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Klara Fall: das glaube, wer mag

  • Von der Vorsilbe „ver“ – eine Silbenspielerei

    Juni 24th, 2025

    Von Vermögen, Vergesellschaftung, Verordnung, Verschreibung, Vertreibung,

    für, fort, fern…

    (Unmiss) ver -ständlich: Das Vergesellschaftungsgesetz – vom Staate ver- ordnet und bald ver -abschiedet unter dem Mäntelchen des Volksentscheids

    „Wir reden hier nicht von Enteignungen“, sagte Stettner bei der Vorstellung des Kompromisses am Sonntag im Abgeordnetenhaus. Es gehe darum, dass der Staat eingreifen könne, „wenn es offensichtliche, manipulative Fehlentwicklungen gibt“.

    Nun, die Vorsilbe „ver-“ zeigt die „Richtung“ an und die ist in vielen Fällen mit einer negativen Begleitvorstellung verbunden, deutet auf einen Fehler oder eine Veränderung hin.

    „ver“ – die Vorsilbe, die bestimmt, dass eine starke, schwer rückgängig zu machende Änderung auf den körperlichen oder seelischen Zustand von jemandem oder etwas .einen starken Einfluss ausübt.

    Einige dieser Facetten sind mit Bedeutungen dreier gotischer Varianten des ursprünglichen „per“ in Verbindung zu bringen. Gotisch gab es die Vorsilben „faír = heraus“, „faúr = vor, vorbei“ und „fra = weg“. Wenn man genau hinhört, stellt man fest, dass es sich beim gemeinsamen Nenner dieser Drei im weitesten Sinne um Variationen des Themas der Verwandlung bzw. der Veränderung handelt. Da stellt sich etwas heraus. Da geht etwas vorbei. Da ist etwas weg, was es früher einmal gab. Auf alle Fälle ist jetzt irgend etwas anders, als es bisher war.

    Achja, bevor ich mich hier vollständig in der Bedeutung der Vorsilbe „ver“ verliere, komme ich zurück auf den Inhalt des angedachten Gesetzes der Vergesellschaftung im Rahmen der Ver-staatlichung vom vergangenen Wochenende (23.6.2025).

    Laut der staatlichen Kontrolleure soll das Gesetz Grundsätze für eine angemessene Entschädigung festlegen, daneben Indikatoren, wann Vergesellschaftungen in den Geschäftsfeldern der Daseinsvorsorge wie etwa bei der Wasser- oder Energieversorgung oder im Bereich Wohnen angebracht sind.

    Demnach soll eine Vergesellschaftung möglich werden, wenn Unternehmen gesetzliche Regeln dauerhaft missachten und lange Zeit zu wenig investieren, zugleich aber Gewinne aus dem Unternehmen für die Rendite der Eigentümer abgezogen werden..

    Kurz: Wenn Unternehmen zu wenig investieren oder nicht klimaneutral werden, will der Berliner Senat sie verstaatlichen können. Darauf haben sich CDU und SPD am Wochenende geeinigt.

    ——————–

    Zurück zur Vorsilbe „ver“

    Diese Vorsilbe lässt sich etymologisch (selbst mit Zuhilfenahme der Volksetymologie) nicht so einfach erklären wie die Vorsilbe er-. Man hat versucht, sie mit zweien oder dreien verschiedendeutigen gotischen oder sogenannten indogermanischen Wurzeln in Verbindung zu bringen.

    Für unser Sprachgefühl bedeutet es jedoch, einerlei ob es da mit dem gotischen fra- identisch ist oder nicht, die Gegenrichtung von er-, das Verschwinden oder das Zugrundegehen, das Beseitigen oder Zugrunderichten, und zwar ebenfalls mit dem Erfolge, dass der Hörende diese Empfindung schon gewinnt, sobald nur die Vorsilbe ausgesprochen worden ist. „Es ist ver …“ erzeugt sofort die Erwartung, dass etwas verschwunden oder verloren sei, und das folgende Stammwort gibt nur noch die nähere Art des Verschwindens oder Verlierens an.

    Wieder gibt es kaum ein Verbum, das nicht sprachgebräuchlich oder scherzhaft mit ver- zusammengesetzt werden könnte, und die Grundanschauung ist dabei immer eine Bewegung vom Sprechenden hinweg, eben ein Verlust. Man kann sein Vermögen, seine Gesundheit, seinen Verstand verfressen und vertrinken, verbuhlen und verspielen; man kann das alles verjubeln, man kann (hier ist der Sprachgebrauch etwas enger) seine Jugend, sein Leben vertrauern, das heißt durch Gebrauchsmangel verlieren. „Sie verjammert und verbetet ihr Leben“ (Goethe).

    Aus der Wahrnehmung des Sprechenden hinweg, in weiterer Metapher aus der Absicht des Sprechenden hinweg führen Zusammensetzungen wie: verlegen, verkramen, verfitzen, verbauen, verzeichnen, verziehen usw. usw. Ganz körperlich wird die räumliche Entfernung ausgedrückt in: verjagen, vertreiben, versenden, verschleppen usw.

    Sehr häufig liegt etwas Verachtung in den Zusammensetzungen mit ver-; so hieß veralten früher (bei Luther, aber auch noch vor hundert Jahren) nicht mehr als alt werden; jetzt heißt es durch Alter unbrauchbar werden, besonders aus der Mode kommen. Luther und Goethe konnten noch von veralteten Wurzeln, von einem veralteten Baume reden; heute sagt man höchstens noch, die Tulpe sei eine veraltete Blume oder sie sei wieder in die Mode gekommen. Man vergleiche dazu die Artikel er- und ver- in Hermann Pauls „Deutschem Wörterbuch“ (2. Aufl.).

    —————————————————————-

    Quelle: „Die Vorsilbe ver- und ihre Geschichte: Leopold Max, 1881 M. & H. Marcus (1907)

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  • „Wer schlägt den Löwen? Wer schlägt den Riesen?

    Juni 24th, 2025

    Wer überwindet jenen und auch diesen? Das kann nur einer, der sich selbst bezwingt und alle seine Glieder unter Aufsicht bringt.“

    Die weisen Worte stammen nicht etwa von mir, sondern aus der Feder des Minnesängers Walter von der Vogelweide (1170-1230)

    Längst nicht alle Vorhaben, Verträge und Pläne lassen sich aufführen, die wir aus der Geschichtsschreibung kennen, aber es sind eben die, mit den empfindlichsten Konsequenzen und Folgen für das deutsche Volk, gekoppelt an Leid, Elend und Schmerz.

    Da dieser Tage immer wieder von Krieg gesprochen wird und was man dazu noch wissen darf.

    Ein vierter Weltkrieg beginnt dann, wenn der Dritte Weltkrieg, der sich immer noch in der Fortsetzung des Ersten (von den Wallstreet Banken initiierten) Weltkrieges befindet und von den Auswüchsen des Dreißigjährigen Krieges zehrt, sein endgültiges Ende nimmt, oder besser,… enden würde.

    Kurz: Es wird keinen vierten Weltkrieg geben, solange der dritte Weltkrieg noch im Gange ist.

    Eines ist gewiss: Was den Untergang aller drei deutschen Reiche und das Ausplündern und Abschlachten ganzer Völker betrifft – da gibt es einen gemeinsamen Nenner.

    Zur Erinnerung: Im Zweiten Weltkrieg sind insgesamt über 20 Millionen Menschen verhungert. Weit mehr, als Soldaten auf allen Schlachtfeldern gefallen sind. Wer meint, ein Krieg würde ihn nicht betreffen, meint falsch.

    Doch die Menschen üben sich hartnäckig im kollektiven Vergessen. Es funktioniert immer wieder. Zuletzt erst beim „C-Seuchlein“ so der Weltkrieg in 80 Jahren und darüber hinaus, als auch die eigene Geschichte in 200 Jahren.

    Die einen wollen die Welt regieren und sich von den kümmerlichen Resten am Leben gelassener Ungläubiger aushalten lassen, andere träumen von einem großen Führer, der sie in eine goldene Zukunft leiten wird und wiederum andere sehen das Paradies in allen anderen Formen auf der Erde erblühen.

    Was aber ganz sicher passiert, das ist der fortwährend schleichende Prozess des Ausmerzens von Völkern unter staatlicher Aufsicht.

    Nahezu jede Epoche trägt die gleiche Handschrift, wenn es um Entvölkerung und Verarmung eines Volkes geht…

    Die Handschrift ist also immer gleich und man erkennt sie an ihren Taten.

    Ich hatte es ja bereits in meinem letzten Beitrag dazu erwähnt: Die Völker, die einst verbunden, und in ihren Stämmen ihre Kulturen zu pflegen wussten (lang ist es her), sind zu Feinden gemacht worden. Gezielt. Und um den Unfrieden aufrechtzuerhalten, werden Tag für Tag neue Lügen gestreut, damit sich die Menschen aus dem gemeinen Volk immer und immer wieder an die Gurgel gehen.

    (siehe auch Beitrag im Kommentar).

    —————————————————————

    Info zum Zitat:

    Der Löwe symbolisiert in diesem Fall eine Herausforderung, eine Schwierigkeit oder eine übermächtige Kraft, die es zu überwinden gilt.

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  • Sommersonnenwende – der Sprung von der einen Jahreshälfte in die andere

    Juni 19th, 2025

    > ein kurzweiliges Allerlei aus altem Wissen, Bräuchen und Mythen

    „Hartenau, Johanniskraut,

    du goldnes Blut der Sonne: so man dich nur kurz erschaut,

    durchflossen wird von Wonne“.

    Dieses Lied stammt von Klaus Maleiner, einem österreichischen Botaniker, den Wolf Dieser Storl auf einer seiner Reisen (im Jahr 2014) kennengelernt hat. Dazu schreibt er: „Für die Indianer ist ein solches Lied ein persönliches Geschenk des Pflanzengeistes. Das hatte ich auch von Bill Tallbull, dem Cheyenne-Pflanzenschamanen erfahren. Es ist wie ein Schlüssel zum Wesen der Pflanze: Jedes Mal, wenn man es singt, verbindet man sich erneut mit diesem Wesen und kann es um Hilfe bitten. So ein Lied ist wie eine Telefonnummer, die einem ein Freund gibt: wenn man die Nummern richtig eingibt, dann entsteht die Verbindung.“

    „Nun bricht sie an, die heilige Zeit, die 12 Tage dauert. Am 21. Juni, dem Tag der Sonnenwende, oder am Tag des heiligen Johannes am 24. Juni war es ein allgemeiner Brauch ein großes Feuer zu entzünden, zu feiern, tanzen, singen, schmausen, Holunderküchlein zu essen und nur mit einem Gürtel aus Beifuß bekleidet über die Glut von der einen Jahreshälfte in die andere zu springen.

    Im Mitsommer drängt es Mensch und Vieh hinaus auf die bunten Wiesen. Die Sommerlinden blühen und duften nach Honig, die Bienen summen, die Erdbeeren werden reif. In mystischer Teilnahme geben sich die Menschen dem Licht und der Feuerkraft hin.

    Oft liest man, die Menschen hätten die Sonnenwendfeier entzündet, um Dämonen abzuwehren. Diese Umdeutung erfolgte aber erst im Mittelalter. Denn in dieser Zeit herrschte viel Angst. Die „kleine Eiszeit“ war im Anmarsch, es wurde unbeständiger und kälter. Das bedeutete, dass die Anbauflächen sich verringerten und vielerorts Hungersnot herrschte.“

    Ursprünglich jedoch war das Sonnenwendfeuer kein Ausdruck der Angst, sondern der Lebensfreude. Sein Entfachen diente dazu, mit der Sonne, dem Lebensquell, in Resonanz zu gehen und ihr auf ihrem Höhepunkt Beistand zu leisten. Schon die Megalith-Menschen kannten dieses Fest, denn viele keltische Steinsetzungen sind so aufgestellt, dass Licht und Schatten die Sonnenwenden wie auch die Tagundnachtgleichen genau anzeigen.

    Denken wir dabei nur an die fast 4000 Jahre alte Himmelsscheibe von Nebra.

    Sie erlaubt die Annahme,, dass man in der frühbronzezeitlichen Aunjetitzer Kultur nicht nur die Sterne genau beobachtete, sondern auch in der Lage war, die Sonnenwenden präzise zu berechnen. So konnte die Scheibe waagerecht gelegt und auf eine Erhöhung (Mittelberg) gerichtet, als Kalender zur Verfolgung des Sonnenjahres genutzt werden.

    —————————————————————————————————–

    Das Fest der Lebensfreude – Goethe im Gespräch mit Kanzler Friedrich von Müller am 15. Mai im Jahre 1822:

    „Wohl ist alles in der Natur Wechsel,

    aber hinter dem Wechselnden

    ruht ein Ewiges.“

    Und hier lassen wir noch Rudolf Steiner zu Wort kommen: „ Im Sommer – so die Geistesschau Rudolf Steiners – träumt die Erde in den Kosmos hinein, so wie der Mensch, wenn er schläft, im Winter ist sie wach. Das Johannisfest ist ein freudiges, euphorisches Miterleben des „Mitsommertraums“ von Mutter Natur.“

    Unsere europäischen Vorfahren feiern es mindestens seit der Jungsteinzeit.

    —————-

    Wusstet ihr, dass die am Johannistag gesammelten Kräuter – meistens sollen es neun an der Zahl sein – als besonders heil- und zauberkräftig gelten? Sie wirken gegen Blitz und Feuergefahr und gegen Hexen und Teufel, wenn man sie in Haus und Stall aufhängt, damit räuchert oder sie als Tee verwendet.

    Die Liste dieser Kräuter ist lang. So seien an dieser Stelle nur einige genannt:

    Frauenmantel, Beifuß, Dost, Arnika, Gundermann, Schafgarbe, Margerite, Nelkenwurz und natürlich das gelbblühende Tüpfel-Johanniskraut. Die Pflanze blüht üppig. Sie ist ein wahrhaftes Lichtkraut.

    Hartenau und Dill macht das Gewitter still.

    Eisenkraut und Hartenau – brennt’s an! Dass sich das Gewitter stau.

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    Und zum Abschluss noch ein paar zusammenfassende Gedanken zur Sommersonnenwende:

    Das Licht, die Reinheit, gilt auch als Symbol der sittlichen Reinheit und des guten Rechts; daher mahnt ein in manche Sage gekleidetes Sprichwort: „Die Sonne bringt es an den Tag“, das heißt das Unrecht, das Verbrechen, z. B. den Mord, der sich tief verborgen und sicher wähnt.

    Der Sommer beginnt bei uns am 21. Juni, weil der nördliche Wendekreis der Sonne am meisten zugekehrt ist. Vom 21. Juni an wendet sich der Sonnenstrahl nach dem Süden des Äquators: Sommersonnenwende, bei uns am 21. Juni der längste Tag, dann nehmen die Tage ab.

    Am 21. Dezember ist die Wintersonnenwende und von dem Tage an werden die Tage allmählich länger, bis zur Sommersonnenwende am 21. Juni. Die Germanen feiern diese Marke im Kreislaufe der Zeit als Fest des lichten Sonnengottes Baldurs und gedenken zugleich Freyrs. Beide sind die Lichtgottheiten.

    Wie Freyr ist auch Baldur, ebenfalls Odins Sohn, ein Gott des Lichtes, der Sonne, doch in vielfach abweichender Richtung; so wird nicht der Erntesegen wie auf Freyr-Frô, sondern der Frühling auf ihn zurückgeführt; er ist das aufsteigende Licht des wachsenden Jahres und muss daher sterben, wann das Jahr sich neigt, wann die Tageslänge nicht mehr zunimmt, sondern abnimmt, und die Nacht dem Tageslicht zu obsiegen anhebt; also zur Sommersonnenwende, ungefähr zwischen dem einundzwanzigsten und dem vierundzwanzigsten Juni;

    „Es zeigten uns die Einheimischen, wo die Sonne ihre Ruhe halte“, so lautet die Erkenntnis aus einem Bericht des griechischen Astronomen Pytheas während eines Besuches in Norwegen um 330 v. u. Z. Darüber wird deutlich, wie wichtig die Himmelsbeobachtung für das germanische Volk war.

    Damals, als sich Glaube und Erkenntnis noch nicht widersprachen

    Sonnenwarten konnten zugleich Sonnenheiligtümer sein, und die ernste Sonnenbeobachtung zugleich eine frohe Sonnenwendfeier.

    Darüber erweist sich der Urgrund der germanischen Sonnenwendfeier: beobachtendes Wissen, ordnen des Verstandes und gläubiges Vertrauen. Den Menschen nordischen Blutes war Klarheit, Wissen und Erkenntnis innerstes Bedürfnis.

    Feste wie die Sonnenwendfeier sind nichts anderes als Ausdruck einer überlegenden, aus sich selbst schöpfenden Lebensweise und Weltanschauung.

    Die Bräuche, mit denen man auch heute noch in Skandinavien die Sonnenwende, dort Mittsommer genannt begeht, gehen auf uraltes germanisches Brauchtum zurück. Leider sind sie in unseren Breitengraden kaum noch anzutreffen.

    ——————————————————–

    Ganz gleich, wo ihr dem Fest des lichten Sonnengottes Baldur, dem schönsten und freundlichsten der Asen-Götter, gedenkt, ich wünsche euch eine gute Zeit!

    Heil und Segen

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    Quelle:

    Felix Dahn Walhall

    Fritz Martini Germanische Heldensage

    Germanitaothala

    „Die ;Magie der Sonnenwenden“ / „Einsichten und Weitblicke „ Wolf Dieter Storl

    Bilder. Private Aufnahmen, Wikipedia und Pixabay

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    Infotafel

    Himmelscheibe von Nebra

    Die Himmelsscheibe von Nebra ist eine 3600 Jahre alte Bronzescheibe mit goldenen Verzierungen, die als älteste konkrete Himmelsdarstellung der Welt gilt. Sie wurde 1999 am Mittelberg bei Nebra in Sachsen-Anhalt entdeckt und zeigt astronomische Phänomene wie Sonne, Mond, Sterne und das Sternbild der Plejaden. Die Scheibe ist ein wichtiges Zeugnis der bronzezeitlichen Weltanschauung und wurde 2013 zum UNESCO-Weltdokumentenerbe erklärt.

    Aunjetitzer Kultur

    Verbreitung vom Nordharzgebiet über Mitteldeutschland und Böhmen und Mähren bis nach Niederösterreich und Schlesien;

    Die Aunjetitzer Kultur gilt als eine der wichtigsten Kulturen der Frühbronzezeit in Mitteleuropa und hat wichtige Erkenntnisse zur damaligen Lebensweise, Technologie und Bestattungspraktiken geliefert.

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  • 17. Juni 1953 – “ wir wollen freie Menschen sein“

    Juni 17th, 2025

    Wir Menschen spüren die Versklavung. Intuitiv wissen wir, dass es sich falsch anfühlt. Das ist so, weil wir vom Ursprung her mit der Natur verbundene Wesen sind, und wie jedes andere Lebewesen auch, die Freiheit zu schätzen wissen.

    Doch es sollte anders kommen. Über die Jahrhunderte hinweg nahm die Versklavung der Menschen ein ungeahntes Ausmaß an. Man schaue nur gut hin, wo wir nun, im Jahr 2025 angelangt sind.

    Der Deutsche im Jahr 2025 > Hinausbefördert, getrieben von den Interessen anderer, ausgetauscht, vermischt, an seinen Wurzeln gepackt und kräftig dran geschnitten, aussortiert.

    Im Kommentar findet ihr einen Zeitzeugenbericht als Video zu den Ereignissen des 17. Juni 1953 und einen Beitrag, der es vielleicht noch einmal verdeutlicht, warum manches so ist, wie es ist…

    „Wir wollen freie Menschen sein.“

    Der 17. Juni 1953 in Sachsen – wir wollen keine Sklaven sein!

    Es gibt nur wenige echte Volksaufstände, aber es gibt sie. Dann ist viel Blut geflossen.

    Die meisten Revolutionen sind propagiert, geführte Revolutionen, weil man sie braucht, um gewisse Ziele zu erreichen. Doch nicht dieser Aufstand vom 17. Juni 1953.

    Über zwei Jahrzehnte war der Aufstand meist nur von historischem Interesse. Im Hinblick auf die Berichterstattung des RIAS in den entscheidenden Tagen vom 16. Juni bis 23. Juni liegt die Wahrheit eher in der Einschätzung des „Tagesspiegel“, also dieses Blatt, dass uns auch heute diese vordiktierte „Wahrheit“ präsentiert.

    Auch 70 Jahre nach den Unruhen in der DDR gibt es höchst unterschiedliche Auffassungen über den tatsächlichen Charakter des Geschehens. In dem Buch „Spurensicherung“ spricht Eberhard Panitz richtigerweise von einer im letzten halben Jahrhundert verzerrten, vorgefassten und meist politisch zweckgebundenen Vorgehensweise /Auslegung.

    Aber so viel ist sicher: An diesem 17. Juni waren viele tapfere Menschen unterwegs., die bereit waren, sich mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln gegen das System und dessen Vorhaben zu erheben. Es war eine genuine Volkserhebung, ohne politische Führer, ohne ein ausformuliertes Programm oder vorgefasstes Konzept. Der ‚Aufstand war einzig und allein dem Anliegen verpflichtet, das in jenen Tagen auf Transparenten zu lesen war und skandiert wurde: „Wir wollen freie Menschen sein.“

    Ich erinnere mich an ein Gespräch meiner Eltern. Da war ich vielleicht 14 Jahre alt, also so um das Jahr 1979. Ich begriff nur wage, was damals vorgefallen ist.

    Doch diese Aussage habe ich nie vergessen. Denn mein Vater und ein guter Freund von ihm waren an diesem Tag, dem 17. Juni 1953 in Görlitz unter den tapferen Menschen. Der Freund meines Vaters wurde später verhaftet. Mein Vater hat ihn nie wiedergesehen oder etwas von ihm gehört. Er blieb verschwunden.

    In Görlitz, Niesky, Bitterfeld, Jena und Merseburg wurden zahlreiche öffentliche Gebäude erstürmt. Gefängnisse wurden belagert, mit dem Ziel die politischen Häftlinge zu befreien.

    Insgesamt beteiligten sich mehr als eine Million Menschen in über 700 Orten an dem Volksaufstand.

    Die Zahl der Toten (angegeben mit 80 bis 100) wird weitaus höher beziffert.

    Die konkreten Ursachen des Aufstandes auf einen Blick:

     Die diktatorische Gewalt hat alle Milieus und Schichten der DDR-Gesellschaft erreicht.

     Die Beschlüsse des Jahres 1952 trafen nahezu alle Bevölkerungskreise.

     Die 2. SED-Parteikonferenz beschloss nicht nur den Aufbau des Sozialismus, sondern auch eine militärische Aufrüstung. Durch die Einrichtung von sogenannten Produktionsgenossenschaften, in die landwirtschaftliche und handwerkliche Betriebe geführt werden sollten, sollte die Basis für den Aufbau des Sozialismus gelegt werden.

     Es kam zu unzähligen Strafverfahren unter juristischen Vorwänden gegen diejenigen, die sich der Kollektivierung widersetzten.

    Später faselte man dann aus den westlichen politischen Reihen wie sehr doch der Gedanke der Einheit Deutschlands mit dem Gedanken der Freiheit verbunden ist. Und es ertönten Sätze wie: „Unser Streben nach Einheit ist ein Streben nach Freiheit für das ganze deutsche Volk.“ Diese Gedanken an Einheit und Freiheit waren nur eine Utopie, begraben unter alliierter Vormachtstellung. Aber man kann es ja mal erwähnen.

    Quelle:

    Zeitzeugen berichten, Protokoll eines Aufstande (Peter Lange, Sabine Ross)

    „Die Hölle ist leer und alle Teufel sind hier“? Tatsächlich?

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  • Verstehen, um besser verstehen zu können

    Juni 17th, 2025

    Nichts, aber auch gar nichts auf der politischen Weltbühne geschieht zufällig. Wie der Name „Bühne“ schon verrät: Ein Schauplatz für eine Handlung oder eine Gelegenheit zur „Selbstdarstellung“… Und die Selbstdarsteller sind „alte Bekannte“.

    Angesichts der Tatsache, dass Deutschland gegenwärtig wiederholt ein trauriges Kapitel schreibt…. erinnere ich mich an folgende Aussagen.

    Was schrieben deutsche Literaten zu Beginn des 16. Jahrhunderts?

    Bereits im Jahre 1561 schrieb Johannes Walther: „Wach auff, wach auff, du Deutsches Land! Du hast genug geschlafen.“

    Zehn Jahre davor, 1550, schrieb Petrus Lotichius Secundus: “ Auf ein Bild deutsche Landsknechte, Der Götter Schande ihr und unserer Zeiten Schmach, dass ihr gehüllt in Kleider, die abscheulich sind, das Recht durch Frevel schändet und das Reich verderbe…“

    Im Jahre 1571 ermahnte Johann Fischart die lieben Teutschen und erinnerte:“ Wann nicht dasselbig villt verwaren, was dem Vorfahren dir vorsparen? Wann nicht den Namen villt vernehmen, der auf dich erbt von grossen Ehren! Was ist, das man sich rühmet hoch?

    Das nächste traurige Kapitel erfahren die Deutschen dann 1618 mit dem Beginn des dreißigjährigen Krieges, der ein rein antigermaniischer Krieg war.

    Für viele Deutsche scheint es ein Problem zu sein, über das dritte Reich hinaus in die Vergangenheit zu schauen. Wie eine Feuerwand verhindert das dritte und das zweite Reich den Blick auf die eigentlichen Wurzeln.

    Wusstet ihr, das alle großen Bauwerke wie Kathedralen etc im ersten Deutschen Reich erbaut und eben dieses Reich von den abrahamitischen Fanatikern zerstört wurde? Das erste Deutsche Reich war heidnisch und wurde erst am Ende christianisiert, was denn auch zu seinem Untergang führte. Ich spreche hier vom Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation von 962 bis 1806 (das „Erste Reich“) und nicht vom zweiten und schon gar nicht vom dritten Reich.

    Auch das sollte man vielleicht wissen: Wir haben dieselben europäischen Wurzeln und nicht etwa tatarisch-mongolischen Ursprünge aus dem fernen Osten – aber dies wird erfolgreich verschleiert.

    Der Ansiedlungsrayon umfasste das gesamte heutige Weißrussland und Moldawien, weite Teile Litauens, der Ukraine und Ostmittelpolens sowie relativ kleine Teile Lettlands und der heutigen westlichen Russischen Föderation. Er erstreckte sich vom östlichen Rayon oder der Demarkationslinie im Landesinneren nach Westen bis zur Grenze des Russischen Reichs mit dem Königreich Preußen (später Deutsches Reich) und Österreich-Ungarn. Darüber hinaus umfasste er etwa 20 % des Territoriums des europäischen Russlands und entsprach weitgehend den historischen Gebieten der ehemaligen Polnisch-Litauischen Union, des Kosakenhetmanats, des Osmanischen Reichs (mit Yedisan), des Krim-Khanats und des östlichen Fürstentums Moldawien (Bessarabien).

    Und was haben wir heute? Völker, die sich hassen und bis aufs Blut bekriegen, hervorgerufen durch eine sogenannte „Endzeitsekte“. Gut, dieser Begriff ist dehnbar.

    Aber eines ist ganz sicher: Nichts, aber auch gar nichts auf dem politischen Weltbrett geschieht zufällig.

    Fundamentalisten aus allen politisch-religiösen Ecken (Evangelikale, Jüdische-Orthodoxe, Islamisten treiben es auf die Spitze. Sie meinen, ihre letzte Schlacht führen zu müssen.

    All diese uns suggerierten /scheinbaren Todfeinde sind sich verdammt einig. Das konnten sie schon immer gut: Ihre Kutten wechseln und anpassen, damit es passt.

    Siehe auch Beitrag zur „Freimaurerei“ im Kommentar: „Ein seltsames Konstrukt entstand – nach außen hin, erklären sie sich als gegenseitig bitter befehdende Maurer, Jesuiten, Juden, Antisemiten, Protestanten, Katholiken und Sozialisten, doch in ihrer organisierte Gemeinsamkeit, genannt „die große Internationale“ sind sie sich einig, und pflegen diese akribisch.

    Ich hatte es ja bereits in meinem letzten Beitrag dazu erwähnt: Die Völker, die einst verbunden, und in ihren Stämmen ihre Kulturen zu pflegen wussten (lang ist es her), sind zu Feinden gemacht worden. Gezielt. Und um den Unfrieden aufrechtzuerhalten, werden Tag für Tag neue Lügen gestreut, damit sich die Menschen aus dem gemeinen Volk immer und immer wieder an die Gurgel gehen.

    ———————————————–

    Infotafel, was bedeutet „abrahamitisch“?

    „Abrahamitisch“ bezeichnet Religionen, die den Stammvater Abraham als ihren Urvater und Quelle ihrer Glaubenslehren sehen. Dazu gehören Judentum, Christentum und Islam, die alle monotheistische Religionen sind, die sich auf Abraham und seine Nachkommen beziehen

    Unternehmen wir einen kurzen Ausflug in das Reich der Freimauerei

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  • Von Indianern und Herrnhuter Missionaren

    Juni 13th, 2025

    Natürlicherweise kann ein Staat, welcher sich für den von Gott berechtigten alleinigen Weltstaat hält oder ausgibt, alle anderen neben sich nicht dulden; sie erscheinen ihm als Anmaßung, und wenn er sich in jener Eigenschaft behaupten will, so muss er sie erobern. Das hat denn der Jesuitenorden auch getan, aber mit unsichtbaren Waffen. Bei den heidnischen Völkerschaften in Asien und Amerika breitete er seine Herrschaft unablässig durch Missionen aus.

    (den gesamten Beitrag dazu findet ihr Kommentar).

    Ich möchte jetzt noch einmal auf die Indianer und ihre Herkunft zurückkommen. Da dies jedoch ein sehr umfangreiches Kapitel ist, werde ich über die nächsten Tage immer wieder mal einen Beitrag hinzufügen.

    Wir sollten uns bewusst darüber sein, dass diese Geschichte auch unsere Geschichte ist.

    Alle Freunde der Herrnhuter Sterne müssen nun ganz tapfer sein! Wer kennt sie nicht, die hübschen Sterne, welche zur Weihnachtszeit zahlreiche Fenster und Torbögen schmücken. Die Herrnhuter Sterne sind die Sterne der Lausitz.

    Doch was hat das nun mit den Indianern zu tun? Nun ihre Missionare (Herrnhuter Missionare) wollten einst Sklaven den christlichen Gott nahebringen. Und waren tief verstrickt in das System der Ausbeutung.

    Die Herrnhuter Brüdergemeine, auch Moravian Church genannt, war und ist eine internationale Kirche mit starker Missionsarbeit, besonders in Nordamerika. Die Brüdergemeine hatte eine bedeutende Mission unter Indianern, oft auch als „Moravian Indians“ bezeichnet. Diese Missionare, wie David Zeisberger, lernten die Sprachen und Kulturen der indigenen Völker und gründeten Siedlungen wie Salem, Bethlehem oder Gnadenhütten, in denen die Indianer lebten und sich dem Gottesdienst widmeten.

    Aber es waren nicht nur Herrnhuter Misssonare unterwegs.

    Wenn also der Mainstram titelt, die Weißen haben die Ausrottung vorangetrieben.. muss man mehrere Aspekte mit einfließen lassen. Dazu gehören unter anderem das Wissen darüber, dass das Heidentum zu dieser Zeit auf der ganzen Welt noch weit ausgeprägt war. Und keiner dieser Heiden hatte vermutlich die Absicht sich selbst zum Christentum bekehren zu lassen.

    Und daraus resultiert das Wissen über Organisationen und Missionarseinrichtungen die eigens dafür geschaffen wurden ein Urvolk von seinen Wurzeln zu trennen, um Macht über sie zu bekommen.

    Sicher, sie kamen aus Europa, aber sie handelten im Auftrag: Missionare, Jesuiten, Puritaner und Herrnhuter.

    Auszug aus Meiyers Konversationslexikon: An der Bekehrung der Indianer haben spanische Missionäre in Florida, französische Jesuiten in Kanada, englische Puritaner in Neuengland und deutsche Herrnhuter in Pennsylvanien seit langer Zeit gearbeitet, und gegenwärtig (1896) bestehen in den Vereinigten Staaten 75, in Kanada 53 protestantische Missionsstationen, welche zusammen aber nur 16,338 Christen um sich versammeln konnten.

    —————————

    Falsch ist die Annahme von den sogenannten „Weißen“. Dazu wurden die Indianer von den eben Genannten (Jesuiten… u.s.w. ) auch gerne abfällig als „Rothäute“ bezeichnet. Doch die Indianer haben gar keine rote Haut, ihre Hautfarbe unterscheidet sich kaum von anderen Siedlern /Zu und Einwanderen. Es sind indigene Völker mit heller Haut und zumeist blauen Augen. So zum Beispiel die Mandanen aus dem Stamm der Sioux. Die Stämme haben sich weltweit verteilt. (siehe auch Beitrag im Kommentar. zu dem Volk der Hunza).

    Im nächsten Teil, dann dazu etwas ausführlicher.

    ——————————————–

    Ihr glaubt, es war einmal?

    Von wegen… diese „Missionare“ weilen stets unter uns. Eigentlich waren sie nie weg. Natürlich schlendern sie heute nicht mehr in Kutten umher wie dazumal, doch haben sie diese ohnehin gewechselt, je nach Bedarf…

    Glaubt man wirklich, die „Jesuiten“ „Puritaner“ oder auch „Herrnhuter“ gehen geradlinig vor? Man erkenne sie auf den ersten Blick? Was wären das dann für Jesuiten?

    Raum-Zeit, Irrtum des Okzident“, Verlust der Mitte“, Serum und Penicillin als Karikatur des Lebenselixiers“. Sie durchforsten alle Ebenen, und möchten sie beherrschen.

    Schauen wir uns um: Statt sich nun diese „Macher“ und Bestimmenden“, die „(Aus) Erwählten“ einer sauberen, natürlichen und weisheitsgemäßen Energie widmen, setzen sie auf Energie, die technologisch, schmutzig und vergiftet ist. Auch das passiert nicht zufällig. Denn dahinter verbergen sich gleich mehrere Absichten.

    ———————————————————————————–

    Info zur Herrnhuter Brüdergemeinde

    Nach ihrem post-migrantischen spirituellen und administrativen Zentrum in Herrnhut (Oberlausitz), gegründet von Graf Nikolaus Ludwig von Zinzendorf (1700-1760), wurde die Gruppe Herrnhuter Brüdergemeine genannt. Dorthin floh 1726 aus einem Karpatendorf eine Familie Zeisberger mit drei Söhnen. Zehn Jahre später wanderten die Eltern mit anderen Mitgliedern der Brüdergemeine nach Georgia aus, ließen jedoch David Zeisberger (1721-1808) zurück. Auf eigene Faust zog er bald nach und wurde bis 1745 zum Missionar ausgebildet. Auch seine Geschwister arbeiteten als Missionare, in Südindien (Tranquebar) und in Surinam. David Zeisberger baute unter anderem zwei Missionsorte im Ohio-Tal mit auf, Schönbrunn und Gnadenhütten.

    Die Handschrift der Täter ist immer gleich und die Geschichte eines Kontinents auf Blut geschrieben.
    Von Kuttenträgern, Wunderzeichen und der Vertuschung des alten Wissens…
    Gedanken zum Fortbestehen jahrhundertealter Bräuche unserer Urvölker: Unternehmen wir doch einen Ausflug in die Kultur der Kalash, und dort zum geheimnisvollen Volk der Hunza, das nahezu abgeschnitten vom Rest der Welt lebt,

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  • Die Handschrift der Täter ist immer gleich und die Geschichte eines Kontinents auf Blut geschrieben.

    Juni 13th, 2025

    (Im Kommentar findet ihr noch Beiträge zu einem „Krieg unter Brüdern“ und über das Los der Urvölker – von Menschen mit einer unverfälschten Verbundenheit zur Natur.)

    Zuerst zerstörten sie die Stämme, dann die Sippen und dann die Familien, denn sie wissen genau, dass der Alleinige gegenüber den Hinterhältigen wehrlos ist.

    „Unsere Vorfahren haben so viel ertragen, um unsere Lebensweise zu erhalten. Wir sind hier, weil sie durch alles nie aufgegeben haben. Ihre Opfer verlangen unsere Anerkennung.

    Triff heute die Wahl, so zu leben, dass sie und ihre Opfer ehren. Wenn du aufgeben willst, erinnere dich an die gleiche Größe, die in ihnen war, auch wenn wir sie noch nicht entdeckt haben.

    Unsere Vorfahren lebten nicht für sich, sondern für die sieben Generationen, die vor uns liegen. Lasst uns in demselben Geist wandeln. Du kannst nicht aufgeben, weil du das Fundament für diejenigen legst, die nach uns gehen werden.

    Wir haben Wurzeln. Erinnern wir uns an sie und finden zu ihnen zurück.“

    Man kann nicht oft genug darauf verweisen.

    Die Urvölker / Völker mit dem Glauben an die Natur sind anderen Wesen auch verhasst, weil sie über ein enormes Wissen verfügen, dass einzig und allein nur aus der Verbundenheit mit der Natur herrührt. Das war der Grund, warum man sie bis aufs Blut bekämpft hat, das ist der Grund, dass auch in der Gegenwart Naturdenkmäler auf gewisse Gruppen verstörend wirken. Wie wild fuchteln dann deren suspekten Mitglieder umher, aufgescheucht darüber, dass man ihre Macht untergräbt. Dann missbrauchen sie diese, immer und immer wieder – schließlich schaffen sie mächtige Areale an Verboten, verbunden mit drastischen Strafen, streuen Fehlinformationen unter die Völker, verbreiten Lügen, schaffen Chaos, und tun alles dafür, dass Völker einen tiefsitzenden Hass untereinander entwickeln.

    Das alles, nimmt erst ein Ende, wenn ein Gros der Menschen diese Machenschaften durchschauen kann und begreift.

    Da gibt es ja dieses alte Indianersprichwort, das besagt, dass etwas nur so lange lebt, wie die letzte Person, die sich daran erinnert.

    „Mein Volk vertraut der Erinnerung über die Geschichte. Die Erinnerung ist wie Feuer strahlend und unveränderlich, während die Geschichte nur denen dient, die sie kontrollieren wollen, denen, die die Flamme der Erinnerung auslöschen, um das gefährliche Feuer der Wahrheit zu löschen. Vorsicht vor diesen Männern, denn sie sind selbst gefährlich und unklug. Ihre falsche Geschichte ist geschrieben im Blut derer, die sich erinnern könnten und derer, die die Wahrheit suchen“ – sagt Floyd ‚Red Crow‘ Westerman (Dakota Sioux) Schauspieler, Aktivist und Sänger.

    Alle Verträge, die mit Red Cloud abgeschlossen wurden, wurden damals gebrochen. Durch das Abschlachten der Bisons wurde ihnen die Lebensgrundlage entzogen. Das war Völkermord.

    Als die europäischen Abenteurer im 15. Jahrhundert eintrafen, schätzen Wissenschaftler, dass bereits mehr als 50 Millionen Menschen in Amerika lebten. Davon lebten etwa 10 Millionen in der Region, die später die Vereinigten Staaten werden sollte.

    Mit der Zeit drängten diese Migranten und ihre Nachkommen nach Süden und Osten und passten sich an, wie sie gingen. Mit diesen Neuankömmlingen kamen Jahrhunderte des Konflikts und der Anpassung zwischen alten und neuen Weltgesellschaften. Heute machen Indianer etwa 1,5 Prozent der Bevölkerung der Vereinigten Staaten aus, von denen viele weiterhin stolz auf ihre Vorfahren sind – praktizieren immer noch Musik, Kunst und Zeremonien, die vor vielen Jahren stattgefunden haben.

    Wenn auch kaum wahrnehmbar: Überall auf dieser Welt weht nach wie vor der Geist der heidnischen Himmelsbewohner und ihr Götterglaube. Und so darf man hin und wieder darauf aufmerksam machen, dass Teile der germanischen Stämme Angeln, Jüten und Sachsen und später Nachkömmlinge der Nordgermanen England besiedelten und diese wiederum als Angelsachsen die halbe Welt – genau betrachtet, herrscht demzufolge ein Bruderkrieg.

    Das Urbare – ausgelöscht?

    Vielleicht sollten wir, einfach wieder mehr Bücher lesen, uns wieder Briefe schreiben, Karten basteln und mit Glückwünschen darauf versehen. Vielleicht sollten wir uns wieder an bekannten Plätzen treffen, immer zu bestimmten Zeiten, so wie früher. Vielleicht sollten wir einfach wieder eine Land- oder Straßenkarte in die Hand nehmen, um den Weg zu finden. Vielleicht auch die Menschen ansprechen, um sie nach dem Weg zu fragen. Vielleicht sollten wir Holz sammeln, um unsere Wohnungen zu heizen, vielleicht sollten wir die Kraft des Wassers nutzen, um in unseren Häusern Licht zu machen, vielleicht sollten wir unsere Lebensmittel wieder selbst anbauen, vielleicht sollten wir uns austauschen, um aus dem Wissen des anderen zu schöpfen.

    Vielleicht sollten wir einfach wieder wir selbst sein, und nicht weiter einem vorinstallierten Wahn folgen. Denn dieser lässt sich auslöschen, doch nicht das natürliche Wesen in uns.

    Klingt anstrengend und wenig fortschrittlich?

    Dann sollten wir überlegen, was Fortschritt ist, und was dieser vermeintliche Fortschritt mit uns gemacht hat, im Zuge einer schleichenden medialen Verdummung.

    Von einem Krieg unter Brüdern, angezettelt und inszeniert durch eine dritte „Partei“…
    Ausgelöscht?
    Über das Los der Urvölker, über Menschen mit einer unverfälschten Verbundenheit zur Natur

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  • Edler Geist

    Juni 10th, 2025

    “Dieser edle nordische Geist, die höchste Gabe Europas – es ist ein Geist, den ich immer von ganzem Herzen geliebt und versucht habe, ihn in seinem wahrhaftigen Licht darzustellen.”

    Auszug aus Tolkiens Briefen – hier an seinen Sohn Michael (vom 9. Juni 1941)

    Tolkien freut sich, von seinem Sohn zu hören, und erzählt, dass er schlecht Briefe schreibt und es leid ist, Briefe zu schreiben. Der ständige Regen habe die Gartenarbeit unmöglich gemacht, und er könne sich nicht erholen, weil er neben seinen Pflichten an der Universität auch noch Regeln und Vorschriften ausarbeiten müsse.

    Ein Krieg ist genug für jeden Mann, sagt Tolkien, und er hofft, dass Michael ein zweiter erspart bleibt, denn er weiß aus eigener Kriegserfahrung, was Michael durchmacht. Als er jung war, habe er nicht geglaubt, dass „alte Menschen“ in Kriegszeiten viel zu leiden hätten, aber er habe seine Meinung geändert und fühle sich machtlos. Dennoch ist es etwas Besonderes, der Vater eines guten jungen Soldaten zu sein, und er schätzt die Verbindung zwischen ihnen.

    Tolkien bemerkt, dass das größte Laster der Engländer die Trägheit ist, und setzt dies in Beziehung zum Krieg und den Tugenden des Feindes (der Deutschen) und seiner Industrie.

    Tolkien bemerkt, dass er sich den größten Teil seines Lebens mit germanischen Angelegenheiten (einschließlich England und Skandinavien) beschäftigt hat und große Stärke und Wahrheit im „germanischen“ Ideal gefunden hat.

    (Brief an seinen Sohn Michael, datiert 9. Juni 1941)

    ——————————————————————–

    Im Kommentar findet ihr noch weitere Beiträge über das eigentliche Ansinnen des Autors J.R.R. Tolkien.

    Die Ringe der Macht

    Eure Kommentare zum Thema:

    Ich habe Tolkiens Schriften mein ganzes Leben lang genossen. Im englischsprachigen Raum gehörten seine Werke – zumindest lange Zeit – zu den beliebtesten und einflussreichsten der Populärkultur, bevor diese Anfang der 2000er Jahre zunehmend und umfassend afrikanisiert wurde.

    Und es ist leicht zu verstehen, warum. Tolkien wurde in Südafrika geboren, identifizierte sich stolz als Engländer (nicht Brite!) und hatte preußisch-deutsche Vorfahren. Er hatte also von Anfang an einen pangermanischen Hintergrund. Tolkien war ein klassisch ausgebildeter Philologe und Oxford-Professor, der nicht nur mit den germanischen Sprachen, sondern auch mit den antiken Mythen und Legenden, in denen sie vorkommen, bestens vertraut war. Er war auch (widerwillig) ein erfahrener Soldat und Offizier, der die Schrecken des Krieges erlebt hatte. Er liebte eine Frau, blieb ihr treu, bis er ihr einen Heiratsantrag machen konnte, blieb sein ganzes Leben lang mit ihr verheiratet und gründete mit ihr eine große Familie. All dies bedeutet, dass er über ein breites Spektrum an Erfahrungen, Bildung und Interessen sowie einen soliden germanischen Hintergrund verfügte.

    Vielleicht am wichtigsten war, dass er ein Mann mit einer tiefen Liebe zur Mythologie und zu Märchen war und eine eindeutig englische Mythologie schaffen wollte, die sich von den Artuslegenden unterschied, die er (zu Recht) als keltisch und offenkundig christlich betrachtete.

    Und das ist ironisch, denn er selbst war ein gläubiger Katholik, obwohl der römisch-katholische Glaube damals noch als „traditionell“ galt und nicht als der reine Witz, der das Christentum heute ist.

    Als Mensch deutscher Abstammung, der in einem überwiegend englischsprachigen Land lebt, waren Tolkiens Werke für mich eine Lebensader und halfen mir, mit der antiken germanischen Welt verbunden zu bleiben. Es gibt so viele – zu viele, um sie zu zählen – germanische mythologische, legendäre und heroische Themen und Tropen, die in seine Schriften eingewoben sind, dass man sie beim ersten Lesen nicht unbedingt bemerkt; aber im Vergleich mit dem Nibelungenlied, der Völsungensaga und Beowulf (zum Beispiel) werden sie überdeutlich.

    Und es gibt auch einige Elemente aus anderen europäischen Kulturen. Tolkiens Elfen wurden beispielsweise (wahrscheinlich zu Recht) mit den keltischen Tuatha de Danaan verglichen. Die Sprachen der Elfen basieren auf Walisisch und Finnisch. Die Geschichte von Túrin Turambar ist vom finnischen Nationalepos Kalevala beeinflusst. Und seine Geschichte vom Untergang Númenors basiert eindeutig auf dem griechischen Mythos von Atlantis.

    Ich weiß nicht, ob das in Deutschland so gesehen wird, aber im englischsprachigen Raum gibt es immer wieder Versuche, Tolkien und seine Schriften zu diskreditieren. Ich denke, das liegt daran, dass sie aus einer spezifisch germanischen, vorchristlichen Perspektive geschrieben und eindeutig eurozentrisch sind. Die Helden kommen aus dem Westen und dem Norden; die Feinde aus dem Süden und dem Osten. Es gibt klare männliche und weibliche Rollen, aber auch außergewöhnlich heldenhafte Frauen. Es gibt ein Gefühl von Tradition, Autorität und Hierarchie. Es gibt Gut und Böse, Ordnung und Chaos und ein klares Gefühl von Richtig und Falsch. Es gibt keine Homosexualität oder andere Formen sexueller Perversion. Es gibt keine Obszönität, keinen Schmutz. Die gesamte Mythologie, die er geschaffen hat, ist heilsam, ohne „puritanisch“ zu sein. All das sind Dinge, die Modernisten und Progressive absolut hassen und nicht tolerieren werden.

    Tolkiens Schriften enthalten Themen, die Menschen weltweit ansprechen können und tun. Und ich finde das gut. Aber ich denke, seine Schriften finden bei Menschen europäischer, insbesondere germanischer Herkunft, einen etwas authentischeren Anklang.

    Und ich finde das sogar noch besser.


    Ja, dieser Herr hat nicht nur gute Bücher geschrieben, nein, er steht mir auch mit seinen Anschauungen sehr nahe!

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  • D-Day …

    Juni 8th, 2025

    Von einer anerzogenen Unwissenheit, oder wovon die Menschen keinesfalls erfahren sollen

    Journalisten, Schriftsteller, und viele andere mehr berichteten einst, doch die gleichzeitig geführte Propaganda tat ihr Übriges. Politisch korrekt sollte eben die Ansicht sein, dass die Deutschen sich in Frankreich brutal und als Unterdrücker benommen hätten.

    Und so „gedenkt“ man aus den uns bekannten Kreisen einem eigens dafür ins „Leben gerufenen“ D-Day. Und während man nun gedenkt, bleibt das Volk von den wahren Vorgängen abgelenkt.

    »Es ist ein Tabu-Thema, die Geschichte, die niemand hören will …

    Artig und nach Vorgabe berichten die Medien: „Alliierte Truppen trugen am 6. Juni 1944 maßgeblich zur Befreiung Frankreichs und Europas bei.“

    Soso. Welche Befreiung, wovon wurde Frankreich befreit?

    Wir erinnern uns: Richtig ist, dass Frankreich – mit Großbritannien – dem Deutschen Reich am 3. September 1939 den Krieg erklärt hat, wie es auch 1870 Preußen den Krieg erklärt hatte und wie es in gleicher Weise den Beginn des Ersten Weltkrieges durch seine Generalmobilmachung gegen das Reich am 1 . August 1 91 4 um 1 6 Uhr vor der deutschen Mobilmachung an diesem Tage um 1 7 Uhr und der deutschen Kriegserklärung vom 3. August 1 9 1 4 wesentlich mit verursacht hatte.

    Nun, ich weiß, ich könnte mir dazu die Finger wund schreiben, zu tief sitzt das falsch Vermittelte, zu sehr ist ein Gros der Menschen dem Unwissen zum Opfer gefallen. Ich tu’s trotzdem.

    Und so habe ich mir einfach mal ein paar Erlebnis- /Tatsachenberichte zu Gemüte gezogen, also wie „andere“ diese Besatzung der Deutschen empfunden haben. Doch zunächst stellen wir uns die Frage: Warum wurde Frankreich überhaupt von den Deutschen besetzt?

    Frankreich war mit Großbritannien 1939 – wie auch 1 9 1 4 – der Angreifer gegen das Reich, obwohl die Reichsregierung in beiden Fällen alles versucht hatte, die Westmächte von einem Krieg abzuhalten. Deutschland hatte 1939 – wie 1 9 1 4 – keine Kriegsgründe oder Forderungen gegenüber den Westmächten und wollte weiterhin den Frieden mit ihnen bewahren. Seit dem 3. September 1 939 herrschte aber der von Paris ausgelöster Kriegszustand zwischen Frankreich und Deutschland. Französiche Truppen drangen in den ersten Tagen auch auf deutsches Gebiet vor, zogen sich aber wieder zurück. Die Franzosen mussten als Auslöser des Krieges damit rechnen, dass die Deutschen nach dem schnellen Sieg über Polen auch im Westen wieder geordnete Verhältnisse schufen, nachdem monatelang deutsche Bemühungen um den Frieden von den Westmächten kategorisch abgelehnt worden waren. Von einem >Überfall< auf unseren westlichen Nachbarn kann also wahrlich nicht gesprochen werden.

    Nun kommen wir aber zu den Aussagen.

    Da wäre die nicht deutschfreundlich bekannte britische Sundqy Times, die bei einer Buchbesprechung Stellung nahm: Sie überschrieb ihren Bericht über ein neues Buch von BurssoN5 mit »Paris war während der Nazi-Besatzung eine einzige Feiergesellschaft. Niemals fühlten wir uns so frei wie unter der deutschen Besatzung«. In dem Artikel hieß es

    dann: »Eine kürzlich gezeigte Fotoausstellung vermittelte Bilder, wie die Pariser das Leben unter der Besatzung genossen.

    Auch das Buch von Patrick Bursson beschreibt das Leben in Paris während der Besatzung. als eine einzige Party und widerspricht damit der kollektiven Erinnerung von Hunger, Widerstand und Angst.« Die Zeitung zitiert Bursson »Es ist ein Tabu-Thema, die Geschichte, die niemand hören will . . .

    Simone de Beauvoir wird zitiert: »Es war in diesen Nächten, als ich die wahre Bedeutung des Wortes Party entdeckte.« Und sie schrieb über die »ganz spontane Freundlichkeit« der Besatzer. Sie war auch von dem deutschen »Körperkult« fasziniert und von der Vorliebe für ihre Sportübungen in Sports-Shorts.

    Dem nicht genug. Ihr Lebensgefährte Jean-Paul SARTRE äußerte:

    »Niemals waren wir so frei wie unter der deutschen Besatzung.« Schon früher waren ähnliche Äußerungen von Sartre veröffentlicht worden.

    So hatte er 1966 in einem Artikel geschrieben: »Zuerst müssen wir mit den grellen Klischees aufräumen. Nein, die Deutschen sind nicht durch die Straßen gegangen, das Geweht im Anschlag. Nein, sie haben keine Zivilisten gezwungen, aus dem Weg zu gehen – den Gehweg freizugeben, wenn sie daherkamen. In der Metro boten sie alten Damen ihren Platz an. Sie wurden beim Anblick von Kindern leicht sentimental und tätschelten ihnen die Wangen. Sie waren dazu angehalten worden, sich anständig zu benehmen, und das taten sie: schüchtern und beflissen, einfach aus Sinn für Disziplin. Auch soll man nicht glauben, die Franzosen hätten sie mit vernichtender Verachtung angesehen . . .

    Und mit der Zeit entstand eine Art von verschämter und unbestimmter Solidarität zwischen den Parisern und diesen Soldaten, die im Grunde soviel Ähnlichkeit mit den französischen Soldaten hatten.«

    Über die Blütejahre des Pariser Kulturlebens während der Kriegszeit und die Zusammenarbeit der deutschen und französischen Künstler gab auch Arno Breker Auskunft. Dabei beschrieb er seine Freundschaft mit verschiedenen französischen Künstlern und die Vielzahl kultureller Ereignisse, Ausstellungen und Begegnungen im besetzten Paris.

    Es gibt noch viel mehr dieser Tatsachenberichte. Wer gezielt danach sucht, wird sie finden.

    Paris zur deutschen Zeit, von Herrn M. T. (Cambo): »Wenn ich von den Greueltaten der Besatzung oder von der Barbarei der Nazis höre, dann kann ich nicht umhin, an die Zehntausende Deutscher zu denken, die in den alliierten Kriegsgefangenenlagern gestorben sind. Ich kann nicht umhin, an General Eisenhower zu denken, der die Lebensmittelrationen für die deutschen Kriegsgefangenen bewusst einschränkte, damit sie eher verhungern. Ich denke an Sir CHURCHILL, der ohne äußeren Zwang seinen Bombern befahl, Phosphorbomben auf die deutschen Städte zu werfen, und damit Hunderttausende deutscher Greise, Frauen und Kinder einem grausamen Tod auslieferte. Und ich sage mir, dass alle Völker sich zu bestimmten Zeiten ihrer Geschichte wie Barbaren verhalten haben. Mir scheint aber, dass während des Zweiten Weltkrieges sich die Deutschen am wenigsten wie Barbaren benommen haben.

    Ich war nämlich bei denen in Kriegsgefangenschaft und wurde nach sechs Monaten als Sanitäter entlassen. Ich habe anschließend die gesamte Besatzungszeit in Paris verbracht. Ich habe niemals gesehen, dass die Deutschen jemanden, wen auch immer, jemals misshandelt haben – es sei denn, sie wurden provoziert …

    ——————————–

    Leider ist das Wissen um diese Vorgänge bei der deutschen Nachkriegsgeneration nur noch wenig vorhanden, und der wirkliche Zusammenhang wird in den Schulen kaum noch gelehrt. Wenn selbst ein Professor aus den Kriegsjahrgängen die Tatsachen derart verdreht, und sei es nur durch Nachlässigkeit, ist es höchste Zeit, für Aufklärung zu sorgen.

    In den staatlichen Verbildungsstätten wird man an der Wahrheit vorbei“lehren“.

    Und darum lasse ich noch ein paar Beiträge aus gegebenem Anlass im Kommentar.

    ————–

    In Teilen übernommen aus dem „Großen Wendig“ Teil 4 (S. 351-357)

    Zitiert von Andreas WILD, »Auf die Tatsachen kommt es an«, in: Junge Freiheit,

    r. 35, 22. 8. 2008, S. 1 1 .

    2 Auswärtiges Amt (Hg.), 1939 Nr. 2, Dokumente zur Vorgeschichte des Krieges, Berlin

    1 939; Faksimile-Nachdruck von Bernhard C. WINTZEK (Hg.) , Geheim. Aus

    dem Archiv der Reichsregierung, Mut, Asendorf 1 976.

    Arno BREKER, Im Spannungifeld der Ereignisse 1925- 1965, Schütz, Pr. Oldendorf, 1 972, insbesondere in

    den Kapiteln »Freunde in Frankreich«, S. 1 89-208, und »Im besetzten Frankreich«, S. 209-278.

    Das nie enden wollende Drehbuch – Staffel 2023
    Es war ein einmal… Vergessener Völkermord und verschwiegene Geschichte – Rheinwiesenlager
    Von vermeintlichen Helden, verbrecherischen Nobelpreisträgern, Mördern, und von „schicken“ Filmen – die Wahrheit ruht am Abgrund

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  • Von der Seligsprechung der Unseligen – Preise haben ihren Namen

    Juni 8th, 2025

    Und weil wir uns gestern erst mit angeblichen „Genies und Größen“, die geehrt und gepriesen wurden beschäftigt haben, lohnt noch einmal der Blick auf Preise, die einiges über ihre Träger aussagen.

    Dazu habe ich zwei von mir verfasste Beiträge rausgekramt, die ich hier in einem zusammenfasse. (Die Beiträge findet ihr auch im Kommentar.)

    Spulen wir in der Zeit / Geschichtsschreibung zurück. Da hätten wir Karl d. Großen Sachsenschlächter und kriegswütigen Namensgeber

    „Sterben soll, wer Heide bleiben will“ – unter diesem Leitmotiv überzog der Namensgeber des Preises, Karl der Große, vier Jahrzehnte lang einen Großteil Europas mit Krieg. Karl ist weder »Leuchtturm«, noch »Vater Europas«. Sein Denken und Handeln stehen im krassen Gegensatz zu allem, was Europa Gesicht und Farbe verleiht. Sein ganzes Leben lang führt er Kriege, fördert Bischöfe und Klöster nach Kräften und wird von der Kirche im Gegenzug selig und sogar heilig gesprochen.

    Besonders lange und erbittert kämpfte er gegen die Sachsen. In diesem mehr dreißig Jahre dauernden Kampf ging es nicht nur um die Unterwerfung der Gegner, sondern auch um ihre Missionierung zum Christentum. Die Bekehrung wurde mitunter gewaltsam erzwungen.

    Einige Preisträger unter seinem Namen aus den vergangenen 8 Jahren

    • Pinchas Goldschmidt und die jüdischen Gemeinschaften in Europa 2024.

    • Wolodymyr Selenskyj und das ukrainische Volk 2023.

    • Maria Kalesnikava, Swetlana Tichanowskaja und Veronica Tsepkalo 2022.

    • Klaus Iohannis 2020/21.

    • António Guterres 2019.

    • Emmanuel Macron 2018.

    • Timothy Garton Ash 2017.

    Karlspreisträger 1950 war Richard Nikolaus Graf Coudenhove-Kalergi, zugleich Namensgeber der Coudenhove-Kalergi -Plakette, die unter anderem der ehemaligen Firmenchefin der BRD verliehen wurde, und so weiter und so fort…

    Sie führen ihre Kriege unter den schmuddeligen Kutten ihrer Vorgänger und verleihen sich unter ihren Namen Preise.

    ———————–

    Von der Seligsprechung der Unseligen – Preise haben ihren Namen

    Während geändert, verboten, aussortiert und gemaßregelt wird, sei es auf dem Büchermarkt -, beim Pressegeschehen oder im Filmgeschäft (vorneweg Disney Company), werden auch Preise und Auszeichnungen an „Journalisten“ vergeben.

    Und das in einer Zeit, während „Jim Knopf“ von Michael Ende überarbeitet wurde, Karl May-Filme wegen unerwünschter kultureller Aneignung zurückgehalten, die Feuerzangenbowle mit Heinz Rühmann wegen einer Drehzeit aus dem dritten Reich gerügt und verbannt wurde, gefolgt von Miss Marple, der man beleidigende Bemerkungen vorwirft. Und ganz aktuell schaut man auch bei Mary Poppins sehr genau hin.

    Dem nicht genug, Maria Montessori wurde zwischenzeitlich als Rassistin eingestuft. Die Liste der zensierten Werke ist lang, und sie wird immer länger. Sowas hat System, es geschieht nicht grundlos oder aus einer Laune heraus, nein, Verbote und Zäsur haben ihre Gründe. Ob die berechtigt sind, steht auf einem anderen Blatt.

    Demgegenüber erfolgen „Seligsprechungen“, oder einfach gesagt, es kommt zu Preisverleihungen. Zweifelhafte „geistige Ergüsse“ erobern den Markt. Siehe medial propagierte Bereicherungen wie „Die besten Weltuntergänge“ oder die „Neue Häschenschule“. Das eine „Werk“ stammt aus der Feder der Lebenspartnerin des amtierenden Wirtschaftsministers, das andere unterliegt dem geistigen Spuk einer Mediengestalt aus dem komödiantischen Bereich.

    Nun kann natürlich jeder davon halten, was er mag. Ich für meinen Teil, stelle mir dazu halt Fragen, das liegt in meiner Natur.

    Zuletzt haben wir über die Heiligsprechung zu Teresa im Zusammenhang mit Hildegard von Bingen (siehe Beitrag im Kommentar) gelesen. Schon dazumal konnte man feststellen, das Auszeichnungen und Ehrungen einem gewissen Muster folgen. Und das die damit verbundenen Namen zumeist etwas über das Denken und Handeln des jeweiligen aussagen.

    Gerade erst wurde eine ZDF Journalistin mit dem Lieselotte Funcke Preis ausgezeichnet. Ihr wisst schon, also eine Journalistin, die für diese Fernsehanstalt arbeitet, für die der Bürger monatlich Zwangsgebühren von 18,36 aufbringen muss, damit diese Medienanstalt überhaupt Bestand hat.

    Doch wer steckt eigentlich hinter diesen Preis-Namen?

    Lieselotte Funcke, die ehemalige Ausländerbeauftragte der Bundesregierung ist nun Namensgeberin des Preises für die ZDF Journalistin. Sie forderte ihrer Zeit die Einrichtung eines Ministeriums für Einwanderungsfragen und die Integration von Ausländern. Funcke selber erhielt in Landau den Martini- Preis der südpfälzischen SPD.

    Darüber hinaus erinnere ich mich auch an Verleihungen wie dem des Karls-oder Kalergipreises. Namen, die für etwas stehen. Karl der Große zeigte sich in der Geschichte weniger rühmlich. Besondere Verachtung erntete er als Sachsenschlächter. Doch das wird nicht erwähnt, und wenn, wird die Anzahl der Opfer nach unten korrigiert – dieses Prozedere ist nicht unbekannt, es hat bis heute Bestand.

    Auch wurde unter den Fittichen Karls des Großen das Mönchslatein hochgehalten, um die deutsche Sprache samt ihrer Werke auszumerzen. Viele Schriften blieben unter Verschluss oder wurden vernichtet. Kalergi muss man, so denke ich, nicht weiter ausführen.

    Heute steht der „Internationale Karlspreis zu Aachen für die Einheit Europas“.

    Laudatorin Anne Brasseur, Vorstandsmitglied der Friedrich-Naumann-Stiftung für Freiheit, die den Lieselotte-Funcke Preis initiiert hat, war eigens aus Luxemburg angereist und zeigte Parallelen Funckes und Hayalis Engagement und Haltung auf.

    Namensgeber der Einrichtung Friedrich-Naumann wiederum ist Theodor Heuss, erster Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland, und ein großer Freund und Unterstützer der Kommunisten.

    Und so weiter und so fort….

    „Die „Guten“ ins Töpfchen, die schlechten ins Kröpfchen“…

    Die „Guten“ ins Töpfchen, die schlechten ins Kröpfchen
    Karlspreis? Über Preise, die einiges über ihre Träger aussagen. Karl der Große ist Namensgeber für den Karlspreis.

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