Ein paar Gedanken macht man sich halt in diesen Zeiten:
Es waren stets die Wenigen, die ganze Völker in den Abgrund getrieben haben.
Auch das darauf Folgende wird unverändert in Fortsetzung gehen: Vermeintliche Befreier schaffen eine Wüste und nennen es Frieden. Die Welt wird ins Chaos gestürzt und die Retter stehen bereit.
Das gegenwärtige Geschehen über einen Rückblick betrachtet: Es war vermutlich noch nie leichter, den eigenen Kriegsfall auszulösen. Der Übeltäter (Weltbrandstifter) ist gefunden.
Die eigentlichen Brandstifter zündeln nicht mehr, vielmehr entfachen sie mit einem Fingerschnipp den Flächenbrand.
Dennoch besinne ich mich auf die Worte von Thomas von Aquin:
„Mag auch das Böse sich noch so sehr vervielfachen, niemals mag es das Gute ganz aufzuzehren“.
Eigentlich wäre jetzt (in den Abendstunden) „Deutsche Geschichte“ nach Albert Thümmel dran. Doch bevor ich in den Tagebucheinträgen über das Jahr 1939 hinausgehe, muss ein Ereignis besonders erwähnt werden.
Vielleicht kein schöner Lesestoff, aber doch wichtig.
Wenn ich aus den Tagebüchern meiner Mutter lese, tun sich immer wieder historische Prozesse auf, die eine ausführlichere Beschreibung notwendig machen. Auch, oder vor allem, um einen besseren Zusammenhang zum eigentlichen Geschehen, in dem Fall zur Kriegserklärung an das Deutsche Reich, herzustellen.
Warum fanden gerade am 3. September so viele Morde statt?
Antwort: Es war der Tag der englischen und französischen Kriegserklärung an das Deutsche Reich. Die Polen gerieten in einen Freudentaumel und glaubten im Ernst, dass es England um die Erhaltung des polnischen Staates ginge.
Bromberg wurde am 6. September 1939 von der deutschen Wehrmacht eingenommen, das übrige früher deutsche Gebiet bis zum 12. September 1939. In den Tagen davor geschahen die Massenmorde an den Volksdeutschen, teilweise auch auf den Zwangsmärschen zu den Konzentrationslagern.
Was ist der Bromberger Blutsonntag? Es handelt sich um die Tatsache, dass nach Kriegsbeginn (1. September 1939) Tausende von Volksdeutschen durch die Polen ermordet wurden. Die Ereignisse beziehen sich nicht nur auf die Stadt Bromberg oder nur auf den 3. September 1939.
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Anknüpfend dazu aus den Niederschriften meiner Mutter
25.8.39 Britisch- polnischer Militärpakt wurde abgeschlossen. (Mit welcher Absicht?)
Wie kam es zum Einmarsch Deutscher Soldaten in die von Polen besetzten deutschen Gebiete?
Polnische Gräueltaten, Bromberger Blutsonntag, Polens Landraub, der widersinnige Korridor, der Kampf gegen das Deutschtum, der Terror war unerträglich.
Schon 1918, gleich nach Entstehung des Staates Polen aus deutschen Gebieten errichteten die Polen Konzentrationslager in Szcypiomo u. Stralkowo (im Posener Gebiet) und sperrten 16.ooo Deutsche in diese ein. Durch Verdrängung und Vertreibung kamen 1 Million Deutsche ins Reich. In der Zeit von März bis September 1939 wurden 50.000 Deutsche in Polen interniert und schweren Misshandlungen ausgesetzt.
Auch 1939 wurde ein KZ in Chodzen (zwischen Leslau und Kutno) in einer ehemaligen Zuckerfabrik errichtet. Dort wurden 7000 Deutsche, darunter Frauen und Kinder, Greise und auch Krüppel inhaftiert und malträtiert.
In Bromberg wurden 5437 Deutsche Opfer der viehischen Morde von Polen. (Die Protokolle sind im Aktenstand des Bundesarchivs/Militärarchivs in Freiburg/Brg. nachzulesen!)
Das war die Vorgeschichte zum Einmarsch in Polen.
Weiter zur Vorgeschichte:
»Bei Tariowa, in der Nähe von Kolo, hat das polnische Militär auf eine große Anzahl Volksdeutscher geradezu eine Treibjagd mit Maschinengewehren veranstaltet. Man fand 130 Tote, die nach den Zeugenaussagen wie die Hasen bei einer Treibjagd über ein Feld verstreut waren.«
Der polnische Vorwurf, die Volksdeutschen hätten subversiv gegen den polnischen Staat gewirkt, ist unberechtigt. Dazu stellte der US-Historiker Professor David L. HOGGAN fest: »Die Volksdeutschen in Polen verhielten sich mit wenigen Ausnahmen streng loyal zum polnischen Staate. > nachzulesen auch in den Tagebüchern meiner Großmutter, welche noch in Lissa bis zu ihrem Tod im März 1939 unter der Herrschaft Polens leben musste.
Meine Mutter schreibt weiter:
Am 17.9.39 marschierten russische Truppen in Polen ein. Die Polen kapitulierten am 27.9.39 Ab 28.9.39 mussten die Polen, die 1919 besetzten rein deutschen Gebiete und Städte räumen und sich wieder zurückziehen. Das war keine Vertreibung!
Aus den nicht ins Reich eingegliederten Gebieten entstand das Generalgouvernement. Heute wird der Eindruck erweckt, dass die Polen gelitten haben. Gelitten? weil sie die ehemaligen deutschen Städte, die sie 1918 geraubt, Deutsche vertrieben, ihre Fabriken, Geschäfte, Häuser sich angeeignet hatten, diese nun wieder aufgeben und die deutschen Orte verlassen mußten.
Gelitten haben die Deutschen von 1918- 1939, wie schon berichtet, unter der Gewaltherrschaft der Polen!
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Vielfach wird über die Zahl der ermordeten Volksdeutschen diskutiert. Man darf den Zahlen von A. SCHICKEL Glauben schenken, der rund 5000 bis 6000 Tote angibt. Auch der polnische Historiker Janusz PIEKALKIEWICZ8 nimmt eine Zahl von 5000 bis 6000 ermordeten Volksdeutschen an.
Deutsche Quellen von 1939 geben für die Zeit vom 31. August bis 17. November 1939 eine Zahl von 5437 Toten unter den Volksdeutschen an.
Polen gab sogar selbst die Täterschaft am >Bromberger Blutsonntag zu, als am 9. September 1939 der polnische Sender in Wilna die Warschauer Bevölkerung aufforderte, sich ein Beispiel an den Bromberger Mördern der Deutschen zu nehmen und im Kampf gegen die Deutschen alle erdenklichen Mittel anzuwenden.
All dieser Haß und die tiefe Feindschaft zwischen Polen und Deutschen sind nur aus der Geschichte zu verstehen. Kurz nach der Gründung des polnischen Staates 1916-18 begannen die Polen sofort mit Krieg. Krieg gegen Rußland (1920-21), drei Aufstände (Deutschland, Krieg gegen die Ukraine und gegen Litauen, Unterdrückung der deutschen Minderheit.)
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Quelle
Auswärtiges Amt (Hg.), Dokumente zur Vorgeschichte des Krieges, Weißbuch Nr. 2, Berlin 1939; Neudruck: Mut, Asendorf 1977
Alfred M. DE ZAYAS, Die WehrmachtUntersuchungsstelle — Unveröffentlichte Akten über alliierte Völkerrechts-Verletzungen im Zweiten Weltkrieg, Universitas, München, ‚1980, S. 228 u. 235.
Alfred SCHICKEL, Deutsche und Polen, Gustav Lübbe, Bergisch-Gladbach 1984, S. 230. 7 Ebenda, S. 230 f.
Janusz PIEKALKIEWICZ, Polenfeldzug, Gustav Lübbe, Bergisch-Gladbach 1982, S. 9 f. ‚Auswärtiges Amt (Hg.),
Die polnischen Greueltaten an den Volksdeutschen in Polen, Berlin 1940; Auszüge in: Geheim. Aus dem Archiv der Reichsregierung, Mut, Asendorf 1977, S. 346
Auf den Fotos:
Foto (Bild 1) Überall lagen die meist verstümmelten Leichen der massakrierten Volksdeutschen.
Foto (Bild 2) Deutsche Soldaten finden Opfer des >Bromberger Blutsonntags. Die Volksdeutschen waren seit Anfang 1939 immer stärkerem Druck und Verfolgungen ausgesetzt worden. Internationale Journalisten überzeugen sich von den polnischen Greueltaten
In Bezug auf meinen gestrigen Beitrag (im Kommentar) zu den Niederschriften meiner Mutter, in welchem sie auch die Angehörigen unterschiedlicher Nationen erwähnt, die als Freiwillige auf deutscher Seite kämpften, möchte ich kurz Bezug auf den Frontkämpfer Léon Degrelle nehmen. Ein treuer Leser meiner Beiträge gab den Impuls dazu. Vielen Dank dafür!
Vorgänge, Geschehnisse und Inhalte zu Personen, die nicht in unseren Lehrbüchern zu finden sind, üben auf mich immer einen besonderen Reiz aus. Ihr wisst schon, eben dieses Geschehen, dass uns nicht auf Schritt und Tritt begegnet, im Kino, im Fernsehen, in Zeitschriften, in Tagblättern und in den Nachrichten präsent ist.
Wer sich ganz nah dieser für uns oft verdeckten Vorkommnisse aufhält, sie ergründet und mehr darüber wissen will, wird auch viel erfahren – im besten Fall sogar die Wahrheit. Also dieses „Phänomen“, dass Schillers Worten zufolge am Abgrund wohnt.
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Demzufolge recherchiere ich wie so oft am Abgrund.
Dieses Mal soll es darum gehen, zu erfahren wie stark auch Angehörige anderer Nationen, die unparteiisch denken können und sollten, unter dem Einfluss der englischen Propagandathesen standen.
Bezug auf die Niederschriften meiner Mutter:
„Nach dem Einmarsch der deutschen Truppen in Polen am 1.9.1939 erklärten
am 3. September 1939 Frankreich und England Deutschland den Krieg den sich die Commonwealth-Staaten Australien, Neuseeland, Kanada, Südafrika und Indien anschlossen.
Hier darf nicht unerwähnt bleiben, dass aus diesen Ländern Tausende junge Freiwillige später auch auf deutscher Seite kämpften. Es gab viele Franzosen, die die Beistandsverpflichtung Frankreichs gegenüber Polen nicht für richtig hielten.
Es entstand eine Legion von freiwilligen Franzosen, die auf der Seite der Waffen-SS in Rußland kämpfte.
Aus Australien, Neuseeland, Kanada, Südafrika (In Vaters Einheit waren auch einige) kamen zuerst die Söhne der Deutschen als Freiwillige ins Land, bald danach auch viele andere.
Spanien schickte mehrere große Einheiten. Und dann kamen die vielen Freiwilligen aus den Niederlanden, Norwegen, Schweden (Übrigens der schwedische König hatte gute Verbindung zu Hitler, er bekam von ihm ein teures Auto geschenkt), Dänemark und vielen anderen Ländern, auch aus Indien, es waren Moslems dabei (sogar in Vaters Einheit), Inder habe ich mit einer Kameradin in Verona kennen gelernt. Eine große Einheit, die der Onkel von Arafat anführte, war ebenfalls zu Hilfe geeilt.“
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Nun aber zurück zur Léon Degrelle, der am 15. Juni 1906 in der belgischen Provinz Luxemburg geboren wurde. Er war der Älteste in einer Familie mit sieben Kindern. Er besucht die Jesuitenschule (die er später als elitär bezeichnete) und schließt das Studium der Rechtswissenschaften ab.
In der Familie Degrelle waren durchschnittlich über vier Jahrhunderte hinweg 8 Kinder in der Familie. Sein Vater war viele Jahre lang ständig Abgeordneter. Die Familie seiner Mutter stammt aus Grevenmacher an der Mosel. Degrelle starb am 31. März 1994 in Malaga Spanien.
Léon Degrelle – SS-Standartenführer und Eichenlaubträger – kämpfte als Kommandeur der 28. SS-Division „Wallonien“ zusammen mit 600.000 anderen Ausländern an deutscher Seite. Er war Träger des Goldenen Verwundetenabzeichens, der Nahkampfspange in Gold und Vertrauter Adolf Hitlers.
In den Jahren 1926-1929 wächst seine Idee (Christus-Rex) eines vereinten Europa im Geiste des christlichen Abendlandes mit Frontstellung gegen den anglo-amerikanischen Kapitalismus und den sowjet-russischen Bolschewismus.
Später gründet er einen Flämischen Nationalverband und lässt die Rexisten im Jahr 1935 als Partei registrieren.
Es gab eine Zeit, da galten die Flamen als Grenzwächter des Germanentums gegenüber Feinden aus dem Süden und Westen. Doch dazu an anderer Stelle mehr.
Aufgrund der Aktivitäten in Verbindung mit dem Flämischen Verband, wurden von belgischer Seite die Häuser sämtlicher Mitglieder des Verbandes verwüstet, Listen mit ihren Namen verbreitet und am 8. Juli 1944 wurde Léon Degrelles Bruder ermordet.
Am 14. Dezember 1945 wurde Léon Degrelle in Belgien in Abwesenheit zum Tode verurteilt.
1946: Die Alliierten kidnappen Degrelles Familie und foltern ein Mitglied nach dem anderen zu Tode, um ihn zur Aufgabe zu erpressen, u.a. seine Mutter, seinen Vater, seinen Schwager und seine Ehefrau Marie-Paule, die wegen des „Verbrechens“, mit ihm verheiratet zu sein, von einem „ordentlichen“ belgischen „Gericht“ zu zehn Jahren Zuchthaus verurteilt worden ist. Degrelles jüngere Kinder werden einer brutalen Gehirnwäsche unterzogen und unter fremden Namen in alle Welt zerstreut.
1992 erscheinen seine Memoiren „Denn der Hass stirbt“ – Erinnerungen eines Kriegsfreiwilligen aus Belgien.
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Léon Degrelle ist ohne Zweifel ein Kopf in der Weltpolitik – nicht frei von Widersprüchen und gewiss ein streitbarer Charakter. In Brüssel hielt er an fünf aufeinanderfolgenden Abenden eine Rede – kaum einer weiß davon.
Seine Bücher waren lange Zeit verboten und dürfen nicht öffentlich angeboten werden. Lebendige und dramatische Kriegserinnerungen aus der Perspektive eines Frontkämpfers sind nicht erwünscht.
In seinem Buch „die verlorene Legion“ beschreibt er mitreißend den Marsch seiner Wallonen nach Russland hinein, über den Dnjestr und Dnepr, über Donez und Don in die Berge des Kaukasus. Er schildert Motivation und Ziele der europäischen Freiwilligen im Kampf gegen Bolschewismus und Stalinismus.
Natürlich begegne ich während meiner Recherchen zur Person Degrelle mehr als einmal diesen Begrifflichkeiten, die uns von klein auf bis in die Gegenwart in die Köpfe gehämmert wurden, und zwar so oft, dass einem schwindlig werden kann.
Wer die Vorgänge der Gegenwart aufmerksam verfolgt, weiß gut, wie schnell man „zu etwas“ verunglimpft werden kann. Allein das Kürzel „Leugner“ kommt mittlerweile auf allen erdenklichen Ebenen zum Einsatz, vor allem auf Ebenen, die den vorgegebenen „politisch-korrekten“ Rahmen verlassen haben. Doch nur, wer genau hinschaut, und sich nicht in Bequemlichkeit und Oberflächlichkeit suhlt, wird begreifen.
Nichts ist in Stein gemeißelt. Doch muss es erlaubt sein, sich ein allgemeines Bild von den damaligen Ereignissen machen zu können. Von einseitiger Bücherlesung halte ich nichts.
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Hier ein weiterer Beitrag https://undinepeter.blog/2023/09/11/karl-roos-zu-unrecht-beschuldigt-abgeurteilt-hingerichtet/ zu einem anderen Vorgang. Ich werde mich wohl in Zukunft noch mehr mit einzelnen Personen befassen, denen Unrecht geschah, Personen, die in den Geschichtsbüchern nicht oder gar nicht erwähnt werden, obwohl sie sich verdient gemacht haben, oder einfach nur politisch aus dem Raster fallen, weil sie der vorgegebenen „Linie“ nicht Folge leisten und ins „elitäre Bild“ passen.
Bevor ein nächster Videobeitrag (https://youtu.be/f6YNEVms6FE?si=ZMVZlivq1noD_gq1 ) – gelesen aus den Tagebüchern meiner Mutter öffentlich geht, noch schnell ein Blick auf den letzten dazu erstellten Beitrag, damit wir den Faden nicht verlieren.
Anschließend lese ich aus dem persönlichen Geschehen ab dem 1. September 1939.
Ich zitiere aus den Niederschriften:
„Nach dem Einmarsch der deutschen Truppen in Polen am 1.9.1939 erklärten
am 3. September 1939 Frankreich und England Deutschland den Krieg den sich die Commonwealth-Staaten Australien, Neuseeland, Kanada, Südafrika und Indien anschlossen.
Hier darf nicht unerwähnt bleiben, dass aus diesen Ländern Tausende junge Freiwillige später auch auf deutscher Seite kämpften. Es gab viele Franzosen, die die Beistandsverpflichtung Frankreichs gegenüber Polen nicht für richtig hielten.
Es entstand eine Legion von freiwilligen Franzosen, die auf der Seite der Waffen-SS in Rußland kämpfte.
Aus Australien, Neuseeland, Kanada, Südafrika (In Vaters Einheit waren auch einige) kamen zuerst die Söhne der Deutschen als Freiwillige ins Land, bald danach auch viele andere.
Spanien schickte mehrere große Einheiten. Und dann kamen die vielen Freiwilligen aus den Niederlanden, Norwegen, Schweden (Übrigens der schwedische König hatte gute Verbindung zu Hitler, er bekam von ihm ein teures Auto geschenkt), Dänemark und vielen anderen Ländern, auch aus Indien, es waren Moslems dabei (sogar in Vaters Einheit), Inder habe ich mit einer Kameradin in Verona kennen gelernt. Eine große Einheit, die der Onkel von Arafat anführte, war ebenfalls zu Hilfe geeilt.
Sie trugen die Uniform der SS, nur die Spiegel hatten eine andere Farbe. Ihre Einsätze lagen hauptsächlich in den KZ ´s (Name der Truppe weiß ich nicht mehr, vielleicht kann man den aus den geheim gehaltenen Dokumenten erfahren).
Vor einiger Zeit hat sogar eine Zeitung davon berichtet.
General Wlassow mit seiner russischen Armee, gab ebenfalls Deutschland seine Unterstützung. Im Hauptquartier gab es die Dienststelle “Fremde Heere Ost”. Hier wurden die Einsätze mit den Offizieren der verschiedenen Einheiten besprochen und festgelegt und die Meldungen von den erfolgten Einsätzen über Funk, Fernschreiben und Telefon empfangen.
Nicht vergessen Frankreich und England hatten Deutschland am 3. September 1939 den Krieg erklärt und damit überhaupt erst die Voraussetzung für den Zweiten Weltkrieg geschaffen!
Auch war Deutschland zum Ärger Englands und Frankreichs wieder wirtschaftlich stark und dies ohne Kolonien und ohne jegliche Hilfe aus dem Ausland. – Das Volk hat mit eigener Kraft das Unmögliche möglich gemacht. Den Deutschen war es gelungen mit Fleiß, Disziplin, Ordnung und Moral, Wirtschaftlichkeit, Beharrlichkeit und großer Ausdauer enorme Leistungen zu vollbringen.
Deutschlands größter Ruhm war nicht NIE zu fallen, sondern jedes Mal wieder aufzustehen, wenn es von den Feinden zu Fall gebracht wurde.
Auf meinem Schreibtisch türmen sich Impulse in Form von Literatur, Zeitungsausschnitten, Niederschriften einer Erlebnisgeneration und unzähligen Zitaten.
Dazu immer wieder der Blick in das recht üppig gefüllte Bücherregal.
Seit vielen Jahren ruht dort das „Foucaultsche Pendel“, ein Roman von Umberto Eco. Der Schriftsteller ist bekannt für seine Romane, die von so mancher Verschwörung zur nächsten huschen.
Eindeutig zweideutig!
Zumindest lässt er dem Leser genügend Raum für‘s eigene Urteilsvermögen. Mir geht es jetzt aber nicht darum die Person Eco zu bewerten, vielmehr ist es diese Inspiration, die er nun mal ohne Zweifel über seine Werke liefert. Eigentlich ganz einfach: Man nehme ein Buch, erforsche es, und suche sich daraus seine eigenen Ansichten zusammen, welche sich verstreut vor dem Leser auftun.
Wer mich kennt, weiß, dass ich ja eher so der faktenbezogene Typ bin, Vorgänge müssen für mich greifbar sein. Zudem möchte ich auch in der Lage sein, sie für mich schlüssig erklären zu können.
Zwischen Fakten und Fiktion – bilden wir uns eine Meinung.
Lange Rede, kurzer Sinn
Ich gelange also auf diesem Weg zu „Protokollen“, die erstmals 1897/98 erschienen sind und später als die erfolgreichste „Fälschung“ aller Zeiten deklariert werden. Auch Eco beschäftigen diese Protokolle.
Darüber betrete ich einen Raum mit Vorgängen, die noch gar nicht solange zurückliegen bis hin zum gegenwärtigen Geschehen. Als eher faktenbezogener Mensch, muss ich an dieser Stelle das Buch weglegen und mich etwas Anderem widmen.
„Die Geschichte ist das Reich der Fälschung, der Lüge und der Dummheit“
Indes geben historische Prozesse (ihrer Überlieferung nach) Aufschluss und stellen Zusammenhänge her. Und die lassen tief blicken.
Jetzt hilft nur der Griff zu den Erlebnisberichten und zu den damit in Verbindung stehenden (bis heute) ungeklärten (Kriegs)verbrechen.
Das sind die Dinge, die wirklich Aufschluss geben. Dort liegen die Antworten auf all unsere Fragen und das vermeintlich Unerklärliche.
Alles andere (wie beispielsweise ein Roman) bleibt eine Inspiration, vermittelt im Verschwommenen und obliegt stets der Auslegung durch die Mächtigen, deren Protokolle längst in die Umsetzung gegangen sind – Protokolle, die der arglose, naive und vertrauensselige Deutsche bezweifeln wird. In der Geradheit seiner Seele kann er sich nicht vorstellen, dass soviel List, Tücke und Bosheit in Menschenhirnen wohnen könnte. Und doch sollten ihn die bitteren Erlebnisse der letzten Jahrzehnte anregen, seine Vorstellungen von allgemeiner Menschenliebe und Völkerverbrüderung einer gründlichen Nachprüfung zu unterziehen.
Und so lese ich von den besonderen Narrenfreiheiten gewisser Personen, von der Zweigleisigkeit in der Gesetzgebung, von einer verfehlten, ja deutschfeindlichen und menschenverachtenden Politik. Darüber untermauert sich das Wissen zu diesen “Werte-Ideologen“ und der langehegten Tradition der Amerikaner. Ihr wisst schon: Diese Wesensart, die sich bis heute über Generationen hinweg erhalten und fortgesetzt hat.
Recht, Freiheit, Demokratie und Menschenwürde werden nur nach den politischen und wirtschaftlichen Interessen der Amerikaner und Briten ausgelegt und vertreten. Die Bedürfnisse und Lebensfragen der anderen Völker spielen dabei nur eine vordergründige Rolle.
Zwischen Fakten und Fiktion ist das ein Fakt!
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Wenn man genau hinschaut: Nahezu jede Epoche trägt die gleiche Handschrift, wenn es um Entvölkerung und Verarmung eines Volkes geht…
„Obwohl Varus von Segestes (dem Vater von Thusnelda) immer wieder vor Arminius gewarnt wurde, schenkte er diesem nach wie vor sein ganzes Vertrauen.
Als er eins – es war im Herbst des Jahres 9 n. u. Z. – mit drei römischen Legionen durch den schluchtenreichen Teutoburger Wald zog, fielen die Germanen unter Führung des Arminius über die Römer her, umzingelten sie von allen Seiten und verfolgten sie Tag und Nacht.
Die Scharen der Germanen wurden immer zahlreicher, die Masse der Römer schmolz immer mehr zusammen. Am dritten Tag strömten Regengüsse hernieder, und ein furchtbarer Sturm erhob sich. Nun war es ein leichtes, auch den Rest der Feinde zu vernichten. Als Varus, schwer verwundet, die Schlacht verloren sah, stürzte er sich in sein Schwert.
Germanien war frei!
Der Eindruck in Rom war niederschmetternd. Der Kaiser Augustus zerriss seine Toga und reif schmerzerfüllt aus: „Varus, Varus, gib mir meine Legionen wieder!“
Man fürchtete bereits , dass Arminius auch das keltische Gallien zum Aufstand gegen das Römerreich aufreizen würde.
Aber germanische Uneinigkeit hinderte ihn daran, seinen Erfolg weiter auszubauen.
Einige Jahre später musste er gegen den Markomannen-König Marbold zu Felde ziehen, der in Böhmen ein Reich gegründet und mit den Nachbarvölkern einen gefährlichen Bund geschlossen hatte.
Arminius siegte, aber die Machtfülle, über die er nun gebot, erregte die Eifersucht und den Argwohn der Adelsgeschlechter.
Im Jahr 21 wurde er von seinen eigen Verwandten ermordet. Sein Bild aber wird zum Heldenideal der Nachwelt, und bald woben Sage und Dichtung ihre Schleier um seine Persönlichkeit.
Tacitus schrieb ihm die bewundernde Grabschrift: „Der Befreier Germaniens, im Kampfe unbesiegt!“
Ob nicht Arminius das Urbild zum Siegfried der deutschen Sage ist?
In immer breiteren Scharen drängten die Bewohner der germanischen Wälder nach Süden und Südwesten.
In schweren Kämpfen überwanden sie dabei die dort noch ansässigen Kelten. So wurden Rhein und Donau erreicht, der Rhein sogar stellenweise, zumal in seinem Unterlauf, überschritten.
Der Heerkönig Ariovist suchte mit seinen Sweben über den Oberrhein nach Gallien vorzudringen, wurde aber von Cäsar 58 v. u. Z. bei Mühlhausen im Elsass geschlagen und musste sich wieder zurückziehen. In achtjährigen Kämpfen eroberte Cäsar dann ganz Gallien und machte es zu einem festen Bollwerk gegen die Germanen.
Die Schlacht im Teutoburger Wald
Der römische Kaiser Augustus ( 31 v. u. Z. bis 14 n. u. Z) beschloss, das Land zwischen Rhein und Elbe zu unterwerfen, um den Rhein als Grenze gegen die Germanen zu sichern.
In wiederholten Kriegszügen stießen die römischen Soldaten bis zur Elbe vor. Germanien galt als römische Provinz und erhielt einen Statthalter. Er hieß Varus. Dieser war vorher Statthalter in Syrien gewesen.
„Arm kam er in das reiche Land, und reich verließ er das arme Land.“ – so das Urteil über seine Verwaltung.
Die Germanen glaubte er ähnlich behandeln zu können. Er bedrückte sie auf alle mögliche Weise. Ein dumpfe Gährung ging durch das Volk, und alle sehnten sich nach der Befreiung von dem verhassten Joch.
Die Rettung kam von Arminius.
Arminius war der Sohn eines Cheruskerfürsten. Wie so viele germanische Adelssöhne war er in jungen Jahren in das römische Heer eingetreten und hatte das römische Bürgerrecht und die Ritterwürde erlangt.
Nach seiner Rückkehr in die Heimat gewann er die meisten Fürsten Mitteldeutschlands für seinen Plan, die römische Herrschaft abzuschütteln. Nur einer der Cheruskerfürsten, Segestes, stand auf seiten der Römer. Er hatte eine Tochter namens Thusnelda, die dem Arminius heimlich verlobt war. Als dieser um sie warb, aber abgewiesen wurde, entführte er seine Braut mit ihrem Einverständnis.
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Morgen geht es dann weiter: „Arminius entführt Thusnelda“ (8 n. u. Z. )
Meine Empfehlung (Film): schaut „Barbaren“ eine Netflix-Historienserie über 2 Staffeln.
…und dort ein Geheimnis bewahrt: Die Menschen werden im Schnitt 100 Jahre alt, sie kennen keinen Krebs, kein Nervenleiden, sie sind gesund und bis in das hohe Alter körperlich fit und arbeitsfähig. Sie haben ein natürliches Abwehrsystem gegen Herzkrankheiten, Diabetes, Bluthochdruck und Allergien.
Auffällig sind die blauen Augen und die helle Haut, weshalb Anthropologen und andere Forscher rätseln, woher sie stammen.
Alles nur vom Hörensagen?
Mitnichten.
Bei einzelnen Geschichten mögen sich zunächst Zweifel auftun. Doch sind es gleich mehrere Wissenschaftler, die übereinstimmend in unterschiedlichen Zeiten berichteten. Ebenso geben Aufzeichnungen, Dokumente und Urkunden (meist kirchliche Stammbücher) Aufschluss über Herkunft und Leben des Volkes
Die gängigste Vermutung ist, dass dieses einzigartige Volk griechische Wurzeln hat – Alexander der Große hatte diesen Landstrich vor gut 2.000 Jahren erobert. Es ist also durchaus möglich, dass die Nachfahren seiner griechischen Truppen sind. Tatsächlich haben sie Symbole, Riten, eine Geschichte und möglicherweise eine DNA, die auf die alten Griechen zurückgehen. Eine andere Hypothese lautet, dass die Kalash ein indo-arischer Stamm sind, und schon sehr viel länger dort leben.
Mitten im Hochgebirge Pakistans offeriert sich ein wunderschönes, weitläufiges und fruchtbares Tal – das Hunza-Tal, die Landschaft ist atemberaubend schön.
Dünne Höhenluft, Tausende Meter über dem Meer, Berge so hoch und gewaltig, dass ihre riesigen Schatten schon am Nachmittag die Erde verschlucken. Überall finden sich große Körbe, bis zum Rand mit getrockneten Aprikosen, Walnüssen und Mandeln gefüllt. „Greifen sie zu, greifen sie zu. Das ist gut für die Gesundheit, das hält jung!“
Hoch im Norden Pakistans, wo das unendlich Blau des Himmels auf die leuchtend grünen Felder mit Obstbäumen trifft, werden die Menschen aber nicht nur steinalt – sie blicken auch auf eine interessante Vergangenheit zurück.
Nicht immer ging es in diesem Tal so friedlich zu. In früheren Zeiten waren die Hunzukutz mutige Krieger. Der Wohlstand rührt vor allem aus deren Lage an den Hochgebirgswegen. Vorbeiziehende Karawanen zahlten den Hunzukuts Angaben für die Möglichkeit der Überquerung der schmalen Gebirgspfade. So erlangte das kleine Volk einen gewissen Wohlstand und kam zu Waren aus aller Welt.
Niemals wurden sie von Siegern unterjocht. Sogar die Briten, die (nicht nur) ganz Indien unterwarfen und kolonialisierten, konnten 1889 Hunza nicht wirklich erobern.
1892 gelang das mit großer Anstrengung, doch zogen die Briten bald wieder ab, es hatte keinen Sinn. Die Hunzukuts waren sich selbst überlassen und lebten seitdem in Selbstverwaltung – wenngleich das Tal heute zu Pakistan gehört. Der Fürst, der „Mir“ war nach China geflüchtet.
Mit dem Bau des Karakorum Highway 1978 kamen plötzlich auch Reisende und sogar Touristen in das Tal. So besuchten auch Ärzte und Wissenschaftler die Hunzukutz, um herauszufinden, was dran ist, an den Berichten von einem Volk der supergesunden Methusalems.
Interessantes auf einen Blick
Das Volk der Hunza lebt jenseits islamischer Glaubensprinzipien
Kultur und Lebensart unterscheiden sich deutlich von den benachbarten muslimischen Gemeinschaften. Sie feiern drei große Feste im Jahr. Dann tanzen sie zu Trommelklängen und trinken selbstgemachten Wein. Sie verehren diverse Götter und Geister und bringen ihnen zu den Festen Opfer und Gaben dar. Zu diesen Anlässen wählen die jungen Frauen und Männer zudem ihre Ehepartner aus.
Frauen dürfen nicht nur ihren Mann selbst wählen, sondern sich auch scheiden lassen oder weglaufen
Sie pflegen besondere Bestattungszeremonien. Der Tod wird meist als freudiges Ereignis gefeiert, weil er als Vereinigung der Seele mit ihrem Schöpfer gesehen wird. Statt die Toten zu betrauern, werden sie mit Gesang und Trommeln verabschiedet und für ihre letzte Reise mit Nahrung versorgt. Ihr Besitz liegt während der Zeremonie neben ihnen. Nach tagelangen Ehrungen wird der Tote zu seiner letzten Ruhestätte überführt.
Die geographische Lage und die Art des Geländes im Hunzatal macht Weidewirtschaft mit Rindern weitgehend unmöglich, weshalb sich die Hunzukuc auf Geflügel und Ziegen beschränken. Fleisch, aber vor allem Milch und Milchprodukte gehören zur traditionellen Ernährung.
Sie werden bis zu 120 Jahre alt, und es ist keine Seltenheit, dass ihre Frauen noch im Alter von 70 oder 80 Jahren gebären. In jedem Lebensalter halten sei ihre Vitalität, Gesundheit und Kraft aufrecht. Das hört sich fast schon märchenhaft an – entspricht aber der Realität.
Das indigene Volk der Tsimane gilt bisher neben dem Hunza-Volk als die gesündeste Menschenpopulation. Die Bolivianer lebten jahrelang abgeschottet und haben sich nur von dem ernährt, was selbst angebaut wurde.
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Quelle:
Aus der Zeitschrift Entwicklung und Zusammenarbeit 2019 mit einem Bericht von Mawish Gul aus Islamabad
Ralph Bircher: „Hunza – das Volk, das keine Krankheit kennt.“
+++ Unternehmen Patentraub – eine Geheimgeschichte (nach Friedrich Georg) +++
In den Tagebucheinträgen meiner Mutter stolpere ich mehr als einmal über Aussagen zum „geheimnirsumwobenen“ Patentraub 1945.
Bis heute wird weltweit verschwiegen, dass die USA ihren steilen Aufstieg vom technisch weitgehend veralteten Massenhersteller, der keine Grundlagenforschung betrieben hatte, zur „einzigen Weltmacht“ nach 1945 dem aus dem vollkommen besetzten Deutschland gewaltsam mitgenommenen geistigen Eigentum verdanken.
Um die Gegenwart zu verstehen, muss man in der Vergangenheit blättern.
Und so tasten wir uns, beginnend in der Stein- und Metallzeit (Bronze/Eisen) über die Jahrhunderte darauf an das gegenwärtige Geschehen heran. Dabei wird dem aufmerksamen Beobachter und Leser nicht entgehen, dass sämtliches Geschehen über die jeweiligen Epochen miteinander verwoben ist.
Seit hunderten von Jahren äußert sich die Faszination der westlichen Welt für Technologie in großen Reichtumswellen, die besonders die Eliten reich belohnten und belohnen.
Zweimal in der modernen Geschichte wechselte bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts das jeweilige technologische Zentrum der westlichen Welten diesen Ort: von Holland Mitte des 18. Jahrhunderts nach England und von England Ende des 19. Jahrhunderts nach den USA und Deutschland.
In den zwanziger Jahren des vorigen Jahrhunderts betraf die vierte große Technologiewelle des Industriezeitalters vor allem Automobile, Rundfunk, Fernsehen, Kino und Flugzeuge. Sei versandete vorzeitig im Weltbörsenkrach 1929 und konnte sich erst im Gefolge des Zweiten Weltkrieges entfalten.
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Die wenig feinen Methoden der „Befreier“
Der militärische Sieg der Alliierten über Deutschland 1945 und die Besetzung des Reichsgebietes hatten auch die Folge, dass vor allem die USA anschließende Hunderttausende deutscher Patente, Erfindungen und Gebrauchsmuster beschlagnahmten und entschädigungslost enteigneten.
Tausende von US-Spezialisten kamen im Frühjahr 1945 dicht hinter der Front ins Reich und durchkämmten die deutschen Betriebe nach neuen Maschinen, Verfahren und technischen Erfindungen.
Dem nicht genug: Außer der vollständigen Wegnahme von Hunderttausenden von deutschen Patenten, Gebrauchsmustern und Entwicklungsskizzen nahmen die Amerikaner dazu noch Tausend von deutschen Forschern und Technikern einfach mit, die dann jahrelang zur Forschungsarbeit und zur Bedienung der neuen deutschen Geräte in den USA gezwungen wurden.
Schweigsamen deutschen Erfindern drohte noch 1948 die Todesstrafe, wenn sie ihre Geheimnisse nicht verraten wollten.
Fakt ist auch, dass die Zahl der 1945 in Berlin eingepackten Patente nachweislich viel zu niedrig angegeben wird.
Tatsächlich geht man davon aus, dass der Wert von den USA aus Deutschland mitgenommenen Patente und Erfindungen so astronomisch ist, dass niemand aus Wirtschaft und Politik darüber sprechen darf.
Dieser Raubzug war schon einige Jahre vorher von Washington generalstabsmäßig geplant worden.
Warum aber, waren die deutschen Patente und Entwicklungen für die USA so wichtig?
Man hatte erkannt, dass die Deutschen den Westmächten in der Grundlagenforschung und in der Entwicklung neuer Ideen auf fast allen Gebieten der modernen Wissenschaften und Technikbereiche um Jahre voraus waren.
Nur durch den Raub deutschen Wissens und jahrelanger Zwangsarbeit deutscher Wissenschaftler und Techniker in den USA war es möglich, dass die Vereinigten Staaten ihre Wirtschaft und Rüstung auf neue Grundlagen stellen und an die Spitze der Entwicklung kommen konnten.
Die amerikanische Führung hatte früh bemerkt, dass das Deutsche Reich in Wissenschaft und Technik den anderen Nationen um Jahre voraus war und eine unglaubliche Fülle neuer Forschungsergebnisse und Verfahrensweise zu bieten hatten.
Voller Argwohn sah man auf die Vorgänge im Deutschen Reich, Überall wichtige Anlagen zur Herstellung synthetischer Treibstoffe aus dem Boden gestempelt wurden. Was nützten da der Besitz und die Kontrolle aller Erdölquellen, wenn es in den Modus kommen sollte, aus Stein Kohle, Braunkohle, Gas, Ölschiefer und Ölsand synthetisches Benzin herstellen?
Die Verfahren an sich waren nicht neu. Bereits 1931 hatte Carl Bosch und Friedrich Bercıus den Chemie-Nobelpreis für ihre Beiträge zu den technisch wichtigen Hochdrucksynthesen erhalten, Friedrich BERGIUS speziell für die Kohlehydrierung.
Im Frühjahr 1945 wurde die Treibjagd auf die IG-Farben und ihre Schätze eröffnet. Am 23. März 1945 wurde ein Vorausteam von fünfzig Englische und amerikanische Prüfer wegen der unmittelbar davor Stehende Eroberung des IG-Farben-Komplexes in Ludwigshafen Oppau in Alarmbereitschaft versetzt. Das Team verließ sofort London mit dem Flugzeug, verbrachte die erste Nacht in Versailles und reiste dann mit Waffenträgern über Nancy nach Ludwigshafen. Auf jedes Fahrzeug wurden sieben Prüfer verteilt, ihr Gepäck wurde in Anhängern mitgeschleppt.
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Unter Leitung ausdrücklicher Genehmigung von US-Präsident Truman kam es nach Kriegsende zum größten Technologieraub aller Zeiten. Höchste amerikanische Gremien hatten vorher die Operation zur Ausbeutung der deutschen Wirtschaft und Technik von langer Hand gemeinsam generalstabsmäßig geplant und durchgesetzt.
Wenn ihr mehr darüber erfahren möchtet:
Friedrich Georg beschreibt in seinem Buch „Unternehmen Patenraub 1945“ ausführlich Vorbereitung, Durchführung und Folgen des größten „Patenklaus“ der Geschichte.
Im Einzelnen werden für die verschiedenen Sachgebiete an vielen Beispielen mit Nennung der Verantwortlichen die Vorgänge des alliierten Diebstahls deutschen geistigen Eigentums und der Zwangsverpflichtung deutscher Forscher und Techniker geschildert.
Es zeigt sich, dass die modernen Neuerungen wie Farbfernsehen und Transistortechnik, Raumfahrt und Raketen, Überschallflug und Computer auf deutsche Erfahrungen und Entdeckungen zurückgehen, mit denen die US-amerikanische Wirtschaft anschließend Milliardengewinne machte.
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Quelle:
Veröffentlichungen des Instituts für Nachkriegsgeschichte Band XLII
In Verbindung mit zahlreichen Gelehrten des In- und Auslandes herausgegeben von Wigbert Grabert.
Das Jahr 113 v. u. Z. bedeutet den Beginn der germanischen Geschichte. Zum ersten Mal erscheinen germanische Stämme im hellen Licht der Überlieferung.
Gewaltige Sturmfluten des Nordmeeres hatten wiederholt ganze Stücke der Küste hinweg gerissen und weite Teile des Landes überschwemmt.
Der Raum wurde zu eng für die wachsende Bevölkerung, angeborene Abenteuer- und Wanderlust kamen hinzu, und so zogen die Kimbern aus ihrer alten, unwirtlichen Heimat aus, mit Weib und Kind und all ihrer Habe, mit Rossen, Rindern und Herden – dem sonnigen Süden zu, nicht als beutegierige Räuber, sondern als landsuchendes Volk.
In der Gegend des heutigen Kärntens stießen dann zum erstenmal Germanen und Römer zusammen.
Mit einem Sieg eröffneten die Germanen ihre Bahn, das römische Herr, dass sich ihnen entgegenstellte, wurde völlig vernichtet.
Schrecken ergriff das römische Volk. Aber trotz ihres Sieges drangen die Kimbern nicht weiter in das römische Reich ein, sondern wandten sich zum Rhein, wo sie sich mit den Teutonen vereinten, ihren ehemaligen Nachbarn, die ebenfalls umherirrten.
Zusammen durchzogen sie nun Gallien zwischen Rhone und Pyrenäen. Vergeblich versuchten die Römer sie aufzuhalten, in wiederholten Schlachten wurden sie abermals geschlagen.
In dieser höchsten Not wurde Marius zum römischen Feldherren gewählt. Inzwischen waren die Kimbern und Teutonen wandernd und kämpfend bis nach Spanien gelangt, aber wieder zurückgeflutet, um schließlich doch nach Italien zu streben.
Wohl wegen der Schwierigkeit des Alpenüberganges trennten sich die beiden Völker.
Und getrennt wurden sie beide von Marius in furchtbaren Schlachten vernichtet. Zuerst die Teutonen bei Aquä Sextiä (heute Aix), 100 v. u. Z. , und im folgenden Jahr die Kimbern bei Vercellae (zwischen Turin und Mailand).
So war die erste germanische Welle gebrochen. Doch hinter ihr wogte das Meer.
Morgen geht es dann weiter bis zum Beginn der Schlacht im Teutoburger Wald. Zuvor lest ihr noch wie Cäsar ganz Gallien zum Bollwerk gegen die Germanen machte.
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Text +Sammelbild aus „Deutsche Geschichte“ von Albert Thümmel.