Älteste sind hier, um uns in die Welt zu bringen und uns ihr Wissen durch Lehren und Führung zu vermitteln. Ein aufrechter Mensch ist dafür dankbar und verhält sich gegenüber den Älteren höflich und rücksichtsvoll. Großeltern, Lehrer und andere Älteste in der Gemeinschaft können unser Leben bereichern, wenn wir ihnen die Chance geben.
In uns allen ruht das Ursprüngliche, wir müssen nur wieder lernen, dem auf die Sprünge zu helfen, um uns erinnern zu können. Wenn uns das gelingt, schwindet die Kraft der dunklen Mächte.
Wenn eine Gruppe von Menschen auszieht, um andere Menschen zu entwurzeln /entvölkern, dann verfolgen sie ganz bestimmte Absichten. Daher verweise ich immer wieder darauf, dass sich das, was wir heute erleben, nur mit den Vorgängen aus der Vergangenheit entschlüsseln lässt.
Mit der Einführung des Mönchslateins, dieser unbelebten, starren Sprache der Kirche, die angeblich den Gelehrten, Reichen und Vornehmen vorbehalten war, legte man einen entscheidenden Grundstein und entfernte die Menschen immer weiter von ihren Sprachstämmen. Ab dato wurde eifrig gefälscht, geändert, gelöscht, verdrängt, versteckt.
Verwirrung stiftend zogen die Missionare durch die Lande und brachten die Menschen von ihrem ursprünglichen Glauben ab. Das „funktioniert“ bis heute. Wehe dem, der Mensch erinnert sich… sofort wird alles in Bewegung gesetzt (dabei ist jedes Mittel recht), um das nicht zuzulassen. Warum dieses Strenge? Nun, das ist einfach beantwortet: Über jede Erinnerung eines Menschen hinaus, würden sie stückweit an ihrer Macht verlieren.
Manche Dinge muss man einfach nur beim Namen nennen, immer und immer wieder. Erinnert ihr euch an das Märchen der Gebrüder Grimm: „Rumpelstilzchen“ ?
Der Name des Titelhelden ist seine Machtquelle, die er verliert, als sein Name enthüllt wird.
Es geht um den Verlust ihrer Fähigkeiten ( auch Untaten genannt):
Viele Märchen zeigen, wie manche Menschen ihre „Fähigkeiten“ oder ihre Macht verlieren, sei es durch Verrat oder das Entlarven ihrer Geheimnisse.
Aber wieder zurück zu den indigen Völkern, denn Indigene Völker sind die Hüter der kulturellen Vielfalt der Erde. Ihr Reichtum sind ihre vielen Sprachen und Kulturen, die Weisheit ihrer Religionen und ihres Umgangs mit der Natur.
Die Götterwelt hat die Natur und den Menschen miteinander verbunden, da gab es nie das konkret Trennende.
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Im Kommentar findet ihr noch ein paar Beiträge dazu, die ich erst vor Kurzem verfasst habe.
Info zum Bild.
Dieses Bild zeigt einen sibirischen Ewenken-Schamanenältesten mit einer Sammlung schamanischer Gegenstände, darunter Bilder von Hilfsgeistern, Anfang des 20. Jahrhunderts, Sibirien (Nordasien).
(Die Ewenken sind einer der indigenen Stämme Nordostsibiriens, ihre Sprache gehört zum mandschu-tungusischen Unterzweig der altaischen Sprachgruppe).
– 1940 – der Krieg weitet sich auf Nord- und Westeuropa aus
– 1941 – die USA erklärt Deutschland den Krieg
Friedels Berufsschulzeit
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ZWEITER TEIL
Die Zeit zwischen 1942 und 1945
– 31. Januar 1942 – Einberufungsbefehl
– Dienstbeginn in Breslau
– Unterricht/ Arbeit am Fernschreiber/Prüfung
– Kaserne Gießen
– Einsatz in Berlin
– Sonderurlaub
– Vier Wochen auf der Isolierstation
Genesungsurlaub in Görlitz
– Zurück in Berlin
– Einsatz nach Ostpreußen
– 18. Januar 1943 – Ankunft in Königsberg
– Antritt Dienststelle Hauptquartier „Amt Anna“
– Erholungszeit in Zakopane / Krankenstation Krakau
– Kuraufenthalt in Bad Rabka
– Erste Begegnung mit Joop – eine wundervolle Zeit in Bad Rabka
– Abschied von Bad Rabka, Wiedersehen in Görlitz, Ankunft im Hauptquartier
– Verlobung mit Joop
– Wieder beim Dienst
– Marschbefehl nach Berlin Zossen-Weihnachten 1943
– 1944 Marschbefehl nach Gießen, Abschied von Zossen und weiter nach Verona
– Bombenangriffe, schwere Detonationen und Mordanschläge von Partisanen
– Mai 1944 – eine Zeit, wo Trauern wenig Platz hat
– Abschied von Verona – ein letzter Händedruck
– Einbruch der Russen und Ankunft der ersten Flüchtlinge in Görlitz
– Bevor der Befehl kam
DRITTER TEIL
Kriegsende und eine Befreiung, die keine war!
– Eine Zeit voller Gewalt und unmenschlicher Vorgänge
– Begegnung und Abschied voller Elend und Trauer
– Abschied von den Kameraden
– Auf dem Weg nach Eisenach und weiter nach Unkeroda
– Wieder zurück in Görlitz – verheerende Zerstörungen und die Sorge um das tägliche Brot
– Erneut Abschied von den Eltern
– Bilder des Grauens auf der Rückkehr nach Görlitz
– Wieder daheim
– Zurück in Görlitz – es herrscht Chaos und ein unvorstellbares Maß an Grausamkeiten
– Vom Erleben und Überleben
– Unterwegs nach Weimar – anschließende Tauschgeschäfte
– Ein kurzes Resümee zum späteren Umgang dieser Ereignisse aus den Reihen der Politik
– Unter dem Joch der Sowjets – so geht es weiter
– Eine Anstellung unter schwierigen Bedingungen
– Was unmöglich schien, wurde geschafft
– Die Verzweiflung war groß
– Der Winter von 1945/46
– Tätigkeiten auf Anordnung und zwei erwähnenswerte Ereignisse
– Erleben und Überleben unter dem Dogma der Kommunisten
– Anmerkungen zur politischen Lage
– 1945/46 – Erwähnenswertes
– 1946 – die traurige, graue Welt war für einen kurzen Moment auf einmal hell
– Die Gedanken drehten sich nur um das Eine: „Was essen wir morgen?“
– Das Land lag in Trümmern und die Medien verbreiteten täglich neue Lügen
– Tatsachen
– Die Beutezüge gehen weiter: „Gegen Kraft hat Recht keine Wirkung.“
– Erlebnisse mit den „Genossen“
– Zeitsprung
– 1946 und die Jahre darauf: Enteignungen, Lügen und Raubzüge
– Das Jahr 1947
– Der Winter 1947/48
– Zeitsprung
– Rückreise und Hochzeit mit Paul
– Gedankengänge 104
– Einzug in ein Zimmer, der Alltag begann
– Zwischen 1948 und 1949 – das Leben ging weiter, der Hunger und das Sterben auch 105
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– Nachtrag
– Anhang /Nachwort
– Abkürzungen / Hinweise und Angaben zur Quelle
Quellen / Verweise / Bildmaterial
Einleitung
„Des Menschen Seele
Gleicht dem Wasser:
Vom Himmel kommt es,
Zum Himmel steigt es,
Und wieder nieder
Zur Erde muß es,
Ewig wechselnd.“ (Goethe)
Kennt ihr die hellen lodernden Wellen, Töchter der Ran? Leise erbebend schwellend und hebend ziehn sie die Bahn.
Entspannt lehnt Friedel sich in ihrem Sessel zurück. Ein letztes Mal greift sie mit ihren gealterten Händen nach dem Stift, der vor ihr auf einem kleinen Tisch liegt. Ihre Blicke schweifen aus dem Fenster hin zu dem Baum, der ihr über die letzten Jahre zu einem vertrauten Begleiter und stummen Zuhörer geworden war – ein alter Baum, der gewiss viel zu erzählen weiß. Sie selbst schaut auf 101 bewegte Jahre ihres Lebens zurück, auf all das Erlebte und die damit verbundenen Ereignisse, die sie versucht hat, in Worte zu fassen. Erlebtes, was den Generationen danach unfassbar erscheinen mag.
Noch einmal beugt sie sich nach vorn über den Tisch, greift nach ihrem Stift und schreibt.
Später finden sich auf einem Briefkuvert folgende Worte:
„Die Sonne sank, der Abend naht. Der Abendstern mit goldenem Schein blickt in die bewegte Welt hinein. Bald ist es wieder Nacht . Es wird gleich Dunkel.“
Dieses Zitat nach Hoffmann von Fallersleben sollten ihre letzten geschriebenen Zeilen auf dieser Seite der Welt sein. Behutsam legt sie den Stift aus der Hand – ein letztes Mal. Das Säuseln der Blätter des alten Baumes vor ihrem Fenster verstummt. Friedel schließt ihre Augen am 17. März 2024 für immer. Sie schläft ein, in der Hoffnung, dass all ihr Wissen über das Erlebte in gute Hände gelangen möge.
Doch sollte es nicht lange dauern, und ein Wellenmädchen steigt hilfreich aus dem Meer empor, um Friedels Erbe vom sandigen Boden auf dem Meeresgrund mit sanfter Hand zum Ufer zu leiten. Geschichte für Geschichte. Die Sagen und Legenden um die Mädchen der nördlichen Meere sind weit verbreitet. Ähnlich wie die Walküren sind diese Wellenmädchen Naturgottheiten und im weitesten Sinne sogar Großmütter des Menschengeschlechts. Dem Wellenmädchen Ona sind die vielen Geheimnisse, die auf dem Grund des Meeres ruhen, vertraut. Immer wieder gelangen irdische Geschichten auf den Meeresboden. Nach langer Zeit hat Ona wieder eines der Bernsteinfenster geöffnet – wie so oft auf der Suche nach Verborgenem, aber auch nach neuen Geschichten, welche die Menschen mit in ihr Meeresgrab genommen haben. Schon bald wird sie fündig und entdeckt etwas Außergewöhnliches.
Und so hat es sich dann weiter zugetragen: Das Wellenmädchen Ona hebt aus den Wogen des Meeres eine ihr bis dahin noch unbekannte und geheimnisvolle Sammlung an Urkunden, Niederschriften und Fotos. Andächtig stöbert sie in diesen Dokumenten, betrachtet die alten Fotos, liest in den Tagebüchern (manches darunter noch aus dem beginnenden 18. Jahrhundert) und verschlingt förmlich die Niederschriften dieser Menschen.
Über Monate hinweg studiert Ona die Inhalte der „Schriftstücke“. Nach und nach begreift sie, was für einen großen Schatz sie da gehoben hat. Ein ungewöhnlicher Nachlass, doch von unschätzbarem Wert. Viele Menschen der Kriegsgeneration haben geschwiegen, weil sie das Erlebte nicht in Worte fassen konnten; weil sie auch einiges verschweigen mussten, und so mancher wollte einfach nur vergessen. Als Wellenmädchen greift sie immer wieder die Geschichten von den Seelen der Ertrunkenen und Gefallenen auf. Vieles darunter deutet auf etwas Bedrohliches, Gewaltsames hin.
Waren hier gar Seelenräuber am Werk? Ona versucht, sich durch die Fülle an Niederschriften, Dokumenten und Tagebucheinträgen zu lesen, oder besser gesagt zu „wühlen“. Auch wenn Friedel ihre Lebensgeschichte akkurat chronologisch verfasst hat, erscheinen immer wieder Querverweise, Hinweise, Erklärungen, die in einem direkten Zusammenhang zu den damaligen Ereignissen stehen, aber noch sorgfältig aneinandergefügt werden müssen. Während Ona zunächst die Schriften nur „überfliegt“, läuft ihr ein leichter Schauer über den Rücken. Aus ihren verklärten Augen tropfen dicke Tränen und ein anderes Mal zieht ein mitfühlendes Lächeln über ihr Gesicht. Dabei stößt sie einen tiefen Seufzer aus. Friedel hat in ihren Memoiren nicht nur ihr eigenes Leben von Kindheit an beschrieben, sondern auch alles Weltgeschehen aus der Zeit, in der sie gelebt hat. Da wurde das Wellenmädchen sehr betrübt. Ona hat Fragen, da ist noch so Vieles, worüber sie Auskunft bekommen möchte.
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Erster Teil
Aus Friedels Kindheit
„Im Inflationsjahr 1923 wurde ich am 5. Januar in Görlitz (Niederschlesien) geboren. Meine Eltern wohnten zu dieser Zeit in der Kunnerwitzer Straße in einer Parterre-Wohnung. Mein Vater hatte gerade Arbeit bei der Reichsbahn gefunden. Von der untersten Stufe hat er sich später bis zur Mittelstufe eines kleinen Beamten hochgearbeitet. Meine Mutter war Hausfrau, übernahm aber hin und wieder Näharbeiten. Mein Bruder war bereits 9 Jahre alt.
In der Weimarer Republik (gegründet 1919) kam es ab 1922 zu einem rasend steigenden Währungsverfall. Die gesamten Spareinlagen des Volkes wurden vernichtet und das mittlere Bürgertum um seinen Besitz gebracht. Ihren Höhepunkt erreichte die Inflation im Jahr 1923 infolge der Besetzung des Ruhrgebiets durch Frankreich. Frankreich nahm sich das Gebiet als Pfand für die nicht bezahlbaren Reparationsleistungen Deutschlands. Am 15. November 1923 gelang es schließlich dem Reichswährungskommissar, die Inflation zu beenden und durch Schaffung der Rentenmark im Wert von einer Billion zu stabilisieren. Im November 1923 waren die Preise für einen Liter Milch auf 300 Milliarden, ein Pfund Zucker auf 700 Milliarden, ein Pfund Butter auf 2,5 Billionen Mark gestiegen. Inflation ist ein andauernder Prozess der Geldentwertung, der sich durch den stetigen Anstieg der Verbraucherpreise (der Inflationsrate) bemerkbar macht. So stieg allein zwischen Oktober und November 1923 in Deutschland der durchschnittliche Wochenlohn eines Arbeiters um das 68fache auf 16,55 Billionen Mark!
Die Not der Eltern bekamen auch die Kinder zu spüren. In dieser unruhigen Zeit, die mit großen Sorgen meiner Eltern verbunden war, wuchs ich heran.
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Vorgeschichte
Zitat: „Der israelische Botschafter in Bonn, Asher Ben Nathan, antwortete auf die Frage, wer 1967
den Sechs-Tage-Krieg begonnen und die ersten Schüsse abgegeben habe: „Das ist völlig belanglos. Entscheidend ist, was den Schüssen vorausgegangen ist. So hat jede Geschichte auch eine Vorgeschichte.“
Bei einem ersten „Umblättern“ vermutet Ona, dass die nun folgenden Kapitel recht umfangreich ausfallen werden, insbesondere die zur deutschen Vorgeschichte.
Versailler Vertrag 1919
Vorgeschichte: Am 28.6.1914 werden der österreichische Thronfolger und seine Frau in Sarajewo von einem Serben erschossen. Dieses Verbrechen und die allgemeine Feindseligkeit, die zwischen Österreich-Ungarn und dem Königreich Serbien bestand, führte zum Ersten Weltkrieg. Am 28.7.1914 erklärte Österreich-Ungarn Serbien den Krieg. Am 30.7.14 befiehlt Russland Gesamtmobilmachung gegen Österreich-Ungarn und gegen Deutschland, das im Bündnis mit
Österreich-Ungarn stand. Darauf erklären Frankreich und England, die im Entente mit Russland verbunden waren, Deutschland und Österreich-Ungarn den Krieg. Die drei großen Gegner waren mit ihren 262 Millionen Einwohnern und 5,7 Millionen Soldaten von Anfang an weit überlegen. Auf beiden Seiten schlossen sich im Lauf des Krieges weitere Staaten an. Als am 16. April 1917 die USA auch noch Deutschland und Österreich-Ungarn den Krieg erklärten, war die Niederlage nicht mehr aufzuhalten. Der Eintritt Amerikas in den Ersten Weltkrieg war nicht das Ergebnis des deutschen U-Boot-Krieges – Versenkung des amerikanischen Schiffes “Lusitania”, das seit
Am 18.11.1918 kam es zum Waffenstillstand. Zuvor hatte der Kaiser am 9.11.1918 dem Thron entsagt und ging nach Holland ins Exil. Bei dem anschließenden Notenausgleich über die Friedensbedingungen zwischen Deutschland und den Siegermächten (Mai/Juni 1919) wurde von Deutschland die Anerkennung der alleinigen Kriegsschuld erzwungen. Ministerpräsident Philipp Scheidemann und sein Kabinett traten daraufhin zurück. Aber in der Nationalversammlung stimmten die Abgeordneten mit 237 Stimmen gegen 144 Stimmen für die Unterzeichnung des Vertrages. Der Außenminister der Weimarer Republik, Hermann Müller, und der Verkehrsminister Johannes Bell setzten am 28.6.1919 ihre Unterschrift unter den Versailler Vertrag, einem Schandvertag, wie er damals genannt und heute noch so gesehen werden muss.
Der amerikanische Diplomat George F. Kennan sagt heute dazu: „…in der Tat ein Frieden, der schon die Züge der künftigen Tragödie trug”. Es war der Wunsch, Deutschland für immer zu schwächen und als wirtschaftlichen Konkurrenten auszuschalten. 269 Milliarden Goldmark Reparationsleistung sollte ein Volk aufbringen, das total am Boden lag, dessen Bevölkerung hungerte. Kriegsmaterial, aber auch sämtliche Maschinen aus den Fabriken mussten an Frankreich und England abgeliefert werden.
Dazu kamen die Gebietsabtretungen (ohne Abstimmungen):
Elsass-Lothringen bekam Frankreich. Da Deutschland nicht mehr zahlungsfähig war, besetzten die Franzosen und Belgier 1923 das Ruhrgebiet. Sie raubten das Geld der öffentlichen Kassen, erhoben Grenzzölle und Steuern und besetzten Gruben, Hüttenwerke und Fabriken und wie schon in den anderen besetzten Gebieten (Rheinprovinz, Rheinpfalz, Saarland) bestraften die Okkupanten willkürlich Männer, Frauen und auch Kinder mit Schlägen, Misshandlungen, Verurteilungen zu Geldstrafen, Gefängnis und Ausweisungen. Vielerorts geschahen auch Vergewaltigungen von Frauen und Mädchen, Reiter jagten die Deutschen von den Bürgersteigen und schlugen sie mit Peitschen. Ausgewiesen wurden mehr als 120 000 Menschen, die nichts mitnehmen durften und denen sofortige Hilfe gegeben werden musste. Geschehen im Westen durch Franzosen und Belgier und im Osten durch Polen. Von den Polen wurden eine Million Deutsche vertrieben, viele ermordet.
Die Provinz Posen und der Großteil der Provinz Westpreußen ging an Polen. (Das 1919 neu gegründete Polen wurde hauptsächlich aus deutschen Gebieten errichtet). Das Memelland bekam Litauen, Eupen-Malmedy wurde, entgegen den ursprünglichen Zusicherungen, Belgien übergeben.
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Drei Raubkriege gestattete sich der französische König Ludwig der XIV (1638–1715). Gegen Spanien, die Niederlande und auch gegen Deutschland. Neun Jahre lang mussten die Deutschen die Verheerung ihrer schönen Städte und Dörfer ertragen! Die Franzosen nahmen Flandern mit den Städten Lille und Dünkirchen, die Grafschaft Burgund sowie das Elsass mit Straßburg ein, dann begann die Verwüstung der Pfalz. Es kam zum Widerstand des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation. 1688 mussten sich die Franzosen zurückziehen, fielen aber immer wieder im Land ein und wurden 1693 endgültig geschlagen. Auf dem Rückzug hinterließen sie eine schreckliche Spur der Verwüstung. Zerstörte Städte, Burgen und Schlösser, abgebrannte Dörfer, nicht nur in der Pfalz, auch in anderen Regionen. Zerstört wurden auch Mannheim, Speyer mit dem Kaiserdom, alle Burgen an Mosel und Mittelrhein. Die Stadt Heidelberg wurde in Schutt und Asche gelegt, auch das Schloss. Seit 1693 ist die Anlage eine Ruine. Frankreich hatte seine Grenzen ostwärts auf deutsches Gebiet in den Jahrhunderten verlegt, deutsche Gebiete und Städte vereinnahmt.
Im Dreißigjährigen Krieg fielen Schweden und Franzosen ins Reich ein. Die Franzosen okkupierten im Westen deutsches Land, die Schweden sahen die Chance, ihr Land auf Nordosteuropa zu erweitern. Die geschwächten deutschen Truppen waren nicht mehr in der Lage, Widerstand zu leisten. Die Besatzer eigneten sich große Gebiete des Reiches an! Schweden: Vorpommern mit Rügen und einem Teil Hinterpommerns. Als sich 1805 die Schweden im Kriegszustand mit den Franzosen befanden, besetzte, plünderte und verwüstete Napoleons Heer diese Gebiete. Erst im Zuge der Befreiungskriege wurde Pommern 1815 von den Franzosen befreit und kam zu Dänemark, die es für 3,5 Millionen Dollar Preußen zurückgaben.
Soviel zur Geschichte an der West- und Nordgrenze Deutschlands in den laufenden Jahrhunderten.“
Wissenswertes zur Ostgrenze:
Das Wellenmädchen staunt: „Jetzt geht es noch viel weiter zurück in der Geschichte!“.
„Im Osten waren es Slawen, die in die Gebiete der Germanen eindrangen. Der ostgermanische Stamm der Burgunder lebte 200 vor unserer Zeit bis ca. 450 unserer Zeit im heutigen Ost- und Westpreußen. Sie wanderten, bis auf wenige Zurückbleibende, weiter bis in die jetzige Rhônegegend, gründeten dort das Burgunderland mit der Hauptstadt Lyon. Ab dem 9. Jahrhundert kamen Slawen in die ehemaligen Ostgebiete der Burgunder. Es entstanden kleine Siedlungen, slawische Dörfer und später auch Städte. Die Städte bestanden aus einer Anzahl nackter Hütten, meist in der Nähe einer hölzernen Burg. Aber es gab im 9. und 10. Jh. auch eine Zuwanderung von Germanen. Die Wikinger kamen in diese Gebiete, legten einige Orte und Handelsniederlassungen an. Und als der Deutsche Orden 1226 und deutsche Siedler von Herzog Kasimir ins Land gerufen wurden, entstanden in den Jahren von 1230 bis 1291 bereits über 100 deutsche Städte und Dorfgemeinden, u. a. die bekannten Orte Danzig, Thorn, Kulm, Elbing, Marienburg, Graudenz, Memel, Königsberg, das Ermland und Samland, die Halbinsel Hela und viele feste Burgen.
1410 wurde der Deutsche Ritterorden von den Polen überfallen und bei der Schlacht nahe Tannenberg von den Polen geschlagen. Die Polen besetzten die von den Deutschen geschaffenen Gebiete, Städte und Dörfer.
1466 musste der Deutsche Orden umfassende Gebietsabtretungen an Polen anerkennen. Da die Regionen und Städte rein deutsche Bewohner hatten und von Deutschen das Land urbar und die Städte erbaut wurden und die Polen auf den Fleiß und die Schaffenskraft der Deutschen nicht verzichten konnten, bestand die Oberhoheit der Polen anfangs nur formell.
1569 erhielt Brandenburg einen kleinen Teil Westpreußens als Lehen vom Deutschen Kaiser des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation (zu dem auch Polen gehörte). Ab 1618 gehörte Westpreußen ganz zu Brandenburg und schied 1657 aus der Lehenshoheit Polens aus.
Als um 1765 in Polen bürgerkriegsähnliche Zustände ausbrachen, baten die polnischen Herzöge Friedrich den Großen, ihnen seinen Bruder Prinz Heinrich zum König zu geben (Der König von Polen, August der III. von Sachsen, war im Oktober 1763 gestorben, sein Sohn 2 Monate später.).
Friedrich der Große wusste, dass dieser Schritt schwere Folgen haben könnte, denn in Russland regierte nicht mehr Peter der III., sondern seine Frau Katharina, die bereits über Polen Macht ausübte. Und sie hatte einen polnischen Grafen für die Krone Polens ausersehen. Aber unter seiner
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Historisches auf einen Blick: 1936 – 1940
14.3.39 Slowakei wird unabhängig
15.3.39 Deutschland besetzt das 1919 gegründete Tschechien
16.3.39 Gründung des Reichsprotektoriats Böhmen und Mähren
23.3.39 Das Memelgebiet bekommt Deutschland zurück
15.10.38 wird der Personalausweis KENNKARTE mit Fingerabdruck ausgestellt.
Am 7. November 1938 erschoss der Jude Herschel Grünspan (Herschel Grynszpan) in Paris in der
deutschen Botschaft Legationsrat Ernst von Rath. Das war der Auslöser für die Reichskristallnacht
am 9.11.38. Bei dieser Aktion wurden hauptsächlich Schaufensterscheiben von jüdischen Geschäftsinhabern eingeschlagen. In Görlitz war es ein Geschäft in der Hospitalstr., das ich nach der Tat selbst gesehen habe. Splitter eingeschlagener Glasscheiben lagen auf den Auslagen, aber es hat keiner geplündert und es hat auch fast keiner gewusst, dass das ein jüdisches Geschäft war. Vermutet wurde von allen versuchter Einbruch. Nach diesen Vorfällen verließen einige tausend Juden Deutschland. Schon im Jahr 1933 waren von den 600 000 in Deutschland lebenden Juden ca. 170 000 ins Ausland gegangen.
Bekanntgabe vom 16. November 1938: “Unter den Berliner Juden besitzen 894 ein Vermögen über 300 000 RM, 125 eine Million RM, der reichste Jude hat 12 Millionen RM angemeldet. Obwohl die Juden nur 3,8% der Berliner Bevölkerung stellten, befindet sich 60% des Berliner Grundbesitzes in ihren Händen.“
1936 war in Spanien der Bürgerkrieg
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Friedel hat’s erlebt:
„Nach dem Einmarsch der deutschen Truppen in Polen am 1. September 1939 erklärten am 3. September 1939 Frankreich und England Deutschland den Krieg, dem sich die Commonwealth- Staaten Australien, Neuseeland, Kanada, Südafrika und Indien anschlossen.
Hier darf nicht unerwähnt bleiben, dass aus diesen Ländern Tausende junge Freiwillige später auch auf deutscher Seite kämpften. Es gab viele Franzosen, die die Beistandsverpflichtung Frankreichs gegenüber Polen nicht für richtig hielten. Es entstand eine Legion von freiwilligen Franzosen, die auf der Seite der Waffen-SS in Russland kämpfte. Aus Australien, Neuseeland, Kanada, Südafrika(in der Einheit eures Vaters waren auch einige) kamen zuerst die Söhne der Deutschen als Freiwillige ins Land, bald danach auch viele andere. Spanien schickte mehrere große Einheiten.Und dann kamen die vielen Freiwilligen aus den Niederlanden, Norwegen, Schweden.
(Übrigens: Der schwedische König hatte gute Verbindung zu Hitler, er bekam von ihm ein teuresAuto geschenkt.) Sie kamen aus Dänemark und vielen anderen Ländern, auch aus Indien. Es waren Moslems dabei (sogar in der Einheit von eurem Vater). Inder habe ich mit einer Kameradin in Verona kennengelernt. Eine große Einheit, die der Onkel von Arafat anführte, war ebenfalls zur Hilfe geeilt. Sie trugen die Uniform der SS, nur die Spiegel hatten eine andere Farbe. Ihre Einsätze lagen hauptsächlich in den KZs (Name der Truppe weiß ich nicht mehr, vielleicht kann man den aus den geheim gehaltenen Dokumenten erfahren). Vor einiger Zeit hat sogar eine Zeitung davon berichtet. General Wlassow mit seiner russischen Armee gab ebenfalls Deutschland seine Unterstützung. Im Hauptquartier gab es die Dienststelle “Fremde Heere Ost”. Hier wurden die Einsätze mit den Offizieren der verschiedenen Einheiten besprochen und festgelegt und die Meldungen von den erfolgten Einsätzen über Funk, Fernschreiben und Telefon empfangen.
Nicht vergessen, Frankreich und England hatten Deutschland am 3. September 1939 den Krieg erklärt und damit überhaupt erst die Voraussetzung für den Zweiten Weltkrieg geschaffen. Auch war Deutschland zum Ärger Englands und Frankreichs wieder wirtschaftlich stark und dies ohne Kolonien und ohne jegliche Hilfe aus dem Ausland.
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Die westlichen Besatzer sahen das Hinsiechen der Menschen und erkannten, dass Mangelernährung
nicht nur den Körper, sondern auch das Hirn schwächt und dass man eine Kuh, die man weiter
melken will, nicht schlachten darf. Denn nur mit der deutschen Intelligenz erreichten sie große
Fortschritte in Wissenschaft und auf anderen Gebieten.
Deshalb gab es den Marshall-Plan, aber auch erst, nachdem Tausende an Hunger gestorben waren.
Der Winter von 1945/46
Es war einer der kältesten Winter des 20. Jahrhunderts, minus 25 Grad! Die Lieferung von Kohle
fiel aus. Im Herbst hatten viele schon im Löns- und Kreuzkirchenpark und natürlich auch in vielen
anderen Anlagen erst Äste gesammelt, dann Zweige abgebrochen und später auch Bäume gefällt.
Frauen, manchmal mit ihren Vätern, Großvätern und Kindern waren damit beschäftigt, Heizmaterial
heranzuschaffen. In Görlitz lebten zu dieser Zeit über 100 000 Menschen. In manchen 5-
Zimmerwohnungen hausten oft 30 Personen. Beheizte Kachelöfen brachten zwar Wärme, aber das
wenige Heizmaterial musste auch gleichzeitig zum Essen kochen und Warmwasserzubereiten
genutzt werden. Viele Kachelöfen blieben ungenutzt stehen, kleine eiserne Öfen wurden aufgestellt
(die es natürlich nur auf dem Schwarzmarkt oder … ? gab).
„Das Bernsteinfenster“ hat nun innerhalb einer Woche, vom 25. Juli bis zum 1. August, viele interessierte Leser erreicht. Einige Exemplare sind noch unterwegs, aber sie werden schon bald bei euch Einzug halten. Ich bin außerordentlich dankbar dafür, dass es so viele sind, die den Berichten einer Erlebnisgeneration ihre Aufmerksamkeit schenken. Ihr seid großartig! Denn so bewahrt ihr nicht nur das Wissen unserer Altvorderen, sondern tut es auch kund. Denn ich bin sicher, manches, das in dem Buch über die Niederschriften festgehalten werden konnte, ist den meisten so noch gar nicht bekannt.
Gestern erreichte das „Bernsteinfenster“ auch meine Tante in Chemnitz. Sie ist überglücklich, über ihren Vater, welcher der Bruder meiner Mutter war, nun auch lesen zu dürfen. Und nicht nur darüber. Die Kinder und Enkelkinder sind darüber sehr neugierig geworden. Schließlich ist es ja ihre ganz persönliche Familien-Geschichte.
Ich denke, dass die Leser dem Wesen, dem Tun und den Erlebnissen der Menschen dieser Generation, die nach und nach diese Seite unserer Welt verlassen haben, über die Schriften sehr nahekommen.
Und es sind viele Leser. Wie viele es sind, das habe ich versucht über diese Karte darzustellen. Ich denke, der eine oder andere wird sich und seinen Ort wiederfinden.
Dass das, was ich hier tue, das richtige ist, dass zeigen mir eure wundervollen Rückmeldungen. Ich danke euch ganz herzlich dafür.
Einige davon habe ich einfach mal übernommen:
Ich bewerbe dein Buch ordentlich aus Überzeugung. Ich habe es auch gleich in meinen WhatsApp Status gestellt. Ja es ist wichtig, dass die Menschen die Wahrheit erfahren. Dein Schreibstil gefällt mir sehr gut. Es ist hochinteressant und null langweilig. ———————————————————- Oh wow das Buch ist wirklich sehr interessant. Schon auf den ersten Seiten war ich total erstaunt darüber wo von ich keinen blassen Schimmer habe. Und dann hatte ich Kopfkino darüber wie unterschiedlich die Wahrnehmung der Geschehnisse in in unseren Familien ist. Meine Uroma ist 1896 geboren. Und auf Fragen wurde gar nicht geantwortet oder es wurde von meiner Mutter ziemlich verharmlost. Du kannst so stolz auf deine Mutter sein. Was für ein wacher Geist und was für ein Geschenk das sie alles aufgeschrieben hat. Und ich bin mir sicher, sie ist sehr, sehr stolz auf dich. So nun lese ich gespannt weiter. —————————————————————– Liebe Undine, das Buch ist gestern angekommen, doch schneller als wir gedacht haben. Habe es erst einmal schnell überflogen und tauchte total in die Zeit von damals ein, viele Schicksale gleichen einander und doch sind sie etwas unterschiedlich, vieles erkenne ich in meiner Familie wieder. Ein wunderbar gelungenes Zeitzeugenbuch, es zu besitzen, ist wie die Vergangenheit des damaligen Geschehens, an die kommenden Generationen, unverfälscht weiterzugeben. DANKE für Deine Mühe, denn es ist ganz schön viel Arbeit und Aufwand ein Buch zu erstellen. Deine Beiträge bei FB sind sehr interessant und ich lese sie sehr gerne, sie lösen in mir immer so eine Art des „nach Hause“ Kommendens aus und das beruhigt irgendwie sehr, in einer Welt der täglichen Horrormeldungen.
————————————————————————————— Am Freitag fragte ich noch ob das große Paket meins ist und zack heute halte ich die Bücher schon in meinen Händen. Ich werde gleich heute anfangen zu lesen. Ich weiß zu schätzen wie viel Liebe, Herzblut und Arbeit in dem Buch steckt. Ein Dokument der Zeitgeschichte mit Wissen was mit Geld nicht zu bezahlen ist. Nur wer die Vergangenheit versteht, versteht das Jetzt. Ganz herzlichen Dank für dieses wunderbare Buch liebe Undine ———————————————- Ich glaube dein Buch ist ein Weg zur Offenlegung der unterdrückten Wahrheit. ————————————————————————— Hallo Undine, das Buch ist gut angekommen. Noch schöner als erwartet. Hast Du wirklich sehr gut gemacht. Man sieht und fühlt wie viele Emotionen, Liebe und Leid darin stecken. Ich habe nur mal reingeschnuppert, zum Lesen braucht es ein paar ruhige Stunden. Vielen Dank liebe Undine, auch für die Signierung. Wünsche Dir ein schönes WE und eine gute Zeit in dieser traurigen. —————————————————————– Juhuuuu, ist angekommen! Halte dieses schöne Buch gerade in den Händen, und es steigt Freude auf. Werde dann mal drin stöbern. Meine Lebensgefährtin hatte als erste Zeit zum Lesen gehabt, und war ganz am Anfang schon erschrocken, über die Untaten gegenüber den Deutschen. Sie hatte es bis dato, so auch noch nicht gewusst. ————————————————————————————————- Heute endlich angekommen und ich musste mich so zusammenreißen, dass ich erst noch einiges Wichtiges erledige und nicht gleich mit lesen anfange. Schon beim kurz Durchblättern super spannend und lehrreich. Danke liebe Undine ————————————————————– Liebe Undine , ich habe heute dein Buch erhalten. Die Neugier war groß , so musste ich gleich ein bisschen darin lesen. Es ist sehr interessant dokumentiert und aufschlussreich. Dur hast uns mit diesem Buch eine große Freude bereitet. Habe nochmals recht vielen Dank dafür. ————————————————— An dieser Stelle meinen Dank für das tolle Werk, welches ich nun heute erhielt. Die Freude, dass auch ich es mein Eigen nennen darf, ist groß. Das ist das, was sich deine Mutter gewünscht hat, und du wirst dessen gerecht. Es ist nicht nur Freude und ein wenig Stolz, gleichermaßen umgibt mich dabei Hochachtung und wieder einmal mehr Ehrfurcht, vor dem was unsere Vorfahren geleistet und erduldet haben. Es ist für wahr, eine der wichtigsten Aufgaben, welche wir zurzeit haben, die wahre Geschichte kundzutun, aufrechtzuerhalten und für unsere Nachkommen zu hinterlegen. Gott mit uns in Dankbarkeit
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Ich habe das wunderbare Buch gestern Abend zu Ende gelesen. Und es hat mich überrascht, erschüttert und auch bezaubert. Vor allem hat es mich zum Nachdenken gebracht. Ich werde es ganz sicher in Kürze noch einmal lesen. In etlichen Themen bin ich ja schon länger drin, durch recherchieren, Bücher lesen und immer wieder durch Beiträge und wertvolle Tipps. Ich werde ganz sicher über den Inhalt des Buches reden und es weiterempfehlen. Es zeigt einen Erlebnisbericht wie wir es uns kaum vorstellen können. Traurig ist es das die Masse bis heute nicht begreift das diese Generation dieses Land aufgebaut hat. Die Leute begreifen auch nicht wie uns Stück für Stück unser Ahnenerbe und unsere Kultur genommen wird. Und wenn man was sagt bekommt man ein dümmliches Lachen oder den Satz wir können ja nichts tun. Dann kommen von mir immer Beispiele das jeder von uns was tun kann. Im Herbst 2020 habe ich mich z.B. mit unserem Pastor getroffen um über die üblen Missstände im Umgang mit unserer älteren Generation zu sprechen. Ich hatte die Vorstellung im Gottesdienst einen Vortrag zu halten. Daraus wurde zwar nichts aber ich habe ihm in den 2 Stunden sehr klar gemacht was ich von seinem Verhalten und seiner Kirche halte. Dann sind mein Mann und ich aus der scheinheiligen Kirche ausgetreten. Das ist nur ein Beispiel von vielen. Inzwischen rede ich auch mit vielen fremden Menschen über diese Themen. Es ist wie einen Samen sähen. Mir geht im Moment so viel durch den Kopf. Vielen Dank noch einmal liebe Klara Undine Fall für dieses wunderbare Buch.
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Ein Buch geht um die Welt. Nun halte auch ich es endlich in den Händen. Die vielen wunderbaren Berichte auf Facebook liebe Klara Undine Fall haben mich neugierig auf mehr gemacht. Du recherchierst mit Herz und viel Liebe zum Detail. Enthüllst und bringst Verborgenes wieder an die Oberfläche. Danke für Deinen Fleiß und Deine unermüdliche und mutige Arbeit . Bald schon werde ich mich Deinem Werk widmen. Ich bin sehr gespannt. Der Versand ging erwartungsgemäß reibungslos. Das Buch war bestens verpackt und der liebe Gruß ist eine wirklich große Freude. Vielen lieben Dank. Wir werden es in Ehren halten und es bekommt einen ganz besonderen Platz
Liebe Klara Undine Fall schon wieder habe ich Tränen in den Augen .. wie jedes Mal wenn ich das Buch zur Hand nehme. So habe ich noch garnicht viel gelesen, um das kostbare Werk zu schützen. Ich spüre meine eigene Geschichte, während ich das Buch nur in meinen Händen halte. Es ist traurig und gleichzeitig wunderschön und absolut magisch. Ich danke dir von Herzen, für dieses wundervolle Buch
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Die Haptik alleine ist schon mega sehr gelungen. Ich bin ein absoluter Haptiker und dieses Cover, aber auch das Buch, lösen sehr viel in mir aus.
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Jetzt habe ich das Buch fertig gelesen. Was ab den 08.05.1945 passiert ist, hat mich doch ziemlich mitgenommen, musste das Buch des öfteren weglegen, um wieder ruhig zu werden, es besteht doch eine gewisse Gefahr, alle die, die diese Geschichte verleugnen, mit etwas zu bestrafen was sie verdienen: VERACHTUNG!!
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Liebe Undine. Das Buch kam heute an. Bin sehr überrascht über die Gestaltung. Hatte ja mit einem etwas kleineren Taschenbuch gerechnet. Aber nein, Hardcover und in größerem Format, die Schrift in augenfreundlicher Größe. Liebevoll gestaltet, kurzum ein sehr schönes Buch. Hab‘ Dank für die schöne Widmung.
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Guten Morgen Undine. Dein Buch gefällt mir sehr, besonders wertvoll sind die Einschübe, die immer wieder das Gesamtbild abrunden.
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„Das Bernsteinfenster“
Ein authentisches und mutiges Werk!
„Geschichte hinter erlebter Geschichte aus den Jahren 1923 – 1948“
von Klara Undine Fall
Endlich bin ich dazu gekommen. Für alle die an echter deutscher und erlebter Geschichte interessiert sind, ist dies ganz sicher eine wirkliche Bereicherung.
Zu erwerben nur direkt bei der wunderbaren Autorin Klara Undine Fall.
Danke nochmals an dieser Stelle dafür.
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Liebe Klara Undine Fall, das Buch ist heute angekommen. Habe direkt reingelesen und es schreit danach gelesen zu werden. Ich glaube, es ist ein Buch für Menschen, die die Wahrheit wissen möchten und mutig dafür sind.
Das Buch geht tatsächlich um die Welt und einen herzlichen Dank für die lieben Worte
Ich schicke dir ganz liebe Grüße in meine alte Heimat den Niederrhein. Waren quasi Nachbarn
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Ich habe von einer Freundin von Ihnen und ihrem Buch „Das Bernsteinfenster“. Gehört.
Sie hat mir das Buch besorgt und ich bin begeistert. Meine Vorfahren stammen auch aus Schlesien aber leider kann ich sie nicht mehr befragen.
Ich bin der Meinung, alle Deutschen sollten erfahren wie lang der Leidensweg unseres Volkes schon andauert und so zur Stärkung der Volksseele beitragen.
Und wieder stolz sein…
In ihrem Buch ist es sehr gut beschrieben und ich möchte noch 4 Bücher bestellen.
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Ich hatte ihnen geschrieben daß ich begeistert bin, daß war ziemlich unpassend, denn die Geschichte ist eher erschütternd. Das erste Kapitel über die Vergangenheit unser Vorfahren konnte ich nicht in einem Zug lesen, da ich Herzrasen hatte und immer mal eine Pause brauchte.
Ich glaube diese Ereignisse sind tief in uns drin und durch ihre Hilfe können sie endlich gefühlt und geheilt werden. Und darüber bin ich begeistert.
Danke dafür und einen schönen Sonntag.
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Absolute Buchempfehlung Wer sich mehr mit der Wahren deutschen Geschichte befassen möchte, sollte „Das Bernsteinfenster“ lesen(!) Von Klara Undine Fall, danke für deinen Mut.
Es fällt schon verdammt schwer, dieses in der Geschichte auf Blut „installierte“ Land „USA“ mit seinen „Machern“, „Unterstützern“, „Senatoren“…, und anderen Figuren zu respektieren, betrachtet man den kriegerischen Verlauf.., Hier agieren Mächtige, gesteuert von Leuten mit einer noch größeren Macht.
Seit Gründung der USA im Jahre 1776 gab es nur 2 Jahre, in denen die USA keinen Krieg geführt haben. Mal davon abgesehen, dass die USA in ihrer Geschichte auch nur einmal angegriffen wurden!
Das Jahr 2025: Der Deutsche guckt wie so oft, dumm aus Wäsche. Belogen, betrogen, ausgelaugt und ruiniert… Rechnung vordiktiert!
Es brodelt an Ecken und Enden, die Welt brennt und Europa steht wie so oft in der Geschichte wieder einmal am Abgrund. Ich gebe hier keinesfalls Prognosen ab. Wer kann das auch schon?
Wir ahnen, was kommt, aber wie es sich anfühlt, das wissen wir nicht.
Man will sich auch nicht ständig wiederholen in seinen Gedankengängen. Insgeheim hätte ich mir gewünscht, es wäre bei den Gedanken geblieben., die man sich so in seinem stillen Kämmerlein macht. Dass es nun fast noch arger zugehen wird als gedacht, – ja im Stillen, seien wir mal ehrlich, haben wir es vermutlich geahnt.
Aber was hilft all das Jammern und Klagen. Zahlreiche Verbrechen am deutschen Volk (unter vielen anderen, vor allem auch die völkerrechtswidrige und menschenrechtsverletzende Vertreibung nach 1945) sind immer noch nicht geklärt, nie wurden sie aufgearbeitet, wohl aber unter „den Tisch gekehrt“.
Ad hoc fiel mir heute Morgen, angesichts der Nachrichtenflut zur aktuellen Weltlage, ein Artikel aus einem Bericht aus dem Jahr 1946 ein. Dort liest man, wie Amerikaner die Kriegsführung ihres Landes einschätzen.
Der Autor Edgar L. Jones, der in den letzten Jahren des Pazifikkrieges als Veteran und Reporter für das Magazin „The Atlantik Monthly“ tätig war, hat es wie folgt beschrieben. (Die Übersetzung ist etwas holprig, weil ich nur über Umwege zum Artikel gelangt bin).
Aus dem Bericht von 1946:
„Wir halten uns für edler und anständiger als andere Völker und daher in einer besseren Position, zu entscheiden, was in der Welt richtig und falsch ist. Was für einen glauben Zivilisten ist es, dass wir im Krieg gekämpft haben? … Als Sieger haben wir das Privileg, zu entscheiden.“ Je härter die Kämpfe, desto weniger Raum für Anstand…“
Was für einen Krieg glauben die Zivilisten überhaupt, dass wir geführt haben?“ Wir erschossen Gefangene kaltblütig, zerstörten Krankenhäuser, beschossen Rettungsboote, töteten oder misshandelten feindliche Zivilisten, töteten die Verwundeten des Feindes den Garaus, kämpften die Sterbenden zusammen mit den Toten in einem Loch und kochen im Pazifik das Fleisch von feindlichen Schädeln, um daraus Tischdekorationen für die Liebsten auszuwählen oder ihre Knochen in Brieföffner zu schnitzen.‘
Und haben unsere Phosphorbombenwürfe und unsere Morde an der Zivilbevölkerung mit dem Abwurf von Atombomben auf zwei beinahe unverteidigte Städte gekrönt.“
Und weiter schreibt er:
„Als Sieger haben wir uns das Recht angemaßt, unsere Feinde für ihre Kriegsverbrechen vor Gericht zu ziehen; aber wir sollten Realisten genug sein zu begreifen , dass wir in einem Dutzend Anklagepunkten für schuldig erklärt würden, wen man uns wegen Bruchs der Kriegsgesetze vor Gericht stellte. Wir haben einen ehrlosen Krieg geführt, den die Moral stand im Denken des kämpfenden Soldaten an erster Stelle. Je härter die Schlacht, umso weniger Raum bleibe für edle Regungen. Und im Pazifikkrieg haben wir die Menschheit den düsteren Grad der Bestialität erreichen sehen.
Die Notwendigkeiten des Krieges haben uns oft zu Dingen gezwungen, die man Verbrechen nennt, und in gewissem Grade mag man die Masse tadeln für jene Form des Wahnsinns, die den Krieg hervorgerufen hat. „
(es handelt sich nur um einen Auszug aus seinem Artikel aus dem Jahr 1946)
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Einige Beiträge, die ich in den vergangenen Jahren zu diesem Thema verfasst habe, findet ihr wie gewohnt im Kommentar.
Unsere Geschichte besser verstehen lernen? Gerne auch in meinem Buch „Das Bernsteinfenster“. Denn Geschichten hinter erlebter Geschichte sind oft aufschlussreicher, als Gelehrtes aus den (Ver)bildungsanstalten.
Schon interessant, was so alles im eigenen Garten wächst, vor allem dann, wenn man nicht rupft, mäht oder irgendwie anders in das natürliche Geschehen eingreift.
Eben entdeckte ich die Blütenköpfe des Echten Buchweizens.
Das Buchweizen eine positive, gesundheitsfördernde Wirkung auf unseren Körper hat, das ist den meisten unter uns, so glaube ich bekannt. Ich nenne daher nur wenige der guten Eigenschaften
Gesunde Blutgefäße, sinkender Blutdruck!
Im Buchweizen steckt das wertvolle Rutin, eine Substanz mit vielfältigen Wirkungen. So hilft es gegen Krampfadern und Hämorrhoiden.
Perfekt also für Leutchen, die unter verhärteten Arterien leiden. Rutin stärkt bekanntlich die Blutgefäßwände und so auch die Kapillarwände – Krampfadern und Hämorrhoiden wird vorgebeugt.
Das ist noch längst nicht alles.
Dieser so hübsch blühende Buchweizen liefert einerseits Ballaststoffe und andererseits große Mengen an Lezithin.
Lezithin ist ein wichtiger Nährstoff für Leberzellen. Fehlt Lezithin in der Nahrung, dann arbeiten Leberzellen nicht mehr mit voller Kraft und können ihrer Hauptaufgabe, der Entgiftung des Körpers, nicht mehr ordnungsgemäß nachkommen. Somit unterstützt das Kräutlein auch die Leber, gesund und leistungsfähig zu bleiben.
Gekeimter Buchweizen kann die Hirnaktivität steigern. Man vermutet, dass der regelmäßige Verzehr von lezithinhaltigen Nahrungsmitteln möglicherweise vorbeugend gegen Angstgefühle, Depressionen und mentale Erschöpfung helfen sowie die geistigen Fähigkeiten verbessern könne.
Zusammenfassend lässt sich sagen: Echter Buchweizen, sowohl die Blüten als auch die Blätter, werden in der Naturheilkunde zur Behandlung von Gefäß- und Venenproblemen sowie zur Unterstützung der Durchblutung eingesetzt. In der Küche finden die Samen, oft zu Mehl verarbeitet, Verwendung für Pfannkuchen, Brei oder als Beilage.
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Ach ja, und das Kraut /die Pflanze mit dem lustigen Namen, dass ich gestern erwähnte, nennt sich Ferkelkraut. Und wer hätte das gedacht? Auch das Ferkelkraut hat so einiges zu bieten
Aber Vorsicht! Während das Ferkelkraut eine wichtige Nahrungsquelle für Wildbienen, Kaninchen und Hasen ist, kann es bei Pferden zu neurologischen Schäden führen.
Und für uns Menschlein? Die jungen Blätter können wir roh in Salaten oder gekocht als Gemüse essen Die Wurzeln können getrocknet, geröstet und als Kaffeeersatz verwendet werden.
Tee oder Kräuterpräparate aus Ferkelkraut können die Atemwege beruhigen. Es wurde traditionell bei Atemwegsbeschwerden, insbesondere zur Linderung von Husten und Schleimhusten, verwendet. Es schmeckt recht bitter, also noch bitterer als Löwenzahn.
Die anderen Kräutlein waren Schafgarbe, Sumpf-Schafgarbe, Beifuß und Schnittlauch. Kleine unscheinbare Kräuter, aber mit großer Wirkung.
Geboren am 31.12.1747 in Molmerswende bei Quedlinburg; gestorben am 8.6.1794 in Göttingen.
In seinem abgelegenen Heimatdorf im Ostharz hatte Bürger keine Möglichkeit zu geistigem Fortkommen, denn sein Vater, der Pfarrer des Dorfes, kümmerte sich wenig um die Ausbildung. Auf Initative des Großvaters kam Bürger 1760-63 in das Pädagogium in Halle, anschließend bis 1766 auf die dortige Universität zum Theologie-Studium. Sein Interesse an poetischen Versuchen wurde u.a. durch Gleim gefördert. Ab 1768 studierte er Jura in Göttingen, dort lernte er Hölty, Leisewitz, Voß, die Brüder Stolberg und andere Mitglieder des 1772 gegründeten Hainbundes kennen. 1772 wurde er Amtmann in der Gerichtshalterstelle zu Alten-Gleichen mit Sitz in Gelliehausen bei Göttingen. Die Stelle brachte viel Arbeit, finanziell aber wenig ein. Mannigfache Versuche, seinen Sorgen zu entgehen, schlugen fehl: Lotteriespiel, Gründung einer Verlagsanstalt, Auswanderung, Pacht eines Landgutes; ebenso gelang es nicht, eine andere Stelle zu erhalten. Kurz nach der Heirat mit Dorette Leonhardt 1774 verliebte er sich in deren Schwester Auguste, die »Molly« seiner Gedichte. Nach zehn Ehejahren starb Dorette, im folgenden Jahr heiratete Bürger Auguste, diese starb aber schon nach siebenmonatiger Ehe.
Mit Unterstützung u.a. durch Georg Christoph Lichtenberg wurde er 1784 Privatdozent an der Göttinger Universität, wo er bis zu seinem Tode Vorlesungen und Übungen über Ästhetik, Stilistik, deutsche Sprache und Philosophie hielt. 1787 erhielt er die Ehrendoktorwürde, 1789 wurde er zum a.o. Professor ernannt, mußte sich aber weiterhin unterordnen, da er keine feste Anstellung bekam.
Seine unglückliche dritte Ehe wurde 1792 geschieden, gesellschaftlich isoliert starb er an Schwindsucht.
Ihr Lieben, nun ist es endlich so weit. Heute sind mehr als 100 Bücher druckfrisch bei uns zu Hause eingetroffen. Wie viele von euch wissen, ist dies mein erstes von mir veröffentlichtes Buch, das auf die Reise gehen wird.
Ich weiß, dass die Mutti das alles sehr gut beobachtet, unser Schaffen, unser Tun, und die damit verbundene Neugier der Menschen, die mehr über das „Damals“ erfahren möchten. Schließlich ist es ihre Lebensgeschichte, die in Kürze in die Hände vieler interessierter Menschen gelangen wird.
Es ist die bemerkenswerte Geschichte einer Frau, die 101 Jahre alt werden durfte und der Nachwelt ihre ganz persönlichen Erlebnisse aus den Jahren 1923 bis 1948 hinterlassen hat.
Bis nur wenige Tage vor ihrem Tod im März 2024 hat sie immer noch all das, was ihr wichtig erschien, niedergeschrieben. Manches darunter wurde von ihr wiederholt erwähnt. Wahrscheinlich aus dem Grund heraus, weil es Dinge gibt, die man nicht oft genug wiederholen kann.
„Die Toten können nicht nach Gerechtigkeit verlangen, es ist die Pflicht der Nachkommen, dass für sie zu tun.“
Nicht täglich verlegt man ein Buch. Demzufolge bin ich schon ganz dolle aufgeregt. Ihr wisst ja, so wie ein Flitzebogen. Natürlich freue ich mich über jeden interessierten Leser.
Da sich schon einige „vorangemeldet“ haben, werde ich also dort in der Reihe ganz oben beginnen, um eurem Wunsch dieses Buch zu erhalten, ganz schnell nachzukommen.
Wie mache ich das am besten?
Von einigen von euch ist mir auch die E-Mail-Adresse bekannt.
Da ich überwiegend auf Facebook (Meta) unterwegs bin, könnt ihr mich dort unter privater Nachricht (Messenger – Klara Undine Fall) anschreiben, oder ganz „klassisch“ über E-Mail: undinepeter@web.de.
Wir kriegen das schon hin. Ich freue mich auf jeden Fall auf eine hoffentlich reibungslose Versand-Aktion.
Und selbstverständlich versende ich auch über die bereits erhaltenen Anfragen hinaus. Schreibt mich einfach an. Es sind mehr als 100 Bücher, die ich im Moment zur Verfügung habe. Ich versende, solange der Vorrat reicht.
Gern kann auch vorbestellt werden. Ab einer bestimmten Bestellmenge geht das Buch über eine zweite Auflage dann erneut in Druck.
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Die Kosten, die euch entstehen, belaufen sich dann auf
22,95 pro Buch + 2,70 Euro für den Versand (innerhalb Deutschlands)
Hier noch einmal meine E-Mail Adresse zur Versand-Abwicklung, oder wenn ihr noch Fragen habt: undinepeter@web.de
Zur Info: Dieses Buch wird ohne das Dazutun Dritter (z. Bsp Verlag), ausschließlich von mir selbst verlegt, veröffentlicht und verteilt.
Ich danke euch ganz herzlich für eure Unterstützung und das damit verbundene Interesse, das Wissen unserer Altvorderen zu bewahren.
In den folgenden Beiträgen findet ihr Rezensionen zum Buch und eine Leseprobe.
(den vollständigen Beitrag findet ihr wie gewohnt im Kommentar)
Ich erinnere mich: In der Schule war Stauffenberg der Held. Er war die Person, dem es fast gelungen wäre, ein ganzes Volk zu „befreien“. So erklärte man es uns. Auch die spätere Hinrichtung der Attentäter war ein großes Thema. Junge Menschen sind empfänglich für solche „Geschichten“.
„Man muss auch die andere Seite betrachten“ Ein Satz, der zu DDR-Zeiten zuweilen strafbar war,wenn man ihn wagte auszusprechen.
Darüber entstehen allerdings diese Halbwahrheiten, die uns bis heute mehr und mehr einholen. So blieb der Attentäter Stauffenberg unangetastet und der große Held. Hintergrundwissen war nicht erwünscht. Darüber zu schreiben oder zu reden ist immer noch ein Tabubruch.
Doch meine Mutter wurde 101 Jahre alt. Ich weiß, dass es ihr größter Wunsch war, die Wahrheit nach außen zu tragen. Nach all ihren Erlebnissen und dem Wissen, dass sie bewahren konnte, ist es meine Pflicht, diesem /ihrem Wunsch nachzukommen.
Einigen hier ist bekannt, dass meine Mutter von 1942 -1944 als Nachrichtenhelferin (u.a. auch im Hauptquartier Berlin Bendlerstr.) tätig war. Sie kannte Stauffenberg vom „Sehen“ und aus einigen Unterhaltungen heraus.
Hier ein Auszug aus den Niederschriften meiner Mutter zu Stauffenberg und dem Ereignis des 20. Juli 1944.
– Ich zitiere:
„Es muss auch hier weit in die Vergangenheit zurückgeblickt werden, um die wahre Geschichte zu erkennen.
Wer waren eigentlich die Adligen?
Sie dienten Fürsten, Königen und Kaisern vor allem im Kriegsdienst und erhielten für ihre hervorragenden Leistungen im Kampf gegen die Feinde Gebiete, Anwesen (Ritter)-güter usw., anfangs als Lehen, ab dem 18. Jahrhundert als Besitz, dazu gehörte die Erhebung in den Adelsstand.
In Friedenszeiten bewirtschafteten die neuen Adligen, Grafen usw. ihre Güter, arbeiteten im „Staatsdienst“. Im Krieg dienten sie und ihre Söhne als Offiziere, Heeresführer und Generalstabsoffiziere, ihre Töchter als Krankenschwestern dem König und Kaiser. Sie wurden schon als Kinder zum Kriegshandwerk erzogen durch Väter, ältere Brüder und Kadettenschulen. Dann kam die Ausbildung im Militärdienst. Abgang als Reserveoffizier war Pflicht! Berufsoffizier war Tradition. Immer waren sie die ersten, die bei Auseinandersetzungen (Kriegsfall) pflichtbewusst zur Verfügung standen.
Sie waren auch beim Aufbau der Wehrmacht sofort dabei, und sie schworen bei der Vereidigung nicht dem Kaiser, sondern einem ehemaligen Gefreiten, mit vollem Bewusstsein: Gehorsam. Als der Krieg ausbrach, erfüllten sie mit großem Einsatz als Heerführer, Kommandeure und dergleichen ihre Pflicht. Sie ließen sich Orden für ihre Verdienste anstecken, arbeiteten trotz Behinderung durch schwerste Verwundungen bei den hinter der Front liegenden Stäben, beim Oberkommando der Wehrmacht und im Hauptquartier.
Wir, meine Kameradinnen und ich haben einige als arrogante Personen im Hauptquartier kennengelernt. Nicht uns gegenüber, sondern ihren nichtadligen Kameraden. Frau von Moltke und Frau York von Wartenburg sprachen das in den 1990er-Jahren in einem Interview mit den Worten aus: „Wir wollten eine Monarchie wiederbeleben“, und sie nannten die Namen der Personen, die für die Bildung einer Regierung nach dem Tod Hitler.s schon feststanden.
Auf die Frage, ob sie Wissen oder Verbindung zu einer Personengruppe hatten, die auch das Ziel Hitler zu stürzen verfolgte, antworteten sie: „Nein, wir waren auch nicht daran interessiert!“
Die Adligen wollten natürlich auch ihre Güter und Anwesen retten, die zu einer Prozentzahl in Schlesien, Ostpreußen, Westpreußen, Pommern und Ostbrandenburg lagen, denn sie ahnten (wussten?), dass diese deutschen Provinzen bei Sieg der roten Horden in die Hände von Menschen fallen würden, die nicht in der Lage sind das von Deutschen Erschaffene zu erhalten und sie selbst keine Anwesen mehr besitzen werden.“
Und weiter schreibt sie:
„Damals (1944) wusste fast jeder, dass mit Hitlers Tod keinesfalls das Ende de Reiches einhergehen würde; denn dafür gab es genügend andere Personen aus seinem Umkreis, die sofort die Führung übernehmen konnten und wollten, außerdem stand der größte Teil der Bevölkerung hinter der Regierung und die ständigen Bombardierungen brachten nicht den von Siegern gewünschten Hass auf die Führung, sondern auf sie, die Bombenwerfer, die ihre Städte verwüsteten und ihre Mütter und Kinder töteten.
Was einem Claus Schenk von Stauffenberg und den anderen Verschwörern doch nicht entgangen sein kann.
Trotzdem nahm er eine B.ombe, fuhr damit zum Hauptquartier, nutzte seine Position aus, die er mit dem Erfolg, der ihm anvertrauten und vier Jahre zum Kampf geführten Soldaten errungen und dafür Orden empfangen hatte, legte die Aktentasche mit der B.ombe während einer Besprechung unter den Tisch und verschwand. Er wusste genau, dass bei der Explosion auch andere Anwesende getötet werden. Und so war es auch.
Dazu werfen wir einen Blick auf das jüngste Urteil des Verfassungsgerichts: Es ging um den Abschuss von Passagierflugzeugen bei Gefahr von Anschlägen. Deutschlands Richter verwerfen diese Idee „Man dürfe Menschenleben zugunsten anderer nicht opfern, das ist verfassungsfeindlich!“
Das Attentat (20.Juli 1944) war Mord! Und Mord verjährt nicht. Beim Bombenanschlag im ostpreußischen Führerhauptquartier starben:
† Regierungsrat Dr. Heinrich Berger
† Generalmajor Heinz Brandt
† Generaloberst Günter Korten
† General der Infanterie Rudolf Schmundt
Schwerverletzte:
Oberst im Generalstab Nikolaus von Below
General der Flieger Karl-Heinz Bodenschatz
Vizeadmiral Hans-Erich Voß und sieben andere.
Sowie neun Leichtverletzte.
Hier wurden bewusst Menschen geopfert. Was sagen die heutigen Richter dazu? Sind das für sie keine Opfer?
Wenn es um die Verschwörer des Widerstandes gegen H.itler geht, verstummen die Stimmen. Wer könnte es wagen, Kritik zu üben an Claus von Stauffenberg und den Widerständlern um ihn, die von den Medien als mustergültige moralische Personen dargestellt werden.
Interessant war das Interview mit dem Sohn Stauffenbergs in einer Sendung „Ich trage einen großen Namen“ (jeden Sonntag um 18.15 Uhr SWR). Der Sohn, Generalmajor der Bundeswehr im Ruhestand (der Tradition treu geblieben). Auf die Frage, ob das Attentat, wenn gelungen, eine Veränderung gebracht hätte, kam die Antwort: „Nein, dafür waren zu viele andere da, die die Zügel in die Hand genommen hätten.“
Eine kurze Geschichte aus längst vergangenen Tagen zur Geschichte.
„Es war einmal beim Volk der Xhosa in Südafrika. Zwischen 1779 und 1879 gab es hier immer wieder Konflikte mit fremden Eindringlingen. Zuerst kamen die mit Pferden und Schusswaffen ausgerüsteten Voortrekker (Buren), es folgten mehrere Kriege gegen die Briten und auch gegen die aus dem Norden im Stammesland eindringenden schlagkräftigen Armeen der Zulus unter Führung Shakas, dem „Napoelon Afrikas“… Neun verheerende, verlustreiche Auseinandersetzungen waren es insgesamt. Hinzu kam der kulturelle Druck durch die Missionare.
In diesen schwierigen Zeiten traten immer wieder Medizinmänner hervor, die vorgaben mit ihrer Zaubermacht feindliche Kugeln in Wasser verwandeln oder die Krieger unverwundbar machen zu können.
Und zu eben dieser Zeit ging ein 15-jähriges Mädchen namens Nongqawuse (1841-1898) Wasser holen.
Als sie ihren Krug füllte, schaute sie ins Wasser des Gxara-Flusses, wo sie die Gesichter der Ahnen erblickte und ihre Stimmen hörte. Diese Geister verkündeten, alles würde wieder gut werden: die Toten würden wieder auferstehen, alle würden jung und schön sein; gesunde Rinder und fruchtbare Felder würden sich materialisieren, Krieger würden aus dem Schilf hervortreten und die Feinde ins Meer treiben. Aber es brauche ein Opfer seitens der Xhosa; sie sollten alle ihre verhexten Rinder schlachten und ihre ebenfalls verhexten Getreidevorräte vernichten. Dann würde das Wunder geschehen, und zwar in den Morgenstunden des 17. Februar 1857.
Die Stammesältesten, Häuptlinge und Medizinmänner traten zusammen, um zu beraten und zu prüfen, ob die Vision des Mädchens echt war oder ob es sich um eine trügerische Vorstellung handle. Zu diesem Zeitpunkt war gerade der britische Gouverneur der Kapkolonie, Sir George Cathcart (1794-1854), der einen blutigen Feldzug gegen die Xhosa geführt hatte, im Krimkrieg gefallen. Das hatten andere Seher kurz zuvor richtig vorhergesagt. So wie es die Seher vorhergesagt haben. Also schien die Ahnenwelt in Bewegung zu sein. So entschieden die Stammesältesten, das die Vision des Mädchens richtig sei und verordneten die Schlachtung des Viehs und die Vernichtung der Ernten.
Aber am verhießenen Stichtag geschah nichts. Weder die Ahnen noch gesunder Rinder erschienen. Wie konnte das nur sein. Doch schnell hatte man eine Antwort parat.
Es war wegen den zehn Prozent der Bauern, die die Wahrheit der Vision leugneten und sich geweigert hatten, ihr Vieh zu schlachten und ihre Hirse und ihr Sorghum zu vernichten. Ihr Unglaube hätte die Ahnen vernichtet. Die Leugner wurden hart verfolgt, einige sogar getötet.
Insgesamt wurden bis zu 400 000 Rinder geschlachtet ; rund 70 000 Xhosa verhungerten oder wanderten ab in die Kapkolonie. Das schwächte das Volk der „roten Decken“ nachhaltig. Inzwischen haben sich die Xhosa erholt. Nelson Mandela und Bischof Desmond Tutu gehören diesem Volksstamm an,
Es lassen sich Parallelen finden, die in unserer Zeit gar nicht so weit zurückliegen. So erinnern wir uns gewiss an ein 15-jähriges Mädchen aus Schweden.
Sie erschien als Klimaaktivistin und sagte quasi visionär voraus, dass die Welt in zwölf Jahren enden wird , wenn wir nicht sofort etwas unternehmen. Sie sprach weiter: „Ich will, dass ihr in Panik geratet, dass ihr die Angst spürt, die ich jeden Tag spüre. In dem Zug verlangte sie so einiges ..,
Vieles davon ist bereits in Umsetzung gegangen. Und so weiter und so fort. Ich muss das hier, so glaube ich, nicht weiter ausführen. Die „vorgeschlagene“ Dekarbonisierung und Entindustrialisierung unserer Gesellschaft ist vergleichbar mit dem Abschlachten der Rinder und der Vernichtung der Feldfrüchte bei den Xhosa. Auch hier sind es die Ältesten,die Führer der Gesellschaft, die Politiker, die Leiter der Kirchen und Gewerkschaften, die dem Rat dieser jungen Frau, die eigentlich aussieht wie ein zwölfjähriges Mädchen folgen.
Die Verklärung nahm merkwürdige Züge an. Viele ihrer jungen Anhänger hielten und halten sie für eine Zeitreisende. So soll sie auf einem Foto , das 1898 gemacht wurde, erschienen sein. Dem nicht genug: Ihre Mutter behauptete, sie würde das eigentlich unsichtbare und geruchslose „Killergas“ CO2“ mit bloßen Augen sehen können. Sehen, wie es aus den Schornsteinen fließe und die Atmosphäre vermülle.“
Genug davon…
Denn, das Ende vom „Lied“, also das der visionären Vorhersage spüren wir immer noch.., und kein Ende scheint in Sicht…
Und wer hats gewusst? Auch der Günder `der Heiligen der letzten Tage“ Joe Smith war fünfzehnjährig, als ihm im Wald der Engel Moromi erschien und ihm die auf goldene Tafeln neuste Offenbarung Gottes sehen ließ. Der Junge war ein Analphabet, aber der Engel gab ihm zwei Zauberkristalle, mit denen er dieses „Dritte Testament“ (das Buch Mormon) lesen und dann, hinter einem Vorhang sitzend, diktieren konnte.
Organisiert, aufwendig finanziert, hervorgegangen aus der Angst um die Zukunft. Bereits im 16. Jahrhundert schossen Ketzer-und Sektengruppierungen, auch Endzeitsekten, die das Tausendjährige Reich Christi auf Erden herbeisehnten, wie Pilze aus dem Boden.
Im Kontext dieser Zeitepoche schrieb Sir Thomas Morus seinen Entwurf einer perfekten futurischen Gesellschaft (1516), dem wir übrigens den Begriff „Utopie“ als Gesellschaftsmodell verdanken.
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In Auszügen übernommen von Wolf Dieter Storl aus „Einsichten und Weitblicke“.
Und es finden sich doch immer wieder interessante Zeitungsauschnitte aus der „Sammlung“ meiner Mutter, und das, obwohl ich der Meinung war, ich hätte alles sorgfältig „durchforstet“ und jedwede „Schnipsel an Schnipsel“ aneinander gefügt.
Heute ist mir dann zufällig dieser Artikel in die Hände „gerutscht“, keine Ahnung, warum er mir bisher noch nie aufgefallen ist.
Egal, wichtig ist nur, dass solche Beiträge nicht im Nirgendwo verschwinden. Im „Netz“ lässt sich der Artikel aus der Sächsischen Zeitung, veröffentlicht am 10.12.1998, allerdings nicht mehr abrufen.
Der Titel: „Morel spricht von Rachekampagne“ – Polen arbeitet Verbrechen an Deutschen nach 1945 auf – Israel lehnt Auslieferung des Lagerleiters ab“
Geführt wurde der Artikel damals unter der Rubrik „Vergangenheitsbewältigung“. Man lese und staune.., und stelle sich dann den „Schreiberling“ von heute vor.
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Anmerkung: Interessant auch für die Leser, die möglicherweise von DEUTSCHEN Lagerinsassen bisher noch nie etwas gehört haben. Und ja, es gab unzählige dieser Lager, in denen deutsche Mütter, Väter, Großväter, Großmütter, kleine Kinder und junge Menschen qualvoll zu Tode kamen.