Ein Chemie-Unfall, wir schreiben den 20. Juni 2026  ….

Es gibt Dinge, die bringen mich nicht aus der Ruhe und es gibt Dinge, die mich nicht ruhen lassen …

So stellen sich mir Fragen, zum Austritt phosgener Flüssigkeit am 20. Juni 2026 mit 26 Verletzten.

„Infolge eines Austritts von phosgenhaltiger Flüssigkeit in einem Betrieb im Chempark waren 26 Menschen verletzt worden. Sicherheitsmaßnahmen wie eine ausgelöste Dampf-Ammoniak-Wand hatten dafür gesorgt, dass zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr für die Anwohner bestanden hatte, erklärte ein Sprecher des Chemparks.“

Was ich gestern noch auf die Schnelle dazu finden konnte:

• Phosgen ist ein Gas das bereits im Ersten Weltkrieg zum Einsatz kam. Wegen seines schwachen Geruchs nach frischem Heu und seiner Unsichtbarkeit war es schwer zu bemerken. Es wurde meist mit Chlorgas gemischt (sogenanntes „Grünkreuz“-Gas). Phosgen war für die große Mehrheit der geschätzten 90.000 Gas-Toten des Ersten Weltkriegs verantwortlich.

• Entdeckt wurde es 1812 von John Davy, dem jüngeren Bruder von Sir Humphry Davy. 1815 wurde Davy Hilfsarzt im Militärkrankenhaus. Ein Jahr später wurde er Stabsarzt der britischen Armee und reiste nach Indien, Ceylon und Barbados.

• Phosgen wurde erstmals 1915 im Weltkrieg von Frankreich als chemischer Gaskampfstoff militärisch eingesetzt.

Warum kommt ein solches Gas nun in 2026 in einem Chemiewerk zum Einsatz? Welche Notwendigkeit liegt dafür vor?

Die offizielle Mitteilung dazu: Es wird zur Herstellung von Pflanzenschutzmitteln und Pharmazeutika verwendet. (eine Liste zu weiteren Verwendung findet ihr am Ende des Beitrags).

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Rückblick:

Das Phosgen-Gas (ein Lungenkampfstoff) spielte im Sommer 1944 eine brisante Rolle in den Überlegungen des britischen Premierministers Winston Churchill.

Im Juli 1944 schlug Churchill in einem streng geheimen Memorandum vor, deutsche Städte – insbesondere im Ruhrgebiet – mit Giftgas zu „tränken“. Er forderte die Militärs auf, den Einsatz von Kampfstoffen wie Phosgen oder Senfgas ernsthaft zu prüfen.

Hierzu möchte ich an den „Vorfall“ zur Giftgas-Katastrophe von Bari (1943) aus dem Zweiten Weltkrieg erinnern. CHURCHILL befahl damals dem britischen medizinischen Personal, die Ursache der Verluste zu verschweigen.« Erst 1974 gaben die Engländer Akten über den Hergang frei. (siehe auch Beitrag Kommentar).

Der deutsche Wissenschaftler Fritz HAHN hat in einem Archiv in Washington Pläne“ der USA für einen Gaskrieg gegen Deutschland aus den vierziger Jahren gefunden. Von Italien und von England aus sollten nach einem zu erwartenden »Ersteinsatz von Gas durch die Achsenmächte« in »einer 15- Tage-Operation« 30 deutsche Großstädte mit Senfgas und/oder dem besonders giftigen Phosgen eingenebelt werden.

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Nun gab es also am vergangenen Samstag, 20. Juni, im „Chemiepark Dormagen“ diesen Unfall mit austretender Phosgenflüssigkeit . Dabei wurden nach offiziellen Angaben 26 Personen verletzt.

Man gehe von Fahrlässigkeit aus, so heißt es in den aktuellen Meldungen des Nachrichtengeschehens.

Man hat also nicht die erforderliche Sorgfalt und Aufmerksamkeit walten lassen. So wie zuletzt mit Krankheitserregern, die per Kurier am 3. Juni über deutsche Straßen transportiert wurden, ohne das der Kurier über den Inhalt seines Transportmaterials überhaupt informiert wurde. Der Kurierfahrer transportierte unwissentlich biologisches Gefahrgut, dass durch den Unfall weitreichende Folgen für Einsatzkräfte hatte. Er wurde bei dem Unfall schwer verletzt.

(siehe hierzu den Beitrag: „Da war doch was“ im Kommentar). Dieser Erreger, von dem hier die Rede ist, befällt meist die Lunge (Lungentuberkulose), greift aber auch andere Organe an.

Wir leben nicht in verrückten Zeiten.., verrückt könnte man sie nennen, wenn man diesen noch ein Lachen, Satire oder Ironie entnehmen könnte – Ereignisse quasi aufs „Korn nehmen“.

Nein, diese Zeit, in der wir leben – in den zwanziger Jahren des 21. Jahrhunderts, die ist nicht verrückt, sie ist brandgefährlich.

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Hier noch eine Übersicht zu den Haupteinsatzgebieten in der Industrie

• Phosgen ist der entscheidende Rohstoff für die Herstellung von Isocyanaten (wie TDI und MDI), die zur Produktion von Polyurethanen benötigt werden. Diese flexiblen oder harten Schäume finden sich beispielsweise in Gebäudedämmungen, Matratzen oder Autositzen (Polyurethane)

• Ein weiterer großer Anwendungsbereich ist die Synthese von Polycarbonaten. Das sind robuste, hitzebeständige und transparente Kunststoffe, die unter anderem für Brillengläser, medizinische Geräte und CDs verwendet werden.

• Rund ein Zehntel des weltweit produzierten Phosgens fließt in die Herstellung von Zwischenprodukten für Medikamente und moderne Agrochemikalien

• Weitere Verwendungszwecke sind die Herstellung von „aliphatischen“ Diisocyanaten, die zu hochwertigen Lacken, z. B. Autolacke, weiterverarbeitet werden

• Übrigens: Erst 1981 kamen nähere Einzelheiten über Englands Giftgaspläne heraus. Der BBC-Reporter Roben HARRIS hatte bei Recherchen über bakteriologische Waffen amtliche Dokumente darüber gefunden. Danach hat Großbritanniens Kriegspremier CHURCHILL den britischen Generalstab, insbesondere Generalstabschef General Hastings LIONEL, beauftragt:

»Ich wünsche, dass eine kaltblütige Einschätzung darüber vorgenommen wird, ob es günstiger für uns wäre, Giftgas einzusetzen… Wenn wir dies tun, dann sollte es hundertprozentig sein!«

Er wollte »die Angelegenheit in der Zwischenzeit von vernünftigen Leuten« behandelt wissen, nicht von »psalmodierenden uniformierten Defätisten, die einem hin und wieder über den Weg laufen«.

CHURCHILL brüstete sich sogar damit: »Wir können die Städte an der Ruhr und viele andere Orte so einsprühen, daß die meisten Menschen in ständige medizinische Behandlung gehen müssen

Die Pläne und Erkenntnisse über Giftgas im Jahr 1981 in Deutschland betrafen unter anderem die Aufdeckung der Existenz von US-amerikanischen Nervengasbeständen in der Pfalz. Die Existenz der Bestände wurde von der US-Regierung offiziell erst im Jahr 1983 bestätigt.

Eure Kommentare:

Der Luftangriff auf Bari fand während des Zweiten Weltkriegs am 2. Dezember 1943 in den Abendstunden statt, als 105 Kampfflugzeuge vom Typ Junkers Ju 88 der deutschen Luftflotte 2 den Hafen von Bari bombardierte. Dabei wurden 28 Schiffe mit zusammen 71.566 BRT und 38.000 t Ladung vernichtet.[1] Aufgrund des Luftangriffs explodierte der US-Frachter SS John Harvey (10.817 BRT, Liberty-Klasse), der mit einer Fracht von 2000 Bomben des Typs AN-M47 beladen war, die mit insgesamt 540 Tonnen Senfgas befüllt waren. Über 1000 Soldaten und Zivilisten kamen unmittelbar oder als Spätfolge dieser Explosion ums Leben. Die Alliierten verheimlichten die Auswirkungen des Senfgases (Hautschäden, Augenschmerzen, geschwollene Geschlechtsteile, extrem niedriger Blutdruck bei stark erhöhter Pulsfrequenz) auf die Betroffenen.[

Bei den Bergungsarbeiten 1947 wurde festgestellt, dass nicht nur weitere beim Luftangriff am 2. Dezember 1943 versenkte alliierte Schiffe Senfgasmunition an Bord hatten, sondern dass auch noch verschiedene andere Giftgasmunition nach Bari transportiert worden war, die nach dem Luftangriff auf dem Meeresgrund landete. Nachgewiesen wurden die chemischen Kampfstoffe Chlorsulfonsäure für die Herstellung von Nebelsäure, Chlorpikrin bekannt als Grünkreuz sowie der Blutkampfstoff Chlorcyan. Anhand der wöchentlich abgefassten Bergungsberichte war es später möglich, sich ein Bild über den Umfang der sich über mehrere Jahre hinziehende Kampfmittelbeseitigung zu machen. Insgesamt wurden aus dem Hafenbecken in Bari 15.551 mit Senfgas gefüllte Fliegerbomben sowie 2551 Kisten mit Senfgas gefüllter Munition geborgen.

Die geborgenen chemischen Kampfmittel wurden anschließend auf Flößen vor der Küste von Bari versenkt. In der Folge kam es immer wieder zu Unfällen, bei denen Fischer Senfgasvergiftungen erlitten. Bis zu Ende der 1990er Jahre konnten anhand von Krankenakten 238 solcher Fälle rekonstruiert werden.[4] Bereits bei der Kampfmittelräumung im Hafen von Bari wurden durch unsachgemäße oder fehlende Schutzausrüstung mehrere Personen durch ausströmende Kampfstoffe verletzt.

2001 wies die italienische Regierung die ersten fünf Millionen Euro für die Sanierung der Lagerstätten zu. 2008 wurden bei Untersuchungen von in der Adria gefangenen Fischen signifikante Spuren von Arsen und Derivaten von Senfgas nachgewiesen

Vertuschung des Gas-Zwischenfalls: Die alliierte Geheimhaltung der tatsächlichen Katastrophe (die Explosion eines mit Senfgas beladenen US-Frachters) funktionierte zunächst. Die NS-Presse konzentrierte sich auf die konventionelle Zerstörung durch Bomben und nutzte den Vorfall nicht, um den Alliierten den Einsatz von Chemiewaffen vorzuwerfen

Was alles zutage gefördert wird, über Vergiftungen und Schäden für die Umwelt ist wirklich unfassbar. Keiner wird zur Verantwortung gezogen und es geht munter weiter.

Die Meisten haben keine Ahnung welches Ausmaß das alles angenommen hat und Tagträumen stattdessen über Urlaub und gucken Fußball.

Ich unterschätze das nicht und jeder der halbwegs denken kann auch nicht – die Bundesregierung beschließt im Moment ein Gesetzespaket die homöopathische Behandlung in keinem Fall mehr von der kranken! Kasse zu übernehmen – (von den Grünen eingebracht und auf ihrem Parteitag zuerst beschlossen?!) – was ich sagen will es gibt ein Arzneimittel Acidum Acedicum das diese schweren Lungenzustände durch phosphogen auflösen kann.

Die so hochgelobte chemische Industrie hat nicht das Wohl der Menschen im Sinn.

Das Gas im Zusammenhang mit Medizin….da stellen sich mir VIELE Fragen!

Es ist bekannt, dass die Chemotherapie in der Onkologie sich weitgehend aus solche gefährlichen Stoffen – u.a. Senfgas – zusammensetzt. Deswegen sterben so viele Menschen WEGEN der Chemotherapie und weniger an ihrem Krebs.

Das ist nur noch irre.

Die Mehrheit unterschätzt das Treiben. Die Vorhaben von damals sind immer gegenwärtig gewesen, ganz gleich wer gerade auf dem Thron saß, hat diese (mit) „getragen“. Vieles konnte in Umsetzung gehen, die wenigsten stellen Fragen und immer noch ist es ja auch die Mehrheit im Land, die sich nicht bewusst darüber ist, dass „Andere“ die Spielregeln machen, nämlich die, die das Land auch besetzt halten. Wer soll dann wen zur Verantwortung ziehen? Schwierig, und eine ganz „blöde Nummer“ aus der wir nach heutigem Stand nicht so einfach rauskommen.

Ich denke dabei auch an den Bau eines US-Sicherheitslabors im Pfälzischen Weilerbach. Das 1,83-Milliarden-US-Dollar-Projekt ist eines der größten US-Krankenhausprojekte außerhalb der Vereinigten Staaten. Das Biosicherheitslabor (BSL-3) im neuen US-Militärkrankenhaus bei Weilerbach (Kreis Kaiserslautern) ist als spezialisiertes Krankenhauslabor für medizinische Diagnostik konzipiert und soll 2029 in Betrieb gehen. Die Anlage dient ausschließlich dem sicheren Nachweis gefährlicher Krankheitserreger bei Patienten. (so heißt es in den offiziellen Berichten) ..

Ja, ich las darüber und, das das ein Hochrisikolabor ist. Wer weiß, was da wirklich gemacht wird und ohne, dass die deutsche Bevölkerung dazu jemals eine Zustimmung gegeben hätte bzw. eine Gegenwehr möglich ist. Die werden da, wie in der Ukraine neue, Existenzgefährdende Erreger entwickeln, davon bin ich überzeugt. Warum sonst diese Geheimhaltung!? Wenn das Ding ‚explodiert‘, sind es ja nur die Deutschen, die sowieso ‚weg‘ sollen.


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