermann den Cherusker, unseren deutschen Freiheitshelden. Neben dichterischen Werken hat Klopstock auch einige denkerische Schriften verfasst und sich dabei der Bescheidenheit, der Freundschaft, der Sprache und der Kunst gewidmet.

    Sein Glück schien er 1751 gefunden zu haben, als er Margareta Moller heiratete, aber diese verstarb bereits 1754 und lange Jahre trauerte unser Dichter, bis er erneut heiratete.

    Als er 1774 der Einladung, die Markgraf Karl Friedrich von Baden an den „Dichter der Religion und des Vaterlandes“ zum dauernden Besuch an seinem Hof hatte ergehen lassen, folgte, verweilte er in Göttingen im Kreis der begeisterten Verehrer. Von des Dichters damaliger Einkehr in Goethes Wohnhaus berichtet „Wahrheit und Dichtung“. Schon im Frühjahr 1775 verließ er, des Hoflebens müde, Karlsruhe und traf nach einer Reise in die Schweiz, die ihn mit Goethe und den Stolbergs zusammenführte, im Juni wieder in Hamburg ein.

    So um 1779/ 1780, ebenso verdrossen durch die kühle Aufnahme der sogenannten „Gelehrtenrepublik“, spann der Dichter sich immer mehr in seiner Sonderstellung ein. Die letzten 28 Jahre seines Lebens verbrachte er in zunehmender Stille und Zurückgezogenheit.

    Die an äußern Ehren reichen letzten Lebensjahre des Dichters verflossen unter eifriger Beschäftigung mit Ausfeilung seiner Schriften. Im Winter 1801 begann er zu kränkeln, seit Februar 1803 verließ er sein Lager nicht mehr. Er starb, im Geist mit seinem großen Epos beschäftigt, 14. März 1803. Das Leichenbegängnis (22. März) war fürstlich großartig. Zur Ruhestätte hatte sich Klopstock den Friedhof des Dorfs Ottensen bei Altona gewählt, wo seine erste Gattin begraben war.

    ———————–

    Unter all seinen eifrigen Bemühungen zum Erhalt der deutschen Rechtschreibung trat ein gewisser despotischer Zug des Dichters hervor. Dieser Zug neben viel kleinlicher Eitelkeit, wovon nicht seltene Symptome im Leben Klopstocks anzutreffen sind, macht den wesentlichsten Teil der menschlich-dürftigen Elemente in des Dichters Persönlichkeit aus. Weit überwogen wurden diese aber durch die Reinheit seines Charakters, durch die Festigkeit und mannhaft-mutige Artung seiner Seele, durch die tiefe, wenn auch ebenfalls in subjektivistischer Form erscheinende Frömmigkeit seines Herzens, welche Eigenschaften dem Ruhm des Dichters auch den eines echt deutschen Mannes, eines edlen Menschen für alle Zeit hinzugefügt haben.

    Klopstock gibt seiner Hoffnung Ausdruck, dass die deutsche Literatur eine große Zukunft haben wird, wenn sie sich auf ihre eigenen Wurzeln besinnt und eine eigenständige epische Tradition entwickelt.

    ————————————————————————————————-

    Zum Abschluss noch ein Lied, aus der Feder Klopstocks zum Singen für Johanna Elisabeth von Winthem, seiner Großnichte, die damals noch ein Kind war.

    Vaterlandslied (1770)

    Ich bin ein deutsches Mädchen!

    Meine Augen sind blau und mein Blick sanft,

    ich habe ein Herz

    , das edel und stolz und gut ist.

    Ich bin ein deutsches Mädchen!

    Meine blauen Augen blicken wütend auf den,

    und mein Herz hasst den,

    der sein Vaterland verkennt.

    Ich bin ein deutsches Mädchen!

    Ich würde kein anderes Land

    zum Vaterland wählen,

    selbst wenn ich frei wäre, diese große Wahl zu treffen.

    Ich bin ein deutsches Mädchen!

    Meine hochmütigen Augen blicken höhnisch

    auf den

    , der vor dieser Wahl zögert.

    Du bist kein deutscher Jüngling!

    Du bist des lauen Zögerns wert,

    des Vaterlandes nicht würdig,

    wenn du es nicht liebst wie ich!

    Du bist kein deutscher Jüngling!

    Mein ganzes Herz verachtet dich,

    der du dein Vaterland verleugnest,

    du Ausländer! und du Narr!

    Ich bin ein deutsches Mädchen!

    Mein gutes, edles, stolzes Herz

    schlägt empor

    beim süßen Namen: Vaterland.

    So wird es einst nur schlagen beim Namen

    eines Jünglings, der stolz ist wie ich

    auf das Vaterland,

    der gut ist, edel, ein Deutscher.

    ——————

    Da das Gedicht sehr populär wurde, vertonten mehrere Komponisten seinen Text. Unter ihnen sind:

    Johann Friedrich Reichardt , 1773

    Carl Philipp Emanuel Bach , 1774

    Christian Gottlob Neefe , 1776 und 1785

    Christoph Willibald Gluck , 1786

    Franz Schubert , 1815,

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