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  • Ist jetzt wieder eine Zeit für echte Helden?

    Mai 5th, 2025

    „Den deutschen Völkern“, so zierte einst die Schrifttafel den deutschen Reichstag. Nach dem Brand wurde diese geändert auf: „Dem deutschen Volke“… (Das hatte seinen Grund – s. u.))

    Vielleicht ist jetzt wieder eine Zeit für echte Helden?

    Aus der Zeit von fast fortwährender Gefahr, blutigem Krieg und sehr erschütternden Erlebnissen entstand nicht nur der wahre, geschichtliche Held wie zum Beispiel Arminius oder Theoderich I., sondern auch der Held in der Literatur, wie er noch heutzutage in den alten Sagen und Heldenliedern zu sehen ist.

    Fritz Martini beschreibt die Entstehung des Helden wie folgt: „Aus dem Lebensgefühl dieses Kriegertums, aus der Wucht und Tragik dieser Untergänge, aus der Bewunderung der Taten und aus der Trauer um die Anführer ist die germanische Helden- dichtung entwickelt worden.“

    Diese Zeiten erlebten die Germanen gemeinsam, als einzelne Stämme und auch als ein ganzes Volk, alle von demselben Feind bedroht, bis sie endlich „im Laufe der Wanderzeit . . . allmählich stammesmäßige Individuen wurden.“ Wilhelm Treue bemerkt in seinem Buch Deutsche Geschichte Folgendes: „Dem Wandern der Gruppen entsprach, von der gleichen Unruhe getrieben, der vagabundierende, nach Individualisierung strebende einzelne Held—so dass es in der Wanderzeit auch innerhalb der Stämme zu höheren Differenzierungen des Lebens kam.“‚ Diese Differenzierungen waren also die Gestalten, die oft als hervorragende Führer und Krieger an der Spitze ihres Volkes oder Stammes standen.

    Ist es an der Zeit für echte Helden? Vielleicht. Vielleicht aber auch, sollten wir dieser /unserer Zeit ihren Charakter in Form von Schriften, Bildern, Geschichten verleihen. Nie wird die Geschichte vollkommen sein. Das soll sie auch nicht. Aber sie erinnert, mahnt und führt uns zurück zu unseren Wurzeln. Es ist ja schließlich ganz natürlich, dass man sich zuerst mit der Geburt, der Heimat und der Herkunft der Gestalt, um die es sich handelt, beschäftigt.

    Besonders die Menschen, die auch in der Gegenwart auf der Suche nach ihren Ursprüngen sind, die Mutter und Vater nicht kennen (durch Adoption o. ä) verstehen gewiss, was ich meine. Denn wenn wir uns nicht unseres Ursprungs gewiss sind, wenn wir keine Anhaltspunkte haben, wenn uns diese Verbindung fehlt, bleiben wir in Teilen unberührt.

    Dazu fällt mir noch eine Geschichte von Tacitus „Germania“ zum Kriegswesen der Germanen ein.

    „Könige wählt man nach ihrem Adel, Führer nach ihrer Tapferkeit. Doch auch der Könige Macht ist nicht ohne Schranken, nicht Willkür, und die Führer wirken weit mehr durch ihr Vorbild als durch ihr Amt: wenn sie überall zur Hand, wenn sie allen sichtbar, wenn sie immer vorne kämpfen und zur Bewunderung fortreißen.

    Auch ist es ihnen nicht erlaubt, über Leben und Tod zu richten, noch fesseln zu lassen; ja selbst zu Schlägen verurteilen dürfen nur Priester, gleichsam als geschähe es nicht zur Strafe noch auf Befehl des Führers, sondern gewissermaßen auf Geheiß der Gottheit, die nach germanischem Glauben über den Streitenden waltet.

    So nehmen sie auch Bilder und gewisse Götterzeichen aus den Hainen in die Schlacht mit, und ein besonders wirksamer Anreiz zur Tapferkeit ist es, dass nicht ein Ungefähr, nicht irgendeine Zusammenrottung Geschwader und Keile entstehen lässt, sondern dass Familien und Sippen zusammenhalten. Dann sind auch für jeden seine Lieben ganz nahe, und da hört er das schrille Geschrei der Frauen, das Wimmern der Kinder. Hier hat er die heiligsten Zeugen, hier das lauteste Lob: zur Mutter, zur Gemahlin kommt er mit seinen Wunden, und die schrecken nicht zurück, zählen und prüfen sie ihm und bringen den Kämpfern Speise und Zuspruch.“

    Und weiter schreibt Tacitus:

    „Es ist uns überliefert, dass Frauen, mehr als einmal, schon wankende und weichende Reihen durch ihr unablässiges Flehen, die Brüste entblößend und auf die drohende Gefangenschaft deutend, wiederhergestellt haben. Denn ihre Frauen gefangen zu denken, ist ihnen ganz unerträglich, und das geht so weit, dass Völkerschaften, die unter ihren Geiseln auch adlige Mädchen stellen müssen, wirksamer gebunden sind.

    Ja, sie schreiben den Frauen etwas Heiliges, Seherisches zu und verschmähen nicht ihren Rat, überhören nicht ihren Bescheid. Wir haben gesehen, wie zu des erlauchten Vespasianus Zeit Veleda weit und breit als göttliches Wesen galt. Aber auch früher haben sie Albruna und manche andre Frau verehrt, doch nicht aus Schmeichelei, noch als machten sie Göttinnen aus ihnen.“

    ——————————

    Dem deutschen Volk? Ganz nebenher und unauffällig wurde nach dem ,,Reichstagsbrand Brand“ die Inschrift geändert.

    Warum? Die Antwort ist schnell gefunden: Um eine neue Ideologie in die Köpfe zu bringen.

    Vorher stand dort ,,Den deutschen Völkern“, und genau diese waren schlechter zu kontrollieren und zu indoktrinieren mit ihren sehr fortschrittlichen Regierungsformen.


    Quelle

    Auszug aus Tacitus „Germania“

    Germanische Heldensage Fritz Martini

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  • Die Tragödie zur Tragödie – der Kampf gegen das Prinzip der Kollektivschuld

    Mai 5th, 2025

    Weil wie so oft in der Geschichte der Aufwiegelung eine Aufwiegelung nach der anderen folgt… Frei dem Credo: Das „Gegeneinander“ muss unbedingt aufrecht erhalten werden…, Wahrheit wird vertuscht….

    (Es funktioniert immer wieder) – Ein Beitrag aus dem Jahr 2023…


    Vor wenigen Wochen habe ich über Lamsdorf, eines der „hergerichteten“ Lager für Deutsche nach dem Krieg berichtet.

    Mancher erinnert sich vielleicht noch, andere finden den Beitrag in der Kommentarspalte.

    Von Personen, die mich immer wieder persönlich angreifen (zuletzt auf mein Fazit zu den schlesischen Bädern), kam keinerlei Reaktion auf Berichte dieser Art, wie dem in der Kommentarspalte. Das Geschehen nimmt man also einfach hin. Hingegen teilt man lieber aus: „Ihr seid doch selber schuld“, oder weiter: „Wer Wind sät,… da müsst ihr euch nicht wundern.“ Man muss seine Schulden bezahlen (auch die aus dem Ersten Weltkrieg), das gehört sich doch so. Und zu allem Überfluss muss ich gestern in der Schlesier-Gruppe (von einem polnischen Mitglied) lesen: „Wer hier kommentiert, sollte immer mit „Wir Deutschen sind schuld beginnen“. Und so weiter und so fort.

    Kollektivschuld ist das Ergebnis einer jahrelang aufrecht gehaltenen Propaganda-Kampagne. Doch lässt sich nicht alles auf Propaganda zurückführen. Meines Erachtens ist das Ausblenden der Tatsachen, über eine Geschichte, die gezielt vernachlässigt wird, auch eine Frage des Charakters und der daraus resultierenden Ideologie. Nachplapperer haben wir zur Genüge. Aktuell erleben wir es.

    Doch hier spreche ich von Überzeugten. Überzeugt von der alleinigen Schuld der Deutschen, begleitet von dem Wunsch nach Rache und untermalt von Hass – ein trauriges, ja, menschenverachtendes Bild.

    Mir persönlich gelingt es nicht, Taten, die nachweislich erbracht wurden, einfach auszublenden.

    „Es gibt keinen Nobelpreis für das Opfersein. Es darf keinen Wettbewerb unter den Opfern geben! Es gibt eine kollektive Sittlichkeit, die uns alle verbindet, und die verlangt, dass wir die Menschen nicht in Opfer-und Täterkategorien aufteilen. Wir müssen alle gegen das Prinzip der Kollektivschuld kämpfen. Wir müssen alle für den Respekt vor den Opfern – gleich welcher Nationalität oder Glaubensrichtung – wirken, vor allem dafür, dass das Leiden von jeden, der gelitten hat, anerkannt wird.“

    Um es mit den Worten von Alfred de Zayas (gesprochen auf seiner Kundgebung am 3. Juli 2007 in Nürnberg) zu sagen.

    Und es liegen mir weitere Berichte vor: So aus dem Städtchen Jedwabne aus dem Jahr 1940. Dort sollen für die Ermordung von 1600 Juden, nicht, wie bisher angenommen, deutsche Nazis verantwortlich gewesen sein, sondern die Menschen aus dem Ort. Hierzu folgen in den nächsten Wochen weitere Beiträge. Auch die Greueltaten von Nemmersdorf werden darin aufgeführt. Neben den Verbrechen von Katyn, sind es Taten, die gerne unter Verschluss gehalten wurden und zu großen Teilen immer noch werden. Über einen langen Zeitraum wurden sie als Propagandaschwindel abgetan.

    Wie viele Menschen vor mir, haben schon versucht dazu Gehör zu finden? Wie viele Menschen sind daran gescheitert? Eine traurige Bilanz.

    ——————————

    Infotafel:

    (Auszug Wikipedia)

    Die Psychological Warfare Division unternahm eine psychologische Propaganda-Kampagne, um eine deutsche kollektive Verantwortung zu entwickeln. Das wichtigste politische Dokument, das Elemente der Kollektivschuld und der kollektiven Bestrafung enthält, ist JCS 1067 von Anfang 1945. Dabei formulierte sie klare Grenzen für sein Verhältnis zu den Deutschen:

    Unter 52 Paragrafen nannte die Direktive JCS 1076 das oberste Ziel

    „Deutschland wird nicht besetzt zum Zwecke seiner Befreiung, sondern als ein besiegter Feindstaat. Ihr Ziel ist nicht die Unterdrückung, sondern die Besetzung Deutschlands, um gewisse wichtige alliierte Absichten zu verwirklichen. Bei der Durchführung der Besetzung und Verwaltung müssen Sie gerecht, aber fest und unnahbar sein. Die Verbrüderung mit deutschen Beamten und der Bevölkerung werden Sie streng unterbinden.

    Eine „abgeschwächte“ Form dieser Direktive (JCS 1779) vom 15. Juli 1947 (geprägt vom kalten Krieg) behandelte später den Wechsel der Besatzungspolitik „zu Gunsten der Bevölkerung“ ohne die sowjetische Seite.

    Der weitere Verlauf, das Hangeln von Besatzungsstatut zu Besatzungsstatut ist bekannt.

    Fest steht: Hier wurde ein Gerüst installiert, dass den Deutschen bis heute eine „gewisse“ Handlungsunfähigkeit attestiert. Darauf möchte ich an dieser Stelle nicht weiter eingehen, weil dieses Kapitel ganze Bände füllen würde.


    Die Tragödie zur Tragödie – die erworbene Unwissenheit der Nachkommen

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  • So.., dann habe ich mir mal die neuesten Nachrichten zu Gemüte gezogen. Ernüchternd!

    April 29th, 2025

    Zahlen nur noch mit App oder Karte, militärische Übungen vielerorts.., Steuern, Abgaben… u. s. w. –

    Mit dem Auto, dass älter als 10 Jahre schon bald jährlich zum TÜV? Kuschelig geht es schon längst nicht mehr zu im Lande.

    Als wir vor wenigen Tagen auf einem Parkplatz eintrafen, um dort ganz klassisch mit Münzgeld unsere Parkgebühren zu begleichen, wurde uns über ein dort angebrachtes Schild mitgeteilt, dass die Zahlung nur per App vorgenommen werden kann. Nun, dann ziehen wir eben weiter, kein Problem. Ein Ehepaar, etwas älter als wir, stand indes hilflos vor diesem Automaten und die Frau versuchte verzweifelt diese App zu starten. Sie fragten uns freundlich, wie das geht. Wir antworteten: „Keine Ahnung, zum einen tragen wir kein Handy bei uns und zum anderen möchten wir so nicht bezahlen“. Sie schauten etwas irritiert, bedankten sich und befassten sich weiter mit der App. Wir machten uns wieder auf den Weg, fuhren mit Bert gerade mal 100 Meter weiter. Dort konnten wir auf einem Platz am Sportplatz mit Parkuhr bis zu vier Stunden parken. Geht doch!

    Die Bequemlichkeit und Hörigkeit der Menschen wird den Leutchen gehörig um die Ohren fliegen. Auch wenn die Boshaftigkeiten der Geldeintreiber schleichend daher kommen (jeden Tag ein bisschen mehr), werden sie irgendwann auch für den Letzten Weggucker nicht ohne Folgen bleiben.

    „Wasser muss wieder einen Preis bekommen.“ Das äußerte unlängst der Chef eines der reichsten Konzerne weltweit. Und was der Nestlé-Chefs Peter Brabeck-Letmathe einst äußerte, geht nun in Umsetzung…

    Wer muss eigentlich den Wassercent zahlen?

    Mit zehn Cent pro Kubikmeter steht der Preis fest. Zahlen sollen alle Wasserverbraucher, also auch Landwirte mit eigenem Brunnen und Unternehmen. Letztere können auch nicht mehr kostenlos Tiefengrundwasser abpumpen. Davon betroffen sind auch Getränkehersteller und Brauereien.

    Dem nicht genug:

    Erst die neue Grundsteuer, jetzt eine Wohnflächensteuer? ..Bonn (April 2025): In der städtischen Wärmeplanung wird eine Prüfung einer Wohnflächensteuer ins Gespräch gebracht. Nun das ist nicht ganz neu. Zum einen erinnert es an frühere (grüne) Konzepte zur Wohnraumreduzierung. Aber auch zu DDR Zeiten gab es Wohnraumtausch.

    Es geht voran, im Sinne der 15-Minuten Städte unter dem Mäntelchen der Energiewende…, hin zum „neuen“ Europa.

    Alles unter Kontrolle!

    Und schaut man sich um, erkennt man: Es funktioniert.

    Die Mehrheit nickt alles ab, kurvt mit dem E-Roller zum Supermarkt, befragt die KI was man kochen kann, zahlt seinen Einkauf per App oder eben wie gewohnt mit Karte, kehrt zurück ins neue gebaute Häuschen, unter strengen Auflagen finanziert von der Bank.

    Ganze Siedlungen schießen mittlerweile wie Pilze aus dem Boden. Hier sieht ein Haus wie das andere aus. Die Wärmepumpen vor dem Haus setzen moderne Akzente. Das E-Auto und ein Lastenrad vor der Tür geben Aufschluss zum braven Bürger, der durch sein „vorbildliches“ Verhalten die Entwicklung im Land vorantreibt.

    So, und jetzt widme ich mich wieder den schönen Dingen. Eine ausführliche Zusammenfassung zu den Ereignissen und Eindrücken aus unserer letzten Reise folgt in der nächsten Woche.

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  • Vom 30. April auf den 1. Mai feiern wir Beltane

    April 27th, 2025

    Wie war das eigentlich zur Walpurgisnacht? – eine kurze Geschichte.

    Unter den zahlreichen Aufzeichnungen, die mir meine Mutter ausgehändigt hat, habe ich das noch entdeckt. Den Text, den ihr auf dem Bild seht, hat sie noch auf einer Schreibmaschine getippt. Ich gehe davon aus, es war zu Beginn der 1990er Jahre. Dazu möchte ich erwähnen, dass meine Mutter als Reiseleiterin unterwegs war, und sie die Geschichten, Fabeln, und Legenden auf diesem Weg in die Öffentlichkeit streute. Es war ihr stets ein großes Bedürfnis, die Menschen aufzuklären. Und ich erinnere mich noch gut an diese Erzählung.

    ——————-

    „In dieser Nacht fliegen die Hexen zum Blocksberg, um mit Geistern und Teufeln zu feiern und Menschen zu verzaubern. In dieser Zeit soll es für Geister und Elfen besonders leicht sein aus der Sphäre der Welt der Menschen einzudringen.

    Schon die alten Germanen hießen den Frühling beim „Beltane-Fest“ mit Freudenfeuern, Liedern und Tänzen willkommen und sie besuchten die „Hagzissen“, die weisen Frauen, die in den heiligen Hainen (Germanische Hag) saßen, um sie nach der Zukunft zu befragen.

    Mit der Christianisierung sollte es mit derart „heidnischen Hokuspokus“ vorbei sein. Allerdings wollte der Volksglaube von seinem Frühlingsfest nicht lassen, deshalb deutete die Kirche die Freudenfeiern zu Treffen finsterer Mächte um.

    Aus den guten Geistern der Kelten wie aus germanischen Hagzissen machte die Kirche die Hexen, denen fortan nachgesagt wurde, nur bösen Zauber zu betreiben und mit dem Teufel im Bunde zu sein. Zum Schutz vor den düstern Mächten bot die Kirche, die am 1. Mai heilig gesprochene Walburga an, nach der die Walpurgisnacht ihren Namen erhielt.“

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  • Januar bis Mai 1945 – wie im Westen, so im Osten

    April 16th, 2025

    Die Wehrmacht sicherte in heldischem Ringen, insbesondere durch Männer die Rettung von Millionen Frauen und Kindern vor Mord und Schändung im Osten.

    Leider wissen das nur die wenigsten.

    Ich habe das große Glück mich auf die Aufzeichnungen und Dokumente meiner Mutter berufen zu können. Die, wie ja viele wissen, als Nachrichtenhelferin bei der Wehrmacht (unter anderem im Amt „Anna“) tätig war.

    Das Wissen der ‚jüngeren‘ Generation obliegt Einrichtungen wie der berüchtigten »Frankfurter Schule“

    Unter ihren Fittichen wurde in knapp vier Jahren ihrer als volksverhetzend zu bezeichnenden Tätigkeit die Ausstellung »Vernichtungskrieg. Verbrechen der Wehrmacht 1941 bis 1944« ins Leben gerufen und von rund 800000 Personen besucht. Meist waren es Schulklassen, die von ihren entsprechend eingestellten Lehrern im Rahmen angeblicher politischer Erziehung – in Wahrheit massiver deutschfeindlicher Indoktrinierung – geschlossen hineingeführt worden sind. Welch ein nicht wiedergutzumachender Schaden dabei in den Seelen der Jugendlichen durch die raffiniert aufgeführten Geschichtsfälschungen entstanden ist, ist kaum zu ermessen. Denn seit Jahren gab es Beweise für Fälschungen und verzerrende Darstellungen.

    Zum Beispiel : Zloczow Dort sei zwar, was Augenzeugen bestätigten, ein Massaker verübt worden,aber vom sowjetischen NKWD, nicht von der Wehrmacht: Erst deutsche Soldaten hätten das Massaker beendet. Dasselbe gelte für andere Orte: »In Luck wurden die NKWD-Mannschaften von deutschen Soldaten daran gehindert, noch die letzten Gefangenen zu »liquidieren Zuvor hatten sie etwa 2000 Menschen mit Maschinengewehren und Handgranaten ermordet. Auch bei den in der Ausstellung der Wehrmacht vorgeworfenen Massenmorden in Lemberg und Tarnopol handele es sich einwandfrei um Kriegsverbrechen der Sowjets.

    Wir vergessen nicht! So erinnern wir uns auch an den 16. April 1945, als die Schlacht zwischen rund einer Million Soldaten der Roten Armee und etwa 120 000 Wehrmachtsoldaten begann. Zehntausende Menschen ließen auf dem Oderbruch gelegenen Höhen (Seelower Höhen) ihr Leben.

    ——————————————–

    An dieser Stelle seien noch die folgenden Gebote / Richtlinien unserer deutschen Soldaten erwähnt.

    Die 10 Gebote für die Kriegsführung des deutschen Soldaten waren eine militärische Richtlinie, die das Verhalten des deutschen Landsers der Wehrmacht im Kriegsfall regelte. Die Gebote waren in seinem Soldbuch abgedruckt. Dass Soldaten und Offiziere eine angepasste Version der Genfer Konvention mit sich tragen, war in der Kriegsgeschichte ein einzigartiger Vorgang.

    1. Der deutsche Soldat kämpft ritterlich für den Sieg seines Volkes. Grausamkeiten und nutzlose Zerstörungen sind seiner unwürdig.

    2. Der Kämpfer muß uniformiert oder mit einem besonders eingeführten weithin sichtbaren Abzeichen versehen sein. Kämpfen in Zivilkleidung ohne ein solches Abzeichen ist verboten.

    3. Es darf kein Gegner getötet werden, der sich ergibt, auch nicht der Freischärler und der Spion. Diese erhalten ihre gerechte Strafe durch die Gerichte.

    4. Kriegsgefangene dürfen nicht mißhandelt oder beleidigt werden. Waffen, Pläne und Aufzeichnungen sind abzunehmen, von ihrer Habe darf sonst nichts weggenommen werden.

    5. Dum-Dum-Geschosse sind verboten. Geschosse dürfen auch nicht in solche umgestaltet werden.

    6. Das Rote Kreuz ist unverletzlich. Verwundete Gegner sind menschlich zu behandeln. Sanitätspersonal und Feldgeistliche dürfen in ihrer ärztlichen bzw. seelsorgerischen Tätigkeit nicht gehindert werden.

    7. Die Zivilbevölkerung ist unverletzlich. Der Soldat darf nicht plündern oder mutwillig zerstören: Geschichtliche Denkmäler und Gebäude, die dem Gottesdienst, der Kunst, Wissenschaft oder der Wohltätigkeit dienen, sind besonders zu achten. Natural- und Dienstleistungen von der Bevölkerung dürfen nur auf Befehl von Vorgesetzten gegen Entschädigung beansprucht werden.

    8. Neutrales Gebiet darf weder durch Betreten oder Überfliegen noch durch Beschießen in die Kriegshandlung einbezogen werden.

    9. Gerät ein deutscher Soldat in Gefangenschaft, so muß er auf Befragen seinen Namen und Dienstgrad angeben. Unter keinen Umständen darf er über Zugehörigkeit zu seinem Truppenteil und über militärische, politische und wirtschaftliche Verhältnisse auf der deutschen Seite aussagen. Weder durch Versprechungen noch durch Drohungen darf er sich dazu verleiten lassen.

    10. Zuwiderhandlungen gegen die vorstehenden Befehle in Dienstsachen sind strafbar. Verstöße des Feindes gegen die unter 1 bis 8 angeführten Grundsätze sind zu melden. Vergeltungsmaßregeln sind nur auf Befehl der höheren Truppenführung zulässig.

    Auch das kann ich nur anhand der Berichte, Erzählungen und Dokumente meiner Mutter bestätigen:

    Die 10 Gebote für die Kriegsführung des deutschen Soldaten galten als klar definierte institutionelle Richtlinie für jeden deutschen Soldaten, nicht, wie zuweilen militärhistorisch dargelegt, als Leitlinie und somit empfohlene Handlungsanweisung ohne bindenden Charakter. Zuwiderhandlungen brachten gravierende kriegsgerichtliche Folgen mit sich, bis zu standrechtlichen Erschießungen nach einem Feldgerichtsverfahren.

    —————————————-

    Quelle

    Auszug aus: Der große Wendig S. 730 ( Kapitel 2)

    ————————————

    Eure Kommentare dazu auf Social-Media:

    Meine Grosseltern haben 5 Kinder verloren

    Dazu gibt es zwei weitere gute Bücher: „Das Märchen vom bösen Deutschen“ von Benton L. Bradberry und „Der Tod sprach polnisch“ aus dem Arndt-Verlag. Beide Bücher findet man auf archive.org zum kostenlosen Lesen und Herunterladen

    ARCHIVE.ORG

    Internet Archive: Digital Library of Free & Borrowable Texts, Movies, Music & Wayback Machine

    Die rote Armee hat bei ihrem Rückzug, wie damals beim Einmarsch Napoleons, verbrannte Erde zurück gelassen: Es wurden Dörfer, Städte und Getreidefelder nieder gebrannt, Vieh erschossen, Brücken und zusätzlich Eisenbahnanlagen zerstört, sowie Brunnen vergiftet.

    Bei der Rückeroberung wurden von den Rotarmisten sogar die eigene Bevölkerung ausgeraubt, vergewaltigt und ermordet.

    Das wurde alles den Deutschen angelastet.

    Was natürlich hirnrissig ist, da durch die Zerstörung der Infrastruktur der eigene Vormarsch und die Versorgung der Truppen gestört wurde. Ein großer Teil davon musste von den Deutschen wieder errichtet werden.

    Beim Rückzug haben Deutsche Truppen zwar Brücken gesprengt, aber keine zivilen Gebäude.

    Aufklärung + Richtigstellung ist nötig bzw überfällig 

    Die Wahrheit wird uns frei machen

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  • Hohler Lerchensporn – eine Heilpflanze, die in geübte Hände gehört… , aber nicht uninteressant ist.

    April 15th, 2025

    Eher zufällig sind wir auf dieses wunderschöne blühende Kraut gestoßen, das zwischen Bärlauch und Buschwindröschen unsere Aufmerksamkeit forderte. Und nun wissen wir auch ein bisschen mehr über diese heimische Wildpflanze: im Gegensatz zu Neuzüchtungen und Neuankömmlingen, ist der hohle Lerchensporn eine wichtige Nahrungsquelle für Wildbienen und Schmetterlinge. Er unterstützt wenigstens 7 Wildbienen und einige Schmetterlingsarten .

    Und der Lerchensporn kann noch mehr, auch wenn er in Teilen als „giftig“ eingestuft wird…

    Diese Heilpflanze wird wenig genannt in Kräuterbüchern, obwohl es eine sehr starke Heilpflanze ist, die zudem in ganz Mitteleuropa verbreitet ist. Der hohle Lerchensporn wächst in lichten Laubwäldern, Gebüschen und auf Weinbergen. Der Name kommt von den hohlen Knollen, welche wichtiges Speicherorgan sind, und das ist auch der Pflanzenteil, welcher medizinische Verwendung findet.

    Das in den Knollen enthaltene Alkaloid Bulbocapnin wirkt stark beruhigend und angstlösend. Kein Wunder, wenn man weiss, dass diese Pflanze mit Mohn verwandt ist. In der Volksheilkunde hat der hohle Lerchensporn eine lange Tradition als Mittel gegen Reisekrankheit und Organneurosen, wie z.B. Herzangst

    Der Hohle Lerchensporn ist bei uns als Frühblüher in reichen Laubmischwäldern zu finden. „Hohl“ sind bei ihm die tief im Boden verborgenen Sproßknollen. „Corydalis“ ist abgeleitet von der (griechischen ?) Bezeichnung für die Schopflerche und bezieht sich – genau wie der Name Lerchensporn – auf die eigenwillige Blütenform.

    Anwendung findet er bei Kopfschmerzen und Unruhe.

    Der Hohle Lerchensporn gehört, genau wie der bekannte Schlafmohn und das Schöllkraut, zur der Familie der Mohngewächse. Zwar ist die Wirkung dieser Pflanzen nicht miteinander zu vergleichen, dennoch lässt sich die Verwandtschaft nicht leugnen. Das in den Wurzelknollen des Lerchensporn enthaltene Alkaloid »Bulbocapnin« verstärkt u.a. die Wirkung von Narkotika, beeinflusst das Zittern bei der Parkinsonschen Krankheit, hilft beim Entzug von Kokainabhängigkeit und wird in Fertigpräparaten gegen nervöse Erregungszustände und Schlafstörungen verwendet.

    Man findet den Lerchensporn im Frühjahr in nährstoffreichem Buchen- und Laubwäldern. Dort entfalten sich seine auffälligen weiß, lila oder zartrosa gefärbten Blüten, welche einen auffällig langen Sporn tragen. Dieser Sporn bescherte der Pflanze auch ihren Namen, denn er soll den Zehen der Haubenlerche ähneln.

    Der Hohle Lerchensporn ist nur kurze Zeit für uns sichtbar. Er blüht Ende März bis Ende April. Die Samen sind etwa im Mai reif. Kurze Zeit später welken die oberirdischen Pflanzenteile und sind spätestens dann verschwunden, wenn sich das Laubdach des Waldes geschlossen hat. Der Umstand, dass die Wurzelknollen danach schwer zu finden sind und die Tatsache, dass die Rhizomknolle stark giftig ist, macht den Lerchensporn zu einer Heilpflanze, die nur in geübte Hände gehört.

    Sammelt und verwertet immer nur das, was ihr wirklich gut kennt und dessen Anwendung euch vertraut ist!

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  • Vom Bärlauch, seinen guten Eigenschaften und einem köstlichen Süppchen zum Grünen Donnerstag

    April 15th, 2025

    Wer Knoblauch und Zwiebel liebt, wird Bärlauch „vergöttern“

    Bereits die Germanen und Kelten nutzten Bärlauch (Allium ursinum) als Heilkraut und schätzten die Pflanze für seine magen- und blutreinigende Wirkung. Seine Aromastoffe, vor allem das in allen Lauchgewächsen vorkommende Allicin, wirken antibakteriell und unterstützen eine gesunde Darmflora.

    „Der Bärlauch oder Ramser, der im Frühling feuchte Auen bedeckt, ist ein wahrhafter Bär, was seine Heilkraft anbelangt.,, so weiß es Wolf-Dieter Storl.

    Pflanzen, in deren Namen der Bär auftaucht, wurden von alten Völkern stets als mächtige, heilkräftige Gewächse angesehen. Um ebensolche Bärenkräfte zu erlangen, aßen die Menschen zu Frühlingsbeginn oder am Grünen Donnerstag Bärlauchsuppe.“, erzählt Ursel Bühring über das beliebte Kraut.

    Sie schreibt weiter: Bärlauch regt im Rahmen einer Ausleitungstherapie von Schwermetallbelastungen die Ausscheidung über die Nieren an. Quecksilber und Schwermetalle werden aus den Depots mobilisiert, als Komplex gebunden ins Blut aufgenommen und über Niere und Darm ausgeschieden

    Nun, das sind doch gute Nachrichten: Der Bärlauch wirkt stark blutreinigend, entgiftend und reinigend. Schon ab März ist er in lichten Wäldern zu entdecken. Mit reichlich Vitamin C und ätherischen Ölen kann er sogar über die Frühjahrsmüdigkeit hinweghelfen.

    Nachdem wir ein „bisschen“ was von dem würzigen Kraut am Hohenstein gesammelt haben, um es anschließend im Bert im Alkoven auszubreiten, roch es auf der Heimfahrt ganz vorzüglich.

    Mit seinem typischen Knoblauchgeruch findet die Pflanze in vielen Formen Anwendung, ob frisches Kraut im Salat oder in der Frühlingssuppe, als leckeres Pesto zum Genießen oder auch als Hustenmittel.

    Gestern habe ich dann das Kraut fein gebündelt und zum Trocknen an die Leine gebunden, später noch ein Bärlauchbrot gebacken, etwas Pesto zubereitet und den Rest fest im Speiseplan integriert. Man kann noch so viel mehr damit anstellen.

    Zur Stärkung und Pflege des Darms, Herzes und auch der Gefäße etwa empfiehlt Ursel Bühring eine Bärlauchtinktur.

    „Bärlauch wirkt gegen Bakterien, Viren, Pilze und Würmer. Allicin wirkt stark antibakteriell und keimhemmend, speziell auf die Bakterienflora des Darmes samt ihrer Fäulnis und Gärung verursachenden Bakterien, ohne die nützlichen Bakterien zu zerstören. Besonders wirksam ist Bärlauch daher zur Darmsanierung nach einer Behandlung mit Antibiotika.“

    ————————————————

    Und nun kommen wir zum Süppchen am Grünen Donnerstag:

    300 g Kartoffeln, 1 großes Bund Bärlauch (etwa 200 g), 1 große Zwiebel,1 EL Butterschmalz (oder Butter) 150 ml Weißwein 1 l Gemüsebrühe und etwas Sahne. Mit Salz, Pfeffer, Bertram- und Galgantpulver abschmecken.Der Bärlauch wird erst am Ende des Kochvorgangs hinzugegeben. Er verliert sein Aroma sowie seine grüne Farbe, wenn er zu lange gekocht wird. Ihr könnt die Suppe ganz einfach noch einmal aufwärmen oder einfrieren, am besten schmeckt sie jedoch frisch.

    Die Butter erhitzt ihr in einem Topf und dünstet darin die Zwiebel- und Kartoffelwürfel für ca. 3 Minuten an. Im Anschluss mit Sahne Gemüsebrühe ablöschen, kurz aufkochen lassen und für 20 Minuten mit Deckel köcheln.

    Die Bärlauchsuppe ist cremig, sämig und luftig-leicht – im Geschmack eine echte Wucht. Blätter und Blüten enthalten Gerbstoffe, Bitterstoffe, Schleimstoffe und Flavonoide, die für die Heilwirkung verantwortlich sind.

    ———————-

    Und hier noch ein Rezept zur Bärlauchtinktur nach Bühring – Ein idealer „Frühjahrsputz“ für den Körper!

    Frische Blätter säubern, kleinschneiden und locker in ein helles Apothekerglas bis zum oberen Rand legen und mit Weingeist (45% Vol.) oder mit mindestens . 38%-igen Alkohol (z.B. Korn-Schnaps) auffüllen. 3 Wochen stehen lassen, danach in dunkle Tropffläschchen abfiltrieren.

    Zu Beginn der Anwendung sollte man mit wenigen Tropfen beginnen und langsam auf 2-3x täglich zu 10 bis 15 Tropfen steigern – am besten verdünnt mit Wasser oder Saft.

    ———————————————————-

    Das Frühjahr hält so viel Gutes für uns bereit. Die ersten Feld-, Wald- und Wiesenkräuter des Jahres wurden schon von unseren Vorfahren sehnlichst erwartet und dienten nach der entbehrungsreichen Winterzeit als willkommene Bereicherung des Speisezettels.

    Auch der Schweizer Kräuterpfarrer Johann Künzle lobt die Kraft des Bärlauchs: „Wohl kein Kraut der Erden ist so wirksam zur Reinigung von Magen, Gedärmen und Blut wie der Bärlauch.

    Beim Sammeln jedoch aufgepasst, denn das würzige Kraut hat einige giftige Doppelgänger, wie etwa Maiglöckchen oder Herbstzeitlose. “Schau hin, aber schau genau”, wie Ursel Bühring ihren Seminarteilnehmern liebevoll mit auf den Weg gibt.

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  • Eine Münze, ein Kniefall und ein Netz von Spitzeldiensten

    April 10th, 2025

    Hin und wieder schauen wir uns die Euro Münzen und ihre Prägungen genauer an. Gestern fiel uns diese, wie im Beitragsfoto hoffentlich gut zu erkennen, merkwürdige Prägung auf.

    Ein kniender Bundeskanzler, im Vordergrund ein sechsarmiger Leuchter, und das Aufrechterhalten eines Schuldkults ohne Schuld – Täter-Opfer-Umkehr.

    Sie sind nicht ganz uninteressant, diese Figuren, die zum Einsatz kamen (und immer noch kommen), Figuren, die meinen, andere Menschen „regieren“ zu können, ihnen Vorschriften zu erteilen, um ihrem Auftrag Folge zu leisten.

    Am 7. Dezember 1970 kniete Willy Brandt vor dem Denkmal der Helden des Jüdischen Ghettos nieder. 25 Jahre nach Kriegsende erkennt Brandt im Warschauer Vertrag die polnische Nachkriegsgrenze politisch an… und so weiter und so fort … , und damit immer einen Schlag mehr in das Gesicht des Volkes, dessen Leid bis heute unerwähnt bleibt. Und über dieses Unrecht hinaus wurden die Menschen zum Schweigen verurteilt.

    Kurzpoträt

    Willy BRANDT wurde am 18.12.1913 in Lübeck als Herbert Frahm geboren, gehörte der linksradikalen Sozialistischen Arbeiter-Jugend (SAJ) an, emigrierte 1933 nach Norwegen, kam als alliierter Major 1945 nach Berlin und wurde 1957 unter seinem neuen Namen Berliner Regierender Bürgermeister und 1969 Bundeskanzler, bis er am 7. Mai 1974 über den Spionagefall GUILLAU-ME stürzte. Er starb am 8. Oktober 1992 in Unkel am Rhein.

    Ein guter Freund dieses Willy Brandt war übrigens Stefan Szende, der gerne mit falschen Zahlen hausierte. So schrieb dieser Stefan in einem Vorwort zu den Vorfällen des 30. Juni 1934: „Nach einem englischen Bericht ließ HITLER am 30. Juni 1934 in einer einzigen Nacht nicht 72, wie er angab, sondern 1184 seiner Mitkämpfer er- morden“…

    Aus verschiedenen Gründen ist die Zahl der Toten des 30. Juni 1934 ein besonderer Tummelplatz für Geschichtsfälscher aller Richtungen. Die falschen Angaben des Stefan Szender dazu, sei an dieser Stelle nur eines von vielen Beispielen dazu. Es fiel mir nur gerade ein, Brandt und seine Mischpoke betreffend.

    Und da wäre noch etwas: Dass Brandt, der die Jahre zwischen 1940 und 1945 im schwedischen Exil verbrachte, während des Krieges eng mit dem britischen und amerikanischen Geheimdienst (OSS)zusammenarbeitete, ist schon seit längerem bekannt. Doch vor einer Reihe von Jahren tauchte im amerikanischen Nationalarchiv eine unbekannte Akte auf, aus der hervorgeht, dass Brandt auch über den Zweiten Weltkrieg hinaus und vermutlich intensiver, als bisher angenommen, für den OSS arbeitete. Im Lichter dieser Funde stellt sich die Frage, wann Brandt Kooperation mit dem OSS tatsächlich endete. Oder versorgte der spätere Bundeskanzler , der wegen seines Verrats erpressbar war, den US-Geheimdienst noch länger mit Informationen? Tatsache ist, dass die Amerikaner Brandt nach seiner Rückkehr nach Deutschland als eifrigen Umerzieher besonders schätzten und unterstützten. So hatte er dem US-Gesandten in Stockholm doch schon 1944 den Vorschlag unterbreitet, den größten Teil Ostpreußens mit Königsberg an Polen auszuliefern, möglicherweise um sich von seiner Vergangenheit reinzuwaschen.

    So viel zu dieser Figur, die mit einem unsäglichen Kniefall große Popularität errang.

    Nun, ich denke, es ist an dieser Stelle nur legitim zu erwähnen, wo sich die echten Dramen und Tragödien abgespielt haben, und wer die Leidtragenden waren, von denen allerdings nur die Wenigsten wissen. Dieser Kniefall allein ist Schande genug, die Prägung auf einer Münze ohne Wert mag, zunächst wenig Aufsehen erlangen, und doch assoziiert sie etwas, das schlichtweg falsch ist. Einzig und allein aus dem Grund, den Schuldkult eines Volkes hochzuhalten, der keine Berechtigung hat.

    Das Bild vom knienden deutschen Bundeskanzler ging um die Welt und hat auch bald Eingang in die Schulbücher gefunden.

    Von den völkerrechtswidrigen Vertreibungen, den unzähligen Gewalttaten an den Volksdeutschen, von der Folter in den Lagern der Rheinwiesen, und vielen anderen Greueltaten steht dort nichts geschrieben.

    Im Kommentar finden sich Beiträge zu den wahren Tragödien. Ein Volk ist immer so viel wert, wie es seine Toten ehrt.

    Wir vergessen nicht!

    ——————————————————————-

    Quelle

    Peter Kleist, Wer ist Willy Brandt? Eine Antwort in Selbstzeugnissen, Rosenheim 1976

    Der große Wendig Band 2, S.378

    ——————————————————————-

    Eure Kommentare dazu (übernommen vom Social-Media-Kanal)

    Erst heute kann ich meinen Vater verstehen, der Brandt gehasst hatte.

    Er war Offizier, an der russischen Front, kam kurz vor Schluss mit einem Streifschuss am Kopf nach Deutschland zurück, wurde sofort von dort in die Normandie versetzt, erlebte dort den D-Day, kam in amerikanische Gefangenschaft und wurde in die Rheinwiesen verlegt.

    Meine Eltern redeten leider nicht über den Krieg und auch nicht über ihre Erlebnisse.

    Ich hätte gerne von ihnen persönlich erfahren, was sie erleiden mussten, auf der anderen Seite kann ich sie auch verstehen. Manche Wunden lässt man lieber ruhen und reißt sie nicht wieder auf.

    die Glanzleistung dieses Schurken: 1944 hatte er dem VS-Gesandten in Stockholm den Vorschlag unterbreitet, den größten Teil Ostpreußens mit Königsberg an Polen auszuliefern. Ein „Austausch von Bevölkerungen“ sollte damit einhergehen. der Vorgang wurde erst 1979 publik. Bisher hat das rote Gelichte und Frahm war einer der übelsten Sorte nur Leid, Not, Elend, Tod über die Menschheit gebracht.

    „JEDER WEISS WAS DEUTSCHLAND DER WELT ANGETAN HAT,JEDOCH NIEMAND WEISS WAS DIE WELT DEUTSCHLAND ANGETAN HAT“

    vielen Dank für deine Berichte, es macht mich sentimental und traurig. Aber es ist wichtig das wir nicht vergessen und die Wahrheit erfahren um zu verstehen. Ein ganz großes Dankeschön an Dich und für Deinen Mut diese Dinge offen zu legen.

    Die Geschichte Danzigs ,sollte man kennen. Ich halte nichts von Herrn Brandt. Polnische Provokation die auf Englische Anweisung durchgeführt wurden…. Parallelen zur Ukraine beunruhigen mich da sehr.

    Dank für den wertvollen Beitrag. Nur eine Frage, was meinen Sie mit OSS? Hatten Briten und Amerikaner wirklich einen gemeinsamen Geheimdienst?

    Antwort: Ja! Anfang 1942 wurde Donovans Organisation zum Office of Strategic Services – OSS

    SOE und OSS legten ihre jeweiligen Operationsgebiete fest: Der ausschließliche Einflussbereich des OSS umfasste China (einschließlich der Mandschurei ), Korea und Australien, die atlantischen Inseln und Finnland. Dem SOE blieben Indien, der Nahe Osten und Ostafrika sowie der Balkan. Obwohl beide Dienste in Westeuropa tätig waren, wurde erwartet, dass das SOE der führende Partner sein würde.

    Auf dem Balkan, insbesondere in Jugoslawien , arbeiteten SOE und OSS mehrfach aneinander vorbei, was die unterschiedliche (und wechselnde) Haltung ihrer Regierungen gegenüber den Partisanen und Tschetniks widerspiegelte . 1944 bündelten SOE und OSS jedoch erfolgreich ihr Personal und ihre Ressourcen, um die Operation Jedburgh durchzuführen und die französische Résistance nach der Landung in der Normandie massiv zu unterstützen .

    Das SOE hatte auch einen nominellen Kontakt mit dem sowjetischen NKWD. Ach ja, auch erwähnenswert: Das fünfstöckige Backsteinbürogebäude des OSS stand genau in der Mitte des amerikanischen Stützpunkts in London.

    Der Kniefall war eine absurde PR-Inszenierung, um dann gezielt in den Geschichtsbüchern verankert zu werden. Viele artgleiche Theater-Stücke wurden/werden von Hollywood aufgegriffen und (gegen besseres Wissen) sogar Teil der Schul-Bildung. Gelenkte, organisierte Geschichtsfälschungen sind auch heute noch bestimmender Teil der öffentlichen Wahrnehmung, jedoch (dank der weltweiten Vernetzung) gut zu verfolgen und als Lügen aufzudecken.

    Habe einmal einen Bericht gelesen das der Werte Herr Frahm wegen eines Kapitalverbrechens abgehauen ist …..

    Anfang der Siebziger Jahre, übernahm die deutsche Schulkommission die polnische Sichtweise, naja nach dem Kniefall vom versoffenen Frahm, den immer noch einige als Versöhner feiern, passte es nicht mehr, das bis dato die Ostgebiete unter Polnischer Verwaltung in den Schulbüchern geführt wurden.

    Es verwundert mich nicht, einiges habe ich nicht gewusst, aber jetzt wird mir klar, das alles nicht ohne Grund passiert. Der heutige Zustand musste lange vorbereitet werden und es hat ja funktioniert.


    Die Anklage hören viele, die Rechtfertigung wenige…
    Pogrom in Jedwabne – wenn dunkle Geheimnisse die Archive verlassen
    Es gibt Untaten, über welche kein Gras wächst – Teil VI aus „Die Anklage hören viele, die Rechtfertigung wenige…“
    Die „verdrängten“ Verbrechen – es ist die Pflicht jedes Überlebenden den historischen Tatsachen zu ihrem Recht zu verhelfen

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  • Von einem Krieg unter Brüdern, angezettelt und inszeniert durch eine dritte „Partei“…

    April 8th, 2025

    Zuerst zerstörten sie die Stämme, dann die Sippen und dann den Kern dieser, denn sie wissen genau, dass der Alleinige gegenüber den Hinterhältigen wehrlos ist.

    Auf dem Beitragsfoto seht ihr eine Religions- und Missionskarte. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts waren trotz intensiver Missionierung immer noch viele Landesteile vom Heidentum geprägt. Viele dieser Stämme, jenseits von Rhein und Donau verehrten noch lange ihre alten heidnischen aus der grauen Vorzeit ihrer Urväter.

    ————————-

    Wenn auch kaum wahrnehmbar: Überall auf dieser Welt weht nach wie vor der Geist der heidnischen Himmelsbewohner und ihr Götterglaube. Und so darf man hin und wieder darauf aufmerksam machen, dass Teile der germanischen Stämme Angeln, Jüten und Sachsen und später Nachkömmlinge der Nordgermanen England besiedelten und diese wiederum als Angelsachsen die halbe Welt – es herrscht ein Bruderkrieg.

    Bevor wir uns auf diesen kurzen Streifzug durch die Geschichte der heidnischen Stämme begeben, sollten wir uns ebenfalls in Erinnerung holen, dass der Begriff der „Germanen“, ein von Römern installierter Sammelbegriff einzelner Stämme ist. Richtig betrachtet ist es nämlich so: „Die Germanen“ gibt es nicht, vielmehr sind es einzelne heidnische Stämme indigener Völker.

    Von Angeln, Sachsen, Holsten und Friesen

    Die Geschichte der Germanen in Schleswig-Holstein und Europa stützt sich auf Berichte des römischen Geschichtsschreibers Cornelius Tacitus in seiner „Germania“. Er bezeichnete die Bewohner Skandinaviens und im heutigen und ehemaligen deutschen Küstenraum als Nordgermanen. Manchmal erwähnte er auch einzelne Stämme.

    Anfang des 1. Jahrhunderts kamen erneut germanische Stämme nach Schleswig-Holstein. Es waren Chauken, Friesen und Chatten. Ihnen folgten Jüten, Angeln, Sachsen und Holsten.

    Von den Holsten erhielt Holstein seinen Namen.

    Teile der Jüten, Angeln und Sachsen gingen nach England. Ein anderer Teil der Sachsen und die Ditmarsen besiedelten den Westen Holsteins, dem heutigen Dittmarschen. Die Friesen ließen sich an der Westküste und den vorgelagerten Inseln nieder. Angeln und eine weitere Gruppe wurden in Schleswig ansässig.

    Barbarossa und Heinrich der Löwe betreten die historische Bühne

    Um 500 u. Z. kamen Wikinger Dänen ins Land. Ihr Hauptsitz war in Südschweden und dem späteren Dänemark. Sie breiteten sich schnell über Schleswig aus, und gründeten das nordische Handelszentrum Haithabu, aus dem sich später die Stadt Schleswig entwickelte.

    Langsam bildeten sich bei den Stämmen durch größeren Besitz und höherem Ansehen, ein gehobener Stand heraus. Es gab Herzöge, und die Dänen hatten bereits um 800 ihren eigenen König.

    Im 7. und 8. Jahrhundert kamen slawische Stämme ins Küstengebiet des Reiches, auch nach Holstein. Es waren Obotriten, Wager-Wenden und Prolaten. In Holstein versuchten sie, die Germanen zu verdrängen. Es kam zu großen Auseinandersetzungen, die erst durch Friedrich I., Kaiser Barbarossa, beendet wurden. Barbarossa war zu dieser Zeit Herrscher eines riesigen Reiches, das von Dänemark bis Mittelitalien, und von der Rhone bis nach Schlesien reichte.

    Das erste germanische Volk, das zum Christentum übertrat, waren die Westgoten. Ihr arianischer Bischof Ulfilas übernahm es, die Bibel in die gotische Sprache zu übersetzen. Das gewaltige Werk gelang, In kostbaren, stattlichen Bruchstücken ist es noch heute erhalten, als ältestes Denkmal deutscher Sprache.

    Während der Völkerwanderung nahmen auch noch andere Stämme das Christentum an, alle zunächst in der arianischen Form – mit Ausnahme der Franken, dieses waren, wie wir gesehen haben, die ersten, die zum athanasianischen Glauben, zur katholischen Kirche übertraten.

    Im Laufe des 6. Und 7. Jahrhunderts gingen auch andere Stämme der Germanen vom Arianismus zum Katholizismus über.

    Die Stämme im Inneren Germania, im heutigen Deutschland blieben zunächst weiterhin ihren alten heidnischen Göttern treu. Seit etwa 600 aber begannen Mönche aus Irland (Kolumban, Gallus u.a.) , später auch aus England, die heidnischen Germanen zu bekehren.

    Um 800 hatten sich an der Fernstraße nach Byzanz, am Dnjepr, Waräger Wikinger aus Schweden niedergelassen. Ihr Stamm nannte sich auch Rus. Rurik, wird seit dieser Zeit als eine Art Legende geführt. Einer Überlieferung zufolge waren Rurik und seine Brüder, die die Waräger hereinführten, nicht die ersten, sondern eher die letzten auf finnisch-slawischem Boden.

    Ebenfalls überliefert: Nicht aus eigener Initiative von Slawen her, sondern durch Fremde, von außen, ist der große slawische Staat begründet und hat seinen unslawischen Namen von seinen Eroberern erhalten.

    ————————

    Zurück zu den Angelsachsen:

    Die Angelsachsen gründeten nach und nach sieben Fürstentümer; 827 wurden diese zu einem Reich vereinigt und damit der Grund gelegt zum heutigen Königreich England.

    Von den kleinen Königreichen, in welche die Angelsachsen nach der Eroberung zerfielen, blieben in der nächsten Zeit sieben oder acht größere bestehen: Essex (Ostsachsen), Sussex (Südsachsen), Wessex (Westsachsen), Kent, Ostanglien, Merzien, Nordhumbrien, benannt nach dem Fluss Humber. Diese bezeichnet man als die angelsächsische Heptarchie.

    An zuverlässigen Nachrichten fehlt es über die sich über einen Zeitraum von 150 Jahren erstreckenden Kämpfe durch die der Süden und Osten Britanniens in den Besitz der Angelsachsen kam und die keltisch-britische Bevölkerung auf Irland, Wales, Cornwallis und die schottischen Hochlande beschränkt wurde.

    Das Deutsche ist in jeder westlichen Kultur zu finden. Aber besonders die Angelsachsen haben das vergessen. Wir haben dieselben europäischen Wurzeln.

    —————-

    Tatsächlich ist bis 1066 noch viel passiert. Die Normannen (Dänen) traten soweit bekannt, erst nach 800 (nach Egberts Zeit) durch ihre Eroberungszüge in Erscheinung. Graf Harald bestieg den Thron und nach der Eroberung durch Wilhelm von der Normandie verschwand das Reich. Doch vergingen noch Jahrhunderte bis die Angelsachsen mit ihren Besiegern, den Normannen verschmolzen.

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  • Ohne die Heilkunde aus der Natur, ist die Kunde des (modernen) Heilens nichts…

    April 7th, 2025

    Ich kann das mit Fug und Recht behaupten, weil wir darin wieder einmal bestätigt wurden.
    Ein Beitrag aus dem letzten Jahr, doch nicht weniger aktuell.

    Ein Ausflug in die „verbotenen Gefilde“ einer naturnahen Medizin

    … frei zitiert nach Wolf-Dieter Storl aus seinem Standardwerk „Kräuterkunde“

    Wie auch wir über die gewonnen Eindrücke auf unseren Zeitreisen mehr und mehr erkennen , dass unsere (steinzeitlichen) Vorfahren über ein mächtiges Wissen verfügten, so berichtet auch Hans-Dieter Storl in seinem Standardwerk „Kräuterkunde“ über ihre Fähigkeiten, vor allem heilende Kräuter instinktiv bestimmen zu können.

    Dass Tiere instinktiv Heilpflanzen suchen, um sich zu heilen, hielt man lange für Aberglaube. Doch über wissenschaftliche Beobachtungen wurde längst bewiesen, dass uns hier die Tiere (den natürlichen Instinkt betreffend) wohl um einiges voraus sind.

    Kein Wunder. Schon beizeiten , also als die christlichen Missionare sich anschickten, die Welt zu bekehren, geriet die Kräuterkunde in Verruf, denn heidnische Heilpriester und Schamanen waren die Rivalen der Missionare/Jesuiten. Sie waren des Teufels genau wie ihre Kräuter. Doch das Volk lief trotzdem zu den weisen Kräuterfrauen (Hexen), und so konnte die Kirche nicht anders, als die Kräuter wieder zuzulassen.

    Doch die Absicht, die Menschen von der Naturheilkunde fern zu halten, und diese zu verteufeln, hat eigentlich nie aufgehört. Unterschwellig wird den Menschen nach wie vor vermittelt, dass sie dem „Humbug“ kein Vertrauen schenken sollen.

    So trug es sich bei einer Vortragsreihe zur natürlichen Medizin, geführt von Wolf-Dieter Storl, wie folgt zu: – ich zitiere:

    „ Die Teilnehmer waren zunehmend begeistert von den Möglichleiten einer natürlichen Medizin, die ihnen bis dahin vorenthalten geblieben ist. Ein nettes Pärchen, das im 7. Lebensjahrzehnt den zweiten Frühling erlebte, zeigte sich besonders aufgeschlossen, Vor allem über Liebes- und Verjüngungskräuter wollten sie etwas erfahren.

    Eines Tages jedoch, reichten sie mir, sichtlich niedergeschlagen einen Artikel, den sie in der Familienzeitschrift „Living today“ gefunden haben. Die in dicken Lettern gedruckte Überschrift lautete: „Die Gefahren der Kräutertees“. Der Verfasser, ein Doktor Lewis, Dozent an der Washington Universität in St. Louis warnte eindringlich vor Kräutern. Kamillentee könnte bei Heuschnupfenasthmatikern einen gefährlichen Schock auslösen.“

    Das ist doch blanke Angstmacherei, versuchte Wolf-Dieter Storl das Pärchen zu beruhigen , und es trägt die Handschrift der Pharmalobby. Eine andere Kursteilnehmerin meldete sich zu Wort, sie leide auch an Heuschnupfen und trinke oft Kamillentee, aber einen Schock hat sie noch nie erlitten.

    „Es nützte aber alles nichts. Die beiden erschienen nicht mehr im Kurs. Die Warnung seitens höherer Autorität, die schwarz auf weiß gedruckte professorale Mahnung hatte sie in ihre Grenzen verwiesen. Der Ausflug in die verbotenen Gefilde einer naturnahen Medizin war beendet.“

    Nun stellen sich folgende Fragen:

    Wie steht es mit den 1950er Jahren massiv angewendeten Wunderwaffen gegen Bakterien´, den Antibiotika? Bei akuten Entzündungszuständen haben sie zwar viele Leben gerettet, inzwischen weiß man jedoch, dass sie langfristig das Immunsystem schwächen.

    Und wie verhält es sich mit den Steroidhormonen und den Kortisonbomben, die so leichtfertig verschrieben werden? als Nebenwirkungen sind unter anderem Knochenbrüchigkeit, Fettablagerungen, erhöhter Blutdruck , Muskelschwächung , gastrointestinale Geschwüre und Psychosen zu beklagen.“

    Und das ließe sich immer so weiter führen…

    Das ist Fakt:

    „Kein Arzt kann den Überblick über die mehr als 80.000 künstlichen Medikamente behalten. Die Gefahr der Medikamentenvergiftung und der Arzneimittelschäden nimmt ständig zu.“

    Weitere Fakten:

     Zurzeit sind in Europa rund 90.000 Medikamente – Produkte der Pharmaindustrie mit unaussprechlichen Fantasienamen – auf dem Markt. Welcher Mediziner bewahrt da noch den Durchblick? Wer hat die Zeit, Abertausende, vor allem in englischer Sprache veröffentlichte neueste Forschungsresultate zu lesen?

     Oft haben Pharmazeutika Nebenwirkungen, die erst später erkannt werden. Unvorhersehbare Wechselwirkungen und persistierende Metabolitenbelasten nicht nur den Mikrokosmos Körper, sondern auch die Natur

     Zwischen 50 % und 90 % der synthetischen Medikamente werden nicht verstoffwechselt, das heißt, sie belasten Gewässer, Böden und Aufbereitungsanlagen. (Um hier nur ein Beispiel dafür anzuführen: Die Anwendung von schmerzstillendem und entzündungshemmendem Diclofenac führte in kürzester Zeit zum Aussterben der Geier in Südostasien.)

     In Deutschland sterben trotz bester medizinischer Versorgung jährlich 342.000 Menschen an Herz-Kreislauf-Versagen, 220.000 an Krebs, 800.000 sind von Arthritis betroffen und jeder Dritte leidet an Allergien und Autoimmunkrankheiten, die vor hundert Jahren praktisch unbekannt waren.

    Inzwischen wissen wir, dass Heilkräuter – auch die ganz gemeinen „Unkräuter“, die im Garten und unter der Hecke wachsen – Meister der molekularen Synthese sind. Seit sie vor mehr als 400 Millionen Jahren an Land gingen, haben sie sich erfolgreich mit Bakterien, Viren und Pilzen auseinandergesetzt. Moderne Forschungen haben inzwischen gezeigt, dass Pflanzen nicht nur Keime in unserem Körper in Schach halten können, sondern auch physiologische und psychologische Wirkungen zeitigen können.

    ————–

    Quelle:

    Auszug aus Wolf-Dieter Storl „Kräuterkunde“.

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