Soeben komme ich von der Post und weitere Exemplare des „Bernsteinfensters“ sind unterwegs.
Dank eurer Botschaften, verbunden mit freundlichen Empfehlungen, reißt die Nachfrage nicht ab.
Ich danke euch sehr dafür.
So manches Telefonat konnte ich führen. Ich spürte gut, was die Menschen bewegt. Sie dürsten nach der Wahrheit, wollen mehr erfahren, darüber, wie es sich einst wirklich zugetragen hat. In den meisten Familien wurde über das Geschehen geschwiegen. Manche wollten einfach nur vergessen, andere wurden zum Schweigen verurteilt, das hinterlässt tiefe Narben, seelische Wunden, die nie heilen konnten.
Im Beitrag im Kommentar findet ihr mehrere Rückmeldungen (Rezensionen) zum Buch. Es gibt noch viel mehr, aber ich bin noch nicht dazu gekommen, all eure herzlichen und wertschätzenden Rückmeldungen zu übertragen. Das hole ich aber umgehend in den nächsten Tagen nach.
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Eine nicht ganz unwichtige Information (Frage) möchte ich hier noch festhalten /stellen: Es verbleiben noch einige wenige Exemplare, die zu weiteren interessierten Lesern auf die Reise gehen können. Nun liegen mir aus der Vormerkliste (erstellt Anfang des Jahres) noch 35 Anfragen vor. Selbstverständlich sollen diese Vorrang haben und werden auch entsprechend berücksichtigt. Doch leider fehlen mir bis heute die entsprechenden Rückmeldungen auf meine Nachricht, um handeln /versenden zu können. Alle 35 Interessenten wurden von mir rechtzeitig angeschrieben, dass das „Bernsteinfenster“ auf die Reise gehen kann. Schaut doch bitte noch einmal in euren Messenger, oder in euer Postfach. Wenn kein Interesse mehr besteht, wäre es ganz lieb, mir das kurz mitzuteilen. Ansonsten bitte ich um Verständnis, wenn der Bestand erschöpft sein sollte.
Ihr möchtet noch ein „Bernsteinfenster“ „ergattern? Dann schreibt mich an unter undinepeter@web.de. Ich freue mich auf eure Nachrichten und das damit verbundene Interesse.
Immer kürzer werden nun die Tage, Nebelschleier huschen über die Bergwelt. Die Sonne verliert an Kraft, sie sinkt in die niederen Tierkreiszeichen. Es wird neblig, kühl und von Tag zu Tag dunkler. Gut zu wissen, dass es mal eine Sonnenwende geben wird.
Um den 23. September herum, feierten unsere Ahnen die Herbst- und Nachtgleiche. Tun wir es ihnen gleich.
Herbst (aus dem altgermanischen „harbista“ (engl. harvest) – bedeutet Erntezeit: Äpfel und Birnen hängen reif an den Bäumen, die Kohlköpfe sind dick und rund, und das Wurzelgemüse kann im Wettlauf mit den Wühlmäusen aus dem Boden gegraben werden.
So beginnen die Erntedankfeste zur Herbst-Tag-und-Nachtgleiche und dauern bis zum darauf folgenden Vollmond. Der Erdgöttin wurden die besten Früchte und Nüsse geopfert, damit sie auch im kommenden Jahr für eine gute Ernte sorgen würde. Je nach Region sind auch heute noch Wein-, Zwiebel- und Kartoffelfeste und Kirchweihfeste beliebt.
Übrigens: Die Hopfenernte und die Tatsache, dass es früher keine kühlen Lagermöglichkeiten im Sommer für das Bier gab, war Ursprung für das bekannte Oktoberfest.
In der germanischen Mythologie schlossen sich zu diesem Fest die Götter Týr (Sonne) und Thor/Donar (Gewitter) zusammen, um dem Winterriesen Hymir das, für das Wachstum notwendige Wasser zu entlocken, während der Herrschaft von Loki (der hier die hochsommerliche Hitze bedeutet). Denn erst die mythischen Verbindungen zwischen Göttern und Göttinnen ermöglichen das Wachstum der Pflanzen!
Besinnen wir uns also auf alte Zeiten, würdigen die Nahrungsquellen, die uns Mutter Natur zu geben bereit ist und ehren somit nicht nur Natur und Brauch, sondern auch die Götter, die uns den Winter somit überstehen ließen.
Die Bräuche des Herbstes waren maßgeblich geprägt von Ehrung, Dank und Segen der Ernte. Das Ende einer arbeitsreichen Zeit wurde gefeiert, die den Menschen das Überleben der nächsten Monate gesichert hat.
Eine Umdeutung durch die Kirche hat hier nicht stattgefunden, was auch nicht nötig war. Denn es war kein sexuell motiviertes Fest und es gab auch keinen Bezug zu den Ahnen. Allerdings haben sich die Strukturen in unserem Leben geändert. Zu jeder Zeit gefüllte Supermarktregale und der Zugriff auf Nahrungsmittel aus aller Welt erschweren die gedankliche Rückkopplung, dass all dies von Mutter Natur bzw. Mutter Erde kommt. „Ernte-Dank“ zu empfinden oder gar zu feiern, scheint überflüssig zu sein oder verkommt zu Festivitäten, in denen lediglich das üppige Essen und Trinken im Mittelpunkt stehen, jedoch kein Empfinden von Dank damit einhergeht.
Im Herbst zieht sich die Lebenskraft – die mit der Sonne verbundene ätherische Bildekraft zurück. Kräuter welken, Blumen verblühen und das bunt gefärbte Laub fällt zu Boden.
Ja, es ist gut zu wissen, dass es mal eine Sonnenwende geben wird.
Mit dem Fünkchen Humor und absolut treffend in seinen Worten, weiß es Wolf-Dieter Storl so zu sagen:
„Wenn man diese Gewissheit nicht hätte, gäbe es von irgendwelchen Dummköpfen sicherlich Computer-Projektionen, die mit Zahlenstatistik beweisen, dass es messbar immer kälter wird, wenn es so weiter ginge, die Erde zum Eisball erstarren und das Leben zum Stillstand kommen würde – es sei denn, wir würden genügend finanzielle Mittel zur Verfügung stellen, um die Welt global in Brand zu stecken, um damit dem drohenden Kältetod entgegenzuwirken. Zum Glück können wir usn aber an die Vergangenheit erinnern, um die Zukunft – das auf uns Zukommende – zu erkennen.“
Zum Gedenken an Theodor Körner. Todestag, der 26. August 1813.
Die kurze Heldenlaufbahn Theodor Körners vom 21. März, wo er bei den Jägern zu Fuß in Zobten eintrat, bis zum 26. August 1813, wo eine feindliche Kugel auf der Straße zwischen Schwerin und Gadebusch ihn mitten ins Herz traf, lebt in seinen Gedichten und Liedern, die sein Vater unter dem Titel „Leyer und Schwert“ Anfang 1914 veröffentlichte, noch heute fort.
Bei den Kämpfen nahe Gadebusch fand im August 1813 Theodor Körner mit nur 22 Jahren den Soldatentod. Im Wald von Rosenow. Bestattet wurde er im Dorf Wöbbelin. Das Grabmal schmücken symbolisch – Leier und Schwert. Mehrere Denkmäler erinnern an die Schlacht und an den Tod Theodor Körner. Am Ortsausgang von Lützow wurde 1850 ein fünf Meter hoher Granit-Obelisk aufgestellt. Weitere Gedenksteine mit dem Poträt und den Todesdaten des Dichters befinden sich am Rosenberg.
Theodor Körners Gedicht: „Lützows wilde, verwegene Jagd“ wurde von Carl Maria von Weber vertont.
Das Gedicht „Lützows wilde Jagd“ stammt aus der Feder von Theodor Körner.
Was glänzt dort vom Walde im Sonnenschein?
Hör’s näher und näher brausen.
Es zieht sich herunter in düsteren Reih’n,
Und gellende Hörner schallen darein
Und erfüllen die Seele mit Grausen.
Und wenn ihr die schwarzen Gesellen fragt:
Das ist Lützows wilde, verwegene Jagd.
Was zieht dort rasch durch den finstern Wald
Und streift von Bergen zu Bergen?
Es legt sich in nächtlichen Hinterhalt;
Das Hurra jauchzt und die Büchse knallt;
Es fallen die fränkischen Schergen.
Und wenn ihr die schwarzen Jäger fragt:
Das ist Lützows wilde, verwegene Jagd.
Wo die Reben dort glühen, dort braust der Rhein,
Der Wütrich geborgen sich meinte;
Da naht es schnell mit Gewitterschein
Und wirft sich mit rüst’gen Armen hinein
Und springt ans Ufer der Feinde.
Und wenn ihr die schwarzen Schwimmer fragt:
Das ist Lützows wilde, verwegene Jagd.
Was braust dort im Tale die laute Schlacht,
Was schlagen die Schwerter zusammen?
Wildherzige Reiter schlagen die Schlacht,
Und der Funke der Freiheit ist glühend erwacht
Und lodert in blutigen Flammen.
Und wenn ihr die schwarzen Reiter fragt:
Das ist Lützows wilde, verwegene Jagd.
Wer scheidet dort röchelnd vom Sonnenlicht,
Unter winselnde Feinde gebettet?
Es zuckt der Tod auf dem Angesicht;
Doch die wackern Herzen erzittern nicht.
Das Vaterland ist ja gerettet.
Und wenn ihr die schwarzen Gefall’nen fragt:
Das war Lützows wilde, verwegene Jagd.
Die wilde Jagd und die deutsche Jagd
Auf Henkersblut und Tyrannen!
Drum, die ihr uns liebt, nicht geweint und geklagt!
Es ist auffällig und doch fällt es kaum jemandem auf.
Warum nur ist das so?
Es waren stets die Wenigen, die ganze Völker in den Abgrund getrieben haben. Vermeintliche Befreier schaffen eine Wüste und nennen es Frieden. Die Welt wird ins Chaos gestürzt und die Retter stehen bereit.
Aus einem solchen Chaos heraus resultieren dann unsinnige und völlig überflüssige Wortspiele mittels eingeübter Kunstwörter. Das beliebteste darunter ist zweifellos „Nazi“. Ohne den eigentlichen Ursprung und die Herkunft dieses in Umlauf gebrachten Namens zu kennen, wird es immer dann benutzt, wenn man sein Unwissen noch untermalen möchte, um anderen einen Stempel aufzudrücken und sich darüber einen eigenen Vorteil zu verschaffen.
Einzelne historische Begriffe machen Karriere, als Allzweck-Schimpfwort. Ich denke dabei auch an die Sprachstämme, die heute in einem völlig anderen „verquerten“ Kontext sprachliche Verwirrung schaffen und Menschen kategorisieren /einteilen.
Eingeübt, weil vorgekaut. Menschen, die so leichtfertig im Umgang mit unserer Sprache agieren und eine vorgefertigte Ausdrucksweise übernehmen, kann ich nicht ernst nehmen, denn sie sind längst zum Spielball derer geworden, die nur eines im Sinn haben: Menschen und Völker gegeneinander aufzuwiegeln. Sie legen Symbole vor, sie schmücken ganze Straßenzüge mit Fahnen, die diese Symbolik innehaben, sie propagieren, definieren, diktieren!
Und die Mehrheit saugt es auf, ja, sie ist nahezu gierig danach, ein Teil dessen zu sein. Hier stecken sie all ihre Energie hinein und definieren sich darüber, doch nie über ihren eigenen Geist oder über das eigene Wissen. Eine über Jahrzehnte andauernde Umerziehung trägt Früchte.
Es ist auffällig und doch fällt es kaum jemandem auf.
Eben die, welche die Völker gegeneinander aufgewiegelt haben, rufen später zum gegenseitigen Verzeihen auf. Ungeachtet der Tatsache, dass dabei großes Unrecht geschieht. Doch das fällt zunächst nur den Wenigsten auf. Das Täter-Opfer-Bild steht längst fest.
Man ruft also zur Freundschaft auf, faselt etwas von Verzeihen, appelliert für ein gutes Miteinander und vergisst darüber (bewusst) das Leid der einen Seite, während die fein säuberlich unter den Tisch gekehrten Verbrechen von anderer Seite nie aufgearbeitet worden sind. Über den Schuldkult lässt man ganze Völker am langen Arm „verhungern“, und hält das Täter-Opfer-Bild aufrecht (unter anderem auch mit den eigens dafür geschaffenen Worten wie oben erwähnt), schürt Hass und zeigt mit dem Finger auf andere. Und das wie so oft, unter dem Mäntelchen der Humanität.
Und wie wir wissen: Das Schild der Humanität ist die beste, sicherste Decke der niederträchtigsten öffentlichen Gaunerei. Wusste schon Gottfried Seume seiner Zeit zu sagen.
Menschen werden kategorisiert, kontrolliert und umorientiert. Und kaum jemandem fällt es auf.
Auch das unweigerlich daraus Folgende wird unverändert in Fortsetzung gehen: Vermeintliche Befreier schaffen eine Wüste und nennen es Frieden. Die Welt wird ins Chaos gestürzt und die Retter stehen bereit.
Das gegenwärtige Geschehen über einen Rückblick betrachtet: Es war vermutlich noch nie leichter, den eigenen Kriegsfall auszulösen. Der Übeltäter (Weltbrandstifter) ist gefunden.
Die eigentlichen Brandstifter zündeln nicht mehr, vielmehr entfachen sie mit einem Fingerschnipp den Flächenbrand.
Dennoch besinne ich mich auf die Worte von Thomas von Aquin:
„Mag auch das Böse sich noch so sehr vervielfachen, niemals mag es das Gute ganz aufzuzehren“.
Die Schließung einer privaten Schule hier bei uns am Niederrhein, schlägt gerade hohe Wellen. Mir persönlich ist diese Schule nicht bekannt. Ich hörte ein erstes Mal im Zusammenhang mit dieser Schließung von ihr.
Eine private Schule, 40 Kinder, ein Urteil vom Verwaltungsgericht.
Fazit: verunsicherte Eltern, drohende Bußgelder, Kinder, auf deren Rücken ein unnötiges Prozedere ausgetragen wird.
Hauptsächliche Begründung für die Schließung: : es wurde kein Religions- und Musikunterricht erteilt. Unabhängig dessen, welchem Konzept und Inhalte diese private Schule folgt, stellt sich die Frage, ob die Eltern nun Fragen stellen werden? Also die richtigen Fragen.
Wie zum Beispiel:
Wer sind diese Leute, die sich anmaßen über jemand anderen in dieser Form bestimmen zu können?
Wer sind diese Leute, die erklären: Schule ist eine Pflichtveranstaltung, und wer dieser nicht beiwohnt, muss mit empfindlichen Strafen rechnen?
Wer sind diese Leute, die daherkommen, private Lehrstellen zu schließen?
Wer sind diese Leute, die solche Gesetze erlassen, dass nur geimpfte Kinder eine (Ver) bildungsstätte besuchen dürfen?
Wer verdammt nochmal, sind diese Leute?
Nun, insgeheim werden sich manche der betroffenen Eltern diese Fragen stellen, aber sie werden keine echten Antworten darauf finden. Zu lange schon sind sie abgenabelt von allem Ursprünglichen, suchen die Wahrheit in Schulbüchern, im Fernsehen, glauben den Siegern und ihren Lügen.
Wenn Menschen ihrer Wurzeln beraubt worden sind, dann verlieren sie die Orientierung. Und orientierungslose Menschen lassen sich lenken.
Wenn also dieser Jemand eine solche Macht über Menschen erreichen und ausüben kann, dann muss er sie zuvor orientierungslos gemacht haben, also ihrer Wurzeln beraubt, ihre Erinnerungen gelöscht und die Wahrheit vertuscht.
Leben wir noch artgerecht?
Meine Antwort darauf: Ein klares Nein!
Eigentlich sind wir alle Waldmenschen. Wir haben es leider im Lauf der modernen Zeiten vergessen und damit unsere kulturelle Identität, unsere Wurzeln verloren.
> Wir hören auf den Wecker, der am Morgen schrill ertönt, statt auf die Geräusche aus der Natur und achten nicht auf das Licht, dass uns die rechte Zeit für unser Tagwerk verrät.
> Wir leben in einer Überflussgesellschaft, von vermeintlichem Wohlstand verwahrlost.
> Wir schätzen eine Technik, die uns immer weiter in die Abhängigkeit manövriert..
> Wir wohnen in modernen Häusern, hübsch eingerichtet, Haus an Haus, Wand an Wand, in die Enge getrieben.
> Und um diesen vermeintlichen Wohlstand zu bewahren, bringen wir die Kinder zu Fremden in Einrichtungen, die angeblich das soziale Verhalten fördern sollen. Später zerren wir sie in sogenannte „Bildungsstätten“, und überlassen sie dort gewissen „Lehrmeistern“ über viele Stunden.
> In den wenigen Stunden, die uns mit den Kindern verbleiben, schleppen wir sie in eigens dafür gefertigte „Freizeitparks“, eingezäunte Areale mit hohen Eintrittspreisen, um „Sicherheit“ zu gewähren.
> Anschließend, um den Kleinen noch etwas „Gutes“ zu tun, besuchen wir Schnellrestaurants. Das dort aufgetischte Essen wird durch zahlreiche künstliche Geschmacksverstärker als köstlich empfunden.
Doch manchmal erinnern wir uns, denn Bruchstücke unserer Wahrheit sind erhalten geblieben. Das passiert vor allem dann, wenn wir durch die Natur streifen.
Unsere Vorfahren konnten nur solche Handlungen verrichten, welche aus ihrer Naturbedeutung flossen.
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> > Kurze Anmerkung: Das „Wir“ steht an dieser Stelle für eine Mehrheit in der Gesellschaft. Ich vertrete die Annahme, dass etwa 10 Prozent natürliche Gepflogenheiten pflegen und sie bewahren, so gut es nur geht.
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Gestern schwirrten Zeilen durchs Netz, die es zusammenfassend ganz gut treffen. Ich zitiere angelehnt und nur in Auszügen:
„Es gibt eine Kraft,
die älter ist als Flaggen,
tiefer als Paragraphen,
und stärker als jede politische Doktrin: Der deutsche UR-Geist.
Nicht der Nationalismus.
Nicht der Militarismus.
Nicht das, was sie in den Geschichtsbüchern dämonisiert oder verzerrt haben.
Sondern: Der Geist der Wahrheit.
Der Geist des Fragens, Forschens, Verstehens.
Der Geist der Dichter und Denker.
Dieser UR-Geist lebt dort, wo Menschen nicht nur glauben, sondern denken.
Wo sie nicht folgen, sondern durchdringen.
Wer sind wir wirklich? Fern dieser uns vordefinierten Rollen, Regeln und vermeintlichen Rechte?“
Wann ist dieser Zeitpunkt, an dem die Menschen ihr Korsett abstreifen, in das sie über die Jahrhunderte hinweg hinein gepresst worden sind?
Leben wir noch artgerecht?
Nein!
Und so lange die Menschen, in dem Fall auch die betroffenen Eltern der oben genannten Schule nicht begreifen, wer sie wirklich sind, wo ihre Wurzeln liegen, entfernen wir uns noch weiter von unserer ursprünglichen Art zu Leben und verleihen darüber anderen Macht.
In Wirklichkeit sind wir suchende, neugierige Wesen, zäh, lernbereit und mutig.
Wenn dieses Wesen erwacht, wenn es wieder brennt, dann könnte die Rückkehr gelingen, in die alte Welt mit ihren guten Werten und freien Gedanken. Und wir lebten wieder unserer Art gerecht.
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Eure Kommentare dazu:
Die armen Eltern, erstmal werden sie richtig sauer sein, dann schütteln sie sich wie ein Hund und es ist wie vorher!;(
Netzfund
Gestern war die Einschulung meiner Tochter Mina. Für viele ein Grund zu feiern, für mich eher ein Grund, nachzudenken. Schon bei bei der Einschulung meines Sohnes konnte ich nicht wirklich feiern, weil ich weiß, was das Schulsystem wirklich macht.
Es gibt eine bekannte Studie über unangepasstes bzw unkonventionelles Denken. Darin ging es um die Fähigkeit, viele mögliche Antworten auf eine Frage zu finden, also nicht nur linear und eindimensional zu denken. Das Ergebnis:
• 98% der Kinder im Alter 3-5 Jahre erreichten
das Niveau genial.
• Man testete die selben Kinder fünf Jahre später,
nur noch 30 % der Kinder im Alter 8-10 Jahre
erreichten das Niveau genial.• Weitere fünf Jahre später erreichen die selben
Kinder im Alter 13-15 Jahre 12% das Niveaugenial.
• Man testete Erwachsene ab 25 Jahre, zur
Kontrolle, es bleiben gerade mal 2% übrig.
Fast alle Kinder starten voller Fantasie und Ideen, Schulen sorgen dafür, dass davon am Ende fast nichts mehr übrigbleibt. Dabei sollte man auch sehen, dass es nicht nur eine Form von Intelligenz gibt. Es gibt die Intelligenz, selbst zu denken, zu hinterfragen, Dinge zu analysieren und eigene Schlüsse zu ziehen. Und es gibt die Fähigkeit, die Schulen meistens fordert: auswendig lernen, pauken, wiederholen, wenig hinterfragen und möglichst fehlerfrei wiedergeben. Leider geht die erste dabei fast immer verloren.
Natürlich ist es wichtig, dass Kinder lesen, schreiben und rechnen lernen. Ohne das geht es nicht. Aber wenn ich dann an den Satz des Pythagoras oder mathematische Gleichungen denke, frage ich mich ernsthaft: Wozu? Wer Mathe studieren will oder in so ne Richtung geht, bitte sehr, aber für den Großteil der Kinder ist das komplett überflüssig. Flächenrechnen, klar, das braucht man noch. Aber warum lernen wir solche Dinge, während wir bis heute nicht lernen achtsamer mit uns und unserer Umwelt umzugehen, wie man Gemüse anbaut, eine Steuererklärung macht oder wie man überhaupt herausfindet, welcher Beruf zu einem passt? Stattdessen sollen alle in dieselbe Schablone passen, am Ende möglichst in ein 08/15-Studium gedrückt.
Und in Geschichte? Da erzählt man Kindern noch immer, dass Sklaven die Pyramiden gebaut haben. Aber das ist längst widerlegt. Da passt nicht einfach ein Haufen Sklaven unter einen Stein, um den zu heben. Die Pyramiden sind technische Meisterwerke, aber Schule vermittelt lieber alte Mythen. Genauso wie bei Kriegen, wo die Version der Sieger gelehrt wird und man selten die ganze Wahrheit erfährt.
Wenn man dann noch schaut, wo unser Schulsystem eigentlich herkommt, wird’s noch deutlicher: Preußen baute es nach militärischem Vorbild auf: Disziplin, Gehorsam, Gleichschritt. Das Militär hat das Schulsystem stark geprägt, weniger wegen des Lernstoffs, sondern durch die Organisation, Disziplinierung und die Idee, Kinder als gehorsame Bürger und im Ernstfall Soldaten vorzubereiten. Auch die Rockefellers mischten sich ein, die ein System wollten das nicht freie Denker hervorbringt, sondern angepasste Arbeitskräfte für die Industrie. Rockefeller selbst sagte einmal: „Ich will keine Nation von Denkern, ich will eine Nation von Arbeitern.“ Genau so fühlt es sich bis heute an. Sitzen, gehorchen, nicht zu viel fragen, das ist die Grundstruktur.
In der Dokumentation Alphabet wird gezeigt, dass Kinder, die im Homeschooling aufwachsen, oft viel intelligenter und freier im Denken sind. Sie behalten ihre Kreativität und ihre Freude am Lernen, weil sie nicht in dieselbe starre Form gepresst werden. Aber genau das ist in unserer Gesellschaft fast unmöglich, weil die meisten Eltern keine Zeit und Ressourcen dafür haben. Wir müssen den ganzen Tag arbeiten, nur um überhaupt leben zu können und genau da wird sichtbar, dass wir moderne Sklaven geworden sind. Früher war es normal, dass eine Frau zu Hause blieb und sich um die Kinder kümmerte, heute ist das kaum noch machbar.
Die Frauenbewegung hat zwar vieles an Gleichberechtigung erreicht, aber sie wurde auch von wirtschaftlichen Interessen mitgelenkt. Am Ende bedeutete „Freiheit“ für viele Frauen nicht mehr Wahlmöglichkeiten, sondern dass heute beide Eltern arbeiten müssen, um über die Runden zu kommen. Dadurch sind Kinder noch stärker auf Schule und staatliche Institutionen angewiesen. Das hat nicht nur mehr Abhängigkeit geschaffen, sondern letztlich auch mehr moderne Sklaven.
Ich wünsche mir, dass meine Kinder trotzdem ihre Kreativität, ihre eigene Stimme und die Freude am Lernen behalten, nicht wegen, sondern trotz Schule. Und ich werde sie dabei so gut wie möglich unterstützen, ihnen den Raum geben frei zu denken, Fragen zu stellen und ihren eigenen Weg zu gehen.
Der System*Trichter, der alle Menschen nach & nach, durch seine enge Tülle, hin zur Gleichschaltung presst, wird unaufhaltsam über jegliche Freiheitswünsche und Individualität, gesetzt. Wehrt man sich, oder passt nicht durch das , wird man erbarmungslos ausgesiebt! Meine Enkelin wird im September eingeschult, hat die Gehorsams*Markierung erhalten und muss sich, wie schon in der Kita, brav zeigen! Ich könnte nur noch …
Klar, Staatsmonopol. In Nördlingen hat man vor ca 10 Jahren derart einer christlichen Gemeinschaft sogar die Kinder weggenommen!!
Zu mir sagte eine Lehrerin meiner Tochter damals wortwörtlich und naserümpfend: „Nun ja. Ihre Tochter ist ja NOCH kreativ, aber das wird sich im Lauf der Jahre sicherlich verlieren.“.
Ich war fassungslos. Die meinte tatsächlich Kreativität sei etwas, das überwunden werden muss. Völlig krank.
Schrecklich. Funktionieren sollen sie wie Roboter, da ist Kreativität nur im Weg. Aber das ist tatsächlich der Sinn der Schule. Früher gab es Baumschulen, da wurden die jungen Bäume verschnitten, so dass sie gepflanzt werden können. Die Bäume hatten nach der Beschneidung eine Baumschulung hinter sich. Das Wort Schule bezieht sich tatsächlich auf Schneiden/Beschneiden.
Hier offenbaren sich die Kernprobleme der schleichenden Sklaverei, an der alle leiden ohne es zu merken: Eine „private“ Schule kann es nicht wirklich gewesen sein, wenn sie von anderen eine Betriebsgenehmigung braucht, die ihr wieder entzogen werden kann. Jemand der privat handelt und obendrein souverän ist, beantragt nichts und macht sich nicht von Anmeldungen, Genehmigungen oder Lizenzen abhängig, weil hier der Betrug an sich selbst beginnt. Eine Lizenz bspw., ist eine Erlaubnis etwas verbotenes zu tun, um es mal aufzudröseln. Wenn Kinder durch jene „Behörden“ weggenommen werden können, wie in einem anderen Kommentar erwähnt, geht es nicht um lebendige, beseelte Sprösslinge, sondern um Ware, leblose Gegenstände mit einem Preisschild. 99,99% aller Eltern haben dies unwissend und freiwillig getan, ihren lebendigen Nachwuchs zu einer toten Handelsware deklariert, als sie bei der Niederkunft eine Geburtsurkunde beantragt haben. So könnte ich weiter fragen: Lebt hier noch jemand souverän? Nein. Lebt hier noch jemand frei? Nein. Leben wir noch artgerecht? Nein.
Nur mal etwas aus dem Internet: In Deutschland gibt es keine allgemeine Religionspflicht im Sinne einer staatlich auferlegten Mitgliedschaft in einer Glaubensgemeinschaft oder der Verpflichtung zum Besuch von Religionsunterricht, da die Religionsfreiheit nach dem Grundgesetz eine persönliche Glaubens- und Gewissensfreiheit garantiert. Stattdessen besteht eine Pflicht zum Besuch des Religionsunterrichts für Schülerinnen und Schüler, die einer Kirche oder Religionsgemeinschaft angehören, für die ein Religionsunterricht eingerichtet ist. Als Alternative wird oft Ethikunterricht angeboten, und die Eltern können die Teilnahme ihrer Kinder am Religionsunterricht ablehnen, ohne dass daraus Nachteile entstehen. Es müsste doch einfach sein, diesen Unsinn zu umgehen.
Du sprichst mir aus der Seele ! Ich bin so enttäuscht von den meisten „ Menschen“- die sind so dumm, so einfältig und bequem
Die politische Richtung ist vorgegeben und darf durch „eigene Verantwortung“ nicht geändert werden. Aber wer es wagt sich davon zu entfernen bekommt die (Staatsordnung) Bundesrepublik zu spüren.
Im Zuge medialer Verblendungstaktiken – ganz aktuell flimmern ja die dollsten „Gassenhauer“ über die Bildschirme, flitzen durchs Netz, oder sind auf den sogenannten „geheimen“ Kanälen abrufbar – in Dauerschleife.
Die Aufhänger sind sich nicht nur verdammt ähnlich, ganz gleich welche Medienanstalt oder welcher Aufklärer gerade agiert…, nein, dem Inhalt nach gleichen sie sich sogar „aufs Haar“! Nur über Wortwahl und Bebilderung lässt sich die Zielgruppe ausmachen. – Hauptsache man gewinnt ein Publikum und dessen Interesse. Indes spielen sich im Hintergrund die echten „Sachen“ ab. Das sind dann die Dinge, die längst beschlossene Sache sind.
Die Schlagzeile macht’s und das mediale Tollhaus bleibt ausbaufähig…. .
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Das mediale Tollhaus ist über uns hereingebrochen – ein Beitrag aus 2023
Der Eindruck täuscht nicht mehr: Man hat es schlichtweg versäumt den moralischen Notstand auszurufen, um den totalen Zerfall einer zivilisierten Bevölkerung noch umzukehren.
Wie komme ich jetzt auf dieses Thema? Nun, nach dem gestrigen „Hinweis“ mit Blick in die Mediathek, wurde uns wiederholt deutlich gemacht, was dieses mediale Treiben mit uns macht… Es verkörpert eine Macht, in dem Fall sogar eine sichtbare. Am gestrigen Abend, nachdem wir zwei Märchen geschaut haben, und nun den Fernseher ausschalten wollten, ereilte uns eine Aufforderung: „Vorsicht! Du bist dabei den Bereich, für Kinder zu verlassen. Möchtest du das wirklich?“
Was auf den ersten Blick amüsant anmuten mag, ist jedoch äußerst bedenklich. Und wenn wir ehrlich sind, haben viele von uns diesen Verlauf mitgetragen. Denn viel zu oft haben wir die Kiste angeschmissen. Hier geht es nun vor allem um Kontrolle, eine Kontrolle, die sich über das ausgesendete „Material“ hin installieren lassen konnte. Material, was uns auch in gewisse Richtung lenken sollte. Fadenscheinig lässt man dir eine Wahl, und doch hat man keine. Es sei denn, du schaltest eben gar nicht erst ein. Wie formulierte es doch gleich Udo Jürgens in seinem Lied „Der gläserne Mensch“?
Die Welt im Apple und iPhone Wahn
Und Rechner wissen mehr als wir
Sie sind gnadenlos auf der Datenspur
Wo du auch bist sie folgen dir…Gefangen im Netz
Gegen jedes Recht und Gesetz.
Ende 2020 gingen bei uns daheim die Fernseh-Lichter aus. Bis dahin schauten wir, das gebe ich zu, hin und wieder mal im aktuellen Fernsehprogramm vorbei. Von wenig erträglich, was da über den Bildschirm flatterte, bis unerträglich war immer was dabei. Bis schließlich das Angebot in einer fast schon erschreckenden Unerträglichkeit daherkam, dass wir uns komplett aus dem Fernsehgeschehen ausklinkten – zugleich kündigten wir das Zeitungsabonnement. Zu viel Geld für zu viel Schund!
An dieser Stelle berufe ich mich auf die Worte des Gerold Bernert, der seinerzeit eine Beitragsreihe zu TV, Medien, TV-Dialogen und allerlei „Wissenswertes“ zum Kommerzfernsehen (RTL SAT, VOX, Kabel) in einer Zeitschrift für Schlesier veröffentlichte.
Übrigens eine Zeitschrift, die heute im Fokus des Verf. -assungs.- Schutzes steht.
Der Beitrag wurde von Bernert im Jahr 2004 !!! erstellt.
Heute wissen wir, dass es zu keiner Zeit Unterschiede in der ideologischen Ausrichtung der Sender gab, sei es nun auf privater Ebene oder auf öffentlich-rechtlicher. Von dem untersten Niveau auf geistiger Ebene als auch begleitender Propaganda mal abgesehen.
Ich zitiere, weil ich es besser nicht hätte formulieren können:
„Aus der persönlichen Freiheit des Einzelnen wurde die Freiheit zur Umstellung vom Menschen zum Schw.ein, von der Transformation Deutschlands in einen Sau.stall, in dem der Mensch den Respekt vor sich selbst verloren hat. Beispiellose sexuelle Tabubrüche, die medienerzeugte und vermarktete Brutalisierung des Lebens und die obszöne Verrohung der Sprache sind nicht mehr die Ausnahme, sondern die Regel.“
Und auch hier schließe ich mich seinen Ausführungen an:
„Dank den TV-Medien brauchen unsere Kinder und Jugendlichen nicht mehr hinauszugehen, Der Schmutz wird via Bildschirm frei Haus kübelweise angeliefert. Reality TV wie aller Schund aus den USA importiert, zeigt echte und nachgestellte Katastrophen oder Kriminalfälle. Sex und Gewalt ist besonders für das Kommerzfernsehen höchst profitabel.
Heute reicht ein Blick in die Kindertagesstätten, in Schulen und sogenannte Bildungseinrichtungen. Hier gibt es offensichtlich keine Hemmschwellen mehr. Die Schamlosigkeit durchzieht bereits alle Lebensformen und -bereiche.
Die kollektive Schamlosigkeit aber führt, so schon Freud, letztlich zum kollektiven Schwachsinn, zur kollektiven Dekadenz.
Moralische Restriktionen, so abermals Freud, sind unentbehrlich, um die stärksten Gefühle im Zaun zu halten und auch der Ethnologe H. P. Duerr sind in der heutigen libertären, enttabuisierten Gesellschaft eine lebensfeindliche Katastrophenlandschaft.“
Aber was ist eigentlich anderes von Medien zu erwarten? Der Fisch stinkt immer vom Kopf her.
Wird ihnen und uns allen nicht von diesen unsäglichen Parteien (die keiner braucht, außer halt der Auftraggeber zur Demontage einer Gesellschaft) wie CDU, CSU, SPD, FDP und Grünen vorgemacht, wie man sich auf die Schnelle am Volk vergehen und an ihm bereichern kann? Hier zitiert Bernert die FAZ: „In Deutschland hat sich ein Klima der krämerischen Kumpanei und Kungelei, der berechnenden Regelverletzung und Untreue, der bedenkenlose Clevernis und Käuflichkeit ausgebreitet, dass in seiner Geschichte seinesgleichen sucht.“
Es hat sich ein System von alltäglicher Kleinkorruption und Nassauertum gebildet. Die Maßstäbe für das Anstößige sind vollkommen verloren gegangen.
Erinnern wir uns und werfen kurz einen Blick zurück:
Die CDU und FDP lassen sich bedenkenlos von dem Fast-Food-Produzenten Mac-Donalds ihre Parteitage sponsern. Helmut Kohls Industriefreunde bezahlten seine Sommerfeste, Scheel (FDP) ließ sich seine dritte Hochzeit sponsern.
Richard von Weizsäcker (CDU) öffnete seiner Tochter für ihre Dissertation Türen in der ehemaligen DDR, Günter Krause (CDU) ließ sich seine Haushaltshilfe durch das Arbeitsamt finanzieren, Rita Süssmuth (CDU) verschaffte sich für ihren Mann einen weiteren Daimler. Die Liste lässt sich beliebig fortsetzen, man denke an die Namen Lafontaine (SPD), Streibl (CSU) usw. Waffen, wann und wo immer es geht.
Um nur einige zu nennen… Den gesamten Schlamm von Grünen ,SPD und anderen Parteien an dieser Stelle aufzuführen, würde den Rahmen sprengen.
Das mediale Tollhaus ist längst über uns hereingebrochen mit einer Spirale von Zynismus, Gewalt und Obszönität.
Zwischenzeitlich hat man es schlichtweg versäumt den moralischen Notstand auszurufen, um den totalen Zerfall einer zivilisierten Bevölkerung noch umzukehren.
Und so wird betrogen, belogen, abgezockt, gewuchert, gefälscht und erpresst.
Es wirkt so ein bisschen, als würde sich ein ganzes Volk auf den Weg machen, zurück nach Rom in den moralischen Abgrund.
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Eure Kommentare dazu:
Sehr gut und (leider) auch sehr wahr. Es stellt sich allerdings die Frage, wer diese/r „man“ sein soll die/der den moralischen Notstand versäumte auszurufen. Ich denke das sollten wir alle sein, nur leider will bzw. wird uns niemand im medialen Sodom und Gomorrha hören
Grauenhafte Aussichten für eine Zukunft, die es so oder noch schlimmer, hoffentlich nicht gibt, was bleibt? Mensch mit Moral und Anstand klickt sich aus und macht nicht mehr mit, soweit das möglich ist. Für die Masse bleibt nur der Untergang. Schön gesagt…Rom läßt grüßen, bleibt noch…
Konrad Lorenz‘ Begriff der „Verhausschweinung des Menschen“ beschreibt eine Entwicklung, bei der der Mensch durch eine übermäßige Zivilisation und Bequemlichkeit seine ursprünglichen, natürlichen Verhaltensweisen und Instinkte verliert. Er vergleicht diese Entwicklung mit der Domestizierung von Tieren, insbesondere dem Hausschwein, das im Vergleich zum Wildschwein weniger agil und anpassungsfähig ist.
„Die Sprache eines Volkes ist der hellste Spiegel seines Gemütes und seines geistigen Lebens; wer sich der Sprache seines Volkes entfremdet, entfremdet sich seinem Volke selbst“
In Folge einiger von mir bereits verfasster Beiträge zu unserer Sprache (siehe auch im Kommentar), nun ein weiterer Beitrag.
Die deutsche Sprache ist in ihren Erscheinungen nahezu unerschöpflich und mit ihr auch so einige Thesen. Eine davon möchte ich an dieser Stelle aufgreifen.
Alles Althochdeutsch, oder was?
Bereits im vergangenen Jahr stolperte ich über die Thesen des Erhard Landmann. Manches davon stimmte mich nachdenklich, einige seiner Behauptungen erscheinen mir allerdings auch weit hergeholt und wiederum einige seiner Thesen offerieren Parallelen zu den Erkenntnissen anderer Sprachforscher.
Sein Buch „Weltbilderschütterung“ ist nicht ganz uninteressant und gewiss lesenswert. Erhard Landmann war freier Sprachforscher und verstarb Anfang 2018.
Ich muss zugeben: Bis dahin habe ich noch nie etwas von Erhard Landmann gehört.
Schon verrückt, was wir alles nicht wissen, wovon wir vermutlich noch nie etwas gehört haben, noch eine Assoziation hergestellt wurde. Trotz der Annahme, dass ich mich schon recht intensiv mit der Sprache und ihrer Herkunft auseinandersetze, werde ich doch immer wieder überrascht, wie wenig wir eigentlich wissen.
Diese Art der Überraschung kommt nicht von ungefähr.
Schließlich zeigen sogenannte Experten, moderne Sprachwissenschaftler und eifrige Anti-Germanisten kein wirkliches Interesse an der Herkunft unserer Sprache. Stattdessen wird heute wild gegendert. Und unter diesem irrsinnigen Verlauf macht sich gewiss keiner mehr die Mühe, die Ursprünge unserer Sprache zu erforschen. Zumal man ja bereits die Jahre /Jahrzehnte und Jahrhunderte zuvor alles darangesetzt hat, auch hier ein völlig falsches Weltbild zu vermitteln.
Wie alles wirklich gewesen sein kann? Ja, wer weiß das schon?
Dass vor dem Mittelalter durch Falschübersetzung, Verwischung und Erfindung neuer Sprachen (babylonische Sprachverwirrung) in großem Stil gefälscht wurde, das ist bekannt. Landmann hat hier nicht ganz unwichtige Forschungen unternommen, und in dieser Hinsicht gibt es bestimmt noch viel zu tun. Man kann von Landmann halten, was man will. Ich persönlich, halte ihn für einen aus der Neugier heraus getriebenen Menschen, dem die offiziellen Lehren der modernen (Ver) Bildungsanstalten suspekt erschienen.
Heute leben wir in Zeiten, in denen wir mehr und mehr unseren Glauben an das Wissen, was uns vermittelt, bzw. vorgesetzt wird, längst verloren haben. Innerhalb der letzten fünf Jahre hat diese Gruppe der „Ungläubigen“ Zuwachs bekommen. Zu viele Lügen, zu viel Lug und Trug.
Das Ergebnis: Wir müssen uns selbst auf die Suche machen, um zumindest einen Fetzen Wahrheit aus dem mächtigen Lügengerüst herausziehen zu können.
Mir geht es jetzt weniger um Landmanns Auffassung zu den Anfängen der Zivilisation, sondern vielmehr um sein Wissen zu Schrift und Sprache, die bereits in uralten Zeiten benutzt wurden. Wobei das eine möglicherweise mit dem anderen zusammenhängt. Nichts Genaues weiß man, und genau das macht es ja so spannend und auch mich neugierig.
Landmann schaute sich 2005 zum ersten Mal Fotos des Voynich-Manuskripts und fand nach eigenen Angaben auf den ersten Blick die Lösung. Seiner Ansicht nach, sind die seltsamen Voynich –Zeichen nichts weiter als gewöhnliche Buchstaben der damaligen Zeit, die etwas undeutlich geschrieben sind. Mit Hilfe dieser Erkenntnis konnte Landmann das Manuskript nach eigenen Angaben ohne große Mühe lesen – was vor ihm noch niemand geschafft hatte. Leider wurde keine detaillierte Beschreibung seiner Theorie veröffentlicht, geschweige denn eine Klartextversion des Manuskripts. Man darf also seine Zweifel haben.
Doch wenn man sich näher damit beschäftigt, und tiefer in die Materie eintaucht, ist er wieder da, dieser AHA-Effekt
Fest steht: Wir wissen heute kaum noch irgendetwas von unserer wahren Vergangenheit.
Unsere deutsche Sprache wurde in ein Korsett der lateinischen Grammatik gepresst und zugerichtet, womit die schlimmste Gehirnwäsche deutscher Völker / Kelten/ Germanui / Keltui begann.
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Und auch das entnahm ich über meine Recherchen hinweg der These Erhard Landmanns:
„Wir werden uns daran gewöhnen müssen, daß das arabische salam aleikum, ebenso wie das hebräische schalom, nicht »Friede sei mit euch« ursprünglich bedeutet, sondern, wie in manchen als Witz gemeinten Verballhornungen, tatsächlich von dem deutschen »sollen alle rein kommen« bzw. dem angelsächsischen „shall come“ herkommt. Diese Erkenntnis wird vielen Leuten, vielen Ideologen von vielen politischen Seiten her nicht passen, und sie werden es mit unfairen Mitteln bekämpfen. Aber kann die Erkenntnis, daß es gar keine semitischen Sprachen und damit keine semitischen Völker gab und gibt, nicht auch bedeuten, daß der törichte Antisemitismus, der soviel Leid schuf, daß die schlimmen Kriege im Nahen Osten, die mit angeblichen ethnischen, geschichtlichen, religiösen, ja sprachlichen und noch anderen Ansprüchen untermauert wurden und werden, endlich aufhören, endlich keine ideologische und theoretische Grundlage mehr haben, weil sie tatsächlich nicht wahr sind, auf welcher Seite immer. Wenn die Sprachen aller Stämme nur auf den gleichen Dialekt zurückgehen, besteht dann nicht die Hoffnung, daß die Kriege und Untaten, die im Namen dieser Ideologien verübt werden und von Ideologen in Europa noch unterstützt werden, endlich zum friedlichen Miteinander werden.“
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Klingt verrückt? Vielleicht. Aber ich verspreche euch, wenn man dieser „These“ nachgeht und sucht, dann wird es erst richtig spannend!
Ob Landmann nun mit seinen Aussagen richtig liegt? Keine Ahnung! Wichtig ist nur, dass wir nie aufhören sollten, nachzuforschen.
Peter Franz Joseph Müller kam in seinem Werk „Ursprache“ zur selben Erkenntnis. Das sollte hier vielleicht noch erwähnt werden.
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Und vom Sprachforscher Jacob Grimm stammt die folgende Aussage: „Je weiter ich in diesem Studium fortgehe, desto klärer wird mir der Grundsatz: daß kein einziges Wort oder Wörtchen bloß eine Ableitung haben, im Gegenteil jedes hat eine unendliche und unerschöpfliche. Alle Wörter scheinen mir gespaltene und sich spaltende Strahlen eines wunderbaren Ursprungs, daher die Etymologie nichts tun kann, als einzelne Leitungen, Richtungen und Ketten aufzufinden und nachzuweisen, soviel sie vermag. Fertig wird das Wort nicht damit.
Jacob Grimm (1785-1863) deutscher Jurist, Sprach- und Literaturwissenschaftler, Begründer der deutschen Philologie und Altertumswissenschaft an Friedrich Carl von Savigny (1779-1861) deutscher Rechtsgelehrter, Mitglied des Preußischen Staats- rats, Staatsminister für Gesetzesrevision (18421848), 20. April 1815, zitiert in: Wörterbuchnetz
Jacob und Wilhelm Grimm arbeiteten über 20 Jahre lang am Deutschen Wörterbuch. Es gilt als Meilenstein der deutschen Sprachwissenschaft und zeigt: Mit ihren Forschungen legen die Brüder Grimm den Grundstein für die moderne Germanistik, doch immer nah des Ursprungs.
Eure Kommentare zum Beitrag:
Sehr interessant. Ja Landmann behauptete, alle Sprachen entstammen der Urdeutschen Sprache. Und jemand, der der Urdeutschen Sprache mächtig sei, sich mit einem Stammesältesten oder Priester der Maya unterhalten könne. Es gibt auch Videos von ihm. Mario Prass ist da auch sehr interessant. Er erklärt, wie alles von der deutschen Sprache abgewandelt wurde. Spricht auch von Jesus, dem Essener, der eben wohl aus dem heutigen Essen stammen sollte, der Ölberg ist hier in Deutschland sowie auch Magdalla. Alles sehr sehr interessant.
Hab 3 Jahre Thai an d FRA UNI gelernt und dabei festgestellt dass unsere Sprache ganz viel aus dem Sanskrit hat. Durch meinen Schicht Dienst hab ichs aufgegeben, es war sehr anstrengend.
Eigentlich wollten wir am vergangenen Wochenende noch eine „Runde“ mit Bert drehen, aber wie das immer so ist, es kam was dazwischen. Bert musste ohnehin die Bremsbeläge vorne neu haben, Quellwasser haben wir noch genug,. Dafür mussten wir also nicht los, und überhaupt gab es im Haus noch jede Menge zu tun. Da lagen noch die Äpfel herum, die mir meine Freundin vorgestern „rumbrachte,
die da riefen: „Wir sind allesamt reif für den Apfelmus“, die Brombeeren wollten gepflückt werden, die Brennnesselsamen abgestriffen, die Tomaten gepflückt und die Bohnen aus der ersten Ernte gekocht sein. Also nüscht wie ran an die Arbeit!
Nebenbei noch ein paar Kapuziner-,Blüten – und Blätter in Alkohol und Öl getränkt, andere zum Garnieren beiseite gelegt.
Das Kräuterbuffet kann sich über Zuwachs nicht beklagen.
Tief unten in der Erde schlummert übrigens der Spitzwegerich in Honig (fermentiert), und das schon seit mehr als 6 Wochen.
Ach ja, bevor ich vergesse darüber zu erzählen, also über die Entdeckung bei uns unterm Gartentisch, dank der Frage meiner Freundin, ob wir denn mal die Flora App befragen sollten, was da wohl so wächst. Und siehe da, es ist Gemüse Portulak. Und wer hätte gedacht, dass diese Pflanze so viele wertvolle Inhaltsstoffe bewahrt?
Das konnte ich über Portulak finden.
Die Pflanze ist antibakteriell, harntreibend und fiebersenkend. Die Blätter sind eine Quelle für Omega 3-Fettsäuren, die für die Verhindeurng von Herzinfarkte und die Stärkung des Immunsystems von Bedeutung ist.
Der frische Saft wird zur Behandlung von Husten und Wunden verwendet.
Die Blätter werden als Wickel bei Verbrennungen aufgetragen.
Ein Tee aus Blättern wird zur Behandlung von Kopf- und Bauchschmerzen verwendet.
Blätter und Stängel kann man roh oder gekocht essen. Das Saatgut kann zu Pulver vermahlen und mit Getreide gemischt. Die Asche verbrannter Pflanzen wird als Salzersatz verwendet.
Ja, ja,, die Natur hält alles für uns bereit, wir müssen nur mit offenen Augen durch ihre Reviere streifen.
Die herrlich leuchtenden Blüten von Ringelblume, Blutweiderich und der Kapuzinerkresse (auf einem der Bilder) sind allesamt lecker und köstlich.
Zu Beinwell, Blutweiderich, Brennnessel, Wegerich, Ringelblume, Kapuzinerkresse und v. a. m., findet ihr noch allerlei Interessantes in den Beiträgen im Kommentar.
Etwas zum “Schmökern“, weil das „Faustrecht“, das alte germanisches Recht eines Freien vor Kurzem ein Thema war.
Im Kommentar findet ihren noch einen Beitrag mit ganz vielen kurzen Beiträgen zu „Den Deutschen verstehen“.
Aber jetzt lest erst einmal den
Auszug aus: „Das Faustrecht der Deutschen“ (1770) von Justus Möser
Sätze, die nachdenklich stimmen, auch, oder insbesondere in der Gegenwart …
„Es werden jetzt in einem Feldzuge mehrere Menschen unglücklich gemacht als damals in einem ganzen Jahrhundert. Die Menge der Übel macht, daß der heutige Geschichtschreiber ihrer nicht einmal gedenkt; und das Kriegsrecht der jetzigen Zeit bestehet in dem Willen des Stärksten. Unsre ganze Kriegesverfassung läßt keiner persönlichen Tapferkeit Raum; es sind geschleuderte Massen ohne Seele, welche das Schicksal der Völker entscheiden; und der ungeschickteste Mensch, welcher nur seine Stelle wohl ausfüllt, hat ebenden Anteil am Siege, welchen der edelste Mut daran haben kann.
Eine einförmige Übung und ein einziger allgemeiner Charakter bezeichnet das Heer; und Homer selbst würde nicht imstande sein, drei Personen daraus in ihrem eignen Charakter handeln oder streiten zu lassen.
Ich will jetzt der Turniere nicht gedenken, welche als notwendige Übungen mit dem ehmaligen Faustrechte verknüpft waren, ohn erachtet ihre Einrichtung den Geist von mehr als einem Lykurg zeigt und alles dasjenige weit hinter sich zurückläßt, was die Spartaner zur Bildung ihrer Jugend und ihrer Krieger eingeführet hatten; ich will die Vorteile nicht ausführen, welche eine wahre Tapferkeit, ein beständiger Wetteifer und ein hohes Gefühl der Ehre, das wir jetzt zu unser Schande abenteuerlich finden, nachdem wir uns auch selbst in unser Einbildung nicht mehr zu den ritterlichen Sitten der alten Zeiten hinaufschwingen können, auf eine ganze Nation verbreiten mußten.
Ich will nichts davon erwähnen, wie gemein die großen Taten sein mußten, da die Dichter das Reich der Ungeheuer und Drachen als die unterste Stufe betrachteten, worauf sie ihren idealischen Helden Proben ihres Muts ablegen ließen. Nein, meine Absicht ist bloß, die Vollkommenheit des Faustrechts als eines ehemaligen Kriegesrechts zu zeigen, und wie wenig wir Ursache haben, dasselbe als das Werk barbarischer Völker zu betrachten.
Rousseau mag noch so sehr getadelt werden: so bleibt die Stärke und die Wissenschaft, solche zu gebrauchen, doch allemal ein wesentlicher Vorzug. Unsre neuern Gesetzgeber mögen dem Menschen Hände und Füße binden; sie mögen ihm Schwert und Rad vormalen; er wird seine Kraft allemal gegen seinen Feind versuchen, sooft er beleidigt wird.
Unsre Vorfahren wagten es nicht, dieses angeborne Recht zu unterdrücken. Sie gönneten ihm seinen Lauf; aber sie lenkten es durch Gesetze. Und das Faustrecht war das Recht des Privatkrieges unter der Aufsicht der Land-Friedensrichter.“
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Info:
Justus Mösers Ansichten, die eine Abkehr von der Zentralisierungspolitik des Absolutismus befürworteten und das Faustrecht positiv bewerteten, bildeten eine wichtige ideologische Grundlage für Goethes Drama „Götz von Berlichingen“.
Sie flechten und weben himmlische Rosen ins irdische Leben,
flechten der Liebe beglückendes Band,
und in der Grazie züchtigem Schleier,
nähren sie wachsam das ewige Feuer
Schöner Gefühle mit heiliger Hand.
(Johann Christoph Friedrich Schiller)
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Weil ich gerade mittendrin bin: Auszug aus dem Buch, beruhend auf den Erlebnisberichten meiner Mutter… (ich muss mir oft Pausen gönnen, weil allein nur über das Lesen diese Ereignisse schwer zu fassen sind).
In den Schulen und Bildungsanstalten herrscht Schweigen darüber:
Ende 1945
Heimgekehrte Soldaten, Kriegsverletzte, oft nur mit einem Arm oder einer Beinprothese und alte Männer aber hauptsächlich viele Frauen bemühten sich herumliegende Teile zu bergen, um nützliche Kleinigkeiten herzustellen, zertrümmerte Maschinen wieder in Gang zu bringen usw. Aus Stroh wurden Schuhe und andere Gegenstände geflochten.
Eine junge Frau hat mit vier kleinen Kindern (das Jüngste ein Jahr alt) im Kreuzkirchenpark trotz Kälte, Schnee-Einbruch und Hunger Wurzeln von den gefällten Bäumen ausgegraben. Eine Schwerstarbeit, die heute keiner ohne Kran erledigen würde. Aber das war kein Einzelfall. Die Männer waren in Gefangenschaft, viele gefallen und so lag die ganze Last auf den Schultern der Frauen.
Ende 1945: Auf den Straßen spielte sich weiter unendliches Elend ab. Voller Verzweiflung liefen trauernde Mütter durch die Straße, deren Kinder vor Hunger starben, oder tote Mütter lagen auf Plätzen hielten noch die Säuglinge an der Brust. Keiner konnte helfen.
Winter 1945 /46: Es war einer der kältesten Winter des 20. Jahrhunderts (-25 Grad). Die Lieferung von Kohle fiel aus. Im Herbst hatten viele schon im Löns- und Kreuzkirchenpark und natürlich auch in vielen anderen Anlagen erst Äste gesammelt, dann Zweige abgebrochen und später auch Bäume gefällt. Frauen, manchmal mit ihren Vätern, Großvätern und Kindern waren damit beschäftigt Heizmaterial heranzuschaffen.
Bei manchen Familien wurden Eicheln geröstet, diese zu Kaffeemehl gemahlen, mit fein gemahlener Baumrinde wurde das Mehl verlängert.
Hauptnahrungsmittel waren Kohl- und Steckrüben. Brennnesseln wurden zu Spinat verarbeitet.
Auf dem Herd bei uns zu Haus stand, wie auch bei tausenden anderen Familien, ein großer Wäschetopf mit Zuckerrüben gefüllt, aus denen Sirup gewonnen wurde.
Bei Funzellicht nähten wir jungen Frauen Büstenhalter aus „Lumpen”, Kleider aus Übergardinen, Mäntel aus Rolltüchern, strickten Pullover aus aufgezogener Wolle von den schönen Sofakissen und aus Material, das unsere Mütter von ihren Hamsterfahrten mitbrachten.