Wir nähern uns dem Abgrund; ein allgemeiner geistiger Untergang steht bereits bevor; ein körperlicher wird bald aufflammen und uns und unsere Kinder verschlingen, während wir weiterhin verlegen lächeln und plappern:
„Aber was können wir tun, um es aufzuhalten? Wir haben nicht die Kraft dazu.“
An dem Tag, an dem Solschenizyn verhaftet wurde, dem 12. Februar 1974, veröffentlichte er den Text von „Lebe nicht von Lügen“. Am nächsten Tag wurde er in den Westen verbannt, wo er wie ein Held empfangen wurde. Solschenizyn setzt „Lügen“ mit Ideologie gleich, mit der Illusion, dass die menschliche Natur und die Gesellschaft nach vorgegebenen Spezifikationen umgestaltet werden können. Und in seinem letzten Wort, bevor er sein Heimatland verlässt, fordert er die Sowjetbürger auf, als Individuen nicht mit den Lügen des Regimes zu kooperieren.
Selbst die Zaghaftesten können diesen am wenigsten anspruchsvollen Schritt in Richtung geistiger Unabhängigkeit tun. Wenn viele gemeinsam diesen Weg des passiven Widerstands beschreiten, wird das ganze unmenschliche System wanken und zusammenbrechen.
Wahrheit beginnt im eigenen Kopf!
„Die Trennlinie zwischen Gut und Böse verläuft durch das Herz eines jeden Menschen.“ – Es ist unsere Pflicht und unser täglicher Kampf, gut zu sein, Gutes zu tun und dem Bösen in unseren Köpfen zu widerstehen“.
(Auszug aus „Lebe nicht von Lügen“ von Alexander Solschenizyn, am Tag seiner Verhaftung am 12. Februar 1974)
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Es ist auffällig und doch fällt es kaum jemandem auf.
Eben die, welche die Völker gegeneinander aufgewiegelt haben, rufen später zum gegenseitigen Verzeihen auf. Ungeachtet der Tatsache, dass dabei großes Unrecht geschieht. Doch das fällt zunächst nur den Wenigsten auf. Das Täter-Opfer-Bild steht längst fest.
Man ruft also zur Freundschaft auf, faselt etwas von Verzeihen, appelliert für ein gutes Miteinander und vergisst darüber (bewusst) das Leid der einen Seite, während die fein säuberlich unter den Tisch gekehrten Verbrechen von anderer Seite nie aufgearbeitet worden sind. Über den Schuldkult lässt man ganze Völker am langen Arm „verhungern“, und hält das Täter-Opfer-Bild aufrecht , schürt Hass und zeigt mit dem Finger auf andere. Und das wie so oft, unter dem Mäntelchen der Humanität.
Und wie wir wissen: Das Schild der Humanität ist die beste, sicherste Decke der niederträchtigsten öffentlichen Gaunerei. Das wusste schon Gottfried Seume seiner Zeit zu sagen.
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Alexander Solschenizyn beschreibt in einem Gedicht (Ostpreußische Nächte) sein Zusammentreffen mit einem deutschen Kommunisten, der die vermeintlichen russischen Befreier mit Brot und Salz begrüßt. Nach einigem Hin und Her wird er abgeführt – sicher ein Spion, man weiß ja, dass „alle Deutschen Faschisten“ sind! Noch im Gehen bittet er, zu Hause nach seiner Frau zu sehen. Aber dort findet man nur noch Tote und Sterbende.
Der Dichter beschließt die Episode:
„Wer noch Jungfrau, wird zum Weibe,
und die Weiber – Leichen bald.
Schon vernebelt, Augen blutig,
bittet: Töte mich Soldat!“
Solschenizyn gibt als Entstehungsdatum 1950 an — damals war er bereits fünf Jahre in Haft.
Im Februar 1945 war der Artilleriehauptmann wegen antistalinistischer Äußerungen an der Front in Ostpreußen verhaftet, im Juli in Moskau zu acht Jahren Straflager verurteilt worden. In der Haft begann er zu schreiben. Da er Entdeckung und Vernichtung seiner Arbeiten fürchten musste, fasste er sie zunächst in Versform und lernte sie auswendig.
Er beschreibt detailliert Gewalt, Raub, Vergewaltigungen und Morde an der Zivilbevölkerung und thematisiert die Schuld und die Verrohung der eigenen Soldaten, die sich an den Opfern rächten und selbst zu Tätern wurden.
Einem Befehl des obersten Chefs der sowjetischen Militärverwaltung aus dem September 1945 folgend, wurde am 13. Mai 1946 der »Befehl Nr. 4« des alliierten Kontrollrats (siehe Beitragsfoto) erlassen, der die Einziehung von Literatur und Werken »nationalsozialistischen und militaristischen Charakters« betraf.
Dazu gab die »Deutsche Verwaltung für Volksbildung in der sowjetischen Besatzungszone« amtlich verbindliche Listen der auszusondernden Literatur heraus, die auch in den Westzonen der Amerikaner, Franzosen und Engländer galten.
Während man auf westlicher Seite sonst den ehemaligen kommunistischen Alliierten nicht mehr über den Weg traute, glaubte man hier wohl sich auf die Gründlichkeit des ehemaligen ideologischen Hauptfeindes der Nationalsozialisten bei der Ausmerzung unerwünschten Gedankengutes verlassen zu können.
Man wurde nicht enttäuscht. Die erste Liste vom 1. April 1946 war ein dicker Wälzer, der 13223 Bücher und 1502 Zeitschriften enthielt, die vernichtet werden sollten. Am 1. Januar 1947 schrieb die »Deutsche Verwaltung für Volksbildung in der sowjetischen Besatzungszone«, daß die Liste allenthalben mit Zustimmung aufgenommen worden sei. Es seien etwa 20 größere Pressebesprechungen über sie erschienen, in denen sämtliche politischen Parteien in den verschiedenen Zonen zu Worte gekommen seien:
Sie urteilten einmütig, dass der von den Bearbeitern eingeschlagene Weg der richtige gewesen sei, da er gleicherweise den Interessen in der demokratischen Neuerung des deutschen Lebens mit den Erfordernissen der Wissenschaft Rechnung getragen habe. Grundsätzliche Einsprüche seien von keiner Seite erfolgt.
Es ging aber nicht nur um »faschistische oder militaristische Bücher,
Werke, die politische Expansionsgedanken enthielten, nationalsozialistische Rassenlehre vertraten oder sich gegen die Alliierten wandten«. Ohne daß die Titel einzeln aufgeführt wurden, verbot man gleich auch sämtliche Baupläne für Modelle von Flugzeugen, Kriegsschiffen oder Kriegsfahrzeugen und so gefährliche Bücher wie das Buch von Fritz FISCHLI, Aeronautische Meteorologie aus dem Jahre 1924.
Ernst JÜNGERS Bücher fielen genauso unter das Vernichtungsgebot wie bestimmte Werke von Martin LUTHER und die gefürchteten Erinnerungen von Überlebenden der russischen Revolution von 1917-20.
Am 1. Januar 1947 wurde die Verbotsliste um 4739 Bücher und 98 weitere Zeitschriften erweitert.
Zufrieden war man am 1. September 1948 immer noch nicht, als man dem »Wunsch zahlreicher Interessenten« entsprach und weitere 9906 Titel in einem zweiten Nachtrag aufführte.
Man erweiterte drei Jahre nach Kriegsende die Bücher und Literaturvernichtung um die Zeit ab 1919, da »bereits damals gefährliche militärische und militaristische Literatur in deutsche Buchhandlungen kam«, die im Sinne der geplanten Umerziehung des deutschen Volkes dringend beseitigt werden musste. Neu war, dass man jetzt auch die während des Ersten Weltkriegs von 1914—18 und in den folgenden Jahren erschienene »militärische und militaristische KJeinliteratur« bis hin zu Feldpredigten und Kriegsberichten aussonderte. Auch ins Deutsche übersetzte Bücher englischer Kriegsteilnehmer fanden keine Gnade
Sogar schon vor 1914 erschienene Bücher wurden eingezogen, wenn das Thema nicht paßte, ein Zeichen, daß es gar nicht allein um den Einzug von Erzeugnissen mit NS-Gedankengut ging, sondern um eine generelle Umerziehung.
Gemäß den Grundsätzen der Besatzungsmächte enthielt die komplette Reinigung der deutschen Literatur ab 1948 auch Verbote für germanische Götter- und Heldensagen genauso wie für Bücher über septische Chirurgie. Die deutsche Kurzschrift wurde gnadenlos zur Gefahrenquelle erklärt wie auch das Mitteilungsblatt des deutschen Holzarbeiterverbandes oder Anleitungen für Kleingärtner.
Zigarettenbilder für Sammleralben, die eine ganze Schülergeneration fleißig zusammengetragen hatte,
wurden massenweise vernichtet und sind inzwischen begehrte Sammlerstücke geworden.
Pech hatte auch, wer Lehrbücher für den Boxsport besaß, denn ab 1948 waren auch sie zu vernichten. Der Judo-Sport, ein Gebiet, auf dem die Deutschen vor 1939 führend waren, war ohnehin untersagt.
Zu den nun auch noch zu vernichtenden gefährlichen Literaturstücken gehörten so entscheidende Zeitschriften wie „Der bayrische Viehhändler“, Ein pikanter Eintrag auf der Verbotsliste war Henri NANNEN. Obwohl der linksstehende »Kraftprotz des deutschen Nachkriegsjournalismus« (Süddeutsche Zeitung) mit Lizenz der Alliierten bereits 1948 aus der Jugendzeitschrift
Zickzack die Illustrierte Stern ins Leben gerufen hatte, wurde noch fünf Jahre später sein Buch Störungsfeuer von M17 aus dem Jahre 1943 verboten und zur Vernichtung bestimmt.
Insgesamt wurden schließlich etwa 35000 Titel »ausgemerzt.
Diese Zahl ist noch um einiges nach oben zu korrigieren, da man über ganze Bücherreihen und Zeitschriften »Gruppenverbote< verhängte, die dann für alle Auflagen, Ausgaben und Jahrgänge (bei Zeitschriften) galten.
Bescheiden urteilte man bei der »Deutschen Verwaltung für Volksbildung«, »daß die vorliegenden Listen der auszusondernden Literatur sehr zur Bereinigung der deutschen Literatur beitragen werden«
Zahlreiche in den Verbotslisten aufgeführte Titel rufen beim heutigen Beobachter Unverständnis bis Schmunzeln hervor. Dies soll jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, daß wir es hier mit einer systematischen Vernichtung deutscher Literatur zu tun haben, die weit vor die Zeit des Dritten Reiches zurückging und die sämtliche Lebensbereiche von der Kindererziehung bis hin zum Roman umfaßte.
Es wird wohl nie bekannt werden, wie viele Millionen Bücherbände und Zeitschriften der über viele Jahre durchgeführten systematischen Vernichtungsaktion zum Opfer fielen, die auf harmloses Kinderspielzeug genauso wenig Rücksicht nahm wie auf wertvollste Fachbücher in Universitätsbibliotheken.
Der »Hexenhammer der deutschen Literatur« hatte anders als sein Vorgänger im Mittelalter gleich drei Nachträge.
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übernommen von Friedrich Georg abgedruckt im Grossen Wendig – Richtigstellung der Zeitgeschichte Bd.3 S.736
Deutsche Verwaltung für Volksbildung in der sowjetischen Besatzungszone/
Deutschen Demokratischen Republik, Liste der auszusondernden Literatur, Toppenstedter
Reihe 1,2, 3, 8 (Nachdr. d. Ausgaben Zentralverlag Berlin 1946,
1947,1948,1952) Uwe Berg, Toppenstedt 1983.
Und weitere Aktionen (bebildert) und übernommen aus den Schlagzeilen der Jahr 1947 /48 – Bibliothek des 20. Jahrhunderts.
Wenn man sich derart feiern lässt, also einen Sieg feiert, der sich ausschließlich im Nachkriegsgeschehen über Folter, Töten und Morden definieren lässt, stellen sich mir Fragen. Und die Zweifel an der Wahrhaftigkeit einer solchen Siegesfeier wachsen.
Wir schreiben den 9. Mai 2026, und es lässt sich wie folgt beobachten: Die „Siegparaden“ werden Jahr für Jahr größer und bizarrer. Es wirkt ein bisschen, als sei der russische „Kader“ davon besessen.
Doch ich bin gewiss, das Volk möchte das nicht. Des Volkes Stimme und dessen Gedanken sind andere als die, welche der Präsident des Landes unterschwellig präsentiert. Die Russen sind ein liebenswertes Volk. Sie stehen uns sehr nah. Es sei denn die Propagandamaschinerie dringt in die Köpfe derer, die es so verstehen sollen. Ich erinnere hier an das Tun eines Ilja Ehrenburg.
Was Propaganda in den Köpfen der Menschen anrichten kann, ist bekannt.
Indes gedenken wir unserer deutschen Opfer, den Alten, den Müttern, den Kindern, den tapferen Soldaten, und all den unschuldigen Zivilisten, die unter dem Joch der sogenannten „Befreier“ großes Leid erfahren haben und zu Tode kamen.
Interessantes in diesem Zusammenhang gibt es auch zur Kapitulationserklärung des japanischen Kaiserreiches –
Es handelt sich dabei um die Erklärung, mit welcher der Zweite Weltkrieg offiziell endete (2. September 1945), im Anschluss an die Kapitulation der Deutschen Wehrmacht am 8. Mai 1945.
Nach allgemeiner Meinung waren die beiden auf Japan am 6. und 9. August 1945 von den USA abgeworfenen „Atombomben“, die in Hiroshima mindestens 110 000, in Nagasaki mindestens 36 000 Menschen sofort, vielen noch anschließend, das Leben kosteten und noch mehr Menschen verletzten, notwendig, um Japan zur Kapitulation zu veranlassen und den Zweiten Weltkrieg in Fernost zu beenden.
So stellt beispielsweise die Chronik des 20. Jahrhunderts unter dem 6. August 1945 fest: »Die USA zwingen Japan mit dem Einsatz der verheerenden Waffe zur Kapitulation.«
Das ist jedoch nicht richtig. Japan war schon vorher kapitulationsbereit und hatte seit Februar 1945 seine Bereitschaft dazu, auch über Moskau, signalisiert.
Die Alliierten waren aber darauf nicht eingegangen, Moskau wollte noch in den Krieg gegen Japan eintreten: Obwohl im ganzen Zweiten Weltkrieg die Japaner nicht – trotz Deutschlands Drängen – der Sowjetunion den Krieg erklärt und somit STALIN im Herbst 1941 die kriegsentscheidende Möglichkeit geboten hatten, seine ostsibirischen Truppen gegen den deutschen Angriff vor Moskau einzusetzen, erklärte Moskau am 8. August 1945 noch Japan den Krieg, um Landforderungen, unter anderem die Nordkurilen, gegen Tokio durchsetzen zu können.
Erst nach dem Abwurf der zweiten Atombombe nahmen die USA Japans Kapitulation an. Hauptgrund in Washington war nicht, wie vorgeschoben, dass der Abwurf der Atombomben den Krieg abkürze und vielen US-Soldaten das Leben rette, sondern, dass die ursprünglich zum Einsatz gegen Deutschland entwickelte „Atombombe“ erst im Juli 1945 – und damit nach der Kapitulation der deutschen Wehrmacht – einsatzbereit war und ihre Wirkung noch auf jeden Fall den mitsiegenden Sowjets demonstriert werden sollte, um den USA bei den kommenden Auseinandersetzungen das Übergewicht zu geben.
Dafür mußten Hunderttausende von Zivilisten vorher noch sterben.
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Ein Blick zurück:
Dazu sei abschließend zur politischen und geschichtlichen Entwicklung des 19. Jahrhunderts, der amerikanische Sezessionskrieg genannt und der Aufstieg der USA zur Weltmacht. Die USA waren gebietsmäßig immer größer geworden. Dies einerseits durch die stetige Ausdehnung nach Westen, wobei mit den Ureinwohnern, den Indianern, bekanntlich nicht viel Federlesens gemacht wurde. Hätte diese Machtstellung (Weltmacht) im 20. Jahrhundert nicht bestanden, würde die Welt heute sicher anders aussehen. Nicht zuletzt war es die Belieferung der Alliierten (vor allem der Sowjetunion) mit militärischer Ausrüstung in einem immensen Ausmaß durch die USA, die das Kriegstreiben erstarken ließ.
Weiter geht es im Beitrag im Kommentar: „Japan und der Rest der Welt“. Dort lest ihr auch, was es mit der Flagge der USA auf sich hat, die 1945 über der japanischen Hauptstadt gehisst wurde.
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Infotafel
Nach Angaben des japanischen Historikers Yoshiaki YOSHIMI24 haben die USA in den letzten Monaten des Zweiten Weltkrieges auch einen massiven Chemiewaffenangriff auf Japan erwogen. Nach seinen Entdeckungen in einem
Archiv im US-Staat Maryland sei ein plötzlicher Einsatz von Chemiewaffen vorgeschlagen worden, »der leicht fünf Millionen Menschen tötet«.
Die dann eingesetzten beiden „Atombomben“ forderten rund 200 000 Todesopfer.
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Quellenangaben
Chronik des 20. Jahrhunderts, Chronik Verlag im Bertelsmann Verlag, Gütersloh 1999, S. 280.
Aufnahmen / Fotos sind die Schlagzeilen, ebenfalls abgedruckt in der Bibliothek des 20 Jahrhunderts des Bertelsmann-Verlages
Ausführliche Belege dazu mit US-Quellen bei: Mansur KHAN, Die geheime Geschichte der amerikanischen Kriege. Verschwörung und Krieg in der- Außenpoiitik, Grabert Tübingen 1998, S. 224 f.;
siehe auch: LIDDELL HART, Geschichte des Zweiten Weltkrieges, Econ, Düsseldorf- Wien 1972,
ich dache ja immer ich weiß schon viel über die wirklichen Hintergründe, aber dass die Atombombe für uns gedacht war, ist mir neu, überrascht aber nicht so wirklich.
Noch ein Tropfen mehr in dem längst überlaufenden Fass…
Nein, nein, nein…wir dürfen nicht vergessen und von Vergebung will ich gar nicht erst reden, da sperrt sich alles in mir…das ist mir nicht möglich.
Bei wem auch immer der rechte Funke brennt, dafür Sorge tragen, dass er nie erlischt und das er weiter im Herzen brennt für uns, unsere Ahnen unsere Nachkommen, unser heiß geliebtes Land…ich scheiss auf die Grenzen, die sie uns gezogen haben. Mein Herz ist ebenso im Elsass wie in Ostpreußen, Schlesien…unsere schönen Lande eben, gestohlen und mit Gewalt zerrissen, was unser Schöpfer zusammengefügt hat.
Ich höre jetzt auf, denn mein Herz schmerzt gerade zu sehr.
Das größte Übel dieser Welt ist die LÜGE…nicht der Krieg. Stellt euch vor es gäbe nur die Wahrheit, was wäre dann? Dann säßen wir nicht hier mit weinenden Herzen…
Das erschüttert mich aber jetzt noch mehr. Davon habe ich noch nie gehört.
Mit der Kriegserklärung der Sowjetunion gegen Japan brach die Sowjetunion den Neutralitätspakt mit Japan, das in Moskau am 13. April 41 geschlossen wurde. Dass man Stalin nicht trauen konnte, zeigte sich schon mit dem massiven Aufmarsch der Roten Armee seit März 41 Richtung Westen. Die Präventivschlagthese ist gar nicht soweit hergeholt. Mit Japan bewies Stalin nun mal, dass Verträge für ihn nichts Wert sind.
USA war und bleibt ein Staat des internationalen Terrors.
Ich hatte eigentlich nach etwas völlig anderem Ausschau gehalten, und bin dann über diesen Artikel gestolpert:
„Im Dezember 1951 eröffnet ein Hamburger Restaurant das erste „Drive“ in Deutschland.“ Die Idee im Auto seinen Hunger zu stillen, kommt aus dem hastigen Amerika.“
Werfen wir also einen Blick auf den Beginn der Perversität einer (später auch in Deutschland) eingeführten „deutschen“ Esskultur…
Am Anfang war die Imbissbude: 1940 eröffneten die Brüder McDonald eine unscheinbare Burgerbar in San Bernadino und erfanden dort die Fließbandfrikadelle. Doch erst ein Vertreter für Milchmixgeräte machte aus dem Drive-In einen Megakonzern – auf Kosten der Erfinder.
Anstatt der alten Tante-Emma-Läden regierte in Supermärkten und Warenhäusern das Prinzip der Selbstbedienung, eilig hasteten die Menschen von Ort zu Ort. Nachdem Henry Ford bereits 1913 auf Fließbandproduktion umgestellt hatte, übertrugen die Brüder McDonald diesen Arbeitsprozess auf die Gastronomie.
Gläser, Besteck und Teller wichen Pappbechern und Papiertüten, zu essen gab es ab sofort nur noch Pommes, Hamburger und Cheeseburger. In der Küche hantierten keine Köche mehr, sondern ungelernte Billigarbeiter, die wie Roboter ständig die immergleichen Handgriffe ausführten.
Und dann kam Kroc. Der schwatzte Dick und Mac die Franchise-Rechte sowie den Namen McDonald’s ab und eröffnete 1955 seinen ersten McDonalds in Des Plaines, Illinois, einem Vorort von Chicago.
Nach einem Jahr hatte er bereits zwölf Filialen eröffnet, bis 1960 sollten es 200 werden. Der Schlüssel zum Erfolg: Kroc stellte den Franchise-Nehmern Immobilie und Baugrund zur Verfügung und kassierte dafür monatlich Miete und Umsatzprovision. Anstatt seine Partner einmalig zu belangen, band er sie dauerhaft ans Unternehmen. Und legte den Grundstein dafür, dass McDonalds zu einem der größten Immobilienbesitzer der Welt avancierte.
Alles Gute kommt aus „Amerika“… Tatsächlich?
Am 4. Dezember 1971 eröffnete gleich neben dem Fußballstadion im Münchner Stadtteil Obergiesing die erste McDonald’s-Filiale Deutschlands. Die US-Burgerkette hatte den Ruf, schnelles und günstiges Essen zu bieten.
Und so weiter,und so fort… die Entwicklung dürfte bekannt sein.
Ist es nicht so, dass der Deutsche über diese Entwicklung verlernt hat, die „eigene Sprache“ zu sprechen?
Wer mag, im Beitrag im Kommentar machen wir noch einen Ausflug in eine der deutschen „Umerziehungs- (Ver)Bildungsstätten – hier- die Amerika Häuser.
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Quelle
Von Katja Iken
12.05.2010, „Spiegel Geschichte“ – „da haben wir das Braten“
Bertelsmann Lexikothek, Bibliothek des Jahrhunderts Dezember 1951
die fielen mir gerade so ein. Ja, sie besaß einen eigenwilligen Charakter, aber sie hatte mit so vielem auch recht.
Frage-Antwort-Spiel: Szenen zwischen Mutter und Tochter.. so hat es sich einst zugetragen:
Ich: „Wir mussten heute wieder (Fach Wehrerziehung) über sechs Kilometer im Stadion rennen, wie bei der Armee.“
Mutti: „Warum? Was für ein Unsinn. Wenn du im Ernstfall rennen musst, rennst du schon. Das kann man nicht üben.“
Ich: „Vielleicht solltest du dich doch gegen Wundstarrkrampf impfen lassen.“
Mutti: „Warum? Wenn es dazu kommt, (wenn ich verwundet bin) verabreichen sie mir das sowieso.“
Ich: „Mutti, ich glaube, du isst zu viele Eier. Sie erklären immer wieder, wie schädlich Eier sind.“
Mutti: „Das kannst du von mir aus ja glauben. Ich glaube diesen Unsinn nicht, und esse so viele Eier wie ich mag. Was die immer erzählen… „
Ich: „Nun, sie möchten auch, , dass man besser Margarine aufs Brot schmiert.“
Mutti: „Natürlich möchten sie das. Bei uns gibt es Butter, und das bleibt auch so. Gerade die Butter enthält so viele wertvolle Fette für unseren Körper.
Das kann nur jemand fordern, der im Leben noch nicht gehungert hat.“
1990: Ich Naseweis zur politischen Situation: „Ach, so schlimm wird`s schon nicht kommen.“
Mutti: „Glaub, was du magst, es kommt noch viel schlimmer… „
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Kurze Anekdote zu Impfungen: Die Mutti wollte nie, dass ich geimpft werde. Zu DDR Zeiten war das allerdings nicht ganz einfach, dieses Prozedere zu verhindern. Und dann ergab es sich, dass mal wieder das Impfkommando vom sozialistischen Gesundheitsamt in den Schulen zum Einsatz kam. Und… ich wurde gegen Pocken geimpft, obwohl die Mutti das ausdrücklich schon Monate zuvor in der Schule untersagt hat. Als ich daheim darüber berichtete, rannte sie wutentbrannt in die Schule… Aber da war es ja ohnehin schon zu spät.
noch ein paar Gedanken zum Ursprung des Tages, an dem unsere die Mütter gefeiert werden.
Wer hätte das gedacht? Oder gar gewusst?
Der zweite Sonntag im Mai wurde einst auserkoren, um es genau zu sagen im Jahre 1908 – propagiert von der Frauenrechtlerin Anne Jarvis. Doch der Tag zur eigentlichen Vorgabe liegt noch viel weiter zurück.
Einige ahnen es schon: Der eigentliche Ursprung dieses Muttertages ist ein anderer und die „Idee“ ihn verpflichtend zu machen, knüpft an nichts anderem an, als an ein altes angelsächsisches Sippenfest.
Und wie sollte es anders sein? Selbstverständlich vereinnahmte die Kirche, wie ja die meisten der heidnischen Feste, auch dieses Fest für sich. Das einstige Frühlingssippenfest der Kelten und Germanen verschwand über die Zeit der Christianisierung.
Eigentlich sollte doch jeder Tag unseren Müttern gehören. Selbstverständlich kann man die Mütter auch an einem zweiten Sonntag im Mai ehren und feiern, aber das könnte man ja auch am ersten Sonntag im Mai, oder an einem Samstag, oder auch schon im April. Fest steht, der Frühling, wo alles sprießt und blüht, bietet sich zum Feiern besonders an.
Warum also eine Vorgabe? Sie stammt aus dem England des frühen 13. Jahrhunderts. Anbefohlen von König Henry III. als Gedenktag für Mutter Kirche und die leibliche Mutter.
Ich meine: Wir brauchen keine Vorgaben. Weder von einem Engländer noch von einem anderen Lakaien der Kirche.
Dem nicht genug: 1914 erklärte US-Präsident Woodrow Wilson den Muttertag zum offiziellen Feiertag. Schon bald entwickelte sich der Tag zu einem gesellschaftlichen Ereignis.
Nach dem Ersten Weltkrieg kam der Gedanke über Deutschland nach Österreich, wo er in den 1920er Jahren von Marianne Hainisch, der Mutter des ersten österreichischen Bundespräsidenten, propagiert wurde.
Der Muttertag wurde in Österreich am 4. Mai 1924 eingeführt (Schweiz 1917, Norwegen 1918, Schweden 1919, Deutschland 1922). Für eine weitere Verbreitung sorgten die Internationale Muttertagsgesellschaft und die Heilsarmee.
Schließlich kamen zwei Frauen aus Amerika und strebten einen festen Mütter-Ehrentag an. Nach einem kurzen Hin und Her legte man sich auf den zweiten Sonntag im Mai fest.
Und wir? Wir feiern in der Sippe unsere Mütter an einem Tag im Mai – an irgendeinem Tag – wir feiern das Frühlingssippenfest! Fröhlich und ausgelassen vor einem duftenden Meer an Blumen. Sorgen wir dafür, dass das Ursprüngliche nicht in Vergessenheit gerät, pflegen wir die liebenswerten Traditionen und besinnen uns auf das Wesentliche.
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Das sei auch noch erwähnt:
Anna Jarvis, die oben erwähnte Begründerin des festgelegten Datums war über die Entwicklung darauf alles andere als erfreut: Schon bald kämpfte sie für die Abschaffung des Muttertags. Denn Blumenhändler, Süßwarenhersteller und Grußkartenproduzenten hatten den Tag für sich entdeckt. Jarvis verglich die Unternehmer mit „Banditen“ und „Scharlatanen“, die mit ihrer Gier nach Umsatz die Muttertags-Bewegung untergraben würde. In Jarvis‘ Augen sollte am Muttertag nicht das Geschäftemachern im Vordergrund stehen, sondern das Gedenken und die Solidarität.
In den 1920er-Jahren rief Jarvis dazu auf, Blumenhändler zu boykottieren und gar keine Blumen mehr zu kaufen. Auch gedruckten Grußkarten konnte sie nichts abgewinnen. Diese bedeuteten „nichts anderes, als dass Du zu faul bist, der Frau einen Brief zu schreiben, die mehr für dich getan hat als irgendjemand sonst auf der Welt“, befand Jarvis. Pralinen lehnte sie mit dem Hinweis ab, dass Kinder den Großteil der Schachtel selbst aufessen würden. Materielle Geschenke seien keine wirkliche Würdigung der Mutter.
In ihrem Kampf gegen den Ehrentag ging Jarvis so weit, Muttertags-Events zu stören – wofür sie kurzzeitig verhaftet wurde. Außerdem startete sie Unterschriftenkampagnen für die Abschaffung des Muttertags, wenngleich erfolglos. Am Ende resignierte sie. „Das ist das Paradoxe in meinem Leben. Mein größter Erfolg ist auch meine größte Niederlage“, sagte Jarvis. 1948 starb sie in Pennsylvania.
Nach Deutschland kam der Muttertag 1923 – er wurde ausgerechnet vom „Verband Deutscher Blumengeschäftsinhaber“ aus den USA importiert.
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Im Kommentar findet ihr noch einen schönen Beitrag zur tapferen Tusnelda. Ihr wisst schon, die Gattin von Arminius. Der Text dazu stammt von Johannes Scheer (1817-1886) 1879 Germania – Zwei Jahrtausende deutschen Lebens
Sie flechten und weben himmlische Rosen ins irdische Leben,
flechten der Liebe beglückendes Band,
und in der Grazie züchtigem Schleier,
nähren sie wachsam das ewige Feuer
Schöner Gefühle mit heiliger Hand.“
(Johann Christoph Friedrich Schiller)
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In den Schulen und Bildungsanstalten herrscht Schweigen darüber:
Ende 1945
„Heimgekehrte Soldaten, Kriegsverletzte, oft nur mit einem Arm oder einer Beinprothese und alte Männer aber hauptsächlich viele Frauen bemühten sich herumliegende Teile zu bergen, um nützliche Kleinigkeiten herzustellen, zertrümmerte Maschinen wieder in Gang zu bringen usw. Aus Stroh wurden Schuhe und andere Gegenstände geflochten.
Eine junge Frau hat mit vier kleinen Kindern (das Jüngste ein Jahr alt) im Kreuzkirchenpark trotz Kälte, Schnee-Einbruch und Hunger Wurzeln von den gefällten Bäumen ausgegraben. Eine Schwerstarbeit, die heute keiner ohne Kran erledigen würde. Aber das war kein Einzelfall. Die Männer waren in Gefangenschaft, viele gefallen und so lag die ganze Last auf den Schultern der Frauen.
Ende 1945: Auf den Straßen spielte sich weiter unendliches Elend ab. Voller Verzweiflung liefen trauernde Mütter durch die Straße, deren Kinder vor Hunger starben, oder tote Mütter lagen auf Plätzen hielten noch die Säuglinge an der Brust. Keiner konnte helfen.
Winter 1945 /46: Es war einer der kältesten Winter des 20. Jahrhunderts (-25 Grad). Die Lieferung von Kohle fiel aus. Im Herbst hatten viele schon im Löns- und Kreuzkirchenpark und natürlich auch in vielen anderen Anlagen erst Äste gesammelt, dann Zweige abgebrochen und später auch Bäume gefällt. Frauen, manchmal mit ihren Vätern, Großvätern und Kindern waren damit beschäftigt Heizmaterial heranzuschaffen.
Bei manchen Familien wurden Eicheln geröstet, diese zu Kaffeemehl gemahlen, mit fein gemahlener Baumrinde wurde das Mehl verlängert.
Hauptnahrungsmittel waren Kohl- und Steckrüben. Brennnesseln wurden zu Spinat verarbeitet.
Auf dem Herd bei uns zu Haus stand, wie auch bei tausenden anderen Familien, ein großer Wäschetopf mit Zuckerrüben gefüllt, aus denen Sirup gewonnen wurde.
Bei Funzellicht nähten wir jungen Frauen Büstenhalter aus „Lumpen”, Kleider aus Übergardinen, Mäntel aus Rolltüchern, strickten Pullover aus aufgezogener Wolle von den schönen Sofakissen und aus Material, das unsere Mütter von ihren Hamsterfahrten mitbrachten.
+++ Ende Auszug aus dem Buch „Das Bernsteinfenster“ +++ (siehe auch Kommentar)
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Nachkriegszeit – noch ein paar persönliche Gedanken:
Wenn wir heute mit jungen Menschen sprechen, kennen sie noch nicht einmal die Namen der Regionen wie Schlesien, Ostpreußen oder das Sudetenland. „Ja, schon mal was von gehört“ ist die gleichgültige Aussage. Sie wissen nichts von Flucht und Vertreibung, von Völkermord, von einem der größten Verbrechen der Menschheit nach 1945.
Sie wissen nichts von diesem unsäglichen Hass, der immer wieder gegen uns geschürt wurde, sie wissen nichts von den Konzentrationslagern, wo ihre Vorfahren zu Tode gekommen sind, von den Arbeitslagern, sie wissen nichts über die Rheinwiesenlager, sie wissen nichts von dem unsäglichen Leid und Schmerz. Nichts davon war Thema in der Schule, noch durfte es überhaupt angesprochen werden. Mittels Lehraufträgen wurde ihnen aufgetragen, sich für etwas zu schämen, von dem sie nur aus der Presse erfahren haben, und darüber lernten sie das eigene Volk zu hassen – tief und abgründig
Eure Kommentare:
Deutsche Frauen, deutsche Treue, deutscher Wein und deutscher Sang…..Wir wußten immer was Wir an unseren Frauen haben. Nur heute weiß das keiner mehr, es braucht erneut einen Untergang, um das Weib zu schätzen!;(
leider werden die Kinder nicht mehr von den Eltern erzogen, die Eindrücke von aussen sind einfach sehr stark, und selbst die Eltern schauen auf ihr Handy, wenn sie den Kinderwagen schieben – habe auch schon Kleinkinder mit Handy im Supermarkt gesehen, da sind sie ruhig!
Mama zeigte ein Haus in der Kluserstrasße: „Dort wohnte eine Frau, die ihre 4 Sőhne verloren hatte, und verrűckt wurde“.
In der Wohnung meiner Großeltern wohnten Flűchtlinge. Meine Oma, die blind war, sang vor Freude: ihre 3 Sőhne waren am Leben. Der letzte kam 1951 von einem Lager in Frankreich zurűck, wo er gefoltert wurde. Mein franzősischer Großvater, der bei der Bahn arbeitete, hatte den Mut, ihn dort zu besuchen und zeugte von dem, was er gesehen hatte.
Der Winter 45/46 eisigkalt. Meine Mutti ,hat aus ihren Handtaschen Stiefel für meinen Bruder und mich genäht, der Schuster hatte noch Sohlen und hat sie besohlt. Der Wintermantel ihres Bruder ( abgestürzt 1941) wurde zu einem Anzug für mich und meinen Bruder, mit Kaninchenfellen die mein Opa gebracht hat. Auch die Stiefel waren mit Fell gefüttert. Zum Kochen wurde Reisig gesammelt und aus einem Zug der auf der Strecke noch in den letzten Kriegstagen zerbombt wurde sind die Jungens vom Dorf auf den Tender geklettert und haben die Kohlen geklaut, es gab ja zur der Zeit nur Kohlenherde. Dann war ja auch noch die Stromsperre, zu bestimmten Zeiten wurde der Strom abgestellt. Aber etwas gab es immer: die Post funktionierte und die Deutsche Reichsbahn war immer pünktlich, trotz abgebauter 2. Gleise, die heute noch in Russland verrotten, anders als die Bundesbahn seit vielen Jahren immer unpünktlich.
Die meisten Kinder und Jugendlichen sind heute so gut konditioniert worden in der Schule, dass eigenständiges Denken, Hinterfragen und eine andere Meinung haben verloren gegangen sind.
Naja das ist für mich , die erste Nachkriegsgeneration , sehr schmerzhaft , mein Vater stammte aus Ostpreußen, er war lange in Gefangenschaft kam erst 1950 wieder , seine Mutter und ihre Mutter sind zu Fuß von dort aus getrampt , bis nach Thüringen , sie konnte etwas von der Heimat erzählen so schmerzte sie es von dort vertrieben zu sein und mir haben meine Eltern und Großeltern viel von unserem Gesamten Deutschen Land erzählt und mich hat sehr interessiert , heute , selbst meine Kinder und Enkelkinder wollen davon nichts hören…na das ist ewig her , das ist nun wie es ist , usw. furchtbar , noch nicht mal Heimatstolz für seine Geburtsstadt……..ich weiß nicht was ich machen soll…
Ich bin ein Kinder der Kriegsgeneration. Meine Eltern beide heimatvertrieben , mein Vater letzte Generation die 42 in den Krieg geschickt wurden . Sie kamen hierher und hatten nichts . Sie haben gearbeitet , geschuftet , und vieles selber gestemmt . Daraus entstand ein guter Lebens Standard . Die Generation der 95 er und 2000 er sitzen lieber vor dem PC und spielen Spiele . Mit 18 war für mich das Spielen vorbei . Das gab es manchmal mit Karten spielen , Brettspielen mit guten Freunden. So ist’s eben
So etwas was mit dem Geschichtsverständnis unseres Volks passiert ist nach 1945, nennt man Umerziehung….. Das haben die Alliierten super hinbekommen.
Ich war in einer Schule wo das alles unterrichtet wurde (Floridsdorfer Gymnasium, danke an Walter Bergmann, bester Geschichtelehrer der Welt) und unterrichte im Bildungsprojekt „Pflichtschulabschluss für Erwachsene“ wo das eine Selbstverständlichkeit ist, Geschichte auch zu DISKUTIEREN.
SCHWARZ WEISS gibt es schon lange nicht mehr.
Alles dazwischen existiert auch
Meine Großmutter bewirtschaftete in der Kriegszeit den Hof alleine mit meinem Urgroßvater. Im Winter gab es für die Tiere nur Fichtenäste und Fichtenblüten. Weil das Futter knapp war.
Besonders ihre persönlichen Gedanken dazu haben mir gefallen, ich empfinde es ebenso, bin entsetzt das die Jugend heute keinen Schimmer von der Wahrheit hat, was die Alliierten zu verantworten haben.
Meine Mama war 14 Jahre alt, als sie Haus und Hof verlassen mussten. Alles aufgeben! Meine Oma ist mit 7 Kindern alleine geflüchtet. Ich kenne die Geschichte, die völlig verdreht wurde.
Mein Vater hat während des Krieges auf einem Bauernhof gearbeitet. Er war Flame. Die Leute waren gut zu ihm. Er ist nach dem Krieg gesund nach Hause gekommen. Ihr solltet euch nicht schämen ! Es gibt überall gute und schlechte Menschen. Ich habe deutsch gelernt weil mein Vater kein schlechtes Wort über die Bauern gesagt had und ich die Sprache liebe.
Alles Schuld der Elterngeneration, die die Pflicht haben, ihre Kinder zu informieren. Ich überlasse doch nicht der Schule die Erziehung meiner Kinder.
Jetzt als 66 Jährige in Australien , möchte ich neine Großeltern und meiner Mamma vor allem so viele Fragen stellen: wie war es für Euch? Wie seid ihr da durch? Nicht die officially Geschichte sondern diese persönlichen Gedanken. Mein einer Großvater war auf dem letzten Transport aus Stalingrad, der andere als Kriegsgefangener in Ägypten. Was die wohl zu unserer heutigen Zeit gesagt hätten?
Einige wachen endlich mal außerhalb Deutschlands auf. Dank Dokumentarfilmen und Büchern auf Englisch – auch wenn sie verboten werden, obwohl die Autoren eingesperrt werden, finden sie trotzdem neue Plattformen. Langsam die Erkenntnis, dass wir angelogen wurden und uns nur umgesehen haben, dass unsere Großväter reingelegt, gezwungen wurden zu kämpfen und für nichts außer dem Globalismus gestorben sind. Ich wusste bis zu meinen 30ern nicht einmal das mein Name aus deutscher Binz anglisiert ist. Das Einzige, was mir jemals wirklich das Herz gebrochen hat, war die schreckliche Wahrheit über diese beiden Weltkriege gegen unsere eigene Art.
Und wenn sie geredet hat, so kommt alles vorhergegangene Geschwätz nicht mehr in Betracht“,
das wusste schon Friedrich Gottlob Klopstock zu sagen.
Viele denken selten bei dem Licht an Finsternis, beim Glück an Elend, bei der Zufriedenheit an Schmerz
Sieger schufen eine Wüste und nannten es Frieden!
Heute nun, an diesem 8. Mai wird im Land und anderswo mal wieder gefeiert.
Bereits 1920 nannten das die Sieger Frieden: Raub, Plünderung, Gewalttaten, große Gebietsabtretungen und unerfüllbare Reparationsleistungen.
Und diese Sieger, die diesen Tag „feiern“, führen immer noch Kriege und verlangen den Einsatz von Deutschen für ihre Unternehmungen.
In Wirklichkeit erschienen die Befreier als Richter und Henker.
Über die vergangenen 10 Tage habe ich mehrere Beiträge zum sogenannten „Tag der Befreiung“ verfasst. Diese findet ihr im Kommentar. Da darf man gerne noch einmal nachlesen, wie das so war.., vor der „Befreiung“ und in den Jahren danach. Wie ist es dem deutschen Volk ergangen?
An der Wahrheit kommt keiner vorbei, und wir dürfen vor allem eines nicht: Vergessen!
Es ist wichtig, die Berichte der Überlebenden zu lesen, auch wenn der größte Teil der Untaten der Sieger noch in fest verschlossen Archiven ruht und für die Bevölkerung nicht zugänglich ist.
Es gibt Tausende, ja abertausende Dokumente, Erlebnisberichte, Niederschriften, Aufzeichnungen, die in Büchern zusammengefasst sind und von den einzelnen Schicksalen berichten.
Denn jede Geschichte hat ihre Vorgeschichte, und nicht jedes Schicksal ist einfach nur ein Schicksal.
Fest steht: Verbrechen bleibt Verbrechen. Man kann kein Verbrechen gegen ein anderes aufwiegen. Es gibt Untaten, über die kein Gras wächst.
Darüber hinaus bin ich mir sicher, ein beharrliches Verschweigen darüber als auch das Wissen über die unzähligen Versuche des Vertuschens macht es nicht besser. Nur Bruchstücke der Wahrheit gelangen ans Tageslicht. Vielleicht, um später einmal zu erklären: „Doch, doch, es wurde darüber berichtet.“
Tatsachen schafft man nicht dadurch aus der Welt, dass man sie ignoriert. Dritte und Unwissende können nicht durch einseitige Parteinahme für die Vertreiber und nicht Beachtung der Opfer sich einmischen, denn das Völkerrecht gilt für alle Vertriebenen. Es ist deshalb die Pflicht aller Deutschen auf das anerkannte Recht auf Heimat und dessen Verletzung durch die menschenverachtende Vertreibung hinzuweisen. Es ist auch ihre sittliche und moralische Pflicht aller deutschen Opfer in Anstand und würde zu gedenken.
Doch leider kommt es anders: Die Propaganda gegen Deutsche wird aufrechterhalten und mit ihr der Hass und die Spaltung unter den Völkern.
Und da gibt es noch diese Frage, die meine Mutter schon einst stellte: „Warum haben die Regierenden und Bundespräsidenten bei ihrem Antrittsbesuch in Polen kein Wort über Menschenrechtsverletzungen nach dem Ersten Weltkrieg und in unmenschlichem Ausmaß nach dem Zweiten Weltkrieg verloren?
Frau Merkel verkündete in China: „Menschenrechte sind unteilbar!“
Frau Merkel und andere aus diesen Reihen müssen sich in diesem Zusammenhang ernsthaft fragen lassen, ob die 15 Millionen Vertriebenen und die über 3 Millionen Toten in ihren Augen nicht zur Gattung Mensch gehören!“
In der Süddeutschen Zeitung erschien am 8. Mai 1995 in Form einer Traueranzeige der
folgende Text:
„Vae victis. 8. Mai 1945. 8. Mai 1995. Zum Gedenken an alle Landsleute, die als Folge der
„Befreiung“ von Hab und Gut, Heimat und in vielen Fällen auch von ihrem Leben befreit wurden.
Merke: Die Würde eines „jeden“ Menschen ist unantastbar“.
(August Kaiser, Essen, am 8. Mai 1995)
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Dazu schreibt meine Mutter (geb. 1923):
„1945: Hauptnahrungsmittel Kohlrüben und Kohlrübenblätter in Wasser gekocht. Die Fettreserven in Körper und die Körpereiweiße wurden aufgebraucht. Es entstand eine entscheidende Schwächung von Leistungsvermögen und Widerstandskraft. Es war planmäßiger Mord an der deutschen Bevölkerung. Die Sorge um ein Stückchen Brot war groß“.
Weiter schreibt sie: „Es war alles andere als eine Befreiung. Ende 1944, als die deutschen Soldaten auf dem Rückzug waren, russische Truppen (Bolschewisten, Rote Armee) in Ostpreußen einfielen und plünderten, Frauen vergewaltigten, Greise, Frauen und Kinder ermordeten, hörte man immer wieder den Spruch: Leute genießt den Krieg, der Frieden wird fürchterlich.“
Die US-amerikanische Besatzungsdirektive JCS/1067: „Deutschland wird nicht besetzt, um befreit zu werden, sondern eine besiegte Feindnation.“ Zitiert von Wellems.“
Die Befreier erschienen in Wahrheit als selbst ernannte Richter und Henker.“
„Nie wieder Krieg“, so lautete die Parole .., „Von Deutschland darf nie wieder ein Krieg ausgehen“ … immer und immer wieder hämmert man dies in die Köpfe der deutschen Bevölkerung.
Doch nach dem 8. Mai 1945 hat es keinen Tag mehr gegeben, an dem nicht irgendwo in der Welt Krieg war. Über mehr als 200 Kriege und Revolten wurde bis heute weltweit registriert und dauern noch an, ohne das Deutschland daran beteiligt war. Doch alle Siegernationen des Zweiten Weltkrieges.
Nein, das war gewiss keine Befreiung!
Die Freiheit, die sie meinen:
Heute sind zumindest die USA, Großbritannien, Frankeich, Russland, China, Indien, Pakistan und Israel und möglicherweise weitere Staaten „atomar“ bewaffnet.
Mit dieser sogenannten „Befreiung“ wurde Deutschland zum großen Zahlmeister.
Ich übernehme an dieser Stelle, die Zahlen meiner Mutter. Sie stammen aus dem Jahr 1994:
• 23,9 Milliarden an die EU
• 557 Millionen an ESA
• 611 Millionen an UNO Zentrale
• 465 Millionen an Weltbank
• 134 Millionen an Militärhaushalt der NATO
• 28 Milliarden an 162 internationale Einrichtungen
• Etwas fünf Milliarden an 46 000 abgelehnte Asylbewerber, die weiterhin im Land geduldet werden.
• Milliarden bis 2010 Reparationsleistungen vom Versailler Vertrag von 1919 an unsere „Freunde“, die Siegermächte von 1919. Wenn man solche Freunde hat, braucht man keine Feinde mehr!
• Um die aufgeputschte öffentliche Meinung daheim zu befriedigen, steigerten französische und britische Politiker 1919 ihre Forderungen an Deutschland in unvorstellbare Höhen. Mit dramatischen Folgen.
• Deutschland zahlte die verlangten 20 Milliarden. Das reichte aber nicht, um die Siegermächte zu befriedigen. So verlangten Frankreich, Großbritannien und andere Staaten eine Gesamtsumme von mindestens 226 Milliarden Goldmark bis 1963, die in jährlichen Raten von zwei bis sechs Milliarden gezahlt werden sollten.