Auf der fb-Seite „Wissen macht den Unterschied“ steht geschrieben: „Einstein war ein Genie – aber eben auch ein Mensch, der sich nicht zu schade war, einfach mal die Zunge rauszustrecken.“ Sein Symbol für die Idee, dass man auch mit einem brillanten Verstand das Leben nicht zu ernst nehmen muss. „
Das sind diese sogenannten „Fakten“, die uns immer und immer wieder gepredigt werden, und zwar solange, bis es die Mehrheit glaubt. Einstein das Genie? Einstein der Begründer der Relativitätstheorie?
Es verhält sich wie mit so vielen Aussagen, wenn man mal genauer hinschaut, ergibt sich ein völlig anderes Bild.
Daher muss ich halt auch immer schmunzeln, wenn mal wieder eines dieser Einstein-Zitate die Runde macht…
Wer hat’s gewusst?
Vorweg: Es waren Berliner Zionisten, die Einstein um 1919 für ihre Ideen begeistern konnten. Obwohl er grundsätzlich jeglichen Nationalismus ablehnte, befürwortete Einstein den Aufbau von jüdischen Siedlungen in Palästina.
Sexuelle Beziehungen eines Juden mit Palästinensern missfiel ihm, und begründete es damit, dass es dem gesunden Menschenverstand widerspreche, die politische Herrschaft über Palästina zu verlangen, wo zwei Drittel der Bevölkerung nicht jüdisch sind“.
Das aber nur am Rande…
Einsteins erste Ehefrau Mileva und die Söhne folgten ihm im Frühjahr 1914 nach Berlin nach. Bereits Ende Juli kehrten sie jedoch mit dem letzten zivilen Zug nach Zürich zurück, weil Einstein ihre Trennung erzwang. Für ihn war der Abschied damals schon endgültig
Einiges ist bekannt dazu, und lässt sich nachlesen (siehe Quellverweis am Ende des Beitrages).
Seine Frau Mileva dagegen schwankte jahrelang zwischen Hoffnung und Verzweiflung. Sie war nicht nur die Mutter ihrer drei gemeinsamen Kinder (eines unehelich, zwei ehelich geborenen), sondern hatte auch an seiner Relativitätstheorie mitgearbeitet. Nach der Trennung ließ Einstein Ende 1914 die meisten Möbel wieder in die Schweiz verfrachten und zog selbst in eine kleinere und zentral gelegenere Wohnung in der Nähe des Kurfürstendamms. Das Haus mit den Wohnungen von Elsa und denen der Familie Einstein im Bayerischen Viertel waren nach etwa einer Viertelstunde Fußmarsch zu erreichen. „Mit der Trennung bin ich höchst zufrieden, trotzdem ich nur selten etwas von meinen Buben höre. Der Frieden und die Gemütsruhe tun mir ungemein wohl, nicht minder als das wirklich hübsche Verhältnis zu meiner Cousine“[ äußerte er.
Und es wurde gestapelt – hoch! (Die Enstein-Hochstapler)
Einstein versuchte von Berlin aus 1915 und erneut 1918, Mileva weiter zur Scheidung zu bewegen, unter anderem mit dem Versprechen, dass er ihr, sollte er den Nobelpreis erhalten, das Preisgeld überlassen werde. Die Ehe wurde am 14. Februar 1919 wegen „natürlicher Unverträglichkeit“ am Bezirksgericht Zürich geschieden.
Seine Cousine und Ehefrau In Berliner Professorenkreisen hörte man aber auch allerlei Kritik. „Manche sollen ihr Niveau bemängelt haben, andere sagten ihr nach, sie schirme ihren Mann wie einen persönlichen Besitz ab, und wieder andere machten sie und ihre Ruhmessucht dafür verantwortlich, wenn ihnen Einsteins öffentliches Auftreten missfiel. Dass sie bei der Anrede „Frau Professor“ regelrecht erblühte.
Seine erste Frau betreute die Wissenschaft, seine Cousine und später auch zweite Frau Elsa Löwenthal das gemeinsame Geld, denn Einstein war dazu unfähig.
Wer sich etwas mehr Mühe gibt bei Durchsicht seiner Vita, kommt schnell darauf: Er war weder ein Genie, noch begabter Musiker, noch Frauen-Held – er war ein privilegierter Blender und Hochstapler. Nur die Matrix machte ihn (im Auftrag) zu etwas „Besonderem“.
Er war ein sadistischer Betrüger, der seine Frau verstoßen hat, unter anderem auch, weil sie einen behinderten Sohn zur Welt gebracht hat. Einsteins Mutter erklärte damals, denn seine Familie ist strikt gegen eine Heirat, Mileva ist ihnen zu alt, zu intellektuell, „bis du 30 bist, ist sie eine alte Hexe“, giftet seine Mutter, der Sohn ist taktlos genug, das brühwarm an Mileva zu schreiben.
Albert Einstein, der 1922 den Nobelpreis für Physik bekam, gab das Preisgeld entsprechend der Scheidungsvereinbarung auf ein Treuhänderkonto in Zürich und hatte Anteile an seine geschiedene Frau Mileva abzugeben.
Einstein zahlte seine erste Frau mit dem Nobelpreisgeld aus. Einstein heiratete seine Cousine Elsa Löwenthal und ihre beiden Töchter, zu denen er sich hingezogen fühlte. Einstein nannte seine Familie seinen kleinen Harem und mehr!
Für mich persönlich war Einstein weder Held noch Genie. Möge sich jedoch jeder selbst ein Bild machen.
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Quelle (Signierter getippter Brief („A. Einstein“), 1 Seite, Quarto, auf seinem persönlichen geprägten Briefkopf, 112 Mercer Street, Princeton, New Jersey, 21. Januar 1946. An Henry J. Factor in Indianapolis.)
Eure Kommentare zu dem Beitrag auf einem „sozialen Medium“
Danke für den Beitrag. Ich wünschte ich könnte auch darüber schmunzeln, aber ich bin immer etwas genervt, wenn wieder mal eines dieser Beiträge zu lesen ist. Dennoch gut so, weiß ich dann immer gleich wie wenig diejenigen die das teilen, an Wahrheit oder Hintergrundwissen gelegen ist. Noch etwas ergänzendes zu Einstein: Er war und ist eine völlig gescriptete Figur. Seine Aufgabe war es, als „hochintelligentes Genie“ von seinen Fadenspielern berühmt gemacht, uns das wichtige 5.Element, den Äther auszureden. Seine „Intelligenz“ hatte er von gesamt 8 verschiedenen Autoren abgeschrieben und ungeschickt zusammengepuzzelt. Wie viel davon auf Milena fällt, kann ich nicht sagen. Der erste, der die Ansicht ausgesprochen hat, dass Einstein ein Fake und Plagiarist war, ist der Nobelpreisträger Philipp Lenard. Er gewann 1905 den Preis für seine experimentellen Arbeiten an Kathodenstrahlen. Lenard beschuldigte Einstein, sowohl ein Fake zu sein, d.h. seine Argumente seien selbst widersprüchlich und hätten keinen Sinn gemacht, als auch ein Plagiarrist zu sein. Lenard war überzeugt davon, dass es zuerst eine Art von „deutscher Physik“ gab, diese war experimentell basiert und war der einzig richtige Weg, „Wissen-Schaffung“ zu betreiben. Das stand im Gegensatz zu der theoretisch geführten Wissenschaft, die durch Einsteins Relativitätstheorie sowie der damals entstandenen neuen Quantentheorie dargelegt wurde. Deshalb begann er, das als ′′jüdische Physik ′′ zu bezeichnen. Lenard erkannte auch den zutiefst bösartigen Einfluss der „jüdischen internationalen Presse“ von der er glaubte, dass sie unfair veröffentlichte und Einsteins Theorien förderte. Der Grund, warum er heute als so ein „Demi-Gott“ gilt, hat überhaupt nichts mit seiner ‚Brillanz‘ oder mit der angeblichen Größe seiner Theorien zu tun, sondern einzig und allein damit, dass die Alliierten unter jüdischer Herrschaft den 2. Weltkrieg gewonnen haben und nicht die Nationalsozialisten. (Zitat: ′′Kriege bestimmen nicht, wer Recht hat, nur wer übrig ist ′′ – Bertrand Russel). Seine zweite Ehegattin war mit ihm verwandt, deren Mütter waren Schwestern. Dazu kann sich jeder seinen Teil denken, welche Rasse dazu neigt. Ich hänge mal ein Bild von „ihr“ an. Ich zweifle auch an dieser offiziellen Darlegung, denn diese „Gattin“ sieht mir ganz nach einem Mann aus. Was bedeuten kann, wie sehr diese Figur Einstein insgesamt gescripted ist und gar nichts an der offiziellen Darlegung stimmt.
Der hat immer ALLES abgelesen, was Er von IHNEN bekommen hat, es kam nichts von ihm persönlich, und war wohl auch nur ein Freimaurer, sprich nur eine AGENDA!
Albert Einstein, der 1922 den Nobelpreis für Physik bekam, gab das Preisgeld entsprechend der Scheidungsvereinbarung auf ein Treuhänderkonto in Zürich und hatte Anteile an seine geschiedene Frau Mileva abzugeben.
Einstein zahlte seine erste Frau mit dem Nobelpreisgeld aus…..Man könnte fast denken,das er deshalb,diesen komischen Preis bekommen hat!;(
.. und das meiste hat er irgendwie irgendwo abgekupfert, seine 1.Frau war angeblich sehr intelligent.
Ein Hochstapler.
Sehr interessant, Danke!
Stimme dem voll zu. Er war weder Genie, noch ein irgendwie besonderer Mensch. Er war Teil der Gemeinde und wurde von dort systematisch gedeckt und aufgebaut – wie bei vielen anderen auch.
Wir leben in einer Scheinwelt mit inszenierter Realität .. und die, die auf die Welt*Bühne dürfen um uns zu unterhalten, gehören wie alles, was uns umgibt, ebenso zu ihrer satanischen Umkehr.
Danke für’s Teilen. Ja ja wir alle, zumindest ein Teil der Menschen sind Jahre lang irgendwelchen Idolen nachgerannt. Ich schließe mich da nicht aus
Ich hab den „Hochgesang“ nie verstanden. So sind es vermutlich immer dieselben Grüppchen von Menschen, die alles hinterfragen; und entsteht das hinterfragen auch nur aus einem komischen Gefühl heraus. Einen Beleg, dass er Freimaurer war, gibt es nicht. Es beruht ausschließlich auf der Theorie, da er jüdischer Herkunft ist
„Wohl ist alles in der Natur Wechsel, aber hinter dem Wechselnden ruht ein Ewiges“
(Goethe im Gespräch mit Kanzler Friedrich von Müller, 15. Mai 1822)
Wenn Roggenblume, Mohn und Rade in Blüte stehen, und ein Pferd mit buntbebänderten Kränzen durchs Land zieht – ja, dann feiern wir das Ursprüngliche.
Aus der Beobachtung des Wachstums schloss der Urmensch auf Wesensgleichheit zwischen sich und der Pflanze, er maß ihr eine der seinigen ähnlichen Seele bei. Auf dieser Grundvorstellung beruht der Baumkultus nordischer Völker.
Ich bin gewiss: Eine tiefe Naturverbundenheit und der absolut freie und feste Wille zum gegenseitigen Miteinander ist nie verschwunden
Nun steht das Pfingstfest an – alles christlich, oder was?
Im Wonnemonat Mai entledigt sich der Sonnengott seines Bärenfells – er hat seine Initiation als wilder junger Bärenkrieger im finsteren Wald hinter sich und steht nun da, in strahlend jugendlicher Gestalt , als Sonnenkrieger.
Es ist die Zeit des Schmückens von Quellen oder Dorfbrunnen mit Blumen und Zweigen. An Birkenstämmchen flattern bunte Bänder und die Häuser und Ställe werden mit grünen Birkenzweigen und Blumen verziert. Das Vieh wird das erste Mal herausgetrieben, so ist es auch das Fest der Hirten. Sogenannte Pfingstlümmler, das sind in Laub gekleidete Burschen, werden herumgeführt. Sie verkörpern die neuen Wachstumsgeister. In manchen Gebieten wird auch das Vieh bekränzt.
Junge Burschen vom Kopf bis zu den Füßen mit Feldblumen behangen, ziehen von Hof zu Hof – der Thauschlepper spricht folgenden Reim:
„Wir bringen einen bunten Jungen ins Haus,
Wer ihn sehen will, der komme heraus;
Die Blumen haben wir für uns gepflückt,
Da haben wir ihn mit ausgeschmückt:
Und hätten wir uns noch eher bedacht,
so hätten wir ihn noch besser gemacht;
Sechs Eier, sechs Dreier, n’Stück Speck,
So gehen wir gleich wieder weg.“
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Vor dem Fest der Lebensfreude:
„Wohl ist alles in der Natur Wechsel, aber hinter dem Wechselnden ruht ein Ewiges“
(Goethe im Gespräch mit Kanzler Friedrich von Müller, 15. Mai 1822)
Insbesondere die Zeit zwischen Beltane und der Sommersonnenwende lässt uns hautnah miterleben wie nahe wir unseren Bäumen, Tieren und Nutzpflanzen stehen. Wie sehr wie sie verehren.
Das Wachstum und die Fruchtbarkeit wird bejubelt mit der Bitte um eine gute Ernte. Bis zur Sommersonnenwende, dem Fest der Ekstase und Visionen, ist es nun nicht mehr lang.
Es gibt auch einen Zug, einen Wettlauf zu Fuß oder einen Wett-Ritt, der vornehmlich in den Regionen der Mark und Sachsens stattfindet.
Wenn die Roggenblume, Mohn und Rade in Blüte stehen, und ein Pferd mit buntbebänderten Kränzen durchs Land zieht – ja, dann feiern wir das Ursprüngliche.
Die Kelten unterteilten das Jahr in vier Abschnitte, die sie jeweils mit ihren vier größten Feiertagen Imbolc, Beltaine, Lughnasadh und Samhain begangen. Erst mit dem 5. Jahrhundert, durch die Bekehrung, tragen die Festen andere Namen.
Das Pfingstfest, welches dem christlichen Glauben nach, die Ausgießung des heiligen Geistes am fünfzigsten Tage nach Ostern feiert, ist das eigentliche Sommerfest, und die Pfingstgebräuche sind, wie bereits vermerkt größtenteils Feierlichkeiten mit denen man den Mai begrüßte. Diese Feierlichkeiten eben, die in christlicher Zeit auf Pfingsten übergingen, weil die Feier der erneuten Ausgießung des Naturlebens sich leicht an die der Ausgießung des heiligen Geistes anlehnen konnte.
Auch wenn man diese Nachrichten, die uns Tag für Tag ereilen, einfach nur ausblenden möchte, so einfach geht es eben nicht. Alles Panik oder was?
Angesichts der sich hochschaukelnden Prognosen zu einem möglicherweise bevorstehenden Krieg, habe ich nochmal in meinen Beiträgen gestöbert. Ich versuche ja, zumeist einen historischen Bezug zum aktuellen Weltgeschehen aufzubauen.
Ich mag keine Prognosen abgeben, Wer kann das auch schon? Außer denen vielleicht, die das gesamte „Szenario“ ins Leben gerufen haben und es nun mit Elan betreuen.
Vor wenigen Tagen hatte ich folgendes Zitat in die „Runde geworfen“: „Die Geschichte ist ein grenzenlose Frühwarnsystem, das niemand ernst nimmt.“
Ja, da ist was dran.
Ein treuer Leser meiner Seite erwähnte dazu: „Obwohl jeder den Spruch kennt“ Wehret den Anfängen“ Aber was, wer, kennt schon Geschichte? „Wehret den Anfängen!“? Über diese Bedeutung, darüber wird in der Schule ja auch nicht gesprochen.“
Wie wahr! Dazu ist mir folgende Antwort eingefallen: :
„Weil immer nur die Zeit ab 1933 hoch und runter gepredigt wird. Würden die Menschen viel weiter in unserer deutschen Geschichte zurückgehen, wüssten sie, was es mit diesen Anfängen tatsächlich auf sich hat. Aber man lässt die Menschen lieber mit einer von den Siegern geschriebenen Geschichte weiter im Dunklen irren. Und so tapsen sie von einer Fälschung in die nächste, deren Herrschaft darüber den Medien obliegt. Über die Vermittlung der falschen Geschichte wurde dann derart viel Hass und Hetze unter die Völker gestreut (propagiert), dass sich ganze Völker bis heute noch hassen. Erfundenes wurde fest installiert, den Menschen die Lügen als Wahrheit suggeriert, und zehnmal gesagt wird es dann auch geglaubt. Es sei denn, man ist bereit,, Bücher geschrieben und veröffentlicht vor dem Beginn des 20. Jahrhunderts zur Hand zu nehmen. Dort wurde vieles auch nicht in seiner Vollständigkeit überliefert, aber in Teilen darf und kann man sich ein Bild darüber machen, was sich in unserer deutschen Geschichte vor vielen Jahren abgespielt hat. Um zu begreifen. Aber das muss man wollen! Und diejenigen,,die das wollen, wissen, was es tatsächlich mit „wehret den Anfängen“ auf sich hat.
Nun habe ich nochmal in meinen Beiträgen gestöbert und bin über folgenden Artikel gestolpert:: „Und am Anfang war der Fenstersturz…“
Hier nur einen Auszug. Den gesamten Beitrag dazu findet ihr wie gewohnt im Kommentar.
Und am Anfang war der Fenstersturz…
Wer hat Schuld am Krieg? Finden wir es heraus, denn nichts ist leichter als das…
Dieses Deutschland – aus allen Ecken und Enden tönt es wieder: Und wieder Deutschland. Haben die Leute nichts gelernt? Warum gerade wieder Deutschland? Schon wieder die Deutschen!
Welches Deutschland ist gemeint? Ist es das Deutschland, dass seit jeher mit der Schuld an Kriegen behaftet wird?
Auch 1914 kannte das deutsche Volk kein Verzagen. Es war erfüllt von dem Vertrauen auf seine Kraft und Führung und Überzeugung, dass dieser Krieg von den Gegnern lange vorbereitet und aufgezwungen worden war. Aber wer will davon schon was wissen? Was damals war…
Dank einer suggestiv, einhämmernden Werbesprache, kullert das Unwissen voran und entwickelt sich zu einer mächtigen Kugel, die alles Wissende gnadenlos überrollt.
Gestern musste ich wieder so einen Kommentar lesen – es betraf die von Alliierten zerstörte Stadt Pirmasens – „Auch das war Adolfs Werk“, heißt es. Dieses anerzogene Unwissen der Menschen ist oft so gruselig, und doch ist es das beherrschende „Element“ in dieser Gesellschaft.
Kein Wunder: Denn Die Verunglimpfung der bösen Deutschen zieht sich über sämtliche Ebenen wie Literatur, Filme und öffentliche Lehranstalten. Ich erinnere mich an den Streifen „Indiana Jones“, wo die schlechten Absichten der bösen Nazideutschen in kaum einer Szene ausgelassen worden sind. Der Schuldkult darf keine Unterbrechung erfahren! Daher bediente sich der jüdische Regisseur Steven Spielberg jeglicher Mittel (Wappen, Fahnen, Zeichen, Plakate), die immer und immer wieder aufklappten, Szenen, die dem Zuschauer tief ins Unterbewusstsein eingespielt wurden.
Nach dem Zweiten Weltkrieg mussten die Sieger auch nachträglich mittels Bild, Ton und Schrift beweisen wie ausschließlich edel und gut sie im Gegensatz zu den Verlierern, den bösen und schlechten Deutschen, waren. „Indiana Jones“ war jetzt nur ein Beispiel. Denn es gibt hundertfach Filme von erfundenen „Dokumentationen“ bis zu Kriegs- und Polit-Schnulzen nach der Devise: „In bunten Bildern weniger Klarheit, viel Irrtum und ein Fünkchen Wahrheit“. Wie solche Greuelfilme gemacht werden, dazu an anderer Stelle mal mehr.
So erinnern wir uns an Guido Knopps Missbrauch des „historischen Dokumentarfilms“…..
Die Kriegsschuld muss nicht neu erfunden werden, nur weiter fortgeführt. Und ich sehe, wenn auch noch verschwommen, es bereits vor mir: Die Mehrheit eines bestimmten Volkes schlägt sich auf die Brust, hält beschämt den Mund und wird seinen Schuldkult fortführen.
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Hier im Kommentar gehts weiter. Der vollständige Beitrag:
Himmelfahrt /Vatertag ? – Was wird da eigentlich gefeiert?
Die Antwort ist einfach: Wieder steht ein Fest vor der Tür, welches die Kirche systematisch aus seinem heidnischen und urtümlichen Zusammenhang gerissen hat.
Wenn dieses Jahr am 29. Mai so manche Männer in Horden wieder sturzbetrunken durch die Straßen ziehen, erinnert sich kaum einer an den eigentlichen Brauch, den sie heute „Himmelfahrt“ oder auch „Vatertag“ nennen.
Wohl dem, dem die Bräuche und Gepflogenheiten unserer ursprünglichen heidnischen Kultur vertraut sind. Ich möchte gar nicht soweit ausholen. Doch sollten wir für sämtliche Feierlichkeiten, die anstehen, mehr Bewusstsein entwickeln und uns daran erinnern, dass die meisten Bräuche unserer Vorfahren in tiefer Verbundenheit mit der Natur stehen und insbesondere über die Maitage um den Segen der Ernte gebeten wird.
So war Beltane (Walpurgis) Anlass, das Land nochmals zu segnen. Oft wurde dieser Segen von den Frauen erbracht.
Als die Mondzeit noch ein rhythmusgebendes Element war, läutete Beltane eine Zeit der Fruchtbarkeit und Vermählung ein, bis schließlich der Sonnengott Baldur bis zur Sommersonnenwende seine absolute Stärke erreicht. Diese lange Feierzeit wurde schließlich zu Beginn des Christentums übernommen und verändert. Ab dato feierte man also Ostern, welches auch ein Mondfest ist (Ostera hat seinen Beginn am 20. März). Dann sind es noch 50 Tage zu einem Fest, was sie heute Pfingsten nennen. Und plötzlich rief man „Christi Himmelfahrt“ als eigenes Fest aus. Zur bildhaften Darstellung bot man den Kirchgängern ein zur Decke gezogenen Christusbild, dass dann im „Heiligen-Geist-Loch“ verschwand.
Ähnlich verhält es sich mit dem Grünen Donnerstag. Die Heiden bejubeln die Göttin der Vegetation, begrüßen die höher steigende Sonne und feiern das Fest der Lebensfreude. Indes jammern die Christen vor dem Kreuz.
Himmelfahrtstag ist immer am Donnerstag, dem Tag des alten Donnergottes, der durch Petrus, als Wetterherr, ersetzt wurde. Im ländlichen Aberglauben hieß es, wer an dem Tag arbeitet, der zieht Gewitter an. Und weil der Mann im Mond am Himmelfahrtstag Holz gesammelt hatte, wurde er zur Strafe in den Mond versetzt.
Bei Hildegard von Bingen nachgelesen. Vor Sonnenaufgang am Himmelfahrtstag sammelten die Frauen die Wurzeln des Nelkenwurz, als „Trank eingenommen entflammt sie zur Liebe“.
Also auf, auf liebes Weibsvolk zum Nelkenwurz-Sammeln!
Und wenn es richtig dolle gewittert hat, lohnt sich auch das Sammeln sogenannter „Blitzkräuter“. Gepflückt wurden dazumal vor allem das „Vergissmeinnicht“ oder das „Katzenpfötchen“. Anschließend wurden diese zu einem Kranz geflochten und im Stall aufgehängt, um diesen vor Blitzschlag zu schützen.
Leider wissen die Menschen der heutigen Zeit wenig mit diesen „Bräuchen“ anzufangen.
Die Kirche hat über Jahrhunderte hinweg ganze Völker entwurzelt, darüber den Generationen ihren ursprünglichen Glauben genommen und obendrein noch ganze Stämme umgesiedelt.
Wenn man seiner Wurzeln beraubt wird, und unter Dauerbeschuss mit den falschen Geschichten aufwächst, muss man sich nicht wundern, dass schon bald die Menschen wieder in Gruppen sturzbetrunken durch die Gegend stolpern, ohne Sinn und Verstand!
Es ist so einiges im Gange… zu Boden, zu Luft, und unterirdisch…
Sie schießen wie Pilze aus dem Boden und überziehen riesige Landflächen: Strommasten, Windräder und Solarplatten.
Sie kriechen wie Würmer unter der Erde – die Kabel der Stromtrassen.
Und sie gehen tiefer und noch tiefer. Vielerorts wird gebuddelt für Hyperloop & Co.
Rätselhafte Sendetürme setzen Akzente an Umspannwerken. Und damit meine ich nicht die 5 G Masten, die gefühlt alle 100 Meter irgendwo auftauchen.
Und über all dem kreist das Militär.
Der Lärm gestern hier am Niederrhein war an vielen Orten beträchtlich.
Es handelte sich um militärischen Routineflugbetrieb der US-Armee, zu dem keine weiteren Abstimmungen notwendig sind. Daher sind weitere Informationen zu diesen Flügen nicht vorhanden“, teilte ein Sprecher des Luftfahrtamtes der Bundeswehr mit.
Die amerikanischen Transportflugzeuge waren in einer Flughöhe von etwa 300 Metern mit einer Geschwindigkeit von 250 Kilometern pro Stunde unterwegs.
Das war gestern.
Am Dienstag haben die Leutchen berichtet, das ein Transportflugzeug der Bundeswehr vom Typ A400M gerade mal 208 Meter über Grund über Xanten kreiste und man den Piloten erkennen konnte. Aber ein Sprecher der BW meint, alles ganz normal. Nur in Regionen mit einer höheren Bevölkerungsdichte müssten sie höher fliegen. Über ländlichen Gegenden mit wenigen Einwohnern ist das halt so.
Und weiter heißt es: „Sämtliche Flüge wurden gemäß den militärischen Flugbetriebsbestimmungen durchgeführt. Grundsätzlich steht der Luftraum innerhalb dieser militärischen Flugbetriebsbestimmungen allen Nato-Partnern und befreundeten Streitkräften zur Verfügung.“
Beim Überflug von Städten mit mehr als 100.000 Einwohnern sei für Transportflugzeuge eine Mindesthöhe von 2000 Fuß (circa 600 Meter) über Grund einzuhalten. Der Flug habe nach den flugbetrieblichen Bestimmungen stattgefunden.
So so…, ist das so?
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Rückblick: Februar 2025 Niederrhein: Über vielen Städten tauchte (Dienstag 12. Februar 2025) ein dunkler Helikopter auf, der auf einer verwinkelten Flugbahn über dem Niederrhein unterwegs war.
Um 12.35 Uhr ertönten am Dienstagmittag Rotoren-Geräusche über Geldern. Verursacht wurden sie von einem kleinen schwarzen Hubschrauber, der nicht allzu hoch über die Stadt hinwegflog. Zuvor war die Maschine bereits über Kevelaer Weeze, Goch, Kleve und Emmerich zu sehen. Das zeigen Angaben des Internetportals „Flightradar 24“, auf dem Flugbewegungen nachvollzogen werden können
Nun, diese Hubschrauber, unserer persönlichen Wahrnehmung folgend, waren nicht nur gestern unterwegs. Vor wenigen Tagen waren es gleich drei dieser Hubschrauber mit Sonde, deren Licht (ganz zufällig) durch die dichte Wolkendecke dringen konnte. Lange Zeit verweilten sie an einer Stelle. Die dröhnenden Geräusche der „Flugobjekte“ nehmen wir täglich wahr. Nur ist die Wolkendecke seit Wochen, bis auf ein /zwei Tage, dicht verschlossen, sodass man eben nur „hört“ und nichts sieht. Flightradar zeigt längst nicht alle Flugbewegungen. Denn wir hören die Flieger, doch zu sehen sind sie nicht…
Auffällig bei der gestrigen Flugroute ist, dass der Helikopter nicht einfach von A nach B unterwegs war, sondern auch Kreise, Schleifen und teilweise eine Strecke vor und wieder zurückflog. Auch im Kreis Borken und Wesel flog der Hubschrauber wie zuvor auch im Münsterland.
Meine Einschätzung: Der Streckenverlauf, wenn auch im Zickzack dargestellt, ist identisch mit dem Verlauf des „betreuten“ Projektes „Amprion“ Stromtrasse /Windräder, ungeachtet der „unterirdischen Arbeiten“ in dem parallel verlaufenden sogenannten Exploriationstunnel.
Auf Nachfrage, was es nun mit diesen Flügen auf sich hat, kam die folgende Antwort: Die Maschine startete vom Flugplatz schwarze Heide in Hünxe im Kreis Wesel. Dort bestätigte man auf Anfrage der Redaktion den Start, hielt sich aber aus Datenschutzgründen mit näheren Angaben zurück. Generell könnte es sich bei solchen Flügen um Rund- und Eventflüge, Krankentransporte, Flugschulen oder auch Überwachungsflüge handeln. Letztere würden genutzt, um aus der Luft Pipelines oder Windkraftanlagen zu kontrollieren.
Es könnte, wäre, würde – Sätze im Konjunktiv, nur halt nichts Konkretes.
Weiter von der Redaktion: Beim eingesetzten Hubschrauber handelt es sich um eine Maschine vom Typen Robinson R44, auch das war dem Flugdatenportal im Internet zu entnehmen. Der Hubschrauber hat vier Sitzplätze, 245 PS mit denen er es auf eine Spitzengeschwindigkeit von 210 km/h bringt und er verfügt über eine Reichweite von 650 Kilometern.
Und hier wird es nun richtig interessant:
„Die Kennung der Maschine verriet schließlich, dass der Hubschrauber von der Firma Heli-Flight betrieben wird, die ihren Sitz an einem Flugplatz in Reichelsheim im Wetteraukreis in Hessen hat. Der Familienbetrieb wirbt damit, rund um die Uhr an sieben Tage die Woche einsatzbereit zu sein. Er betreibt Stützpunkte für die Johanniter in Sachen Luftrettung und arbeitet mit der deutschen Stiftung für Organtransplantation zusammen. Ebenfalls im Repertoire: Pipeline-Überwachung und Luftwartung von Hochspannungsleitungen.
Auf Nachfrage der Redaktion bestätigt das Unternehmen kurz und knapp: „Ja, wir machen Überwachungsflüge, das hat alles seine Richtigkeit.“
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Das Pozedere ist nicht neu: Im letzten Jahr waren es Apache-Kampfhubschrauber, die über unsere Region kreisten – Überführungsflüge von Polen nach Holland.
Die Hubschrauber gehörten auch nicht zur deutschen Luftwaffe. „Es handelte sich um Hubschrauber der amerikanischen Streitkräfte vom Typ Blackhawk und Apache“, teilte ein Sprecher des Luftfahrt-Amtes der Bundeswehr auf Anfrage der Redaktion (RP) mit.
Die US-Army flog diese Hubschrauber von Polen in die Niederlande, es handelte sich dabei um einen Überführungsflug. Dabei kreuzten die Helis auch den deutschen Luftraum und waren unter anderem im Gelderland zu sehen. Die Helikopter führten während der Überführungsflüge auch immer wieder Zwischenlandungen in Deutschland durch.
Der Blackhawk ist ein mittelschwerer Transporthubschrauber, der von der amerikanischen Firma Sikorsky Aircraft Corporation gebaut wird. Der Apache ist ein Kampfhubschrauber der US-Streitkräfte, seit 1997 wird er von Boeing hergestellt.
Es scheint, es sind wieder „EINIGE“ beteiligt und mit „Wissen“ ausgestattet, nur nicht die Bürger, die schlussendlich für all diese Vorgänge zur Kasse gebeten werden. Was dem Volke bleibt, ist die Unwissenheit, in der man es seit Jahrzehnten wiegt….
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Infotafel
„Blackhawk und Apache“: Die USA und Polen haben am 13.08.2024 einen Letter of Offer & Acceptance (LOA) für den Kauf von 96 Kampfhubschraubern AH-64E Apache des US-Rüstungskonzerns Boeing unterzeichnet. Die polnische Regierung hat den AH-64E Apache bereits im September 2022 für die neue Kampfhubschrauberflotte der polnischen Streitkräfte ausgewählt. Es ist der größte Einzelkauf von Rüstungsanschaffungen der polnischen Geschichte.
Die Maschinen aus der Boeing Waffenschmiede in den USA gelten als die modernsten Kampfhubschrauber der Welt. Der Erwerb war bereits 2022, nach dem russischen Angriff auf die Ukraine, von der im Oktober 2023 abgewählten PiS-Regierung (Recht und Gerechtigkeit) angefragt worden, im August 2023 hatte der US-Kongress grünes Licht gegeben.
Werden alle Maschinen ausgeliefert, würde Polen nach heutigem Stand über die weltweit zweitgrößte Apache-Flotte verfügen, noch vor Israel mit derzeit 87 Maschinen – auch dies unterstrich Kosiniak-Kamysz.
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„Heli Fligfht“: Die Geschäfte des o. g. Luftfahrtunternehmens werden seit dem 1. Dezember 2023 in der Heli-Flight JLR gGmbH geführt, der Firmensitz bleibt in Reichelsheim. Die Geschäftsführung der gemeinnützigen GmbH übernehmen Ole Gehrmann und Frank Zabell sowie Jan Sobick und als Aufsichtsratsvorsitzender Oliver Meermann.
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Alle Wege führen nach Rom… Die Geschichte des Johanniterordens ist bekannt?
Der Johanniterorden in der Gegenwart. Der Malteserorden überstand die Eroberung Maltas 1798 durch Napoleon. Der Sitz des Großmeisters des „Sovrano Militare Ordine di Malta“ befindet sich seit 1834 in Rom. Dieser Ritterorden bildet neben seiner sozial-karitativen Aufgabenstellung eine internationale Korporation des katholischen Hochadels, der durch seine von zahlreichen Staaten anerkannte Souveränität eine wirksame Interessenvertretung ermöglicht. Wenn heute vom Malteserorden die Rede ist, ist der katholische Ritterorden gemeint. Der Orden trägt den weltweit agierenden Malteser-Hilfsdienst.
Fazit: Alles hängt mit allem zusammen. Nichts bleibt dem Zufall überlassen.
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Siehe auch den Beitrag im Kommentar – in Fortsetzung: Der Euro-Staat und seine zukünftige Hauptstadt – von Nationen zu Knotenpunkten
Wenn wir wieder zu diesen und unseren ursprünglichen Wesenszügen zurückkehren, kann auch die deutsche Sprache wieder an Gefühl ihrer angeborenen Kraft gewinnen. Der Versuch gewisser Mächte, des Abnabelns der Völker von ihrer Muttersprache, ist kein „neues“ Unterfangen. Völker von ihren Wurzeln zu trennen ist eine jahrhundertealte Taktik, um sich ein Volk /ein Land gefügig zu machen. Über den Weg der Zwangs-Christianisierung und mit der Einführung der Kirchensprache (Latein) wurde der Anfang gemacht.
Die Zerstörung des traditionellen Lebensstils war stets oberstes Gebot der dunklen Mächte; und ist es immer noch.
Und wie soll es auch anders sein? Besonders die Massenmedien bedienten das „Deutsche-Sprache-Abschaffungs-Portal“ und trugen unter der beherrschenden (linken) Begriffshoheit gezielt zur Abwertung des Deutschen und seiner Geschichte bei.
Ob ihr es mögt, ob ungern hört,
ob es euch wohltut oder stört;
ich rede deutsch, wie mir´s gelehrt
die Eltern, die ich hoch verehrt.
Weh denen, die die Sprache morden
in der einst Deutsche stark geworden.
Weh Ihnen, die ihr Volk vergessen,
wenn Sie aus fremden Schüsseln essen,
die glauben sich nur dann gelitten,
wenn sie geschmückt mit fremden Sitten!
Weil andre auf uns Deutsche schelten,
soll deutsch bei ihnen nicht mehr gelten?
O – wüßtet ihr, wie arm ihr seid
in eurer Fremdenseligkeit.
Es ist solang es Völker gibt,
verachtet, der sein Volk nicht liebt.
Der Muttersprache heiliger Laut
ist es, der uns die Heimat baut!
So einst Friedrich Franz von Unruh in seinem Werk „Die Klage um Deutschland“ aus dem Jahr 1973.
Alois Bartsch findet 1979 ebenfalls die richtigen Worte: „Die Sprache eines Volkes, eines Volksstammes, ist das wesentlichste Merkmal seines Volkstums. In ihr zeigen sich Herkunft, Wesen und Eigenart noch deutlicher als in seinen Sitten und Bräuchen, zeigt sich die Seele des Volkes.“
In Bezug zu den verschiedenen Formen eines Kulturtransfers scheint die Entwicklung glasklar: Dazu zählt das jahrzehntelange Bemühen und die Versuche (insbesondere mit Beginn der 1960er Jahre) die deutschen kulturellen als auch sprachlichen Wurzeln zu (ver)amerikanisieren, westernisieren, (ver)denglishen.
Auch wenn der Zeitraum dieser Prozesse die Jahrzehnte nach dem Zweiten Weltkrieg umfasst, liegen die Anfänge jedoch deutlich früher und reichen mindestens in die Zwischenkriegszeit zurück.
(Ver)Amerikanisierung bezeichnend für den wirtschaftlichen und kulturellen Einfluss Amerikas.
(Ver)Westerinisierung bezeichnend für die politisch-ideologische Homogenisierung Westeuropas.
„Sale“, „Hiring“ oder Coffee to go“ – Ein Amerikaner könnte (beispielsweise) in Düsseldorf einkaufen gehen, ohne Deutsch zu lernen!
Bleiben wir doch noch bei unserer Muttersprache. Denn:
„Die Sprache eines Volkes ist der hellste Spiegel seines Gemütes und seines geistigen Lebens; wer sich der Sprache seines Volkes entfremdet, entfremdet sich seinem Volke selbst. „,um es mit den Worten von Ernst Moritz Arndt (1769 – 1860) zu sagen.
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Wer hat’s gewusst? Deutsch wäre die eigentliche Weltsprache, oder fast geworden
… und dann geschah Folgendes:
In den Beiträgen im Kommentar berichte ich noch etwas ausführlicher über unsere Muttersprache, denn sie hat es verdient, erhalten zu bleiben.
Von der deutschen Sprache haben sich nur noch Spurenelemente erhalten, wozu vor allem die beiden Weltkriege beigetragen haben. Für die Generation von Mark Twain war es noch ganz selbstverständlich, ihre Kinder das Deutsche als Sprache der höheren Bildung erwerben zu lassen.
„Wir werden geformt und gestaltet durch das, was wir lieben!“ (J.W.v. Goethe)
Wir lieben das Reisen und sind dann mal los.…
17. April: Auf dem Weg gen Süden haben wir zunächst ein bisschen Heilwasser an der Alderikus Quelle gezapft.
Und wieder erschien an der Quelle ein Gesicht, allerdings ein anderes als das letzte Mal. Die Wächter der Quelle wechseln sich also ab.
Später gelangen wir an einen Platz in Lessenich, schlürfen dort unser grünes Süppchen wie es sich auf Gründonnerstag gehört und träumen uns in den nächsten Tag hinein.
Ach ja, noch kurz zum Wetter: Es regnet bei frischen 7 Grad.
Die nächste Station ist eine Quelle in Lessenich – ein kurzer Halt, um unseren Wassertank mit frischem Quellwasser aufzufüllen.
18. April: Da das Wetter heute nicht wirklich einladend für Unternehmungen war, sind wir schon weiter ins „Südliche vorgedrungen. Die Eindrücke bis hierhin, aus der Fahrt heraus, sind zweigeteilt.
Besonders schlimm offenbarte sich die Strecke von Bingen bis Heidelberg.
Als wir vor zwei Jahren dort entlang gefahren sind, gab es viele dieser Windkolosse noch nicht.
Weiter geht’s. Schließlich haben wir ja noch ein paar Kilometer vor uns, bevor wir die südlichen Gefilde im bayerischen Ländle erreichen werden.
Puh, was für eine Reise…, von der Autobahn mussten wir runter, weil sich ein langer Stau ankündigte, so fuhren wir weiter auf der Landstraße durch den zauberhaften Hochschwarzwald bis hin zur schwäbischen Alb und gelangten irgendwo im Nirgendwo in die unmittelbare Nähe der oberen Donau.
Inzwischen ist es dunkel geworden, der Platz zum Übernachten so lala …, aber wir sind auch ganz dolle müde von der langen Fahrerei. Geschlafen haben wir hier gut.
19. April: Dieser Tag war reichlich gefüllt mit Entdeckungen und Ereignissen.
Zunächst besuchten wir die Stelle, an der die Donau plötzlich verschwindet. Einfach abgetaucht! Die Atmosphäre an der berühmten Versickerung in Immendingen ist besonders – ein wenig surreal, so lässt sie sich wohl am einfachsten beschreiben, als wir bedächtig durch das trockene Flussbett der Donau zogen. Die Erklärung für dieses Phänomen:
Vom Schwarzwald bis ins Schwarze Meer. Doch halt: Zwischen Immendingen und Fridingen verschwindet das Wasser vollständig im Boden. Donauversickerung oder Donauversinkung? Die Donau versinkt (in Schlucklöchern) und versickert (in kleinen Ritzen).
Das versickerte Wasser fließt durch ein bis heute kaum erforschtes Höhlensystem und kommt teils zwölf Kilometer weiter südlich als Radolfzeller Aachquelle wieder an die Oberfläche zum Vorschein.
Also besuchen wir auch die Aachquelle, wo die Donau wieder zutage treten soll. Ein zauberhafter Ort, der zum Verweilen einlädt. Hier offerieren sich einige der Höhlenzugänge, die für uns verschlossen bleiben. Doch in waghalsigen, mitunter lebensgefährlichen Tauchgängen arbeiten sich die Höhlenforscher durch die kilometerlangen unterirdischen Höhlensysteme, um dem außergewöhnlichen Phänomen eines verschwindenden Flusses auf die Spur zu kommen.
Das Wasser der Aachquelle stammt größtenteils aus der Donau, welches zwischen Immendingen und Fridingen versickert und durch das poröse Karstgestein einen unterirdischen Abfluss geschaffen hat.
Dann gings weiter zur Teufelsbrücke, Die Teufelsbrücke und der Amalienfelsen befinden sich im fürstlichen Park in Inzigkofen. 29 Meter hoch ist der Felsen, der nach Fürstin Amalie Zephyrine von Hohenzollern benannt ist. Die Teufelsbrücke führt auf 21,5 Metern über die sogenannte Höll-Schlucht. Ursprünglich war die Brücke aus Holz gebaut, 1983 wurde das Holz durch Stein ersetzt. Laut Sage hat der Teufel dem Baumeister beim Errichten der Brücke geholfen. Als Lohn wollte der Teufel die erste Seele, die diese Brücke betritt. Doch der Baumeister war gewieft und schickte einen Hund als Erstes über den Steg.
Heute führt eine moderne Hängebrücke zum anderen Ufer der Donau hinüber. Leider wird diese auch gerne zum Anlass genommen, darauf wie wild herumzuhüpfen und zu schaukeln. Einige Besucher fanden das verständlicherweise weniger schön.
Am anderen Ufer angekommen, führt uns ein kurzer Pfad direkt ans Ufer. Von hier aus bot sich ein herrlicher Blick auf den Amalienfelsen. Die Sonne war uns wohlgesonnen, es war angenehm warm und ich tapste bis Wadenhöhe durch das klare Wasser der Donau, die hier noch ganz langsam zieht.
Nach dem Passieren der Brücke verlässt man die Schlucht durch einen 4 Meter langen, künstlichen Felstunnel. Die unterhalb der Teufelsbrücke liegende „Höll“ war in früheren Tagen durch eine abenteuerliche Treppen- und Steganlage, die „Himmelsleiter“, begehbar.
Anschließend besuchten wir das Kloster Beuron…, Den Zeichen und Symbolen zufolge, wimmelt es unserer Ansicht nach hier von Freimaurern …, das wollen wir noch genauer recherchieren.
Ein Kommentar zu diesem Beitrag gibt eine erste Auskunft: „Tuttlingen liegt neben meinem Landkreis Rottweil. Du hast mit deiner Vermutung, was Freimaurer betrifft, absolut Recht. Kloster Beuron gehört zum Hohen Zollernkreis und ist durch die früheren Fürsten immer wieder mit Freimaurerei aufgefallen, ebenso die Reichsstadt Rottweil, die durch Württembergische Fürsten immer wieder für Schlagzeilen sorgten. Trauriger Höhepunkt erlangte vor kurzem das Amtsgericht Rottweil mit Tuttlinger Richter, die mit Skandal Urteilen negativ auffielen.
Sogar Reitschuster war es ein Beitrag wert, darüber zu berichten. Es hat schon seinen Grund, weshalb ein Tuttlinger Politiker es jetzt in den Bundestag schaffte oder ein Steinmeier und Co. regelmäßig in Rottweil auftauchen.
Recherchieren lohnt sich auf jeden Fall und reicht bis ins Kaiserreich zurück, als Württemberg von Baden getrennt wurde und der Zollernkreis mit Schwarzwald Baar immer wieder neu aufgestellt wurde und bis Donaueschingen sich ausweitete, wo heute noch Adelige verweilen.“
Wir blieben nicht lange an diesem Ort. Ein Unbehagen machte sich breit, die Stimmung lässt sich schwer beschreiben. Über eine recht enge Straße mit vielen Serpentinen gelangen wir wieder ins Tal. Interessant waren auch die vielen Höhlen und Felsen(dörfer?), die wir auf dem Weg wahrgenommen haben.
Bald schimmerte uns das Blau des Bodensees entgegen. Sie Sonne wird gleich untergehen. Die Bilder sind etwas durcheinander gewürfelt. Das Abendrot über dem Bodensee kann man aber gut ausmachen. Am gegenüberliegenden Ufer loderten überall die Osterfeuer. Es war wirklich schön anzuschauen. Viele Menschen feierten Ostern – die Frühlingsgötter mögen ihnen hold gewesen sein.
Nun waren wir platt und haben nach einer langn Sucherei noch einen Platz bei Friedrichshafen zum Schlafen gefunden.
20. April: Morgens um Acht im Vogelgezwitscher erwacht, den Kaffee frisch gebrüht und voller Reiselust, so beginnt für uns der Ostersonntag an einem kleinen Ort am Bodensee. Noch ein Blumengruß von unserem Rastplatz aus: Auf dem Weg zur Kapelle haben wir für euch gesammelt.
Weiter geht’s, und zwar in „luftige Höhen“.
Ich finde, wir hätten es „schlimmer“ treffen können. So sind wir hier auf über 800 Meter Höhe unweit des Hopfensees an einem idyllischen Örtchen „gestrandet“, genießen einen herrlichen Blick auf die Bergwelt mit ihren stattlichen Zweitausendern.
Als ich gerade dabei war das Osterbrot zu backen, trudelte ein noch älteres Schätzchen als unser Bert auf diesem hübschen Platz hier ein. Und es trifft sich gut: Drinnen sitzen liebe Leutchen aus dem Vogtland. Wie sich das für die „Sachsen“ gehört, kamen wir auch gleich ins Gespräch. Einfach, schlicht und bodenständig. Zum See fahren auch sie noch mit dem Radel ohne „E“… Ach ja solche Begegnungen tun schon gut.
Laut Wikipedia stehen wir nun im Bundesland Bayern, Verwaltungsbezirk Schwaben im Ostallgäu. Windräder haben wir tatsächlich seit dem Oberen Donautal kaum noch gesichtet. Hin wieder allerdings große Solarfelder.
Ansonsten ist es hier wirklich sehr schön. Und wenn man wie wir vom Niederrhein in diese mächtige Bergwelt eintritt, hüpft das Reiseherz gleich nochmal so hoch.
Nebenbei habe ich beim Wolf Dieter Storl noch darüber lesen dürfen, wie man hier im Allgäu so manche Tradition noch pflegt.
Ich finde diesen Brauch sehr schön und zitiere: Der Palmwedel, der den Einzug Jesu in Jerusalem darstellen soll, ist eigentlich die Weiterführung eines alten, bis in die Megalithzeit zurückreichenden Brauchs. Im Allgäu trägt man den auf einem Haselstab gesteckten Palmboschen. Dieser besteht aus einem Radkreuz, geschmückt mit Weidenkätzchen, Fichte, Weißtanne, Wacholder, Eibe und anderem Grünzeug. Die vier Speichen des Rads bestehen aus geschälten Holunderzweigen.
Die Dorfbewohner haben zwar längst die ursprüngliche Bedeutung vergessen, aber das einst der Frau Holle geweihte Holunderholz wurde geschält, »damit sich keine Hexe, also unholdes Astralwesen, zwischen Rinde und Holz verstecken kann.« Der Haselstab vermittelt die Kraft der Anderswelt. Im Ganzen sind es neun (!) Pflanzen, die für den Palmwedel verwendet werden.
Unser Osterfest, benannt nach Ostara (auch Eostra oder Austra), der Göttin des neuen Lichts, der Morgenröte und der Frühlingssonne, wurde umgedeutet zum Auferstehungsfest des Heilands, des »Lichts der Welt«. Trotzdem hielt man an vielen heidnischen Elementen fest, wie etwa dem Osterei. Zwar sagt man, das Ei erhielte seine Bedeutung, weil das Essen von Eiern während der Fastenzeit verboten, nun aber wieder erlaubt war. Aber der Eierkult reicht viel weiter zurück. Das Ei ist Sinnbild der Erneuerung. In der vedischen Mythologie legt der Schöpfergott Brahma in Gestalt eines Ganters ein goldenes Ei, aus dem das Universum schlüpft. Schon in vorchristlichen Zeiten färbten und verzierten die Germanen und Slawen Eier. Eierspiele, wie das Eierschlagen (Antupfen, Tätschen, Picken), Eierläufe, Eierrollen oder Eierverstecken sind ebenso alt.
Warum in unseren Breiten gerade der Osterhase die Eier legt, haben Volkskundler noch nicht geklärt.“
21. April: Eine Traumlandschaft, eine Höhle ohne Zugang; Ludwig II., seine Schlösser und ganz viele Erkenntnisse.
Wir erfahren Momente, die tun uns richtig gut tun, und es gibt Momente, die wühlen uns mächtig auf und verärgern uns . So auch heute wieder einmal geschehen.
Beginnen wir bei den schönen Momenten. Diese Gegend hier im Ostallgäu ist landschaftlich traumhaft schön. Wir „Flachländler“ genießen die herrlichen Aussichten auf die majestätischen Gipfel der Alpen und wir sind ganz dolle stolz auf unseren Bert, der die doch oft anspruchsvollen Steigungen tapfer bewältigt. Es sind gute vier Tonnen, die hier mit 103 PS über die steilen Hänge bewegt werden wollen.
Nun aber, neben diesen wundervollen Aufnahmen (die meisten davon nur mit dem Handy aufgenommen) zu unseren eher weniger schönen Erlebnissen.
Die erste unschöne Erkenntnis ernteten wir bereits in Verbindung mit unserem Besuch im Kloster Beuron, wo wir anschließend die Petershöhle aus keltischer Zeit mit sogenannten „bronzezeitlichen“ Funden bei Tuttlingen aufsuchen wollten. Eine uralte Höhlenanlage in die einst die „echten“ Mönche des Klosters flüchten mussten. Die steile Treppe als einzigen Zugang zu dieser Höhle gibt es nicht mehr. Die recht steile Treppe, die dort einst hinauf führte, wurde entfernt.
Nun zu unserem heutigen Erlebnis. Vorweg: Wir sind wirklich keine Freunde der Besuche von prunkvollen Schlössern. Aber wir haben dann doch mal unsere innere Abwehr dahingehend überwunden und sind losgezogen. Hier liegen bekannterweise das Schloss Neuschwanstein, Hohenschwangau, Herrenchiemsee und Linderhof, allesamt Traumschlösser des deutschen „Märchenkönigs“ Ludwig II.
Warum landeten wir im Linderhof? Nun, das war einfach:
> Schloss Schwanenstein ruft zwar nur 12 Euro Eintritt p.P. auf, der Parkplatz kostet jedoch 13 Euro.., und dazu der Aufstieg an einem Ostermontag = Nö.
> Schloss Hohenschwangau ruft 21 Euronen p.P. auf und verlangt zudem noch 16 Euro Parkplatzgebühren.
Einen Parkplatz mal ums Eck, den findet man nur schwer, und mit unserem (ausgewachsenen) Bert schon mal gar nicht.
Also fiel die Entscheidung auf das Schloss Linderhof.
Entlang einer beschaulichen Strecke über die romantische Alpenstraße erreichten wir das Schloss. Wir kamen dann an ein Kassenhäuschen, wo wir 4,50 Eintritt löhnten, fanden einen Parkplatz und später zu einer langen Schlange von Menschen, die alle ins Schloss und zur Grotte wollten. An dieser Kasse standen wir wenigstens eine gute halbe Stunde, um zu bezahlen und die Termine zu den Besichtigungen genannt zu bekommen. Eigentlich wollten wir schon wieder gehen. Die Atmosphäre unterstrich das, doch wir harrten aus. Das Ehepaar hinter uns meinte, in den anderen Schlössern geht es noch schlimmer zu.
Nun gut, tapfer betraten wir das Areal. Ein bisschen wwissen wir schon von Ludwig II, von seinem Wesen, seinem Leben und so weiter.
Und doch war es während der Führung eher zum weglaufen. Wahnsinnig viele Menschen, dann die Wartezeit zur Führung, und letztendlich wurden hier unsere kühnsten Befürchtungen bestätigt.
Nichts, aber auch gar nichts wurde überhaupt in Verbindung mit dem Wesen und dem Ansinnen des Ludwig II in Verbindung gebracht. Weder seine Verehrung zu seinem Komponisten Richard Wagner, die Repliken zum Tannhäuser, und so vieles mehr. Stattdessen wurde in der Führung Ludwig der XIV verherrlicht und dem nicht genug, auch Richelieu. Natürlich hat Ludwig II. wie viele andere das „Französische“ abgekupfert, so insbesondere in Zeiten der Absolution, wo über den Dreißigjährigen Krieg alles Deutsche dem Untergang geweiht war. Aber sein Ansinnen war alles andere als „französisch“.
Dann erklärte diese Museumsführerin wie sehr Ludwig II doch Herrenchiemsee gepflegt habe. Auch das ist so nicht richtig. Er hasste diese Insel. Eigentlich wollte er dieses Schloss gar nicht auf der Chiemseeinsel errichten. Da er sie aber nun einmal gekauft hatte, einzig und allein aus dem Grund, um den Waldbestand vor dem Abholzen zu bewahren, ließ er sich von seinen Beratern dazu überreden, dort ein Schloss zu bauen.
Geschichtsverdrehungen verfolgen uns auf Schritt und Tritt. Kein Wunder, dass sie so präsent sind, bei dem Netzwerk, dass sich über Jahrhunderte hinweg noch weiter vernetzen konnte.
Nun, es gäbe noch viel mehr zu berichten. Die Grotte haben wir im Anschluss an diese gruselige Besichtigung übrigens nicht mehr besucht. Sechs Euronen in den Sand gesetzt? Vielleicht. Oder eher weiteren Lügen aus dem Weg gegangen.
Dafür gibt es noch ein paar schöne Eindrücke vom Schlafplatz.
22. April: Dieser Tag begann gut, hatte aber auch seine Tücken, und nach einer wiederum langen Sucherei konnten wir doch noch ein idyllisches Plätzchen finden. Wir nehmen euch noch ein kleines Stück mit.
Tatsächlich hat uns Kochel am See am besten gefallen, von all den anderen schönen Orten, gelegen an einem See. Lassen wir die Bilder sprechen.
Tegernsee/Schliersee/Walchensee waren eher enttäuschend, weil dort Wohnmobile offensichtlich nicht willkommen sind. Überall Verbotsschilder. Das hat uns viel Zeit gekostet – einfach vertrödelt, um irgendwo am Straßenrand stehen zu können. Und noch nicht einmal das war uns erlaubt. Schade!
Wir sind dann weiter gefahren, und steuerten die bayerische Landeshauptstadt München an. Hier im idyllischen Sachsenkam war es dann allerdings unsere letzte Übernachtung in der wunderschönen Voralpenregion.
23.4. Von unserer Ankunft in München und einem herzlichen Treffen mit unserem persönlichen Stadtführer – München.
Was für ein ausgefüllter Tag. Heute Morgen noch über Feld und Flur zum Kloster Reutberg, und anschließend auf nach München.
Dort haben wir den wohl besten Stadtführer aller Zeiten getroffen. Aufregend, spannend und hochinteressant war dieser geführte Rundgang durchs bayerische Hauptstädtle, aber auch verdammt „anstrengend. Unsere Füße brennen und der Kopf raucht von den vielen Eindrücken.
Ich reiße die Münchner Etappen an dieser Stelle nur kurz an, denn jede dieser aufgesuchten Stätten bedarf einer ausführlichen Beschreibung.
Die eindrucksvollsten Begegnungen und Gebäude mit einer nicht unbedeutenden Geschichte seien daher nur kurz erwähnt. So die Feldherrnhalle, wo sich einst ein Mahnmal für die Gefallenen des 9. November 1923 befand oder der Ehrentempel „Ewige Wache“ am Königlichen Platz und nicht zuletzt das Rathaus und die Frauenkirche.
Gleich zu Beginn unserer Stadtführung standen wir am Führerbau. Er diente vor allem der Repräsentation. Hier befand sich Hitlers Büro und die Arbeitsräume seiner Stellvertreter. Auch Gemälde für das zukünftige Führermuseum wurden hier gelagtert. Am 30.11.1938 wurde im Führerbau das Münchner Abkommen geschlossen.
Im Krieg blieb das Gebäude unversehrt – während die benachbarten Museen und Kirchen von Bomben schwer beschädigt wurden. Nach Kriegsende wurde es von der amerikanischen Militärregierung genutzt. Später fand hier das Amerikahaus Obdach, bevor es ein eigenes Gebäude am Karolinnenplatz erhielt. Heute befindet sich hier die Münchner Musikhochschule.
Die Feldherrnhalle wurde im Auftrag von König Ludwig I. Erbaut und befindet sich am Odenonsplatz zwischen Theatiner- und Residenzstraße. Sie wurde 1841 bis 1844 von Friedrich von Gärtner im Auftrag von König Ludwig I. erbaut. Die Loggia dei Lanzi in Florenz diente als Vorbild für den Bau. Ludwig I. wollte der Bayerischen Armee und deren Feldherren mit diesem Bauwerk ein Denkmal setzen.
Die Fürstengruft in der Michaeliskirche. Wolf hat es schön ausgedrückt. Nachdem der Ludwig in seinen Schlössern nur wenig geehrt wird, geben wir ihm in der Krypta die Ehre. Seine geheimnisvolle Lebensweise, seine eigenartigen Vorlieben und sein rätselhafter Tod am 13. Juni 1886 im Starnberger See schufen nach seinem Ableben einen Nimbus des Märchenhaften, Entrückten. Seine letzte Ruhestätte fand der König in der Krypta in St. Michael in der heutigen Fußgängerzone.
Das Hofbräuhaus – Wer kennt ihn nicht, den dazugehörigen Schlager aus 1936: „In München steht ein Hofbräuhaus – oans, zwoa, g’suffa!“ Wir waren dort!
Der kurze, aber beeindruckende Rundgang durch die „heiligen Hallen“ des Brauhauses bleibt unvergessen. Hier kam es sogar zu einem persönlichen Gespräch mit einem der Chefkellner. Großartig! Wolf hat das angestoßen, weil er uns so toll durch die „Hallen“ führte und vermutlich darüber Aufmerksamkeit erregte. Auch wenn das Gesagte im bayerischen Dialekt von dem freundlichen Mann im Hofbräuhaus für uns nicht ganz einfach zu verstehen war, ich mag es total gern. Bayerisch klingt ausgesprochen charmant. Er lud uns auf ein Bier ein, aber wir hatten leider nicht die Zeit dafür. Und er fragte er noch, wo denn dieses Xanten liegt. Der Niederrhein war ihm bekannt.
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Noch ein bisschen was Historisches zum Hofbräuhaus
1632 – Der Maibock rettete die Stadt MünchenAls 1632 im Zuge des Dreißigjährigen Krieges die Schweden München besetzten, sahen sie von Plünderung und Brandschatzung nur ab, weil sie als Tribut neben 300.000 Reichstalern auch 1.000 Eimer Bier – davon 344 Eimer Maibock aus dem Hofbräuhaus – erhielten.
Im Zweiten Weltkrieg wurde das Hofbräuhaus 1945 bei dem Bombardement Münchens durch die Alliierten bis auf die Schwemme vollständig zerstört.
Der Betrieb wird aber bald wieder aufgenommen. Immer mehr Touristen wollen das berühmte Wirtshaus sehen.
In den 1970er Jahren entwickelt es sich zu einer Art bayuvarischem Ballermann: In der Küche steht ein zehn Meter langer Herd, in der „Schwemme“ – dem zentralen Gastraum mit 1.000 Plätzen – gibt es englische Discomusik mit Tanz auf den Tischen.
1980 werden die Eltern der heutigen Wirte Pächter des Hofbräuhauses. Seitdem wird wieder auf Tradition gesetzt: Trachten und Volksmusik. Statt Pizza, Spaghetti und Pommes gibt es wieder bürgerliche Gerichte mit Fleisch aus der eigenen Metzgerei. Auch 130 Stammtische treffen sich inzwischen wieder. Ruhetage gibt es im Hofbräuhaus keine.
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Ansonsten: Es wird ordentlich gebaut in München. Wie in so vielen anderen Städten Deutschlands folgt eine Baustelle der nächsten. Aber davon haben wir uns nicht beirren lassen. Die Besichtigung der vielen stattlichen Kirchen, das Schlendern durch die gut besuchte Fußgängerzone, entlang berühmter Straßenzüge, der Kaffee und das Bierchen in einem der einladenden Biergärten Münchens und die guten Gespräche mit unserem wunderbaren Stadtführer, das alles bleibt unvergessen.
Herzlichen Dank lieber Wolf, dass Du Dir die Zeit für uns genommen hast. Es war großartig. Und ich werde mir bald die Zeit nehmen, um über unseren Besuch und die Eindrücke in München noch ausführlicher zu berichten.
23. April am Abend: Na? Wo sind wir hier gelandet?
24. April: Es ist halt nicht ganz einfach diesen Tag in Kürze zusammenzufassen, also lassen wir zunächst die Bilder sprechen.
Übernachtet haben wir in Essing unter der Burg Randeck, ein ursprünglicher Ort im Altmühtal und eine wundervolle Gegend.
Weiter gings zur Befreiungshalle in Kelheim und von dort aus mit dem Schiff zum Kloster Weltenburg am Donaubruch.
Jetzt stehen wir an einem See in Donaustauf gegenüber der Walhalla im Sonnenuntergang und ich habe noch ein Bad genommen.
Sehr erfrischend
In Gedanken sind wir schon beim geplanten Aufstieg zur Walhalla am nächsten Tag: 497 Stufen Mons Klint…, vor zwei Jahren…, kein Problem
Morgen dann Walhalla mit 358 Stufen bei Regensburg?
25. April: Wir sind dann doch bis zum Parkplatz gefahren. Der Weg zur Walhalla ist von hier aus weniger beschwerlich.
Das war einfach. Auffahrt zur Walhalla und Bert hat einen schönen Platz gefunden. Wir waren von der Zeit genau richtig vor Orr. Es gab noch genug freie Plätze und es hat sogar aufgehört zu regnen. Das war anders, als wir von der Besichtigung zurückkehrten. Der Parkplatz war voll und es regnete kräftig.
Die Walhalla ist eindrucksvoll.
Weniger eindrucksvoll sind jedoch so manche Figuren, die „neu“ hinzugesetzt“ wurden…Weiß der Teufel, warum zum Beispiel eine Sophie Scholl gleich am Eingang steht…, und vor den „bösen Nationalisten“ warnt….
Die Inschrift des Steins am Wegesrand mit den Worten von Ludwig I war allerdings schlecht lesbar….„Möchte Walhalla förderlich sein der Erstarkung und der Vermehrung deutschen Sinne! Möchten alle Deutschen, welchen Stammes sie auch seien, immer fühlen, dass sie ein gemeinsame Vaterland haben, ein Vaterland auf das sie stolz sein können, und jeder trage bei, soviel er vermag, zu dessen Verherrlichung.“ König Ludwig I, bei der Eröffnung
Ein kurzes Resümee: Beginn Schwarzwald über die Bodenseeregion, weiter durchs bayerische Ländle bis nach Regensburg war die reinste Erholung
Ab Regensburg gings wieder los: Riesige Solarfelder und Windräder in großer Zahl, die man allerdings im Nebel schlecht erkennen kann
Na, wenn das kein gutes Zeichen ist: Einfahrt NRW im Sonnenuntergang
Ein letzter Stopp nun im Siegerland nach acht Tagen im „fernen Süden“. Morgen nochmal Wasser von der Quelle zapfen, und dann gehts heimwärts.
26. April: Nichts Böses ahnend haben wir gestern Abend dieses (an sich) lauschige Plätzchen gefunden. Heute morgen offerierte sich dann ein großes Feld vom wertvollen Lungenkraut direkt vor unserer Tür.
Aber leider auch etwas anderes. Punkt sieben Uhr legten hier die Bagger los. An einem Samstag fanden wir das eher ungewöhnlich.
Also machte ich mich auf den Weg (allerdings ohne Kamera) und entdeckte diese riesigen Kabelrollen, die ja auch bei uns am Niederrhein überall rumliegen…, und siehe da, es gibt eine Verbindung, denn auch hier vernetzt Amprion, wenn auch oberirdisch, die Zerstörung ist gleich…und der Eingriff in das ursprüngliche deutlich.
„Europa im Umbau“, ganz gleich wohin man schaut….
Das ist gruselig.
Noch schnell frisches Wasser aus der Quelle gezapft und ab nach Hause. In nur wenigen Tagen starten wir dann gen Norden.
26. April am Abend: Gut daheim angekommen. Die Enten haben uns sogleich begrüßt und forderten Futter. Wir haben auch schon „gefuttert „, nämlich frischen Spargel in Butter-Sahnesauce mit Pellkartoffeln. Bilder dazu gibt es keine…, zu schnell war alles „aufgefuttert“.
Noch ein kurzer Rundgang durch den Garten: Verrückt, was in den vergangenen acht Tagen hier gewachsen ist.
Wir haben erst einmal nur einen kurzen Blick über das Weltgeschehen genommen …Es sind irre Zeiten. Um so wichtiger ist es, dass wir uns wenigstens über Etappen, so wie es jedem Einzelnen von uns möglich ist, immer wieder aus diesem Geschehen rausnehmen.
Wir nennen das »auftanken« …, sonst wird man ja verrückt in dieser verrückten / kranken Welt.
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Nach und nach lassen wir die Erlebnisse sacken…
So zum Beispiel den unangenehmen Parkvorgang an der Befreiungshalle in Kelheim. Natürlich ist uns bekannt, dass die Überwachung auch auf Parkplätzen stattfindet.
Dennoch waren wir „überascht“ und zu recht verärgert. Bevor wir den Eintritt zur Halle löhnten, beglichen wir erst einmal die unverschämt hohen Parkgebühren. Ja, wir wären auch zu Fuß nach oben gelangt, doch der Überwachung wären wir nicht entwichen.
Lange Rede kurzer Sinn: Das Eingeben unsere „Daten“…, in dem Fall unseres KFZ Kennzeichens erübrigte sich, das wusste das Teil bereits alles…. Auch darüber hinaus wird alles gescannt, verwertet…
Wir ärgern uns im Nachhinein, das wir an der Kasse nicht erfragt haben , was denn nun mit unseren Daten passiert…werden diese wieder gelöscht? (Gewiss nicht).Aber für das nächste Mal haben wir uns das ganz fest vorgenommen. Auf der Rückfahrt entdeckten wir dann die vielen Kameras, die überall installiert waren…- zur Überwachung.
Zuhause ist es auch schön, anders schön als auf Reisen, aber schön
Heute Morgen sind wir losgezogen und haben Weißdorn geerntet. Der Duft des Weißdorns ist verführerisch. Und nun duftet er daheim neben anderem Kräuterallerlei.
Und zur Belohnung, weil mein Göttergatte so fleißig mit gesammelt hat, gabs dann einen leckeren Erdbeerkuchen
Und zum Abend haben wir unser restliches Holz verbrannt und am warmen Feuer die Ereignisse Revue passiert.
Wenn wir die Erlebnisse der vergangenen Tage sacken lassen: Rückblick zum dem Weg zum Kloster Reutberg. Ein wunderschöner Ort am Rande von Sachsenkam, wo wir auch gut geschlafen haben. Am Morgen machten wir uns auf den Weg zum nahegelegenen Kloster.
Auf dem Rückweg vom Kloster begegneten wir dieser interessanten Beschreibung zur Eiche.
Insgesamt war die Stimmung hier um einiges besser als am Kloster Beuron. Das Kloster ist auch bekannt für ihre älteste Apotheke, die man aber leider nur nach einer Terminabsprache und mit einer Begründung besichtigen darf. Das Bild hier, stammt aus einem Reiseführer des ADAC.
Schön fanden wir die Beschreibung zur Eiche am Wegesrand. Und warum heißt der Ort hier Sachsenkam?
Auch mag der eine oder andere neugierig darüber sein, was es wohl mit diesem Dreieck inmitten Sonnenstrahlen auf sich hat..
(Erklärungen dazu finden sich im Anschluss an den Beitrag. )
30. April -wir starten gen Norden
Wir hätten auch eine kürzere Strecke nehmen können, doch wollten wir uns das Ausmaß der Zerstörung für das „neue Europa“ in dieser Region aus der Nähe betrachten.
Wer hätte es gedacht! „Alte Bekannte “ (damit meinen wir Unternehmen wie Amprion) sind hier eifrig zugange, schließlich müssen die Anlagen, Tunnel und unterirdischen Fahrzeuge mit Strom versorgt werden. Offiziell nennen sie das dann Energiewende… Irre ist das…, einfach nur irre.
Auf dem Weg zum Handelszentrum der Wikinger sind wir dann an einem unserer Lieblingsplätze an der Weser gestrandet. Schön ist’s hier, hier bleiben wir.
Lecker gegessen haben wir auch schon und bei einem lecker Bierchen vom Kloster Weltenburg schwelgen wir in schöner Erinnerung an unsere Reise in den Süden Deutschlands vergangener Woche.
Herzlich Willkommen lieber Mai!
Auf unserem Weg: Wegschauen hilft nicht, der „Umbau Europas “ ist überall präsent.
Wer meine Beiträge dazu kennt, weiß, woes hingeht. „Knotenpunkte statt Nationen „Hier liegt der Knotenpunkt vor Flensburg.
Unzählige Strommasten, über 30 Kilometer Solarplatten links und rechts der Bahn so weit das Auge reicht. Schafe „grasen“ dazwischen auf dem ausgedörrten Boden.
Tennet beherrscht schon lange das ehemalige deutsche Stromnetz….
1. Mai: Und wieder so ein schönes Fleckchen Erde gefunden. Gegessen, gebadet, gewandert und dabei noch Gutes gesammelt… Eine Wohltat. Mach’s wie die Sonnenuhr, schaff Dir heitre Stunden nur“…
Morgen schauen wir dann bei den Wikingern vorbei.
2. Mai: Eine Bilderreise durchs Wikinger Handelszentrum (Haithabu). Wir haben aufgehört zu zählen, so oft waren wir schon hier. Allerdings tatsächlich noch nie im Regen.
Schön wars aber wie immer. Wir lieben diese Atmosphäre an diesem Ort. Schwer zu beschreiben, aber er ist besonders.
Ich „erstürmte“ zunächst meinen Stuhl in der Halle
Von oben beäugten uns die Schwalben, die eifrig Nester bauten und ihre Jungen versorgten.
Schön war’s auch wieder den Handwerkern über die Schulter zu schauen, so dass Schwätzchen mit dem Schmied. Nebenan schnitzte jemand aus Traubenkirschholz einen Bogen. Kinder fertigten Lederbörsen, und ein anderer Schuhe aus Leder. Wir mögen ihn, diesen Geruch von frischem Holz und dem Leder.
Dann hieß es Abschied nehmen.
Weniger schön war der Blick auf einen Baumstumpf. Wir sind uns sicher, dieser Baum, der da fallen musste, war nicht kaputt.
Nur wenige Kilometer von Haithabu entfernt, befindet sich eines der wenigen Großsteingräber in Schleswig-Holstein, das noch komplett erhalten ist. Ein Zugang führt in das Grab, das sich in einem etwa 2,5 m hohen Rundhügel von über 17 m Durchmesser befindet. Die aus einer Kammer und einem baulich abgesetzten, lateralen Gang bestehende Bauform ist primär in Dänemark, Deutschland und Skandinavien verbreitet.
Dieser Ort ist von einem Wall umgeben, der allerdings nirgendwo erwähnt wird. Auch wird die Kammer /das Großsteingrab nirgendwo „angepriesen“, wie wir es schon so so oft erlebt haben. Fündig wird man nur, wenn man hartnäckig weiter sucht, oder halt zufällig im Wald „vorbeischlendert“.
Die Wikinger haben hier gesiedelt und Handel getrieben, aber besiedelt war dieser Flecken Erde schon viele, viele Jahre vorher.
Über die Aufnahmen lässt sich nur vage erkennen, wie das Großsteingrab, der Wall und die Eingänge zu /Höhlen, Tunnel oder ähnliches miteinander verbunden sind. Aber wenn man davor steht, erkennt man es deutlich.
Nach diesem spannenden, wenn auch kurzem, aber aufschlussreichen Ausflug, sind wir dann in der Lüneburger Heide gelandet, haben ein bisschen was aufs Feuer gelegt und nach dem Essen mit Bert durch die Kiefern hindurch die Sonne für heute verabschiedet.
Ein ausgefüllter, aber schöner Tag neigt sich dem Ende und damit auch unsere Reiseerlebnisse im Frühjahr 2025.
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Schwarzwald, Allgäu, Bodensee, Klöster; Burgen, majestätische Berge, berühmte Quellen, geheimnisvolle Flüsse und so vieles mehr
Die Zeit verging wie im Fluge.
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Seit mehr als 20 Jahren sind Höhlenforscher dem Geheimnis der „Schwarzen Donau“ in Baden-Württemberg auf der Spur: Die noch junge Donau versickert zwischen Immendingen und Möhringen an etwa 150 Tagen im Jahr vollständig im wasserdurchlässigen Karstgestein, um viele Kilometer später wieder aufzutauchen.
Interessant ist übrigens die Vorstellung, dass bei den Versinkungsstellen sich entscheidet, ob das Wasser mit dem Donaufluss Richtung Schwarzes Meer oder zur Nordsee fließt. Die Mündungen von Donau und Rhein sind immerhin ca. 1800 km voneinander entfernt.
Infos zur Aachquelle:
Alter: ca. 16.000 Jahre
Aachwasser größtenteils versickertes Donauwasser
Entfernung von Hauptversickerung und Aachquelle beträgt 12 km Luftlinie bei einem Höhenunterschied von 174 m
das bei Immendingen versickernde Wasser benötigt für seinen unterirdischen Lauf ca. 30 bis 60 Stunden
zweite Hauptversickerungstelle befindet sich bei Fridingen/Donau
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Sachsenkam – Die Herren von Sachsenkam waren ein hochmittelalterliches edelfreies bayerisches Adelsgeschlecht. Sie nannten sich nach der Burg Sachsenkam und auch ihrer Burg Grub oder nach ihrem Lehen in Klenau. Dass sie auch selbst Lehen ausgaben, weist auf eine politische Bedeutung dieser Adelsfamilie hin.
Die Sachsenkamer waren Vasallen und Lehensnehmer von kirchlichen Institutionen und von drei dynastischen Geschlechtern
……..
Das Auge… , es ist eigentlich in sämtlichen Klöstern präsent. Hier im Kloster Reutberg durften wir es fotografieren, im Kloster Beuron war es untersagt.
Das Auge ist häufig von einem Dreieck umschlossen. Zumeist wird es so beschrieben: „Es ist das Zeichen des Feuers und der aufklärenden Wissenschaft und dient der Messung der größten Distanzen, aber auch der Trinität im Christentum. Dabei wird das Dreieck hier als Bezug zur freimaurerischen Zahl drei in der Numerologie verstanden.
Die erste offizielle freimaurerische Erwähnung des Symbols Auge der Vorsehung erfolgte 1772 in der Schrift Illustrations of Masonry von William Preston (1742–1818).
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In der Zwischenzeit 26. – 29. April
Schön zu wissen: In den Tagen unserer Reise feierten wir Beltane. Vom 30. April auf den 1. Mai
Wie war das dann eigentlich zur Walpurgisnacht? – eine kurze Geschichte.
Unter den zahlreichen Aufzeichnungen, die mir meine Mutter ausgehändigt hat, habe ich das noch entdeckt. Den Text, den ihr auf dem Bild seht, hat sie noch auf einer Schreibmaschine getippt. Ich gehe davon aus, es war zu Beginn der 1990er Jahre. Dazu möchte ich erwähnen, dass meine Mutter als Reiseleiterin unterwegs war, und sie die Geschichten, Fabeln, und Legenden auf diesem Weg in die Öffentlichkeit streute. Es war ihr stets ein großes Bedürfnis, die Menschen aufzuklären. Und ich erinnere mich noch gut an diese Erzählung.
„In dieser Nacht fliegen die Hexen zum Blocksberg, um mit Geistern und Teufeln zu feiern und Menschen zu verzaubern. In dieser Zeit soll es für Geister und Elfen besonders leicht sein aus der Sphäre der Welt der Menschen einzudringen.
Schon die alten Germanen hießen den Frühling beim „Beltane-Fest“ mit Freudenfeuern, Liedern und Tänzen willkommen und sie besuchten die „Hagzissen“, die weisen Frauen, die in den heiligen Hainen (Germanische Hag) saßen, um sie nach der Zukunft zu befragen.
Mit der Christianisierung sollte es mit derart „heidnischen Hokuspokus“ vorbei sein. Allerdings wollte der Volksglaube von seinem Frühlingsfest nicht lassen, deshalb deutete die Kirche die Freudenfeiern zu Treffen finsterer Mächte um.
Aus den guten Geistern der Kelten wie aus germanischen Hagzissen machte die Kirche die Hexen, denen fortan nachgesagt wurde, nur bösen Zauber zu betreiben und mit dem Teufel im Bunde zu sein. Zum Schutz vor den düstern Mächten bot die Kirche, die am 1. Mai heilig gesprochene Walburga an, nach der die Walpurgisnacht ihren Namen erhielt.“
Wohl dem, der sich aus dem Pharma-Kreislauf zu befreien weiß. Ausführlich dazu in den Beiträgen im Kommentar.
Jetzt schenke ich meine Aufmerksamkeit so manchem Gewächs, das nicht nur für unsere Bienen ein Segen ist.
Zuvor habe ich noch ein bisschen bei Wolf Dieter Storl geblättert und lasse einige seiner wertvollen Informationen mit einfließen. Ich schätze sein Wissen sehr und bin daher geneigt, es immer und immer wieder mit anderen zu teilen.
Im Mai, wenn die Sonne erstarkt und die Tage zunehmend länger und wärmer werden, wirft der Sonnengott seinen Bärenfellmantel ab und wird zum strahlenden jungen Helden, zu Bel (gallisch: Belenos, nordisch: Baldur). Die schöne Pflanzengöttin ist seine Braut, sie gibt sich ihm in Liebe hin, blüht im entgegen.
Wir erinnern uns: Das Maifest (Beltane) ist ihr Hochzeitsfest, es ist die Vermählung der Tochter der Erde mit dem Sohn des Himmels. Zu Mitsommer ist sie schwanger und träumt, und dann im August wird sie zur Matrone…, und so weiter und so fort.
In der traditionellen „keltischen“ Überlieferung, deren Wurzeln höchstwahrscheinlich in der spätneolithischen Großsteingräberkultur (Megalith-Zeitalter) zu finden sind, wurde das Wachstum, Reifen, Blühen und Versamen der Vegetation als der Tanz der Pflanzengöttin durch das Jahr hindurch gesehen. Es ist der Tanz des „Blumenmädchens“ mit ihrem ewigen Geliebten, dem Sonnengott.
Seit Tagen ist uns die Sonne hold, die Pflanzen danken und gerade im Monat Mai erleben wir sie in ihrer schönsten Blüte. Viele von uns sammeln schon fleißig die zahlreichen Heilkräuter, denen wir unterwegs zufällig oder auf einer gezielten Kräuterwanderung begegnen. Und da findet sich schon einiges: Spitzwegerich, Gundelrebe, Brennnessel, Löwenzahnblätter, Knoblauchrauke, Storchenschnabel, Giersch und viele anderen mehr.
Die Tiere machen es uns vor, denn sie suchen Heilpflanzen instinktiv. Beispielsweise wälzen sich Gemsen auf dem blutstillenden, leicht bakteriostatisch wirkend Alpenwegerich, wenn sie verletzt sind. Wölfe fressen bei Darmstörungen Brennnesseln, bis sie sich übergeben. Es gibt natürlich viel mehr solcher Vorgänge. Der Verdacht liegt nahe, dass unsere steinzeitlichen Vorfahren, ebenfalls die Fähigkeit hatten, heilende Kräuter instinktiv zu erkennen. Es wurden Gräber entdeckt, zu denen die Pollenanlayse des Bodens Aufschluss gab, dass die Toten auf Büschel blühender Heilkräuter gebettet wurden. Unter den 28 Pflanzenarten befanden sich verschiedene Schafgarbenarten, die heute noch als Wundheilkräuter eine Rolle spielen.
Das instinktive Erkennen von Heilkräutern herrschte eine lange Zeit vor.., hieraus resultiert ein großer Teil des alten Wissens, dass allerdings über die einsetzende Mönchskultur und das Papstwesen hinter dicken Mauern für die einfachen Menschen verschlossen bleibt. Schließlich erklärte man das Wissen und die langjährigen Erfahrungen der Menschen für heidnisch, primitiv, wild und gefährlich. Diese Entwicklung nahm mit Beginn des Dreißigjährigen Krieges „an Fahrt auf“. Bis heute! Die Kuttenträger werden nicht eher ruhen, bis auch der Rest des alten Wissens vernichtet ist… Damals hat man es „verbrannt“, heute wird digitalisiert.
Da nun der Beinwell so wunderschön blüht – schauen wir mal, was er so alles kann.
Rau und sperrig? Ja, das ist er, der Beinwell. Doch gleichzeitig von einer überbordenden
Vitalität und Lebenskraft, die er freigiebig verteilt.
Dieses Raublattgewächs habe ich mir vor drei Jahren in den Garten gesetzt, wo es munter wuchert. Beinwell (von Bein = Gebeine, Knochen, und well = wallen bzw. heilen) ist der beste Knochenheiler, den man sich vorstellen kann. Am besten wirkt die schleimhaltige, frisch gepellte Wurzel, aufgetragen als Umschlag auf die Stelle, an der der Knochen gebrochen ist. Die Packung muss täglich ein‐ oder zweimal gewechselt werden. Die Wurzel enthält auch Allantoin, einen stark wundheilenden und entzündungshemmenden Wirkstoff.
Hilft übrigens auch bei Fersensporn!
Im Herbst geht’s an die Wurzel (immer nur einen Teil der Wurzel verwenden, den anderen Teil wieder zurücksetzen). Diese lege ich in Öl ein und nach etwa vier Wochen stelle ich eine Salbe her, meist mit Hirschtalg als guten Begleiter.
Seit vorchristlichen Zeiten wurde die äußerst schleimhaltige, saftige weiße Wurzel mit schwarzer Schale bei Knochenbrüchen, Prellungen. Knochenhautentzündungen, Venenentzündungen, chronischen Ulzerationen, bei Gastritis und inneren Verletzungen mit Erfolg angewendet.
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Die Heilpraktikerin und Autorin Doris Grappendorf (2013, S. 116 f.) beschreibt
die Erfahrungen, die sie mit dem Beinwell im Laufe vieler Jahre gemacht hat, so:
»Es ist fast so, als ob der Beinwell genau wüsste, wie ein gesunder Knochen aussieht.
Wenn wir ihn auf einen kranken Knochen geben, so arbeitet er so lange daran,
bis er wieder die gesunde Form erhalten hat. Es ist fast schon unheimlich, wie
genau er weiß, wie alles seinen Platz hat. Arthrotische Gelenke macht er wieder
glatt, osteoporotische Knochen füllt er wieder auf. Jede Unebenheit gleicht er aus.
Aber nicht nur die Knochen schaut er sich an, auch die Sehnen, Bänder und Muskeln,
eben das ganze Bindegewebe unterstützt er in seiner Funktion. Alles wird
wieder so hergestellt, wie es gesund aussehen soll. Wenn etwas in Unordnung
geraten ist, so ordnet er es wieder, bringt alles wieder an seinen Platz, reguliert
und lässt alles wieder auf seine natürliche Weise funktionieren.«
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Wolf-Dieter Storl berichtet folgendes zum Beinwell: Als er aus Indien zurück nach Amerika kam, stürzte er vom Fahrrad und zertrümmerte sich sein Schlüsselbein. Die Röntgenauffnahme zeigte eine Trümmerbruch mit wenig Chancen, die Knochenstrukturohne OP wiederherzustellen – aber in Amerika muß man das oftmals selbst bezahlen. Herr Storl und seine Frau entschieden sich, Beinwell anzuwenden, rieben ihn, vermischten ihn mit Eiweiß und trugen ihn als Salbenverband einige Wochen lang auf. Der Trümmerbruch heilte.
Der zweite Sonntag im Mai wurde einst auserkoren, um es genau zu sagen im Jahre 1908 – propagiert von der Frauenrechtlerin Anne Jarvis. Doch der Tag zur eigentlichen Vorgabe liegt noch viel weiter zurück.
Einige ahnen es schon: Der eigentliche Ursprung dieses Muttertages ist ein anderer und die „Idee“ ihn verpflichtend zu machen, knüpft an nichts anderem an, als an ein altes angelsächsisches Sippenfest.
Und wie sollte es anders sein? Selbstverständlich vereinnahmte die Kirche, wie ja die meisten der heidnischen Feste, auch dieses Fest für sich. Das einstige Frühlingssippenfest der Kelten und Germanen verschwand über die Zeit der Christianisierung.
Eigentlich sollte doch jeder Tag unseren Müttern gehören. Selbstverständlich kann man die Mütter auch an einem zweiten Sonntag im Mai ehren und feiern, aber das könnte man ja auch am ersten Sonntag im Mai, oder an einem Samstag, oder auch schon im April. Fest steht, der Frühling, wo alles sprießt und blüht, bietet sich zum Feiern besonders an.
Warum also eine Vorgabe? Sie stammt aus dem England des frühen 13. Jahrhunderts. Anbefohlen von König Henry III. als Gedenktag für Mutter Kirche und die leibliche Mutter.
Ich meine: Wir brauchen keine Vorgaben. Weder von einem Engländer noch von einem anderen Lakaien der Kirche.
Dem nicht genug: 1914 erklärte US-Präsident Woodrow Wilson den Muttertag zum offiziellen Feiertag. Schon bald entwickelte sich der Tag zu einem gesellschaftlichen Ereignis.
Nach dem Ersten Weltkrieg kam der Gedanke über Deutschland nach Österreich, wo er in den 1920er Jahren von Marianne Hainisch, der Mutter des ersten österreichischen Bundespräsidenten, propagiert wurde.
Der Muttertag wurde in Österreich am 4. Mai 1924 eingeführt (Schweiz 1917, Norwegen 1918, Schweden 1919, Deutschland 1922). Für eine weitere Verbreitung sorgten die Internationale Muttertagsgesellschaft und die Heilsarmee.
Schließlich kamen zwei Frauen aus Amerika und strebten einen festen Mütter-Ehrentag an. Nach einem kurzen Hin und Her legte man sich auf den zweiten Sonntag im Mai fest.
Und wir? Wir feiern in der Sippe unsere Mütter an einem Tag im Mai – an irgendeinem Tag – wir feiern das Frühlingssippenfest! Fröhlich und ausgelassen vor einem duftenden Meer an Blumen. Sorgen wir dafür, dass das Ursprüngliche nicht in Vergessenheit gerät, pflegen wir die liebenswerten Traditionen und besinnen uns auf das Wesentliche.
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Das sei auch noch erwähnt:
Anna Jarvis, die oben erwähnte Begründerin des festgelegten Datums war über die Entwicklung darauf alles andere als erfreut: Schon bald kämpfte sie für die Abschaffung des Muttertags. Denn Blumenhändler, Süßwarenhersteller und Grußkartenproduzenten hatten den Tag für sich entdeckt. Jarvis verglich die Unternehmer mit „Banditen“ und „Scharlatanen“, die mit ihrer Gier nach Umsatz die Muttertags-Bewegung untergraben würde. In Jarvis‘ Augen sollte am Muttertag nicht das Geschäftemachern im Vordergrund stehen, sondern das Gedenken und die Solidarität.
In den 1920er-Jahren rief Jarvis dazu auf, Blumenhändler zu boykottieren und gar keine Blumen mehr zu kaufen. Auch gedruckten Grußkarten konnte sie nichts abgewinnen. Diese bedeuteten „nichts anderes, als dass Du zu faul bist, der Frau einen Brief zu schreiben, die mehr für dich getan hat als irgendjemand sonst auf der Welt“, befand Jarvis. Pralinen lehnte sie mit dem Hinweis ab, dass Kinder den Großteil der Schachtel selbst aufessen würden. Materielle Geschenke seien keine wirkliche Würdigung der Mutter.
In ihrem Kampf gegen den Ehrentag ging Jarvis so weit, Muttertags-Events zu stören – wofür sie kurzzeitig verhaftet wurde. Außerdem startete sie Unterschriftenkampagnen für die Abschaffung des Muttertags, wenngleich erfolglos. Am Ende resignierte sie. „Das ist das Paradoxe in meinem Leben. Mein größter Erfolg ist auch meine größte Niederlage“, sagte Jarvis. 1948 starb sie in Pennsylvania.
Nach Deutschland kam der Muttertag 1923 – er wurde ausgerechnet vom „Verband Deutscher Blumengeschäftsinhaber“ aus den USA importiert.
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Im Kommentar findet ihr noch einen schönen Beitrag zur tapferen Tusnelda. Ihr wisst schon, die Gattin von Arminius. Der Text stammt von Johannes Scheer (1817-1886) 1879 Germania – Zwei Jahrtausende deutschen Lebens
Es folgen mehrere Beiträge, Fakten zu einem Tag, an dem es nichts zu feiern gibt und eure bewegenden Worte und Kommentare zu einer Zeit, die nie in Vergessenheit geraten darf.
Anlässlich des 8. Mai, einem Tag, den manche (insbesondere aus den Reihen der Parteien) sogar als einen Tag der Befreiung feiern werden…
Beitrag I:
Wie der Krieg bis heute wirkt – hier ein Auszug aus einem Beitrag aus meiner Heimtatstadt Görlitz, übernommen vom „Görlitz Insider“. Vielen Dank an dieser Stelle an den „Görlitz Insider“ für die Veröffentlichung der Berichte einer Erlebnisgeneration, die in Episoden hier dargestellt werden. So haben es auch meine Eltern und Großeltern erleben müssen.
Den vollständigen Beitrag vom „Görlitz Insider“ findet ihr im Kommentar unter „Verweise und Quellen“.
Über die daran anschließenden Beiträge wird deutlich, warum wir einen solchen Tag mit diesem Datum nicht als einen Tag der Befreiung feiern!
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„Episode 1 – Die Schreie der Frauen durch Weinhübel
Mai 1945, die Russen ziehen durch Görlitz. Die sogenannten „Befreier“. Sie befreien aber nichts, sondern sie schänden die Frauen. Eine perverse Kriegstechnik, die in meinen Augen noch überhaupt nicht aufgearbeitet ist.
Meine eigene Oma (zu dem Zeitpunkt 37) sitzt einen ganzen Tag mit den beiden Töchtern (16 und 4) auf dem Dach des Wohnhauses. Ihr Mann ist mit dem Sohn in der Wohnung geblieben, wissend, dass er sie nicht beschützen könnte. Schreie hallen durch Weinhübel von Frauen, an denen sich die Russen vergehen. Anhand der Schreie wissen die Bewohner, wo die Russen genau sind – und hören, wie sie näher kommen.
Oma und ihren Töchtern (meinen Tanten) passiert nichts. Das Thema wird aber totgeschwingen in der Familie. Ich musste es regelrecht erzwingen, dass mir jemand das Dach zeigt. Eine Mauer des Schweigens und der Scham versteckt oft die Wahrheit der Gräueltaten.
Der erste Schritt zur Heilung von Familienthemen ist sie offen auf den Tisch zu legen!
Episode 2 – Der Vater, der seine Töchter erschlug
Die massenhaften Vergewaltigungen der Russen geschehen nicht nur in Weinhübel. In Ludwigsdorf kennt der Heimatverein die Geschichte eines Einwohners, wo „der Vater die Töchter erschlagen hat aus Angst vor den Russen und sein Selbstmord hat nicht gleich geklappt. Alles schrecklich.“ Er versuchte sie zu schützen vor den Russen, in dem er sie vorher „erlösen“ wollte, um ihnen direkt zu folgen.
Welch Verzweiflung in den Menschen! Und welch Schock für die Nachbarn, ja das ganze Dorf!
Episode 3 – Vergewaltigte Gärtnerinnen des Friedhofs
Max Opitz hat Tagebuch geschrieben vom 8. Mai 1945 – 5. Juli 1945. Darin am 15. Mai verzeichnet: „Am gleichen Tage mußten auch auf dem Friedhof arbeitende Gartenfrauen Vergewaltigungen von herumziehenden Russen erdulden.“
„Erdulden“? Was für ein schlecht gewähltes Wort, wo Worte schlicht fehlen, um die massenhafte Schändung der Frauen in Görlitz nach dem Krieg zu beschreiben.
Wieviele wurden in dieser Zeit innerlich gebrochen? Wieviele lebten fortan schwer traumatisiert? Wieviele wählten in den nächsten Wochen, Monaten, Jahren selbst den Freitod? Wieviele waren für ihre Kinder nicht mehr ansprechbar? Und wieviele Kinder entstanden aus diesen Vergewaltigungen, die ungeliebt oder ins Heim gegeben in ein von vorn herein verpfuschtes Leben starteten? Diese Fragen sind nicht nur rhetorisch, sondern ganz real für unser heutiges Leben.
Ein Beispiel folgt hier:
Episode 4 – Das verpfuschte Leben eines solchen Kindes
Ich kenne eine wunderbare Familie, alles tolle Leute. Jedoch: Der älteste Sohn war ein Kind einer solchen Vergewaltigung eines Russen. Die Mutter bekam ihn dennoch, zog ihn auf, behandelte ihn gleich wie alle weiteren Geschwister. Das war vielleicht schon mehr, wie viele andere Frauen im Stande gewesen wären zu leisten.
Der Junge wuchs heran, verfiel bald dem Alkohol und vergewaltigte selbst. Sein eigener Sohn entstand brutal und nicht einvernehmlich mit seiner Partnerin. Da er sich zusätzlich begann an den eigenen Töchtern zu vergreifen, kam er ins Gefängnis und starb frühzeitig.
Womit wir im Heute ankommen: Seine Töchter kämpfen bis heute mit den Geschehnissen. Alkoholprobleme spielen dabei erneut eine Rolle. Alle anderen Kinder der 1945 vergewaltigten Mutter, die mit ihrem eigenen Mann entstanden, sowie deren Nachkommen sind wunderbar und liebenswert. Sind es also die Gene des russischen Vergewaltigers?
Episode 5 – Das Schweigen und die Irrtürmer in den Familien
Der Opa einer Freundin starb im Krieg. Verschiedene Versionen waberten bis in die Gegenwart in der Familie:
1. Er soll als Pilot bei einem Flugzeugabsturz im Krieg geblieben sein. – Version der Cousine der Mutter.
2. Er soll ins „Gelbe Elend“ nach Bautzen verbracht worden sein und dort gestorben sein. – Version der Mutter.
3. Er starb verschleppt ins Stalag in Torgau. – Die Wahrheit bei ihren Nachforschungen!
Die Wahrheit kam erst mit Briefen, die die Oma bis zu ihrem Tod heimlich aufbewahrt hatte, und der Recherche-Hilfe des Deutsch-Rotes-Kreuz schwarz-auf-weiß ans Licht – zur großen Überraschung der meisten in der Familie. Tatsächlich war der Opa bei einem Heimatbesuch von russischen Soldaten abgefangen worden, als er sich zum Zahnarzt begeben wollte. Da er als Soldat in Russland war, warf man ihm Gräueltaten vor. Dort war er zur Aufsicht der russischen Bauern abgestellt und dabei sehr human und gütig. Er lehrte sie viel über Landwirtschaft und misshandelte keinen Einzigen. Die Oma setzte alle Hebel in Bewegung, ihren Mann aus der Gefangenschaft zu befreien. Sie besorgte sogar Aussagen von den russischen Bauern und Lazarettärzten, um seine Unschuld zu beweisen. Vergeblich.
Die Oma schwieg nach der Ermordung ihres Mannes für immer zu dem Thema.
Die Tochter und Cousine entwickelten die vagen Versionen der Geschehnisse.
Meine Freundin (Enkelin vom Opa) nahm es auf sich, Licht ins Dunkle zu bringen. Niemand kann je Familienthemen aufarbeiten, wenn sie unter einer Mauer des Schweigens oder Irrtümern begraben sind.
Sie sagt heute:
„Es ist das Thema der Epigenetik. Alles was da abgespeichert ist von unseren Vorfahren, was da noch nicht verarbeitet wurde, tragen wir weiter mit. Und oftmals haben wir das Gefühl: „Ich weiß nicht, irgendwas haut hier überhaupt nicht hin. Ich fühl mich gar nicht wohl und ich kanns überhaupt nicht mit mir in Zusammenhang bringen.“ Das ist dann halt der Moment, wo diese ungelösten Sachen unserer Ahnenlinie in uns stecken. In unseren Zellen, in unserem Nervensystem, in unserer DNS – und angesehen werden wollen.“
Episode 6 – Das Haus in der Altstadt
Eine Freundin sagte zu mir im Zuge dieser Themenwoche:
„Ich würde heute vielleicht auch in der Altstadt wohnen, wenn unser Haus hinterm Rathaus noch stehen würde.“ Ich sagte, dass die Häuserzeile Jüdenstraße doch erst nach 1945 abgerissen wurde. Die Freundin erklärte: „Das Eckhaus Rosenstraße/Rathausstraße (heute Judenstraße) wurde getroffen. Das machte die gesamte Häuserzeile instabil und stückweise wurden Häuser von der Rosenstraße Richtung Nikolaiturm abgerissen. Unseres 1955, da es erhebliche Risse bekam.“
Jetzt waren wir in der Epigenetik. Ich sagte: „Verrückt, da warst du nicht mal geboren.“ Und die Freundin antwortete: „Mutti hat als Baby und Kleinkind noch drin gewohnt. Ein Trauma für Mutti und ihre Mutti. Heimat verloren!“
Nur eine Geschichte, die meine Freundin geschluckt hatte, weil Mutti und Oma immer vom alten Haus in der Jüdenstraße erzählten? Oder doch ein tief sitzender Verlust, der bis in die DNA der weiblichen Ahnenlinie vorgedrungen ist?
Heute steht dort ein Parkhaus, was sich für nahezu alle Görlitzer „falsch“ anfühlt an dieser Stelle (auch wenn es äußert nützlich ist an dieser Stelle). Aber Gefühl und Logik sind eben zweierlei.
Ebenso „falsch“ fühlt sich das CityCenter an im Herzen der Innenstadt. Ein Fehler im gefühlten Stadtkörper und in der DNA der Görlitzer. Das erklärt vielleicht, warum bestimmte Baumaßnahmen immer wieder zu heftigen Reaktionen in der Bevölkerung führen. Wir sind unsere Stadt.
Episode 7 – Die schweren Darmprobleme
Der Krieg ist vorbei, der Vater der Familie hat zum Glück überlebt. Es gibt 3 kleine Söhne. Im Juni 1945 wird ein Pferd geschlachtet, es soll Pferdefleisch geben. Das Fleisch liegt roh als Gehacktes da und soll den nächten Tag gebraten werden, damit sich keiner was holt. Der Vater weiß das nicht und ist das rohe Gehackte. Er stirbt jämmerlich daran. Der Ernährer der Familie ist weg. Die Familie steht mit einem großen Bauernhof plötzlich alleine da. Es ist schwer traumatisch für alle.
Die Söhne entwickeln im Laufe ihres Lebens ebenfalls Darmprobleme, einer muss sogar operiert werden. Schwerer noch erwischt es die Enkelinnen des 1945 Gestorbenen – womit wir wieder in der Jetzt-Zeit sind. Sie haben ihren Opa nie kennengelernt! Beide kämpfen intensiv und über Jahre mit Darmproblemen. Die eine Anfang 20, die andere Ende 50. Und nochmal: Es ging um verdorbenes Fleisch, nicht um anatomische Dispositionen.“
Zum „Tag der Befreiung“ – Fakten und ein Video wie meine Mutter die „Befreiung“ und die Zeit darauf erlebte… (im Kommentar)
• 1945 Mit dem Einzug der Roten Armee begann Rechtlosigkeit. Die Deutschen wurden Freiwild. Plünderung, Vergewaltigung und Mord. Diese Zustände hielten bis mehrere Jahre nach Kriegsende an. Polen (aus dem Inneren des Landes) zogen durch Städte und Dörfer plündern und mordend. Durch Ermordungen und Verschleppungen sind allein 874 000 Schlesier diesem Verbrechen zum Opfer gefallen. Es waren nur alte Männer, alte und junge Frauen und Kinder.
• Die deutschen Ostgebiete wurden durch das Potsdamer Abkommen vom August 1945 „bis zur endgültigen Regelung durch einen vermeintlichen „Friedensvertrag“ unter polnische beziehungsweise sowjetische Verwaltung gestellt. Die Vertreibung der Deutschen wurde von den USA, Großbritannien und der UdSSR ausdrücklich erlaubt. In Polen wurden die neuen Territorien als „wiedergewonnene Westgebiete“ bezeichnet, alle Orte erhielten polnische Namen, deutsche Spuren wurden beseitigt.
• Am 12. Januar 1945 begann die Rote Armee ihre Winteroffensive, die in der Besetzung Deutschlands und im Verlust der Ostgebiete mündete. Als erste deutsche Provinz wurde Ostpreußen besetzt. Die meisten der 2,5 Millionen Ostpreußen machten sich im Treck auf die Flucht, die zum Teil über das Eis des zugefrorenen Frischen Haffs führte.
• Längst nicht jedem gelang die Flucht in den Westen. Viele Trecks wurden beschossen, überrollt und geplündert. Die Zahl der Todesfälle liegt bei mindestens 500.000, möglicherweise starben auch wesentlich mehr. Laut dem 1969 aufgelösten Bundesministerium für Vertriebene kamen von den rund 14 Millionen Deutschstämmigen, die zwischen 1945 und 1950 vertrieben wurden, rund 2,1 Millionen um oder galten als vermisst.
• Die mehr als drei Millionen Deutschen aus der Tschechoslowakei – großteils aus dem Sudetenland – wurden überwiegend 1946 vertrieben, zum Teil in Güterwaggons.
• Das Elend der Vertriebenen war groß. Sie besaßen oft nur noch das, was sie auf dem Leibe trugen, wurden in Notquartieren untergebracht und kochten auf offener Feuerstelle.
Es war gewiss keine Befreiung…, denn:
Befreier stehlen, rauben und plündern nicht. Befreier drangsalieren, foltern, vergewaltigen und morden nicht. Sie fördern, billigen oder dulden auch nicht, wenn dies andere „Mitbefreier“ tun.
Befreier sitzen nicht über Befreite zu Gericht, und wenn sie über Schuldige oder vermeintlich Schuldige zu Gericht sitzen, so behindern sie deren Verteidigung nicht, keineswegs sind sie Siegerrechtsschöpfer, Kläger, Richter und Henker in einem.
Befreier mißachten das Völkerrecht nicht. Sie überantworten „befreite“ Gefangene nicht fremder Gewalt, sie lassen sie nicht verhungern oder auf andere Weise umkommen. Sie beuten diese nicht durch Sklavenarbeit aus.
Befreier vertreiben Befreite nicht aus ihrer Heimat, sie eignen sich nicht Land, Hab und Gut der Befreiten an. Sie ermöglichen es auch nicht, daß „Mitbefreier“ dies tun.
Befreier beschlagnahmen nicht die Häuser der Befreiten, sie verjagen die Eigner nicht. Befreier zerstören nicht die Arbeitsplätze der Befreiten, sie demolieren oder demontieren nicht ihre Fabriken. Befreier bemächtigen sich nicht der Schiffe, Bahnen und Fahrzeuge der Befreiten, sie lassen ihre Wälder nicht zwangsroden. Befreier entehren nicht die Denkmäler der „Befreiten“, sie verschleppen ihre Kunstschätze nicht.
Die Sieger von 1945 sind nicht als Befreier gekommen, sondern als Eroberer. So und nicht anders traten sie auf!“
(Dr. jur. utr. Rudolf Rahlves)
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Und auch die Frage meiner Mutter, die bis heute unbeantwortet bleibt, reiche ich an dieser Stelle weiter: „Warum hat (beispielsweise) Frau Merkel bei ihrem Antrittsbesuch in Polen kein Wort über Menschenrechtsverletzungen nach dem Ersten Weltkrieg und in unmenschlichem Ausmaß nach dem Zweiten Weltkrieg verloren? Frau Merkel verkündete in China „Menschenrechte sind unteilbar!“
Das Video findet ihr am Ende des gesamten Beitrags
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Beitrag III
Zum „Tag der Befreiung“ – Fakten
Während Franzosen, Amerikaner, die Engländer und auch Russen 1945, wie in der Wochenschau zu sehen und zu hören war, ihre Nationalhymnen auf deutschen Plätzen sangen, tanzten und jubelten, mussten Tausende Deutsche ohne Heimat, ohne Hab und Gut, ohne ein Dach über dem Kopf hungernd in den Straßen herumirren und deutsche Soldaten in Gefangenschaft den Tod erleiden.
Nein, das war gewiss keine Befreiung!
Die Freiheit, die sie meinen:
Heute sind zumindest die USA, Großbritannien, Frankreich, Russland, China, Indien, Pakistan und Israel und möglicherweise weitere Staaten atomar bewaffnet.
Mit dieser sogenannten „Befreiung“ wurde Deutschland zum großen Zahlmeister.
Ich übernehme an dieser Stelle, die Zahlen meiner Mutter aus dem Jahr 1994:
• 23,9 Milliarden an die EU
• 557 Millionen an ESA
• 611 Millionen an UNO Zentrale
• 465 Millionen an Weltbank
• 134 Millionen an Militärhaushalt der NATO
• 28 Milliarden an 162 internationale Einrichtungen
• Etwas fünf Milliarden an 46 000 abgelehnte Asylbewerber, die weiterhin im Land geduldet werden.
• Milliarden bis 2010 Reparationsleistungen vom Versailler Vertrag von 1919 an unsere „Freunde“, die Siegermächte von 1919. Wenn man solche Freunde hat, braucht man keine Feinde mehr!
• Um die aufgeputschte öffentliche Meinung daheim zu befriedigen, steigerten französische und britische Politiker 1919 ihre Forderungen an Deutschland in unvorstellbare Höhen. Mit dramatischen Folgen.
• Deutschland zahlte die verlangten 20 Milliarden. Das reichte aber nicht, um die Siegermächte zu befriedigen. So verlangten Frankreich, Großbritannien und andere Staaten eine Gesamtsumme von mindestens 226 Milliarden Goldmark bis 1963, die in jährlichen Raten von zwei bis sechs Milliarden gezahlt werden sollten.
• Und so weiter…, und so fort….
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Beitrag IV
Zum Tag der Befreiung – weitere Fakten
Bezugnehmend auf die Akte Katyn schreibt meine Mutter: „Die Polen haben 2006 vor dem internationalen Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg die Russen verklagt. Warum hören und lesen wir in den deutschen Medien nichts davon? Warum entschuldigen sich die Verantwortlichen nicht bei den Deutschen in aller Öffentlichkeit für die falschen Aussagen und Verurteilung deutscher Zivilisten und die Todesurteile für deutsche Soldaten? Wenn festgestellt wird, dass durch einen Justizirrtum ein Mensch unschuldig eine Gefängnisstrafe ertragen musste, wird er sofort rehabilitiert. Kann unsere „demokratische“ Regierung, das nicht auch von den Polen, Russen und den anderen Siegermächten verlangen?
Doch es kommt anders: Die Propaganda gegen Deutsche wird aufrechterhalten und mit ihr der Hass und die Spaltung unter den Völkern.
Für die Lüge von Katyn mussten Tausende deutsche Soldaten sterben. Was viele auch nicht wissen: Nach Kriegsende wurden nochmals eine große Anzahl von Zivilisten, in der sogenannten DDR, verhaftet. Sie verschwanden für immer, nur, weil sie die Wahrheit sagten.
> Tatsachen schafft man nicht dadurch aus der Welt, dass man sie ignoriert. Dritte und Unwissende können nicht durch einseitige Parteinahme für die Vertreiber und nicht Beachtung der Opfer sich einmischen, denn das Völkerrecht gilt für alle Vertriebenen.
Es ist deshalb die Pflicht aller Deutschen auf das anerkannte Recht auf Heimat und dessen Verletzung durch die menschenverachtende Vertreibung hinzuweisen. Es ist auch ihre sittliche und moralische Pflicht aller deutschen Opfer in Anstand und würde zu gedenken.
„Das Recht des Stärkeren ist das stärkste Unrecht“, schrieb einst Maria v. Ebner-Eschenbach
Fest steht: In allen wesentlichen Fragen dürfen die Bürger nicht mitbestimmen. In selbstherrlicher Weise glaubt die Regierung ohne das Volk regieren und entscheiden zu dürfen.
Erwähnenswert wäre noch der Fakt, dass unsere Wissenschaftler 1945 gezwungen wurden, für die USA und Russland zu arbeiten. Sämtliche Patente haben sich die Sieger angeeignet. Doch die Archive bleiben verschlossen.
Und auch das ist eine Tatsache, bis heute: Die deutschen Soldaten, die angeblichen Mörder, die nie mehr eine Waffe in die Hand bekommen sollten, sterben heute im Krieg in fremden Ländern für die Siegermächte!
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Beitrag V
Eindrücke zu den Verhältnissen nach 1945, wie meine Mutter sie erfahren hat.
(Die Zeit nach 1945-Auszug aus den Niederschriften meiner Mutter)
„Das Dogma, das uns auferlegt wurde, war nichts anderes als ein Verbot zu Denken und Wahrheit auszusprechen. Alle meinungsbildenden Stellen , die Medien, Schulen usw. wurden mit Leuten besetzt, die bereit waren die Lügen den Bürgern einzuhämmern .Nun war es so weit, dass man die persönlich erlebte Wahrheit, als Lüge bezeichnen sollte.. Während sich viele , trotz Wahrheit wissend, in die veränderte Lage fügten und lügten und auch wie befohlen handelten, mußten die anderen mit der unterdrückten Wahrheit mit der falschen Geschichtsdarstellung leben und schweigen. Keiner ahnte, dass wir nun Jahrzehnte unter der Vormundschaft und der Geschichtsfälschung der Siegermächte, besonders der Russen , Polen und Kommunisten fristen müssen. Die Bürger wurden zu unmündigen Zuschauern degradiert, deren politische Mitwirkung auf gehorsames Schweigen oder Zuchthaus beschränkt war. “Die Kraft der Sprache verspürt man am stärksten, wenn einem Schweigen auferlegt wird” “Wer die Wahrheit unterdrückt beendet die Freiheit und schafft Erbitterung.” Man konnte sich mit solch einem Staat und ihren hörigen Bürgern nicht auseinandersetzen, es hatte keinen Sinn über Lügen zu diskutieren, die sich strafrechtlich schützen ließen“.
Sie schreibt weiter:
Anfang 1946: „Im Monat gab es hin und wieder auf Lebensmittelmarken Brot, so dass wir früh zur Mehlsuppe oder abends eine Scheibe essen konnten.
Am meisten litten die Kinder unter der Hungersnot. Erika und ihr Mann waren in jeder freien Minute bemüht für ihre 3 Kinder etwas Essbares heranzuschaffen. Anfangs hatte ihre Mutter, die ein Lebensmittelgeschäft hatte, noch mit den nicht geplünderten Reserven aushelfen können. Auf den Weg ins Büro erzählte sie mir eines Tages, sie hätte von …?… zwei Stück Ersatzbutter zu kaufen bekommen, sieht genauso aus und schmeckt auch wie Butter. Die Kinder hätten gestrahlt als sie diese auf den Tisch stellte. Auf meinen Wunsch brachte sie mir den anderen Tag ein kleines Probestückchen mit, dass ich in ein Labor brachte und wo man feststellte, dass der Magen das Fett nicht verdauen kann. Sie hatten zum Glück noch nicht viel davon gegessen. Sie selbst war Diabetikerin, kam hin und wieder an Medikamente, der Hunger war Helfer.
Im Grunde drehten sich die Gedanken in den Familien mit Kindern nur noch um das Eine was gebe ich den Kleinen heute, morgen zu essen. Im Allgemeinen war der Hunger kein Gesprächsstoff, weder im Büro noch im Bekanntenkreis auch nicht zu Hause, keiner jammerte, es war ein stilles Ertragen. Es herrschten Seuchen Typhus, Cholera, Tuberkulose usw. Das tägliche Sterben war groß, betroffen waren hauptsächlich Kinder, alte Leute und Mütter die ihren Kindern das letzte erbettelte Essen gaben. Die Menschen waren bedrückt, niedergeschlagen, in sich gekehrt, vom Hunger gezeichnet, gebrechlich und krank, aber nicht weinerlich!
Die meisten deutschen Opfer wurden nicht während des Krieges durch direkte Kampfhandlungen getötet, sondern starben nach dem Ende des Krieges durch Verhungern, Erfrieren, Gewalt und Mord bei Flucht und Vertreibung, auf Gewaltmärschen, Transporten und in Lagern!
Und von den Überlebenden litten Tausende unter Persönlichkeitsstörung und geistigen Verlust; denn Gewalt endet nicht mit dem letzten Schlag, der letzten Vergewaltigung oder des Zusehends und nicht helfen Könnens, sondern die Seele leidet ein Leben lang weiter.
Während man auch weiterhin Jugendliche, Jungen und Mädchen und zurückgekehrte Soldaten in Lager der Sowjetunion verschleppte, wurden in Zeitungen und anderen Medien die “Befreier” hochgelobt und von jedem einzelnen Bürger wurde verlangt größte Dankbarkeit für “Befreiung” zu zeigen. Wofür? Sie hatten uns befreit von Nahrung, Kleidung, Schmuck, Geld, Haus und Hof, Wohnungsinventar, Büchern, Bildern, Fotos, befreit von unserem Lebensstandard, von unserer Kultur. Und die zum deutschen Reich gehörigen Ostprovinzen (Ostpreußen, Westpreußen und Schlesien) wurden von ihrer rechtmäßigen Bevölkerung befreit!
Aber die Häuser, die Steine, sprechen heute noch deutsch. Jeder Pole, der sich in solch ein Haus eine Wohnung gesetzt hat und noch sitzt, ging über Leichen; denn die die Deutschen, haben diese erbaut, wohnten darin und wurden hinausgeprügelt und erschlagen, das sollte jeder Deutsche, der heute die Hand diesen Verbrechern reicht, sie in “deutschen” Heimen besucht, wissen. Diese “Versöhnungsverbindungen” sind ein Schlag ins Gesicht der Generation, die dieses Grauen überlebt hat und eine Verhöhnung der Millionen Toten unschuldiger Frauen, Kinder und Alten.
Es war eine furchtbare Zeit. Das Land lag in Trümmern und die Medien verbreiteten täglich neue Lügen , auch die Katyn – Lüge, schrieben von Verbrechen Deutscher während der Kriege, für die die Bevölkerung, ja, jeder Deutsche, ob Kleinkind oder Greis jetzt verantwortlich gemacht und büßen sollte (auch heute noch, obwohl im Nürnberger Prozess und auch von anderen Tausende dafür verantwortlich gemacht und verurteilt wurden! Und sie fanden und finden bei den Linken und anderen Organisationen keine tauben Ohren; denn diese nehmen es heute noch zum Anlaß Eltern und Großeltern die freche Frage zu stellen. ”Warum habt ihr nichts dagegen getan?”
„Gegen wen?“
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Eure bewegenden Kommentare zu den Beiträgen – ich habe sie übernommen:
Sehr interessant und vor allem Augenöffnend. Mein Vater mit seinen Brüdern und ihrer Mutter (meine Oma) sind 44/45 aus Ostpreußen Königsberg über die Ostsee Richtung Berlin geflohen. Meine Oma hat heftige Geschichten von der Flucht erzählt. Unterwegs hat sie ihren ältesten Sohn, also den ältesten Bruder von meinem Vater verloren. Er wollte was zu essen besorgen. Kartoffeln stoppeln und ist von den Russen dabei erwischt worden. Die hatten ihn eingesperrt und verhungern lassen.
Das schlimme ist wenn ich heute diese Kriegstreiber Politiker höre, wie jetzt gegen Russland marschieren wollen. Die haben sich alle nicht mit ihren Eltern oder Großeltern unterhalten wie schlimm das alles war.
Bitte nicht falsch auffassen, dass ich diesen Text geherzt habe. Das habe ich deswegen gemacht, weil es ein einzelner, unbeschönter, klarer, ehrlicher, wahrhafter Text unter millionen Tonnen von verlogenen, verdrehten, hassenden, heuchelnden, gehirngewaschenen Texten ist. Ich bin zudem zutiefst erfreut, dass es einige wenige unter millionen gibt, die sich mit geistiger Gesundheit aus diesem Moloch an seelischer Zerstörung und Unterdrückung, wie ein Löwenzahn durch einen Riss im Asphalt, empordrücken. Seit vielen Jahren grabe ich auch in diesem Bereich der Geschichtsfälschung und weiß daher, wie unbeschreiblich groß die Reibung zwischen dem ist, was uns eingebleut wurde, ständig wiederholt wird und dem, was sich tatsächlich zugetragen hat. Danke für dein Schaffen.
Deine Arbeit ist so großartig, danke dafür.
Ich bin überzeugt, es ist nicht das letzte Wort in diesem Kapitel gesprochen.
Es wird der Tag kommen wo alles auffliegt.
Viele, die nur zum schauen mal die alte Heimat besuchten, sahen, dass man alles runterkommen und verfallen ließ. Meine im letzten Jahr verstorbene Nachbarin war aus Schlesien vertrieben worden. ( Jahrgang 1931) Sie weinte noch immer bei den Erinnerungen. Ihr Vater war von den Tschechen verhaftet worden, sie wollte ihm Essen ins Gefängnis bringen, wurde bespuckt, getreten und mit Steinen von den Siegern beworfen. Kurz darauf wurden sie ganz vertrieben. Ihre Mutter bekam Tuberkulose auf der Flucht. Sie hat es überlebt, ihr wurden aber große Teile der Lunge entfernt, ein normales Leben wurde das nie wieder. Abgerissen, hungrig und krank kamen sie hier an. Der damalige Bürgermeister wies auf die kleine Brücke Richtung Friedhof und sprach zu den armen Menschen, dass sie ja dort hinziehen können. Sie bekamen dann aber doch etwas Wohnraum und haben bis zum umfallen gearbeitet, um zu zeigen, dass sie etwas wert sind. Dieser Satz…jetzt bin ich alt, kann nichts mehr arbeiten und bin nichts wert, hatte sich tief eingeprägt.
Diese Generation der Kriegskinder, meine Mutter gehörte dazu, war schwerst traumatisiert.
Niemand hat sich um sie gekümmert…sie mussten einfach allein weiterleben.
Das BIGProblem ist, dass Menschenrechts- und Völkerrechtsverbrechen augenscheinlich NICHT als universell gesehen und verurteilt werden, sondern total selektiv und willkürlich. So nach dem Motto: Die eine Menschengruppe erleidet keine Menschen- und Völkerrechtsverbrechen, keinen Genozid, die andere schon. TROTZ DEM es sich bei beiden Menschengruppen um die SELBEN Menschen- und Völkerrechtsverbrechen handelt. Um das selbe Leid, das selbe Elend, den selben Schmerz, den selben Alptraum, die selben Traumatisierungen, die selben Verheerungen, die selben Folgen und Folgesfolgen ………
wie furchtbar das gewesen sein muss
Diese Generation der Kriegskinder, meine Mutter gehörte dazu, war schwerst traumatisiert.
Niemand hat sich um sie gekümmert…sie mussten einfach allein weiterleben.
Gut, dass man endlich über diese Zeit redet und unsere Eltern und Großeltern würdigt für das was sie geleistet und durchgemacht haben!
Du hast schon Recht, diese Befreiungsfeierlichkeiten empfinde auch ich sehr übertrieben. Das damalige Geschehen wird von russischer Seite ins Heldenhafte überhöht, und andererseits, bezüglich der heutigen Kriegssituation im Osten, wird der Russe völlig übertrieben dämonisiert. Einfach total ver-rückt !
Mein Vater ist auch das Kind, einer Vergewaltigung .. man sagte mir, dass es ein Franzose gewesen sein soll. Ich habe meine Oma nie kennengelernt und mein Erzeuger verließ meine Mutter, als ich geboren wurde.
Nie wurde in der Familie darüber gesprochen, aber ich spüre gerade zu dieser Zeit und auch durch deinen Bericht, wie wichtig es für mich gewesen wäre.
Meine Familie hat es vollkommen unterschiedlich erlebt. Opa mütterlicherseits war Bäcker und musste nicht an die Front, da er in Erfurt eine Kaserne mit Backwaren versorgte. Zum Kriegsende kamen Russen , zum Glück nur zu zweit , und wollten Brot rauben. Nun war es aber eine große Haustür und zwei Schritte dahinter gingen Treppen hoch. Opa drückte also die Tür zu, indem er sich mit den Füßen an den Treppen abstemmte. Die Schreie, die Tür zu öffnen, wurden immer kläglicher. Einem Russen waren die Finger geklemmt worden. Als Opa dann die Tür öffnete, sind die beiden zum Glück gelaufen wie die Hasen und es kam auch keiner wieder. Das und die Bombardierung des Güterbahnhofs war das einzige, was diese Familie vom Krieg mit bekommen hat. Bei Vati sah das anders aus. Geboren in Ostpreußen wurde seine Familie vertrieben, dieser Opa war an der Ostfront, bekam einen Lungendurchschuss und geriet in russische Kriegsgefangenschaft bis 1947. Oma schlug sich mit 4 kleinen Kindern und dem 5. im Bauch nach Thüringen durch. Jahrgänge 1935 bis 1945. Vati war Jahrgang 1937. Ihre Schwester wurde von Russen vergewaltigt und umgebracht. Hildchen durfte nur 18 Jahre alt werden. Oma war vor Schmerz über Nacht weißhaarig geworden. Die Familien konnten sich untereinander nie wirklich leiden. Oma sagte zu meiner Mutter…so einen nimmt man nicht. ( Hungerleider). Ich kann mich also nicht wirklich und richtig mit meinen Herkunftsfamilien arrangieren. Mehrere Seelen in der Brust. Ich fühle Ostpreußen oft noch mehr als Thüringen, zumal diese Seite deutlich menschlicher und liebevoller war. Woher ich allerdings meine massiven Darmprobleme habe, ich denke mal, auch daher. Bekomme ich Angst, geht das postwendend auf den Darm.
Und wieder ein Schicksal. Wie traurig das doch alles ist. Das ist das Fatale, zum Einen sprach man nicht darüber aus Scham, und zum anderen, weil die Obrigkeit die Menschen zum Schweigen darüber verurteilte. Dass den Menschen suggerierte Bild von angeblichen Befreiern sollte keinen Schaden nehmen, allein aus dem Grund um deren Lügen aufrecht zu erhalten. Ein Menschenleben zählte nicht, auf den Seelen wurde gnadenlos herumgetrampelt. Bis heute tragen die Menschen diese Bürde mit sich herum, wissen um das Geschehen und konnten es nie aufarbeiten, weil sie es nicht durften. Das ist einfach nur schrecklich.
Ich habe allg. eine sehr vom Krieg geprägte Kindheit, mit sehr viel Leid & Trauer in der Familie, welche nie aufgearbeitet wurde und bis heute nicht wird.
Ich weiß auch nur so viel, dass mein Vater dadurch, eine traurige Kindheit hatte, da seine Mutter dieses schreckliche Erlebnis nie verwunden hat.
Ich verstehe heute die alten Menschen mehr denn je, wie sie auf ihr Leben zurückblickten. Ich wünschte, wir hätten noch mehr lebende Zeitzeugen, gerade jetzt, wo wir .. die 2 + 3 Generation, dieses Thema uns trauen, anzupacken.
Interessant. Bislang habe ich dieses Thema nur von Linksgrünen wahrgenommen, die bei dieser Thematik aber ausschließlich von „deutscher Schuld“ faseln. Gut, dass dies auch von der anderen Seite kommuniziert wird.
Meine Großmutter wurde von einem schwarzen amerikanischen GI geschlagen und vergewaltigt. Sie brachte einen Jungen zur Welt, der ihr weggebracht und sterilisiert wurde. Trotz seiner schweren Kränklichkeit wuchs er zu einem liebenswürdigen Mann heran. Traurige Zeiten für alle
Die Russen kamen, wie so oft, ins Dorf mit den Geflüchteten. Alle Männer und größeren Jungs mussten mitkommen, in den Wald. Dann hörte man nur noch Schüsse. Nicht einer kam zurück. Mein Onkel war zu klein für sein Alter, denn 10 Jahre galt durchaus als ‚erwachsen‘. Das rettete sein Leben. Mein Vati kann bis heute nicht über das Erlebte auf der Flucht reden. Danach lebten sie jahrelang in einer Scheune.
„8.Mai…Rundfunk und Fernsehen übertragen wieder die alljährlichen Feiern und Phrasen der Demokraten,… Es wehen rote Fahnen und fremde Uniformen flimmern über alle Fernsehkanäle. Sie sprechen von „Kriegsschuld“, „Freiheit, Recht und Menschenwürde“ und von „Befreiung“….. Befreiung?…. Ich schalte das Gerät aus, schließe die Augen und sehe ihre >Befreiung<… Den 14-Jährigen Flakhelfer Hans F. der an diesem Tag in einem Rheinwiesenlager verhungerte, .. sehe den Panzerjäger Jürgen Otto auf einer schlesischen Allee in den Schlamm fallen und ersticken, weil ihm die Kraft fehlte den Marsch in Gefangenschaft fortzusetzen…Ich höre die Nachrichtenhelferin Erika Waldmann in Prag um Gnade betteln als Soldeska ihr die Uniform vom Leib reißen und höre den 6-Jährigen Peter weinenden in den Armen des erschlagenen Großvater`s leise nach seiner Mutter rufen….. und mir wird ums Herz eisig kalt…. Der 8. Mai 1945 war ein Tag des Elends, der Qual, der Trauer. Unser Volk hatte sechs Jahre lang im gewaltigsten Krieg aller Zeiten um die Existenz gekämpft. Beispiellos war die Tapferkeit und Opferbereitschaft unserer Soldaten, die Charakterstärke und Unerschütterlichkeit der Frauen und Männer im Bombenhagel des alliierten Luftterrors, die Tränen der Mütter, und Waisen…
Daran sollten wir am 8. Mai denken….. Wir senken die Fahnen,.. Sie gaben ihr Leben in Treue und Pflicht. Vergesset sie nicht!“ – TK
Damals waren es die Bolschewiki, die eingefallen sind und mit den heutigen Russland nicht zu vergleichen. Was auch viel extremer war, waren die Briten und die Amerikaner. Und da hat sich bis heute nichts dran geändert. Ja, man muss die Vergangenheit kenne, aber gegenwärtig richtig beurteilen. Stalin hatte auch Millionen Russen einfach getötet oder in Arbeitslagern Verrecken lassen. Stalin war für Russland und für Deutschland fatal.
Es ist wie heute, gespaltene Völker auch innerhalb einer Nation.
Es ist eine Frage der Gesinnung und der geistlichen Reife
Meine Mutter 1934 in Völschendorf geboren,wurde auch vertrieben….
Meine Oma meine Mama und ihr ihr Bruder und ihre Schwester war auch Flüchtig nach dem Krieg. Sind aus Krumau heutige Tschechei geflohen und hier in Mittelfranken in einem kleinen Dorf bei Bauern untergekommen. Sie war Vier Jahre alt. Mein Deutscher Opa kam von Stalingrad nicht wieder nach Hause. Bis heute weiß keiner was mit ihm passiert ist. Hat meine Mama bis zu ihrem Tod nicht in Ruhe gelassen. Hat auch nie irgendwelche Dokus über den Krieg oder besonders Stalingrad geschaut. Aus Angst ihr Vater könnt durch das Bild laufen.
Alles Furchtbar, ich habe unser Haus in Ostpreussen verkauft, weil ich immer diese Bilder im Kopf hatte. Viele Jahre haben meine Frau und ich dort gelebt, und ich hab viele Menschen getroffen, die damals fliehen mussten. Die als Besucher zurück kamen, um zu sehen was aus ihrer Heimat wurde. Sie haben mir sehr viele Geschichten über die Flucht und die Vertreibung erzählt.
Auf der Flucht aus den deutschen Ostgebieten sollen von etwa 12 Mio. Menschen ca. 3 Mio. umgekommen sein. Darüber redet heute niemand mehr. Meine Verwandten mütterlicherseits mussten aus Lodz fliehen, mit fast nichts. Alle kamen zunächst bei meiner Großmutter und meinen Großtanten in Thüringen unter und schufen sich durch harte Arbeit wieder eine eigene Existenz.
Weil Frau Merkel wusste , dass die Deutschen nicht am 1 und 2 schuld gewesen sind sondern England es gewesen ist . Die Schuld hängt bei den Deutschen allen noch in den Genen und deshalb diese grossen Ängste .
Das ist die Wahrheit: sucht auf Odysee den Film: Hellstorm: ihr wisst dann was sie mit „Befreiung“ meinten.
Historiker Hubertus Knabe über „Befreiung“ des Ostens nach 1945: „Da wurde praktisch systematisch vergewaltigt“(hochgeladen am 07. Mai 2025)
Das kenn ich von O Ton meiner Schwiegermutter und deren Verwandte , die kamen von dort als Kinder zum Teil, einfach grausam
Was wir hier sehen, ist eine Form von Rache! Nur, ein Verbrechen wird nicht straffrei, nur dadurch weil es an Deutschen aus Gründen – wie Rache – sozusagen – entschuldbar, fast edlen Motiven – begangen wurde.
Nach dem Krieg starben mehr Menschen im Deutschen Reichsgebiet als durch den Krieg selbst – und niemanden interessiert es!!
Ich bin froh,wenn dieser Tag vorbei ist,ich kann das gerede der „Befreiten“nicht ertragen!;(
Die Lüge ist nicht neu, sie zieht sich wie ein rotes Band durch die Geschichte. Der österreichische Thronfolger wurde von einem Serben ermordet. Das war der Auslöser von WK 1. Und warum gibt man dafür Deutschland die alleinige Schuld und zieht sie in Versailles über den Tisch? Solche Streitigkeiten hätten allein von Österreich und Serbien geklärt werden müssen. Und auch Russland hätte sich zurück halten müssen. Diese gegenseitigen “ Unterstützungen“ im Angriffsfall sind Gift , weil da umso mehr Unschuldige hinein gezogen werden. Und Diplomatie scheint schon seit Hunderten von Jahren ein Fremdwort zu sein. Der zweite Weltkrieg ergab sich faktisch aus dem ersten, da die Strafen für die Deutschen unangemessen waren. Hinter allem steckt jedoch das zionistische Großkapital, welches an jedem Krieg Milliarden verdient. So, wie sich die aktuelle Sachlage zeigt, stehen wir kurz vor knapp, dass nach 80 Jahren die Waffenruhe ein Ende findet.
So ist es leider. Zwei Anmerkungen: keine Macht hat eine Atomwaffe, mit die größte Lüge für den Angstporno. Jeder Migrant bringt ein Kollateralkonto mit, somit sind die erhaltenen Leistungen alle schon bezahlt. Ja, sie sind wertvoll wie Gold.
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Anmerkung: Noch mehr Eindrücke, Berichte, Erzählungen aus dem Leben meiner Mutter werden gerade in einem Buch gebündelt, dass, so hoffe ich, Ende Mai in Druck gehen kann.
Heute ist der 9. Mai. Und in Moskau wird gefeiert. Der Sieg über den Nationalismus.
Wenn man sich derart feiern lässt, also einen Sieg feiert, der sich ausschließlich im Nachkriegsgeschehen über Folter,Töten und Morden definieren lässt, stellen sich mir Fragen. Und die Zweifel an der Wahrhaftigkeit einer solchen Siegesfeier wachsen.
Am besten verdeutlicht es vielleicht dieser Kommentar unter einem meiner Beiträge, die ich gestern veröffentlicht habe:
„Du hast schon Recht, diese Befreiungsfeierlichkeiten empfinde auch ich sehr übertrieben. Das damalige Geschehen wird von russischer Seite ins Heldenhafte überhöht, und andererseits, bezüglich der heutigen Kriegssituation im Osten, wird der Russe völlig übertrieben dämonisiert. Einfach total verrückt! „
Vorweg, damit wir uns hier nicht falsch verstehen: Es waren und sind stets die Völker, die gegeneinander aufgewiegelt worden sind, von Herrschern, denen ein Menschenleben nichts wert ist, wohl aber der Auftrag, den sie zur Zufriedenheit ihrer Auftraggeber bereit waren und immer noch bereit sind auszuführen. Ich weiß gut um das Wesen des russischen Volkes. Und ich mag es, denn es steht uns sehr nah und nährt sich an Tradition und Ursprung. Die Russen sind ein liebenswertes Volk. Es sei denn die Propagandamaschinerie dringt in die Köpfe derer, die es so verstehen sollen. Ich erinnere hier an das Tun eines Ilja Ehrenburgs… (Einen Beitrag dazu findet ihr im Kommentar). Was Propaganda in den Köpfen der Menschen anrichten kann, ist bekannt.
Wir schreiben den 9. Mai 2025: Und die „Siegparaden“ werden Jahr für Jahr größer und bizarrer, auch und insbesondere in der Russischen Föderation unter Putin. Er sagte bereits 2014, dass er die gesamte Identität der Bevölkerung der Föderation aufbauen will, um diesen Sieg zu feiern, den die UdSSR 1945 angenommen hat. Es wirkt ein bisschen, als sei er davon besessen.
Doch ich bin gewiss, das Volk möchte das nicht. Des Volkes Stimme und dessen Gedanken sind andere als die, welche der Präsident des Landes unterschwellig präsentiert.
Deutschland erinnerte gestern an die 80-jährige „Befreiung“ vom Nationalsozialismus. In Moskau haben die Feierlichkeiten bereits begonnen, die Gästeliste ist lang.
Heute feiert Russland wie in jedem Jahr mit Pomp und Militär den Sieg über Nazideutschland. Der Begriff Nazi ist übrigens ein Kunstwort und wurde in den 1940er Jahren vom KGB erfunden. Der „Große Brockhaus“ listete das Wort Nazi 1932 auf, und zwar als süddeutsche Kurzform des damals noch häufigen Vornamens Ignaz. Mit diesem Kunstwort rechtfertigt Russland seine ganze Existenz und seine imperialen Kriege gegen seine Nachbarn. Heute marschieren wieder die Bolschewisten und lassen ihre roten Fahnen wehen. Danach gehts zur Leichenanbetung ins Mausoleum, um dem großen Führer der Oktoberrevolution die Ehre zu erweisen.
Warum hat Putin das Ding eigentlich noch nicht abgerissen? Warum hat er im Jahr 2000 die sowjetische Nationalhymne wieder eingeführt? Russland erhält damit die 1944 zu Zeiten des Diktators Josef Stalin eingeführte Hymne zurück, zunächst noch ohne Text. Warum sind überwiegend die Kommunisten seine Wählerschaft? Warum weiht er feierlich die Büste Stalins ein? Warum sitzen in seinem Gremium überwiegend Kommunisten? Fragen über Fragen, die es wert sind, mal drüber nachzudenken.
Ein paar Beiträge zu den vergangenen „Siegesfeiern“ habe ich heute noch kurz überflogen. Ja, was soll ich sagen?
Mir ist schon bewusst, dass die Menschen über Jahrhunderte hinweg in und durch die Irre geführt wurden und immer noch werden. Und auch, das manche aufgrund ihres geistigen Vermögens das Prozedere den Ursprüngen nach nicht wirklich erfassen können.
Propaganda hin oder her. Ja, diese richtet in den Köpfen viel, sehr viel an, vor allem bei leichtgläubigen Menschen. Und doch hat es mich erschüttert, wie viele Kommentare folgenden Inhalts ich entdecken musste. Da stand mehr als einmal wortwörtlich: „Tja.., die Deutschen haben es doch so gewollt“… Haben sie?
Ich schaue mal in die Zukunft: Leid, Elend, Schmerz und Tod. Menschen sind dem Syndikat zum Opfer gefallen. Sie haben das Treiben einer „Gruppe“, bestehend aus 13 Familien schlichtweg unterschätzt.
Und ich bin mir sicher, spätestens, wenn diese Wesen die solche irrsinnigen Aussagen machen, selbst betroffen sind, werden sie verstehen, dass niemand, wirklich niemand vergewaltigt, gefoltert, misshandelt oder getötet werden wollte. Todsicher!
Und noch eine Anmerkung sei erlaubt: Zu Zeiten, als die deutsche Bevölkerung aus ihrer Heimat auf menschenunwürdige vertrieben worden ist, gab es den kurzfristigen „Online- Abruf“ zum Geschehen wie heute NICHT!
Die Menschen, die solche Aussagen machen wie „sie wollten es doch so“, sollten sich einfach nur schämen. Ich bin entsetzt.