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Klara Fall: das glaube, wer mag

  • Zur Erinnerung! Gegen das Vergessen!

    Januar 16th, 2026

    Vor genau 80 Jahren., inmitten der völkerrechtswidrigen Vertreibung der deutschen Bevölkerung aus ihrer Heimat, wurden am 11. Januar 1946 die ehemals deutschen Gebiete östlich der Oder-Neiße-Grenze offiziell unter polnische Verwaltung gestellt.

    Neben den 1930er Jahren war dieser Akt das finsterste Kapitel polnischer Geschichte und wird in Polen bis heute tabuisiert.

    „Die Vertreibung aus der Heimat wurde zum letzten Kapitel der vielen Wochen und Monate, ja sogar Jahre währenden Leidensgeschichte der Deutschen in den ostdeutschen Provinzen, der Deutschen in Schlesien und Pommern, in Ost- und Westpreußen, der Deutschen jenseits von Oder und Neiße, wie man sich seit den Beschlüssen der Siegermächte in Potsdam im August 1945 zu sagen angewöhnt hat. Diese Leidensgeschichte ist nicht nur ein Stück deutscher Geschichte, weil die Betroffenen Deutsche gewesen sind, es ist ein Stück Menschheitsgeschichte , denn das Leid, dass den Deutschen damals, 1945 und 1946 und auch noch danach widerfahren ist, haben andere bewirkt und verursacht.“

    Hören wir doch noch einmal rein, was uns der Völkerrechtler Alfred de Zayas über die Vorgänge zu sagen hat. Die Aufnahme findet ihr im Kommentar.

    Außerdem erinnern wir uns in diesem Zusammenhang auch an die Mobilmachung der Polen im März 1939.

    Wenn man das deutsch-polnische Verhältnis nur vom Kriegsende 1945 her betrachtet, dann wird man das polnische Verhalten in der Sommerkrise 1939 zwischen beiden Ländern nicht richtig einordnen können. Zu einem wirklichen Verstehen kommt man nur, wenn man in die damalige Zeit und ihre Vorgeschichte blickt.

    Man wollte die Westgrenze Polens weit nach Deutschland hineinverlegen, wenn möglich bis vor Berlin oder noch weiter bis ins Wendland! Ein weiterer Grund war die ausgesprochen repressive und vertragswidrige Minderheitenpolitik Polens – von der Unterdrückung und Benachteiligung der jüdischen Minderheit ganz zu schweigen (Hirtenbrief des Kardinals Hlond gegen die Juden 1936), – unter der vor allem die unter polnische Herrschaft gekommenen Deutschen zu leiden hatten.

    Im Zuge einer „Generalbereinigung“ aller strittigen Fragen zwischen Polen und dem Deutschen Reich schlug Hitler ein „Paket“ vor, das die Rückkehr Danzigs zu Deutschland, die Errichtung einer exterritorialen Auto- und Eisenbahnverbindung zwischen Pommern und Ostpreußen/Danzig durch den polnischen „Korridor“, eine gegenseitige Grenzanerkennung – also gegen polnische Bestrebungen, noch weiter nach Westen vorzurücken – sowie den Beitritt Polens zum gegen die Sowjetunion gerichteten „Antikominternpakt“ vorsah.

    Hitlers Ziel war, ein Bündnis mit Polen zu schließen, nicht seine Zerstörung.

    Der polnische Außenminister Beck wies seinen Botschafter in Berlin Lipski an jenem 26. März 1939 an, sich jeglicher Verhandlung über Danzig zu verweigern, Bis zu diesem Zeitpunkt war alles insgeheim passiert, ohne einen öffentlichen Hinweis auf die deutsch-polnische Entfremdung. Nun flammte sie hell auf, und die polnische Regierung zog, um ihre Entschlossenheit zu zeigen, polnische Reservisten ein (Mobilmachung), was wohl einer Drohung gleichkam.

    In diesem Zusammenhang sind die Berichte des Völkerbundskommissars für Danzig, des Schweizers Carl J. Burckhardt, aufschlussreich.

    Alles in allem, etwas, worüber das deutsche Volk, insbesondere auf der westlichen Seite nur bedingt informiert worden ist.

    Der Kampf um Schlesien begann am 12. Januar 1945 rund 200 Kilometer ostwärts der deutschen Reichsgrenze in den Ostbeskiden und an der Weichsel, er endete in Nordmähren zwischen Brünn und Olmütz, in den schlesischen Gebirgen und in Nordböhmen und Sachsen an der Elbe mit der bedingungslosen Kapitulation am 8./9. Mai 1945, also nach vier Monaten ununterbrochener schwerer Kämpfe.

    —————————————–

    Herbert Kupka – Letzte Tage in Schlesien.

    A.J.P. Taylor, Die Ursprünge des 2. Weltkrieges (1962), S. 270

    Andreas Hillgruber, Zweierlei Untergang

    Carl J. Burckhardt, Meine Danziger Mission 1937- 1939, S. 156 f. (1960)

    Es gibt Untaten, über welche kein Gras wächst – Teil VI aus „Die Anklage hören viele, die Rechtfertigung wenige…“

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  • „Ostpreußische Nächte“

    Januar 16th, 2026

    Alexander Solschenizyn beschreibt in seinem Gedicht sein Zusammentreffen mit einem deutschen Kommunisten, der die vermeintlichen russischen Befreier mit Brot und Salz begrüßt. Nach einigem Hin und Her wird er abgeführt – sicher ein Spion, man weiß ja, dass „alle Deutschen Faschisten“ sind! Noch im Gehen bittet er, zu Hause nach seiner Frau zu sehen. Aber dort findet man nur noch Tote und Sterbende.

    Der Dichter beschließt die Episode:

    „Wer noch Jungfrau, wird zum Weibe,

    und die Weiber – Leichen bald.

    Schon vernebelt, Augen blutig,

    bittet: Töte mich Soldat!“


    Solschenizyn gibt als Entstehungsdatum 1950 an — damals war er bereits fünf Jahre in Haft.

    Im Februar 1945 war der Artilleriehauptmann wegen antistalinistischer Äußerungen an der Front in Ostpreußen verhaftet, im Juli in Moskau zu acht Jahren Straflager verurteilt worden. In der Haft begann er zu schreiben. und da er Entdeckung und Vernichtung seiner Arbeiten fürchten mußte, faßte er sie zunächst in Versform und lernte sie auswendig.

    Er beschreibt detailliert Gewalt, Raub, Vergewaltigungen und Morde an der Zivilbevölkerung und thematisiert die Schuld und die Verrohung der eigenen Soldaten, die sich an den Opfern rächten und selbst zu Tätern wurden.

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  • Person von Interesse! „Ob Opfer oder Täter, wenn deine Nummer erscheint, finden wir dich!“

    Januar 14th, 2026

    Von den Bemühungen der Görlitzer Verkehrsbetriebe (siehe Beitrag im Kommentar) und einer Serie aus dem Jahre 2011.

    „Die Görlitzer Verkehrsbetriebe testen ein innovatives Innenraumsicherheitsüberwachungs- und Fahrassistenzsystem.

    Im Rahmen einer eintägigen Probefahrt testeten die Görlitzer Verkehrsbetriebe gestern ein völlig neues System für mehr Sicherheit im Straßenbahnbetrieb. Das vom Bremer Unternehmen JUST ADD AI entwickelte und in kürzester Zeit im Fahrzeug installierte System erfasst und analysiert mithilfe von Videokameras und künstlicher Intelligenz das Geschehen in und um die Bahn.“

    Da gab es doch mal diese Serie „Person of Interest“.., vielleicht kennt sie ja jemand. . Das ist schon etwas länger her, da flimmerten einige Episoden (Hauptfigur: ein zurückgezogen lebender Milliardär und Software-Genie namens Harold Finch) über die heimischen Bildschirme.

    Die „Überwachungskonstruktion“ nennen sie dort „Die Maschine“. Recht verhalten wird kommuniziert, wie sich das „Gerüst“ tatsächlich zusammensetzt und von wem es „geführt“ wird. Aber das müssen wir, so glaube ich, auch nicht mehr aufs Butterbrot geschmiert bekommen.

    Es sind genug in Einsatz gebracht worden, die uns die Vorteile zu dieser Technik nennen und sie uns dann wie Honig um den Mund schmieren. Doch einige unter uns, da bin ich mir sicher, ahnen die tatsächliche Intention und ihre Folgen.

    Ein kurzes Resümee:

    Nun, durchaus lassen sich gewisse „Vorteile“ positiv in den Vordergrund rücken, man kann aber auch die Risiken solcher Systeme, die künstliche Intelligenz und Videokameras zur Sicherheitsüberwachung einsetzen, erkennen.

    » Obwohl das System personenbezogene Daten anonymisiert besteht das Risiko von Datenlecks- und missbrauch.

    » KI-Systeme sind nicht perfekt und können Fehlalarme auslösen. Das wiederum führt zu unnötigen Eingriffen oder Störungen.

    » Nicht zuletzt sei die starke Abhängigkeit von einer Technologie wie KI genannt. Wenn diese ausfallen, gehackt oder manipuliert werden, dann wird’s kritisch.

    Damals, 2012, als die Serie ein erstes Mal ausgestrahlt wurde, dachten wir uns: „Verrückt, aber es ist doch nur ein Film!“

    ——————————————————————————————————————–

    Hier noch ein paar Infos zur Serie:

    Die US-amerikanische Krimi-Science-Fiction-Fernsehserie des britischen Drehbuchautors Jonathan Nolan.wurde erstmals am 22. September 2011 auf CBS ausgestrahlt.

    Die US-Regierung beauftragte den Milliardär und Programmierer Harold Finch im Zuge der Terroranschläge vom 11. September 2001 damit, eine Software zur Prävention von Terroranschlägen zu entwickeln. Die Maschine überwacht jeden Bürger zu jeder Zeit, sammelt Daten und kombiniert diese, um Verbrechen jeder Art vorherzusagen. Sie meldet jedoch nur jene Verbrechen, bei denen mehrere Menschen umkommen werden. Kleinere Verbrechen werden jede Nacht unbeachtet gelöscht.

    Der Hauptgrund für die Absetzung der Serie nach der fünften Staffel war, dass die Show für CBS nicht profitabel genug war , da ein Großteil der Werbeeinnahmen an Warner Bros. ging, dem die Rechte an der Show gehörten.

    ———————————————————————-

    Beitragsbild übernommen von der Homepage „GVB Im Takt mit Görlitz“ … (siehe auch Kommentar)

    https://www.goerlitztakt.de/news/detail/226?fbclid=IwY2xjawPUJxFleHRuA2FlbQIxMABicmlkETBhdE1hdnozTHpxbEZ4TE5Jc3J0YwZhcHBfaWQQMjIyMDM5MTc4ODIwMDg5MgABHks4uu77MOzQFVXcs4n-b2bhXRMj6mSIqRSF_VBkjkSIOlT24RjKRdEKShib_aem_Knr4uXXX56mZ6G8FWTLNNA

    weitere Beitragsbilder: Fotos von CD der Serie „Person of Interest“.

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  • Udo Ulfkotte – der unbequeme Journalist

    Januar 14th, 2026

    … ein paar Gedanken zu seinem Todestag am 13. Januar 2017

    Beruhend auf einigen Reaktion, damals im Januar 2017, als die Nachricht vom Tod des Journalisten Udo Ulfkotte verkündet wurde, verfasste ich diesen Beitrag, der allerdings nur über wenige Zeilen zusammenfasst, was sich zugetragen hat. Es gäbe gewiss noch viel mehr darüber zu berichten.

    Beginnen wir doch mit einer Aussage der Spiegel-Journalistin Hatice Ince, die völlig unverhohlen ihre Freude über den plötzlichen Tod des 56-jährigen Udo Ulfkotte am 14. Januar 2017 kundtut. Sie lacht offen über den Tod und möchte darauf anstoßen.

    Moralisch unterste Schublade, völlig verkommen und menschenverachtend.

    Dem nicht genug: ARD-Journalistin Julia Rehkopf markierte diesen üblen Tweet mit „Gefällt mir“. In einem weiteren Eintrag freute sich Ince, dass das neue Jahr mit dem Tod von Udo Ulfkotte gut angefangen habe.

    Michael Stürzenberger, der damals seinen Unmut über diese menschverachtenden Zeilen kund tat, schrieb unter anderem auch: „Udo, ich möchte Dir im Namen all Deiner Fans und treuen Leser für Deine großartigen Bücher danken, die einen eminent wichtigen Beitrag zur Aufklärung über die Islamisierung Deutschlands und die manipulierende Arbeit vieler linksgesteuerter Medien leisteten. Dass sich Journalisten genau dieser Medien jetzt so diebisch über Deinen Tod freuen, bestätigt auch, dass Du mit seiner Arbeit genau richtig lagst.“ Das war am 15. Januar 2017.

    (Den vollständigen Artikel dazu, findet ihr weiter unten, unter den Quellangaben).

    Ich berufe mich, den Menschen Udo Ulfkotte betreffend, unter anderem auf den Nachruf des Jan Fleischauer, der Udo Ulfkotte recht gut kannte, aber in seinen Ausführungen (aus dem Jahr 2015) auch nicht versäumt, den „Verschwörer“ in Verbindung mit ihm ins Bild zu setzen. Das finde ich sehr schade… Zumal er es besser wissen sollte.

    Nach seinem Tod übernahm man die Kolumne von Fleischhauer und formte sie nochmal im Sinne der elitären Bewegung.

    Die elegantere und fairere Art wäre gewesen, Stärke und Schwächen von Ulfkotte sachlich zu analysieren.

    Zu seinem Buch „Gekaufte Journalisten“ schreibt Jan Fleischhauer im Jahr 2015:

    „Für alle, die von „Gekaufte Journalisten“ noch nichts gehört haben, hier die Zusammenfassung: Das bei den sogenannten Qualitätsmedien beschäftigte Pressekorps ist in Wahrheit ein korrupter Haufen von Abstaubern, die die Öffentlichkeit nach Strich und Faden belügen und betrügen. Statt ihren Lesern zu dienen, schreiben die Angehörigen dieser elenden Kaste ihren heimlichen Auftraggebern bei CIA und Wall Street nach dem Mund. In Ulfkottes Welt gibt es immer jemanden, der im Hintergrund die Fäden in der Hand hält. In diesem Fall ist das die amerikanische Finanzelite, die über die Geheimdienste die öffentliche Meinung kontrolliert.“

     Weiter schreibt Fleischauer: Der Mann war 17 Jahre lang bei der „FAZ“ beschäftigt ,der deutschen Qualitätszeitung. In der Redaktion war er unter anderem für Geheimdienste zuständig.

     Wer „Gekaufte Journalisten“ gelesen hat, weiß, dass es nirgendwo so schlimm aussieht wie ausgerechnet bei der „FAZ“. Tatsächlich ist das Buch in wesentlichen Teilen eine Abrechnung mit dem Frankfurter Traditionsblatt

     Es ist nicht so leicht, an Ulfkotte heranzukommen, aber alles andere wäre auch eine Enttäuschung. Er steht nicht im Telefonbuch. Man kann auch nicht einfach zu ihm fahren, weil er seinen Wohnort geheim hält. Am besten hinterlasse man eine Telefonnummer, empfiehlt die Empfangsdame bei seinem Verlag. „Wir leben im Wald auf einem autarken Gelände“, sagt Ulfkotte bei der Kontaktaufnahme.

    Nur der Pfarrer und der Bürgermeister wüssten, wo er wohne. Das Haus sei in einen See gebaut, mit eigener Strom- und Wasserversorgung. Wer sich ihm unerkannt nähern wolle, müsse erst über einen meterhohen Zaun und dann durch eine Gänseherde. Gänse schlügen noch besser an als Hunde. Eines der Bücher, die Ulfkotte nach seinem Ausscheiden aus dem Journalismus geschrieben hat, handelt davon, wie man den nächsten Weltkrieg überlebt. Der Umbau des Wohnhauses zur Festung ist offenbar eine Voraussetzung.

    „Gekaufte Journalisten“ soll nur der Auftakt sein. Ulfkotte hat angekündigt, zwei weitere Bücher über das Mediengeschäft folgen zu lassen. In einem Blog-Eintrag berichtet er von einem Geheimtreffen einiger Verleger, bei dem die Herren darin übereinkamen, alles zu tun, ihn zu behindern – Presse und Regierung könnten ihn „gemeinsam vernichten“

    Am 13. Januar 2017 starb Udo Ulfkotte im Alter von 56 Jahren an einem Herzinfarkt

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    Quelle:

    https://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/udo-ulfkotte-ist-tot-der-autor-von-gekaufte-journalisten-im-portraet-a-1130031.html?fbclid=IwY2xjawPUJQ5leHRuA2FlbQIxMABicmlkETBhdE1hdnozTHpxbEZ4TE5Jc3J0YwZhcHBfaWQQMjIyMDM5MTc4ODIwMDg5MgABHpNKB_8X0D3j21ER_JFgTiOHDc9fHVv2k1DQyOK06KlnayQ-fe3hcPIgR2iE_aem_YsS02OmdPdRXg-bQnoBuCQ

    https://pi-news.net/2017/01/spiegel-journalistin-feiert-udo-ulfkottes-tod/?fbclid=IwY2xjawPUJSVleHRuA2FlbQIxMABicmlkETBhdE1hdnozTHpxbEZ4TE5Jc3J0YwZhcHBfaWQQMjIyMDM5MTc4ODIwMDg5MgABHrz_UtlkidP67fsANUVHijpBxs0DtftTjB_kxz5AHgxkWpyc2r-ziN_0Zxp6_aem_930svwJCe_mJxEAcoYwwVw

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    Hier noch eine kleine Auswahl zu Publikationen von Udo Ulfkotte:

    • Interessenspezifische Nahostpolitik der Großmächte im Nahen Osten 1948–1979. Sowjetische, amerikanische, französische und britische Waffenexporte an den Nahost-Staaten Israel und Ägypten in den Jahren 1948–1979, im Kontext der Nahostpolitik der Geberländer, unter besonderer Berücksichtigung der damit angestrebten Einflussnahme. Haag und Herchen, Frankfurt am Main 1984, ISBN 3-88129-766-9.

    • Die Asyl-Industrie. Wie Politiker, Journalisten und Sozialverbände von der Flüchtlingswelle profitieren. Kopp, Rottenburg 2015, ISBN 978-3-86445-245-1.

    • mit Stefan Schubert: Grenzenlos Kriminell. Was Politik und Massenmedien über die Straftaten von Migranten verschweigen. Kopp, Rottenburg

    • Volkspädagogen. Wie uns die Massenmedien politisch korrekt erziehen wollen. Kopp, Rottenburg 2016, ISBN 978-3-86445-388-5.

    • Alles Einzelfälle. Massenmigration und Sexualdelikte. Verlag Antaios, Schnellroda 2018, ISBN 978-3-944422-15-2.

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  • Die Hölle ist leer und alle Teufel sind hier“? Von der „alten Welt“, von Deutschland, dem Deutschen Reich, und den Deutschen

    Januar 12th, 2026

    Immer wieder ist es Thema sich darüber auszutauschen, ob es nicht an der Zeit wäre, dieses, unser Land zu verlassen, bevor es drohe in Gänze unterzugehen.

    Der Deutsche im Jahr 2025 / 2026 > Hinausbefördert, getrieben von den Interessen anderer, ausgetauscht, vermischt, an seinen Wurzeln gepackt und kräftig dran geschnitten, aussortiert.

    Ich mag jetzt nicht ganz sooo weit ausholen, aber wir wissen mittlerweile: Wenn Ereignisse und deren Hintergründe aus der Vergangenheit ungeachtet bleiben, wird man die der Gegenwart nicht verstehen. Nicht zuletzt hatte ich vor zwei Tagen noch so eine Diskussion über „Regierungsformen“. (siehe dazu Beitrag im Kommentar).

    Aber bringen wir uns an dieser Stelle noch einmal den Reichstagsbrand in Erinnerung – eine Inszenierung wie 9/11, C-Pandemie, Kristallnacht u. v. m.

    So ganz nebenher und unauffällig wurde nämlich nach dem ,,Brand“ die Inschrift geändert. Ich denke, den meisten unter uns ist das bekannt.

    Aber warum wurde die Inschrift überhaupt geändert? Nun, die Antwort ist leicht: Um eine neue Ideologie in die Köpfe zu bringen.

    Vorher stand dort ,,Den deutschen Völkern“, und genau diese waren schlechter zu kontrollieren und zu indoktrinieren mit ihren sehr fortschrittlichen Regierungsformen.

    Das Heilige Römische Reich Deutscher Nation war kein Staat und auch kein Land mit Landesgrenzen. Es war ein Kulturbereich mit großem Einfluss. Es existierte von 962 bis 1806 – genau die Zeit, über die wir so wenig wissen.

    „Die „alte Welt“ war das erste Deutsche Reich. Kein Staat, sondern ein großer Kulturraum mit Hunderten kleiner autonomen dezentralen Strukturen, eben eine Nation. So ein Gebilde lässt sich nicht regieren. Wer dies will, muss erst die dezentralen Strukturen zerstören und gewaltsam oder durch List die kleinen Länder vereinigen, um einen Staat daraus zu machen. So wie es denn auch geschah. Niemand soll sich mehr daran erinnern, dass es auch ohne große Machtkonzentrationen geht und dass die Gesellschaft in regionalen Strukturen nachhaltig ist.

    Das sogenannte goldene Zeitalter entstand, nach dem alles unternommen wurde, um die Fürsten und Könige der vielen Klein- und Stadtstaaten über den Tisch zu ziehen und ihnen Zugeständnisse abzupressen.“ (so entstand das zweite Deutsche Reich unter Bismarck, gefolgt vom dritten Deutschen Reich unter Hitler).

    Und genau diese Geschichte, der Verlauf, all das, was unsere Ursprünge zeichnet, sollten wir bei unseren Überlegungen auszuwandern, mit berücksichtigen. Was bleibt? Was war? Was gilt es zu bewahren?

    Nahezu alle Länder Europas hatten einmal Deutsche Könige auf dem Thron. Selbst heute hat das Deutsche Haus Sachsen-Gotha unter dem Namen Windsor den englischen Königsthron inne. Und auch schon früher regierten Monarchen aus dem Haus Hannover, die Welfen, das englische Weltimperium. Andere Länder haben ähnliche Geschichten. Es wurde Deutsch gesprochen. Auch in England, denn Alt-Englisch verwendet deutsche Grammatik und reichlich althochdeutsche Wörter. Doch nicht nur am Hofe, sondern auch an europäischen und russischen Universitäten war die Gelehrtensprache Deutsch.

    Um nun noch einmal auf das Auswanderungsvorhaben vieler Deutscher zurückzukommen:

    Meine Meinung: Es gibt kein Land und kein Volk auf diesem Teil der Erde, das tatsächlich frei ist. Das von außen gesteuerte Leben ist vielleicht in bestimmten Regionen erträglicher, aber nicht grundsätzlich besser. Es mag viele andere „Reiche“ wie z. Bsp. Tataria gegeben haben, doch von denen spricht heute auch niemand mehr (es sei denn deren Geschichte wird künstlich hochgepusht, um unsere vergessen zu machen).

    Nirgends wurde so viel Aufwand betrieben, um eine bestimmte Bevölkerung über 250 Jahre zu demütigen, zu vergewaltigen und zu ängstlichen und arbeitsamen Jasagern zu erziehen, wie der unseren. So etwas tut man nicht grundlos und die wahre Ursache dürfte in der Zeit liegen, die man den Menschen bewusst vorenthält.

    Nun, da hilft alles Jammern nicht.

    Wer zur Quelle finden möchte, muss gegen den Strom schwimmen. Das tun einige von uns schon recht tatkräftig. Wir können es steuern, jedoch jeder nach seinen Möglichkeiten. Am einfachsten ist es gewiss mit einem guten finanziellen Polster, doch herausfordernd und lehrreich ist es mit den wenigen Dingen auskommen zu können, die uns fern der materiellen Werte zur Verfügung stehen.

    Zumal dieses finanzielle Polster vermutlich schon bald keines mehr ist, in Hinblick auf ein bereits ins Leben gerufenes EU-Vermögensregister. Ab dato werden darüber den Behörden auf Knopfdruck alle Finanztransaktionen und Vermögenswerte der Bürger zugänglich gemacht.

    Doch sollten wir nicht alle Botschaften als gewichtig betrachten, auch wenn sie bedrohlich daherkommen: Denn eines haben wir doch schon gelernt, oder? Die wahre Bedrohung geht von den menschlichen Charakteren selbst aus.

    „Die Hölle ist leer und alle Teufel sind hier“ – dieses Zitat stammt aus dem Stück: „Der Sturm“ von Shakespeare. Ein Zitat, dass die chaotische und bedrohliche Atmosphäre in der Geschichte verdeutlicht:

    Dort spricht Ariel (zu Prospero): Keine einzige Seele, die nicht, von fieberhaften Schauern geschüttelt, in irgendeinen Ausbruch von Verzweiflung fiel. Alle, bis auf die Schiffsleute, verließen das Schiff, das ganz von mir in Flammen stund, und stürzten sich in das schäumende Salzwasser. Ferdinand, des Königs Sohn, war der Erste, der mit Berg an stehendem Haar, eher Binsen als Haaren ähnlich, in die See sprang. Die Hölle ist leer, schrie er, und alle Teufel sind hier.

    Ariel, ein Luftgeist deutet an, dass es keine Dämonen oder Teufel auf der Insel gibt, sondern dass die wahre Bedrohung von den menschlichen Charakteren selbst ausgeht, die in vielerlei Hinsicht fehlerhaft sind. Ariel verwendet diesen Satz, um die Anwesenheit von Bosheit und Intrigen auf der Insel zu beschreiben.

    Achten wir also gut darauf, wo wir uns niederlassen und wem wir uns anvertrauen können.

    Noch eine Anmerkung: die germanischen Völker, als sie Heiden waren, kannten nicht diesen „einen Teufel“, der nach der Christianisierung das in Alleinstellung „Böse“ verkörpern soll. Sie wussten aber um Dämonen, und um die Bedrohung, die von ihnen ausging. Es waren eben diese Wesen mit dem schlechten Charakter.

    —-

    Wem ist nicht Deutschland untertan?

    Es wimmelt stets von zwanzig Heeren: Verwüstung zeichnet ihre Bahn,

    und was die Armut spart, hilft Übermut verzehren.

    Ihr Natternheer zischt uns ums Ohr,

    die Deutschen Herzen zu vergiften,

    und wird, kömmt ihr kein Hermann vor,

    In Hermanns Vaterland ein schmählich Denkmal stiften.“

    (Johann Peter UZ – das bedrängte Deutschland / 1749)

    Deutschland? Aber wo liegt es? Ich weiß das Land nicht zu finden. 

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    Januar 12th, 2026

    Wo das Gelehrte beginnt, hört das Politische auf.
    (Goethe 1796)

    „Die Hölle ist leer und alle Teufel sind hier“ – Von der „alten Welt“, von Deutschland, dem Deutschen Reich, den Deutschen … (und vom Silber)

    Bevor ich nun zu dem eigentlichen Beitrag komme, hier zunächst ein kurzer Streifzug durch unsere drei deutschen Reiche, vor allem der Spur des Geldes folgend.

    Eines sollten wir uns, wenn wir Beiträge dieser Art lesen, bewusst machen: Die Deutschen wurden schon in der Endzeit des alten Reiches gewaltig über den Tisch gezogen. Nach dem Verlöschen des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation mussten sie Jahrzehntelang für die Schulden der größenwahnsinnigen Fürsten aufkommen.

    In Bezug auf eine geführte Diskussion unter einem meiner Beiträge, wurde ich gefragt, wie ich denn darauf käme, dass das Zweite Kaiserreich kontrolliert gewesen sein soll, und von wem?
    Natürlich verstehe ich, dass man es so nicht wahrhaben möchte. Denn es war ja auch irgendwie eine glanzvolle Zeit. Aber wie das eben so ist, Glanz und Elend liegen oft dich beieinander. Und oft trügt der Schein.

    Tatsächlich nahm die Besetzung der deutschen Länder mit der Gründung des Norddeutschen Bundes ihren Anfang, und nicht erst nach den Weltkriegen. Die Deutschen haben damals weder einem Bund zugestimmt noch einem Kaiserreich. Die grundlegende Frage sollte doch sein: Wurde die Staatsform vom Volk bestätigt oder nicht? Nein! Das wurde es zu keiner Zeit. Dahingehend handelt es sich um aufgedrückte „rechtliche Konstrukte“. Im Grunde wurden die Deutschen mit der Drohung des eigenen Unterganges davon abgehalten, sich weiter zu widersetzen. Ihnen wurde weisgemacht, dass sie ohne Bund von europäischen Großmächten überrannt und übernommen werden.

    Aber was war der Grund dafür? Die Oppenheimers, Mendelsons, Rothschilds und andere hatten Angst, dass die Unmengen an Krediten, die den deutschen größenwahnsinnigen Fürsten im alten Reich vergeben wurden, flöten gehen. Nahezu jeder Fürst im alten Reich war Bankrott und hoch verschuldet. Es ging um Geld! Die Bürde sämtliche Schulden derer zu beglichen wurde dem Volk auferlegt. Sie mussten für die Schulden dieser Fürsten aufkommen.

    Die uns bekannten Konstrukte (beginnend mit dem Zweiten Reich) wurden aufgebaut, um Schuldner zu erschaffen, denen man „rechtlich“ an den „Kragen“ gehen konnte – greifbar. Damals waren es die Fürsten, danach war es das deutsche Volk.

    ———————————————————————————
    Der Norddeutsche Bund (1867–1871) entstand ohne eine gesamtdeutsche Volksabstimmung, sondern durch Bündnisverträge nach dem preußischen Sieg über Österreich 1866, der den Deutschen Bund auflöste und Österreich aus deutschen Angelegenheiten verdrängte. Er wurde als Staatenbund unter preußischer Führung mit einer eigenen Verfassung und einem gewählten Reichstag (allgemeines, gleiches Männerwahlrecht) gegründet, der die Basis für das spätere Deutsche Kaiserreich bildete, und diente als ein „Vorvertrag“ für eine spätere vollständige deutsche Einheit.

    Ein schleichender Prozess, der bereits vor dem endgültigen Zerfall des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation seinen Anfang nahm.

    Dazu ein Blick in die Chronik des Bankenwesens, beginnend mit den

    Fuggerschen Anleihen von 1488 – fürstliche Privilegien und der Aufstieg der süddeutschen Kaufmannsbankiers

    Die Reichsmünzordnung von 1599 – das Scheitern reichseinheitlichen Geldes

    Die Errichtung der Hamburger Bank 1619– Wegbereitung einer einheitlichen Währung ind Ausdehnung des bargeldlosen Zahlungsverkehrs

    Der Fall Oppenheimer und Gomperz 1697 – Hofjuden und die Finanzierung des deutschen Fürstenstaates im 17. und 18. Jahrhunderts

    Die Gründung der königlichen Giro und Lehnbanco 1765 – Preußen im Übergang zur hoheitlich kontrollierten Notenbankpolitik

    Gebrüder Bethmann und die österreichische Anleihe von 1778 – Die Inhaberschuldverschreibung revolutioniert den Frankfurter Kapitalmarkt

    Das preußische Sparkassenreglement von 1838 – finanzielle Vorsorge in kommunaler Regie

    Die Oehringer Privatspar- und Leih-Kasse von 1843 – Der Mittelstand greift zur Selbsthilfe

    Die Raiffeisen-Kreditgenossenschaften 1864 – die Expansion des genossenschaftlichen Kredits im 19. Jahrhundert

    Die Einführung des Pfandbriefsystems in Bayern 1864 – ein Produkt wird kapitalmarktfähig

    Die Gründung der Commerz-und Disconto Bank 1870 – Aktienbanken als Pfeiler des Universalbankensystems

    Die Entstehung der Reichsbank 1875 – die erste deutsche Einheitswährung und der Goldstandard

    Die Deutsche Bank und die Bagdadbahn seit 1888
    Internationale Finanzbeziehungen in der Ära des Imperialismus

    Der Ruin des Bankhauses Hirschfeld und Wolff und das Börsengesetz von 1896 – Aktienspekulanten, Betrüger und staatlicher Anlegerschutz

    Das Hypothekenbankgesetz von 1899 – Regelung mit Benchmark-Charakter

    Der bargeldlose Zahlungsverkehr der Sparkasse 1908 – ein Finanzverbund entsteht

    Die große Inflation 1914-1923 und ihre Wirkung auf die Struktur des deutschen Kreditgewerbes

    Die Fusion der Elefanten 1929 – Konzentration von Kapital und Macht.

    Das 1887 gegründete Finanz-Institut des Vatikans, über dessen Gewinne der jeweilig amtierende Papst bestimmt, verfügte mit der Unterzeichnung der Lateranverträge im Jahr 1929 bekanntermaßen über flüssige Valuta in Höhe von 1.750 Milliarden Lire (ca. 92 Millionen Dollar).

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    Ein Blick in die Vergangenheit– das gute alte Silber:
    In der Astrologie symbolisiert Silber Reinheit, Weiblichkeit und den Mondzyklus. Silber, der Himmelsstein ist seit jeher als göttlicher Gegenpol zu dunklen Kräften bekannt. Doch die Wesen aus dem Zwielicht arbeiteten Jahrzehnte daran, das Mondmetall schlecht zu reden. So brachten sie die Menschen dazu ihr Silber billig zu verkaufen.

    Und mit Blick in die Gegenwart: Dort ersetzte man es dann durch billiges Eisen, verschwendete es in Kriegswerkzeug, versteckte es in elektronischen Schaltkreisen und verbaute es in sogenannten „smarten Geräten“. Über die Zeit vergaßen die Menschen die guten Eigenschafte und Kräfte des Elements Silber. Doch das Silber ist zurück. Denn im Moment gelingt es den dunklen Mächten nicht, den wahren Preis des Silbers zu kontrollieren. Das macht dann doch wieder ein bisschen Hoffnung.

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    Quelle zur Banken-Chronik:
    „Schlüsselereignisse der deutschen Bankengeschichte“ Franz Steiner Verlag Stuttgart 2013

    Beitragsfoto: Pixabay

    Die Hölle ist leer und alle Teufel sind hier“? Von der „alten Welt“, von Deutschland, dem Deutschen Reich, und den Deutschen

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  • Am Anfang war … (ein Blick „hinter die Kulissen“ der Freimaurerei)

    Januar 10th, 2026

    An der Spitze der Steinmetzbruderschaft stand nach alter Sitte ein frei nach Verdienst gewählter Vorsteher, Stuhlmeister, der in jedem Jahr neu gewählt wurde und »nach Handwerksgebrauch und Gewohnheit« alle Streitigkeiten schlichtete.

    Unternehmen wir einen kurzen Ausflug in das Reich der Freimauerei. Bin gerade drüber „gestolpert“ als ich ein bisschen was zu den Herrschern des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation, das immerhin 844 Jahre Bestand hatte, recherchiert habe. Es war ein historisch einmaliges Gebilde. Aber darum soll es jetzt nicht gehen.

    Oft vernehmen wir den Ausruf: „Das ist ein Freimaurer“, in einem negativen Kontext.

    Bevor wir jedoch urteilen, müssen wir uns dazu einlesen. Denn tatsächlich wandelte sich das Bild der Freimaurerei, beginnend mit der 1914 hereingebrochenen Weltkatastrophe. Schon bald offenbarten sich Strömungen zur Menschheit zerspaltenden Kräfte.

    Gewisse Geheimgesellschaften der Ententeländer und deren Logen, waren ihrem Ursprung nach, ein gute und notwendige Sache. Doch später folgten sie eigensüchtigen Interessen und dienten dem Völker-Egoismus. Diese ursprünglich gute Sache der Logen sollte der ganzen Menschheit ohne Rassen- und Interessen-Unterschiede dienen unter dem beherrschenden Prinzip der Brüderlichkeit. Doch aus der guten Sache wurde eben eine schlechte, weil sie sich zur Machtgrundlage einzelner Menschengruppen entwickelte. Über die Geschichte der Freimaurerei richtet sich der Blick zwangsläufig auf das Entstehen der Weltkriege, vor allem, wenn man auf der Suche nach Ursache und Schuld ist.

    Bis weit in historische Zeit hinein war das Königtum der germanischen Völker, dem immer ein mystisches Element – die alte Einweihung, die Urform des Königtums – zugrunde gelegen hatte, sozial-aristokratischer Natur, indem der König als Erz-Armane oder Höchstbevollmächtigter heraus von Edelingen zum Oberhaupt erwählt wurde, ohne Anspruch auf erbliches Königtum.

    Ein uraltes Prinzip, das von der politischen Maurerei verdorben worden ist.

    Die oftmals vorherrschende Willkür innerhalb der Logen kannte das Deutschtum nicht.

    Eben weil der deutsche Kern allezeit gut war, darum konnten am deutschen Logenbaume mit seinen Asten (den drei Weltkugeln, der ,GroBen Landesloge von Deutschland”, der ,GroBloge Royal-York von Preußen, der ,Grobloge von Hamburg, der ,Grofien Mutterloge Ek- lesia, der ,GroBloge von Sachsen, der”, Großloge zur Sonne in Bay-reuth®, der, GroBloge zur Eintracht in Darmstadt”, der Templer- und Johanniter-GroBloge ,Balduin usw. Männer wie Goethe, Lessing, Rickert, Fichte, Mozart, Haydn, Lortzing, Abt, Gellert,” Kotzebue, Schenkendorf, Schikanedcr, Freiherr Stein, Zschokke, Bechstein, Christian Gottiried Korner, Rittershaus, Herder, Wicland, Friedrich Ludwig Jahn, Blischer, Scharnhorst, Gneisenau, York usw. gedeihen. Oder ein Friedrich der Große, Kaiser Friedrich III. und andere gekrönte Häupter neben vielen höchst ehrenwerten Persönlichkeiten aller Stände sich wohl fühlen.

    Schließlich trat das Maurertum an die Stelle der Mysterien. Der Niedergang im Ordenswesen ließ nicht lange auf sich warten, dank dieses Geistes, der sich zuerst in seinen einzelnen Gliedern und dann in ganzen Gemeinschaften als schwach erweist.

    Und deshalb finden wir heute ein so ganz offenkundiges, frevelhaftes Spiel in den Freimaurerkreisen der Entente, wie sie einst ein Windthorst, der Gründer der deutschen Zentrumspartei, als kulturwidrig bekämpfte.

    Ein seltsames Konstrukt entstand – nach außen hin, erklären sie sich als gegenseitig bitter befehdende Maurer, Jesuiten, Juden, Antisemiten, Protestanten, Katholiken und Sozialisten, doch in ihrer organisierten Gemeinsamkeit , genannt „die große Internationale“ sind sie sich einig, und pflegen diese akribisch.

    Ich möchte das Thema zur Freimaurerei nur anreißen, eine detaillierte Beschreibung würde das „Feld“ sprengen.

    Oft lesen wir auch über „Hochgradmaurerei“

    Über die Zusammensetzung der Hochgrad-Maurerei, die in so ungemein nachteiligen Wirkungen des Weltkrieges zutage getreten ist, sollte noch folgendes erwähnt werden. Der eigentliche Sinn der Hochgrade ist ein durchaus idealer (wie alle Freimaurerei überhaupt), und wurde er in diesem betätigt so wäre die Welt vor ihrer grausigsten Katastrophe bewahrt geblieben. Aber gerade die Hochgradmaurer der Entente handelten in schlimmster Verblendung entgegen ihrer ureigensten Ziele.

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    Noch ein bisschen was zur Geschichte, übernommen aus Meyers Lexikon (1894):

    Den deutschen Forscher Kloß, Keller, Schneider, Lachmann, Findel u. a. hat das frühere Dunkel gelichtet und den Nachweis geliefert, daß die Wurzeln des Bundes kaum über das 13. Jahrh. Hinausreichen. Demzufolge ist der Freimaurerbund hervorgegangen aus der Bruderschaft der Steinmetzen und deren Bauhütten (s.d.), die anfangs mit den Klöstern, namentlich denen der Benediktiner, im engsten Zusammenhang standen, später aber sich unabhängig machten und unter sich den Bund deutscher Steinmetzen unter der Leitung von vier Haupthütten schlossen, unter denen Straßburg den obersten Rang einnahm.

    Die vorhandenen Steinmetzordnungen, deren älteste, die Straßburger, dem Jahr 1459 angehört, deuten bereits auf eine über ganz Deutschland, die Schweiz, die »Donau abhin« verzweigte Verbrüderung, die durch das Geheimnis des Grußes und des Handschenks sowie durch das eidliche Gelöbnis der Verschwiegenheit nach außen abgeschlossen und durch eine gemeinsame, 1498 vom Kaiser Maximilian sanktionierte Gesetzgebung zusammengehalten wurde.

    An der Spitze der Steinmetzbruderschaft stand nach alter Sitte ein frei nach Verdienst gewählter Vorsteher, Stuhlmeister, der in jedem Jahr neu gewählt wurde und »nach Handwerksgebrauch und Gewohnheit« alle Streitigkeiten schlichtete.

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  • Weiß der Geier!

    Januar 10th, 2026

    Der Betrug an den Völkern endet nicht auf politischer Ebene, er ist viel größer als man anzunehmen vermag.

    Auf den politischen Bühnen wird er lediglich über Wortfetzen ausgetragen, man nennt es auch Propaganda. Manche saugen das dort Gesagte auf und speichern es in ihrem Unterbewusstsein und tragen es weiter.

    Der Betrug erstreckt sich über alle Ebenen unseres gesellschaftlichen Lebens. Und über die Leichtgläubigkeit der Menschen hinaus, konnten sich Organisationen, Konzerne und Kartelle bilden. Das sind natürlich keine neuen Erkenntnisse, aber wir sollten sie uns immer und immer wieder in Erinnerung bringen.

    So stolperte ich vor Kurzem über diesen Bericht von Wolf Dieter Storl: Hier ein Auszug aus seinen Reiseerlebnissen in Indien:

    „In Indien ist der Schleier, der die anderen Dimensionen des Seins verhüllt, dünner und durchsichtiger als anderswo. Wenigstens war das so, ehe die indische Elite vom westlichen Materialismus verzaubert wurde, ehe der Elektro-Beat die sanfte Melodie des Landes übertönte, ehe die meisten Flüsse zu schwarzen, giftigen Abwasserkanälen wurden, ehe der laute, qualmende Tata-Truck und der knatternde Motorroller den gemächlich dahinziehenden Ochsenwagen ersetzte, ehe ein pharmazeutisches Schmerzmittel Diclofenac Millionen von Geiern in kürzester Zeit dahinraffte, ehe das Lebensziel der Besitz von Autos und Konsumgütern wurde und nicht „Moksha“, die Erlösung von Leid und Täuschung, das Erlangen der Erkenntnis der Wirklichkeit des wahren Selbst.“

    Weiß der Geier! Nun, es gibt ja kaum noch welche…

    “Seit es bei Menschen und ihren Kühen zur Anwendung des Schmerzmittels Diclofenac kam, sind die majestätischen Bengalgeier auf dem Subkontinent praktisch verschwunden. Als Endkonsumenten der Leichen und Kadaver, die mit dem pharmazeutischen Mittel behandelt wurden, reicherte es sich in den Nieren der Vögel an und zerstörte sie. Geier sind sozusagen eine Gesundheitspolizei. Ihr Verschwinden ist eine ökologische Katastrophe.“

    Man sollte so etwas wissen, denn von den großen „Bühnen“ wird ganz gewiss nicht darüber berichtet.

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    Infotafel:

    Diclofenac hat auf dem indischen Subkontinent zu einem massiven Geiersterben geführt, da die Vögel beim Fressen von Kadavern behandelter Nutztiere an akutem Nierenversagen starben

    In den 1990er-Jahren starben auf dem indischen Subkontinent bis zu 97 % der Geierpopulationen innerhalb eines Jahrzehnts.

    Trotz der bekannten Folgen wurde Diclofenac 2014 auch in der EU für die Tiermedizin zugelassen, was in Spanien, dem Hauptverbreitungsgebiet europäischer Geier (wie Mönchsgeier), zu großen Bedenken führte.

    Vogelschützer befürchten ein ähnliches Geiersterben in Europa, da das Medikament dort auch in der Nutztierhaltung eingesetzt wird.

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  • Wie war das doch gleich nochmal… unter Helmut Kohl?

    Januar 10th, 2026

    einem meiner Leser (auf Fb) war ich noch eine Antwort schuldig. Über die Feiertage ist das leider untergegangen. Es betraf den Kommentar von einer Dame, die meinte, dass unter Kohl eigentlich alles ganz gut war.. oder so ähnlich, ich krieg es jetzt nicht mehr zusammen. Es war, so glaube ich, der Beitrag zu Adenauer. (Den setze ich auch gleich noch mit in den Kommentar). Welcher Beitrag es auch immer war, ich hoffe, die Antwort findet sich hier.

    Ich versuche mich kurzzufassen, was die „Ausbeute“ zu seinem Tun betrifft: Vor seiner Tätigkeit als Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz war Helmut Kohl rund zehn Jahre lang für die BASF und als Lobbyist für den Verband der chemischen und pharmazeutischen Industrie tätig war und vertrat später deren Interessen.

    Und wie so viele andere vor ihm ., (oder danach) und deren Gefolge wird auch ihm in Sachen mitteldeutscher Grundbesitzer ein eigenartiger Umgang mit der historischen Wahrheit vorgeworfen.

    Genannt seien an dieser Stelle Kohl und sein Umgang mit der Oder-Neiße-Linie oder den mit der Wiedervereinigung . So belegt eine Reihe von seinen eigenen Aussagen , dass K O H L , der sich gern einen politischen Sohn ADENAUERS nannte, im Grunde wie dieser gegen die Wiedervereinigung war und der Westeinbindung sowie der europäischen Einigung den Vorrang gab.

    So erklärte er auch: Die Lösung der deutschen Frage stehe nicht auf der Tagesordnung der Weltgeschichte.

    (( Siehe auch » Bundeskanzler Helmut K O H L (CDU) am 7. 9. 1989 (zit. in: Deutschland in

    Geschichte und Gegenwart, Nr. 1, 1990, S. 4). « ))

    Wie die Westmächte im einzelnen wirklich dachten, kam im Verlauf der Entwicklung zur deutschen Einheit 1989/90 heraus. Der in dieser Frage wohl vertrauenswürdige damalige Bundeskanzler Helmut K O H L berichtete darüber 2005 im zweiten Band seiner Erinnerungen. Frankreichs Staatspräsident MITTERRAND habe ihm zwar beim Gespräch am 2,/3. November 1989 »ausdrücklich grünes Licht zur Wiedervereinigung« gegeben, doch habe der Franzose in den folgenden Wochen »eine Art Doppelspiel« getrieben. » Mitterand wie Margret Thatcher setzten darauf, dass Gorbatschow niemals bereit sein würde, ein vereinigtes Deutschland in der Nato zu akzeptieren…

    Man wird bei genauer Betrachtung nur wenige Staatsmänner finden, die jemals im Sinne der Völker handelten. Sei es nun, ob sie es gekonnt, gedurft oder gewollt hätten …

    Die meisten verkörpern „so ein bisschen“ die Totengräber Deutschlands.

    Und das lässt sich noch viel weiter zurück verfolgen. Unsere „Großen“ waren alles andere als groß.

    Karl der Große war nicht „groß“, so wie auch Alexander der Große nicht „groß“ war, sie alle haben einiges auf dem „Kerbholz, um es freundlich auszudrücken.

    Und noch etwas haben sie alle gemeinsam: Keiner von ihnen handelte im Sinne der Völker.


    Konrad Adenauer – es gab zahlreiche Gedenkveranstaltungen … gestern, zu seinem 150. Geburtstag

    Quellenangaben

    Frankfurter Allgemeine

    Zeitung, 5. 12. 1995.

    Die Deutschen und Gorbatschow, Straube, Erlange n- Rom-Wien 1989; Lutz HAARMANN,

    Die deutsche Einheit kommt bestimmt, Wissenschafts- Verlag, Berlin 2005; Uwe LEHMANN-B RAUNS,

    Die verschmähte Nation. Berliner Begegnungen, Hohenheim, Stuttgart 2005;

    Rolf Koisiek Band2 Der grosse Wendig S. 821-824

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  • »Daran erkenn ich den gelehrten Herrn!

    Januar 10th, 2026

    Es kräuseln sich einem doch immer die „Nackenhaare“, wenn wir von sogenannten Experten, Wissenschaftlern und Gelehrten lesen…

    Schon Goethe kritisiert in seinem »Faust« diese Art von Wissenschaftlern und Gelehrten, wie es so

    großartig und sprachgewaltig eben nur ein Dichtergenie ausdrücken kann:

    »Daran erkenn ich den gelehrten Herrn!

    Was ihr nicht tastet, ist euch meilenfern,

    Was ihr nicht faßt, das fehlt euch ganz und gar,

    Was ihr nicht rechnet, glaubt ihr, sei nicht wahr,

    Was ihr nicht wägt, hat für euch kein Gewicht,

    Was ihr nicht münzt, das, meint ihr, gelte nicht.«

    Leider hat sich daran bis heute nichts geändert.

    All das, was nicht in ihr hergebrachtes, konstruiertes Weltbild passt, das fassen sie nicht, dass ist ihrem Denken meilenfern.

    ————————————————————–

    Beitragsbild: Faust. II. Theil, Stich von Xaver Steifensand nach einer Vorlage von Alfred van Muyden

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