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Klara Fall: das glaube, wer mag

  • Über Denkverbote und andere Tatsachen, die sich letztendlich zum Ende des Zweiten Weltkrieges im amerikanischen Umerziehungsprogramm widerspiegeln

    April 23rd, 2026

    Vor über 100 Jahren schrieb Rudolf Steiner:

    „Damals schaffte man den Geist ab. Die Seele wird man abschaffen durch ein Arzneimittel. Man wird aus einer «gesunden Anschauung» heraus einen Impfstoff finden, durch den der Organismus so bearbeitet wird in möglichst früher Jugend, möglichst gleich bei der Geburt, daß dieser menschliche Leib nicht zu dem Gedanken kommt: Es gibt eine Seele und einen Geist.

    Sebastian Kneipp (1821–1897) äußerte sich seiner Zeit vehement gegen das Impfen und empfahl stattdessen naturheilkundliche Ansätze. Er setzte auf die Stärkung der Selbstheilungskräfte durch Wasser, Pflanzen und Lebensordnung, wobei er die Wirksamkeit der Schulmedizin skeptisch betrachtete.

    Was vielleicht so manch einer gar nicht weiß, Sebastian Kneipp wurde zeitlebens zum Impfgegner, weil seine Schwester Theresa nach ihrer Pockenimpfung schwere gesundheitliche Schäden erlitt. Nach der Pockenimpfung trug sie lebenslange Schwächungen davon.

    Zudem wurde die Pockenimpfung im 19. Jahrhundert oft als Ursache für zahlreiche, meist tödliche Krankheiten bei Kindern gesehen („Tausende ihm verfallener Kinderleichen“). Aufgrund dieser negativen Erfahrungen und der eigenen Heilung von Tuberkulose durch Wasseranwendungen entwickelte Kneipp eine tiefe Überzeugung für die Naturheilkunde, welche die Stärkung des Immunsystems durch natürliche Reize statt durch Impfungen anstrebte.

    • Er fokussierte sich auf die fünf Säulen: Wasser (Hydrotherapie), Kräuter (Phytotherapie), Ernährung, Bewegung und Ordnung. Sein Grundsatz war: „Was das Wasser und die Kräuter nicht heilen, bleibt meist ungeheilt“. Zu seiner Zeit steckten Impfungen gegen Krankheiten wie Tuberkulose noch in den Anfängen, während Kneipp durch die Tuberkulose erkrankte und durch eigene Wasserkuren (kurze Bäder in der Donau) nachweislich gesundete.

    Angesichts dieses Wissen war ich doch überrascht, dass der Kneipp-Verbund (Landesverband NRW) als Titel auf seiner Homepage folgenden Wortlaut führt: „Impfen. Weils hilft!

    Dieser Leitspruch steht im Widerspruch und völlig gegensätzlich zu den Lehren des Sebastian Kneipp.

    Überhaupt halte ich die Entwicklung der Gegenwart für sehr bedenklich, insbesondere in Verbindung mit dieser Flut an Impfungen, welcher unsere Kinder ausgeliefert sind.

    Auch hier zitiere ich aus dem Werk Rudolf Steiners: „Der größere Teil der Menschheit wird seinen Einfluß von Amerika, von dem Westen herüber haben, und der geht einer anderen Entwickelung entgegen.

    Es wird gar nicht lange dauern, wenn man das Jahr 2000 geschrieben haben wird, da wird nicht ein direktes, aber eine Art von Verbot für alles Denken von Amerika ausgehen, ein Gesetz, welches den Zweck haben wird, alles individuelle Denken zu unterdrücken. Auf der einen Seite ist ein Anfang dazu gegeben in dem, was heute die rein materialistische Medizin macht, wo ja auch nicht mehr die Seele wirken darf, wo nur auf Grundlage des äußeren Experiments der Mensch wie eine Maschine behandelt wird.

    Man wird es als ein Krankheitssymptom ansehen, wenn der Mensch sich so entwickelt, daß er auf den Begriff kommen kann: Es gibt einen Geist oder eine Seele. – Das werden kranke Menschen sein. Und man wird finden – da können Sie ganz sicher sein – das entsprechende Arzneimittel, durch das man wirken wird.“

    —————————————————————————-

    Ein Gespräch mit einer ehemaligen Nachbarin, die ich nach langer Zeit in der vergangenen Woche mal wieder getroffen habe, geht mir nicht aus dem Kopf,

    Sie ist zum zweiten Mal Oma geworden, und das ist natürlich auch ein Schwätzchen wert. Doch was ich dazu erfahren musste, war weniger erfreulich, doch mehr erschütternd. Auf meine Frage, „Und, den kleinen Erdenbürger schon ordentlich geknuddelt?,“ verschwand plötzlich das Lächeln auf ihrem Gesicht. „Nein“, meinte sie, ich darf das Kind nicht sehen“. Das verstand ich nun nicht, denn ich konnte mich noch daran erinnern, dass sie immer einen guten und herzlichen Kontakt zu ihrem ersten Enkelkind hatte und sich stets rührend um den kleinen Buben kümmerte.

    Sie sah meine vielen Fragezeichen im Gesicht und erklärte es mir dann. Ich darf das Kleine nur sehen, wenn ich mich gegen Keuchhusten impfen lasse, so hat es der Frauenarzt meiner Tochter „empfohlen“. Weil ich sonst als Oma ein Risiko darstelle“.

    Ich wünsche mir an dieser Stelle nur, dass die junge Mama sich vielleicht doch noch besinnt, sich eine eigene Meinung dazu bildet, unabhängig von den „Ratschlägen“ ihres Gynäkologen.

    Ich befürchte allerdings, dass es nicht so einfach wird. Denn bei solchen Empfehlungen für die Omas ist ja nicht Schluss …, Die ersten Impfungen erhält heute ein Kind bereits im zweiten Lebensmonat. 6-fach-Impfung gegen Tetanus, Diphtherie, Keuchhusten (Pertussis), Hib, Polio und Hepatitis B. So ist es vorgegeben. Schluckimpfung (oral) gegen schwere Durchfallerkrankungen, wird ebenfalls oft schon ab der 6. Lebenswoche verabreicht…

    Mittlerweile raten einige der Frauenärzte sogar zu Impfungen während der Schwangerschaft. Ich kann mich noch gut erinnern: Zu meiner Zeit waren Impfungen während der Schwangerschaft absolut tabu.

    Ich persönlich glaube nicht, dass ein Kind in den ersten 15 Monaten seines Lebens 30 Impfungen benötigt, um gesund zu bleiben. Überhaupt wirkt der Impfkalender (nach Stiko-Empfehlung) für Kinder und Jugendliche auf mich wie eine Art Kampfansage, gegen alles Natürliche und Ursprüngliche in unserem Körper und an unserer Seele.

    Ein Körper, der schon mit Giftstoffen überbelastet ist, oder durch Erbschaden nicht im Stande ist, mit bestimmten Substanzen umzugehen, neigt zu Überreaktionen um sich selbst zu schützen. Heute nennt man das Allergie.

    Die moderne Definition und Bezeichnung von Allergien stammt übrigens aus dem 20. Jahrhundert. Der Begriff “Allergie” wurde 1906 von Clemens von Pirquet, einem Wiener Kinderarzt, geprägt. Er beschrieb die Erscheinungen nach Erst- und Rejektion von Diphtherie-Impfstoffen.

    Es gab in und während der ganzen Geschichte der Immunisierung keinen einzigen reproduzierbaren Nachweis, dass Impfungen entweder irgendeine positive Wirkung haben oder auch nur das tun, was man von ihnen behauptet.

    Wer als Arzt solche Impfungen bzw. Giftspritzen befürwortet, handelt nicht nach dem Hippokratischen Eid.

    Dort heißt es:

    „… – Ich werde niemandem, auch nicht auf seine Bitte hin, ein tödliches Gift verabreichen oder auch nur dazu raten. Auch werde ich nie einer Frau ein Abtreibungsmittel geben. Heilig und rein werde ich mein Leben und meine Kunst bewahren… „

    ————–

    „Und weil die Menschen nicht imstande sind, das, was in der Wirklichkeit da ist, mit ihren Begriffen, mit ihren Vorstellungen zu umfassen, geschieht es, daß sie immer mehr und mehr ins Chaos hineinkommen.

    Die Nachfolger der heutigen Materialisten, werden den Impfstoff suchen, der den Körper «gesund» macht, das heißt so macht, daß dieser Körper durch seine Konstitution nicht mehr von solch albernen Dingen redet wie von Seele und Geist, sondern «gesund » redet von den Kräften, die in Maschinen und Chemie leben, die im Weltennebel Planeten und Sonnen konstituieren.

    Das wird man durch körperliche Prozeduren herbeiführen. Den materialistischen Medizinern wird man es übergeben, die Seelen auszutreiben aus der Menschheit.“ (Lit.: GA 177, S. 96ff)

    ….. Was Rudolf Steiner weiter dazu ausführt, das findet ihr im Kommentar.

    Menschen ohne Seele? Warum uns unser Umfeld und manche Begegnung dort manchmal so merkwürdig erscheint.

    Eure Kommentare

    ..aus einer alten zeitschrift: 

    Pfarrer Kneipp über die Impfung: „Es düngt mich unwahrscheinlich, daß der Schöpfer wollte, wir sollten durch das Gift einer Kuh andere Gifte austreiben. Ich lebe auch heute noch der vollsten Überzeugung, daß das Impfen nicht notwendig wäre, wenn man guten Willens wäre. Auch ich war bei der Impfung – ich war damals 18 Jahre alt. Mir hat es gar übel bekommen. Ich mußte 14 Tage lang Unsägliches leiden und niederlegen durfte ich mich nicht. Mir hat es sonst nichts getan, nur recht weh hat es getan. Auch meine Schwester hat man geimpft. Wie ich große Blattern bekam und Geschwülste, so hat auch sie nach wenigen Wochen gefühlt, daß sie nicht mehr so gut sei; sie hat schauderhafte Zustände bekommen. Eine Bauerntochter, die acht Geschwister hatte und von recht gesunden Eltern abstammte, mußte auch geimpft werden, wenn sie nicht gestraft werden sollte. Schließlich kam sie in ein Narrenhaus, wo man sie einsperrte und fütterte, bis sie starb. Ein Landarzt versicherte mir, daß es bloß Folge des Impfens sei. Unglücklich diejenigen, wo die Natur nicht im Stande ist, dieses Gift auszustoßen. Diese dürfen sich auf eine lebenslange Krankheit gefaßt machen. Alte Leute behauteten mir damals, als so viele Krankheiten grassierten, solches hätten sie nie gesehen. Ich mußte daraus schließen, daß diese Zustände dem Impfen zuzuschreiben seien. Höret! Die Rehe und die Hirsche impft man auch nicht und die Kerls kommen ganz gut durch! Wäre ich Herr, ich würde das Gesetz abschaffen; aber ich bin leider kein Gesetzgeber.“

    Ich habe den folgenden Text eingescannt:

    Die Impfung

    Das Gesetz, nach welchem die Kinder dem Impfzwange unterliegen, ist für die Eltern eine ziemlich harte Plage, zumal die heutige Erfahrung traurige Beispiele von den Folgen der Impfung aufzuweisen imstande ist. Mag man sich die Augen noch so sehr verschließen, um nicht zu sehen, und die Ohren verstopfen, um nicht zu hőren, es kann nicht geleugnet worden, dass nicht nur einzelne, sondem viele Kinder inch dem Impfen erkranken und entweder langsam hinsiechen oder nach kurzerer oder längerer Frist sterben. Dass das Volk einen Abscheu gegen dieses Gesetz hat, möge den gesetzgebenden Körperschaften ein Fingerzeug sein, dass es doch besser wäre, den Impfzwang aufzuheben. Gerechtfertigt ist er nie, mag man noch so viele Beweise zu seinen Gunsten ins Feld führen wollen; denn man hat ebensoviele Gegenbeweise. Ich halte dafür, dass die Impfung eine verkehrte Immunisierung ist; wer weiß ob nicht der eingeimpfte Giftstoff eine schlechte Blutmischung für das ganze Leben herbeiführt? Vielleicht ist der Grund zu vielen Krankheiten, anstatt beseitigt, herbeigeführt worden. Die Erfahrungen mit dem Impfen sind his heute nicht die rosigsten. (S.238/239 Das große Kneippbuch 1935)

    Ich halte das Impfen für das große Unglück. (S.791- ebenda)

    Sebastian Kneipp (1821 – 1897)

    In den 60er Jahren wurde NICHT geimpft und nahezu jedes Kind bekam die Masern spätestens in der Grundschule und es gab weder Millionen Tote noch waren schwere Schäden landläufig bekannt.

    Es wurde als Schulung des Immunsystems angesehen, solange die Erkrankung im Kindesalter, bei sonst gesunden Kindern auftrat.

    Napoleon Bonaparte führte die Impfungen zur Schwächung des deutschen Volkes in der Besatzerphase verpflichtend ein.

    es gibt nicht eine Studie, damals wie heute, die eine Wirkung beweist durch eine Gegenstudie , als Referenz biete ich die Amischer an die bis heute keine Impfungen, Pflanzenschutzmittel oder Nahrungsmittelzusätze aus der Chemie und Pharmazie kennen.

    „Verbot des individuellen Denkens“ -nach Rudolf Steiner

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  • „Der größte Bluff in der jüngeren Geschichte Großbritanniens“ – Englands Garantie an Polen

    April 21st, 2026

    Während wir uns diesem sogenannten „Tag der Befreiung“ nähern, mit dem Wissen dazu, was das deutsche Volk wenige Wochen davor und noch viele Jahre danach erleiden musste, sollten wir auch an das Folgende erinnern:

    „Der größte Bluff in der jüngeren Geschichte Großbritanniens“ – Englands Garantie an Polen

    Mai 1945: Alliierte Nachrichtenblätter veröffentlichen weltweite Reaktionen zum „Kriegsende“.

    Ungeachtet der bekannten „Täterschaft“, die sich da zu Wort meldete, empfinde ich den Inhalt der hier abgedruckten Rede des Königs Georg VI. doch eher seltsam. Hier ein Auszug:

    „Aus der ältesten Hauptstadt unseres Reiches, von London, das vom Kriege gezeichnet ist, rufe ich Euch alle auf, Euch dieser Danksagung anzuschließen. Deutschland, das ganze Europa in den Krieg gestürzt hat, ist besiegt.“

    Was für eine Aussage das doch ist. Sie stammt aus den Reihen derer, aus Ländern, die, wie Großbritannien und die USA, fast die ganze Welt bereits wirklich erobert hatten oder haben und die mit dem Vorwurf nur von ihrem eigenen Handeln ablenken wollten.

    Wie war das doch nochmal?

    Am 31. März 1939 gab London eine Garantierklärung für die Unabhängigkeit Polens, den berüchtigten >Blankoscheck<, ab, um HITLER zu »bremsen«. Als Mitte August 1939 die englisch-französisch-sowjetischen Bündnisverhandlungen in Moskau scheiterten und dafür am 23. August der deutsch-sowjetische Vertrag unterzeichnet wurde, bestätigte England am 23./24. August seine Garantie für Polen.

    Am 25. August 1939 wurde dieser britisch- polnische Beistandspakt ratifiziert. Der Historiker Lothar KETTENACKER nannte ihn den »größten Bluff in der jüngeren Geschichte Großbritanniens« und urteilte: »Denn jedermann war klar, dass der Inselstaat militärisch gar nicht in der Lage war, Polen effektiv Beistand zu leisten.

    Dieser Vertrag enthielt einen geheimen Zusatz, nach dem sich »die Garantie der polnischen Unabhängigkeit nur gegen aggressive Schritte Deutschlands richtete«. Die Briten wollten eben Polen nur als Mittel zur Herbeiführung des Krieges benutzen. Premierminister CHAMBERLAIN wies am 19. September vor dem Unterhaus nur auf den russischen Einmarsch hin, ohne ihn zu werten, geschweige ihn zu verurteilen. Er hielt sich die Tür nach Moskau dadurch offen.

    Eine britische Pflicht zur Unterstützung Warschaus bestand also nicht, wenn die Sowjetunion Polen angreifen würde. Daher war London am 17. September, als die Sowjets in Ostpolen einmarschierten, zwar moralisch, aber nicht juristisch zur Kriegserklärung an Moskau verpflichtet, die dann auch unterblieb.

    Berechtigterweise stellt sich daraus resultierend auch die Frage: warum erklärte London 1939 den Sowjets nicht den Krieg?

    Als die deutsche Wehrmacht Polen angegriffen hatte, erklärte Großbritannien nach einem außergewöhnlich kurzen Ultimatum am 3. September 1939 Deutschland den Krieg. Als die Sowjets am 17. September in Polen von Osten einmarschierten, erklärte London Moskau nicht den Krieg, brach nicht einmal die diplomatischen Beziehungen ab. Der bezeichnende Unterschied der Behandlung zweier Angreifer durch die Westmächte wird heute gern zu verschweigen versucht. Seine Begründung zeigt die wahren Absichten der Briten: Sie wollten nur Deutschland

    vernichten und benutzten dabei Polen, um den Krieg auszulösen.

    So zeigt sich wieder, wie skrupellos die britische Diplomatie ganze Staaten und Völker einsetzte, um vermeintlich eigene politische Vorteile zu erringen.

    —-

    Es empfiehlt sich doch immer wieder, etwas genauer hinzuschauen, und die vorgefertigten Schriften der Sieger einfach mal beiseite zu legen. Dann wird deutlich: Es war nie Deutschland, das jemals weite Teile der Welt in den Krieg gestürzt hat. Die damals, im Mai 1945 veröffentlichte Rede des englischen Königs Georg VI. war also nicht nur seltsam, nein, sie ist eine glatte Lüge.

    Und wir erinnern uns doch noch recht gut: Am 3. September 1939 waren es die Engländer und die Franzosen, die Deutschland den Krieg erklärt hatten.

    Wie es zum Einmarsch deutscher Soldaten in die von Polen besetzten deutsche Gebiete kam, lest ihr im Kommentar.

    —————————

    Quelle

    Aus: RAINER Blasius, »Keine vertragliche Verpflichtung«, in: Frankfurter

    Ai/gemeine Zeitung, 1 7. 9. 2009, S. 1 7.

    Der Grosse Wendig Rolf Kosiek Band 4. S. 261

    ————————————————————————————————————-

    Infotafel:

    Es wäre zu zeitaufwendig, sämtliche Länder der Welt aufzuzeigen, in denen unter Englands Führung Blut vergossen wurde. Siehe dazu: Portal:Britisches Weltreich/Kriege des Britischen Weltreiches

    Daher die Karte (siehe Beitragsfoto) In diese Länder ist Großbritannien nach den Recherchen von Historiker Stuart Laycock nie einmarschiert …

    Nur eine kurze Auslese:

    • Über lange Zeiträume betrachtet gilt Großbritannien als eines der Länder, das an den meisten Konflikten weltweit beteiligt war. Für den Zeitraum 1946–2017 führten Frankreich, Großbritannien, Russland und die USA die Liste der Konfliktbeteiligungen an

    • Im 18. und 19. Jahrhundert war das Britische Empire eine globale Supermacht, die in Kriege in Nordamerika, Afrika und Asien (z.B. Maratha-Kriege) verwickelt war.

    • Auf dem Höhepunkt seiner Macht herrschten die Briten über große Teile Nordamerikas, Australiens, Neuseelands, Asiens und Afrikas sowie Gebiete in Südamerika.

    • Statistiken zufolge waren die USA seit ihrer Unabhängigkeitserklärung 1776 in über 240 Jahren nur etwa 20 Jahre lang in keinen Krieg verwickelt.

    • Untersuchungen zeigen, dass lediglich 22 Länder im Laufe der Geschichte nicht von Großbritannien überfallen wurden.

    • Insbesondere zwischen 1870 und 1910 beteiligte sich Großbritannien an einem Eroberungsrausch, der zur Etablierung zahlreicher Kolonien führte

    • Zwischen 1946 und 2017 gehörten die USA und das Vereinigte Königreich (neben Frankreich, Russland und Indien) zu den fünf Ländern, die am häufigsten an gewaltsamen Konflikten weltweit beteiligt waren.

    • Seit 1789 hat der US-Kongress elfmal Krieg gegen zehn verschiedene Länder erklärt

    Wie kam es zum Einmarsch Deutscher Soldaten in die von Polen besetzten deutschen Gebiete?
    Der Bromberger Blutsonntag – oder der „erzwungene Krieg“

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  • „Es würde sehr wenig Böses auf Erden getan werden, wenn das Böse niemals im Namen des Guten getan werden könnte.

    April 21st, 2026

    “ So schrieb es einst Maria von Ebener-Eschenbach.

    Es gibt da noch so eine Sache, die mir am Herzen liegt. Es betrifft den einen oder anderen Kommentar, aus dem ein gewisser Unmut hervorgeht, der durchaus berechtigt ist, aber vielleicht in seiner Wortwahl geprüft werden sollte.

    Wir schreiben das Jahr 2026- und unser Volk steckt in einem Sumpf von Propaganda, Sabotage, Spaltung und Destabilisierung. Das sind keine Unbekannten. Es verhält sich ähnlich wie schon in den Jahrhunderten und Jahrzehnten zuvor.

    Insbesondere über eine systematische Spaltung von außen werden Feindschaften heraufbeschworen.

    Selbstverständlich werden wir dieses Vorgehen nicht abstellen. Aber wir sollten unsere Kommentare, die durch das weltweite Netz fließen, weise wählen. Sie sollten eigentlich das Gegenteil von Feindschaft ausdrücken.

    Alle Völker dieser Welt sind Opfer derer, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, Menschen gegeneinander aufzuwiegeln, um ihre eigenen niederträchtigen Ziele in Umsetzung bringen zu können. Das gelingt gut, wie wir leider Tag für Tag erfahren müssen. Schauen wir uns um. Hier prallen Kulturen aufeinander, die sich eher fremd sind. Das passiert nicht zufällig. Das ist so gewollt.

    All das, was wir heute erleben, beruht auf einer langen Vorbereitung.

    Wenn wir also ordentlich und lautstark über „andere“ Völker und Kulturen schimpfen, sollten wir uns immer bewusst darüber sein, dass sich in diesem Moment bei gewissen Gestalten aus bestimmten Reihen, ein dickes hämisches Grinsen auf dem Gesicht ausbreitet, und das sie sich zufriedenstellend die Hände reiben und sich gegenseitig auf die Schulter klopfen, denn schließlich ist genau das in Erfüllung gegangen, was sie angezettelt haben.

    Propaganda und Spaltung sind die wichtigsten Werkzeuge einer elitären Bewegung. Und wie sich unschwer erkennen lässt, bewegen sie recht viel damit.

    Es geht nicht darum, jedermanns Freund zu sein, und selbstverständlich müssen wir unser Gegenüber aufmerksam „beäugen“. Denn, das, was hier über die vergangenen Jahre herein geschleust wurde, handelt im Auftrag und somit nicht mit guten Absichten. Diese Leute sind weder Freund noch Feind, sie sind ein williges Werkzeug, zu dem sie sich haben machen lassen. Eigentlich wissen sie nicht, wer sie wirklich sind, und das macht sie am Ende sogar gefährlich.

    Mit dem teuflischen Werkzeug der Spaltung und Propaganda ist es ein Leichtes, Völker die sich in ihren Bräuchen und Traditionen einst sehr nahe standen, gegeneinander aufzuwiegeln. Das alte Wissen wurde „begraben.“

    Dabei gibt es doch so viele wundervolle Menschen aus anderen Kulturen. Das dürfen wir nicht vergessen.

    Was wir verinnerlichen sollten: Es geht nicht darum, das Symptom (welches uns tagtäglich ereilt) zu behandeln, sondern nach der Ursache dessen zu forschen. Indes wurden Religionen, Parteien, Gruppierungen, Organisationen u.v.a. mehr eigens dafür geschaffen, das Gegeneinander aufrechtzuerhalten. Achtet gut darauf, wem ihr euch anschließt und auf die Absichten, die dahinter stecken. Und sollten die Worte noch so zuckersüß klingen, und eure Ohren genau das vernehmen, was ihr hören wollt, dann hört besser noch einmal genauer hin.

    Bewahren wir uns unseren Geist und mit ihm das Wissen zu allen natürlichen Dingen der Welt. Geist und Natur haben Bestand. Besinnen wir uns auf unsere Herkunft, auf unsere Wurzeln. Jeder Einzelne für sich.

    Am Nabel der Völker – Gedanken zum neuen Jahr

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  • Sonntags gehe ich meist meiner „Lieblingsbeschäftigung“ nach… Ich sortiere boshafte Kommentare aus.

    April 21st, 2026

    Diese Art der Kommentare (auf social media) unter einigen meiner Beiträge zu unserer deutschen Geschichte kommen nicht wie ein Blitz aus heiterem Himmel. Nein, sie sind das Ergebnis einer jahrelangen medialen, einseitigen Aufklärungskampagne, gefestigt über die Lehren in den (Ver)bildungsstätten.

    Ach, es ist so schrecklich einfach in dieser BRD das deutsche Volk zu verunglimpfen. Wie sich unschwer an diesem Zitat des Deniz Yücel erkennen lässt.

    Nachdem sich damals Stimmen gegen diese Volksverhetzung erhoben hatten, schritten die TAZ und Correctiv ein, nahmen den Volksverhetzer in Schutz und erklärten, das wäre doch nur Satire.

    Nun stelle man sich vor, man unternehme als Deutscher den Versuch dieses Wortlauts im Umkehrfall, Eieiei..

    Es gibt noch einige geschmacklose Ausrutscher mehr seinerseits, sei es als Redakteur der Welt oder als Sprecher bei der PEN…, Doch bekundete er stets seine Sorge um Israel und forderte die Schließung des Islamischen Zentrums in Hamburg….

    Nun, dann muss es doch ein „GUTER“ sein….und alles andere ist dann halt Satire!

    Die Aussage stammt aus einer Kolumne von Deniz Yücel, die im August 2011 in der „tageszeitung“ (taz) unter dem Titel „Geburtenschwund“ erschien.

    In dem Zusammenhang erinnern wir uns an Aussagen wie „Deutschland verrecke!“ oder „ich schäme mich ein Deutscher zu sein“.. Die daraus resultierende Ideologie wurde in die Köpfe der Jugend gehämmert und darüber ein völlig widernatürlicher Hass auf das eigene Volk und dessen Geschichte anerzogen.

    Hier die Kolumne ausführlich

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  • Filmtipp! Vor genau 9 Tagen waren wir vor Ort

    April 21st, 2026

    Schauplatz „Blutrinne“: Ein Hohlweg, der als Hauptfluchtweg diente und sich der Überlieferung nach mit Blut füllte. Wir haben diesen Ort heute besucht. Er liegt auf einem Berg in Bad Frankenhausen.

    Wie eine Spirale windet sich die Blutrinne um den Berg. Die heutige Zufahrt werden die Landsknechte nicht genommen haben, als sie am 15. Mai 1525 mit Artillerie, Reiterei und Fußtruppen die Bauern von allen Seiten angreifen. Der Angriff kommt plötzlich und überraschend: ein Bruch des zuvor vereinbarten dreistündigen Waffenstillstandes. 8.000 aufständische Bauern stehen einem 6.000 Mann starken Heer gegenüber.

    Die aufständischen Bauern unter Reformator Thomas Müntzer wurden durch ein Fürstenheer binnen einer Stunde vollständig besiegt. Etwa 5.000 Bauern fielen der Schlacht zum Opfer. Ihr Anführer Thomas Müntzer wurde gefangen genommen, gefoltert und schließlich in Mühlhausen hingerichtet.

    In der Schlacht bei Frankenhausen töteten die besser bewaffneten Söldner Tausende von Bauern. MÜNTZER konnte zunächst fliehen und versteckte sich in einem Bauernhaus, wo er jedoch aufgestöbert wurde. Nachdem man ihn gefoltert hatte, wurde er wenige Tage später enthauptet.

    Der Deutsche Bauernkrieg (1524–1526) wurde primär durch die extreme Ausbeutung der Bauernschaft durch Adel und Klerus (hohe Abgaben, Fronarbeit, Leibeigenschaft) ausgelöst. Als direkter Auslöser gilt oft der Befehl der Gräfin von Lupfen, während der Ernte Schneckenhäuser zu sammeln, was das Fass zum Überlaufen brachte.

    Es war kein zentral geplanter Krieg, sondern eine Welle lokaler Aufstände, die vor allem im Süden und Südwesten Deutschlands (Schwaben, Württemberg, Franken, Thüringen) losbrach.

    Was seind aber die Fürsten?

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  • Ein Streifzug durch die Epochen der päpstlichen Reihen

    April 18th, 2026

    Es scheint naheliegend, einen genaueren Blick auf diesen Papst zu werfen, der der Onkel des späteren Kirchenoberhauptes Gregor IX war und dem nachgesagt wird, seine Maßnahmen zur Häresieverfolgung haben die spätere päpstliche Inquisition (nicht zu verwechseln mit der bischöflichen Inquisition, deren Anfänge etwa beim 3. Laterankonzil 1179 zu datieren sind) vorbereitet.

    Die Amtskirche, die sich doch schließlich als Vertretung Gottes auf Erden begriff, zeigte auch bei anderen Gelegenheiten in der Geschichte ein unmenschliches und grausames Gesicht.

    Wenn es darum ging, gegen Andersgläubige zu verteidigen, wurde so mancher Papst und klerale Würdenträger zum unbarmherzigen Todesengel für Abertausende. Etwas die Kaiserchronik, die von einem baierischen Geistlichen ab 135 verfasst wurde, macht mit lapidaren Worten deutlich, dass die Christen nicht gerade zimperlich mit dem „Feind“ umgegangen sind.

     Häresien gab es schon vor Papst Innozenz III. Ihre Anfänge finden wir im Bulgarien des 10. Jahrhunderts mit der Lehre der Bogomilen. Die vermeintliche Bedrohung der katholischen Kirche durch angebliche Ketzerbewegungen war schon seit längerem bekannt, als er sein Pontifikat erhielt.

     Wo Andersdenkenden zuvor „nur“ Exkommunikation drohte, rief er 1209 sogar zum Kreuzzug gegen die Albigenser auf.

     Auch fällt das 4. Laterankonzil, auf dem etliche Edikte bezüglich der Häresien erlassen wurden, in seine Amtszeit (1215), ebenso, wie Innozenz III zum ersten Mal so etwas wie eine systematische Grundlage zur Ketzerbekämpfung zusammenstellte und verfasste.

     Im 16. und 17. Jahrhundert, während der Reformationszeit, wurden Vertreter der radikalen Reformation, zum Beispiel Thomas Müntzer, der Antitrinitarier Michael Servetus und die Täufer verfolgt und verurteilt.

     Die Ketzer oder Häretiker waren Menschen, die im Mittelalter an den Lehren der katholischen Kirche zweifelten und die Aussagen der Bibel anders erklärten, als die Theologen.

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    Das 11. /12. Jahrhundert – ein Streifzug durch die Epochen der päpstlichen Reihen …

    Diese Zeit war geprägt von einem gewaltigen Kampf zwischen Staat und Kirche, zwischen Kaiser und Papst, der sich allmählich zu einem Kampf um die Weltherrschaft ausweitete

    Heinrich berief 1076 eine Versammlung der deutschen Bischöfe nach Worms und ließ den Papst absetzen. Da holte Gregor zu einem gewaltigen Schlag aus: er erklärte Heinrich in den Bann, sprach ihm die Krone ab und entband alle seine Untertanen von ihrem Treueeid. Es war ein unerhörter, welterschütternder Akt, denn die Kirche beherrscht ja damals die Gemüter noch weit mehr als heute selbst in den klerikalsten Ländern. Den Fürsten war dieser Bannfluch die willkommene Gelegenheit, sich vom König loszusagen.

    Gregor glaubte bereits, den Sieg in der Hand zu haben und in Augsburg den Schiedsrichter über die deutschen Parteien spielen zu können. In der erhobensten Stimmung brach er von Rom nach Norden auf.

    Da überraschte Heinrich alle Welt durch den plötzlichen Entschluss, persönlich dem Papst entgegenzueilen und seine Loslösung vom Bann irgendwie zu erzwingen. Im härtesten Winter 1076-1077 trat er die Bußfahrt an, begleitet von seiner Gemahlin, von seinem zweijährigen Söhnchen sowie wenigen Getreuen.

    Der Name „Canossa“ wird immer das Symbol bleiben für die Kapitulation staatlicher Macht vor kirchlichen Herrschaftsansprüchen.

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    Der Entscheidungskampf zwischen Kaisertum und Papsttum 1239-1250

    Der neue Papst hieß Innozenz IV.

    Friedrich hielt ihn für seinen Freund. Er hatte seine Wahl gewünscht und hoffe nun auf eine friedliche Verständigung. Es war der größte und verhängnisvollste Irrtum seines Lebens. Innozenz erwies sich als sein gefährlichster politischer Gegner. Er berief auf Juni 1245 ein allgemeines Konzil nach Lyon. Hier setzte er es durch, dass Friedrich und sein Sohn Konrad abgesetzt und verflucht wurden. Friedrich, der immer noch auf einen friedlichen Ausgleich gehofft hatte, scheint von dieser Wendung völlig überrascht worden zu sein. Nun aber gingen ihm die Augen auf. Jetzt wusste er, dass es nur noch eins gab: Kampf um Leben und Tod.

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    (1347-1378) – eine Zeit zwischen Pest, Kirchenspaltung und Judenverfolgung

    Karl IV. war ein kleiner Mann, von etwas gebückter Haltung, ein umsichtiger, sparsamer und gelehrter Fürst – er beherrschte sechs Sprachen. Dem Krieg abgeneigt, pflegte er vor allem die Werte des Friedens. Als ein Freund der Wissenschaften und Künste war er der erste Mäzen unter deutschen Königen, dazu ein gewandter Diplomat, fähig , die schwierigsten Verhältnisse zu überschauen und zu leiten. Karl verzichtete auf jede Italienpolitik, das sie nur schwere Kämpfe und viel Geld gekostet hätte. Er ließ sich zwar in Rom vom Papst zum Kaiser krönen, doch verließ er die Stadt noch am selben Tag.

    Die Religion bot den Vorwand, Raubgier und Verschuldung waren die Hauptmotive für die Verfolgungen der Juden im Mittelalter. Von Landbesitz und Handwerk ausgeschlossen, wurden sie als Geldverleiher und Bankiers zu Motoren der Entwicklung von der Natural- und Geldwirtschaft.

    In der Wende des 13. und 14. Jahrhunderts kam es erneut zu weitverbreiteten Judenverfolgungen. Die Kirche hatte das Sagen. Das Fehlen einer starken Herrschergewalt und das überhandnehmende Fehde- und Raubritterwesen trug zum Anstieg der Exzesse bei.

    Am glücklichsten von allen Mächten ging das Papsttum aus den endlosen Verwicklungen hervor. Es hatte die letzten beiden Jahrzehnte der europäischen Geschichte maßgebend beeinflusst und stand in der ganzen Welt glänzend da; auch innerhalb der Kirche hat sich seine Macht gefestigt.

    ————————————————————

    Und die Geschichte geht natürlich noch weiter …

    Die Krone hörte auf, die Monarchie Großbritanniens und Kanadas zu repräsentieren, als Königin Victoria den protestantischen Thron Englands aufgab, indem sie ihren „deutschen“ Cousin, den „römisch-katholischen“ Prinzen Albert von Sachsen-Coburg und Gotha, heiratete.

    Unmittelbar nachdem Königin Victoria illegal einen Katholiken geheiratet und damit den Act of Settlement von 1701 und ihren Krönungseid verletzt hatte, mischte sich Papst Pius IX. ein Dabei nahm er Einfluss auf die deutsche Monarchie von England, Kanada und dem Commonwealth sowie über die Bank of England.

    Am 1. Januar 1855 wurde die Bank of England eine Krongesellschaft (Papstgesellschaft) mit dem Namen „City of London Corporation“ gebildet.

    Pius IX. geriet in starken Konflikt mit dem jungen Deutschen Kaiserreich unter Reichskanzler Otto von Bismarck. Nach der Verkündung des Unfehlbarkeitsdogmas 1870 und dem „Syllabus errorum“ (1864), in dem Pius moderne Ideen wie Liberalismus verdammte, sah Bismarck die Loyalität der deutschen Katholiken gefährdet. Im sogenannten Kulturkampf ab 1871 versuchte Bismarck, den Einfluss der katholischen Kirche zu beschneiden. Pius IX. reagierte darauf mit Enzykliken wie „Quod numquam“ (1875), in der er die preußischen Maigesetze als nichtig erklärte und die Katholiken zum Widerstand ermutigte.

    Pius IX. war maßgeblich an der Zentralisierung der Kirchenfinanzen beteiligt. Er förderte die globalen Spenden, bekannt als „Petruspfennig“ (Peter’s Pence), um die finanzielle Unabhängigkeit des Heiligen Stuhls nach dem Verlust des Kirchenstaates an das Königreich Italien (1870) zu sichern.

    ————————————————————————————————–

    Im Kommentar findet ihr den einen oder anderen Beitrag zu den Themen ausführlich. Außerdem auch meinen erst kürzlich verfassten Artikel: „Wir haben Fragen“ ….

    Friedrich auf der Höhe seiner Macht und der erbitterte Kampf zwischen Kaisertum und Papsttum (1235-1250)
    Endlose Verwicklungen aus denen das Papsttum hervorging
    Der Investiturstreit (1075-1122) – aus der Reihe: „Deutsche Geschichte“ nach Albert Thümmel
    Einfach mal „nachgeschaut“…, wir haben Fragen!
    Gregor VII. (1073-1085)

    Ergänzung:

    Um die Fragen kurz zu beantworten, „Warum?, „Warum sollte er mehr wissen?“, „mit welcher Begründung“? Nun ja, aus den päpstlichen Reihen gibt es immer wieder mal „Zeichen“. (ganz aktuell Papst Leos Aussage zu einer „Handvoll Tyrannen“). Das ist seit Jahrhunderten so. Zuletzt segnete Papst Leo XIV. am 1. Oktober 2025 während der Klimakonferenz „Raising Hope“ im Vatikan einen 20.000 Jahre alten grönländischen Eisblock. Er ist also auf dem „Laufenden“… 

     Ich denke schon, dass auch dieser Papst den Fahrplan nach alten Schriften kennt und die damit verbundene kabbalistische Numerologie der Leute mit den kleinen Hütchen.rgänzung

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  • Kaffeekasse

    April 18th, 2026

    In meinen Beiträgen und Artikeln auf dieser werbefreien Webseite steckt viel Aufwand und Hingabe. Wem meine Arbeit gefällt und wer seine Wertschätzung zeigen möchte, der darf gerne etwas in die Kaffeekasse legen. Vielen Dank! 

    Paypal: achidiene@web.de „Kaffeekasse Klara Undine Fall“


    Mein Beitrag auf social media:

    An dieser Stelle möchte ich mich zunächst bei all denen bedanken, die mir über das vergangene Jahr viel Freundliches haben zukommen lassen, sei es nun in Worten, aber auch in Form von Büchern, Karten, Erinnerungsstücken und anderen anerkennenden Gaben für mein Geschreibsel.

    Dass, weiß ich sehr zu schätzen.
    Eigentlich habe ich mit dem „Geschreibsel“ nur aus dem Grund angefangen, weil mir die Mutti etwas „ins Ohr“ , und vor allem ans Herz gelegt hat. Dass es dann solche „Wellen“ schlägt, damit habe ich nicht gerechnet. Mittlerweile sind mehr als 300 Bücher ihrer Lebensgeschichte auf die Reise gegangen, zu Menschen, die sich für unsere deutsche Geschichte interessieren. Weil nun (insbesondere zu meinem Geburtstag) Fragen gestellt wurden, ob ich ein Konto für Spenden o.ä. besitze, möchte ich kurz noch etwas richtig stellen:

    Spendenaufrufe sind für mich tabu. Keiner meiner Artikel und Beiträge enthält die Bitte um Unterstützung. Einzig auf meiner Webseite findet sich nun auf einer separaten Seite die Möglichkeit zu einem freiwilligen Austausch in Form einer finanziellen Zuwendung zu tätigen (wird hier nicht verlinkt, wer auf meine Webseite geht und sucht, wird das schon finden).

    Ansonsten alles wie gehabt, lesen, liken, teilen! Ich danke euch sehr dafür.

    So bedanke ich mich auch bei all denen, die mein Buch „das Bernsteinfenster“ gekauft haben, wie auch bei all denjenigen, welche die Absicht haben es zu kaufen, oder mir Bücher, Kartensammlungen oder anderes zukommen lassen wollen. ♥️ 🥰

    All meine Beiträge, Videos und aktuellen Artikel sind und bleiben kostenfrei.

    Mein erstes Buch: Die Lebensgeschichte einer 101-jährigen Frau

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  • Was geschah am 16./17. April 1945 in Freudenstadt im Schwarzwald?

    April 17th, 2026

    (ein Beitrag aus der Reihe, wenige Tage vor der sogenannten Befreiung und danach)

    Wo sind sie, wo sind sie denn nur? Wo bleiben sie – die Wortmeldungen, die Gedenkstunden zu den Ereignissen kurz vor und nach der sogenannten „Befreiung“ im Jahr 1945?

    Gestern war es die Tragödie der Goya mit deren Untergang 7000 Menschen den Tod fanden, worüber sich der große Teppich des Schweigens ausbreitete, heute ist es das Geschehen von Freudenstadt im Schwarzwald. Keine Schlagzeilen, (siehe heutige Schlagzeilen Beitragsfoto) keine Dauermeldungen, nichts von alledem.

    Vielleicht gedenkt man im Stillen, zumindest bemühen sich manchmal die Bürgermeister der jeweiligen betroffenen Ortschaften darum, die Ereignisse wach zu halten. Dazu versammelt sich eine kleine Gemeinschaft, meist von Betroffenen. In die weite Welt hinaus schallt allerdings nichts davon. Keine „Berühmtheiten“ werden bemüht große Reden zu schwingen. Keine Sonder- oder Extra-Sendung. Das Geschehen bleibt eher im Verborgenen, man gedenkt im Stillen, für das Außen kaum wahrnehmbar. Und irgendwann wird wohl niemand mehr davon sprechen.

    —

    »Alle Verbrechen der »Alliierten dürfen, so scheint es, nicht Gegenstand von Nachforschungen und Rechtsverfolgungen werden. Es ist sogar möglich, dass gerade ihre Aufdeckung gerichtlich belangt wird – kraft

    des seit 1945 herrschenden Grundsatzes: Die Straftat des Besiegten ist immer ein unverjährbares Verbrechen. Die Straftat des Siegers ist dagegen immer straffrei und lobenswert. .

    (Philippe GAUTIER)

    —

    Keine dieser völkerrechtswidrigen Taten wurden je gesühnt. Die Täter wurden im Gegenteil geehrt, die beteiligten Einheiten genossen hohes Ansehen.

    Ich habe versucht, mich kurzzufassen. Wirklich gelungen ist mir das allerdings nicht. Zu viel liegt im Dunst, vernebelt … , und ich hätte noch so viel mehr schreiben können – z. Bsp. Berichte von Zeitzeugen. Aber das hebe ich mir für einen weiteren Beitrag auf. Diese Taten lassen sich nun mal nicht mit knapp 1500 Wörtern „abspeisen“.

    ——————————————————

    Was geschah am 16./17. April 1945 in Freudenstadt im Schwarzwald?

    Kurz: Die Stadt wurde durch französische Truppen vernichtet!

    Obwohl die Lazarettstadt Freudenstadt völlig von deutschen Truppen entblößt war und nicht verteidigt wurde – was der alliierten Aufklärung nicht entgangen sein konnte – sowie zur offenen Stadt erklärt war, begann am Montag, dem 16. April 1945, gegen 14 Uhr 30 von selten der bis kurz vor die Stadt vorgerückten französischen Truppen eine Beschießung mit Spreng und Brandgranaten. Dazu kam am Spätnachmittag ein schwerer Bombenangriff.

    Das Trommelfeuer auf die unverteidigte Stadt dauerte den Tag und die folgende Nacht über an, so dass der schmucke Schwarzwaldort größtenteils in Schutt und Asche sank.

    Ein Kriegsverbrechen besonders schändlicher Art, wie es sich die deutschen Truppen in beiden Weltkriegen nicht ein einziges Mal zuschulden kommen ließen, stellte die tagelange Plünderung und Brandschatzung der Lazarettstadt Freudenstadt im Schwarzwald durch französische Truppen im April 1945 dar. Dieses Verbrechen blieb bis heute ungesühnt. Insbesondere wurde kein Fall bekannt, dass von der französischen Truppenführung ernsthaft gegen die Ausschreitungen eingegriffen wurde.

    Wäre nur einmal solch eine Plünderung einer Stadt von deutschen Soldaten im Zweiten Weltkrieg verübt worden, so würde die Welt noch heute davon widerhallen. Aber von den alliierten Kriegsverbrechen weiß kaum noch jemand etwas, sie stehen in keinem deutschen Schulbuch, wo angebliche deutsche Verbrechen breitgetreten werden, und wurden nie gerichtlich verfolgt. Auch eine offizielle Entschuldigung erfolgte von der verursachenden >Kulturnation< nicht.

    ————————

    „Schlimme Tage kamen jetzt“

    In den Tagebuchaufzeichnungen eines katholischen Geistlichen hieß es über die Lage nach der Okkupation: „Die vertierte Soldateska stürzte sich in die Häuser, die noch standen, oder zerstört waren, aber noch nicht brannten, zerschlugen alles, was sie nicht brauchten, und steckten viele Häuser in Brand, die noch nicht durch die Brandgranaten Feuer gefangen hatten. Ganze Straßenzüge wurden angezündet. Schlimme Tage kamen jetzt. Nichts war mehr sicher, kein Mensch und kein Eigentum mehr.“

    Tatsächlich bestimmten die „Tage ohne Gott“ nicht nur Überfälle, Morde und zahlreiche Plünderungsakte, sondern vor allem die brutalen Übergriffe auf Frauen und Mädchen. In dem Film „BeFreier und Befreite“ (Heike Sander/Barbara Johr, 1992) kam die Ärztin Renate Lutz zu Wort, die schilderte, dass eine ihrer Patientin 128-mal missbraucht wurde.

    ———————

    Gerechtfertigt wurde die Vernichtung der Stadt von französischer Seite damit, dass man auf heftige Verteidigung gefasst gewesen sei. Ein Eindruck, der durch das Dutzend Waffen-SS-Soldaten oder Werwölfe, die vor der Stadt kurzzeitig eine Stellung gehalten hatten, kaum ausgelöst worden sein kann. Faktisch widersprechen dieser Behauptung nicht nur Dauer und Heftigkeit des Beschusses – bei fehlender Gegenwehr –, sondern auch der Fortgang der Dinge.

    Jedenfalls stieg die Zahl der Ziviltoten von etwa fünfzig Opfern in den Tagen nach der Kapitulation auf siebzig an. Das lag zum einen daran, dass bei Brandstiftungen durch französische Soldaten auch noch das Rathaus zerstört wurde und man daraufhin alle Männer des Ortes zwischen 16 und 50 festsetzte, um sie wegen „Terrorismus“ vor ein Kriegsgericht zu stellen. Beim Abtransport in Richtung Pfullendorf starben vier von ihnen durch einen Autounfall, bevor das Ganze abgebrochen wurde. Die übrigen Zivilisten kamen ums Leben, entweder weil betrunkene Soldaten auf sie schossen, weil sie ihr Eigentum gegen Marodeure zu schützen suchten, vor allem aber, wenn sie sich als Frauen einer Vergewaltigung entziehen wollten, oder aber Frauen gegen die Übergriffe verteidigten. Man nimmt an, dass es in Freudenstadt etwa 800 bis 1000 Vergewaltigungen gab.

    Es dürfte nicht überraschen, dass zwei Drittel der Angesprochenen ein so negatives Urteil über die Soldaten Frankreichs fällten. Die Ursache dafür liegt im systematischen Beschweigen jener Vorgänge bei der Okkupation des deutschen Südwestens, die der Historiker am Koblenzer Landeshauptarchiv Peter Brommer als „delikat“ bezeichnet hat. „Delikat“ erscheinen sie vor allem aus der Sicht einer offiziösen Geschichtspolitik, die im Namen der deutsch-französischen Freundschaft zwar alles tut, um die Erinnerung an die Zeit der deutschen Besetzung Frankreichs wachzuhalten, aber auch alles, um die Erinnerung an die Zeit der französischen Besetzung deutschen Gebiets auszulöschen.

    Sehr früh kam in Umlauf, die französischen Offiziere hätten ihren Männern drei „Freinächte“ für die Eroberung Freudenstadts versprochen. Diese Erklärung erscheint in jedem Fall plausibler als die These, es habe sich um verständliche Racheaktionen derjenigen gehandelt, die vorher in ihrem Land unter der deutschen Okkupation gelitten hatten.

    Abgesehen davon, dass ein vergleichbares Vorgehen durch die Wehrmacht bis heute nicht behauptet oder belegt wurde, ist festzustellen, dass die französischen Kolonialgebiete, aus denen die Einheiten in Freudenstadt kamen, niemals unter deutscher Kontrolle standen, und im Fall der dort rekrutierten Marokkaner, Algerier, Tunesier oder Schwarzafrikaner von einer Reaktion gar keine Rede sein kann.

    Man hat immer wieder behauptet, dass die Ausschreitungen übertrieben würden oder dass man sie auf ein verständliches Rachebedürfnis zurückführen könne. Dagegen spricht aber schon die Tatsache, dass der Begriff maroquinade (von maroquin für „marokkanisch“) am Ende des Zweiten Weltkriegs als Synonym für derartige Massenvergewaltigungen durch französische Truppen stand, denen auch italienische Frauen – also eigentlich Angehörige einer verbündeten Nation – zum Opfer gefallen waren.

    In einem Bericht für den amerikanischen Geheimdienst OSS aus dem Frühsommer 1945 hieß es über die französische Besetzung des deutschen Südwestens: „Vielfach wird angenommen oder aus Ereignissen geschlossen, daß für die ersten 48 Stunden eine besondere Erlaubnis zum Plündern und Vergewaltigen gegeben wurde.“ Im Falle Freudenstadts sollen die französischen Offiziere ihren Männern drei „Freinächte“ im Fall der Eroberung versprochen haben.

    ————-

    Nach dem Ende der Beschießung drangen am 17. April ab 9 Uhr die farbigen Soldaten des 3. marokkanischen Spahi-Regiments unter dem damaligen, Major (später General) Christian D E C ASTRIES kampflos in die Stadt ein. Ihnen und nachfolgenden französischen Einheiten wurde Freudenstadt von der französischen Führung für drei Tage und drei Nächte zur Plünderung freigegeben: Noch am fünften Tag nach der Besetzung wurden Einwohner bei Tage auf den Straßen von französischen Soldaten ausgeraubt. Planmäßig wurden in den Tagen nach dem Einmarsch von den Franzosen Brände gelegt, besonders an die Behördengebäude und Häuser früherer NSDAP-Mitglieder, nach rund acht Tagen auch noch am Rathaus. Dabei wurde nicht nur das Löschen verboten, sondern deutsche Löschwillige wurden mit Waffengewalt an der Schadensbegrenzung gehindert.

    Und was taten die Siegermächte?

    Sie saßen 1945 über die Deutschen zu Gericht und verurteilten viele deutsche Soldaten wegen angeblicher Kriegsverbrechen, vor allem, um von den eigenen Kriegsverbrechen abzulenken, die zudem sofort unter eine Amnestie fielen.

    ———————————————————————————————————–

    Quelle:

    „Beschwiegen im Geiste Europas“

    Freudenstadt war kein Einzelfall: Die Verbrechen der Franzosen in Südwestdeutschland 1945

    Karlheinz Weißmann

    Hans ROMMEL, Vor Zehn Jahren, 16./17. April 1945. Wie es zur Zerstörung von Freudenstadt

    gekommen ist,

    Oskar Kaupert, Freudenstadt 1955; kürzere Berichte in: Deutsche Wochen- Zeitung, 20. 11. 1954;

    ELSA Nr. 34, 1975;

    Leserbrief von Josef W. NEIDLINGER, Frankfurt, in: Nassauische Landeszeitung, 20. 2. 1982;

    Anzeiger der Not Verwaltung des Deutschen Ostens Nr. 2, März/ April 1982, 11. Jg. ROMMEL, e b e n d a ,

    Jean DE LATTRE DE TASSIGNY, Histoire de ia 1ère Arméefrançaise, Paris

    1949, S. 520 f.

    Bild : Freudenstadt nach dem Inferno am 16. und 17. April 1945. »Zu den 649 vernichteten

    Gebäuden zählten alle geschichtlich wertvollen Bauten, fast alle Ämter und Geschäftshäuser und über die Hälfte des gesamten Wohnraumes. « Aus: Gerhard HERTEL, Die Zerstörung von Freudenstadt, Geiger, Horb „1997, S. 80.

    weiteres Foto : Screenshot zu den aktuellen Schlagzeilen Freudenstadts am 17.April 2026

    Ergänzung:

    Nicht viel besser benahmen sich die einrückenden Franzosen 1945 in Karlsruhe, was in der Schrift Karlsruhe 1945 / 5 von Josef Werner mit den Aussagen vieler Erlebniszeugen dargestellt wurde. Darin heißt es über die Vorgänge nach dem 4. April 1945 in der badischen Hauptstadt: »Mit der Brandschatzung am Marktplatz hatte es eine besondere Bewandtnis. Diese Häuser wurden offensichtlich angezündet, um von der »Eroberung« der ersten deutschen Großstadt durch die Franzosen in wirkungsvollen Bildern berichten zu können.

    Ein Augenzeuge berichtet: »Man hat hier eindeutig Brände nach Kampfhandlungen

    vortäuschen wollen. Auf den Panzern standen Kameraständer, von denen fotografiert und gefilmt wurde.«

    Ein anderer Augenzeuge sah, wie dann »französische Truppen formiert durch die Kaiserstraße zogen und in Höhe der in Brand gesetzten Gebäude gefilmt wurden«.

    Am 6. April wurde für den folgenden Tag eine Ausgangssperre in Karlsruhe verfügt und durch Anschläge bekanntgemacht.

    Am Morgen des 7. April wurden mehrere Häuserblöcke in der Innenstadt am Marktplatz, an der Kaiser- und Lammstraße, in Brand gesetzt – und dann kam General DE GAULLE, der sich vor solcher Kulisse pressewirksam ablichten ließ »im Herzen der brennenden Stadt Karlsruhe«. Er schrieb in seinen Memoiren, er habe am 7, April in »stolzer Genugtuung« den Rhein überschritten: »Danach stattete ich der furchtbar zerstörten badischen Hauptstadt einen Besuch ab.« Dass ein Teil der Zerstörung nur ihm zu Ehren nach den Kämpfen vorgenommen worden war, verschwieg er.

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  • Im Gedenken – 16. April 1945 – Die Tragödie der Goya

    April 16th, 2026

    April 1945: Zwei Ozeanriesen mit über 18 000 Menschen jagen durch die Nacht – Ein Tag auf Hela – Die Reste der deutschen Handelsflotte sind aufgeboten – Die Kreuzer verlassen die Danziger Bucht – Bombenteppich über den ladenden Schiffen – Drei deutsche gegen neun sowjetische Schnellboote – Torpedotreffer auf Z 34 – Die Goya reißt über 7000 Menschen mit sich in die Tiefe.

    In der großen Gesamttragödie beim Ende des Zweiten Weltkrieges blieb der Untergang der >Goya< in der Ostsee nahezu unbemerkt. Es ist auch heute weithin unbekannt, daß mit der >Goya< über 7000 Menschen den Tod fanden und damit der Untergang dieses Schiffes die nach der Wilhelm Gusdoff< vermutlich größte bekannte Katastrophe der Seefahrtsgeschichte darstellt. Eine Erinnerung erscheint geboten.

    Anläßlich des Untergangs des völlig mit Flüchtlingen überfüllten Frachtschiffs >Goya< am 16. April 1945 meldete Großadmiral DÖNITZ an HITLER:

    »Der Verlust von einigen tausend Menschen beim Untergang des Dampfers >Goya< veranlaßt mich zu dem Hinweis auf den außerordentlich geringen Prozentsatz von nur 0,49% Personal Verlusten bei den bisherigen Transporten im Ostraum.«

    Die Flucht über die Ostsee ging bis zum letzten Tag des Krieges weiter, auch nach der offiziellen Kapitulation der Deutschen Wehrmacht trafen in den folgenden Tagen immer noch Schiffe in den rettenden Häfen in Dänemark und Schleswig-Holstein ein.

    Die >Goya< war ein modernes und sehr schnelles Frachtschiff von 7200 Bruttoregistertonnen, das am 4. April 1940 von der norwegischen Ree-derei MowinckeL in Dienst gestellt worden war. Ab Herbst 1944 wurde es zur Evakuierung von Flüchtlingen und von Wehrmachteinheiten aus dem ostpreußischen Raum herangezogen.

    Bis April 1945 hatte die >Goya< vier Transporte nach Westen mit fast 20000 Passagieren erfolgreich durchgeführt. Der fünfte Transport sollte von der Halbinsel Hela in der Danziger Bucht ausgehen. Immer noch befanden sich Zehntausende von Menschen dort, deren einziger Fluchtweg über die Ostsee führte. Danzig war mittlerweile von sowjetischen Truppen besetzt worden, massiv bedrängten sie gegen heftigen deutschen Widerstand auch die letzten Gebiete nördlich von Danzig, die noch in deutscher Hand waren.

    Am 16. April 1945 sollen die Schiffe >Kronenfels<, >Aegir< und >Goya< sowie die Minensucher >M 256< und >M 328< einen Konvoi bilden. Unter ständigem Artilleriebeschuß und bei mehreren Luftangriffen nahmen sie auf der Halbinsel Hela Flüchtlinge, Verwundete und Wehrmachteinheiten an Bord. Durch einen Bombentreffer im Vorderschiff fiel die moderne U-Boot-Warnanlage des Schiffes aus. Am Abend befanden sich auf der >Goya< weit über 7000 Menschen.: In langsamer Fahrt lief der Verband gegen 19 Uhr in Richtung auf Swinemünde aus.

    Seit dem Abend lag im flachen Küstenwasser vor Stolpmünde das sowjetische Garde-U-Boot >L 3< unter dem Kommandanten Vladimir K. KONOVALOV. Er hatte den Befehl, die deutschen Transportwege zu unterbrechen.

    Am Abend zuvor hatte er bereits zwanzig Minen vor Heia ab-gesetzt. Als die Beobachter des U-Bootes den Konvoi meldeten, nahm >L 3< langsam Fahrt auf und folgte den Schiffen. Auf Schußweite herangekommen, ließ KONOVALOV zwei Torpedos auf die >Goya< feuern.

    Um 23 Uhr 52 trafen beide Torpedos das Schiff, das innerhalb von sieben Minuten sank.

    Der Konvoi stoppte nicht, sondern versuchte, so schnell wie möglich das gefährdete Gebiet zu verlassen. Erst fünfzig Minuten nach dem Untergang der >Goya< kehrten die Begleitschiffe zurück und suchten nach Uberlebenden.

    11 Stunden nach dem Untergang der >Goya< wurden zufallig noch 28 Schiffbrüchige gefunden. Damit sind wahrscheinlich nur 176 Menschen gerettet worden — von über 7000.

    Vladimir K. KONOVALOV erhielt die höchste Auszeichnung als Held der Sowjetunion;.

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    Im Kommentar findet ihr auch weitere Beiträge zum Untergang der Gustloff

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    Ein Beitrag von Michael Winkler, veröffentlicht im Großen Wendig Band 3. S. 546

    Aussage des Zahlmeisters Heinz HOPPE, Moisburg, Interview in dem Dokumentarfilm

    Flucht in den Tod, Autor Heiko PETERMANN, 1993.

    Aussage des Steuermanns von >1.3<, Iwan PAWLOW

    »Die Rekonstruktion der Vorgänge auf dem sowjetischen U-Boot wurde an Hand der Schiffs unterlagen und Aussagen der Besatzungsmitglieder vorgenommen.

    Heinz SCHÖN, Ostsee 45, Motorbuch, Stuttgart 1983; ders., Flucht über die Ostsee,

    Motorbuch, Stuttgart 1984; ders., Die letzten Kriegs tage, Motorbuch, Stuttgart 1995.

    ——————————————–

    Es ist das große Verdienst des Bad Salzufler Archivars und Historikers Heinz SCHÖN, der beim Untergang der »Wilhelm Gustloff« gerettet wurde, daß das Thema »Flucht über die Ostsee« und die Schicksale der »Wilhelm Gustloffc, der >Steuben< und der »Goya< einer breiteren Öffentlichkeit

    bekannt geworden sind.

    Erlebnisbericht – aus den Dokumentationen des Heinz Schön:

    „Die Hölle von Hela“. Ich zitiere:

    „Vom 10. bis 14. April 1943 erlebte ich an Bord des Dampfers „General San Martin, der auf Hela-Reede ankerte, um Flüchtlinge aufzunehmen und sie nach Kopenhagen zu bringen, „die Hölle von Hela“. Immer wieder wurden wir von sowjetischen Flugzeugen angegriffen. Doch wir hatten Glück. Bombenvolltreffer erhielten die in Sichtweite von und liegenden zwei Schiffe, das kleine Lazarettschiff „Posen“ und der Dampfer „Moltkefels“. Beide Schiffe brannten sofort lichterloh, Frauen und Kinder liefen als brennende Fackeln über Deck, kamen in den Flammen um, erstickten im Rauch, ertranken in der Ostsee und sanken mit dem Schiff auf den Grund der Ostsee.

    Das Schicksal von Menschen auf untergehenden Schiffen auf der Ostsee stehen im Mittelpunkt meines Buches: „Wer weiß schon Genaueres über das Ende des Frachters „Consul Cords“, des Dampfers „Göttingen“, des Frachters „Androß“, des Dampfers „Moltkefels“, des Dampfers „Orion/Hektor“, des Dampfers „Karlsruhe“, um nur einige zu nennen, nicht zuletzt auch der großen Passagierschiffe „Steuben“, „Goya“ und „Cap Arcona“? „

    —–Zitat /Ausführung /Niederschrift des Heinz Schön – Ende.—–

    —————————–

    Bildmaterial u. a. von Carl Henrich Traben-Trabach aus „Flucht und Vertreibung“ von Grube Frank

    Zum Gedenken an unsere Toten aus der größten Schiffskatastrophe der Geschichte – in der Nacht zum 30. Januar 1945.
    Swinemünde! Im Gedenken an den 12. März.
    Swinemünde am 12. März vor 81 Jahren – im Gedenken (Teil II)

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  • „Es geschah am hellichten Tag“ …

    April 16th, 2026

    Wir leben in einer Zeit, in der „Jim Knopf“ von Michael Ende überarbeitet wurde, Karl May-Filme wegen unerwünschter kultureller Aneignung zurückgehalten werden, die Feuerzangenbowle mit Heinz Rühmann wegen einer Drehzeit aus dem dritten Reich gerügt und verbannt wurde (das geschah bereits vor vier Jahren).

    Bleiben wir bei Heinz Rühmann,

    Während immer wieder mal Versuche unternommen werden, in der Vergangenheit von Heinz Rühmann zu wühlen, um „politische Fehltritte“ und „nicht erwünschte Filme“ wie die „Feuerzangenbowle“ in den Fokus zu rücken, lässt man Ereignisse, die es durchaus wert sind, darüber zu berichten, einfach außer Acht!

    So gibt es Berichte, wonach Heinz Rühmanns zweite Ehefrau, die Schauspielerin Hertha Feiler, bei Kriegsende 1945 Opfer von Übergriffen durch sowjetische Soldaten wurde. Nach verschiedenen biografischen Angaben wurde Hertha Feiler in den letzten Kriegstagen in der gemeinsamen Villa in Berlin-Wannsee (oder nach anderen Quellen in einem Versteck) von sowjetischen „Soldaten“ mehrfach vergewaltigt. Heinz Rühmann war bei diesen traumatischen Ereignissen anwesend und wurde gezwungen zuzusehen, während er selbst mit Waffen bedroht wurde.

    Gelegentlich wird dieser Vorfall mit dem Schicksal des Schauspielers Harry Liedtke verwechselt. Liedtke wurde 1945 in seiner Villa von sowjetischen Soldaten erschlagen, als er versuchte, seine Frau vor einer Vergewaltigung zu schützen. Auch Liedtkes Ehefrau kam bei diesem Vorfall ums Leben.

    Heinz Rühmann hat über dieses persönliche Trauma in der Öffentlichkeit sowie in seiner Autobiografie „Das war`s „kaum gesprochen/ bzw. darüber geschrieben. Nicht zuletzt waren die Menschen in dieser Zeit (nach der „Befreiung“) dazu angehalten, Schweigen darüber zu bewahren. Seine erste Ehefrau, Maria Bernheim, befand sich zu diesem Zeitpunkt bereits in Schweden in Sicherheit, nachdem Rühmann die Scheidung vollzogen hatte, um ihr eine Flucht durch eine Scheinehe zu ermöglichen.

    Heinz Rühmann heiratete die Wienerin Hertha Feiler am 01.07.1939. 1942 bekamen sie zusammen einen Sohn namens Peter. Rühmanns einziges Kind. Den Krieg überstanden beide recht gut. Dann kam es zur mehrfachen Vergewaltigung seiner Frau durch russische Soldaten, bei der er zusehen musste. Ein erschütterndes Erlebnis, wie es Millionen von Deutschen kurz vor und noch viele Jahre nach der sogenannten „Befreiung“ erfahren mussten.

    ——————————————————————————-

    Bild Wikipedia

    Von der Seligsprechung der Unseligen und anderen „Preisungen“

    Eure Kommentare:

    Im Lesebuch Klasse 2 die Geschichte des tollen Soldaten, der Berlin befreite und an die hungernden Kinder Suppe verteilte. Und hinter vorgehaltener Hand , aber als Kind mit Rhabarberblatt Ohren erfuhr man, dass Omas damals 18 jährige Schwester von den Russen verschleppt, vergewaltigt und getötet wurde. Oma war über Nacht weißhaarig geworden vor Kummer. Und die anderen Alliierten waren auch nicht besser.

    Das wusste ich nicht. Ich habe die alten Rühmann Filme als Kind so geliebt. Und nun erfahre ich DAS!!! Ich danke dir sehr, liebe Klara, für deine unermüdliche Aufklärung. Es wird ja immer noch so vieles verschwiegen und kann auch nicht mehr erzählt werden, weil die Zeitzeugen, die damals erwachsen waren, längst tot sind.

    Ja es waren ganz furchtbare Schicksale.

    Ich habe vor ewigen Zeiten eine alte Dame betreut, die mir vieles erzählt hat. Sie mussten damals fliehen aus den Ostgebieten. Ihre Schwester musste ihr sterbendes Kind auf einem Acker zurück lassen auf der Flucht vor den Russen und ach ….die Vergewaltigungen…Ich weiß nicht, wje diese Frauen das überstehen konnten. Die alte Dame war damals über 90 und weinte immer noch beim Erzählen. Ich bekomme so eine Wut, wenn ich diese Politiker sehe, die schon wieder Krieg planen. Dabei ist das ganze Elend noch so tief in den Ahnenlinien und betrifft auch uns. Auch wenn die Meisten sich dessen gar nicht gewahr sind.

    Diese ganzen Lügen, die man uns erzählt hat…das Leid der Deutschen wurde immer verleugnet. Allein wenn ich sehe, was in meiner väterlichern Linie damals passiert ist. Der pure Horror. Meine geliebte Urgroßmutter hat alle ihre sechs Kinder verloren damals.

    Mein Vater hat erst in den 90er Jahren erfahren, wo sein Vater gestorben ist.

    Und hier in der Gegend,in der ich wohne, gibt es das Feld des Jammers. Rheinwiesenlager

    Und irgendwelche Vollidioten haben den großen Gedenkstein mit „Nazipack“ etc vollgeschmiert. Die haben alle keine Ahnung. Und wollen es auch nicht wissen.

    Ich liebe Heinz Rühmann, und schaue mir die Filme immer an wenn sie kommen, er war ein grandioser Schauspieler ! Was ist eigentlich aus seinem Sohn geworden ?

    Was ist an der „Feuerzangenbowle“ eigentlich, das es verboten ist. Erstens glaube ich kaum das die Jugend sich diese Filme ansehen würde. Zweitens, kann mich nicht erinnern was da politisch war. Als nächstes kommt dann ein ganz „neuer Film“ raus und du sitzt da….das kenn ich doch…alles remakes, neu aufgearbeitet.

    Geschichte die keiner hören darf ! Jedoch waren die Amerikaner nicht viel besser ! Extremer Hunger machte aus einigen Hausfrauen schnell mal Huren, bezahlt wurde dann mit einem halben Pfund Café, Schokolade oder Zigaretten! Not und Hunger sind für uns heute unvorstellbar! Dokumentiert wurde wenig, erzählt oft, geschwiegen jedoch wurde meist ! Viele Männer kamen aus der Gefangenschaft, 5-15 Jahre und hatten dann plötzlich ein Kind von 5-10 Jahren. Es wurde geschwiegen für immer! Besser war es.

    Die „Befreier“ haben es geschafft, dass die „Deutschen “ lieber ihr eigenes Nest beschmutzen, als sich mit der Vergangenheit zu befassen. Sie glauben den Lügen eher, als sich auf die Suche nach der wahren Geschichte zu machen.

    Meine Oma ist mit meiner Mutter und ihrem kleinen Bruder, Anfang 1945 aus Mellentin nach Berlin geflüchtet. In Berlin hat meine Mutter dann das Kriegsende erlebt, mit alle den Bombardierungen, Verschuettung im Keller usw. Sie hat mir erzaehlt, dass alle unheimlich Angst vor den Russen hatten. Die Leute waren dann sehr viel im Keller und die Russen haben natürlich alles inspiziert, deutsche Soldaten gesucht, Koffer aufgeschlitzt. In einer dieser Situationen hat meine Mutter sehr geweint, als ein Russe kam. Die Leute wollten, dass sie aufhört, damit ihnen nichts passiert. Der Russe ist raus, und kam nach einer Weile mit einem Stück Brot fuer meine Mutter zurück.

    Mein Vater war ein Russenbalg…wie sie es nannten

    Mein Onkel, 15, endete im Rheinwiesenlager. Der Offizier meinte, wenn die Jungens sich den Amerikanern ergeben, werden sie gut behandelt. Sie starben wie Fliegen. Hunger, Typhus… Wenn mein Onkel endlich nach Hause kam, konnte er monatenlang keine Treppe hinauf steigen.

    Es gibt ein paar sehr gute Bücher über Heinz Rühmann, aber selbst die lassen viele Fragen offen. Ich bewundere die Diskretion der Nachkommen. Man soll einem Menschen seine Geheimnisse lassen. Wobei es im Fall Rühmann wohl nichts zu entlarven gibt

    Meine Jugendfreundin war ein Vergewaltigungskind vom Russen

    Ja, jetzt erst hab ich das erste mal ueber diese Geschehnisse erfahren, und ich bin mittlerweile 66 Jahre alt. Auch war mir bis nicht vor allzu langer Zeit mal so richtig bewusst wie VIELE….VIELE!!!!!! Frauen während und nach der Kriegszeit vergewaltigt worden sind, wir sprechen von Tausenden. Dies, von allen Soldaten, aller nationen, auf allen Seiten… und dies bringt JEDER KRIEG mit sich, bis heute. Irgendwie war ich da ganz blöd bis ich mal ein bisschen recherchiert habe, denn das waren ja auch die Zeiten wo meine Mutter noch ein junges Maedchen war, oder junge Frau. Doch sie hat nie etwas gesagt, somit weiß ich nicht ob auch sie Opfer war.

    Wo kann man die Berichte über die Vergewaltigung von Rühmanns Frau nachlesen?

    Hier! Auszug aus einem Artikel der Welt vom 8. Mai 2020, unter dem Titel:; Als Leni Riefenstahl ihre eigenen Filme verbrannte“:

    „Das Holzhaus brennt am 25. April ab, die Familie überlebt im Keller – aber seine Frau, die Schauspielerin Hertha Feiler, Co-Star in elf seiner Filme, wird später von einem russischen Soldaten vergewaltigt.“Über unser privates Schicksal beim Endkampf in Berlin spreche ich nicht gern“, schreibt Rühmann in seinen Erinnerungen. Es ist der einzige Satz zu dem Thema.“ https://archive.ph/UDaA9 und hier: https://www.tv-kult.com/forum/index.php?thread/6307-heinz-r%C3%BChmann/

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