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Klara Fall: das glaube, wer mag

  • Fragen über Fragen – Vaterländische Klagen

    September 9th, 2024

    Vielleicht wiederhole ich mich, aber ich möchte es dennoch nicht unerwähnt lassen. So hatte ich in den 1990-er Jahren eine Diskussion (über die aktuelle politische Lage) mit meiner Mutter. Ich Naseweis (damals gerade mal 28 Jahre alt) unterbrach sie, und meinte: „Ach Mutter, so schlimm wird es schon nicht kommen“, Darauf hin meinte sie nur: „Doch, denn es kommt noch schlimmer“…

    Es liegt mir also fern, jemanden belehren zu wollen. Denn niemand kann sich davon frei sprechen, die Entwicklung im Land, wenn auch unbewusst, mit vorangetrieben und unterstützt zu haben. Auch ich habe in meinen jungen Jahren nicht erkannt, was da bereits im „Rollen“ war, und nun als Lawine über uns hinwegzieht.

    Und auch das wurde mir von meinem Elternhaus mit auf den Weg gegeben: „Wenn die Deutschen weiter in diese Restaurants und Imbissbuden aus fremden Ländern strömen, wird es bald keine deutschen Gaststätten mehr geben. Die deutsch-regionale Küche stirbt aus.

    Dazu eine kleine Anekdote aus der persönlichen Erfahrungskiste:

    Kurz nach unserer Flucht in den „Westen“ ´, also mit Grenzübertritt, nahmen sich Journalisten unserer an, um uns über einen gewissen Zeitraum zu begleiten. (Im Rahmen einer Projektarbeit der öffentlich-rechtlichen Medienanstalten). Wir sind ja noch vor der offiziellen Wende ins Westliche gezogen. (Mein damaliger Ehemann mit mir und unseren beiden Kindern).

    Diese Journalisten führten uns dann auch in die westdeutsche Esskultur ein:

    „Und hier findet ihr die Perversität des deutschen Essens. So nannten sie die „Mahlzeiten“ bei einem amerikanischen Fast Food- Riesen, und fügten hinzu: „Ein echter Magnet für unsere Bürger“.

    Was wir allerdings nicht verstanden haben, war, warum diese Journalisten uns einerseits erklärten, dass das Essen dort „pervers“ sei, sie dort aber regelmäßig einkehrten.

    Hinzu fügten sie: „Leckerer ist es beim Griechen, da gibt es „Gyros Pita“. Neugierig geworden, wollten wir diese Pita mal probieren. Denn als Mitteldeutsche aus dem Raum Sachsen kannten wir bis dahin den Broiler ( gegrilltes Hähnchen), die Bulette und die dicke Bockwurscht oder die Thüringer Bratwurst mit ordentlich Senf im leckeren Brötchen. Ach ja, und den Rollmops.

    Das gab’s hier in den westlichen Gefilden auch – angelehnt zumindest. Nur mit anderen Namen wie Hot Dog, Burger, Chicken u. s. w.

    Nach der theoretischen Einführung in die amerikanische Ess-Kultur folgte die, in die italienische: Pizza!

    Na gut, das belegte Brot mit Schinken und Ananas kannten wir schon. Sowie einige andere Gerichte auch. Auch Nudeln mit Fleischwürfeln und Tomatensoße waren uns nicht fremd.

    Aber was soll’s. Über die Zeit lernten wir, dass es „chic“ war, italienisch Essen zu gehen. Das waren die Maßstäbe, die man hier setzte: „Wir gehen heute Italienisch essen“, gefolgt von „wir waren beim Chinesen“, oder: Das Thai-Restaurant an der Ecke hat neu eröffnet, da müssen wir unbedingt hin.“

    Die Aussage: „Wir essen mediterran“ übertönte Sätze wie: Wir haben‘s uns bei einer guten Bulette mit Salzkartoffeln und Mischgemüse beim alten Fritz gemütlich gemacht. Köstlich war das Bierchen aus seiner eigenen Brauerei.“

    Dafür tönte es aus vielen Reihen: beim Türken war’s richtig lecker. Vielleicht nicht so exklusiv, aber es gehört sich schon, hier einen Döner zu essen. Und so nahm es seinen Lauf… Die Nachfrage war groß, und ein Döner-Laden reihte sich an den nächsten.

    Ich persönlich habe keine dieser Döner-Buden aufgesucht. Wenn mal jemand die Frage stellte, warum ich den Döner nicht mag, habe ich kurz geantwortet: Ich mag’s lieber deutsch. Und tatsächlich kaufte ich diese Art der belegten Brote lediglich an der heißen Theke in unserem REWE Markt.

    Nun, was will ich damit sagen? Ganz einfach: Wir hatten es in der Hand, und haben es „verspielt“…

    Es verhält sich ähnlich wie mit unserer Sprache: Der Deutsche ist von jeher geneigt, Fremdes anzunehmen, aus Neugierde, vielleicht aber auch aus der Naivität heraus. Hier zeigt sich die Sorte Mensch, die aus dem Leichtsinn heraus, alles Deutsche verachtet und dem Fremden mehr Gewicht schenkt. Wo das hinführt, erkennen wir jetzt. Leider geschieht das nicht das erste Mal in unserer deutschen Geschichte.

    Wer bitte, soll denn nun das Volk aus der Misere holen, in die wir uns, streng genommen, über Strecken hinweg, selbst hineinmanövriert haben? Oder besser: haben lassen.

    Doch nicht etwa die, die uns dahin bewegt haben? Und damit meine ich all die, die in aller Öffentlichkeit große Töne spucken, um dem deutschen Bürger Möglichkeiten zur weiteren Entwicklung im Land vorzugaukeln.

    ——————–

    Siehe auch Immanuel Kant ( er schrieb diese Definition fünf Jahre vor der Französischen Revolution nieder):

    Definition von Aufklärung: „Ausgang des Menschen aus selbstverschuldeter Unmündigkeit“. Hier heißt es: Unmündigkeit sei das „Unvermögen sich seines Verstandes ohne die Leitung eines anderen zu bedienen“.

    Freilich sei diese selbst verschuldete Unmündigkeit, so Kant weiter, nicht einem Mangel des Verstandes, sondern einem Mangel an Mut zuzurechnen. Weshalb das Motto der Aufklärung nur lauten könne: „habe Mut zu wissen!“ Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!

    Oder salopp gesagt: Denke selbst!

    Das ist vielleicht unbequem, aber die wohl sicherste Variante, nicht vom Weg abzukommen.

    Die wirkliche, nicht korrigierbare Dummheit des Menschen ist und bleibt, andere für sich denken zu lassen.

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  • Görlitz, das Gerhart-Hauptmann-Theater – Wie man einem Volk seine Geschichte raubt

    September 6th, 2024

    Eigentlich bin ich mit einem ganz anderen Thema beschäftigt, doch dann ereilt mich gestern Abend bei meinem „Rundgang“, was gibt es Neues aus meiner Heimatstadt, diese Nachricht. Um ehrlich zu sein, dürften einen in diesen Tagen, wo ein bestimmtes Gedankengut vorherrscht, solche Nachrichten gar nicht mehr überraschen, den sie rasseln allerorten nur so herunter.

    Aber es gehört sich, die Vergehen an unserem deutschen Kulturgut zu benennen.

    Im Zusammenhang des gegenwärtigen Vorgehens des Intendanten Morgenroth klingt die Frage des Dichters Hauptmann, drei Tage vor seinem Ableben: „Bin ich noch in meinem Haus“ fast schon zynisch. (siehe Beitrag am Ende)

    Unter der Fuchtel des Intendanten Morgenroth:

    Das Theater Görlitz/Zittau gibt seinen Namen frei wie eine Sportarena.

    Rückblick: 1946 erlebte Görlitz die erste Wiedereröffnung eines deutschen Theaters nach dem Krieg überhaupt. In diesem Jahr beschloss außerdem der Görlitzer Stadtrat die Umbenennung des Theaters in Gerhart-Hauptmann-Theater.

    Mit dieser Umbenennung fanden damals viele schlesische Flüchtlinge wieder ein Stück Heimat, denn ein „zurück“ gab es nicht mehr.

    Wieder soll ein Teil ostdeutscher Geschichte verloren gehen. …….

    —————

    Wie auch immer man die Absichten zu diesem Vorgehen benennen mag, und wie sehr man auch den Kontext verklären mag…,

    Die Nachricht ist deutlich und der Beigeschmack mehr als fade.

    „Mit einem im Kulturbereich ungewöhnlichen Aufruf wendet sich das Gerhart-Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau an die Öffentlichkeit. Unternehmen oder Privatpersonen können ab dieser Spielzeit die Namensrechte an beiden Spielstätten des Theaters erwerben und den Namen des Literaturnobelpreisträgers ersetzen, das geht aus einer Pressemittelung des Hauses vom 3. September hervor.“

    Bei Erfolg der Aktion sieht Daniel Morgenroth darin das Potenzial für ein „Erfolgsmodell für viele Theater deutschlandweit“.

    Vorschläge zur Umbenennung liegen auch schon vor, etwa: „Allianz-Theater, oder Coca-Cola-Theater. (Sächsische Zeitung 3.9.2024)

    Wer war Gerhart Hauptmann?

    Er wurde am 15. November 1862 in Ober Salzbrunn in Schlesien geboren und verstarb am 6. Juni 1946 in Agnieszków, deutsch: Agnetendorf in Niederschlesien. Er war ein deutscher Dramatiker und Schriftsteller.

    Die Villa Wiesenstein in Agnetendorf war die letzte Wohnstatt des Schriftstellers und Literaturnobelpreisträgers Gerhart Hauptmann. Das Haus ist heute ein Museum.

    ———–

    Am Ende des Beitrages, findet ihr noch einen, von mir im vergangenen Jahr verfassten Beitrag zu Gerhart Hauptmann, so auch im Kommentar.

    Noch eine persönliche Anmerkung;: Auch wenn man schon ziemlich abgehärtet ist, was die Gemeinheiten dieser Mischpoke betrifft, versetzt es einem doch einen mächtigen Stich, mitten ins Herz. Schließlich treiben deren „Angestellte“ ihr Unwesen in den „sozialen Netzwerken“ und hauen dann solche Parolen raus wie: „Gerhart Hauptmann kann gerne dauerhaft abgelöst werden. Er war ein großer Fan von Adolf Hitler und nannte ihn noch 1942 den Sternenschicksalsträger des Deutschtums“.

    Ja, dieser erbärmliche Troll und Handlanger eines Syndikats, sagt es schon: Schicksalsträger des Deutschtums sind nicht willkommen. Und daher gibt es Intendanten wie einen Herrn Morgenroth, der das in Umsetzung bringt.

    „Bin ich noch in meinem Haus?“ – ein Dichter und seine bange Frage
    Görlitz, meine wunderschöne Heimat Teil VI – das Görlitzer Stadttheater

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  • Dänemark: Hier ruht ein dunkles, sehr dunkles Stück Geschichte…

    September 4th, 2024

    Manchmal gibt es Wege, die man lieber meiden mag. Es sind oft Wege, die von einer unglaublichen Grausamkeit der Menschen zeugen. Und doch muss man an diese Orte gehen, um deutlich zu machen, was in unserer Geschichte tatsächlich vorgekommen ist.

    Wie immer muss man solche Orte suchen, also die, die im Stillen über Ereignisse berichten, die so manch einer wohl nie für möglich gehalten hätte.

    Ich will jetzt nicht lange um den „heißen Brei“ herum reden: Wir waren heute in Oksbøl, einem kleinen Ort in Dänemark. Hier ruht für die Dänen ein dunkles, sehr dunkles Stück Geschichte, über das sie weniger gern reden, Auskunft geben oder überhaupt etwas wissen wollen. Ja, ähnlich der Verbrechen wie die der Polen, Tschechen oder Russen, genießen auch die Dänen das Privileg NICHT für die Verbrechen an der deutschen Bevölkerung „gerade“ stehen zu müssen. Und laut einiger Zeitungsberichte, wollen sie das auch gar nicht. Denn bis heute streiten die Dänen darüber, ob sie in dem Fall der Internierungslager, wo vor allem deutsche Kinder qualvoll zu Tode kamen, unmenschlich gehandelt haben.

    NACH Kriegsende flüchteten viele deutsche Familien, es waren vor allem Mütter, Großmütter, Großväter und viele kleine Kinder. Sie alle kamen hier, im dänischen Lager ums Leben. Die meisten darunter hat man einfach verhungern lassen.

    Auf dem Gelände im damaligen besetzten Dänemark war gegen Ende des Zweiten Weltkriegs ein Flüchtlingslager errichtet worden, in dem zwischen 1945 und 1949 bis zu 35.000 deutsche Flüchtlinge und Vertriebene untergebracht waren. Anfang 1945 waren Tausende Menschen aus dem Ostteil des Deutschen Reichs vor der sowjetischen Armee in den Westen geflohen.

    Die Dänen internierten die deutschen Flüchtlinge zu jener Zeit hinter Stacheldraht. Die hygienischen Verhältnisse waren katastrophal. Wer die Flucht über die Ostsee überlebt hatte, litt an Unterernährung und unter Seuchen. Bis zu 35 000 Menschen, großenteils Kinder, Frauen und alte Leute, waren in dem Barackenlager untergebracht.

    Wer heute nach Oksböl fährt, findet nichts mehr von dem Lager vor. Wohl aber den parkartigen Friedhof, der vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge gepflegt wird. Zunächst waren an diesem Ort rund 1300 Tote beigesetzt. Durch Zubettungen weiterer Kriegstoter wurde der Friedhof wesentlich vergrößert. Heute ruhen hier 1796 Kriegstote – 121 Soldaten und 1675 Flüchtlinge.

    Wer über diesen Friedhof mit mächtigen Eichen, getrimmten Rasenflächen und trassierenden Rhododendrenreihen geht, der kann gedanklich nur schwer eintauchen in die Zeit nach Kriegsende.

    Wie konnte das dänische Volk nur so handeln? Die Antwort ist einfach: Hass wurde geschürt. Über die bekannten, aber weniger widerlichen Propagandaattacken, hetzte man ein Volk gegen das andere auf. Darauf berufen sich einige Dänen heute noch. Die Briten haben es uns ja so befohlen, und der Deutsche sollte sterben. Er wurde für uns als der Teufel dargestellt, der Unheilbringende. Wir mussten so handeln.

    Wie bitte? Was haben denn die Kinder, darunter viele Neugeborene und Säuglinge, verbrochen? Die Wut, hervorgegangen aus geschürter Propaganda war also größer als das eigene Herz und die Menschlichkeit?

    Dabei haben die Dänen den Zweiten Weltkrieg gut überstanden. Die deutsche Besatzungsherrschaft war sehr milde, sodass keinerlei Rachegefühle berechtigt waren. Die Dänen hatten wegen ihrer Zustimmung zur kampflosen Besetzung des Landes durch die Deutschen im Frühjahr 1940 nach dem Krieg Mühe, von den siegreichen Alliierten nicht als Kollaborateure angesehen zu werden. Das war wohl auch der Hauptgrund für die unverständliche damalige Haltung der Ärzte.

    Also wir persönlich, könnten nicht einfach so „zuschauen“ wie kleine Kinder verhungern, ganz gleich, wer oder was uns den Auftrag dazu erteilt hätte. Doch hier , in Oksbøl waren es sogar Ärzte…, denen das langsame Töten, „leicht von der Hand ging. Grausam! Einfach nur grausam.

    Auch das sollte man dazu wissen: Der amtierende dänische Justizminister Ninn-Hansen weigerte sich damals denn auch beharrlich, die Archive zu öffnen, und verwies auf die amtlich beschlossene Geheimhaltungsfrist bis zum Jahr 2005. Dieser Fall macht wieder deutlich, wie wenig von einer Gleichheit vor dem Gesetz gesprochen werden kann. Während deutsche Täter auch nach mehr als einem halben Jahrhundert mit der ganzen Härte des Gesetzes verfolgt werden, genießen Mörder auf Seiten der Sieger Straffreiheit und können jeder Rücksichtnahme gewiss sein.

    Der Sieger schreibt nicht nur die Geschichte, sondern hält auch Gericht – aber einseitig: nur über die Besiegten!

    Der Hohn schlechthin: Heute ziert ein Stein den Friedhof, auf dem steht: „50 Jahre danach – Deutsche danken Dänemark“. Wofür bitte sollen wir uns bedanken?

    Achim war bereits schon zu Beginn sehr ungehalten, über die Art der Bebilderung, Nicht-Beschilderung, aber das hat ihn dann doch in Rage versetzt. Mich natürlich auch. Mehrmals geschluckt, wurde er immer lauter, und sein Unmut war kaum noch zu überhören. Denn als wir an der nachgebauten Baracke vorbeikamen, sah man außen Aufnahmen von glücklichen Deutschen, die am Grammophon saßen, ein fröhliches Lachen auf dem Gesicht und Scherze machten. Wann soll das gewesen sein? Gleich vor dem Verhungern, oder später ? Wie geschmacklos. (Davon habe ich kein Foto gemacht, man findet es aber auf den Seiten des Museums).

    Denn gekrönt wird das Ganze, von einem in 2022 ins Leben gerufenen Museum, wo heute Wanderer Kaffee und Kekse serviert bekommen, und selbstverständlich die falsche Geschichte. Ein riesiges Areal, um die Menschen weiter im Unwissen zu halten. Und sie können es, weil von der Erlebnisgeneration niemand mehr die Wahrheit berichten kann, denn sie haben diese Welt längst verlassen, und die Wahrheit, das Erlebte mit ins Grab genommen. Aber wir Kinder sind noch da! Es ist unsere verdammte Pflicht die Wahrheit nach außen zu tragen, denn die Toten können es nicht mehr tun.

    Doch eine schöne Begegnung gab es noch: Die Libelle auf dem Grabkreuz. Sie blieb da einfach so sitzen, als wenn sie uns etwas erzählen wollte. Vielleicht war sie eines der Kinder, das auf unmenschliche Weise aus dem Leben gerissen wurde. Wir sind eins mit der Natur, und wenn wir diese Welt verlassen, bleiben wir eins mit der Natur. Ich bin sicher, dass uns die Libelle genau das vermitteln wollte. Die Seelen unseres Volkes sterben nicht, sie sind immer da. Man muss nur gut hinsehen, hören und es richtig aufnehmen.

    Die Bilder, die ihr seht, sprechen für sich. Und es fällt sehr schwer, solche Gänge einfach mal „zu verarbeiten“.

    Sechzig Jahre lang kündeten von der Tragödie in den Baracken hinter dänischen Stacheldraht nur die vielen Kindergräber auf den Friedhöfen. Dank Forschern wie Kirsten Lylloff und Helge Hagemann weiß man inzwischen, dass auch die Dänen, die sich traditionell viel auf ihre Toleranz zugute halten, nicht nur eine, sondern Tausende Leichen im Keller haben – deutsche.

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  • „Der „Osten Deutschlands“ wird im September Geschichte schreiben.“… ?

    August 31st, 2024

    So, oder so ähnlich lauten die Meldungen der letzten Tage auf den Kanälen der sozialen Netzwerke, vermutlich im Zusammenhang mit den anstehenden Wahlen.

    Und ich lese dann nach, ob es wirklich so gemeint ist, wie es dort geschrieben steht. In den Kommentaren, dann die Bestätigung: „Ja, die Ostdeutschen haben schon immer eine Wende herbeigeführt. Sie sind die wahren Revolutionäre“…

    Nun ja, die Riege der Träumer und Wünschelrutengänger schrumpft nicht. Oder um es auch an dieser Stelle mit den Worten des Schweizers „Chnopfloch“ zu sagen: „Die Einarbeitung in die Abarbeitung der Aufarbeitung dauert noch etwas länger.“

    Und daher möchte ich noch ganz kurz ein paar Fakten zu „unserer Geschichte“ erwähnen.

    – Der Osten Deutschlands, von dem hier die Rede ist, wurde ausgeraubt, seine Bevölkerung auf menschenunwürdige Weise vertrieben, und unter polnische Verwaltung gestellt.

    – Mitteldeutschlands Geschichte bis 1989 macht ebenfalls deutlich, dass sie längst geschrieben war, und die „Revolution“ mit einer gewissen „Vorbereitung“ einherging, die aber weniger vom Volke ausging,

    Was nicht heißen soll, dass das mitteldeutsche Volk seinen wachen Geist darüber verloren hat. Nein, das gewiss nicht. Denn wenn man über viele Jahre immer und immer wieder betrogen wird, wenn man auf das Leid der Vorfahren aus den ostdeutschen Gebieten zurückblickt, dann wird man mit einem Wissen ausgestattet, dass sich nicht so leicht abstreifen lässt. Nicht zuletzt ist es das Gespür für das Echte, für das eigentliche Geschehen, Und nicht für das, was uns vorgegaukelt wird.

    Ich nenne das Erfahrung, und verurteile Niemanden ob seines Unwissens, weil es über Jahre den Menschen auch „anerzogen“ wurde. Doch würde ich mir wünschen, dass sich die Leute mehr mit ihrem Land auseinandersetzen, um wenigstens den Osten Deutschlands von Mitteldeutschland unterscheiden zu können, und die Geschichte dahinter besser verstehen lernen.

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  • „Til Salg“ – Regionen im Ausverkauf

    August 30th, 2024

    Es handelt sich hier einzig und allein um unsere persönlichen Eindrücke – ein Erlebnisbericht, mal anders:

    Nun sind wir nur noch 130 Kilometer von der „Grenze“ zu Deutschland entfernt. Es soll hier noch kein abschließender Bericht sein, der alles noch einmal zusammenfasst. Nein, den gibt es erst, wenn wir die heimischen Gefilde erreicht haben.

    Uns brennen gerade ein paar Eindrücke auf der Seele, die wir aktuell und vergleichend mit denen, insbesondere in Dänemark, wahrgenommen haben.

    Nun sind wir vorgestern in Hirtshals von der Fähre kommend, in Blokhus eingetroffen. Dort war es wunderschön, und wir haben uns auf dem Strandparkplatz richtig wohlgefühlt. Doch viele Schilder (wie ihr sie auch den Beitragsfotos entnehmen könnt) wirkten beunruhigend: Til Salg., Til Salg , Til Salg.. „Zu verkaufen… Nicht sooo ungewöhnlich, denn diese Verkaufsschilder kannten wir ja bereits aus dem letzten Jahr, von der Ostküste.

    Dieser Verweis auf den „Ausverkauf“ erstreckte sich nun bis in den Süden des Landes, entlang der Westküste, denn dort bewegen wir uns gerade.

    Und Schweden? War es da anders? In jedem Fall weniger auffällig. Wir reden dabei aber ganz klar von der Region Nordschweden. Die Energien waren gut.

    In Südschweden waren wir im letzten Jahr, und haben .., mancher erinnert sich vielleicht noch, schnell das Weite ergriffen, und sind zurück nach Dänemark, an die Ostküste.

    Doch auch dort, hätten wir nahezu aller 500 Meter ein Haus kaufen können. Die Schilder Til Salg waren stets präsent. Nur insgesamt die Atmosphäre war damals eine andere, gegenüber der, wir wie sie über die vergangenen Tage erleben mussten.

    Aber all die Länder des Nordens haben etwas gemeinsam: Sie haben ihrer Regierung vertraut. Kritiker gibt es hier nur wenige. Warum sollte man auch jemanden kritisieren, der es jahrelang nur „gut“ mit der Bevölkerung meinte: Arbeit, Steuern, Verdienst … die Wirtschaft allen zuträglich.. u s.w. Eine soziales Ruhepolster, der Staat macht schon, und denkt für mich… „Es geht uns doch gut.“

    Nein! Das tut es nicht. Und hier wieder unsere Eindrücke: Ganz gleich wo man hinschaute, oder hörte, sei es in Schweden, Norwegen oder Dänemark: Die Menschen sind krank, sie leiden. Sie laufen nicht mehr aufrecht, weil sie Schmerzen haben, sie altern schnell, sie haben dieses aschfahle Aussehen, dass wir auch aus deutschen Landen kennen, sie husten immerfort – es ist dieser unverkennbare Husten, der sich nach der C- Impfung immer wieder, und mittlerweile zuhauf vernehmen lässt.

    Ja, die Menschen sind krank. Viele verlassen ihre Häuser, weil sie es einfach nicht mehr schaffen, die notwendigen Dinge zu verrichten. Sie ziehen sich zurück. Das spiegelt auch das Bild in den Straßen wieder: Keine Blumen schmücken die Häuser, so wie wir es von früher her kannten, alles wirkt kühl, distanziert, unnatürlich. Die Menschen kleben mit den Augen an ihren Handys, jeder zweite Däne, und auch Schwede (gefühlt) fährt ein E-Auto. Sie stehen auf ihren E-Rollern wie stolze Gockel und bedienen das digitale System, zur vollen Zufriedenheit der „Macher“..

    Viele, ja die meisten, sind gerannt. Haben mitgemacht. All das getan, was man ihnen aufgetragen hat. Denn man hat sich ja über Jahrzehnte hinweg beim Volk „glaubwürdig“ gemacht. Es ist wie bei den sieben Geißlein, als der Wolf seine Kehle mit Kreide schmierte, um wie die richtige Mutter zu klingen.

    So viele Menschen sind dem Syndikat auf den „Leim“ gegangen. Was für ein Trauerspiel, und wir müssen es ertragen lernen.

    Und noch ein persönliches Fazit: Die Länder/ Regionen mit einer hohen Impfquote werden unseres Erachtens schon bald große Probleme bekommen, eigentlich sind sie schon da…, nur in der „Ausfertigung“ noch nicht sichtbar.


    Einige Kommentare /Erfahrungen (soziale Netzwerke) zu dem Thema (Namen geändert):

    Frank K. : „Kann ich so bestätigen. Ich bin über den Sommer hier in Dänemark zum arbeiten in Bônnerup an der Ostküste. Hier ist auch Ausverkauf und gelacht wird hier eher weniger. Dramatisch.“

    Denise P.: „Ich war letztens auf Fyn, auch Ausverkauf … Gefühlt jedes zweite Haus/Geschäft/Anwesen ist zu verkaufen“

    Lutz F. „Gerade beim Lesen habe ich mir überlegt, hier auf dem Balkon mal eine Audioaufzeichnung zu machen, von überall hört man diesen eindeutigen und grässlichen C-Husten. Ich weiß auch, dass es fast nur junge Leute sind..„

    Franziska L. „Ich habe Mitte/Ende der 80’er eine Weile in Stockholm studiert. Was mir sofort auffiel war das völlig andere Ausbildungssystem, als bei uns. Die Schweden kommen mit ein paar Monaten in die Kinderkrippe (damit Mama sich „verwirklichen“ kann), dann in die Vorschule, dann in die Schule – wobei sie nachmittags im „Fritids“ bespaßt werden und evtl. weiter auf die Uni. Soweit möglich immer in derselben Gruppe. Das fiel mir besonders an der Uni auf, die eigentlich wie Schule mit „Klassen“ organisiert war. So erzieht man keine unabhängigen Menschen, sondern solche, die in einer kuschligen Gemeinschaft auf Dauerbetreuung angewiesen sind. Das hat natürlich Auswirkungen. Dennoch: Ich habe das Land und die Leute geliebt und wäre damals gerne dort geblieben. Das Schicksal wollte es anders.“

    Lisa M. : „Danke für deine Eindrücke und Empfindungen. Also erstreckt sich dieses „Gefühl, dass ein graues Leichentuch über uns liegt“ auch auf die nordischen Länder? Da ich von dort keine Erfahrungswerte habe, danke ich dir für diesen post.“

    Kurt K. : „Ziemlich erschreckender Bericht von Euch, trotzdem danke.“

    Als ich mir die letzten vier Jahre so ansah, bzw. mittendrin miterlebte, kamen mir immer wieder – auch Dank aufgeweckter Leute wie Euch – folgende Dinge bzw. Gedankenfetzen aufs Trapez:

    – die amerikanischen Ureinwohner starben wegen eingeschleppter Krankheiten der europäischen Eroberer,

    – die Pest raffte im Mittelalter mindestens ein Drittel der Europäer dahin,

    – vergiftete Brunnen,

    – der 30-jährige Krieg brachte 30…70% der Einwohner Deutschlands um,

    – die Opiumkriege…,

    – die „Spanische Grippe“ forderte Millionen Menschenleben…

    – …

    Der Gedanke daraus:

    Sie erzählen uns Märchen – seit Jahrhunderten, über Jahrhunderte. Im Rahmen der Digitalisierung wird es noch viel leichter und schneller gehen können…“

    Katrin F. : Es gibt kein Entkommen und Auswandern bringt nix. Danke für das abschließende Resümee.

    Karin S.: Gleiche Beobachtung. In meiner kleinen Praxis alles voll mit solchen Menschen. Ein Desaster“

    Karla T.: „Vielen Dank für diesen interessanten und erschütternden Einblick! Ich war jahrelang nicht mehr in Schweden; Dänemark kenne ich gar nicht. Aber ich habe 25 Jahre, bis Herbst 2022 in Finnland gelebt. – Das, was du hier schilderst, lässt sich 1:1 auf Finnland übertragen! Der einzige kleine Unterschied ist, dass dort eher keine „zu Verkaufen“ Schilder vor den Häusern stehen. (Denn man mag nicht zugeben, dass man das Haus nicht loswird.) De facto findet dort der grosse Immobilienausverkauf statt seit etwa 3 Jahren, aber Käufer gibt es kaum.“

    Anke F.: „Dein Post ist extrem wichtig und interessant. Die Länder im Norden werden immer als „die gelobten Inseln der Glückseligkeit“ hier bei uns angesehen. Und wie du schon richtig sagst, dort wird gar nix hinterfragt. Die sind alle sehr regierungshörig und machen alles, was von dort vorgegeben wird. Keiner denkt darüber nach, ob es !wirklich! gut für einen selber sein kann. Und so kommt es, dass dort genauso über 80% geschlumpft sind, weil die Regierung sagt, dass es gut ist. Die müssen gar keinen Druck ausüben. Schau mal den digitalen Geldverkehr an. Die Regierung führt ein und alle machen mit. Für mich ist Finnland ja eine Blaupause, für das was in Europa oder insbesondere D auf uns zukommt. D will übrigens das Gesundheitssystem nach finnischem Vorbild umbauen. Wenn man das finnische kennt, weiß man, dass das katastrophal ist. Oder die Sache mit den 15-Minuten-Cities. Gibt’s in Helsinki schon, heißen dort Majakkas. Usw..“

    Karla T.: „In Finnland sind die Nebenkosten so gestiegen, dass die Leute sich die Häuser nicht mehr leisten können und was Kleineres suchen. Im Norden müssen sie wegziehen, weil die gesamte Infrastruktur weg ist. Und dann gibt es bei vielen natürlich private Gründe wie Scheidung, Tod des Partners… und die werden die Häuser nicht los.“

    Fazit: Um es an dieser Stelle noch einmal mit den Worten des Schweizers „Chnopfloch“ zu sagen:

    „Es ist die Gattung der weißhäutigen Menschen, die hier ausgerottet werden soll – solange man das nicht kapiert, wird man sich im nationalen Selbstmitleid suhlen.“

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  • „Die erste von allen Eigenschaften ist die Aufmerksamkeit“

    August 29th, 2024

    Nachtrag zum 275. Geburtstag von Johann Wolfgang Goethe.

    Er wurde am 28. August 1749 mittags 12 Uhr in der alten freien Reichsstadt Frankfurt am Main geboren.

    Sein Vater stammte aus einer Handwerkerfamilie – sein Urgroßvater war Hufschmied, sein Großvater ursprünglich Schneidermeister, später Gastwirt gewesen.

    Als Sechzigjähriger hat uns Goethe in „Dichtung und Wahrheit“ ein unvergessliches Bild seiner Jugend entworfen. Es wird trefflich ergänzt und vervollständigt durch das 1875 von Michael Bernans im Verein mit Salomon Hirzel herausgegebene, von Morris neu bearbeitete Buch: „Der junge Goethe“, in dem seine Briefe und Dichtungen von 1764-1776 der Zeit nach geordnet und zumeist nach den Urschriften in ihrer ursprünglichen frühesten Fassung, wiederhergestellt, uns vorgeführt werden.

    Über unseren großen Dichterfürsten könnte man endlos schreiben. Doch beschränken wir uns auf diese kurze Anekdote:

    Viel Tinte wurde auf Rührseligkeiten über Goethes Verhältnis zu Italien verschüttet. Kein Mensch hätte Goethe verhindern können in Italien zu bleiben, oder dahin zurückzukehren. Seine Mittel hätten ihm gestattet mit aller Bequemlichkeit in diesem billigsten Lande Europas zu leben. Er ist ja auch tatsächlich, kaum zwei Jahre nach seiner Rückkehr wieder nach Italien gereist, und … es hat ihm missfallen.

    Schon während der ersten Reise vernehmen wir manchmal trotz allem Rausche der Neuheit Worte wie folgende: „So schön und herrlich diese Welt ist, so hat man doch in derselben und mit derselben nichts zu tun“ … ; jetzt aber lautet der Bericht aus Venedig: „Übrigens muss ich im Vertrauen gestehen, dass meiner Liebe für Italien durch diese Reise ein tödlicher Stoß versetzt wird.“

    Durch äußere Umstände genötigt, in dem „Stein- und Wassernest“ einige Wochen zu verweilen, klagt er über das Sauleben dieser Nation“, begehrt „Erlösung“ daraus und „verlangt sehnlich nach Hause“.

    Nachher sperrten allerdings die Napoleonischen Kriege das Land eine zeitlang ab, doch später hätte Goethe, der wiederholt monatelang Aufenthalt in den böhmischen Bädern und am Rhein nahm, ebenso Monate in Italien zubringen können.

    Er aber schreibt: „Nach Italien, wie ich aufrichtig gestehe, habe ich keine weitere Sehnsucht.“

    Das er sie nicht hatte , hängt mit der Bedeutung des italienischen Aufenthaltes für sein Leben zusammen. Hier war sein Schicksal in hartem inneren Kampf entschieden worden. Zum ersten und einzigen Male (wenn man von den unreifen und vielfach gebunden Jahren der Wanderzeit absieht) kostete hier Goethe mit Bewusstsein Freiheit, völlige Ungebundenheit. Welche Tragweite diese Erfahrung für sein Gemütsleben besessen haben muss, empfinden wir, wenn wir den schon so hoch hinaufgeläuterten Faust sich in dem schaurigen Schweigen der Nacht zuflüstern hören:

    „Noch hab ich mich ins Freie nicht gekämpft“.

    Was in dem dichterischen Symbol die vier grauen Weiber sind, der Mangel, die Not, die Schuld, die Sorge, das sind im Leben Verhältnisse, wie die menschliche Gesellschaft sie schafft und gegen die keine Zaubersprüche aufkommen: denn in der allseitigen Gebundenheit, aus der sie hervorsprießen, wurzelt zugleich alle Kultur des Geistes und des Gemütes.

    „Stünd ich, Natur, vor dir, ein Mann allein, da wär’s der Mühe wert, ein Mensch zu sein.“

    … fährt der Greis fort. Da aber liegt gerade der tragische Kern unseres Schicksals: ein Mann allein wäre kein Mensch. Das hat kein Denker öfter ausgesprochen, und keiner hat bewusster danach gelebt als Goethe.

    „Der isolierte Mensch gelangt niemals zum Ziele“ sagt er.

    Die kleine Bilderreise rundet das Gedenken an seinen 275. Geburtstag ab.

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  • Dänemark – Schweden – Norwegen – Dänemark: Unsere Auszeit über drei Wochen in skandinavischen Gefilden – Teil IV

    August 29th, 2024

    16. August: Heute Morgen haben wir uns bei bestem Wetter auf den Weg gemacht, sind durch wundervolle Dörfer „gezogen“ – ein letzter Halt in schwedischer Idylle.

    Mittlerweile sind wir in Norwegen eingetroffen, etwa 100 Kilometer von Oslo entfernt. Das Osebergschiff können wir leider nicht bewundern, denn das Museum, wo es beheimatet ist, wird noch bis 2026 umgebaut.

    Dafür haben wir im Folk-Museum und auch im Polar-Museum vorbeigeschaut, um noch ein bisschen mehr über den Polarforscher Amundsen zu erfahren.

    UPS! Wenn du auf der Suche nach Informationen zum Folkmuseum in Oslo bist, und dir „so echte“ Norweger ins Gesicht lächeln….

    17. August: Rund um Oslo: Leicht anstrengend, dann wieder wohltuend traditionell, streckenweise enttäuscht (das Polar-Museum betreffend) , wiederum deutlich bestätigend, dass Norwegen klar voran geht, um das Syndikat wohlwollend zu bedienen,

    dann waren aber diese traumhaften Strecken (mit unzähligen Tunneln) entlang einer bizarren Landschaft.

    Und jetzt trudeln wir die norwegische Südküste hinunter bis Kristiansand, um dort mit der Fähre nach Hirtshals überzusetzen

    18. August: Auf Wiedersehen Norwegen – wir freuen uns auf Dänemark!

    Schau ins Land !

    Dänemark unterscheidet sich landschaftlich schon deutlich von Schweden und Norwegen. Es ist aber nicht weniger schön, nur anders. Wir mögen das hyggelige Land. Gleich nachdem wir die Fähre aus Norwegen verlassen, zog uns das Land in seinen Bann – ganz auf seine eigene Art. Hier ist alles flacher, inmitten sanfter Hügel, die Gräser wiegen sich leicht im Wind, die Dünenlandschaft ist unvergleichbar. Die Straßen sind wieder etwas breiter. Nachdem wir zuletzt in Norwegen den (gefühlt) 175. Tunnel durchfahren haben, die letzte Steigung genommen (unser Bert hat das wunderbar bewältigt), mit der Fähre über den Skagerrak geschippert sind, haben wir diesen wunderschönen Platz am Waldrand vor den Dünen, nah dem Meer erobert und „Anker“ gesetzt.

    Weniger schön, sind die Windräder, die uns in hoher Zahl auf dänischem Land „begrüßten“. Tatsächlich sind die Regionen Nordschwedens und Norwegen noch nicht derart „zugepflastert“ mit diesen unsäglichen Teilen.

    Doch Windparks sind auch in Nordschweden fest in Planung und diese wiederum ist fest in den Händen des bekannten Syndikats.

    Ein paar Bilder von heute lassen wir noch da.

    19. August: Am Strand von Blokhus

    Heute wird am Strand gefaulenzt und später auch geschlafen.

    Bereits im vergangenen Jahr, haben wir hier, direkt am Meer wunderbar geschlafen.

    Wir haben natürlich nicht nur gefaulenzt, sondern haben uns über den Nachmittag auf den Weg gemacht, was es hier noch alles so zu entdecken gibt.

    Zuerst kamen wir an einem Skulpturenpark vorbei, der heute geschlossen hatte. Ein paar Fabelwesen und Götter standen des Wegs, manche Skulpturen haben wir aber besser übersehen.

    Wenige hundert Meter weiter, führte uns der Weg zur Hunen-Kirk, wo wir zunächst mit großer Freude feststellten, dass nirgendwo ein Kreuz auf ihr zu sehen war. Doch als wir die Tür zur Kirche öffneten, fühlten wir uns fast „erschlagen“, von dem Kreuzgetümmel. Da wurde kaum eine Stelle ausgelassen.

    Das wäre hervorzuheben: Direkt im Inneren des Eingangsbereichs, steht ein Runenstein -etwa 1000 Jahre alt, soll er sein.

    Aber die offizielle Aufmerksamkeit richtet sich leider auf Kreuze, Apostel, Bischöfe, und sogenannte Missionare.. Dann stellten wir fest dass an den Deckenmalereien wohl einfach mal was überstrichen wurde. Was man nicht lesen soll, wird eben einfach „geweißt“.

    Auf dem Rückweg zum Strand haben wir noch ein paar Hagebutten gesammelt. Sie riefen förmlich: „Nimm uns mit, nimm uns mit“.

    Zurück am Strand, wurde gebrutzelt und in einer zauberhafte Atmosphäre, das Meeresrauschen im Ohr, gespeist.

    Wir nehmen euch mit, bis zum Sonnenuntergang! Und was für große Muscheln ich „gefangen“ habe.

    Noch ein kurzes, aber lustiges „Spektakel“ zur Nacht.

    Nur drei Womos weiter, lagern Engländer, wir hatten uns heute Nachmittag schon a bissl gewundert, warum einer davon ohne Unterbrechung gebrabbelt hat…, und nun, wo ein leicht süßlicher Geruch herüberweht, und aus dem Auto heraus, ausgelassen gelacht, gepfiffen und gesungen wird, wird sich wohl so mancher mit der Satellitenschüssel aufm Dach verwundert die Frage stellen, welches Programm dort geschaut wird…

    20. August– Abschied von Dänemark und auf der Suche nach einem Schlafplatz

    Mittlerweile (nur heute) der dritte Anlauf, um ein grünes Plätzchen ohne Windräder zu finden.

    Wir fahren dann weiter. Selbst hinter den Dünen des eigentlich so beschaulichen Ringkobingfjords stehen diese unsäglichen Teile. In Schweden mussten wir nicht drauf achten, zumindest in Nordschweden nicht.

    Das ist eine traurige Entwicklung im Lande Dänemarks.

    21. August: Auf Wiedersehen Dänemark! Wir sind dann noch ein bisschen durch das beschauliche Städtchen Ribe geschlendert.

    Und zack, wieder im deutschen Ländle. Das „Gefecht“ auf den Straßen kann beginnen, und die Suche nach „Netz“. Achja, und fürs Trinkwasser müssen wir nun auch wieder löhnen.

    Aber die Flut der E-Autos ebbt ab. In Deutschland zurück, ist auch ein bisschen weniger „digital“… Noch.

    22. August: Übernachtet haben wir an einem geschichtsträchtigen Ort bei Schleswig-Holstein. Wir befinden uns hier auf dem sogenannten Ochsenweg.

    Jetzt genießen wir aber erst einmal den köstlichen Honig aus Dänemark zum Frühstück.

    Hier regnet es immer wieder und es weht eine frische Brise. Eigentlich wollten wir noch durchs Wikingerdorf von Haithabu schlendern, aber es ist doch eher gutes „Heimreisewetter“.

    23. August: Nach insgesamt 4800 Kilometer, sind wir wieder sicher im Hafen angekommen. Danke Bert!

    Dänemark – Schweden – Norwegen – Dänemark: Unsere Auszeit über drei Wochen in skandinavischen Gefilden

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  • Dänemark – Schweden – Norwegen – Dänemark: Unsere Auszeit über drei Wochen in skandinavischen Gefilden – Teil III

    August 28th, 2024

    13. August: Das ist schon ein Träumchen, so in den Tag starten zu können.

    Nun haben wir Zeit für einen Rückblick: Diese interessanten Entdeckungen haben wir gestern auf unserem Ausflug zu den beeindruckenden Hügelgräbern von Anundshög gemacht.

    Und natürlich noch viel mehr. Seht selbst, denn die Anundshögen sind nicht nur die größten Grabhügel im Land, sie bewahren auch eine eindrucksvolle Geschichte.

    Die prähistorischen Überreste rund um Anundshög zeigen deutlich, dass das Gebiet während der Eisenzeit das Zentrum eines Machtzentrums war. Wir werden vielleicht nie erfahren, wie groß die Macht war, die hier konzentriert war, aber es war sicherlich königliche Macht. Zu Beginn des Mittelalters scheint es absichtliche Versuche gegeben zu haben, dieses Machtzentrum auszulöschen.

    Die Schiffsuntersetzer wurden zerstört, der Runenstein umgeworfen und der königliche Besitz, der sich hier befunden haben muss, wurde aufgeteilt. Heute ist nicht einmal der Name des königlichen Anwesens erhalten, da sein Name im Mittelalter durch den Namen des Hügels – Anundshög – ersetzt wurde.

    Innerhalb des Geländes sind weitere 11 Grabhügel und 10 runde Steinsetzungen zu sehen. Diese Gräber wurden wahrscheinlich über Mitgliedern verschiedener Generationen derselben Familie errichtet. Die meisten Gräber wurden vor langer Zeit geplündert, was an den Vertiefungen in ihnen zu erkennen ist.

    Und auch das haben wir entdeckt: Die rätselhaften Königsgräber von Uppsala. Sie beschwören das Flüstern von alten Königen oder Göttern herauf. In der Nähe deutet der Uppsala-Tempel auf die göttliche Vergangenheit der Stadt hin. Der Tempel, der in einem Text von Adam von Bremen aus dem 11. Jahrhundert erwähnt wird, soll an der Stelle gestanden haben, an der sich heute die Kirche Gamla Uppsala befindet.

    Die Königshügel

    Drei mächtige Hügel sind es, die sich westlich des Thinghügels erheben. Während der mittlere Hügel nie untersucht wurde, fanden sich im Ost- und Westhügel Reste von Brandbestattungen. Im Osthügel war eine Urne mit verbrannten Knochen und Asche sowie ein kleines Goldblech mit eingefaßten Granatsteinen. Weiterhin fand man u.a. Kämme, Spielsteine, Nägel und Bärenklauen.

    Der Osthügel wird auf das Jahr 500 u.Z. datiert, der Westhügel auf das Ende des 6. Jahrhunderts. Da man für diese Zeit die Namen von drei Königen weiß, vermutet man, daß in den Gräbern die folgenden Könige in zeitlicher Reihenfolge bestattet sind:

    • Mittlerer Hügel: König Aun oder „Ane der Alte“ aus dem Ynglinga-Geschlecht

    • Osthügel: König Auns Sohn Egil

    • Westhügel: König Egils Enkel Adil

    Es wird vermutet, daß im Ottarhügel bei Vendel König Egils Sohn Ottar begraben ist.

    Man hat die drei Hügel auch nach den Göttern Thor, Odin und Freyr (von Ost nach West) benannt.

    Vom Chronisten Adam von Bremen wissen wir, daß es in Gamla Uppsala einen heidnischen Tempel der Asen- und Vanenreligion gegeben haben soll (‚templum quod Ubsola dicitur‘) – von Bremen hat ihn aber nicht mit eigenen Augen gesehen.

    „Dieses Volk verfügt über einen berühmten Tempel, der Uppsala genannt wird und nicht weit entfernt von der Stadt Sigtuna liegt. In diesem Tempel, gänzlich mit Gold ausgeschmückt, verehrt das Volk die Bilder dreier Gottheiten. Thor, der mächtigste von ihnen, hat seinen Thron mitten in der Halle.

    Zu beiden Seiten von ihm sitzen Odin und Frejr. Ihnen wird folgende Bedeutung zugeschrieben: Thor, so heißt es, herrscht in der Luft und gebietet über Donner und Blitz, Wind und Regen, Sonnenschein und Saat.

    Odin, das bedeutet Raserei, gebietet über Krieg und schenkt den Menschen Kraft, ihre Feinde zu bekämpfen. Der dritte aber, Frejr, schenkt den Sterblichen Frieden und Genuß. Sie versehen sein Standbild auch mit einem mächtigen, aufgerichteten männlichen Glied.

    Odin stellen sie bewaffnet dar, wie unsere Landsleute den Mars. Thor dagegen, mit seinem Zepter, scheint Jupiter zu gleichen. Sie verehren auch zu Göttern aufgestiegene Menschen, welchen jene als Anerkennung großer Taten Unsterblichkeit verleihen. In der Lebensbeschreibung des Heiligen Ansgar ist zu lesen, daß sie so mit König Erik verfuhren.

    ———–

    Nun ein kurzes Resümee zu unseren Eindrücken über knapp 10 Tage entlang schwedischer Landstriche, durch Dörfer und Städte:  

    Wir stehen heute Abend auf einem ruhigen Platz in der wunderschönen Region Dalarna, unweit des Siljansees. Gerade fielen ein paar Regentropfen vom Himmel, der heute leider nicht so klar ist, wie in den vergangenen Tagen.

    Aber nun zu unseren Eindrücken. Auf dem Land, in den kleinen Dörfern geht es noch wohltuend traditionell zu, überall wird schwedisch gebrabbelt, viele Blondschöpfe, Mädchen mit goldenen Locken, kräftige Jungs, die mit der Angel losziehen, sowie aufmerksame Väter und Männer, die immer zur Stelle sind, wenn „Frau ruft „…

    Anders in den größeren Städten. Und damit meinen wir auch Städte von etwa 15 000 bis 20.000 Einwohnern. Karlskrona haben wir schon unter geflaggtem Regenbogen erlebt. Die Stadt wirkte kalt, leblos, fern allen Ursprungs.

    In anderen Städten stellten wir uns oft die Frage: Sind wir wirklich in Schweden? Denn wir vermissen sie hier, die typischen Schweden, Dafür überall Frauen unter langen Säcken mit Kopftüchern verhüllt. Ohne zu schauen, wird über Rot an der Ampel gelaufen, provokant laufen sie daher, zahlreiche Kinder vorne weg.

    In den eigentlich beschaulichen Parks wird gegrillt, nur eben nicht vom Schweden, der ist noch fleißig auf der Arbeit, oder sucht das Weite in die abgelegenen Gebiete. Sei es Karlskrona, Falun oder Gävle die größte Stadt Nordschwedens, den Schweden sucht man nahezu vergeblich…, doch sieht man ihn stets bei der Arbeit auf Baustellen, im Supermarkt und so weiter.

    Das ist unser persönliches Empfinden.

    Ach ja…, und auch das haben wir entdeckt: Ein deutsches Womo, auf einem Parkplatz in Nordschweden, immer auf „Empfang. 😀

    Was soll man noch sagen? Insbesondere auf den Wegen zur den Pfaffen und Kirchen, flappen sie auf.., die bunten (Fahnen) und Bändchen in staatlich verordneter Farbgebung…

    Selbst die täglichen Nachrichten (oder besser Offerten einer Propaganda) unterscheiden sich kaum von denen in Deutschland…

    ———

    14. August: Nach einem Ausflug in die so hübsch am Ufer gelegene Stadt Leksand, haben wir nur wenige Kilometer weiter unser Lager aufgeschlagen mit einem wunderschönen Blick über den Siljansee.

    Die Region Dalarna ist für die Schweden der Inbegriff der Erholungslandschaft. Da werden im Sommer – besonders in der Zeit um Mittsommernacht – die ländlichen Feste gefeiert. Jung und Alt tanzt dann zu Fiedel und Harmonika unter schattigen Bäumen, da wird nach alter Bauernsiitte getafelt und gerecht, werden die farbenfreudigen Trachten getragen.

    Schön wäre der Besuch des Freilichtmuseums mit alten Bauernhäuser gewesen, doch leider war es geschlossen.

    Nun speisen wir auch, und später machen wir noch ein Feuerchen.

    Die Atmosphäre hier am Siljansee lässt sich nur bedingt über Fotos vermitteln, aber vielleicht lässt es sich aus der Ferne nachempfinden.

     

    Tällberg!

    Am Abend des 15. August: Ein bisschen wehmütig, denn es ist dann unsere vorletzte Nacht im wunderschönen Schweden, morgen geht es dann Richtung Oslo und von dort aus weiter nach Kristiansand, wo wir dann mit der Fähre nach Dänemark rüber schippern möchten. Zumindest ist das der aktuelle „Plan“

    Heute haben wir noch die kleine Insel Sollerön besucht, mit beeindruckenden Zeugnissen aus der Zeit der Wikinger und davor.

    Und wieder einmal wird deutlich: mit der Zwangschristianisierung wurden auf heidnischen Kultstätten Tempel der Kirche gesetzt, um alles Ursprüngliche und Volkstümliche, den Glauben an die Natur und ihre Götter auszulöschen. Jede Kirche ist ein aufgesetztes, beherrschendes Gemäuer der Macht, errichtet von einem Syndikat, dass über seine Tempel, ganze Völker in Fesseln legte.

    Ach ja, da war noch was: Telefoniert habe ich heute auch, ganz klassisch…

    Für solche kleinen hübschen Liebenswürdigkeiten haben die Schweden wirklich ein gutes „Händchen“. Nahezu jedes kleine Dorf hält eine liebevolle Überraschung bereit.


    Auf Wiedersehen Schweden – hallo Norwegen!

    Nun gibt es doch noch einen Teil IV. Also bleibt dran. Langweilig wird’s nicht – versprochen!

    16. August: Wir nehmen euch dann (bildlich) auf unserer letzten Etappe mit.  

    Am Morgen haben wir uns bei bestem Wetter auf den Weg gemacht, sind durch wundervolle Dörfer „gezogen“, haben uns noch einen letzten Halt in schwedischer Idylle vorgenommen, doch sind uns hier (an dem Platz) gleich zwei Womos aus Deutschland zuvor gekommen.

    Also zogen wir weiter, und stehen nun bereits in Norwegen, etwa 100 Kilometer von Oslo entfernt. Das Osebergschiff können wir leider nicht bewundern, denn das Museum, wo es beheimatet ist, wird noch bis 2026 umgebaut.

    Wir werden dafür im Polar-Museum vorbeischauen, um noch ein bisschen mehr über den Polarforscher Amundsen zu erfahren.

    Dann trudeln wir die norwegische Südküste hinunter bis Kristiansand, um dort mit der Fähre nach Hirtshals überzusetzen.

    Dänemark – Schweden – Norwegen – Dänemark: Unsere Auszeit über drei Wochen in skandinavischen Gefilden – Teil II
    Dänemark – Schweden – Norwegen – Dänemark: Unsere Auszeit über drei Wochen in skandinavischen Gefilden

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  • Dänemark – Schweden – Norwegen – Dänemark: Unsere Auszeit über drei Wochen in skandinavischen Gefilden – Teil II

    August 27th, 2024

    7. August: Einen wunderschönen guten Morgen. Gegen 5 Uhr morgens ging die Sonne auf, aber wir haben ihr nur entgegengeblinzelt und uns noch einmal umgedreht.

    Jetzt wird gefrühstückt, noch ein kurzes Bad im Meer genommen und weiter geht’s zur fabelhaften Welt der Astrid Lindgren. Vimmerby und Lönneberga wollen wir in jedem Fall einen Abstecher widmen.

    Gestern haben wir auf der Insel noch etwas entdeckt: Mit einer Höhe von fast drei Metern und einer Breite von 1,5 Metern, und einer Stärke von 20 cm ist dieser Runenstein (Tingsflisan) einer der größten auf Öland.

    Die Inschrift:“ Torer und Torsten und Trofast errichteten diesen Stein für ihren Vater Gunnfos.

    Gud hjälpe Hans Själ“

    Mach‘s gut, du wunderschöne Insel. Wir kommen wieder!

    Und wieder einmal genießen wir einen Tag mit ganz viel Sonne, und erneut haben wir einen wunderschönen Platz gefunden, wo man herrlich baden kann.

    Davor waren wir in Kattehult und haben uns den Ort angeschaut, an dem Michel mit seiner Familie wohnte.(also im Film). Ein wirklich schöner Ort, mit genauso schönen Eindrücken. Aber dazu gleich mehr. Ich finde, die Welt des Michel Lönneberga verdient ein eigenes Kapitel.

    Anschließend haben wir eine, vermutlich 1000 Jahre alte Eiche besucht, mit einem stattlichen Umfang von 14 Metern, doch leider trauert sie, und trägt kaum noch Blätter. Auch dazu gleich noch mehr.

    Nun wird erstmal in schöner Atmosphäre Leckeres auf dem Grill gebrutzelt.

    Ich spring nachher nochmal ins Wasser. Und dann ist es an der Zeit Schlafen zu gehen.

    8. August: Es folgen noch weitere Aufnahmen (Informationen) zur vermutlich 1000 jährigen Eiche im Kvills Nationalpark. Diese Eiche hat viel zu erzählen, hier zeigen sich die Wesen, die sie stützen.

    Auf einem der letzten Bildern erkenne ich zum Beispiel einen alten Mann mit einem langen weißen Bart und vor ihm stehen noch andere Gesellen.

    Es ist ein guter Ort. Auch wenn die Eiche trauert, und ihre grünen Blätter verliert.

    Und hier noch mehr Bilder und Infos (am Ende der Bilderreihe) zum Katthult Hof.

    9. August: Wir haben heute genau 2100 Kilometer zurückgelegt, und soooo viel gesehen.

    Eigentlich sind wir gerade froh darum, dass da draußen dicke Regentropfen vom Himmel fallen, so können wir die vielen Eindrücke einmal „sacken“ lassen.

    Heute Morgen hatte ich noch fix ein Brot gebacken, ein Bad im See und anschließend unsere Route entlang des Vättersees in Augenschein genommen.

    Jetzt stehen wir am Beginn der Panoramastraße entlang des Vättersees gegenüber eines Riesen, allerdings im Regen.

    Was es mit diesem Riesen auf sich hat, erfahrt ihr gleich.

    Und so war das dann heute: Zuerst waren wir beim Riesen Vist. Die Sage erzählt, dass er mit seiner Frau beim Riesen von Killekulle zu Gast war. Vom reichlichen Essen und Trinken nicht mehr ganz trittfest,, wagte Frau Vist nicht den großen Schritt über den Vättersee… Kurzerhand riss der Riese ein Stück Land vom Ufer und warf es in den See, damit man ihn in zwei Schritten überqueren konnte.

    Dann sind wir gewandert, mit einem herrlichen Blick über den Vättersee, der übrigens 10 Mal so groß ist, wie der Bodensee. Ganz dolle mussten wir auf die vielen kleinen Kröten achten, die immer und immer wieder unseren Weg kreuzten. Sie sind ja nun mal hier zu Hause. Überall Blaubeeren und Pilze, aber wir wollten weiter. Ach ja, und nahezu überall am den Wanderwegen „leuchten“ die hübschen Plumsklos auf.

    Und so gelangten wir an eine beeindruckende Klosterruine. Hinter den dicken Mauern versteckt sich eine besondere Geschichte. Inmitten wunderschön angelegter Lavendelfelder, umgeben vom betörenden Duft der zahlreichen Obstbäume haben wir eine wunderschöne Atmosphäre genossen.

    Dann sind wir nochmal kurz zum Vättersee, der sich allerdings nur schwer üferseits erreichen lässt.

    Doch das wohl beeindruckendste Ereignis des Tages war der Weg zum Rök-Runensten, auf den ich später noch etwas näher eingehen möchte.

    Nun stehen wir wieder in einem Naturreservat (24 Stunden erlaubt) und genießen die Stille, musikalisch unterlegt vom Gezirpe der Grillen.

    Wir haben hier im Naturreservat am Täkernsee richtig gut geschlafen und uns gleich heute Morgen hier noch ein bisschen umgeschaut.

    Und siehe da, es offeriert sich ein kleines Paradies sowohl für Groß und Klein, aber für Familien mit Kindern ein grandioser Platz. Hier gibt es sooo viel zu entdecken. An jeder Ecke gibt es Wissenswertes für die Kleinsten, spielerisch umgesetzt. Respekt! Das ist ein echter „Freizeitpark“, und dazu noch kostenlos.

    Wir sind wirklich beeindruckt, wie liebevoll das Geschehen aus der Natur hier in Szene gesetzt wird.

    Können wir nur empfehlen.

    Wir sind nun wieder auf dem Weg, weiter gen Norden.  

    Doch zuvor die versprochene Info zum Runenstein von Rök bei Ödeshog am Vättersee.

    Es war tatsächlich mit einer der beeindruckendsten Momente, bisher auf dieser Reise.

    Als wir dort ankamen, trafen wir einen jungen Mann, der auf dem Weg zum Midgard-Festival von Oslo war. Er kam aus Heidelberg und wir haben uns richtig gut unterhalten. Ein junger Mann mit großem Interesse an unsrerer Geschichte, und wie sich im Gespräch herausstellte, auch mit einem breiten Wissen dazu. Das trifft man selten.

    Aber nun noch kurz etwas zu dem wohl berühmtesten Runenstein des Landes: Er stammt vermutlich aus dem 9. Jahrhundert und trägt eine Inschrift mit über 750 Runen, die auf den Ostgotenkönig Theoderich zurückführen könnten.

    Die deutsche Erklärung dazu auf den Infotafeln ist schwer zu lesen, da dort genau die Sonne drauf strahlte. Vielleicht könnt ihr es lesen, wenn ihr es etwas größer „reißt“.

    10. August: Die Sonne zeigt sich wieder, nachdem es die ganze Nacht hindurch geregnet hat.

    Schnell noch ein Bad genommen, mein Göttergatte hat mir das Handtuch gereicht ,und nun ziehen wir weiter, zunächst in die Stadt des Donnergotts. Das Städtchen bewahrt eine lange Geschichte. Der Name der Stadt lautet übersetzt „Opferplatz für Thor“. Der Ort war, dank seiner günstigen Lage am Fluss Eskilstunaå, auch ein guter Handelsplatz.

    Wir wandeln hier auf den Spuren des Gottes, der auch als Beschützer der Menschen bekannt ist.

    Ihr seht auf einem Bild eine Darstellung, auf der sich Thor der Aufgabe widmet, feindlich gesonnene Riesen zu bekämpfen. Sie stammt vermutlich aus dem 19. Jahrhundert.

    Thorshälla- ein idyllisches Städtchen, dass schon zwischen den Jahren 1300 und 1380 bewohnte wurde, bis ein Brand im 14. Jahrhundert alles zerstörte.

    Vieles, was wir einfach so auf den Wegen und im Wald gefunden und gesammelt haben, wurde später gekocht, gebrutzelt und verspeist, Darunter Äpfel, Birnen, und einige Blaubeeren, die wir fleißig gesammelt haben.

    Und es gibt noch viel mehr zu erzählen, so auch zu den Feldzeichnungen zur Sigurd-Sage. (Ramsundritzung bei Sundbyholm).

    11. August: Heute wird gewandert!

    Erste Rast nach knapp acht Kilometern an einem zauberhaften Schloss-Café – wir genießen Köstliches unter einer alten Linde

    Fast 20 Kilometer Wegstecke: Es war wundervoll, genauso wie wir es uns vorgestellt haben.

    Wir spüren ihn schon, den langen „Marsch“ von heute, der eher an eine Klettertour erinnert, und sitzen jetzt einfach nur so vor uns hin.

    Uns gegenüber sitzen junge Schweden, die ein Feuerchen entfacht haben, und in geselliger Runde schwatzeln.

    Wir hören gerne zu, denn es ist ja auch irgendwie unsere Sprache. Schwedisch ist eine altnordische (germanische) Sprache, sowie Dänisch, oder auch Englisch (Angelsachsen) die aber unserer deutschen Sprache am ähnlichsten ist. Und so klingt für uns das Geschwatzel der jungen Schweden sehr vertraut.

    12. August: Weiterfahrt! Und da sind wir nun gelandet: Irgendwo im Nirgendwo, wir wissen es im Moment wirklich nicht. Wir stehen etwa 80 Kilometer nördlich von Uppsala. Rundum eine geschichtsträchtige Region, sehr beeindruckend.

    Achim macht Feuer, sammelt Holz, und ich backe Brot und so….Da wir es uns jetzt hier aber erstmal „einrichten „..

    Erster!  Da hängen doch schon die Weihnachtskugeln an den dicken Kiefern.

    Eigentlich würden wir euch ja jetzt über den heidnischen Sitz der Svealkönige berichten. Denn unweit von hier entstanden etwa im 6. Jahrhundert die drei Kungshögarna (Königshügel), die der Sage nach die Grabhügel für die Könige Aun, Adels und Egil sind. Zuvor besuchten wir nämlich den höchsten Grabhügel des Landes. Es war wirklich beeindruckend.

    Doch gerade lächelt uns an diesem idyllischen Platz hier, auch noch die Sonne entgegen. Wir machen jetzt also erst einmal ein Feuerchen. Am gegenüberliegenden Ufer hatten die Menschen wohl die gleiche Idee.

    Es duftet herrlich nach Kiefernholz, dass vor sich hin glimmt. Wunderbar!

    Es braucht wenig, und doch ist es soooo viel

    Teil III zu unserer Reise folgt! Bleibt dran, denn es beliebt spannend.

    Dänemark – Schweden – Norwegen – Dänemark: Unsere Auszeit über drei Wochen in skandinavischen Gefilden

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  • Dänemark – Schweden – Norwegen – Dänemark: Unsere Auszeit über drei Wochen in skandinavischen Gefilden

    August 26th, 2024

    „Wenn jemand eine Reise tut, so kann er was erzählen. Drum nähme ich den Stock und Hut und tät das Reisen wählen“. ((frei nach Matthias Claudius (1740-1815) ))

    Eindrücke, Erfahrungen, Inspirationen, und  Begegnungen, die nachdenklich stimmen. Wir nehmen euch mit.

    Teil I

    So, fertig eingeräumt. 2. August 2024: Gleich nach dem Frühstück starten wir gen Norden. Kühlschrank ist voll, (vor allem mit Buttervorrat, weil‘s in Skandinavien wieder nur gesalzene Butter gibt), die Garage wurde vom Göttergatten nochmal inspiziert, Bierkiste passt.

    Wasser ist auch bis zum Rand aufgefüllt.

    Ab Dänemark gibt’s das Trinkwasser wieder kostenlos.

    3. August: Soeben haben wir im strömenden Regen Dänemark „erobert“. Also zumindest die ersten Kilometer des Landes. Bei gutem Wetter gestartet, Hamburg überwunden und nu so was… Aber da hinten blinzelt uns schon wieder die Sonne entgegen. Über etwa fünf Kilometer Strecke hat es wie aus Eimern geschüttet.

    Kartenwechsel, und nun geht’s weiter zum Schlafplatz. Schön gelassen, ohne Gedrängel auf den Straßen. Auf einer kurzen Rast haben wir auch schon gegessen.

    Mal schaun, wo es uns hin verschlägt.

    Wir haben ein lauschiges Plätzchen gefunden. Es tröpfelt zwar immer wieder ein bisschen von oben, aber das ist nicht schlimm.

    Lobenswert sind die Wasserstellen, die man hier nahezu auf jedem Parkplatz vorfindet.Die Trinkwasserentnahne in Deutschland kostet für 80 l, maximal 100 l mindestens 1 Euro. Reist man durch die skandinavischen Länder, muss man dafür nicht bezahlen.

    Aber das nur zur Info, im Falle es den einen oder anderen von euch in die nordischen Gefilde verschlägt..

    Wir machens uns jetzt im Bert gemütlich und genießen die Ruhe.

    Morgen geht’s weiter gen Schweden..

    4. August: Und so war unsere „Überfahrt“ nach Schweden.

    Unsere erste Begegnung mit „Frau Schnecke“, auf dem Weg zur ältesten Steinkirche Skandinaviens.

    Dazu später mehr.

    Wir fahren jetzt weiter in Richtung schwedisches Schärenreich.

    Unser Tag Im Schnelldurchlauf…

    Alles dabei, von Idylle über Pannen bis hin zu einem wundervollen Abschluss am See.

    5. August: Wir sind gut in den Tag gestartet, mit Blaubeeren und Preiselbeeren direkt vor der Tür. Anschließend zur Autowerkstatt, Ventilwechsel kein Problem, 20 Euronen auf die Hand und weiter geht’s nach Karlshamn.

    Achim hat ja gestern den Reifen wechseln müssen, weil wir uns den Ventilschlauch auf den holprigen Nebenwegen kaputt gefahren haben.

    Eigentlich wollten wir größere Städte meiden, aber wir haben es dann doch getan und bitter bereut. Karlskrona, ein ehemals schönes Städtchen hat seinen Charme völlig verloren. Eine Schande, was wir hier sehen mussten.

    Nix wie weg hier, und zurück zu den abgelegenen Landstrichen.

    5. / 6. August: Heute Morgen haben wir bereits die ersten Blaubeeren und Preiselbeeren sammeln können, und ich habe im See ein wohltuendes Bad genommen.  

    Wer hat`s gewusst? Alte Märchen und Sagen lassen darauf schließen, dass die Blaubeere (Heidelbeere) einst als eine geheimnisvolle Pflanze angesehen wurde. So soll sie dort wachsen, wo sich die Eingänge des unterirdischen Reichs der Zwerge befinden und diese samt ihren Schätzen vor Bösem bewahren. Mittelalterliche Quellen belegen, dass die Beeren und Blätter schon seit langer Zeit als wertvolle Heilmittel beschrieben werden.

    Gestern haben wir die älteste noch benutzte Steinkirche in den nordischen Ländern besucht. Die Kirche ist vermutlich im Jahr 1060 entstanden, als damals König Sven Estridsen (1047-1074) das damalige Bistum von Roskilde teilen ließ. Mit Hilfe von Steinmetzen aus Deutschland wurde ein dreischiffige , turmlose Basilika mit einem mit Blei belegten hölzernen Dach errichtet.

    Spannend war der Gang durch das Gewölbe. Der Taufstein stammt vermutlich aus 1150. Es wird angenommen, dass er von dem Gotlandmeister Byzantios gehauen sein soll.

    Von der mittelalterlichen Ausstattung sind zwei Chorstühle aus dem 15. Jahrhundert erhalten geblieben. Ihr heutiges Aussehen erhielt die Kirche 1758 und 1936.

    Anschließend sind wir über einen abenteuerlichen Weg entlang des Blekinger Schärenreichs „geholpert“. Es war idyllisch, aber für Bert nicht der beste Platz. Holprig ging es weiter. Als wir endlich eine „Straße“ erreichten, hatte unser Bert leider schon Schaden genommen. Der Befüllungsschlauch für den hinteren Zwillingsreifen war defekt. Demzufolge hatte dieser Reifen keine Luft mehr – platt. Mein Göttergatte musste also „Hand“ anlegen. Gut, dass er das alles so kann.

    Wenige Kilometer weiter haben wir dann den bereits oben erwähnten Platz entdeckt, mit den vielen Blaubeeren, also ein Platz in den Gefilden der Zwerge. Es herrschte eine gute Atmosphäre.

    Vom „Reinfall“ Karlskrona haben wir auch schon berichtet. Eine traurige Entwicklung, die sich unseres Erachtens durch sämtliche europäische Länder zieht.

    Dann haben wir dem malerischen Städtchen Kristianopel noch einen kurzen Besuch abgestattet. Es liegt direkt am schönen Ostseestrand.

    Nun haben wir ein herrliches Plätzchen in einem Naturreservat gefunden. 24 Stunden darf man hier stehen. Ansonsten verbietet es sich eigentlich von selbst, in dern Reservaten zu übernachten. Aber das wurde hier wunderbar gelöst. Mensch und Tier stören sich nicht. Es ist hier wunderbar still, und vielleicht nehmen wir euch später noch einmal zum Sonnenuntergang mit hinunter an die Meeresbucht.

    Und sooo viel Schafgarbe wächst hier, ich habe schon mal angefangen zu „ernten“.

    So, das war’s jetzt das erste Mal etwas ausführlicher von unserer Reise. Aber eigentlich beginnt sie ja ohnehin jetzt erst richtig.

    Jetzt aber erst einmal: Gute Nacht! Morgen geht’s auf die Insel.

    6. August: Auf Öland angekommen, haben wir erstmal bei unseren Vorfahren vorbeigeschaut. Auf dem Weg südwärts trifft man nördlich von Glömminge auf die 27 Meter lange „Arche Noah“ eine Schiffssetzung aus der Wikingerzeit.

    Unser Tag im Schnelldurchlauf !

    Verrückt, was man so alles an einem Tag erleben kann.

    – eine runde Steinkirche in Hagby

    – Das Kalmar Slot

    – das Gräberfeld mit Wikinger -Schiffssetzung

    – einen der größten Runensteine

    – Das mächtige Borgholm Slot – eine beeindruckende Ruine

    – ein schöner Strand, aber mit bösen spitzen Steinen (wir sind schon von den Stränden Usedoms verwöhnt.)

    – und nun irgendwo im Nirgendwo, direkt am Meer

    Und eigentlich sind wir platt, immer noch auf der Insel und verdammt neugierig, wie es wohl hinter dem Leuchtturm aussehen mag. Denn wir stehen direkt davor.

    Und weil‘s so schön war, und wir offensichtlich nicht genug bekommen können, nehmen wir euch nochmal mit, auf unserem Abendspaziergang.

    Hier endet Teil I des Reiseberichtes. Es folgen noch zwei Teile. Und ich verspreche euch, es bleibt spannend. Also bleibt dran!

    Dänemark – Schweden – Norwegen – Dänemark: Unsere Auszeit über drei Wochen in skandinavischen Gefilden – Teil II
    Dänemark – Schweden – Norwegen – Dänemark: Unsere Auszeit über drei Wochen in skandinavischen Gefilden – Teil III
    Dänemark – Schweden – Norwegen – Dänemark: Unsere Auszeit über drei Wochen in skandinavischen Gefilden – Teil IV

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