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Klara Fall: das glaube, wer mag

  • Der Götterglaube der Germanen – eine Verehrung der segensreichen Mächte des Lichts

    März 13th, 2025

    Jakob Grimm hat mit ebenso tiefer Gelehrsamkeit wie poetischer Ahnung aus den kirchlichen Legenden die Götter und Göttinnen Walhalls wieder herausgewickelt.

    Er hat in den Heiligenlegenden Übertragungen von Göttergestalten aufgefunden (so waren z. B. Wotan zu Sankt Martin, Freyr zu Sankt Leonhard, Baldur zu Sankt Georg, Frigg und Freya zur Madonna geworden).

    Er hat endlich in zahllosen Spielen, Aufzügen, Festen, Gebräuchen und abergläubischen Vorstellungen des Volks, in Sage, Märchen, Schwank die Spuren der bald gewaltig schreitenden, bald leise schwebenden Germanengötter dargewiesen.

    Und so hat er denn unsre ehrwürdigen Götter, welche anderthalb Jahrtausende vergessen und versunken unter dem Schutte gelegen, wieder herausgegraben und aufgestellt in leuchtender Herrlichkeit.

    Denn das Gewaltigste und das Zarteste, das Heldenhafteste und das Sinnigste, ihren tragischen Ernst und ihren kindlich heitern Scherz, die Tiefe ihrer Auffassung von Welt und Schicksal, von Treue und Ehre, von freudigem Opfermut für Volk und Vaterland, ihr ganzes so feines und inniges Naturgefühl haben unsre Ahnen in ihre Götter und Göttinnen, Helden, Zwerge, Riesen hineingelegt.

    Weil ja auch die Germanen ihre Götter und Göttinnen nach dem eignen Bilde geschaffen haben; wie Zeus, Hera, Apollo, Athena hellenische Männer und Frauen, Jünglinge und Jungfrauen, nur ins Große gemalt, idealisiert, eben vergöttlicht sind, so erblicken wir in Odin und Frigg, in Baldur und Freya nur die Ideale unsrer Ahnen von Weisheit, Heldentum, Treue, Reinheit, Schönheit und Liebe.

    Und dies ist die hohe, ehrfurchtwürdige Bedeutung, welche dieser Götterwelt auch für uns verblieben ist.

    Diese Götterehre ist das Spiegelbild der Herrlichkeit unsres eignen Volkes, wie dies Volk sich darstellte in seiner einfachen, rauhen, aber kraftvollen, reinen Eigenart.

    In diesem Sinn ist die germanische Götter- und Heldensage ein unschätzbarer Hort, ein unversiegender „Jungbrunnen“ unsres Volkstums; das heißt, wer in rechter Gesinnung darein niedertaucht, der wird die Seele verjüngt und gekräftigt daraus emporheben; denn es bleibt dabei; das höchste Gut des Deutschen auf Erden ist: – sein deutsches Volk selbst.

    —————–

    Quelle: Felix Dahn und Therese Dahn

    Walhall die Götterwelt der Germanen (E. Doepler)

    Foto Jacob Grimm: Kulturlexikon Bertelsmann Verlag

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  • Ur- für ursprünglich

    März 13th, 2025

    Wer hat“ s gewusst? Unser Blut ist eine einprozentige Salzlösung (Sole) und entspricht damit noch immer der Salzkonzentration der früheren Urmeere. Salz ist für unseren Körper sehr wichtig. Was also tun? Wir sollten ein Schlückchen Urmeerwasser trinken. Doch Urmeere gibt es leider nicht mehr. Das macht nichts. Stattdessen können wir das naturbelassene Salz der Urmeere verwenden.

    Übrigens: Aus schriftlichen Überlieferungen ist zu schließen, dass die mittelalterlichen Speisen nach unserem heutigen Geschmack sehr salzig und scharf gewürzt waren. Doch wenn auch Gewürze wie Pfeffer, Zimt, Ingwer, Muskat und Safran importierte Luxusgüter waren, die sich nur die Reichen leisten konnten, war die einheimische Küche keineswegs fade. Denn es gab ja damals wie heute, ausreichend Kräuter wie Petersilie, Minze, Salbei, Dill, Kümmel und Schalotten. Mediterrane Gewürze wie Majoran, Rosmarin, Thymian und Basilikum wurden erst ab dem 15. /16. Jahrhundert benutzt.

    Aber zurück zum Salz:

    Weil wir ja so fortschrittlich sind …, und das Ursprüngliche der Vergangenheit angehören soll, greifen die meisten Menschen im Supermarktregal ganz selbstverständlich zum „herkömmlichen“ Speisesalz. Doch verhält es sich beim Salz wie bei vielen anderen Lebensmitteln, es ist nährstoffarm und liefert uns noch nicht einmal kleinste Mengen an Mineralstoffen wie Kalium, Magnesium oder wichtige Spurenelemente wie Selen, Silizium oder Zink. Stattdessen finden sich darin völlig unnötige Zusätze wie Rieselhilfen (Anti- Klumpmittel, sowie Aluminium oder Kaliumhexacyanoferrat sowie Jod- und Fluorverbindungen, empfohlen zur Prophylaxe von Schilddrüsenerkrankung. Ein folgenschwerer Unfug. Lediglich die Lebensmittelindustrie fährt Gewinne ein, über diese Art der „Herstellung“. Nicht zu vergessen, dass genau dieses Speisesalz, was die Leutchen zum Kochen mit nach Hause nehmen, auch in der chemischen Industrie für industrielle Zwecke zum Einsatz kommt, dank Natriumchlorid.

    Das alles gab es im Mittelalter noch nicht. Vielmehr nutzte man das (Ur) Salz, unter anderem auch zur Haltbarmachung von Lebensmitteln. Neben Methoden wie Einsäuern und Räuchern, konservierte man Fleisch und Fisch durch Einsalzen.

    (Ur) Salz eben: Es wird nichts weggenommen und nichts hinzugefügt – es ist naturbelassen und unbehandelt – aus den Tiefen der Erde und vor allen Einflüssen geschützt. Auf Zusatzstoffe wird komplett verzichtet. Ursalz enthält ungefähr 1,2 Prozent Mineralien und Spurenelemente wie Magnesium, Kalzium und Kalium.

    Es gehört zu den Salzbeständen, die vor Millionen von Jahren bei der Verdunstung des Urmeeres entstanden sind.

    Was die „Rieselhilfe“ betrifft: Man nehme ein paar Reiskörner, lege sie zu dem Salz, und halte es wie früher. Hinweg mit dem Fortschritt, der statt Reiskörner Aluminiumhydroxid nutzt, und darüber mehr schadet als nutzt.

    Ur … immer schön im Rhythmus der Natur!

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  • Vom Internationalen Strafgerichtshof, oder einer Alibi-Vorzeige-Rechtsordnung

    März 11th, 2025

    Gerade erreichen uns unzählige Videos, wo Menschen gedemütigt, geschlagen, erschossen, oder erstochen werden.
    Völkermord, Verbrechen gegen die Menschlichkeit, Kriegsverbrechen: Stimmen werden laut, wie so oft in der Geschichte der Völker, denen großes Unrecht widerfahren ist. Ich denke dabei vor allem auch an die blutige Vertreibung unserer ostdeutschen Bevölkerung, ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit, dass nie geahndet wurde. Niemand wurde je dafür verurteilt, bis heute.

    Nun einige Jahre später / 2024 /2025. Nach der menschenverachtenden Vertreibung der Palästinenser aus ihrem Land erreichen uns Meldungen zum Massaker an Alawiten in Syrien. Wahllos werden Männer, Frauen und Kinder der Christen, Alawiten und Drusen getötet. Die Rede ist von Völkermord. Die, die diese menschenverachtenden Vorgänge zu verantworten haben, gehören alle vor ein anständiges Gericht. Ja, das möchte man annehmen. Und doch ist alles anders.

    Es gibt natürlich so etwas, wie einen Strafgerichtshof. Seine Zuständigkeit umfasst zwar die vier Kernverbrechen des Völkerstrafrechts, nämlich Völkermord, Verbrechen gegen die Menschlichkeit, Verbrechen der Aggression und Kriegsverbrechen, aber das gilt nicht für alle.

    Heute sind 125 Staaten Mitglied des Internationalen Strafgerichtshofs, darunter beispielsweise alle EU-Länder, viele südamerikanische und afrikanische Länder. Große und wichtige Staaten wie die USA, China, Russland und Israel sind bis heute nicht Mitglieder und erkennen den IStGH nicht an. (Stand vom 07.02.2025)

    Warum erkennt eigentlich Israel den Internationalen Gerichtshof nicht an?
    Die Antwort kommt prompt:
    Israel sei den Grundwerten des Internationalen Rechts verpflichtet und sei daher voll und ganz in der Lage, angebliche Rechtsverletzungen selbst zu untersuchen. Auch aus diesem Grund gibt es absolut keinen Platz für die Einmischung des IStGH in Angelegenheiten, die in die Zuständigkeit des Staates Israel fallen.
    Soso… Manche machen sich eben ihre Welt wie sie ihnen am besten gefällt…

    Ach ja.., eine Frage stellt sich noch: Wer hat eigentlich Interesse an diesem Ende des Assad-Regimes? Ich habe mal recherchiert: Das wären dann die USA, Israel, die Türkei, Saudi-Arabien und Katar. Diese Länder wollen ein Gaspipeline-Projekt vom Persischen Golf zum Mittelmeer verwirklichen. Assad hat den Bau verweigert und wollte den Iranern den Transit ermöglichen. Das Gasfeld im Persischen Golf darf zu gleichen Teilen von Iran und Katar ausgebeutet werden.

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  • Vom Geruch der Weltenseele, und von einem (utopischen?) „Arcadia“: Jedes Stückchen Zucker ist verdächtig

    März 9th, 2025

    Ich kann es riechen …

    Ja, verdächtig geht es zu, in unserer neuen, schönen und ach so fortschrittlichen Welt. Bevor ich zum eigentlichen, einem eher düsteren Thema (Film) komme…,

    Wusstet ihr eigentlich, dass das Riechvermögen für den Menschen eine letzte Brücke zu den Instinkten darstellt? Es ist eine Nabelschnur zur Seelenhaftigkeit von Erde und Kosmos.

    Warum erwähne ich das, und was hat es mit dem nun folgenden Thema gemein? Oh sehr viel sogar. Denn es zeigt auf, wie weit die Menschen bereits weggerückt sind, von allem Natürlichen.

    Täglich werden in die Köpfe der Menschen Schreckensszenarien initiiert, verbunden mit Szenen, die sich vermutlich so nie zutragen werden.

    Doch was diese Szenen schlussendlich auslösen, das lässt sich weltweit beobachten: Unbehagen, Angst, Chaos, Unruhe, Unzufriedenheit, Ungewissheit, Spaltung und Hass.

    Und dann gibt es diese Tage, insbesondere die von den Medien thematisch befeuerten, an denen das alles nur schwer auszuhalten ist.

    Ungeachtet dessen, wird es eine Mehrheit an Menschen geben, die denen Glauben schenken, die mit zuckersüßen Worten dieses inszenierte Chaos abwenden „möchten“. Doch um welchen Preis? Die Fallen sind längst gestellt. Genau genommen sitzen viele von ihnen schon drin, oder sind im Begriff hineinzutappen.

    Erst locken sie dich, dann kriegen sie dich. Wie rigoros die Herrschaftsriege durchgreift: ein Filmtipp!

    Noch flimmert „Arcadia“ als Fernsehserie dem Genre Science-Fiction zugeordnet über die Bildschirme. Doch habe ich die Befürchtung, dass es viele Menschen überhaupt nicht wahrnehmen, wie tief sie in dieser Materie bereits drin stecken. Und so betrachten sie es eben nur als eine Serie mit Sci-Fi Charakter, meinen, das wird so schon nicht kommen, schnappen sich ihr Handy, bezahlen damit artig ihre Ware im Supermarkt, tun das, was man ihnen aufträgt, aktivieren Überwachungssysteme wie Alexa, darüber hinaus viele weitere Applikationen, steuern ihre „Gepflogenheiten“ vom Smartphone aus, Kühlschränke, Fernseher,Heizungen, Jalousien werden aus der Ferne bedient. Ferner achten sie gut auf ihren Score, damit sie vermeintliche „Vorteile“ bewahren. Ein folgenschwerer Trugschluss. Sämtliche Behörden und Institute gewinnen darüber jederzeit Aufschluss über ihre Bürger. Mittlerweile werden darüber auch die wichtigsten Parameter, also IQ, Ausbildung, Lohn, Gesundheit, Gewicht, Fitness, gesellschaftlicher Beitrag sowie die Einhaltung der Gesetze in einem „Bürgerscore“ zusammengefasst.

    Viele Menschen können „ES“ nicht mehr riechen, das Riechvermögen ist ihnen abhandengekommen. Die letzte Brücke zu den Instinkten wurde abgebrochen.

    Verloren ist der Geruch des Natürlichen, des Ursprünglichen. Und auch hier sind uns die Tiere wieder um Längen voraus. Jedes Tier spürt mit seiner feinen Nase jenen kosmischen Kräften nach, die es beispielsweise in seiner Nahrung braucht. So weiß der Hase, die Kuh, das Reh, dass es dieses Kraut fressen soll und nicht das andere. Und wenn es krank ist, sagt ihm die kosmische Seele – ebenfalls durch den Geruch – welcher Heilpflanze es bedarf. Instinkt nennen wir das und meinen damit die Verbundenheit mit der Weltenseele.

    Und der Mensch? Im Vergleich zu den Tieren sind die Menschen, was das Riechen betrifft, höchst beschränkt. Zurückgedrängt zu Gunsten eines erlernten, kulturell geprägten Verhaltens. Und nicht nur unsere Lebensmittel haben aufgrund von Überzüchtung und Degenerierung immer weniger „Aroma“.

    Das letzte verbliebene Riechvermögen, einen darüber angelegten Instinkt, haben viele Menschen nun endgültig an der digitalen Garderobe abgegeben. Eingeholt haben uns Luftverpestung, Ausdünstungen von Plastik, Elektronik und Maschinen, und mittlerweile auch Lebensmittel aus dem Labor. All das wirkt krankmachend und chaotisierend. In einer solchen Zeit werden wir von künstlichen „Aromen“ überschüttet.

    Das war früher gar nicht notwendig. Denn vor der industriellen Revolution war unsere Welt noch anders: Eine Symphonie von natürlichen Düften umgab den Menschen. Es gab mehr Wildblumen, Obst und Gemüse dufteten kräftiger. Feuerstellen und die Nähe der Tiere gaben dem Leben mehr Würze.

    Jetzt, im Jahr 2025, ist das alles anders. Dabei sollte doch alles anders werden, gesünder, effizienter, vor allem fairer. Jeder bekommt, was er verdient!“ Nun, man muss kein Prophet sein, um ein Drehbuch wie das zu Arcadia zu schreiben:

    „Es hat sich zu einem freudlosen Polizeistaat entwickelt, in dem jeder Individualismus, ja sogar jedes Stückchen Zucker, verdächtig ist. Statt Fairness herrscht die brutale Ausgrenzung der Alten, Kranken und Schwachen: Mit einem niedrigen Score gibt es keine medizinische Behandlung mehr, wenn der Bus zu voll wird, müssen die Passagiere mit dem niedrigsten Wert aussteigen. Und wer den ständig steigenden Mindest-Score unterschreitet, wird ausgewiesen. Für den Verrat von Familienangehörigen gibt es einen erhöhten Punktestand. Generell ist dieses „Social Scoring“ aber nicht etwa objektiv, sondern stark abhängig von der Gunst der Entscheider, die um Macht und Einfluss kämpfen.“

    Staatssicherheit, Grenzschutz, eine zunehmende Brutalität des Staates, gewaltige Wassersperranlagen, brutalistische Bauten, und so vieles mehr. Wir sind mittendrin.

    Einsteigen war einfach, das Aussteigen wollen, wird verdammt schwer!

    Ganz gleich wohin man nun in dieser überwachten Welt flüchten möchte, es wird sich in den zentralen Regionen genauso zutragen, wie es in der Serie „Acardia“ hervorragend umgesetzt über die Bildschirme flattert. Denn leider ist es, wie so oft, die Mehrheit, die dieses System vorbildlich bedient, ob nun bewusst oder unbewusst, es ist zum Schaden aller. Wenn auch in der regionalen Ausprägung abweichend, aber dennoch kontrolliert.

    Jedes Stückchen Zucker ist verdächtig. … Ich kann es riechen …

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  • Gestern feierte man den sogenannten Weltfrauentag – Glückwünsche gab es in großer Zahl.

    März 9th, 2025

    Doch was steckt eigentlich hinter diesem „Weltfrauentag“ ?

    Ein paar persönliche Gedanken zu einer „Geschlechtergerechtigkeit“ bis in das Jahr 2025 hinein, von Frauen, Müttern und dubiosen Feiertagen

    Vorweg: Ich erinnere mich noch gut an die Zeit, als meine Mutter uns Kindern deutlich zu verstehen gab: „Schenkt mir bloß nichts am 8. März! Ich will davon nichts hören, und vor allem nicht mit irgendwelchen roten Nelken „geehrt“ werden. (Nun, als DDR-Kind war das damals nicht ganz einfach zu verstehen. Schließlich bin ich damit „gewachsen“.)

    Geht mir weg mit diesem, von Kommunisten herbeigerufenen Tag, der uns immer mehr von unseren Familien entfernt. „Werktätige Frauen“ so ein Unfug, schimpfte sie. Die Frauen gehören zu ihren Kindern im Haus… Und dort schaffen sie, bilden, prägen und unterstützen Mann und Kinder mit ihrem Wissen, Können, Kochkünsten und all diesen Vorzügen, die Frauen nun mal in sich tragen.

    Aber was ich nun überhaupt sagen wollte:

    Das waren noch Zeiten, als die Stellung der Frau eine Bessere war. Die meisten unter uns wissen nur allzu gut, welchen Wert die Frau im Namen Gottes und unter der Allmacht der Kirche erfahren musste. Abgesehen von der schleichenden Entrechtung: Erst durch die Einordnung der Hexe in das von der Kirche gepredigte Muster von schwarzem Zauber und Teufelspakt konnte sich der Hexenglaube im Volk zu einer breitangelegten Hexenverfolgung ausweiten, die über hundert Jahre lang in deutschen Landen umging.

    Unter dem „heiligen Kreuz“, verlor die Frau mehr und mehr ihrer Rechte.

    Anders bei den Heiden, in den Stämmen der alten Germanen. Sie sahen in den Frauen etwas Heiliges und Vorhersehendes. Deshalb verschmähten sie weder Ratschläge noch vernachlässigten sie ihre Antworten. Mann und Frau achteten sich und begegneten sich auf Augenhöhe. Es war ein stetes Miteinander, kein Gegeneinander. Der Mann schätzte das Tun der Frau, sowie die Frau das Tun des Mannes schätzte.

    Ehret die Weiber! Und das über das gesamte Jahr.. Eine besondere Rolle spielt hier der Monat Mai: Er versinnbildlicht ein erhabenes Inbild der verehrungswürdigen Frau schlechthin. So bezieht sich auch das Liedgut – der Minnesang des Hochmittelalters – auf die verehrungswürdigen Frauen. Es ist eben der Monat Mai, der den Sänger zu höchster Lust und Liebe beflügelt. Man möchte annehmen, die Minnelieder hätten auch ihren Ursprung in alten Preisliedern auf eine heidnische Göttin, die im Frühling besonders verehrt wurde.

    Wie die meisten der heidnischen Feste, vereinnahmte die Kirche auch dieses Fest für sich. Das einstige Frühlingssippenfest der Kelten und Germanen verschwand über die Zeit der Christianisierung.

    Ein Tag im Jahr wurde auserkoren, der quasi „verpflichtend“ daherkam.

    Doch wir feiern nach alter Sitte in der Sippe, und ehren unsere Frauen und Mütter an irgendeinem Tag im Mai, oder an irgendeinem Tag im Frühling, oder auch im Sommer. Fröhlich und ausgelassen vor einem duftenden Meer an Blumen. Sorgen wir dafür, dass das Ursprüngliche nicht in Vergessenheit gerät, pflegen wir die liebenswerten Traditionen und besinnen uns auf das Wesentliche.

    Und sind wir doch ehrlich, gehört nicht jeder Tag unseren Frauen und Müttern?

    Warum überhaupt eine Vorgabe? Sie stammt aus dem England des frühen 13. Jahrhunderts. Anbefohlen von König Henry III. als Gedenktag für Mutter Kirche und die leibliche Mutter.

    Wir brauchen keine Vorgaben. Weder von einem Engländer noch von einem anderen Lakaien der Kirche.

    Dem nicht genug: Schließlich kamen zwei Frauen aus Amerika und strebten einen festen Mütter-Ehrentag an. Nach einem kurzen Hin und Her legte man sich auf den zweiten Sonntag im Mai fest.

    Und unter Clara Zetkin wuchs das „Gleichstellungsmerkmal“ . Soso… dabei war doch zu heidnischen Zeiten die Frau dem Manne gleichgestellt. Bevor sich eine Gruppe „Menschen“ einzumischen begann. Das Prozedere der Zwangschristianisierung ist bekannt. Seitdem ist viel passiert. Doch wie schaut es aus, als auf Anregung einer gewissen Clara Zetkin, ein sogenannter Frauentag als Initiative einer sozialistischen Organisation zur Emanzipation sozialistischer Frauen ins Leben gerufen wurde?

    Erst nahm man den Frauen ihre „Rechte“, um sie viele Jahre später großzügig mit anderen Rechten zu „beglücken“. Die Kuttenträger haben auch hier ganze Arbeit geleistet.

    Diese achso „moderne“ und „fortschrittliche“ Frau von heute, geht arbeiten, macht Karriere. Kinder werden von anderen betreut.., (fremdbestimmt). Frauen werden dazu animiert gegen ihre Männer „standhaft“ aufzutreten. Damit es auch wirklich gerecht zugeht: Besteuert werden Mann und Frau, sie gehen ja schließlich beide arbeiten. Wer als Frau keiner Arbeit nachgeht, wird schief angeschaut, und als dummes Heimchen am Herd bezeichnet. Dass sich an der ursprünglichen Rollenverteilung eigentlich nichts geändert hat, bemerkten sie nicht. Das ging in der medialen Befeuerung zu Emanzipation und Gleichberechtigung völlig unter.

    Gleichberechtigung? Eher war es doch ein Rückschritt zu all dem ursprünglichen und natürlichem und ein direkter Weg in fremdbestimmte Sphären.

    Doch zurück zu Clara Zetkin: Aus welchem Stall Frau Zetkin stammt, muss, so glaube ich, nicht näher erwähnt werden…In den Siebzigerjahren setzten die USA / Vereinte Nationen die Idee des „Frauentages“ dann in die Praxis um. Heute feiert man dann den „Weltfrauentag“. Und ich halte es wie meine Mutter.

    Und so gibt es auch bei uns keinen „verpflichtenden“ Tag im Jahr, der daran erinnert, dass Frauen arbeiten gehen, ihre Kinder von anderen betreut werden,– übrigens hätte eine Frau der germanischen Stämme niemals ihr Kind einem Fremden anvertraut.

    Wie sagte einst Schiller?

    Ehret die Weiber!

    Sie flechten und weben himmlische Rosen ins irdische Leben,

    flechten der Liebe beglückendes Band,

    und in der Grazie züchtigem Schleier,

    nähren sie wachsam das ewige Feuer

    Schöner Gefühle mit heiliger Hand.

    Zu jeder Zeit, an jedem Tag im Jahr!

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  • Weil er uns gestern in Erinnerung gebracht wurde.., also erinnern wir uns!

    März 7th, 2025

    Ach ja, es gäbe noch so viel mehr aus dem Leben eines Taugenichts zu berichten, aber wir belassen es hierbei. Das reicht!

    Ich zitiere aus der Bild Zeitung vom 11. September 2015:

    „Fast ehrfürchtig hält Frankfurts Polizeipräsident Gerhard Bereswill (57) die Blätter in den Händen, prüft, vergleicht. Dann sagt er: „Ich sehe keinen Grund, an der Echtheit dieses Dokuments zu zweifeln.“

    Für Frankfurts obersten Polizisten gehört das Schriftstück ins hessische Staatsarchiv! Es ist die erkennungsdienstliche Akte von Ex-Außenminister und Grünen-Urgestein Josef („Joschka“) Fischer aus seiner wilden Frankfurter Revoluzzer-Zeit.

    Sie trägt das Datum 14. Mai 1976. Auf der ersten Seite drei Fotos (Profil, frontal, Halbprofil), Personenbeschreibung. Auf der zweiten Fischers Fingerabdrücke, Daten. Aufgenommen nach Fischers vorläufiger Festnahme am 14. Mai 1976.

    Der spätere Bundesaußenminister war zu jener Zeit Mitglied der linksradikalen Gruppe „Revolutionärer Kampf“, beteiligte sich mit der sogenannten „Putzgruppe“ an Straßenschlachten mit der Polizei.

    Gegen den damals 28-jährigen Fischer wurde wegen Teilnahme an einer verbotenen Demonstration, Landfriedensbruch, Bildung einer kriminellen Vereinigung und sogar versuchten Mordes ermittelt.

    Drei Tage saß Fischer bis zu seiner Freilassung in U-Haft. Im Verhör gab er zu, dass bei einer Diskussion am Abend vor der Demo zwar über den Einsatz von Molotowcocktails (Brandsätze) heftig debattiert wurde, mit der Tat habe er aber nichts zu tun.

    10 Jahre, bis 1985, ruhte die „Akte Fischer“ im Polizeipräsidium Frankfurt. Bis sie von der hessischen Staatskanzlei unter dem damaligen Ministerpräsidenten Holger Börner (SPD) angefordert wurde.

    Er wollte sie sehen, bevor er Joschka Fischer (Josef Fischer) zum ersten Grünen-Minister Deutschlands machte. Zur Vereidigung kam Joschka damals in Turnschuhen.

    Seither gab es keine „Akte Fischer“ mehr. Spurlos verschwunden. Selbst als 2001 die Frankfurter Staatsanwaltschaft noch einmal offizielle Nach-Ermittlungen anstellte, blieb die Akte unauffindbar.

    Als die Ermittler in das Gepäckstück schauten, machten sie den brisanten Fund. Und beschlossen, ihn über BILD öffentlich zu machen, bevor die Zoll-Behördenleitung die Dokumente endgültig verschwinden lässt.

    Und was sagt Joschka Fischer selbst dazu?

    BILD erreichte den Ex-Außenminister in Berlin. Fischer: „Danke für die Information, dass die Akte wieder da ist. Aber was soll ich dazu sagen? Erinnerung? Das ist ja alles so unendlich weit weg …“.

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  • Weil es gerade aus allen Richtungen her hustet, und hustet, und hustet …

    März 6th, 2025

    Von der verlässlichen Wirkung der Königskerze haben wir schon gelesen, nun hört, hört:

    Der Vorfrühling lockt das Heil-Lungenkraut aus seinem Schlaf. Es öffnet sich mit rosafarbenen Blüten und weiß gefleckten Blättern. Die Blüten wandeln sich später in ein leuchtendes Blau. Für diesen Farbwechsel innerhalb der Blüten ist eine Zellsaft-Veränderung des pH-Wertes zuständig. Die Blüte wechselt von sauer nach basisch, deshalb sieht man dieses kleine entzückende Wunder der Blütenfärbung.

    In alten Kräuterbüchern wird es nur selten erwähnt und erlangte erst nach dem Mittelalter einen höheren Bekanntheitsgrad. Nur Hildegard v. Bingen empfahl es schon früh gegen Erkrankungen von Lunge und Atemwegen. Dank seiner Inhaltsstoffe wirkt es entzündungshemmend, schleimlösend und lindert Hustenreiz.

    In ihren Aufzeichnungen steht geschrieben: „Wenn einem Menschen die Lunge angeschoppt ist, sodass er hustet und kaum atmen kann, dann koche Lungenkraut (drei Eßlöffel = 15 Gramm) in Wein (ein Liter) und trinke davon oft vor dem Essen und er wird geheilt.“

    Als Kur: Man trinkt von diesem Mittel täglich ein Likörglas vor dem Essen, nötigenfalls zwei Monate lang.

    Wo findet man das Kräutlein?

    Das Kraut findet sich auch in Laub- und Mischwäldern bei trockenen Gebüschen, am Waldesrand. Es ist eine starke und ausdauernde Pflanze, die krautig wächst. Es ranken sich sehr viele Mythen um diese alte und herrliche Pflanze. Gerade in vorzeitlichen Jahren nannte man sie auch Zauberpflanze.

    Ihr könnt das Lungenkraut auch mit anderen Heilkräutern mischen.

    Es stärkt die Atemwege und verhilft zu tieferem Durchatmen, außerdem enthält es viel Kieselsäure, welche einen positiven Einfluss auf unser Bindegewebe hat. Ein kräftiger Aufguss aus Blättern und Wurzel soll die Wundheilung unterstützen.

    Zubereitung ohne Wein: Für den Tee könnt ihr übrigens das gesamte oberirdische Kraut der blühenden Pflanze verwenden. Einen guten Esslöffel des frischen oder getrockneten Krautes mit 250 ml kochendem Wasser übergießen und nach zehn Minuten abseihen. Mehr als drei Tassen pro Tag bedarf es aber nicht.

    Ach ja, bei günstiger Witterung lässt sich das Kräutlein mancherorts bereits im Februar finden.

    Unter anderen Namen wie Bachkraut, Blaue Schlüsselblume, Bockkraut, Fleckenkraut, Lungenwurz, Schwesternkraut oder Hirschkohl kann man es bis zum Juli hinein ernten. Ob Blätter, Blüten oder Wurzeln.

    Also nüscht wie raus, suchen und sammeln!

    ——————————

    Ja in diesen Zeiten ist „Umdenken“ angesagt. Und so forschen und lesen wir in alten Büchern. Die echten Heilkundigen mit guten Absichten dem Mensch zu helfen, werden immer seltener. Für uns ist es wieder ein Stück mehr der Eigenständigkeit und Selbstverantwortung.

    Dazu fällt mir gerade die Aussage von Wilhelm Christoph von Hufeland ein:

    „Wehe dem Arzte, der Ehr- und Gelderwerb zum Ziel seines Strebens macht. Er wird im ewigen Widerspruch mit sich selbst und seinen Pflichten stehen, er wird seine Hoffnung ewig getäuscht und sein Streben nie befriedigt finden und zuletzt seinen Beruf verwünschen, der ihn nicht lohnt, weil er seinen wahren Lohn nicht kennt.“

    Und er sagte weiter:

    „Die Hauptsache in der Medizin besteht darin, das Urteil über die Krankheit und über das Heilverfahren aus dem Kranken heraus, nicht in den Kranken hineinzutragen.“

    Christoph Wilhelm von Hufeland (1762-1836) war Lehrer der Ganzheitsmedizin.“

    „Zuoberst der Himmel, zuunterst die Erde. In der Mitte das Heilmittel.“

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  • Entdeckungen an einem Wochenende Anfang März 2025

    März 4th, 2025

    Während andere dem Faschingstrubel frönen, räumen wir das Feld. Freitag zum späten Nachmittag (gleich nach Feierabend) sind wir mit unserem Bert vom Hof gefahren. Zunächst an unsere „Hausquelle“ zur Wasserbevorratung.

    Von da aus weiter hinein in den Sonnenuntergang, unter einem eher schmutzigen Wolkenband bis ins Dunkel, aus der die bizarre Lichterflut unsäglicher Windräder an der A 31 auftauchte, die kein Ende nehmen wollte.

    280 Kilometer weiter gelangen wir dann endlich an ein schönes Plätzchen mitten im Wald, an einem geschichtsträchtigen Ort. Stockdunkel ist es hier, aber wunderbar still. Aus der Ferne ruft der Waldkauz.

    Am nächsten Morgen blinzelt uns in die Sonne zu und lockt nach draußen. Wir stehen am Fuße des Hohensteins im Weserbergland zwischen Bensen und Langenfeld. Im letzten Jahr sind wir bis nach oben gekraxelt – ein herausfordernder Aufstieg zu den Klippen des Hohensteins (auf knapp 400 Meter Höhe). Doch belohnt wurden wir mit einem herrlichen Blick. Er reicht über die Buchen- und Eichenwälder des Süntels bis weit über die Weser, im Norden bis zum Steinhuder Meer und im Südosten (vorausgesetzt klare Sicht) bis zum Harz. Auf dem Rückweg offenbarte sich dann ein Bärlauchparadies. Das war allerdings Ende März / Anfang April. An diesem Wochenende werden wir nicht fündig. Wir sind wohl etwas zu früh dran.

    Dieses Mal nehmen wir eine andere Route. In dieser Umgebung gibt es jede Menge zu entdecken.

    Los geht’s!

    Oh, was haben wir denn da? Wir entdecken auf dem Weg eine uralte Linde auf einem ehemaligen heidnischen Kultplatz in Kathrinshagen.

    Ich stand in ihr drin, es war ein außergewöhnliches Gefühl. Der Baum wirkt wie ein gewaltiger Kelch aus Stamm und Krone und sein hohler Stamm ist durch eine offene Seite begehbar. Aus Sicherheitsgründen wurden im Jahr 2006 einige Wipfeläste eingekürzt. Laut baumkunde.de soll die Linde 600-800 Jahre alt sein mit einem Stammumfang von 10 Meter und einer Höhe von 20 Meter.

    Wir fahren weiter: Auf nur wenigen Kilometern liegen viele gepflegte Kriegsgräberstätten. Es ist alles sehr ursprünglich hier. Wohltuend ist auch der Blick in die Ferne auf eine wunderschöne Berglandschaft, unverbaut und frei von Windrädern.

    Eine längere Wegstrecke führte uns zu den sogenannten Moosköpfen, einem Aussichtspunkt, von dem sich ein schöner Blick auf die Nordseite des Hohensteinmassivs eröffnet. In diesem Bereich finden sich einige Exemplare der als Waldbäume vom Aussterben bedrohten Eiben, die unter Naturschutz stehen. Die Eibe wächst sehr langsam und kann ein hohes Alter erreichen. Eibenholz gehört zu den härtesten und schwersten Hölzern, die in Europa wachsen. Da es sehr zäh und elastisch ist, verarbeiteten unsere Vorfahren Eibenholz für Pfeil und Bogen sowie zu Speeren.

    Dann machten wir einen Abstecher durch das Dorf Langenfeld, der zum Wasserfall an der Höllenmühle führt, wo das Wasser des Höllenbaches 15 Meter in die Tiefe stürzt. Dieser Wasserfall ist damit der höchste natürliche in Niedersachsen, aber unseres Erachtens wenig spektakulär. Doch der Weg dorthin und die Atmosphäre waren sehr schön.

    Weniger schön war der Anblick auf den Steinbruch, aber auch nicht uninteressant.

    Und dann kamen wir an die Blutbachquelle…

    Der Name rührt von einer blutigen Schlacht her, bei der sich im Jahre 782 auf dem Dachtelfeld die Franken und Sachsen gegenüberstanden. So wird hier der Ort vermutet, wo die für das 782 Jahr urkundlich bezeugte Schlacht zwischen den Sachsen unter Herzog Widukind und den Franken stattgefunden hat, in der ein großes fränkisches Heer vernichtend geschlagen wurde.

    Ein eher unwegsamer, sumpfiger Pfad führt dorthin.

    Ja, es war mystisch, nahezu unheimlich, als wir hier ankamen. Der fröhliche Vogelgesang von eben verstummte nahezu abrupt, als wir das Areal der Blutbachquelle betraten. Ich glaube nicht, dass die Bilder es so wiedergeben können, wie wir es empfunden haben. Wenn ihr genau hinschaut, seht ihr die Steine in der Schlucht, die fein säuberlich wie aneinander gereiht erscheinen. Erkennt ihr auch so eine Art Mauer? Auch der Zugang zu der Quelle könnte darauf schließen, dass sich dahinter noch etwas anderes verbirgt. In unmittelbarer Nähe befindet sich die Schillat Höhle. Ein Teil dieser ist als „Schauhöhle“ freigegeben. Der andere Teil der Höhle ist nicht zugänglich.

    Nur wenige Meter weiter auf dem Rückweg, dann so: Plötzlich zwitscherten die Vögel wieder fröhlich und es tat sich eine wohltuende Lebendigkeit auf. Das soll jedoch nicht heißen, dass der Ort an der Blutbach /Totenbornquelle keiner guter war. Nein, gewiss nicht. Es war eine außergewöhnliche Stimmung, die wir so noch nicht kannten. Wir hätten dort auch noch eine Zeit verweilen könne, es wirkte auf uns wie verwunschen.

    Nicht unerwähnt bleiben sollte, dass diese geschichtsträchtige Region auch im 15 /. 16. Jahrhundert von gezielten „Verschüttungen“ durch den Klerus nicht verschont blieb. (siehe dazu auch meine Beiträge zur geheimnisvollen Unterwelt und den Vertuschungsaktionen).

    Im Süntel und Wesergebirge befinden sich einige interessante Höhlen. Die „Alte Höhle“ liegt in einem kleinen, aufgelassenen alten Steinbruch an der Straße von Langenfeld nach Segelhorst.

    Am nächsten Morgen: Zunächst habe ich ein erfrischendes Fußbad am Blutbach genommen, dann sind wir noch einmal Richtung Hohenstein gewandert, haben die Sonne genossen und mehrere Versuche unternommen durch’s Portal (am Baumwächter) in die andere Welt „rüber zu machen“ Was der Vierbeiner wohl gedacht haben mag?

    Da wir später mit Bert auf der A30 „wandeln“, gibt es Grund zur Annahme, dass es beim Versuch geblieben ist.

    ——————-

    Wissenswertes, das leider nichts Gutes verheißt.

    Im Süntel trifft man immer wieder auf Überreste militärischer Anlagen. Mitte der 1960er-Jahre stationierte die niederländische Armee dort Flugabwehrraketen. Später übernahm die US-Armee die Stützpunkte, zu denen auch ein großes Munitions- und Treibstofflager gehörte. Dazu bald ausführlicher.

    Einen mächtigen Steinbruch haben wir auch entdeckt. Was sich da auftat, ist nicht schön anzusehen.

    Rückblick: Die Norddeutsche Naturstein Gesellschaft NNG hatte die bisher genehmigten Flächen im Steinbruch Segelhorst/Langenfeld weitgehend abgebaut. Beantragt wurde 2017 ein weiterer Abbau des Kalksteins auf einer Fläche von mehr als 11 Hektar – das entspricht einer Größe von rund  14 Fußballfeldern. Der Steinbruch würde damit immer näher an das Wohngebiet rücken. In Langenfeld gründet sich daher gerade eine Bürgerinitiative, die bereits Einwände zu dem Antrag beim Gewerbeaufsichtsamt in Hannover dargelegt hat. Auch das Auetal (Hattendorf, Antendorf und Rehren) wäre massiv durch den LKW – Verkehr belastet.

    Gegenwart: Die Bürger wurden nicht erhört…, 2018 wurde die Erweiterung des Steinbruchs genehmigt. Die Arbeiten am Steinbruch sind in vollem Gange.

    Der Riesenberg – Der Steinbruch zwischen Langenfeld und Segelhorst mitten im Süntel ist wie der Name des Berges besagt schon heute riesig. Nach der Erweiterungsgenehmigung wird sich der Steinbruch um die 2,5-fache Größe ausweiten. Die Kapazitäten reichen noch für mindestens 25 Jahre. InteressantIm Steinbruch befinden sich Schillat- und Riesenberghöhle.

    Und die Lobbyisten der Steine- und Erdenindustrie werden nicht müde, den Aufschluß immer neuer Steinbrüche zu fordern und auch die letzten noch intakten Berge in den Kreisen Schaumburg und Hameln-Pyrmont zum Abbau freizugeben.

    Zurück bleiben Steilwände, die zwar dem Uhu neuen Lebensraum schaffen, ansonsten aber auf Sicht dazu führen, dass die Kämme der Weserberge erodieren, die Wälder durch Austrocknung absterben, die Filterfunktion des Waldes fürs Trinkwasser nachlässt, sich möglicherweise Veränderungen im Mikroklima einstellen und Natur- und Erholungsräume für Mensch und Tier der am dichtesten besiedelten Region Niedersachsens für immer verloren gehen.

    Und auch das darf nicht unerwähnt blieben: Leider auch in dieser (noch) ursprünglichen Region.

    Europa im Umbau: Tunnel, Trassen, Windparkanlagen >. Hier Schaumburger Land, rund um den Hohenstein, im Naturschutzgebiet…. Bewohner schon lange in Aufruhr.

    Wir haben mit einem jungen Mann aus dem Dorf darüber gesprochen.

    Es ist schlimm…,, neben der Zerstörung der Umwelt, müssen voraussichtlich auch manche Häuser weichen. Enteignung auf dem Weg gebracht, alles für Euro-State…. Von Nationen zu Knotenpunkten…, es geht voran.

    Mit diesem Wissen lässt sich meine Beitragsreihe „Europa im Umbau“ leider erweitern.


    Quelle

    https://www.hoefingen.net/suentel/langfeld.htm

    https://www.rettet-den-suentel.de/2020/01/27/ver%C3%A4nderung-jan-2020-nov-2019/

    Europa im Umbau – ein Resümee zu Beginn des Jahres 2025
    Frankreich, Niederlande, USA: Ein starkes Führungsteam

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  • Noch kurz auf ein Wort zum närrischen Treiben im Land

    Februar 27th, 2025

    … von erhaltenem Brauchtum, von den Anfängen der Weiberfastnacht und einer „jesuitischen Zeichensammlung“

    Ab heute geht es in manchen Teilen Deutschlands „närrisch“ zu.

    Zu Fasnacht /Karneval habe ich ja bereits zu Beginn der Woche einen recht ausführlichen Beitrag eingebracht, wo wir ein bisschen mehr über die Ursprünge dieses Brauchtums erfahren konnten. Ihr findet diesen wie gewohnt im Kommentar.

    Was ist übrig geblieben, von der ursprünglichen Tradition in unserem Land? Und wann war eigentlich die erste Weiberfastnacht?

    Schwerpunkte des Karnevals sind in Deutschland das Rheinland, Rheinhessen, Südhessen, das Münsterland, die Lausitz, Franken (vor allem in der Region um Würzburg) und Baden-Württemberg (ohne Altwürttemberg, siehe auch Schwäbisch-alemannische Fastnacht), sowie in Luxemburg Diekirch, Echternach und Remich, in der Schweiz Basel und Luzern, in den Niederlanden Limburg und Nordbrabant.

    Nach „Umdeutung“ des heidnischen Brauchtums durch den Klerus und im Zuge der Zwangschristianisierung, erweist sich bis heute der Karneval als Sinnbild katholischer Mentalität. Während ältere Fasnachten in Südwestdeutschland sich nach wie vor in katholischen Gebieten finden lassen, führte ein regelrechter Fastnachtsboom in den 1990er Jahren auch in protestantischen Gegenden die Fastnacht ein. In der Schweiz hat Basel einen Sonderstatus: Die Stadt feiert trotz des seit Jahrhunderten vorherrschenden Protestantismus eine alte, traditionelle Fastnacht (Basler Fasnacht). Auch in Winterthur konnte sich die Winterthurer Fasnacht trotz Reformation und Verbot halten.

    Im nördlichen Rheinland bis zum Niederrhein wird der hochdeutsche Karneval mundartlich als Fastelovend (Fastenabend) oder Fasteleer bezeichnet, mit örtlich eigenständigem Brauchtum (Altweiber-Karneval = Aaalwiever-Fastelovend = kleiner Fastabend). Gefeiert wird von Altweiberdonnerstag über Nelkensamstag und Rosenmontag bis zum Veilchendienstag.

    In Düsseldorf und den niederrheinischen Städten wie Krefeld, Duisburg, Mönchengladbach, Kleve oder Wesel wird der so genannte Hoppeditz zu Grabe getragen. Dieser war ursprünglich eine typisch niederrheinische Narrenfigur. Dieser Schelm oder Hanswurst hatte Ähnlichkeit mit Till Eulenspiegel und den mittelalterlichen Hofnarren. So wird berichtet, dass es im 18. und 19. Jahrhundert am Niederrhein der kleinen Leute Brauch war, in der Nacht auf Aschermittwoch ausgerüstet mit Stangen, an denen Würste hingen, durch die Straßen zu laufen und lustige Lieder zu singen.

    Und kulinarisch? Fett bezieht sich einerseits auf fettreiche Speisen, bei denen besonders Schweinefleisch und Speck beliebt sind. Andererseits auf Gebäck, welches in Fett ausgebacken wird. Fettgebackenes wie Berliner Pfannkuchen, Krapfen, welches überwiegend süß zubereitet wird, ist international in verschiedenen Varianten verbreitet. Häufig anzutreffen sind regionale Rezepte mit ebensolchen Bezeichnungen, die sich jedoch häufig in der Rezeptur ähneln. Eine weitere Zutat, welche in Faschingsspeisen häufig vorkommt, sind Hülsenfrüchte, besonders Erbsen und Bohnen, die als Zeichen der Fruchtbarkeit gelten (siehe auch den Brauch um den Erbsenbär).

    Wie man unschwer erkennen kann, lässt sich unser heidnisches Brauchtum nicht in Gänze auslöschen. Vieles wurde weitergeführt, wir müssen es nur wieder sichtbar machen, und begreifen, dass auch dieses närrische Treiben mit den Vorgängen aus der Natur eng verbandelt ist. Es ist und bleibt ein uraltes heidnisches Winteraustreibungsritual.

    ————————————–

    Wann war eigentlich die erste Weiberfastnacht?

    Das war vermutlich im Jahr 1733. Da wollten die Jesuiten die Auswüchse zur Karnevalszeit durch spezielle Fastnachtsspiele überwinden.

    Die Kuttenträger waren stets zugange, um alles Ursprünglich auszulöschen oder in ihrem Sinne zu verwenden: Auf den Fotos (Zeichnungen aus dem 16. Jahrhundert) gibt es einige kuriose „Objekte“ zu entdecken.

    Zu erkennen sind eine Vielzahl von Männern mit Masken und Kostümen, Akrobaten, ein Tamburin-Spieler links und ein Bogenschütze rechts. In der Mitte tragen die Maskierten Lichterfackeln, ein Mann (eventuell in Mönchskutte) schäkert mit einer vornehmen Dame.

    Zwei besonders kuriose Szenen:

    Auf der linken Blattseite kniet ein maskierter Mann mit ausgestrecktem Bein, einem Messer in der linken und einer Art Sonnenschirm in der rechten Hand. Er blickt auf einen Mann in auffallender Kostümierung mit Federhut, der scheinbar von einem weiteren Maskierten kastriert wird – Oder ist dies etwa eine frühe Darstellung des deutschen Brauchs des Krawatte-Abschneidens an Weiberfastnacht?

    Ein weiteres Kuriosum ist die Figur des Landsknechts am äußeren rechten Bildrand. Der Mann im prunkvollen Kostüm mit einem großen Federhut hält einen überdimensionalen Spieß, auf dem ein Huhn und mehrere Würste zu erkennen sind und an dem vermutlich ein Schankgefäß hängt. In seiner Tasche befinden sich zudem ein Fisch und ein Vogel. Bevor also in der Fastenzeit auf Fleisch und Co. verzichtet werden sollte (Karneval von lat. carne vale = Fleisch, lebe wohl), fand am „Fastelovend“ noch einmal ein üppiges Mahl statt (vgl. Cornelis, Christoph Jamnitzer, S. 80–82, Kat.-Nr. 15).

    Der groteske Karnevalszug stammt aus der umfangreichen Sammlung des ehemaligen Kölner Jesuitenkollegs. Die Zeichnungssammlung entstand im 18. Jahrhundert und wurde vor allem durch Schenkungen, Stiftungen und eigene Aufträge erweitert. Sie hatte enzyklopädischen Charakter und beinhaltete sowohl religiöse, mythologische und historische Themen als auch zum Beispiel Genre-Szenen, Akte oder eben Karnevalsdarstellungen (vgl. Venator, Bildanspruch und Wirklichkeit, S. 24). Warum gerade diese Zeichnung in die jesuitische Sammlung gekommen ist, konnte (noch) nicht abschließend geklärt werden.

    Auf ein interessantes Kapitel der Zeichnungssammlung verweist der Stempelaufdruck „Col.“ in der rechten oberen Bildecke des Skizzenblatts: Als die Franzosen im Oktober des Jahres 1794 in Köln einmarschierten und sich der kölnischen Kunst- und Kulturgüter bemächtigten, brachten sie unter anderem die Zeichnungen des Jesuitenkollegs nach Paris. Dort wurden die Werke mit dem Stempel „Col.“ markiert, der die Herkunft aus „Cologne“ kennzeichnete. Nach dem Ende der französischen Herrschaft 1815 wurden lediglich rund 500 Zeichnungen nach Köln zurückgegeben. Bis heute befinden sich Teile der jesuitisches Zeichnungssammlung in Pariser Institutionen.

    ————————————————————-

    Quelle.

    Auszüge aus Wikipedia

    Henrike Stein (11. Februar 2021). Kuriose Objekte: Der etwas andere Karnevalszug. Blog Zeitenblicke – Frühe Neuzeit Uni Köln. Abgerufen am 27. Februar 2025 von https://fnzkoeln.hypotheses.org/7653

    „Fasnacht“ – ein uraltes heidnisches Winteraustreibungsritual“

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  • Es war einmal … – und bald wird’s zappenduster…

    Februar 26th, 2025

    Nein; es ist nicht einfach in diesen Zeiten, und nur einmal mehr wünscht man sich die alten Zeiten zurück. Wie gern würde ich noch einmal die wunderschönen Alleen mit uraltem Baumbestand entlangschlendern. Unter den Bäumen verweilen, unter denen schon unsere Urgroßeltern saßen. Ja, das wäre wunderbar. Aber das ist jetzt vorbei. Einfach so, über Nacht.

    Die wunderschönen Bäume auf der Goethestraße in der Südstadt von Görlitz (dort bin ich aufgewachsen) wurden einfach mal so gefällt. Und wir wissen, um eine Erklärung im Nachhinein sind die Verantwortlichen nicht verlegen. Sie lügen dem Bürger einfach ins Gesicht. Warum? Weil sie es können, weil sie im Auftrag handeln.

    Es ist schrecklich mit anzusehen, wie vor unseren Augen alles Lebendige und Wahrhafte zerstört wird und die Menschen mit voller Kraft in eine Welt eintreten, die es so noch nie gegeben hat, frei von alten Werten, frei von natürlichen Prozessen, frei von Individualität, frei von Bildung und eigenständigem Denken, frei von allem, was einem Menschen zur Freiheit dienlich wäre.

    Wir treten ein (viele von uns unfreiwillig), in eine künstliche Welt. Nichts ist mehr echt, noch nicht einmal unsere Lebensmittel. Das Wasser, was sie uns als Trinkwasser anbieten, ist verdorben, die Luft, die wir so dringend zum Atmen brauchen, vergiftet.

    Wohl dem, der noch in der Lage ist, das Wahrhafte zu erkennen, das perfide Spiel zu durchschauen und die Lücken, die ihm bleiben, um diese für sich und seine Familie nutzen zu können. Es ist eine traurige Welt, geprägt von einer erschreckenden Einheitlichkeit, ganz gleich wohin man schaut. Die Häuser, die neu entstehen, gleichen sich, die Autos, die sich auf der Straße bewegen, gleichen sich, ein Windpark folgt dem nächsten, Solarfelder so weit das Auge blicken kann, und so weiter und so fort. Bäume fallen wie Streichhölzer, gesunde Bäume, alte Bäume …

    Aus meinen verklärten Augen tropften dicke Tränen, als ich heute Morgen lesen musste, dass auf der Goethestraße sämtliche Bäume gefällt wurden. Als ob das nicht schon schlimm genug wäre., nein die Bürger wurden damit „überrascht“. Was für eine Farce.

    Nein; sie brauchen keinen Krieg, um die Zerstörung voranzutreiben. Es geht alles dahin, es bröckelt, es zerfällt. Doch befürchte ich, dass zu den teuflischen Vorhaben, mit denen das Syndikat so zügig voranschreitet, die Bevölkerungszahl noch ein „Dorn“ im Auge sein könnte. Oder warum schießen Rüstungsfirmen und Munitionsfabriken wie Pilze aus dem Boden, insbesondere dort, wo sich eine hohe Bevölkerungsdichte auftut?

    Als ich vor ein paar Tagen schrieb, dass Deutschland der Garaus droht, (die desaströse wirtschaftliche Lage mit inbegriffen) lag ich nicht falsch, auch wenn ich so gerne falsch gelegen hätte. Ich denke, es ist mehr als deutlich, wo der Weg hingeht, ungeachtet der politischen Showeinlagen. Wie im Wahn, so kommt es mir mittlerweile vor, prognostizieren die Menschen ihre Zukunft über den Ausgang von Wahlen, legen ihren Fokus auf diese unsäglichen Darsteller, und verlieren dabei das Wesentliche aus den Augen. Sie interpretieren Ergebnisse und diskutieren sie bis zum „geht nicht mehr“ aus. Warum?

    Derweil machen die Ganoven immer so weiter. Es geht nicht um des Volkes willen, darum ging es nie.

    Entdecken wir also die Lücken. Ich weiß, dass es diese gibt. Unseren jungen Menschen, die sehen, was vor sich geht, die das Unrecht erkennen und die sich eine andere Zukunft gewünscht haben, würde ich raten, das Land zu verlassen. Es gibt ursprüngliche Regionen in Europa, die bei der Agenda hinten runterfallen werden

    Doch wir bleiben, und machen das Beste draus. Ich bin sicher, all die, die begriffen haben, dass sie auf sich selbst gestellt sind, auf ihr Wissen und auf ihr Können vertrauen, werden Wege finden und mit denen, die es ihnen gleichtun, zueinander finden.

    Es war einmal:

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