Wie auch schon im vergangenen Jahr unternehmen wir eine Reise durch das ostdeutsche Land und wandeln auf den Spuren unserer Vorfahren. Die Bilder stehen gewiss im Vordergrund und doch sollten wir „nachlesen, was die Menschen dort verloren haben, was ihnen genommen wurde und welch großes Leid sie erfahren haben.
• Diese Beiträge führe ich einem grausamen Geschehen voran, dass sich am 13. März zum 81. Mal jährt. Mit dieser Reihe möchte ich das Schöne in unsere Erinnerung zurückrufen, und zugleich ein ehrendes Gedenken an die Menschen bewahren, die alles verloren haben, viele darunter auch ihr Leben.
Ich werde versuchen, auch ein oder zwei Erlebnisberichte hinzuzufügen, die verdeutlichen, was die Menschen erleiden mussten.
Zeigt mir die jungen Menschen, die um die Geschichte unseres Volkes wissen. Wer von ihnen kennt die Tragödien, die Schicksale, wissen um das Tun, die Anstrengungen und die Kraft ihrer Vorfahren? Von den Zusammenhängen einer sprachlichen Ur-Verwandtschaft mal ganz zu schweigen. Ich möchte behaupten, vielleicht 10 Prozent. Das sind dann etwa die 10 Prozent, die in den Genuss der Aufklärung mittels ihrer Familie gekommen sind. Und selbst da fallen noch einige hinten runter. Ein trauriges Resümee, denn würden sich viel mehr aus unserem Volk ihrer Vergangenheit und ihrer Wurzeln bewusstwerden, würden sie das Erbe, dass sie angetreten haben, mehr zu schätzen wissen.
In dem Bildband „Bilder aus Ostpreußen“ spricht Werner Buxa in seinem Vorwort vielen Menschen, den ihre Heimat auf so menschenunwürdige Art und Weise genommen wurde, aus der Seele.
So heißt es in seinem Vorwort: „Dies Buch habe ich mir von der Seele geschrieben in einer Zeit, die so reich war an Versprechungen und so arm an Hoffnungen , die angefüllt war mit Wortbrüchen und Enttäuschungen, so verlassen von mutigen Einstehen für Menschenwürde und Menschenrecht, und die verloren war in der Mißachtung der Heimat als Hort gottverbundenen Menschseins.
Ich fand Menschen aus Ostpreußen, die in liebevoller Sorgfalt und mit rührender Hingabe lange nach der Vertreibung das Bild unserer Heimat wiedererstehen ließen und diese unschätzbare Arbeit ihren Heimatkreisgemeinschaften, den Heimatstuben und Archiven zur Verfügung stellten.
Es sei uns zur Aufgabe gestellt, dem Leben der Menschen in Ostdeutschland nachzuspüren. Denen, die sich retten konnten und jenen, die mit ihrer Heimat untergingen.
Das Land > hier Ostpreußen <mit seinen dunklen Wäldern und tausend Seen, mit den wandernden Dünen, den blinkenden Haffen,, den meerumbrandeten Küsten, dem goldenen Bernstein, den pferd- und viehbestandenen Weiden und fruchtbaren Getreideschlägen, den wehrhaften Burgen und Kirchen, den vertrauten Städten, verträumten Dörfern und den stolzen Gütern soll dieser Bildband unauslöschliche Darstellung erfahren.
Heute findet ihr hier eine (erste) kleine Auswahl zu eindrucksvollen Bildern., die manchmal mehr ausdrücken können als Worte.
In den nächsten Tagen, werde ich immer wieder einige dieser bemerkenswerten Aufnahmen einstellen, damit das Geschehen nie vergessen wird. Vornehmlich Bilder aus Ostpreußen, Westpreußen, Pommern, Hinterpommern und Ostbrandenburg, aber auch Schlesien und das Sudetenland sollen nicht unerwähnt bleiben. Zudem gibt es auch einige Aufnahmen vom Leben damals zwischen Weichsel und Warthe.
Bilder und Textauszüge aus „Ostpreußen – Dörfler Zeitgeschichte“
Sowjetische Greueltaten – zunächst ein Zeitungsartikel vom 13. März 1990.
„In einem Wald bei Fünfeichen wird ein Massengrab mit Opfern eines sowjetischen Internierungslagers entdeckt. Später finden Soldaten der DDR weitere Gräber. Verantwortlich für die elf Lager in Ostdeutschland (Bautzen , Hohenschönhausen, Buchenwald, Frankfurt/Oder, Fünfeichen, Jamlitz, Ketschendorf, Mühlberg, Sachsenhausen, Torgau und Weesow) war der sowjetische Geheimdienst NKWD (»Narodny Kommissariat Wnutrennich« Volkskommissariat für Innere Angelegenheiten).
Die Konzentrationslager bestanden bis weit in die 1950er Jahre hinein.
Im Juli 1990 werden auf Basis sowjetischen Archivmaterials erstmals genaue Zahlen vorgestellt. Danach internierte der NKWD in Ostdeutschland 122 671 Menschen. 42 889 Männer, Frauen und Kinder fielen Krankheiten und Seuchen sowie Unterernährung zum Opfer. 756 Menschen wurden nach Urteilen sowjetischer Militärtribunale erschossen. 12 770 mussten die Fahrt in die Sowjetunion antreten. Nur 45 262 Häftlinge kamen wieder frei, weitere 14 202 wurden der DDR übergeben.
Den Sowjets diente ähnlich wie den West-Alliierten die Direktive Nr.8 des Kontrollrats als Grundlage für die Internierungen. Danach sollten unter anderem „Nazis“ festgenommen werden, aber auch Deutsche, die „für die Ziele der Alliierten als gefährlich gelten“.
Mit der dehnbaren Formel konnte in der sowjetischen Zone nun quasi jeder als Verdächtiger verhaftet werden: Großgrundbesitzer, Fabrikanten, Wissenschaftler, Juristen, Zeugen Jehovas, Sozialdemokraten, die sich der Vereinigung mit der KPD widersetzten, und auch oppositionelle Kommunisten; selbst Kinder kamen als ehemalige Angehörige der „Hitler-Jugend“ in die Lager.“
Wie die Grausamkeiten an unserer deutschen Bevölkerung unter dem Siegel der Verschwiegenheit geführt werden.
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Meine Mutter berichtet wie folgt (Auszug aus „Das Bernsteinfenster“): „Langsam kehrten auch die einheimischen Görlitzer zurück. In unserem Haus wohnten weiter Russen. Einer verlangte von uns auf eine weiße Armbinde, 4 schwarze Buchstaben zu nähen, die wir aber selbst zuschneiden sollten. (Viele Jahre später habe ich erst erfahren, dass diese Buchstaben NKWD bedeuteten). Vor lauter Angst habe ich versucht, die auf einem Papier abgebildeten Buchstaben, aufzuzeichnen, und aus dem Stoff auszuschneiden und auf die Armbinde zu nähen“.
Was zu dieser Zeit in Görlitz geschah – vom willkürlichen Töten der Besatzer.
Ein Bericht aus meiner Heimatstadt:
Menschen, die für ihr Land Großes bewirkten und die keinerlei Verbrechen gegen die Menschlichkeit begangen haben, wurden von ihren Besatzern eiskalt hingerichtet.
Dieser Beitrag behandelt lediglich einzelne Schicksale von Hunderttausenden. Was unsere Vorfahren erleiden mussten, lässt sich kaum in Worte fassen. Schicksale, hervorgegangen aus einem Völkermord, deren Wahrheit darüber hinter dicken Mauern ruht. Bewacht von einem Kartell, einem getarnten Zusammenschluss von Verbrechern, deren Macht grenzenlos scheint.
Auszug aus einem Artikel der Sächsischen Zeitung von 10. Mai 2016 (verfasst von Ronny Kabus):
„Ulrich Domke besitzt seit 1920 den Görlitzer Gasthof „Brauner Hirsch“ auf dem Untermarkt. Das prachtvolle barocke Gebäude ist für viele Görlitzer Handwerker- und Kulturvereine ein beliebter Treffpunkt. Domke engagiert sich auch als Festwirt im Rahmen der Görlitzer Festwochen. Doch dann wird er im Mai 1945 beim Gang zu einem Handwerker vom NKWD verhaftet wegen Zugehörigkeit zu einer NS-Organisation interniert.
Am 19. Juni 1947 endet er im Speziallager Mühlberg in einem Massengrab, kurz vor seinem 61. Geburtstag. Er ist eines der frühen Opfer der Verhaftungsorgie des russischen Geheimdienstes.
Die hohe Zahl von Verhaftungen in den ersten Monaten der Besatzung in der Sowjetischen Besatzungszone führt zur völligen Überbelegung des im Mai eingerichteten Speziallagers Bautzen mit entsprechend katastrophalen Haftbedingungen.
Zur Entlastung des Lagers in Bautzen werden im Sommer 1945 über 3 600 Häftlinge in mehreren Transporten in Viehwaggons in das 50 Kilometer südlich von Oppeln in Oberschlesien gelegene Internierungslager Tost verlegt. Tost ist ein vom NKWD vom Mai bis Dezember 1945 für etwa 5 000 deutsche Zivilisten eingerichtetes Internierungslager. Schwere Häftlingsmisshandlungen führen in kurzer Zeit zu über 3 000 Toten. Von 24 in den Lagerlisten erfassten Görlitzern sterben innerhalb weniger Wochen 13. Es sind fast alles ältere Männer, der Älteste ist 68 Jahre alt.
Eines von den Opfern, das nur wenige Tage im Todeslager Tost überlebt, ist der neben seinem Bruder Walter geschäftsführende Gesellschafter der Görlitzer „Richard Raupach Maschinenfabrik“ Gerhard Raupach.
Gerhard Raupach wird Anfang Juni 1945 aus der Straßenbahn heraus von der Görlitzer Operativgruppe der Spionageabwehr „Smersch“ verhaftet und ins Speziallager Bautzen verbracht. Von dort geht er am 11. Juli auf Transport ins NKWD-Todeslager Tost, wo er bereits am 26. Juli im Massengrab endet.
Bei den ersten Verhaftungswellen des NKWD gerät auch der 75-jährige Görlitzer Justizrat Karl Stenschke wohl Anfang Juni 1945 in die Fänge der sowjetischen Geheimpolizei. Stenschke stammt aus Fabianowo im damals zu Preußen gehörenden Posen, arbeitet dort als Rechtsanwalt und Notar. Den Ersten Weltkrieg erlebt er als Offizier an der Ostfront. Für die Wehrmacht sollte er später als Dolmetscher tätig werden, was aber wohl nie zum Tragen kommt.
Das NKWD stuft grundsätzlich diese Dolmetschertätigkeit als geheimdienstliche Tätigkeit ein und verfährt entsprechend. Zusammen mit dem ebenfalls verhafteten Görlitzer Amtsarzt und einem im Görlitzer Kriegsgefangenenlager VIII A tätig gewesenen Feldwebel wird er im Viehwaggon nach Tschenstochau vor ein Militärtribunal zur Aburteilung gebracht.
Nach Kriegsende versucht Kurt Künzel mithilfe des Restes seiner ursprünglich 400 Beschäftigte umfassenden Belegschaft, sein in Uhsmannsdorf (Rothenburg) gelegenes Tafelglashüttenwerk wieder in Betrieb zu nehmen. Das wird von der SMAD zunächst auch unterstützt, so dass Künzel seine Pläne, in Bayern seinen Betrieb neu zu gründen, aufgibt und nach Uhsmannsdorf zurückkehrt. Doch dann setzen Repressalien gegen Künzel als Fabrikbesitzer und „Unterstützer des Naziregimes“ ein.
Mit Kurt Künzel zusammen ist in Bautzen und auch in Jamlitz der ebenfalls als „Agent der Abwehr“ seit Juni 1946 inhaftierte Diplomingenieur Erich Tzschaschel aus der bekannten Görlitzer Buchhändlerfamilie, der bis Februar 1950 in Buchenwald einsitzt.
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Weitere Informationen zum NKWD – sie wüteten schon weit vorher …
Als nach Beginn des Russlandfeldzuges die deutsche Wehrmacht schnell nach Osten vorrückte, verübte der sowjetische Geheimdienst NKWD nach vorherigen Deportationen noch grausame Massenmorde an Zehntausenden vorher inhaftierter Antikommunisten und Nationalisten vom Baltikum über Weißrussland bis nach Galizien und der Ukraine.
Ein solches Massaker des NKWD mit rund 3000 meist ukrainischen, aber auch polnischen, jüdischen und kriegsgefangenen deutschen Opfern ereignete sich Ende Juni 1941 in den Gefängnissen der Stadt Lemberg, bevor die ersten deutschen Truppen dort am Morgen des 30. Juni 1941 einrückten. Beim Abzug der sowjetischen Einheiten und des NKWD am 28. Juni hatte es einen Aufstand der einheimischen Ukrainer und ein Pogrom an den für die sowjetischen Grausamkeiten verantwortlich gemachten Juden gegeben.
Die kommunistische Propaganda behauptete während des Krieges und in der Nachkriegszeit, die deutsche Wehrmacht sei für diese Massaker verantwortlich gewesen. Im Frühjahr 1959 unterstützte die linke westdeutsche Presse eine von Ostberlin gesteuerte Kampagne, die insbesondere das in der deutschen Wehrmacht dienende ukrainische Freiwilligen-Bataillon >Nachtigall< und den seit 1940 zu dessen Offizierskorps gehörenden damaligen Oberleutnant der Reserve Prof. Dr. Theodor OBERLÄNDER für die Verbrechen verantwortlich machte.
Die Wehrmacht hatte die Massaker nicht nur NICHT veranlasst, sondern ihnen sogar nach den Feststellungen der Staatsanwaltschaft ein Ende gesetzt. (In den nächsten Tagen dazu mehr).
« siehe auch Katyn“»
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Weitere Informationen und Quellangaben:
NKWD = Abkürzung für das Volkskommissariat für Innere Angelegenheiten (Narodny Kommissariat Wnutrennich Del) der Sowjetunion; ab 1946 Innenministerium; bis 1954 allein zuständig für die staatliche Sicherheit der Sowjetunion. Die Erinnerung an das NKWD ist mit seinem Terrorapparat verbunden, dem Millionen zum Opfer fielen.
ZIESEL aaO. (Anm. 3), S. 98. Vgl. dazu auch die neuere Untersuchung von Bogdan MUSIAL, konterrevolutionäre Elemente sind zu erschießen. Die Brutalisierung des deutsch-sowjetischen Krieges im Sommer 1941, Propyläen, Berlin
Vgl. z.B. Walter POST, Die verleumdete Armee, Pour le Mérite, Selent 1999, S. 86-107; Andreas NAUMANN, Freispruch fur die Deutsche Wehrmacht, Grabert, Tübingen 2005, S. 398- 404
Das alles hat in der DDR nur funktioniert, mit Spitzel und Zuträgern, fast immer die eigenen Leute! Deren Kinder und Enkelkinder sitzen heute überall in West- und Mitteldeutschland und sorgen für das Chaos in unserem Land. Meister darin waren die Stasi und SED Strukturen! Die wurde 1990 von unseren „Freunden, Befreiern“ und Besatzern übernommen. Gezielt und ideologisch gegen uns eingesetzt! Das Ergebnis können sie heute überall sehen.Ist natürlich alles nur Einbildung im besten Deutschland aller Zeiten.
Von einem Freund der Großvater wurde einfach so beim Pilze sammeln erschossen angeblich Spionagetätigkeit erst vor wenigen Jahren kam der Brief das es nicht so war.
Habe auch ein Familienmitglied, welches, wie Gerhard Raupach, in Tost umgekommen ist. Am 12.6.45 mit 3 anderen in seinem Heimatort verhaftet, war Bürgermeister und Parteimitglied, Haftgrund Propagandaleiter. Keine weiteren Haftgründe! Über Bautzen ging es nach Tost, wo er am 21.9.45 an Hungerdystrophie verstarb. Seiner Frau wurde das Eigentum am 1.6.46 enteignet. Nach der Wende „durfte“ man Haus und Grund zurück kaufen! Von den 4 verhafteten, starben 3 in Tost.
In den 90ern waren die Redakteure der SZ sehr offen für Aufklärung. Es hat sehr, sehr nachgelassen.
Im Westen hatte man sich zahlreicher deutscher Kriegsgefangenen in den Rheinwiesenlagern „entledigt“. Das sollte man auch erwähnen wenn es um die deutschen Nachkriegsopfer geht.
Ehre dem Ehre verdient. Ja, die Geschichte ist voller Lügen und die Wehrmacht, was anerkannt ist, ist die einzige Armee der modernen Geschichte, die sich strikt nach der Haager Kriegskonvention gehalten hat. Während die Alliierten und die Rote Armee gewütet hatte, ungesünht.
Mein Grovater erzählte öfters, dass der ‚Russe‘ Sachsenhausen weiterführte. Er war in den alten Häusern einquartiert worden.
(Bis heute sühnt unser Volk für Taten, die es nie begangen hat. In den vergangenen Tagen haben wir über die Vorfälle von Katyn gelesen – siehe auch Kommentar.)
„Selbst vor Morden scheuten die Alliierten nicht zurück, um die Lüge von Katyn möglichst lange aufrechtzuerhalten. Der polnische Exil-Ministerpräsident SIKORSKI, der sich bei STALIN nachhaltig nach dem Verbleib der Tausende polnischer Offiziere erkundigt hatte und die Briten zur Anerkennung der Wahrheit drängte, kam bei einem bis heute ungeklärten Flugzeugabsturz am 4. Juli 1943 bei Gibraltar ums Leben, der wahrscheinlich vom britischen Geheimdienst ausgelöst wurde. Der tschechische Pilot konnte sich retten.
‚Im „Ploetz“ heißt es, der Pole sei unter mysteriösen Umständen bei Gibraltar tödlich abgestürzt.
Bezeichnenderweise verschweigt Churchill in seinem mehr als 1130 Seiten umfassenden Buch über den Zweiten Weltkrieg dieses Geschehen völlig und nennt Sikorski nicht ein einziges Mal in seinem Werk.
Der vom Warschauer Justizministerium mit der Aufklärung von Katyn beauftragte und fündig gewordene polnische Rechtsanwalt Roman MARTINI wurde 1947 in seiner Krakauer Wohnung ermordet. Seine Mörder wurden zwar gefasst, konnten aber aus dem Krakauer Gefängnis entkommen.
Der Russe KRIVOZHERTZOV, der die Deutschen 1943 auf das Massaker von Katyn hingewiesen hatte und nach Kriegsende nach England geflohen war, wurde Ende Oktober 1947 bei Bristol erhängt aufgefunden, angeblich »Selbstmord«.
Der rumänische Gerichtsmediziner Prof. Dr. VASILIU, der 1943 der internationalen Kommission angehört hatte, die auf Einladung deutscher Stellen die Massengräber von Katyn untersucht hatte und zu dem Ergebnis gekommen war, dass die Erschießungen spätestens im Jahre 1940 und damit – weil die Deutschen erst 1941 nach Russland einmarschierten – von den Sowjets vorgenommen waren, wurde 1948 verhaftet und kam in einem rumänischen Lager um.
Andere Zeugen retteten ihr Leben nur durch einen Widerruf.
Bezeichnend ist, daß eine Dokumentation des polnischen Roten Kreuzes von 1943, wonach das Katyn-Massaker eindeutig ein Sowjet-Verbrechen sei, in einem britischen Archiv als >Top Secret< (streng geheim) gekennzeichnet und verborgen war, bis es der polnische Historiker Wladimierz KOWALSKI 1989 dort fand und noch im selben Jahr in der polnischen Wochenzeitung
Qdroddenie veröffentlichtet-
Auch STALIN war sich bewusst, daß die Briten SIKORSKI ermordet hatten. So heißt es: »STALIN unterstrich mehrmals, dass wir uns vor dem Intelligence Service und der englischen Doppelzüngigkeit in acht nehmen sollten, besonders was TITOS Sicherheit und Leben betraf, »Sie waren es, die General SIKORSKI in einem Flugzeug getötet und dann das Flugzeug sauber abgeschossen haben – kein Beweis, keine Zeugen.«
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Und was schreibt die US-Presse 1946?
„In Katyn mordeten Deutsche“!
Obwohl die amerikanische Administration genau wusste, dass in Katy die gefundenen Tausende ermordeter polnischer Offiziere von den Sowjets 1940 beseitigt worden waren, machte
sie noch Jahre nach Kriegsende die Deutschen für das Massaker an den Polen verantwortlich.
So schrieb der Wiener Kurier, »herausgegeben von den amerikanischen Streitkräften für die Wiener Bevölkerung« – so unmittelbar unter dem Titel – am 2. Juli 1 946 auf der ersten Seite mit
großer Schlagzeile: » 11 000 Polen wurden 1941 von den Deutschen in Katyn erschossen.
Aus Anlass der Behandlung dieser Frage im Nürnberger Prozess am 1 . Juli 19461 schrieb das Blatt: »Bekanntlich fanden die Sowjettruppen im Walde von Katyn die Leichen von 1 1 000 polnischen Soldaten, die nach der durch die Sowjetbehörden erbrachten Beweisführung
im Jahre 1 941 von den Deutschen erschossen worden waren.«
Dass die wirklichen Schuldigen die Sowjets waren, war den Amerikanern und insbesondere US-Präsident ROOSEVELT schon früh bekannt, und er erwähnte das auch bei Telefongesprächen mit CHURCHILL 1943 / 44.
CIURCIIILL und ROOSEVELT waren also über die Tatsachen des sowjetischen
Massenmordes und die Verantwortlichkeit genügend informiert. Das beweisen auch ihre brisanten Gespräche über SiKORSKI und dessen Tod. Dennoch taten sie alles, um die Wahrheit über das Massaker von Katyn zu verheimlichen und das Verbrechen den Deutschen zuzuschieben.
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Franz KARDELL, in: Die Welt, 19. 5. 1990; derselbe, Die Katyn-Lüge, aaO. (Anm. 2).
David IRVING, Mord aus Staatsräson, Heyne, München 1979.
So äußerte sich der US-Unterstaatssekretär Sumner WELLES: »Das war bestimmt Sabotage!«, zitiert bei: Franz KARDELL, Die Katyn-Lüge, aaO. (Anm. 2), S. 137. Beweise für den Mord
an SIKORSKI bringt auch Ulrich HÖVELMANN, Dorsten, in Leserbrief »Warum Sikorski
Milovan DJILAS, Gespräche mit Stalin, S. Fischer, Frankfurt/M. 1962, S. 98.
Telefongespräch ROOSEVELTS mit CHURCHILL vom 29. Juli 1943; vgl. ROLF KOSIEK u. OLAF RosE (Hg.), Der Große Wendzg, Bd. 4, Grabert, Tübingen S. 440-443.
Internationaler Militärgerichtshof (IMT) (Hg.), Der Nürnberger Prozeß, Nürnberg 1948,
Bd. XVII S. 301- 407.
Siehe Aussage des deutschen Obersten Friedrich Ahrens s, ebenda, Bd. ArvII, S. 309 f. Ebenda, S. 364- 394.
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Hier enden die Kapitel zu „Katyn“. Die Reihe wird jedoch fortgesetzt mit weiteren falschen Beschuldigungen gegen Soldaten der Wehrmacht und der Waffen-SS. Wir lesen dann von unhaltbaren Vorwürfen zu Taten, die nie aus den deutschen Reihen erfolgt sind, aber immer als solche dargestellt werden. Eine Entschuldigung zu den falschen Beschuldigungen gab es nie
..so lautet eine Schlagzeile der Rheinischen Post des gestrigen Tages.
Screenshot Rheinische Post vom 28 2.2026
Achtung langer Text!
Aber es gibt auch einige Aufnahmen vom heutigen Tag, mit denen ich versuche, zu verdeutlichen, was sich vor uns auftut. In die Tiefen vermag ich allerdings nicht zu schauen.
Da war doch was! Am vergangenen Donnerstag machte ich mich mit meinen Mädels auf den Weg in den Xantener Dom. Nicht, um zu beten, aber um zu erfahren, wie es sich mit den Arbeiten im Untergrund gestaltet.
Wir beobachten das Prozedere schon länger, um es genau zu sagen, seit mehr als 5 Jahren. Da wurde man vorsichtig auf die „unteridischen „Arbeiten“ eingestimmt, die Bürgerinitiative warnte die Bürger und klärte weitgehend auf. Damals, 2021, war es noch in der Schwebe, ob die Aktiengesellschaft K&S tatsächlich ihre „Explorationstunnel“ in Umsetzung bringen wird. Heute, im Jahr 2026 ist es sicher, und die Arbeiten schreiten voran. Das Salz wird abgebaut.
Warum allerdings die Stollen in dieser Größenordnung von 6 Meter Höhe und 11 Meter Breite für Erkundungsbohrungen (so nannte man es damals) notwendig sind, erschließt sich mir und auch anderen nicht.
Der eine oder andere wird sich vielleicht noch daran erinnern, dass ich vor etwa drei Jahren mehrere Beiträge dazu verfasst habe, was hier am Niederrhein, aber auch anderswo so vor sich geht. (Schließlich knallt es laut und deutlich aus der Tiefe in unsere Räume, und das immer zur gleichen Zeit. Das heißt, um 6 Uhr, 13.30 Uhr und um 21.30 Uhr, und das seit nunmehr drei Jahren.) Dass „Sprengungen“ seit über drei Jahren immer an der gleichen Stelle stattfinden, finde ich persönlich merkwürdig. Aber was weiß ich schon.
Die Beiträge dazu findet ihr wie gewohnt im Kommentar.
Nun aber zu der Veranstaltung an einem Ort, der ebenfalls betroffen ist.
Am Anfang dieser „Veranstaltung“ war es dann so, dass die Bürger erst einmal in Gottes Namen darauf eingestimmt wurde, wie wir uns zu verhalten haben, und das es unter anderem auch unserer Bequemlichkeit geschuldet sei, dass manches so ist wie es ist. Ich habe nicht wirklich aufmerksam zugehört, denn es wirkte auf mich wie eine der typischen Missionarsreden aus längst vergangenen Zeiten, damit der Bürger seine „Rüge“ empfängt.
Dann gab es erste Wortmeldungen. Eine Dame erklärte, dass es mittlerweile eine Zumutung sei, denn es hört sich an, als wäre unter ihrem Haus Krieg. Neben uns saß ein Ehepaar und berichtete ebenfalls von dieser unerträglichen Geräuschkulisse. Ungeachtet der Tatsache, was das alles nach sich ziehen wird.
Dass sich das Grundwasser durch die stark ausgeprägte Bodensenkung in vielen Nachbargemeinden in den Häusern bereits „breit“ macht, scheint äußerst bedenklich. Aber wenn der Besitzer hier auf Entschädigung hoffen sollte, so wird er wohl enttäuscht werden. Wie es über einige Wortmeldungen leider auch bestätigt wurde.
Ein Landwirt berichtet, dass seine Felder versumpft sind. Er hat persönlich Klage erhoben, denn es verhält sich wie eine Enteignung.
Eine andere Wortmeldung verheißt ebenfalls nichts Gutes: Ich versuche, es mit meinen Worten wiederzugeben: Die Eigentümer wunderten sich schon eine Zeitlang, warum das Fett in der Pfanne immer auf eine Seite zu rutschen pflegte. Also kauften sie eine neue Pfanne. Doch das änderte nichts. Die Vermutung, dass das Haus stark abgesackt ist, bestätigte sich dann auch durch das Gutachten, dass dem Eigentümer viel Geld gekostet hat. Eine Entschädigung bekommt er nicht, weil man wohl davon ausgeht, dass die Ursache mehr als dreißig Jahre zurückliegt. Nun, das Haus steht schief, die Garage zum Teil im Erdboden ..,der Bürger im „Regen“.
Und dann kam noch jemand zu Wort. Allerdings war das dann eine mehr oder weniger geistreiche Empfehlung zum Kauf von Aktien (in Höhe von gerade mal 7,50 Euro des Unternehmens K & S (ehemalig Escon) . Weil man dann ja dem Dachverband angehöre und ein „Stimmrecht“ hätte. Ich befürchte, dieser Empfehlung sind einige gefolgt. Dass man sich im Nachhinein zwar weniger dem Stimmrecht, jedoch der Unterstützung der Aktiengesellschaft gewiss sein darf, das bleibt eine völlig „unbedeutende Nebensache“.
Zum Ende hin, wurde den Bürgern ein sogenannter „worstcase“ per Bild prognostiziert – natürlich mit dem Hinweis, dass man sowas nur ungern zeigt, aber man sollte sich schon Gedanken dazu machen. Natürlich sollte man das, nur wäre es dahingehend von Vorteil, wenn man vielleicht etwas genauer auf die Ursache dieser Entwicklung eingegangen wäre.
Nichts leichter als das: Als Ursache für ein „mögliches Absaufen“ wurde hier der „Klimawandel“ benannt, und auf das „“Eingangsgebet der Veranstaltung“ verwiesen, dass wir Menschen umdenken müssen, um Natur, Industrie und Wirtschaft miteinander verschmelzen zu lassen.
Gegensätzlicher könnte man es kaum ausdrücken, aber, wenn auch aus dem Gefüge gerissen, man hat die „Natur“ erwähnt und das macht etwas mit den Menschen. Denn die Natur müssen wir bewahren. Und hier sind die Bürger aufgerufen, etwas zu tun.
Dabei ist es völlig egal, dass in der Umgebung ein Windpark nach dem nächsten aus dem Boden schießt und damit eine Versiegelung der Bodenfläche einhergeht, oder das die Firma Amprion kilometerlange Erdkabel verlegt, unter anderem auch in den von K&S betroffenen Gebieten /Ortschaften. Davon sprach niemand.
Es tut offensichtlich nichts zur Sache, dass der Bau von Stromtrassen (unterirdische Verlegung von Kabel) mächtige Erdbewegungen in bis zu zwei Meter Tiefe verursachen. Im Zuge dessen wurde gar eine Rheinquerung vorgenommen. Ganz zu schweigen von den Bäumen, die wie Streichhölzer fallen, weil sie im Weg stehen. Der massiven landesweiten Abholzung zufolge, muss man annehmen, dass Holz einen besonderen Stand im klimaneutralen Sektor erfährt. Oder wie sonst darf man sich diese Vorgehensweise erklären?
Die nun aufgeklärten Bürger verließen mit dem Wissen die Veranstaltung, dass es natürlich wichtig ist, sich gegen die Unternehmungen von K&s zur Wehr zu setzen, aber dabei den Klimawandel nicht außer Acht lassen dürfen, denn die Gefahr, dass große Teile des Niederrheins einfach absaufen, ist damit nicht gebannt.
Mein Eindruck: K&S hat zwar den entscheidenden Anteil daran, aber sie werden weiter „buddeln“ und am unterirdischen Projekt festhalten. Die Lineg (linksrheinische Entwässerungsgenossenschaft) hat auch irgendwie keine Idee, wie sich das viele Wasser abpumpen lässt. Und schließlich wäre dann noch der Deichverband, der alles in seiner Macht Stehende tun wird, um den Hochwasserschutz zu gewährleisten. Das kostet allerdings Millionen. Aber nichts Genaues weiß man noch nicht …, oder irgendwie so.
Ja, es gibt eine Bürgerinitiative. Das ist der „Strohhalm“ nach dem die Bürger greifen können. Und ja, sie sind sehr engagiert. Wie so viele andere Bürgerbewegungen und Bürgerinitiativen im Land auch. Wir kennen diese ja im Wirken gegen die unsäglichen Windparkanlagen. Und wir kennen das Ergebnis aus den „Verhandlungen“.
Die Windräder werden gebaut!
Ich weiß nicht, was man davon halten soll, aber ich weiß, dass es um so vielmehr geht, als nur um Salzabbau, um Windenergie, oder um eine sogenannte „Energiewende“, die man dem Bürger über all die Maßnahmen, die sich landes- und europaweit beobachten lassen.
Der aufmerksame Bürger möge sich die „Unternehmungen“ vielleicht näher bringen und über das regionale Geschehen hinausblicken. Der Blick vom eigenen Grundstück auf das des Nachbarn reicht längst nicht mehr aus.
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Die Befürchtungen sind in jedem Fall berechtigt. Auf einen Blick:
Senkungen des Erdreiches bis zu 3 Metern!
Schäden an Gebäuden, Schieflage, Risse bis hin zur möglichen Zerstörung der kompletten Bausubstanz,
Fehlende Neutralität bei der Bewertung der Schäden. Diese erfolgt durch das Bergbauunternehmen selbst. Es gibt bisher noch keine Bereitschaft der Unternehmen, sich der Schlichtungsstelle Bergschaden NRW anzuschließen.
Schäden an der Infrastruktur: Abwasserkanalbrüche in den Straßen und an den Hausanschlüssen,
Vernässungen von Kellern und Grundstücken durch Grundwasser
Deutlich erhöhte Hochwassergefahren – die Abbaugebiete werden zur „BADEWANNE“ ohne Abfluss,
Bei einer Überschwemmungs-Katastrophe werden durch die Bodensenkung wesentlich größere Gebiete überflutet als bishser, ebenso wird die Schadenshöhe und Gefährdung der Bevölkerung wesentlich erhöht,
Tag und Nacht, gibt es Sprenggeräusche und leichte Erschütterungen,
Absenkungsauswirkungen bis zu 200 Jahre sind prognostiziert somit unvermeidbar Langzeitschäden zu erwarten,
Bei den prognostizierten Absenkungszeiträumen von 200 Jahre beträgt die Haftung des Bergbauunternehmens nur 30 Jahre. Danach steht der Bürger und Grundbesitzer alleine für den Schaden gerade der durch den Bergbau entstanden ist nach der heutigen Rechtsprechung.
Es könnte sich eine Wertminderung Ihrer Immobilie und der Grundstücke ergeben.
Keine Rechtschutzversicherung bezahlt die Klagen gegen den Bergbau.
Gestern, zum späten Abend, habe ich nur kurz etwas dazu erwähnt. Auslöser dafür, waren die zahlreichen Kommentare zu den Vorgängen im Iran und der damit in Verbindung gebrachte Verstoß gegen das Völkerrecht.
Völkermord, Verbrechen gegen die Menschlichkeit, Kriegsverbrechen: Stimmen werden laut, wie so oft in der Geschichte der Völker, denen großes Unrecht widerfahren ist. Ich denke dabei vor allem auch an die blutige Vertreibung unserer ostdeutschen Bevölkerung, ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit, dass nie geahndet wurde. Niemand wurde je dafür verurteilt, bis heute.
Es gibt natürlich so etwas, wie einen Strafgerichtshof. Seine Zuständigkeit umfasst zwar die vier Kernverbrechen des Völkerstrafrechts, nämlich Völkermord, Verbrechen gegen die Menschlichkeit, Verbrechen der Aggression und Kriegsverbrechen, aber das gilt nicht für alle.
Heute sind 125 Staaten Mitglied des Internationalen Strafgerichtshofs, darunter beispielsweise alle EU-Länder, viele südamerikanische und afrikanische Länder. Große und wichtige Staaten wie die USA, China, Russland und Israel sind bis heute nicht Mitglieder und erkennen den IStGH nicht an. (Stand vom 07.02.2025)
Warum erkennt eigentlich Israel den Internationalen Gerichtshof nicht an? Die Antwort kommt prompt: Israel sei den Grundwerten des Internationalen Rechts verpflichtet und sei daher voll und ganz in der Lage, angebliche Rechtsverletzungen selbst zu untersuchen. Auch aus diesem Grund gibt es absolut keinen Platz für die Einmischung des IStGH in Angelegenheiten, die in die Zuständigkeit des Staates Israel fallen.
Soso… Manche machen sich eben ihre Welt wie sie ihnen am besten gefällt…
Und während uns gerade Bilder von glücklichen Iranern über diesen Tag (28. Februar 2026) der Befreiung ereilen, sollten wir immer daran denken, wer, wann, wovon und warum befreit worden ist? Und was die tatsächliche Folge dieser „Befreiung“ sein wird. Nun, dazu genügt vielleicht schon der Blick auf die Historie des Landes. Auf die zahlreichen Umbrüche, Revolutionen, Invasionen folgte also immer eine „Befreiung“?
Bis heute hält man das „Lügen-Gespinst“ einer vermeintlichen „Befreiung“ aufrecht. Auch unser deutsches Volk kann davon „ein Lied singen“ … Völkerrecht hin und her – Dieses Recht hat für die Völker noch nie eine Rolle gespielt. Das Konstrukt des sogenannten „Völkerrechts“ regelt nichts anderes als die Rechtsbeziehungen zwischen Staaten, internationalen Organisationen und anderen Subjekten, wie beispielsweise dem Internationalen Komitee vom Roten Kreuz oder dem Heiligen Stuhl.
John Austin (1790-1859) argumentierte einmal,, dass das Völkerrecht kein wahres Recht, sondern vielmehr positive Moral sei. Er erkannte, dass das Völkerrecht nicht von einer gesetzgebenden Autorität ausgehen und keine Durchsetzung durch Sanktionen erfolgen dürfe. —————————————————– Das Beitragsbild zeigt einen Stahlstich von W. Floyd nach T. Allom, angefertigt nach der Skizze eines Augenzeugen – es zeigt den ersten Zusammenstoß Chinas mit den europäischen Seemächten, für die England „freien“ Handel erzwang. (englische Kriegsschiffe passieren die Forts an der Bocca Tigris)
In ferner Urzeit weidete im Hochgebirge Mittelasiens das indogermanische Urvolk (aus welchem später die sanskritredenden Inder, die Meder und Perser, und die nach Europa eingewanderten Stämme der Griechen, Italer, Kelten, Letteu und Slaven, endlich unsere eigenen Vorväter, die Germanen hervorgingen), in ungetrennter Einheit seine Herden. Unmittelbare Überlieferungen über die Zustände in dieser Urheimat unseres Volkes sind uns nicht erhalten; durch die Wissenschaft der Sprachvergleichung ist jedoch soviel festgestellt, dass viele Wasser das bergige Land durchrieselten.
Iran – was wissen wir eigentlich über den Iran?
Das große Tafelland liegt südlich des Hindukusch und des Elburs-Gebirges. Es reicht vom Indus im Osten bis zum Tigris im Westen gegen Süden bis an den Persischen Meerbusen und das Indische Meer. Es ist 2,700 000 qkm groß, während es politisch in die Länder Afghanistan und Kafirista, Kelat oder Belutschistan und Persien zerfällt, welch letzteres die Benennung Irans offiziell für sich alleine beansprucht. Die Bewohner sind größtenteils gleicher Abstammung mit den Ariern und bildeten den iranischen Zweig des indogermanischen Urvolkes. (siehe auch in den Pehlevi-Inschriften des Sassaniden Schapur I (241-272).)
Der Name des Landes Iran beruht seinem Ursprung nach in der Bezeichnung „Land der Arier“ (aus dem Altpersischen Ariya /Arhan) im Gegensatz zu Aneran (anerhan) Land der Nichtarier; letzteres heißt seit Firdursian Turan.
Strabon fasst unter Ariana die Provinzen Gedrosien, Drangiana, Arachosien, Paropamisos, Aria (das heutige Herat) Parthien und Karmanien zusammen.
Iranier sind eine Gruppe von Völkern, welche iranische (indogermanische) Sprachen sprechen, aber im Laufe der Jahrhunderte vielfach mit fremden Elementen durchsetzt wurden.
Das iranische Volk hat wie so viele andere Völker auf dieser Welt viel Leid erfahren müssen.
• Die Bekehrung der einheimischen Bevölkerung (v.a. Kopten und Byzantiner) in den eroberten Gebieten Ägyptens und des Nahen Ostens begann, sie erfolgte schleichend und war kein sofortiger Prozess.
• Die moslemischen Araber erobern Persien. Im Jahr 641 fand die militärische Eroberung und politische Expansion des Islam statt, die den Boden für spätere Bekehrungen in Ägypten und Nordafrika ebnet.
• Die Mongolenherrschaft im Iran (13.–14. Jh.), ausgeübt durch die Dynastie der Ilchane (begründet 1256 von Hülegü, einem Enkel Dschingis Khans), folgte auf verheerende Eroberungen ab 1219. Nach anfänglicher Verwüstung etablierte sich ein mongolisch-persisches Reich mit Zentrum in Täbris. Trotz anfänglicher Instabilität prägten kulturelle Integration, Monumentalbauten und die Islamisierung der Herrscher (ab ca. 1295) diese Epoche bis 1335.
• 1502-1722: Nach der Mongolenherrschaft legen die Safawiden den Grundstein zum „modernen“ Persien.
• Ab 1794: Unter Verlust von Afghanistan, Armenien und Teilen von Aserbaidschan und unter zunehmenden Einfluss europäischer Staaten wird die Reformierung und Sicherung des Staates unter der turkmenischen Kadscharen Dynastie vorangetrieben. (Hauptstadt ab 1786 Teheran).
• -gipfelt aber in der Kolonialherrschaft der Briten im 19. Jahrhundert.
Man spricht noch von ethnischen Minderheiten oder nomadischen Stämmen. Viele dieser Gruppen, insbesondere Kurden, Belutschen und Araber (Ahwazis), sind systematischer Diskriminierung, Marginalisierung und Unterdrückung durch die Zentralregierung ausgesetzt.
1917-1919: Die Besatzung Persiens (heutiger Iran) während des Ersten Weltkriegs hatte in der Tat verheerende Auswirkungen auf die Nahrungsmittelversorgung und führte zu einer der größten Katastrophen in der Geschichte des Landes. Die sogenannte „Große Hungersnot in Persien“ (1917–1919) forderte Millionen Todesopfer.
• 1925 der Kosakenkonflikt
1941: Winston Churchill und Stalin kommen überein, den Iran zu besetzen. Das Ergebnis: Die Invasion führte zur Abdankung von Reza Schah Pahlavi zu Gunsten seines Sohnes Mohammad Reza Pahlavi. Der Iran wurde unter den Alliierten aufgeteilt (die Briten im Süden, die Sowjets im Norden) und blieb bis nach Kriegsende besetzt.
• 1953: Irans Ministerpräsident Mossadegh der die „Anglo-Iranian Oil-Company“ verstaatlicht hatte, wird gestürzt, der Schah richtet nach und nach die Macht des Parlaments ein.
• 1963 finden „Reformen“ statt „Weiße Revolution“ – Beschneidung des Großgrundbesitzes. Erste Unruhen …
• 1975: das bestehenden Parteiensystem wird abgeschafft und durch eine Einheitspartei ersetzt.
• 1977: Internationale Proteste
• 1978 Generalstreik
Seit dem 1. April 1979 ist der Iran eine Islamische Republik. Der Islam ist Staatsreligion, das heißt, dass sich die Regeln und Gesetze des Landes nach dem Islam richten.
Möge sich jeder selbst ein Bild über diese Entwicklung machen.
Wahrscheinlich benannten unsere Urväter sich selbst mit dem gemeinsamen Namen Arier. Gegen Fremde regte sich Misstrauen und Feindschaft; der unterjochte Gegner wurde Sclav.
Wir schreiben das Jahr 2026. Es findet viel statt. Aber gewiss keine Befreiung!
Mögen die Götter mit dem iranischen Volke sein, mit Verethragna (Bahram) ihrem kriegerischen Gott des Sieges, der den Kampf gegen das Böse führt.
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Infotafel – Interessantes auf einen Blick
Die persische Mythologie ist reich an Fabelwesen, wie dem Mantikor (ein menschenfressendes Fabelwesen) oder dem Simurgh (einem riesigen, weisen Vogel). In der epischen Literatur (wie dem Shahnameh) spielen Helden wie Rostam eine zentrale Rolle im Kampf für Ordnung gegen Chaos.
Nach den Angaben der mittelpersischen Religionsbücher des 9./10. Jh., wozu aber die Grundlagen schon im Avesta und in den Berichten der Griechen gegeben sind, verläuft die Weltgeschichte in vier Zyklen von je 3000 Jahren. Mit dem dritten Zyklus beginnt der Kampf zwischen Ahriman und den Geschöpfen des guten Geistes, der 6000 Jahre andauert. Dann wird Ahriman vernichtet und eine neue unvergängliche und glanzvolle Welt geschaffen werden.
Dann gibt es noch diese große Inschrift von Schapur. Ich finde das sehr interessant.
Die Inschrift ist in die Wände der Kaʿbe-ye Zartuscht eingemeißelt, die neben der Inschrift von Schapur I. noch weitere wichtige Inschriften wie die von Katir trägt. Aufzufinden ist das 12 m hohe, turmartige Gebäude in der archäologischen Stätte Naqsch-e Rostam, die einige Kilometer nördlich von Persepolis in der Provinz Fars gelegen ist. Die Inschrift ist trilingual und beinhaltet 35 Absätze auf Mittelpersisch, 30 Absätze auf Parthisch und 70 Absätze auf Griechisch. Bis auf ein beträchtliches Stück des mittelpersischen Teils der Inschrift, das beschädigt und unlesbar ist, ist die Inschrift gut erhalten.
Das oben erwähnte Kelat (oft Kalat geschrieben) bezieht sich primär auf eine historische Stadt und einen ehemaligen Fürstenstaat im heutigen Belutschistan, Pakistan. Die Völker und Stämme, die dieses Gebiet prägten, sind eine Mischung aus indogermanischen und anderen ethnischen Gruppen. (siehe auch das Volk der Hunza).
Belagerung 1839: Im Ersten Anglo-Afghanischen Krieg wurde die Festung von Kelat (damalige Schreibweise) von britischen Truppen eingenommen, die dort auf Widerstand der lokalen Belutschen-Stämme stießen .
Man muss sich die Frage stellen, warum die Wärter des Leuchtturms schon so lange agieren können, ihre Ketten über ganze Volksstämme auslegen, und diese immer enger ziehen. Es scheint, die Schatten verbinden sich zu einer großen Dunkelheit. Fast so, wie es Tolkien in seinem Roman „Herr der Ringe“ treffend .beschreibt. „Ein Ring, sie zu knechten, sie alle zu finden, ins Dunkl zu treiben und ewig zu binden…“ Im Lande (Mordor), wo die Schatten drohn.
hier ein Beitrag ergänzend zur Reihe „Die Richtigstellung einer Falschmeldung ist leider nicht jedermanns Recht“
»(die bereits dazu erstellten Beiträge findet ihr im Kommentar)«
Solche „Querverweise“ sind nötig, um das Geschehen in einen Zusammenhang bringen zu können. Wir müssen davon ausgehen, dass etwa 80 Prozent der deutschen Bevölkerung diese Art der Vorgänge und die damit verbundene Vorgehensweise nicht bekannt sind.
Die angeblich für Frieden, Humanität und Demokratie eintretenden Westmächte hatten sich nach zunächst vergeblichen Versuchen im Sommer 1939 spätestens 1941 mit dem Moskauer Diktator STALIN verbunden, dessen bis dahin schon viele Millionen betragenden Opfer den Regierungen in London und Washington durchaus bekannt waren. Ebenso wusste man bei den politischen Spitzen im Westen von den sowjetischen Massakern an gefangenen polnischen Offizieren 1940 bei Katyn und anderenorts: Man unterstützte aber dennoch die Bolschewisten weiter im Kampf gegen Deutschland.
Die Absichten derer lagen darin, durch Anklagen deutscher Taten von den Verbrechen der Roten Armee abzulenken.
Das ist das Informationsministerium (Senat House London). Bei Kriegsausbruch 1939 wurde das Senatsgebäude vom Informationsministerium übernommen – eine Funktion, für die die Architektur des Gebäudes, insbesondere der Turm, hervorragend geeignet schien. Nach dem Krieg diente George Orwell das Senatsgebäude als Vorbild für das Wahrheitsministerium in seinem Roman „1984“.
‚In diesem Sinne wurden über eine Note vom 29. Februar 1944 alle höheren Beamten und die Gestalter der öffentlichen Meinung zur Mitarbeit dahingehend unterrichtet und aufgefordert.
Diese Note»über die das Ministerium in keinerlei Korrespondenz eintreten« könne, hat folgenden Wortlaut (ihre findet diese im originalen Wortlaut als Beitragsfoto):
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„Sir,
ich bin vom Ministerium angewiesen, Ihnen folgenden Rundbrief zu übersenden:
Es ist oft die Pflicht guter Bürger und frommer Christen, ein Auge zuzumachen gegenüber Besonderheiten jener, die mit uns verbündet sind. Aber es kommt die Zeit, da solche Besonderheiten, während sie noch in der
Öffentlichkeit geleugnet werden, berücksichtigt werden müssen, wenn eine Stellungnahme von uns gefordert wird.
Wir kennen die vom bolschewistischen Diktator angewandten Herrschaftsmethoden in Russland selbst, und zwar durch die Artikel und Reden des Premierministers persönlich im Verlauf der letzten zwanzig Jahre. Wir wissen, wie die Rote Armee sich in Polen 1920 verhielt und in Finnland, Estland, Litauen, Galizien und Bessarabien erst kürzlich.
Wir müssen daher in Rechnung stellen, wie die Rote Armee sich sicherlich verhalten wird, wenn sie Zentral-Europa überrennen wird. Wenn nicht Vorsichtsmaßnahmen in Angriff genommen werden, dann werden die au-genscheinlich unvermeidlichen Schrecken, die sich ergeben, eine unpassende Belastung der öffentlichen Meinung in diesem Lande bedeuten. Wir können die Bolschewisten nicht reformieren, aber wir können unser Bestes tun, um sie – und uns – vor den Konsequenzen ihres Handelns zu retten. Die einzige Alternative zur Verleugnung ist, die öffentliche Aufmerksamkeit von dem ganzen Thema abzulenken.
Erfahrung hat gezeigt, dass die beste Ablenkung eine gegen den Feind gerichtete Greuelpropaganda ist.
Unglücklicherweise ist die Öffentlichkeit nicht mehr so empfänglich wie in den Tagen der >Leichenfabriken<, der verstüm-melten belgischen Kinder< und der >gekreuzigten Kanadiern Ihre Zusammen-arbeit ist daher ernsthaft erbeten, um die öffentliche Aufmerksamkeit von den Taten der Roten Armee abzulenken, und zwar durch Ihre volle Unterstützung der verschiedenartigen Anklagen gegen die Deutschen und Japaner, welche bereits vom Ministerium in Umlauf gesetzt worden sind und weiter in Umlauf gebracht werden.
Ich bin, Sir, Ihr ergebener Diener, gezeichnet H. HEWET, Assistant Secretary“
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Aus: Erich KERN (Hg.), Verheimlichte Dokumente, FZ-Verlag, München 1988, S. 268 f., nach: E. RoZEK. Allied wartime diplomacy. A pattern in Poland, S. 209 f.
Es handelt sich um ein Rundschreiben des britischen Informationsministeriums vom 29. Februar 1944 an kirchliche Stellen und die BBC, in welcher zur Unterstützung bei der Verbreitung von antideutscher (und antijapanischer) Gräuelpropaganda aufgefordert wird, um damit von sowjetischen Kriegsverbrechen abzulenken. Es zeigt, dass sich die Westalliierten sich natürlich völlig der Brutalität ihrer Verbündeten im Klaren waren und keine Skrupel hatten, das vor ihrer eigenen Bevölkerung zu vertuschen.
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Infotafel
Erklärung zu der im Brief erwähnten Gräuelpropaganda.
Abgehackte Hände! Behauptet wurde, die deutschen Soldaten hätten im Ersten Weltkrieg belgischen Kindern die Hände abgehackt. Die «abgehackten Hände» spielten in der deutschfeindlichen Propaganda 1914-1918, aber auch lange Zeit danach eine erhebliche Rolle. Tatsächlich handelt es sich bei der Greueltat um ein belgisches Kolonialverbrechen, das man den deutschen Soldaten anlastete. Sechs Jahre nach Ende des Ersten Weltkrieges erschien das Buch «Die Tragödie Europas». Verfasser war der italienische Ministerpräsident Francesco Nitti. Er schildert auf Seite 57 eine der niederträchtigsten Propagandalügen: «Jeder ehrliche Mensch muss heute zugestehen, dass die Geschichte von den abgeschnittenen Händen eine Lüge ist, aber nur wenige kennen den Ursprung der Legende.
Bis heute sühnt unser Volk für Taten, die es nie begangen hat. Gestern haben wir über die Vorfälle von Katyn gelesen.
Nach einem ersten Beitrag aus der gestern von mir eröffneten Reihe: „Die Richtigstellung einer Falschmeldung ist leider nicht jedermanns Recht“, möchte ich die Vorgänge zu Katyn vertiefen.
(Den vorangegangenen Beitrag findet ihr wie gewohnt im Kommentar.)
Katyn – Was zuvor geschah:
„Nachdem die Deutschen Polen praktisch besiegt hatten, griffen die Sowjets am 17. September 1939 Polen an und besetzten das östliche Polen, auch Gebiete, die zunächst von der deutschen Wehrmacht erobert und dann wieder geräumt worden waren. Am 6. Oktober kapitulierten die letzten polnischen Einheiten, damit war der Polenfeldzug für alle Seiten beendet. Man kennt genau die deutschen Verluste und die Zahl der polnischen Gefangenen, die ins Deutsche Reich kamen.
Die Frage aber, wieviele polnische Gefangene (S. 25 Große Wendig Bd.1) nach Rußland deportiert wurden, kann nur geschätzt werden. MOLOTOW gab bekannt, daß die Sowjets 230670 Polen entwaffnet hätten. (S. 107), MACKIEWICZ2 gibt etwas höhere Zahlen an. Der sowjetische Rote Stern schrieb (17. 9. 1940), dass u.a. 12 polnische Generale, 58 Oberste, 72 Oberstleutnants und 9227 weitere Offiziere von den Sowjets gefangengenommen worden seien. Die große Frage ist: Was geschah mit diesen Offizieren und Soldaten (und weiteren gefangenen Zivilpersonen)?
Die polnische Exilregierung in Paris (nach Frankreichs Niederlage in London) suchte unter General SIKORSKI (1881-1943) nach den in Rußland gefangen gehaltenen Offizieren und Soldaten und trug ausführliche Nachrichten und genaue Einzelheiten zusammen. Die Masse der von den Sowjets gefangenen polnischen Offiziere, Polizisten und Militärpolizisten wurde in drei großen Lagern in der Ukraine zusammengefaßt:
ca. 4000 Mann in Starobielsk,
ca. 4500 Mann in Kozielsk und
ca. 6500 Mann in Ostaschkow, insgesamt rund 15000 Mann, vorwiegend Offiziere.
Die Lage änderte sich nach Beginn des Ostfeldzuges im Juni 1941. Der Deutsch-sowjetische Pakt wurde von der Sowjetunion außer Kraft gesetzt, und sämtliche Polen, die in der Sowjetunion gefangen waren, fielen unter eine Amnestie. Nur die oben erwähnten 15 000 Mann waren nirgends aufzufinden. Zahlreiche diplomatische Gespräche zwischen Sowjets und Exilpolen wurden geführt, Briefe und Noten gingen hin und her.
Am 1. Dezember 1941 reiste General SIKORSKI nach Moskau, um mit STALIN und MOLOTOW ZU sprechen. Er erhielt keine befriedigende Auskunft auf die Frage nach dem Verbleib der 15000 polnischen Gefangenen, nachdem auf einen in der ganzen Welt verbreiteten Aufruf sich kein einziger der Vermißten gemeldet hatte.
Aus den drei genannten Lagern waren fast alle Insassen abtransportiert, und es fehlte jede Spur von ihnen. Auch ihr Briefwechsel mit ihren Angehörigen war im Frühjahr 1940 abgebrochen.
Am 13. April 1943 gab es eine Sensation. Der Großdeutsche Rundfunk berichtete, daß in einem Walde bei Smolensk (auch >Katyn-Wald< genannt) Gruben mit Tausenden von Leichen polnischer Offiziere entdeckt worden seien. Alle waren durch Genickschuss getötet worden, einigen waren die Hände auf den Rücken gefesselt.
Aus zahlreichen gerichtsmedizinischen Befunden ging eindeutig hervor, daß die gefundenen Leichen mindestens drei Jahre im Massengrab lagen. So haben unabhängig voneinander alle Gerichtsmediziner entschieden. Die Ermordungen mussten also lange vor Beginn des Russlandfeldzuges erfolgt sein und können daher nur von den Sowjets durchgeführt worden sein.
Die Sowjets protestierten und logen die Morde von Katyn in ein deutsches Verbrechen um. Sie übernahmen auch die (falsche) Zahl der deutschen Propaganda von 10000 bis 12000 Leichen und behaupteten einfach 11000 Tote. Das enthob die Sowjets der peinlichen Fragen, wo denn die anderen polnischen Offiziere aus den Lagern Starobielsk und Ostaschkow zu finden seien.
Die UdSSR benutzte die Gelegenheit 1943, die diplomatischen Beziehungen zur polnischen Exilregierung in London abzubrechen, wo später ein Denkmal von Polen zur Erinnerung an den Mord durch die Sowjets errichtet wurde.
Dagegen errichteten die Sowjets (und Polen) in niederträchtiger Weise 1985 auf dem Warschauer Militärfriedhof Powatzki ein dreieinhalb Meter hohes Granitkreuz mit der geschichtsfälschenden Inschrift: »Den polnischen Soldaten, die Opfer des HITLER-Faschismus wurden und in der Erde von Katyn ruhen«.
Die Inschrift musste Ende März 1989 entfernt werden, nachdem in Polen offen über die sowjetische Schuld gesprochen worden war.
Den Gipfelpunkt der Lügenhaftigkeit erklomm die Nürnberger Rachejustiz. Die Morde von Katyn wurden zunächst Deutschland angelastet, während die wahren Mörder am >Richtertisch< saßen. Man konnte 1945/46 aber den Deutschen keine Schuld nachweisen, und daher verschwand das Thema allmählich aus den Vorwürfen der Nürnberger Ankläger. In ihrem Urteil findet sich kein Wort mehr davon.
In Katyn an der Fundstelle der Leichen stand lange ein aus Granit- blöcken errichtetes Denkmal mit der wahrheitswidrigen Inschrift auf Russisch und Polnisch: »Den Opfern des Faschismus – den polnischen Offizieren, die von Hitleristen im Jahre 1941 erschossen worden sind.«
Erst Anfang März 1989 wurde von polnischer Seite offiziell bekanntgegeben, dass der Mord an den über 4000 polnischen Offizieren in Katyn nicht von den Deutschen, sondern von den Sowjets unter STALIN durchgeführt worden sei.
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Offenbar ein Tatzeuge von Katyn, ein sowjetischer Major und späterer Lagerleiter in Workuta, hat im Zusammenhang mit dem Streik in Workuta im Juli 1953 seinen Gefangenen gedroht: »Ich werde euch nicht erlauben, eine Kommission nach Moskau zu verlangen. Bis zu ihrer Ankunft habe ich euch schon lange in eurem eigenen Blut ertränkt, so wie ich die Herren Pans, die polnischen Offiziere von Katyn, ertränkt habe.« Der alkoholsüchtige Major sprach über die Ermordung der polnischen Offiziere und, betrunken, wie er war, beschimpfte er sie. Dabei bekannte er, dass er ihretwegen jetzt hier in den unwirtlichen Gegenden sei. Bevor er wegging, machte er darauf aufmerksam, daß hier das gleiche geschehen könne, da es für ihn eigentlich egal sei, ob zu seiner Tat von Katyn noch eine weitere von Workuta käme.
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Quelle
Der Große Wendig Bd. 1. S. 751-754
Johann URWICH- FERRY, Ohne Paß durch die UdSSR, Vereinigung der Freien Rumänen in Deutschland e.V., München 1982, S. 105.
Rundfunk und Fernsehen am 8. 3. 1989.
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 4. 4. 1989.
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 14./17. 4. 1990.
Weiterführende Literatur:
Hendrik VAN BERGH, Die Wahrheit über Katyn, Vowinckel, Berg 1986.
Die Wehrmachts- Untersuchungsstelle Ermittlungen über alliierte Völkerrechtsverletzungen Alfred. M. de Zayas S. 355-359
Heute „stolperte“ ich über diese, durchaus berechtigte Frage von einem lieben fb-Freund:
„Warum sagt ein in Deutschland lebender Deutscher zu einem anderen in Deutschland lebenden Deutschen zu / an seinem Geburtstag „Happy Birthday!“?
Gibt es in England lebende Engländer, die zu anderen in England lebenden Engländern an ihren Geburtstagen „Alles Gute“ sagen!“?
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Wie sagt man so schön? Der Geist des deutschen Volkes bewährt sich am klarsten in seiner Sprache. Warum nur, spricht man in unserem Land dann so gern die „Sprache der anderen“ ?
Könnte das hier vielleicht ein Grund sein? Ein Volk lässt sich nämlich nur dann beherrschen, wenn es sich selbst fremd geworden ist, und alle Erinnerungen an Herkunft und Sprache ausgelöscht wurden.
Nahezu bei jeder Gelegenheit offenbart sich eine fanatische Besessenheit, möglichst alles kennzeichnend Deutsche auszumerzen und eine Anti-Kultur (besser: Unkultur) an die Stelle der reichen deutschen Tradition zu setzen. Und die Menschen im Lande lassen es zu, dass dabei auch die eigene Sprache zersetzt , überfremdet und abgeschafft wird.
Die Deutsche Bundesbahn bietet: Call-in- Bike-Standorte“,
Die Bundesagentur für Arbeit: „Coaching Maßnahmen“,
Das Bundesforschungsministerium: „All Age Produkte“ oder „Brain up“ und „Excellenzcluster“
In Bezug zu den verschiedenen Formen eines Kulturtransfers scheint die Entwicklung glasklar: Dazu zählt das jahrzehntelange Bemühen und die Versuche (insbesondere mit Beginn der 1960er Jahre) die deutschen kulturellen als auch sprachlichen Wurzeln zu (ver)amerikanisieren, westernisieren, (ver)denglishen.
Ein Satz den Goethe einst an Eckermann schrieb und wohl nicht zutreffender sein könnte, gerade auch in Bezug auf die Rechtsprechung gegenüber unserem deutschen Volk.
Bis heute sühnt unser Volk für Taten, die es nie begangen hat. Ein Beispiel dafür sind die Vorgänge von Katyn.
Auch meine Mutter hat sich intensiv mit diesem Vorgang auseinandergesetzt und sich entsprechende Notizen dazu gemacht. In diesem Beitrag setze ich dort an und vervollständige mit den Dokumenten, Unterlagen und dem Wissen von heute, und möchte dabei herausfinden wie sich der Umgang aus den öffentlich-rechtlichen Reihen über die lange Zeit dazu gestaltet hat.
In den vergangenen Wochen habe ich auf privater Ebene, Menschen in meinem unmittelbaren Umfeld danach gefragt, ob sie wüssten, was damals in Katyn vorgefallen ist. Die Antworten waren sich zumeist ähnlich, zumindest die Unwissenheit des Vorgangs betreffend: Katyn? Was soll das sein, hab ich noch nie von gehört?“, „Haben wir schon mal was gehört“, „da war doch was mit den Russen und den Polen“, „Ja, da wurden Ukrainer und Juden von den Deutschen umgebracht“.., u.s.w.“.
Da dieses Thema doch sehr umfangreich ist, werde ich es über mehrere Kapitel behandeln. Wobei dann nicht nur Katyn im Vordergrund stehen wird, sondern auch andere Untersuchungsergebnisse zu vielen anderen Fällen haltloser Vorwürfe und ungerechtfertigter Verurteilungen unserer deutschen Soldaten.
In ihren Memoiren hat meine Mutter Katyn erwähnt, weil sie bereits seit 1943 die Wahrheit kannte (natürlich Millionen Deutsche ihrer Generation und viele andere auch).
Später schreibt sie: endlich, nach über 60 Jahren, dürfen wir die Wahrheit, ohne Gefahr der Strafverfolgung, laut berichten und niederschreiben.
Es dauerte Jahrzehnte, bis die Sowjets 1990 die Schuld am Massenmord an den mehr als 20 000 polnischen Offizieren und Beamten in Katyn und anderenorts zugaben. Zu diesem Umstand hatte auch beigetragen, dass die Westmächte, insbesondere CHURCHILL und ROOSEVELT, ihre Kenntnisse von der russischen Schuld geheim hielten und gegen besseres Wissen in der Nachkriegszeit den Deutschen die Verantwortung an den Massakern zuschoben, wie auch deutsche Medien.‘
Am 13. April 1990 gestand die amtliche sowjetische Nachrichtenagentur Tass endlich ein, daß die Ermordung von rund 15 000 polnischen Offizieren im Jahre 1940 bei Katyn und anderenorts eines der »furchtbarsten Verbrechen des Stalinregimes« und damit eine Schuld der Sowjets sei. DieMoskau News (Nr, 5,1990), GORBATSCHOWS Sprachrohr für den Westen, schrieben:
»Die Wahrheit über das Massaker von Katyn. Dokumente bestätigen das, was die Sowjetregierung jetzt eingestanden hat: Am Tode von 15000 polnischen Offizieren ist das NKWD schuld«, STALINS mörderischer Geheimdienst.
Meine Mutter schreibt weiter:
„Für die Lüge von Katyn mussten Tausende deutsche Soldaten sterben. Nach Kriegsende wurde nochmals eine große Anzahl von Zivilisten, in der sogenannten DDR, verhaftet und verschwanden für immer, nur, weil sie die Wahrheit von Katyn sagten, auch eine Kollegin von mir (Gerda Schneider).
„Seit 1943 wissen es die Polen, auch die Siegermächte; ja fast die ganze Welt. Erst 1990 kam unter Gorbatschow die Wahrheit ans Licht. Aber bis heute keine öffentliche Bekanntmachung, keine Entschuldigung für die Morde an deutschen Soldaten und Zivilisten.
Die Bevölkerung Polens kannte die Wahrheit; denn schon 1943 hatte die Exilregierung in London die Verbindung zur Sowjetunion abgebrochen und für die Toten in London ein Denkmal errichtet. Trotz dieser in der ganzen Welt seit 1943 bekannten Verbrechen der Sowjets, wurde in Polen und allen Siegermächten die Lüge der Ermordung der polnischen Offiziere und Zivilisten durch deutsche Truppen bis 2006 weiterhin verbreitet, sogar in Zeitungen und Büchern gedruckt!
Statt Genugtuung zu verlangen, schweigen Regierung und Medien in Deutschland.
Die Polen haben 2006 vor dem internationalen Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg die Russen verklagt. Warum hören und lesen wir in den deutschen Medien nichts davon? Warum entschuldigen sich die Völker nicht bei den Deutschen in aller Öffentlichkeit für die falschen Aussagen und Verurteilung deutscher Zivilisten und die Todesurteile für deutsche Soldaten. Wenn festgestellt wird, dass durch einen Justizirrtum ein Mensch unschuldig eine Gefängnisstrafe ertragen musste, wird er sofort rehabilitiert. Kann unsere „demokratische“ Regierung, das nicht auch von den Polen, Russen und den anderen Siegermächten verlangen?“
Ende Auszug aus den Niederschriften meiner Mutter
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Die erst 1995 erfolgte Veröffentlichung bis dahin geheimgehaltener britischer Dokumente bewies, dass auch London von Anfang an die wahren Schuldigen von Katyn kannte. Das Wissen darum sei aber an der Themse geheimgehalten worden, um das Bündnis mit der Sowjetunion nicht zu gefährden und im Lande den Eindruck zu vermeiden, man sei mit einem kriminellen Regime verbunden. (»London wußte von den Morden von Katyn«, in: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 13. 6. 1995) Die historische Wahrheit wurde also selbst noch jahrelang nach 1945 von den Westalliierten bewusst verfälscht.
Im Winter 1945/46 wurde in Leningrad mehreren deutschen Offizieren als angeblich für die Katyn-Morde Verantwortlichen der Prozess gemacht, worüber die sowjetische Agentur TASS AM 30. Dezember 1945 berichtete.
Zum Tode durch den Strang wurden verurteilt:
Karl Hermann STRUFFLING (STRÜFLING), Heinrich REMMLINGER, Ernst BÖHM, Eduard SONNENFELD, Herbard JANICKE, Erwin SKOTKI und Ernst GEHERER (GEHRER).
20 beziehungsweise 15 Jahre Zwangsarbeit erhielten Erich Paul VOGEL, Franz WIESE und Arno DIERF.
So wurde damals die Wahrheit, die man auch in London schon genau kannte, auf den Kopf gestellt:
Die Anklage gegen unsere unschuldigen deutschen Soldaten lautete wie folgt:
»Mord und Mißhandlung von Kriegsgefangenen und anderen Angehörigen « der Alliierten: »Im September 1941 wurden 11 000 kriegsgefangene polnische Offiziere im Katyn-Wald in der Nähe von Smolensk getötet. Das deutsche Kommando und die Besatzungsbehörden, vornehmlich leiten- de Beamte der Polizei, der SS-Truppen und des Verbindungsstabes befahlen in der Zeit von 1941 bis 1943 die Erschießung der Kriegsgefangenen.« Und am 14. Februar 1946 trug der sowjetische Oberst Juri POKROWSKY in Nürnberg als Vertreter der Anklage das entsprechende (gefälschte) »Dokument USSR54« vor, worüber dann u. a. am 11. Mai und 3. Juni 1946 in Nürnberg verhandelt wurde.
Bezeichnend ist, dass eine Dokumentation des polnischen Roten Kreuzes von 1943, wonach das Katyn-Massaker eindeutig ein Sowjet-Verbrechen sei, in einem britischen Archiv als >Top Secret< (streng geheim) gekennzeichnet und verborgen war, bis es der polnische Historiker Wladimierz KOWALSKI 1989 dort fand und noch im selben Jahr in der polnischen Wochenzeitung Qdroddenie veröffentlichtet.
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Quelle
Franz KARDELL, in: Die Welt, 19. 5. 1990; derselbe, Die Katyn-Liige, aaO. (Anm. 2)
David IRVING, Mord aus Staatsräson, Heyne, München 1979. So äußerte sich der
US-Unterstaatssekretär Sumner WELLES: »Das war bestimmt Sabotage!«, zitiert
bei: Franz KARDELL,
Die Katyn-Lüge, aaO. (Anm. 2), S. 137. Beweise für den Mord an SIKORSKI bringt auch Ulrich HÖVELMANN, Dorsten, in Leserbrief »Warum Sikorski starb«, in: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 26. 6. 1995.
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 17. 2, 1989; Die Welt, 17.2.1989 u. 19.5 1990; Der