Zum Inhalt springen
    • „Die Anklage hören viele, die Rechtfertigung wenige…“
    • Alles Kräuter oder was?
    • Aus dem Reich der Sagen und Fabeln
    • Aus der Feder einer Erlebnisgeneration
    • Aus deutscher Dichtung
    • Blog
    • Deutsche Geschichte – kritisch, nicht geschönt, ungefiltert und wahrhaftig
    • Deutsche Geschichte – von den Uranfängen bis zum Ende des Dreißigjährigen Krieges (nach Albert Thümmel)
    • Deutsche Geschichte nach Albert Thümmel Band 2- Vom Ende des Dreißigjährigen Krieges bis zur Gegenwart
    • Die etwas andere Fundgrube für deutsche Kultur und Geschichte
    • Dresden brannte sieben Tage und sieben Nächte
    • Feste, Feiern, Bräuche – alles heidnisch, oder was?
    • Görlitz-Reihe
    • Historische Rückblicke
    • Im Reich der „Roten Teufel“
    • Impressum
    • Reise & Geschichte
    • Schlesien und seine Bäder
    • Unsere deutschen Städte und ihre Zerstörer
    • Zitate, die nachdenklich stimmen
  • Über mich
  • Allgemein

Klara Fall: das glaube, wer mag

  • Nun kommen wir zu den Rheinwiesenlagern …

    Mai 9th, 2026

    Im Sommer 1943, als Churchill dabei war, London zu verlassen, um Roosevelt auf einer Konferenz in Quebec zu treffen, fragte ein Reporter des Time-Magazins; «Werden Sie Deutschland Friedensbedingungen anbieten? » Churchill erwiderte in jovialem Ton: «Um Himmelswillen: Nein! Die würde dies sofort annehmen. Alle lachten.“

    Und so nahm alles seinen Lauf….

    Wer sich näher mit der Geschichte beschäftigt, wird nachweislich davon unterrichtet, dass die Deutschen während der Kriegszeit mehr als einmal die Friedensfühler ausstreckten. So wie wir es bereits aus Zeiten des Ersten Weltkrieges wissen.

    Wie und wer hat über das Schicksal der deutschen Gefangenen entschieden?

    Dazu wähle ich die einleitenden Worten des James Baque aus seinem Buch „Der geplante Tod „(Der gesamte Inhalt des gut recherchierten Buches ist aufschlussreich und dramatisch zugleich).

    „Josef Stalin sagte beim Abendessen, dass er nach dem Krieg 50’000 deutsche Offiziere zusammentreiben möchte, um sie zu erschießen. Winston Churchill war entsetzt. «Lieber würde ich mich hier und jetzt in den Garten führen und erschießen lassen, als meine eigene und die Ehre meines Landes durch eine solche Infamie beflecken zu lassen», antwortete er mit Heftigkeit. Franklin Roosevelt reagierte mit Albernheit und schlug als Kompromiss vor, nur 49’000 Gefangene zu erschießen. Stalin, der Gastgeber, veranstaltete eine Umfrage unter den neun Männern am Tisch. Der Sohn des Präsidenten, Elliott Roosevelt, Brigadegeneral der US Army, erwiderte mit einem Trinkspruch auf den Tod «nicht nur jener fünfzigtausend … sondern ebenso vieler Hunderttausender weiterer Nazis». Starr vor Staunen hörte Churchill ihn sagen: «… und ich bin überzeugt, dass die Armee der Vereinigten Staaten das unterstützen wird. » Hocherfreut umarmte Stalin den jungen Roosevelt und brachte seinerseits einen Trinkspruch auf den Tod der Deutschen aus.“

    —-

    Was ein zivilisiert denkender Mensch noch nicht einmal zu denken wagt…

    Die besiegten Soldaten hofften auf milde Behandlung, doch es sollte alles anders kommen.

    „100 Mann ein Brot“

    …, Folter, Misshandlung, fast eine Million in amerikanischer und französischer Gefangenschaft vernichtete Soldaten.

    Ende April 1945 ertönte am größten Teil der Westfront statt Kanonendonners das Schlurfen von Millionen Stiefeln der Kolonnen entwaffneter deutscher Soldaten. Erschöpft marschierten sie den Stacheldrahtumzäunungen der Alliierten entgegen. Versprengte Feindeinheiten feuerten ein paar Salven, bevor sie sich im Lande auflösten und schließlich von alliierten Soldaten gefangen genommen wurden

    (Vorwort übernommen von Oberst Ernest E Fisher Jr.)

    Auszug aus einem Bericht eines Zeitzeugen (im Beitrag im Kommentar):

    ————————————

    Es war ein gespenstischer Anblick, als die deutschen Soldaten in Sechserreihen, bewacht von französischen Soldaten, an unserem Haus vorbeizogen. Es herrschte eine bedrückende Stille, während sich die ausgehungerten Gefangenen in Richtung Brohl schleppten. Wenn ein Gefangener zusammenbrach, schlugen die Bewacher mit Gewehrkolben auf ihn ein, bis er sich mit Hilfe seiner Kameraden wieder erhoben hatte und weitermarschieren konnte“. (Ein Augenzeuge berichtet)

    „Außer jedem Zweifel steht, dass vom April 1945 an Männer in enormer Zahl sowie etliche Frauen, Kinder und alte Leute in den amerikanischen und französischen Lagern in Deutschland und Frankreich an klima- und witterungsbedingten Krankheiten, an den Folgen unzureichender Hygiene, an Krankheit und Hunger gestorben sind. Die Zahl der Opfer liegt zweifellos bei mehr als 800’000, beinahe mit Sicherheit bei mehr als 900’000 und durchaus wahrscheinlich bei mehr als einer Million. Die Ursachen ihres Todes wurden wissentlich geschaffen.

    Die Kriegsgefangenen hausten vielfach in Erdlöchern oder auf der blanken Erde auf den Feldern und Rheinwiesen, wo sie Wind und Wetter ausgesetzt waren. An Erschöpfung, Unterernährung, Krankheit und Hunger starben die Soldaten in den Lagern.“

    Obwohl es genügend Ressourcen gab, um die Menschen ausreichend zu verpflegen, hat man sie unter teils unmenschlichen Bedingungen unter freiem Himmel in großen, unterversorgten Lagern eingepfercht. Um sich vor Kälte, Regen und Sonne zu schützen graben die Menschen mit bloßen Händen oder Dosen Löcher in die Erde. Die Angst darin zu sterben ist allgegenwärtig.

    Systematisch wurde deren Tod durch bewusst gesteuerten Nahrungsentzug vorangetrieben, obwohl in den Depots genügend Lebensmittel vorhanden waren und somit die Genfer Konventionen nicht eingehalten wurden.

    Die Phasen einer Tragödie auf einen Blick:

    Phase 1: Gegen Ende 1944: Die Deutschen starben, Städte waren zerbombt und zerstört, Streitkräfte eingekreist und auf allen Fronten auf den Rückzug. Und doch fürchteten die Alliierten Deutschland trotz ihrer eigenen ungeheuren Übermacht.

    Churchill fürchtete das der deutsche Kampfgeist wieder erstarken könnte…

    Roosevelt befürchtete, dass die deutsche Industrie sich wieder erholte und die Märkte der Welt erobern würde…

    Stalin befürchtete, dass der deutsche Faschismus wieder auferstehen und Kommunismus vernichten würde…

    Phase 2: Die Mächtigen besprachen den Plan Deutschland zu pastoralisieren, das soviel bedeutet wie: Selbst, wenn sich die Deutschen ergeben hätten, es keinen Frieden geben würde. Stattdessen würde der Krieg fortgesetzt, nur mit anderen Mitteln.

    Phase 3: Alliierte warfen Flugblätter ab, über deren Inhalt Friede, Nahrung und Obdach versprochen wurde, wenn die deutschen Soldaten sich ergeben würden. Kurz: Sie verbreiteten (falsche) Hoffnung.

    Phase 4: Diese erfolgt unter den Fittichen des Finanzministers Morgenthau. Gemäß dem Morgenthau-Plan hat Roosevelt das Ansinnen Deutschland in Weideland umzuwandeln befürwortet, unter dem Widerspruch Churchills, der das Vorhaben als widernatürlich bezeichnete. Doch als 6 Milliarden Dollar über die englische Tafel flossen, segneten Churchill und Rossevelt den Plan in aller Heimlichkeit ab.

    Phase 5: Die Presse deckt auf, dass gemäß dem Morgenthau Plan die Deutschen dem Hungerkrieg ausgeliefert würden. Das wiederum führte bei einigen Menschen in Nordamerika und Britannien zu Empörung, weil sie Frieden und nicht Rache wollten. (Darauf änderte man den Namen Morgenthau-Plan in Generalstabsbefehl jcs 1067 um)

    Phase 6: Angeblich ständen die deutschen Kriegsgefangenen nach der Genfer Konvention unter dem Schutz des internationalen Roten Kreuzes. Das zumindest behaupteten die Alliierten in einer Pressekonferenz im Mai 1945.

    Phase 7: Doch hinderten die Amerikaner das Rote Kreuz daran die hungernden Gefangenen aufzusuchen. Dem nicht genug: Eisenhower versuchte dieser Art der Behandlung einen rechtlichen Anstrich zu geben und beauftragte Marshall eine Kategorie für die gefangenen deutschen Soldaten zu erfinden. Darüber verloren die Soldaten das Recht im Lager von Inspektoren des Roten Kreuzes besucht zu werden. So gelang es Eisenhower die tödlichen

    Bedingungen in den Gefangenenlagern der US- Armee vor der Öffentlichkeit zu verbergen.

    Info Tafel

    Während die deutsche Bevölkerung schon stark hungerte und in den Rheinwiesenlagern Zehntausende deutscher Gefangener verhungerten, ließen die Amerikaner im Juni 1945 zwei Güterzüge voller Lebensmittel aus den gefüllten Lagerhäusern der Schweiz – vom IKRK nach Augsburg und Mannheim entsandt – von dort voll wieder in die Schweiz zurückfahren, wobei die US-Offiziere den verwunderten Schweizer Begleitern erklärten, dass ihre Vorratsdepots voll seien und die Deutschen keine weiteren Nahrungsmittel brauchten.“

    Selbst als Max HUBER, der damalige Präsident des IKRK, deswegen an das amerikanische Außenministerium schrieb und um Abhilfe bat, blieben die Amerikaner hart, und EISENHOWER, der US-Oberbefehlshaber in Deutschland, teilte (wahrheitswidrig) mit, daß gemäß der von der Armee mit dem Amerikanischen und Britischen Roten Kreuz getroffenen Vereinbarung die Verwendung von Lebensmitteln (des Roten Kreuzes) für Feindpersonen verboten sei.

    Berichte von Überlebenden dazu gibt es genug.

    Ausführlich mit Erlebnisbericht von Alfred Martensen im Kommentar.

    ————————————-

    Paul CARELL und Günter Böddecker, Die Gefangenen, Ullstein, Frankfurt/ M.-Berlin 1995;

    Ludwig PETERS, Wir haben Euch nicht vergessen!

    Das Schicksal der

    deutschen Kriegsgefangenen., Grabert, Tübingen 1995;

    Claus NORDBRUCH, Der deutsche Aderlaß, Grabert, Tübingen 2001, Kapitel »In

    Kriegsgefangenenlagern

    «, S. 203-212.

    Teilen mit:

    • Auf X teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) X
    • Auf Facebook teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Facebook
    Gefällt mir Wird geladen …
  • Vom Hunger als Nachkriegswaffe

    Mai 9th, 2026

    In den ersten Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg wurde von den Alliierten systematisch der Hunger als Waffe zur Umerziehung der Deutschen eingesetzt. Man ließ nicht nur Hundertausende gefangener deutscher Soldaten nach Kriegsende – besonders auf den berüchtigten Rheinwiesenlagern – verhungern und erließ strenge Verbote, Nahrung den Gefangenen zukommen zu lassen, sondern belegte auch die Zivilbevölkerung mit einer Hungersnot, obwohl genügend Nahrung vorhanden war oder hätte beschafft werden können.

    Und im Jahr nach Kriegsende wurde die Hungersnot noch bewusst vergrößert. So wurden zum Beispiel die Hochseefischerei und die Herstellung synthetischer Fette den Deutschen nach 1945 jahrelang verboten. Hunderttausende Menschen starben an Entkräftung, insbesondere in dem kalten Winter 1946/47 als die Kohlenzuteilung verringert wurde. Die geförderte Kohle musste größtenteils ans Ausland abgeliefert werden.

    Die nach Kriegsende herbeigeführte Not geht unter anderem aus der am 15. Juni 1947 – über zwei Jahre nach Kriegsende – auf der Ärztekammertagung in Bad Naunheim verabschiedeten „Resolution der deutschen Ärzte zur deutschen Ernährungslage“ hervor, die folgenden Wortlaut hat:

    „Die deutsche Ärzteschaft appelliert an das Weltgewissen, den bereits weit fortgeschrittenen körperlichen Verfall des deutschen Volkes nicht weiter zuzulassen. Die Mehrheit der deutschen Bevölkerung lebt zur Zeit von Rationen, die nur ein Drittel des international anerkannten Mindestbedarfs ausmachen. Selbst die Zulagen der Schwerarbeiter reichen nur aus, das Leben zu erhalten, nicht aber, um die geforderte Arbeit zu leisten. Diese bestehende chronische Unterernährung hat bereits zum weitgehenden Abbau der Körpersubstanz des Deutschen geführt und nicht nur seine körperliche Leistungskraft extrem herabgesetzt, sondern auch seine geistige Spannkraft vermindert und sein seelisches Gefüge verändert. Der hungernde Mensch ist antriebslos, reizbar, überkritisch und untauglich für Aufbau und staatsbürgerliche Betätigung. Die Ärzteschaft warnt vor den Gefahren, die diese unvermeidbaren physiologischen Folgen des chronischen Hungerns in jedem davon betroffenen Volk für die übrige Welt, für die Ethik, für die Sicherheit der übrigen Menschheit in sich bergen….“

    ————————————————————————–

    Görlitz nach dem 8. Mai 1945:

    Die Stadt wird überflutet mit Flüchtlingen aus Schlesien. 4,2 Mio Menschen müssen raus. Die meisten gehen nur bis kurz hinter die völlig neue Grenze in der Hoffnung auf baldige Rückkehr. Es droht eine humanitäre Katastrophe! Görlitz „erstickt“ unter den vielen Menschen.

    Die Einwohnerzahl von Görlitz steigt rasant an:

    7. Mai 1945 = 31.007 Einwohner.

    13. Juni 1945 = 48.767 Einwohner.

    Fast in allen Stadtteilen sind es doppelt so viele Frauen, wie Männer. Die sind im Krieg gestorben oder von der Front bzw. Gefangenschaft noch nicht zurück.

    Auch die Zahl der Kinder geht sprunghaft hoch:

    21. Mai 1945 = 2.100 Kinder.

    13. Juni 1945 = 4.632 Kinder.

    Am 19. Juni 1946 sind es 60.000 Flüchtlinge. Die Stadt muss reagieren und verhängt eine „Flüchtlingssperre“: „Der weitere Zuzug wird hiermit gesperrt. […] Irgendwelche Lebensmittelvorräte für Flüchtlinge sind im Stadt- und Landkreis Görlitz nicht mehr vorhanden.“

    Es droht eine Hungersnot.

    Die Stadt ruft die Bürger bereits am 7. Juni 1945 auf:

    „Bürger in Stadt und Land, macht euch sofort an die Arbeit, bestellt jedes Fleckchen Erde mit Gemüse und Kartoffeln! Noch ist Zeit, um durch Selbsthilfe die drohende Ernährungskatastrophe zu mildern. Verliert keinen Tag!“

    Der Schmuckplatz am Wilhelmsplatz wird zum Kartoffelacker umfunktioniert – und ist es in seiner Gestaltung bis heute. Nur das jetzt um den Acker eine Zierkante ist!

    Die Frauen versuchen sich und die Kinder durchzubringen. Mit Handwagen ziehen sie auf die Dörfer und betteln bei den Bauern. Häufig sind sie vom langen Marsch nicht vor der Sperrstunde zurück und bekommen richtig Ärger.

    Es gibt auch Lichtblicke.

    Es ist Johanna Dreyer, die in dem ganzen Wahnsinn am 20. Mai 1945 im Stadthallengarten ein Kinderfest organisiert. Nur 12 Tage nach Kriegsende, nach 6 Jahren Kriegsleid. “Es gibt nur Gerstenkaffee, ein markenfreies Brötchen und etwas gefärbtes Magermilchkonfekt.” Ein winziges Stück Normalität! Eine Denktafel erzählt es bis heute…

    Es gäbe so viel mehr zu erzählen von den Menschen 1945/46 in der Stadt Görlitz. Ihrem Leid, ihrem Zusammenhalt, ihrem Überlebenskampf und -Willen erst recht nach dem Krieg.“

    (Text übernommen vom „Görlitz Insider“ )

    —————————————-

    Anmerkung: Schon im und nach dem Ersten Weltkrieg war durch die von England gegen Deutschland verhängte Hungerblockade, die bis 1919 zur Erzwingung der deutschen Unterschrift unter das Versailler Diktat aufrechterhalten wurde, eine große Anzahl Deutscher gestorben.

    ————————————————————————–

    Verweise /Quellen

    Auszug aus der Direktive JCS 1067 (April 1945): „Deutschland wird nicht besetzt zum Zwecke seiner Befreiung, sondern als ein besiegter Feindstaat. Ihr Ziel ist nicht die Unterdrückung, sondern die Besetzung Deutschlands, um gewisse wichtige alliierte Absichten zu verwirklichen. „

    Weiter Quellen: Rolf Steininger „Deutsche Geschichte“ Band 1 Frankfurt(M 1983 S. 34

    Claus Nordbruch: Der deutsche Aderlaß, Grabert Tübingen 2003

    James Baque „Der geplante Tod“ Deutsche Kriegsgefangene in amerikanischen und französischen Lagern.

    Der große Wendig Band 2 – Richtigstellungen zur Zeitgeschichte

    Kriegsende in Görlitz – und das „danach“ // Vom Hunger als Nachkriegswaffe und einem gewissen Herrn Morgenthau

    Teilen mit:

    • Auf X teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) X
    • Auf Facebook teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Facebook
    Gefällt mir Wird geladen …
  • Sieben Episoden aus der Nachkriegszeit – die Zeit nach der sogenannten „Befreiung“

    Mai 9th, 2026

    Vielen Dank an dieser Stelle an den „Görlitz Insider“ für die Veröffentlichung der Berichte einer Erlebnisgeneration (vom 7. Mai 2025) , die in Episoden hier dargestellt werden. So haben es auch meine Eltern und Großeltern erleben müssen.

    Den vollständigen Beitrag vom „Görlitz Insider“ findet ihr im Kommentar

    „Episode 1 – Die Schreie der Frauen durch Weinhübel

    Mai 1945, die Russen ziehen durch Görlitz. Die sogenannten „Befreier“. Sie befreien aber nichts, sondern sie schänden die Frauen. Eine perverse Kriegstechnik, die in meinen Augen noch überhaupt nicht aufgearbeitet ist.

    Meine eigene Oma (zu dem Zeitpunkt 37) sitzt einen ganzen Tag mit den beiden Töchtern (16 und 4) auf dem Dach des Wohnhauses. Ihr Mann ist mit dem Sohn in der Wohnung geblieben, wissend, dass er sie nicht beschützen könnte. Schreie hallen durch Weinhübel von Frauen, an denen sich die Russen vergehen. Anhand der Schreie wissen die Bewohner, wo die Russen genau sind – und hören, wie sie näher kommen.

    Oma und ihren Töchtern (meinen Tanten) passiert nichts. Das Thema wird aber totgeschwiegen in der Familie. Ich musste es regelrecht erzwingen, dass mir jemand das Dach zeigt. Eine Mauer des Schweigens und der Scham versteckt oft die Wahrheit der Gräueltaten.

    Der erste Schritt zur Heilung von Familienthemen ist sie offen auf den Tisch zu legen!

    Episode 2 – Der Vater, der seine Töchter erschlug

    Die massenhaften Vergewaltigungen der Russen geschehen nicht nur in Weinhübel. In Ludwigsdorf kennt der Heimatverein die Geschichte eines Einwohners, wo „der Vater die Töchter erschlagen hat aus Angst vor den Russen und sein Selbstmord hat nicht gleich geklappt. Alles schrecklich.“ Er versuchte sie zu schützen vor den Russen, in dem er sie vorher „erlösen“ wollte, um ihnen direkt zu folgen.

    Welch Verzweiflung in den Menschen! Und welch Schock für die Nachbarn, ja das ganze Dorf!

    Episode 3 – Vergewaltigte Gärtnerinnen des Friedhofs

    Max Opitz hat Tagebuch geschrieben vom 8. Mai 1945 – 5. Juli 1945. Darin am 15. Mai verzeichnet: „Am gleichen Tage mußten auch auf dem Friedhof arbeitende Gartenfrauen Vergewaltigungen von herumziehenden Russen erdulden.“

    „Erdulden“? Was für ein schlecht gewähltes Wort, wo Worte schlicht fehlen, um die massenhafte Schändung der Frauen in Görlitz nach dem Krieg zu beschreiben.

    Wie viele wurden in dieser Zeit innerlich gebrochen? Wie viele lebten fortan schwer traumatisiert? Wie viele wählten in den nächsten Wochen, Monaten, Jahren selbst den Freitod? Wie viele waren für ihre Kinder nicht mehr ansprechbar? Und wie viele Kinder entstanden aus diesen Vergewaltigungen, die ungeliebt oder ins Heim gegeben in ein von vornherein verpfuschtes Leben starteten? Diese Fragen sind nicht nur rhetorisch, sondern ganz real für unser heutiges Leben.

    Ein Beispiel folgt hier:

    Episode 4 – Das verpfuschte Leben eines solchen Kindes

    Ich kenne eine wunderbare Familie, alles tolle Leute. Jedoch: Der älteste Sohn war ein Kind einer solchen Vergewaltigung eines Russen. Die Mutter bekam ihn dennoch, zog ihn auf, behandelte ihn gleich wie alle weiteren Geschwister. Das war vielleicht schon mehr, wie viele andere Frauen im Stande gewesen wären zu leisten.

    Der Junge wuchs heran, verfiel bald dem Alkohol und vergewaltigte selbst. Sein eigener Sohn entstand brutal und nicht einvernehmlich mit seiner Partnerin. Da er sich zusätzlich begann an den eigenen Töchtern zu vergreifen, kam er ins Gefängnis und starb frühzeitig.

    Womit wir im Heute ankommen: Seine Töchter kämpfen bis heute mit den Geschehnissen. Alkoholprobleme spielen dabei erneut eine Rolle. Alle anderen Kinder der 1945 vergewaltigten Mutter, die mit ihrem eigenen Mann entstanden, sowie deren Nachkommen sind wunderbar und liebenswert. Sind es also die Gene des russischen Vergewaltigers?

    Episode 5 – Das Schweigen und die Irrtürmer in den Familien

    Der Opa einer Freundin starb im Krieg. Verschiedene Versionen waberten bis in die Gegenwart in der Familie:

    1. Er soll als Pilot bei einem Flugzeugabsturz im Krieg geblieben sein. – Version der Cousine der Mutter.

    2. Er soll ins „Gelbe Elend“ nach Bautzen verbracht worden sein und dort gestorben sein. – Version der Mutter.

    3. Er starb verschleppt ins Stalag in Torgau. – Die Wahrheit bei ihren Nachforschungen!

    Die Wahrheit kam erst mit Briefen, die die Oma bis zu ihrem Tod heimlich aufbewahrt hatte, und der Recherche-Hilfe des Deutsch-Rotes-Kreuz schwarz-auf-weiß ans Licht – zur großen Überraschung der meisten in der Familie. Tatsächlich war der Opa bei einem Heimatbesuch von russischen Soldaten abgefangen worden, als er sich zum Zahnarzt begeben wollte. Da er als Soldat in Russland war, warf man ihm Gräueltaten vor. Dort war er zur Aufsicht der russischen Bauern abgestellt und dabei sehr human und gütig. Er lehrte sie viel über Landwirtschaft und misshandelte keinen Einzigen. Die Oma setzte alle Hebel in Bewegung, ihren Mann aus der Gefangenschaft zu befreien. Sie besorgte sogar Aussagen von den russischen Bauern und Lazarettärzten, um seine Unschuld zu beweisen. Vergeblich.

    Die Oma schwieg nach der Ermordung ihres Mannes für immer zu dem Thema.

    Die Tochter und Cousine entwickelten die vagen Versionen der Geschehnisse.

    Meine Freundin (Enkelin vom Opa) nahm es auf sich, Licht ins Dunkle zu bringen. Niemand kann je Familienthemen aufarbeiten, wenn sie unter einer Mauer des Schweigens oder Irrtümern begraben sind.

    Sie sagt heute:

    „Es ist das Thema der Epigenetik. Alles was da abgespeichert ist von unseren Vorfahren, was da noch nicht verarbeitet wurde, tragen wir weiter mit. Und oftmals haben wir das Gefühl: „Ich weiß nicht, irgendwas haut hier überhaupt nicht hin. Ich fühl mich gar nicht wohl und ich kanns überhaupt nicht mit mir in Zusammenhang bringen.“ Das ist dann halt der Moment, wo diese ungelösten Sachen unserer Ahnenlinie in uns stecken. In unseren Zellen, in unserem Nervensystem, in unserer DNS – und angesehen werden wollen.“

    Episode 6 – Das Haus in der Altstadt

    Eine Freundin sagte zu mir im Zuge dieser Themenwoche:

    „Ich würde heute vielleicht auch in der Altstadt wohnen, wenn unser Haus hinterm Rathaus noch stehen würde.“ Ich sagte, dass die Häuserzeile Jüdenstraße doch erst nach 1945 abgerissen wurde. Die Freundin erklärte: „Das Eckhaus Rosenstraße/Rathausstraße (heute Judenstraße) wurde getroffen. Das machte die gesamte Häuserzeile instabil und stückweise wurden Häuser von der Rosenstraße Richtung Nikolaiturm abgerissen. Unseres 1955, da es erhebliche Risse bekam.“

    Jetzt waren wir in der Epigenetik. Ich sagte: „Verrückt, da warst du nicht mal geboren.“ Und die Freundin antwortete: „Mutti hat als Baby und Kleinkind noch drin gewohnt. Ein Trauma für Mutti und ihre Mutti. Heimat verloren!“

    Nur eine Geschichte, die meine Freundin geschluckt hatte, weil Mutti und Oma immer vom alten Haus in der Jüdenstraße erzählten? Oder doch ein tief sitzender Verlust, der bis in die DNA der weiblichen Ahnenlinie vorgedrungen ist?

    Heute steht dort ein Parkhaus, was sich für nahezu alle Görlitzer „falsch“ anfühlt an dieser Stelle (auch wenn es äußert nützlich ist an dieser Stelle). Aber Gefühl und Logik sind eben zweierlei.

    Ebenso „falsch“ fühlt sich das City-Center an im Herzen der Innenstadt. Ein Fehler im gefühlten Stadtkörper und in der DNA der Görlitzer. Das erklärt vielleicht, warum bestimmte Baumaßnahmen immer wieder zu heftigen Reaktionen in der Bevölkerung führen. Wir sind unsere Stadt.

    Episode 7 – Die schweren Darmprobleme

    Der Krieg ist vorbei, der Vater der Familie hat zum Glück überlebt. Es gibt 3 kleine Söhne. Im Juni 1945 wird ein Pferd geschlachtet, es soll Pferdefleisch geben. Das Fleisch liegt roh als Gehacktes da und soll den nächten Tag gebraten werden, damit sich keiner was holt. Der Vater weiß das nicht und ist das rohe Gehackte. Er stirbt jämmerlich daran. Der Ernährer der Familie ist weg. Die Familie steht mit einem großen Bauernhof plötzlich alleine da. Es ist schwer traumatisch für alle.

    Die Söhne entwickeln im Laufe ihres Lebens ebenfalls Darmprobleme, einer muss sogar operiert werden. Schwerer noch erwischt es die Enkelinnen des 1945 Gestorbenen – womit wir wieder in der Jetzt-Zeit sind. Sie haben ihren Opa nie kennengelernt! Beide kämpfen intensiv und über Jahre mit Darmproblemen. Die eine Anfang 20, die andere Ende 50. Und nochmal: Es ging um verdorbenes Fleisch, nicht um anatomische Dispositionen.“

    —————————————

    Infotafel /persönliche Anmerkung – aus den Niederschriften meiner Mutter:

    • 1945 Mit dem Einzug der Roten Armee begann Rechtlosigkeit. Die Deutschen wurden Freiwild. Plünderung, Vergewaltigung und Mord. Diese Zustände hielten bis mehrere Jahre nach Kriegsende an. Polen (aus dem Inneren des Landes) zogen durch Städte und Dörfer plündern und mordend. Durch Ermordungen und Verschleppungen sind allein 874 000 Schlesier diesem Verbrechen zum Opfer gefallen. Es waren nur alte Männer, alte und junge Frauen und Kinder.


    Zur Ergänzung: Aus den Kommentaren übernommen, zur Richtigstellung

    Ja – und vor allem waren es keine wirklichen Russen, die diese Morde und Schändungen betrieben. Ab Mitte 1944 geschah in USA und Russland das gleiche… Mörder, Vergewaltiger, Schwerkriminelle wurden aus Gefängnissen geholt, ebenso Psychopathen, in Uniformen gesteckt und an die Front geschickt. Sehr viele mongolische Russen waren darunter, diese wurden auf die deutschen Frauen und Kinder losgelassen, Churchill wollte ja immer schon das deutsche Blut verdünnen…, wer sich mit Genetik etwas auskennt, weiß, was in so einem Fall geschieht, und lange Zeit nicht mehr möglich ist…

    Ja, das ist wohl wahr. In meinen, von mir persönlich verfassten Beiträgen, achte ich vermehrt darauf, dass zumindest Sowjets steht. Und ja, die dort Ausgesandten waren keine russischen Soldaten, sondern ein durcheinander gewürfeltes Verbrecherkomittee zum Morden beauftragt.

    Sehr interesant, die Verbindung zur Epigenetik, und was in Goerlitz passiert betreffs der Bauwerke und die Verbindung zu den Menschen, die reagieren. Das ist mir neu und mag ein viel dramatischeres Licht werfen auf das Vertriebensein…

    Wir selbst, in Dresden geboren , sind gefluechtet in den Westen , nun lebe ich in Mexiko. Das Entwurzeltsein mag Seine eigene Dynamik haben…

    So sind Kriege , auch wenn Ihre offizielle Dauer kurz ist, von so tiefer Zerstoerungskeaft fuer so viele.

    Ich weine oft beim Lesen Ihrer Beitraege, vermute, ich bin nicht der Einzige.

    Kann das eine Rueckverbindung sein mit unsere gemeinsamen Wurzeln?

    Hat zwar nichts mit Vergewaltigung zu tun, passt aber zum Thema.

    Ich bin 73er Jahrgang und hab meine ersten 6 Jahre in einem Dorf etwa 30km nordöstlich von Dresden verbracht.

    Als Kind vesteht man das ja gar nicht alles.

    Da gab es einen älteren Mann. Der war, in unseren Kinderaugen, wunderlich. Wir neckten ihn und er wehrte sich nie sondern lief immer weg und machte komische Geräusche dabei. Er starb meines Wissens nach, irgendwann in den 80er Jahren.

    Ende der 90er hat mir dann mal eine meiner Grosstanten erklärt, warum er war wie er war.

    In dem Ort gab (und gibt es heute noch) ein Mehrfamilienhaus mit einer Drogerie im unteren Stockwerk und eimem grossen Gewölbekeller.

    Da der Ort im Frühjahr 45 von der SS verteidigt wurde, wollte die Rote Armee ein Exempel statuieren.

    Es wurden fast alle männlichen Einwohner in Alter von 12-60 in diesen Keller getrieben und dann haben die Russen durch die Kellerfenster geschossen mit Maschinengewehren.

    Er war der einzige Überlebende damals. Kein Wunder, das er zeitslebens traumatisiert war.

    Wir Kinder wussten das damals natürlich nicht. Ich fühl mich heute noch schlecht, wenn ich daran denke.

    Dieses Verbrechen wurde nie aufgearbeitet. Die „Freunde“ sollten ja nicht schlecht gemacht werden.

    Teilen mit:

    • Auf X teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) X
    • Auf Facebook teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Facebook
    Gefällt mir Wird geladen …
  • Zur Ergänzung an den vorangegangenen Beitrag „zu Ehren unserer deutschen Soldaten“ -( siehe Kommentar)

    Mai 9th, 2026

    Wir sehen hier zwei amerikanische Heeresführer mit unterschiedlichen Qualitäten.

    Links: Dwight D. EISENHOWER, der bereits im September 1944 ein

    Fraternisationsverbot gegenüber den Deutschen verhängte. (Wir haben erst vor zwei Tagen darüber gelesen)

    Rechts: George S. PATTON, der einst sprach »Ich habe große Achtung für die deutschen Soldaten. In Wirklichkeit sind die Deutschen das einzige anständige in Europa lebende Volk.« (Tagebucheintragung, 31. 8. 1945),

    Dem amerikanischen General Dwight D. EISENHOWER (1890-1969) widmet David L. Hoogan in seinem Buch: „Das blinde Jahrhundert – Amerika, das messianische Unheil ein eigenes Kapitel mit der Uberschrift »Ike und die gefolterten Deutschen«. Es heißt darin: »>Ike< – wie EISENHOWER noch heute, sogar in Deutschland von vielen beinahe zärtlich genannt wird – sagte als Bolschewistenfreund dem sowjetischen General SCHUKOW, als sie 1945 bei Torgau an der Elbe den ersten militärischen Kontakt miteinander aufnahmen:

    »Wenn ich an irgendeinen unter der Folter langsam sterbenden Deutschen

    denke, sei es Mann, Frau oder Kind, macht mich das froh<.«

    Der andere herausragende amerikanische General war George S. P A T T ON (1885-1945). Er war eine Persönlichkeit, die offenbar begriffen hatte, was gespielt wurde.

    Er sah Deutschland anders und schrieb im Juli 1945 an seine Frau Beatrice: »Berlin hat mich deprimiert. Wir haben das, was eine gute Rasse hatte sein können, vernichtet und sind dabei, mongolische Wilde an ihre Stelle zu setzen.« Und am 31. August 1945 erklärte er Beatrice: »Der

    Quatsch in den Zeitungen,.. ist behämmert… Dieses Geschreibsel kommt von den Juden, die sich rächen wollen. Die Deutschen sind tatsächlich das einzig anständige Volk, das es in Europa noch gibt.«

    Patton hätte 1946 in den Ruhestand treten wollen. Man hatte ihn wegen Unstimmigkeiten mit seiner Führung von seiner glorreichen dritten Armee entbunden. Er wurde in Bad Nauheim postiert, wo er Quellenmaterial zur Geschichte der Zweiten Weltkrieges zusammentragen sollte. Er empfand dies als degradierend und demütigend. Patton entschied sich hierauf, die Armee zu verlassen.

    Es ist der 12. Dezember 1945 –

    Einen Tag vor seiner Abreise nach England, von wo er mit einem Kriegsschiff in die Vereinigten Staaten weiterreisen sollte, wollte er noch in der Nähe von Mannheim an einer Fasanenjagd teilnehmen. Es war tiefer Winter und die Gegend schneebedeckt.

    Bei der Hinfahrt stieß kurz vor Mittag sein olivfarbener 1938er Cadillac mit einem 2,5 Tonnen schweren GMC Army-Truck zusammen. Der Lastwagen war ohne Vorwarnung nach links zu der Fahrspur abgebogen, auf der Pattons Cadillac entgegenkam.

    In einem Heidelberger Militärlazarett erliegt am 21. Dezember 1945 George Smith Patton seinen Verletzungen.

    Zu Ehren unserer tapferen Soldaten

    Eure Kommentare:

    Die Ironie der Geschichte besteht darin, dass Eisenhower einer deutschen Familie entstammte, Patton hingegen nicht. Wie dem auch sei: Als sich der Krieg in Europa seinem Ende zuneigte, begann Patton zu begreifen, wogegen genau die Deutschen kämpften – und warum; er fing an, von einer Wiederbewaffnung der Deutschen und einem Angriff auf die Sowjetunion zu sprechen.

    Nicht lange darauf ereignete sich Pattons tödlicher „Unfall“.

    All diese Geschichten sind schockierend und völlig überraschend. Erstaunlich, wie wir nichts über diese Zeit des Nachkriegsdeutschland wissen. Es gibt ein „Loch“ der Geschichte

    Man darf nie vergessen, dass Eisenhower deutscher Abstammung war und aus dem Saarland stammte; seine Vorfahren, die sich in Amerika niedergelassen hatten, hießen Eisenhauer, was zu Eisenhower anglisiert wurde.

    Ne jamais oublier que Eisenhower était d’ascendance allemande, originaire de la Sarre, ses ancêtres venus s’installer en Amérique s’appelaient Eisenhauer, anglicisé en Eisenhower.

    Teilen mit:

    • Auf X teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) X
    • Auf Facebook teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Facebook
    Gefällt mir Wird geladen …
  • Wer war eigentlich diese Rosa Luxemburg und welche Absichten vertrat sie?

    Mai 9th, 2026

    Manche Figuren aus unserer langen Geschichte waren oder sind nicht zufällig da, stets schafften sie Verwirrung, stifteten Unfrieden, arbeiteten aus niederen Beweggründen heraus, waren Zuträger und Steigbügelhalter für die Mächtigen und ein undurchsichtiges Konstrukt.

    Ich bin gewiss, wenn man unsere Historie aus seinen Anfängen heraus begriffen hat, würden bestimmte Figuren in der Gegenwart kaum Beachtung finden. Die Parallelen sind zu offensichtlich, das Spiel leicht zu durchschauen und das Vermögen zwischen wahr und falsch unterscheiden zu können ausgeprägter.

    Da man am heutigen Tag aus den bekannten Reihen wieder Gestalten wie der einer Rosa Luxemburg huldigt, macht vielleicht ein Rückblick Sinn.

    Wer war eigentlich diese Rosa Luxemburg und welche Absichten vertrat sie?

    Unter den Führern der Kommunistischen Partei Deutschlands (KPD) und den Anführern marxistischer Aufstände im Reich tummelten sich ab 1918 so einige nicht ganz Unbekannte, – just da, wo sich eben auch Organisationen wie die Antifa manifestierten. Genannt seien:

    Rosa LUXEMBURG, Oskar COHN, Karl KAUTSKY als Theoretiker, Otto LANDSBERG und Hugo HAASE als »Volksbeauftragte« in Berlin,

    Kurt EISNER mit LEVINE, Ernst TOLLER, Erich MÜHSAM bei der Räteherrschaft 1919 in München,

    EPPSTEIN, RUBEN, HAMMER, OCHEL und WOLFSTEIN beim roten Aufstand an der Ruhr 1920.

    So auch die große Frau der KPD, Klara ZETKIN, die als Alterspräsidentin am 30. August 1932 den Reichstag eröffnete und dabei ihre Hoffnung ausdrückte, noch ein »Sowjetdeutschland« zu erleben. Sie war Mitbegründerin des Spartakusbundes und der Unabhängigen Sozialistischen Partei (USPD).

    Um die Verklärung gewisser Personen aufrechtzuerhalten, wurde beispielsweise In West-Berlin Rosa LUXEMBURG Anfang 1988 unter der CDU-Regierung ein Denkmal gesetzt. Das Moskauer Regime hatte zig Millionen Todesopfer geopfert. Um so unverständlicher ist es, wenn heute noch in Deutschland Personen geehrt und gewürdigt werden, die eben diese Sowjetherrschaft nach dem Ersten Weltkrieg auch im Deutschen Reich durchsetzen wollten.

    Zu diesen gehören Karl LIEBKNECHT und Rosa LUXEMBURG, die 1919 das noch junge Pflänzchen der werdenden Weimarer Demokratie zerstören wollten.

    Die aus einer jüdischen Kaufmannsfamilie in Polen stammende Rosa LUXEMBURG (1878-1919) gehörte, zusammen mit Karl LIEBKNECHT (1871-1919), zum äußersten linken Flügel der SPD. Beide gründeten 1916 gegen die eigene Partei die sich >SpartakusgruppeSpartakusbund< nannte.

    Bereits am 30. Dezember 1918 verschmolz dieser mit Bremer Linksradikalen zur »Kommunistischen Partei Deutschlands< (>KPD<).

    Dass die beiden Kommunisten die Hauptschuld daran tragen, dass 1919 bei dem Putschversuch auf beiden Seiten viele Opfer zu beklagen waren, wird auch heute noch verdrängt. Über die Jahrzehnte pilgern immer noch Zehntausende zu der Gedächtnisstätte – die ursprünglichen Gräber sind nicht mehr vorhanden; sie wurden im Krieg zerstört – mit unterschiedlichen Motiven und Flugblättern, auf denen unter anderem »das gottverdammte Deutschtum zur Hölle« gewünscht (1999) oder Massenmörder wie LENIN und STALIN als Idole gezeigt werden.

    Das zeigt deutlich, dass der Marxismus und die Ideologie-Gläubigkeit auch nach dem Zusammenbruch des terroristischen Sowjetsystems noch nicht aus den Köpfen verschwunden sind.

    Auch heute zeigen sie Flagge, dieses Mal nur nicht in Rot, so wie das Blut, das durch deren Handeln vergossen wurde. Und so flattert eine „altbewährte“ Ideologie nun in bunten Farben über die Köpfe hinweg.

    —————————————————————

    Quelle

    Nach Kosiek, Weise und Rose aus „der große Wendig“.

    Fotos aus der Bertelsmann Chronik Bibliothek des 20. Jahrhunderts 1916-1919

    Teilen mit:

    • Auf X teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) X
    • Auf Facebook teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Facebook
    Gefällt mir Wird geladen …
  • Zu Ehren unserer tapferen Soldaten

    Mai 6th, 2026

    Im Mai 1945 musste nach sechsjährigem heldenhaften Kampf die Deutsche Wehrmacht zu Lande, zu Wasser und in der Luft bedingungslos kapitulieren. Es wurde nicht – wie nach anderen Kriegen bei deutschen Siegen – ein ehrenvoller Waffenstillstand und später ein Friedensvertrag geschlossen. Alle Deutschen wurden rechtlos und der Willkür der Sieger ausgeliefert.

    Es begann eine Menschenjagd ohne Beispiel. Millionen Soldaten aller Dienstgrade wurden zusammengetrieben und nach Rußland, Frankreich, England und in andere Länder zur Zwangsarbeit transportiert. Frauen und junge Mädchen wurden zu Tausenden nach Rußland verschleppt. In russischen, amerikanischen und französischen Lagern starben deutsche Soldaten zu Zehntausenden.

    Sie verhungerten oder wurden ermordet.

    Die Haager Landkriegsordnung und das Völkerrecht verbieten die nachträgliche grundlose Erschießung von Kriegsgefangenen. Dennoch wurde dieses Kriegsverbrechen in den letzten Monaten des Zweiten Weltkrieges, als die späteren Sieger keine Vergeltung mehr von dem zerfallenden Deutschland zu fürchten brauchten, viele Male auch von den Westalliierten verübt.

    Mehrere derartige Fälle werden in anderen Beiträgen dokumentiert. Alle diese Verbrechen blieben bisher ungesühnt, weil nur die Sieger über den Besiegten urteilten.

    Eine kleine „Auslese“ zur Ermordung deutscher Kriegsgefangener und weiterer Greueltaten an Soldaten und der Zivilbevölkerung in Zeiten der „Befreiung“.

    • Erschießungen am 8. Mai 1945 von Bad Reichenhall

    • Die Morde von Eberstetten

    • Gefangenenmorde bei Jungholzhausen

    • Ermordung deutscher Gefangener bei Spitze

    • Mord an drei gefangenen SS-Männern

    • Die Morde von Haar

    • Das Massaker von Lippach

    • Das Massaker von Webling 1945

    • Geiselerschießungen in Reutlingen am 24.4.1945

    • Über 7000 Flüchtlingskinder starben in Dänemark

    • Dänische Verbrechen an Deutschen –

    • Minensuchen mit bloßen Händen in Dänemark

    • Die Tragödie von 5000 deutschen Offizieren

    • Massenmorde an Gefangenen in Paris

    • General Leclercs Kriegsverbrechen

    • Schweden lieferte Deutsche den Sowjets aus

    • Das Massaker auf der Insel Rab

    • Rheinwiesenlager

    Der Deutschen Wehrmacht wird oft vorgeworfen, dass sie in ihrem Kampf gegen die gnadenlosen Morde der völkerrechtswidrig vorgehenden Partisanen als Abschreckungsmaßnahme Erschießungsquoten von 1 zu 10 (selten mehr) angewendet habe. Alliierte haben jedoch mit viel höheren Quoten vergolten, auch in offensichtlich unbegründeten Fällen. Die US-Erschießungsquote lag über 1 zu 100.

    ————-

    Gerechtigkeit auch für deutsche Soldaten!

    Alfons GORBACH, der spätere österreichische Bundeskanzler, erklärte am 3. Dezember 1954 vor dem Wiener Parlament:

    »Nur eine niedrige und schäbige Gesinnung kann einer so unerhörten seelischen Barbarei fähig sein, den Millionen Toten des letzten Weltkrieges und ihren Angehörigen über die Opfer hinaus auch noch den Sinn der Opfer rauben zu wollen.«

    Graf VON GALEN, der Bischof v o n Münster, erklärte am 5. J u n i 1945:

    »Wir wollen auch innig danken unseren christlichen Soldaten, jenen, die in gutem Glauben, das Rechte zu t u n , ihr Leben eingesetzt haben für Volk und Vaterland und auch im Kriegsgetümmel Herz und Hand rein bewahrt haben von Haß, Plünderung und ungerechter Gewalttat. Gott der Herr, der Herzen und Nieren durchforscht, richtet nicht nach dem äußeren Erfolg, sondern nach der inneren Gesinnung u n d Gewissenhaftigkeit und wird das Gute belohnen, das Böse bestrafen nach Verdienst.«

    (Beide Äußerungen in: Erich SCHWINGE, Bundeswehr und Wehrmacht, Soldat im Volk, Bonn 1991, S. 23 u. 74.)

    Und dann gibt es noch diese Aussage von General George Smith Patton, zu dem ich dann später, in einem anderen Beitrag noch ausführlich schreiben werde.

    Er sagte: Ich habe große Achtung für die deutschen Soldaten. In Wirklichkeit sind die Deutschen das einzige anständige in Europa lebende Volk.« (Tagebucheintragung, 31. 8. 1945),

    —————————————

    Alle Vorgänge kann man ausführlich nachlesen im Grossen Wendig Band 2 – Richtigstellung zur Zeitgeschichte“ nachlesen mit entsprechenden Nachweisen zu allen Dokumentationen.

    Weitere Quellen und Literatur

    Hans LATERNSER, Verteidigung deutscher Soldaten, Bonn 1950, S. 70 ff., 123 ff., 193 ff.

    Teilen mit:

    • Auf X teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) X
    • Auf Facebook teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Facebook
    Gefällt mir Wird geladen …
  • Zum Gedenken!

    Mai 6th, 2026

    Viele der geflohenen oder vertriebenen Schlesier leben heute nicht mehr. Doch sie haben es niedergeschrieben, ihren Schmerz und die Ratlosigkeit in sich, als sie durch die Straßen Breslaus gingen… Sie haben uns etwas hinterlassen. Die Toten können nicht mehr berichten, es ist die Pflicht der Nachkommen es für sie zu tun.

    Am 13. Februar 1945 brach ein Sturm herein, wie ihn Breslau seit dem Mongolensturm von 1241, der Breslau niederbrannte, nicht mehr erlebt hatte. Nach der Stille des Ostersonnabends setzte am ersten Ostertag ein Trommelfeuer schwersten Kalibers auf die deutschen Stellungen und die Stadt ein. Schwere Bombenangriffe gingen hernieder.

    Dass die Besatzung und Bevölkerung auch weiter sechs Wochen durchhielt, war vor allem das Wissen darum, dass dieses Stadt, über die täglich und stündlich der Feuersturm des Angreifers aus den weiten Ebenen Asien dahin raste, seit 700 und mehr Jahren deutsch war und geblieben ist, das diese Stadt schon einmal der grauenvollen Umschließung der asiatischen Horden des Dschingis-Khan ihr Deutschtum bewahrte und trotzig erkämpfte, dass diese Stadt und Festung der erste große zentrale Mittelpunkt europäischer Kultur an der Schwelle des großen asiatischen Tieflandes war.

    Diese zweihunderttausend deutschen Männer und Frauen haben in der Tiefe ihrer Seele vielleicht darum gewusst, dass europäische Kultur im Kampf der Geister und im Kampf der Schwerter gegenüber der Tyrannei jedweder Art jeden Tag neu erkämpft und errungen werden muss, und das nur tapferster und äußerster Kampf um diese Dinge die Berechtigung verleiht, das Licht Europas einmal wieder an diese Stelle zu tragen, wenn es auch jetzt im Sturm der Raserei verlöschen musste.

    Vielleicht war es so!

    7. Mai – die Festung Breslau ist gefallen. Der Kampf um Schlesien war zu Ende, was folgte, war die menschenunwürdige Austreibung einer Bevölkerung aus ihrer Heimat, um die sie gearbeitet, gelitten und gestritten hatte, wie alle deutschen Menschen im deutschen Osten.

    Der Kampf um Breslau – wir beginnen mit einem historischen Streifzug
    Stadt und Festung Breslau – die bewegte Geschichte ab 1335 bis 1945
    Breslau Teil III – Januar/ Februar 1945
    Der Kampf um Schlesien – Breslau Teil IV
    Schlesien – der Kampf um Breslau

    Teilen mit:

    • Auf X teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) X
    • Auf Facebook teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Facebook
    Gefällt mir Wird geladen …
  • Gegen das Vergessen!

    Mai 6th, 2026

    Deutsche Soldaten in Gefangenschaft – Vom Schicksal der deutschen Kriegsgefangenen

    Es zählt wohl zu den brutalsten und erschütterndsten Vergehen an unseren deutschen Soldaten. Im Mai 1945 befanden sich viele Soldaten in jugoslawischer Kriegsgefangenschaft.

    Im Mai 1945 ereignete sich ein besonders grausames, heute weithin vergessenes Massaker an Deutschen in Jugoslawien. Es geschah auf der heute von Touristen, auch vielen Bundesbürgern, gern besuchten Adria-Insel Rab. Mehr als vierzig Jahre nach dem damaligen Geschehen gab im Jahre 1986 ein in Kanada lebender ehemaliger Angehöriger von TITOS Partisanen an, dass sich im Mai 1945 s auf der Insel Rab rund 3500 deutsche Soldaten ergeben hätten.

    Er teilte dann wörtlich mit: »Diese Kriegsgefangenen wurden von den Partisanen auf alle mögliche Art gefoltert und gequält. Danach wurden sie in einen Bunker geführt, der noch aus der Zeit des Königreiches Jugoslawien stammte. Man band ihnen die Hände mit Draht auf den Rücken und mauerte den Eingang zu. Die Türen wurden zubetoniert. So starben alle diese Deutschen in dieser gewaltigen Grabkammer. Das Grab befindet sich in einem mit Fichten bewachsenen Hügel unweit des Hotels >Imperial

    Ein Verbrechen, dass noch keinen Namen trägt – wir sollten daran erinnern!

    ———————————–

    Quelle

    Mitteilung des „Ostpreußenblatts“ über die Einmauerung von 3500 deutschen Soldaten in einem Bunker auf der jugoslawischen Insel Rab nach Ende des Zweiten Weltkrieges (G-SIG: 10051844)

    10. Wahlperiode Bundestag

    Ungesühntes Kriegs verbrechen«, in: Der Republikaner, Nr. 3,1986.

    J Paul CARELL U. Günter BÖDDEKER,

    Die Gefangenen, Ullstein, München 1980 Kapitel »Sühnemärsche in Jugoslawien«, S. 200—216.

    Wissenschaftliche Kommission für deutsche Kriegsgefangenengeschichte,

    Zur Geschichte der deutschen Kriegsgefangenen des Zweiten Weltkrieges, 15 Bde., München

    1962- 1974, insbesondere Bd. 1/1 u. 1/2: Kurt W. BÖHME, Die deutschen Kriegsgefangenen in Jugoslawien, München 1962/64.

    Donau schwäbische Kulturstiftung (Hg,), Leidensweg der Deutschen im kommunistischen

    Jugoslawien, 4 Bde., Donau schwäbische Kulturstiftung, München 1991Massengrab mit deutschen Soldaten entdeckt

    »Verbrechen der Tito-Banden«; Johann Georg REISSMÜLLER, » Am schlimmsten war es in Jugoslawien«, in: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 31. 10. 1990.

    —————————————————————————-

    Weiteres zu den Greueltaten im Beitrag im Kommentar.

    In Istrien sollen deutsche Gefangene von TITOS Partisanen lebend in die Karsthöhlen geworfen worden sein.

    In der kroatischen Gemeinde Harmica ist ein Massengrab aus dem Zweiten Weltkrieg mit den sterblichen Überresten von schätzungsweise 4500 Menschen entdeckt worden. Bei den Toten soll es sich um deutsche Soldaten handeln.

    Zagreb – In Kroatien ist ein Massengrab aus dem Zweiten Weltkrieg mit Leichen deutscher Soldaten entdeckt worden. Das Grab mit den sterblichen Überresten von schätzungsweise 4500 Menschen liege bei der Gemeinde Harmica direkt an der Grenze zu Slowenien, berichtete der stellvertretende Vorsitzende der kroatischen Menschenrechtsorganisation Helsinki Komitee, Zvonimir Cicak.

    Die Soldaten gehörten zur sogenannten „Blauen Division“ der Wehrmacht und seien im Mai 1945 von jugoslawischen Partisanen getötet worden.

    Das Helsinki Komitee habe der kroatischen Staatsanwaltschaft Knochen aus diesem Grab vorgelegt, die von Bauern bei der Arbeit auf ihren Äckern zutage gefördert worden seien, sagte Cicak weiter. Es sei ein Antrag zur Exhumierung der sterblichen Überreste gestellt worden. Nach diesen Informationen sollen sich unter den Getöteten rund 500 deutsche Offiziere befinden.

    Über andere Schicksale der knapp 200000 deutschen Soldaten, die den jugoslawischen Partisanen in die Hände fielen, berichten CARELL (Paul Schmidt (1911-1997) nannte sich selbst Carell) und Günther BÖDDEKER (1933-2012) in ihrer Monographie mit vielen Zitaten aus der regierungsamtlichen Dokumentation über die deutschen Kriegsgefangenen

    Die Lage nach 1945 – Schicksale aus Jugoslawien und anderen Gebieten – Teil VI

    Teilen mit:

    • Auf X teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) X
    • Auf Facebook teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Facebook
    Gefällt mir Wird geladen …
  • Zum bevorstehenden Tag der Befreiung:

    Mai 5th, 2026

    Wie gestaltete sich die Verständigung der Befreier gegenüber den Befreiten?

    Auszüge aus einem US-Handbuch zur „Verständigung“ nach dem Ende des Krieges im „Frieden“ in der Nachkriegszeit …

    In dem einschlägigen, zunächst geheimgehaltenen US-Handbuch zur Besatzungspolitik heißt es unter anderem:

    »Definition: >Non-Fraternisation< ist die Vermeidung des Sich-Einlassens mit Deutschen in alle Arten von Freundschaft, Leutseligkeit oder Vertraulichkeit, weder im einzelnen noch in Gruppen, weder im amtlichen noch im nichtamtlichen Umgang.

    • Das Verbot sollte verhindern, dass amerikanische Soldaten Mitleid mit der deutschen Bevölkerung entwickeln, und die Überzeugung durchsetzen, dass die Deutschen für den Nationalsozialismus verantwortlich waren.

    • Amerikanischen Soldaten wurde befohlen, sich nicht mit Deutschen (weder Männern, Frauen noch Kindern) zu befreunden. Dies galt für den Besuch von Häusern, Gespräche auf der Straße, das Teilen von Nahrungsmitteln oder Geschenke.

    • Der Slogan „Do not fraternize“ (Nicht verbrüdern) war zentral in den Anweisungen von General Dwight D. Eisenhower und Omar N. Bradley.General Eisenhower hätte sich niemals als Befreier definiert, er sah in der amerikanischen Armee vielmehr die siegreichen Eroberer, und proklamierte diese Überzeugung auch.

    Im Einzelnen:

    • Es wird keine Fraternisation zwischen alliierten Personen und den deutschen Beamten oder der Bevölkerung geben. Diese Politik der Non-Fraternisation ist notwendig, um das Verhältnis zwischen den Besatzungsmächten und ihnen nachdrücklich zu betonen und ihre Bemühungen zu verhindern, die Ziele unserer Eroberung zu vereiteln

    • Heirat mit Deutschen oder Personen aus anderen Feindstaaten ist verboten.

    • Folgendes muss verboten werden: deutsche Wohnungen zu besuchen; mitDeutschen zu trinken; ihnen die Hand zu geben; mit ihnen zu spielen oderSport zu treiben, ihnen Geschenke zu geben oder von ihnen anzunehmen; an deutschen Tanz- oder anderen Gemeinschafts-Veranstaltungen teilzunehmen;Deutsche auf der Straße, in Theater, Gasthäuser, Hotels oder irgendwo (außer im amtlichen Auftrag) zu begleiten; mit Deutschen zu diskutieren oder zu argumentieren, insbesondere über Politik oder die Zukunft Deutschlands.

    —————————————————————————————————————————————-

    Ein anderes und nicht weniger besonderes Dokument der Heuchelei und Geschichtsfälschung ist die Begründung des Fraternisatiortsverbots, die der für die Briten in deren Besatzungszone zuständige Oberbefehlshaber in Deutschland, Feldmarschall MONTGOMERY, in einer Botschaft an die deutsche Bevölkerung vom 10. Juni 1945 gab.

    » Seine Botschaft findet ihr als Bild im Kommentar.«

    Daß MONTGOMERY in seiner Botschaft auch die damals schon längst widerlegte These von der Kriegsschuld Deutschlands am Ersten Weltkrieg (Art. 231 des Versailler Diktats) aufwärmte, beweist, dass keine Lüge zu dumm war, um sie gegen Deutschland zu verwenden.

    Und was für ein „von Natur aus freundliches und entgegenkommendes Volk“ die Engländer sind, dürfte anhand derer Kriegsführungen bekannt sein.

    Die Deutschen wurden also von ETWAS „befreit,“ um sie anschließend DAFÜR verantwortlich zu machen …?

    ——————————————————

    Auch das sollte an dieser Stelle nicht unerwähnt bleiben: Die deutschen Soldaten hatten in den meisten Ländern während des Krieges ein gutes Verhältnis zur Bevölkerung. Im Gegensatz dazu verboten die Alliierten nach Ende des Krieges ihren Truppen jede Verständigung und Versöhnung mit den besiegten Deutschen und setzten die Politik der >Non-Fraternisation< für einige Zeit durch.

    Leider sind den wenigsten diese Art der Vorgänge bekannt, und so erklärt es sich wohl, dass die Eroberung Deutschlands durch amerikanische Truppen von vielen Deutschen mehr als eine Befreiung denn als die Besetzung durch feindliche Truppen empfunden wird.

    ———————————————————————————————————-

    Infotafel:

    Die Unterzeichnung des eigentlichen Nichtverbrüderungsbefehls für die alliierten Streitkräfte durch General Eisenhower erfolgte interessanterweise am 12. September 1944. Der Befehl wurde also genau einen Tag, nachdem die ersten amerikanischen Verbände deutschen Boden betreten hatten, erlassen, und nicht wie oft fälschlicherweise behauptet, im Frühjahr oder April ’45.

    Das Verbrüderungsverbot wurde zunächst von einem massiven Informations-, Indoktrinations- und Propagandaprogramm begleitet, welches den Versuch unternahm, den Soldaten Gründe des Verbots plausibel zu machen oder auch einzutrichtern. Zu diesem Zweck wurden alle verfügbaren Medien – die Soldatenpresse, besondere Broschüren und Plakate ebenso wie Filme und der Rundfunk- eingesetzt.

    Ein besonders Propagandamittel stellten die kurzen Radiospots dar, die im Frühjahr 1945 durch alliierte Militärsender ausgestrahlt wurden. Zwei dieser Spots möchte ich gerne zitieren:

    „Die Deutschen müssen lernen, daß sich das Kriegführen nicht lohnt. Sie müssen dies auf die harte Tour lernen. Wenn du freundlich mit ihnen umgehst, werden sie dich für weich halten. Fraternisiere nicht!“ Und: „Im Herzen, Körper und Geist ist jeder Deutsche Hitler. Hitler ist der einzelne Mann, der für die Glaubenssätze der Deutschen steht. Schließe keine Freundschaft mit Hitler, fraternisiere nicht!“

    Es bleibt festzuhalten, daß das Fraternisierungsverbot von vielen, wenn auch nicht von allen Soldaten eingehalten wurde. Nach der Kapitulation der Wehrmacht konnte man, wie amerikanische und britische Stäbe aus Befragungen der Soldaten schlossen, davon ausgehen, dass das Verbot nicht viel länger aufrechtzuerhalten war.

    Gerade deshalb ist es bemerkenswert, dass das Fraternisierungsverbot über den 8. Mai 1945 hinaus uneingeschränkt fortbestand.

    (übernommen aus einem Vortrag von Johannes Kleinschmidt: Amerikaner und Deutsche in der Besatzungszeit – Beziehungen und Probleme)

    ———————————————————–

    Handbook governing Policy and Procedere for

    the Military Occupation of Germany des ¡Supreme Headquarters Allied Expeditionary Forcec, hg. >by command of General Eisenhower von W, B. Smith, (durchgesehene Ausgabe vom

    April 1945) vollständige Ausgabe im Archiv des Verfassers;

    ausführlichere Zitate in: Jalta—Potsdam und die Dokumente zur

    Zerstörung Europas,

    Grabert, Tübingen

    1985, S. 73 ff.

    Teilen mit:

    • Auf X teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) X
    • Auf Facebook teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Facebook
    Gefällt mir Wird geladen …
  • Sieger schufen eine Wüste und nannten es Frieden – Deutsche Soldaten in Gefangenschaft – Teil II

    Mai 5th, 2026

    Das Schicksal der deutschen Kriegsgefangenen in den Jahren nach 1945, welche Leidenswege sich für viele dann auftaten, von denen einige erst 1955 und noch später zurückkamen, Millionen gar nicht mehr – das ist ein Thema, dass sich nicht in einem kurzen Text „zusammenfassen“ lässt. So schlage ich in den Abendstunden der nächsten Tage weitere Kapitel auf, die sich vor allem mit dem Schicksal deutscher Soldaten in Gefangenschaft befassen – denn nach dem Krieg, als die Welt den „Frieden“ feierte, litten die gefangenen Soldaten unter extremen Bedingungen.

    Von Alliierten Kriegsverbrechen in sogenannten „Friedenszeiten“.

    All das, was die Alliierten nach Kriegsende selber getan hatten, warfen die Alliierten den Deutschen als menschenverachtende Verbrechen vor, und niemand stand auf und protestierte gegen diese offensichtliche Doppelmoral der Sieger.

    Die Heimkehrer und Vertriebenen versuchten, sich dagegen zu wehren, doch die deutsche Lizenzpresse und die ebenso von den alliierten Lizenzen abhängigen Verlage wollten oder konnten sie nicht hören, und so schwiegen sie in der Öffentlichkeit und redeten nur noch in der Familie oder unter wirklichen Freunden über ihre Erlebnisse, ihre Ängste und die neue Zeit, die angebrochen war und mit der sie nicht so richtig fertig werden konnten.

    Sie sagten vor wissenschaftlichen Kommissionen aus und verfertigten Fragebögen, um dann festzustellen, dass man sie völlig falsch verstanden oder ausgelegt hatte. Dann schwiegen sie endgültig.

    Sie schwiegen jahrelang, wie die meisten Deutschen jener Jahre, bis heute, bis ihnen endlich jemand zuhört und man ihren Erzählungen und Berichten das Gewicht beimisst, das ihnen im Rahmen der Geschichtsbewältigung unserer jüngsten Vergangenheit wirklich zukommt.

    Ähnlich dem schweren Los der Vertriebenen und Flüchtlinge aus dem deutschen Osten und Südosten haben die Kriegsgefangenen ein überaus hartes Schicksal erleiden müssen – Alliierte Kriegsverbrechen in Friedenszeiten. Das darf nicht vergessen werden. Es gehört zur Würde und zur Identität einer ganzen Generation Deutscher.

    Die Rückführung der letzten deutschen Kriegsgefangenen aus der Sowjetunion zog sich bis weit in die 1950er Jahre hin (viele kehrten erst 1955/56 heim).

    Von Februar 1945 bis Kriegsende ist man dann auf die unterschiedlichsten Schätzungen angewiesen, die insgesamt bis zu 9 Millionen Wehrmachtstoten reichen. Als zu Beginn der neunziger Jahre dann zahlreiches Material aus dem Osten auftauchte, konnten einige Zahlen bis heute weitgehend revidiert werden.

    So weist der Arbeitsbericht der Deutschen Dienststelle in Berlin im Jahre 1993 nachfolgende Zusammenstellung über die Wehrmachtsverluste aus:

    • Beurkundete Wehrmachtssterbefälle (einschl. Österreicher

    Vermisste Wehrmachtangehörige, mit deren Tod sicher zu rechnen ist Gesamt:

    3‘100’000 1‘200’000 4‘300’000

    Es sind also vom 31. Januar 1945 bis zum Kriegsende noch rund 400.000 deutsche Wehrmachtangehörige ums Leben gekommen, wenn man die addierten Zahlen für Tote und Vermisste vergleicht.

    Ebenso war man leider auch bei den Zahlen für deutsche Kriegsgefangene jahrzehntelang auf reine Schätzungen angewiesen und ist es auch heute teilweise noch.

    Schätzungen zufolge starben bis zu 1,1 Millionen deutsche Soldaten in den eisigen Weiten Sibiriens

    Die Gulags, berüchtigte Lager des Schreckens, wurden zu Orten des Hungers und der Kälte. Hier erlitten bis zu 1 Million Soldaten einen grausamen Tod durch Erschöpfung, Hunger und Kälte. Anstatt auf dem Schlachtfeld zu sterben, erlebten sie eine stille Exekution, die von der sowjetischen Regierung systematisch organisiert wurde.

    Auf unmenschlichen Todesmärschen wurden diese völlig unterernährten und ausgemergelten Soldaten, bei Temperaturen weit jenseits der Minus-20-Grad-Marke, kreuz und quer durch das Land gehetzt. Durch Erschöpfung, Unterernährung, Erfrierungen und dank der ständig schießenden und schlagenden Wachmannschaften wurden diese Elendskolonnen so weit dezimiert, dass nur noch knapp 18’000 letztendlich die für sie bestimmten Arbeitslager erreichten. Heim nach Deutschland kamen nach Kriegsende gar nur 6’000 der Stalingradgefangenen, 94 Prozent überlebten ihre Gefangenschaft nicht!

    Die Vernichtungsmärsche waren Selektionsmärsche. Dies zeigt auch, dass die Wachmannschaften selten starke oder marschfähige Gefangene exekutierten, sondern die nicht mehr marschfähigen, die zu Boden stürzten oder einfach nicht mehr weiter konnten.

    Diese Märsche waren klar von der Sowjetführung befohlen worden, das zeigt sich auch im stets gleichen Ablauf bis zum Herbst 1945.

    Welcher Zweck diesen Befehlen zugrunde lag, kann jeder Mensch mit klarem Verstand auch dann erkennen, wenn er keinen Einblick in die Marschbefehle genommen hat. Humanitäre Gründe waren es mit Sicherheit nicht!

    Am 8. Mai 1945 existierte eine deutsche Regierung nach Meinung der Amerikaner nicht mehr, obwohl eine solche, legal eingesetzt, unter Reichspräsident Grossadmiral Dönitz in Flensburg-Mürwik saß und noch amtierte.

    Mit Datum desselben Tages erhielt am 12. Mai 1945 der Schweizer Gesandte in Washington dann die Mitteilung, dass seine Regierung als Schutzmacht für deutsche Kriegsgefangene entlassen worden sei.

    Der nächste Schritt, die deutschen Kriegsgefangenen nun völlig rechtlos zu machen, war die alliierte Mitteilung an das IKRK, dass man keine weiteren Lagerbesuche mehr durchzuführen hätte, da es ja keine Schutzmacht mehr gab, an die das IKRK seinen Bericht hätte geben können.

    (übernommen aus: Das Schicksal der deutschen Kriegsgefangenen“ Ludwig Peters – „Wir haben euch nicht vergessen.“)

    ——————————————————————-

    Morgen Abend schlagen wir dann das nächste Kapitel dazu auf und erfahren mehr über

    Tragödie von 5000 deutschen Offizieren

    Denn im Sommer 1945 wurden Zigtausende deutscher Soldaten, die sich in Mitteldeutschland, in der Tschechei oder in Österreich nach dem Westen zu den Amerikanern durchgeschlagen hatten, von diesen an die Sowjets ausgeliefert und damit viele in den sicheren Tod getrieben. Zur Begründung wurde angegeben, dass deutsche Soldaten, die sich auf einem den Sowjets zugesagten Teil Deutschlands den Westalliierten ergeben hätten, vereinbarungsgemäß der Roten Armee auszuliefern gewesen seien.

    ———————

    Und selbstverständlich lesen wir an einem dieser Abende auch über die so gern in Schweigen gehüllten Rheinwiesenlager.

    ———————————————–

    Bildquelle: Bertelsmann Lexikothek, Bibliothek des 20. Jahrhunderts 1944-1947


    Eure Kommentare

    Mein erster Schwiegervater war in englischer Kriegsgefangenschaft er sagte wortwörtlich “ Die Tommis waren Schweine, wie sie uns behandelt haben!“ Deutsche Kriegsgefangene wurden auch in Frankreich nicht gut behandelt. Arbeiten ohne zu essen. Mein zweiter Schwiegervater war in russischer Kriegsgefangenschaft und erzählte dass die Aufpasser Ukrainer waren, die sie sehr mies behandelt haben. Zur Erinnerung Ukraine war damals in der UdSSR involviert als Teilrepublik

    In der Nähe von Nienburg Weser gab/gibt es ein Schloss wo die Engländer bis Anfang 1947 noch Deutsche Gefangene folterten um Geständnisse zu erzwingen. Überall waren diese derartigen Lager der britischen Besatzungsmacht installiert !

    Also gezielte Ermordung, und nichts anderes war das. Solche Ding gehören in jedes deutsche Geschichtsbuch!!!

    Im ehemaligen Jugoslawien auf der Insel Rab ( heute Kroatien ) wurden bis zu 3.500 Wehrmachtssoldaten in einem Stollen lebendig eingemauert.

    Seltsamerweise hört man davon nirgendwo etwas genausowenig wie die Exekution von tausenden Kriegsgefangenen in Slowenien die im Barbara Stollen eingemauert bzw. exekutiert wurden.

    Ein ähnliches Verhalten sah man auf dem Balkan in den 90. Jahren.

    Also, diese Menschen haben von der Vergangenheit nichts gelernt. „Nachbarn“ töteten sich, da sie einer anderen Volksgruppe zugehören. Egal ob katholisch, moslemisch oder orthodox sie waren letztendlich Slawen.

    Ein Land, in dem mich persönlich bis zum heutigen Tag keine zehn Pferde hinbringen könnte.

    Unvorstellbar dieser Bestialische Massenmord. Noch nie gehört leider.

    Deshalb habe ich es auch geschrieben, denn seltsamerweise veröffentlicht man solche Kriegsverbrechen überhaupt nicht. Man hört nur immer was für Kriegsverbrechen von dt. Seite aus geschah aber weshalb weiß man so etwas nicht?

    Durch das nicht aufarbeiten werden diese Opfer symbolisch ein zweites Mal getötet.

    nach kurzer Recherche habe ich einen Artikel von 1985 über dieses Kriegsverbrechen gefunden:

    Danke für die Erinnerung daran. Solche unfaßbaren Verbrechen an Deutschen und Kroaten wurden zahllose begangen. Man mauerte die Stollen einfach zu. Es waren so viele, daß sich bei der Zivilbevölkerung, die in der Umgebung lebte, der Spruch einbürgerte: der Berg atmet – wenn es infolgedessen der Gasentwicklung durch die verwesenden Leichen im Inneren zu Gasentweichungen kam. Hunderte dieser Stollen sind noch ungeborgen.

    Das war von den Siegern angeordnete Dezimierung der Wehrlosen Vogelfreien Deutschen und Volkdeutschen auf unvorstellbare Weise. Auch die Osteuropäischen Völker waren persönlich daran beteiligt und übten Rache aus. Diese Wilden Vertreibungen müssen der Horror gewesen sein und die vielen KZ- Lager nach dem Kriege.

    Es geht hier um die Gefangennahme der Soldaten nach Ende des Krieges auf amerikanischer Seite.

    Die Soldaten die 1943 in Nordafrika gefangen genommen wurden, kamen per Schiff in die USA. Das ist eine ganz andere Geschichte, als die Soldaten, die man auf dt. Boden NACH KRIEGSENDE wochenlang in offene Lagern entlang des Rheins ohne Unterschlupf und zeitweise ohne jegliche Verpflegung ihrem Schicksal überließ. Sie waren Tag und Nacht dem Wetter offen ausgesetzt und es brachen Epedemien aus. Sie gruben sich Mulden um etwas geschützter liegen zu können. Photos davon existieren. Wer da behauptet dass solche Zustände nur etwas über 6.000 Tote hervorkommen, also an den Weihnachtsmann glaube ich auch nicht mehr. Dem Roten Kreuz wurde die Versorgung mit Lebensmitteln und Medikamenten untersagt. Das hatte man Eisenhower zu verdanken aber wie gesagt, sie haben sich ja so korrekt verhalten.

    Ich glaube mein Schwein pfeift, wenn ich selbst heutzutage noch sowas höre. Diese Wahrheit will keiner hören, da sie ja die „Guten “ waren.

    Wie gesagt es geht hier um dt. Kriegsgefangene der Amis IN Deutschland und nicht nach Amerika verschiffte Soldaten.

    Teilen mit:

    • Auf X teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) X
    • Auf Facebook teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Facebook
    Gefällt mir Wird geladen …
←Vorherige Seite
1 … 3 4 5 6 7 … 84
Nächste Seite→

Bloggen auf WordPress.com.

Kommentare werden geladen …

    • Abonnieren Abonniert
      • Klara Fall: das glaube, wer mag
      • Schließe dich 38 anderen Abonnenten an
      • Du hast bereits ein WordPress.com-Konto? Melde dich jetzt an.
      • Klara Fall: das glaube, wer mag
      • Abonnieren Abonniert
      • Registrieren
      • Anmelden
      • Melde diesen Inhalt
      • Website im Reader anzeigen
      • Abonnements verwalten
      • Diese Leiste einklappen
    %d