Älteste sind hier, um uns in die Welt zu bringen und uns ihr Wissen durch Lehren und Führung zu vermitteln. Ein aufrechter Mensch ist dafür dankbar und verhält sich gegenüber den Älteren höflich und rücksichtsvoll. Großeltern, Lehrer und andere Älteste in der Gemeinschaft können unser Leben bereichern, wenn wir ihnen die Chance geben.
Ist es nicht so ein bisschen wie im Märchen?
In uns allen ruht das Ursprüngliche, wir müssen nur wieder lernen, dem auf die Sprünge zu helfen, um uns erinnern zu können. Wenn uns das gelingt, schwindet die Kraft der dunklen Mächte.
Wenn eine Gruppe von Menschen auszieht, um andere Menschen zu entwurzeln /entvölkern, dann verfolgen sie ganz bestimmte Absichten. Daher verweise ich immer wieder darauf, dass sich das, was wir heute erleben, nur mit den Vorgängen aus der Vergangenheit entschlüsseln lässt.
Mit der Einführung des Mönchslateins, dieser unbelebten, starren Sprache der Kirche, die angeblich den Gelehrten, Reichen und Vornehmen vorbehalten war, legte man einen entscheidenden Grundstein und entfernte die Menschen immer weiter von ihren Sprachstämmen. Ab dato wurde eifrig gefälscht, geändert, gelöscht, verdrängt, versteckt.
Verwirrung stiftend zogen die Missionare durch die Lande und brachten die Menschen von ihrem ursprünglichen Glauben ab. Das „funktioniert“ bis heute. Wehe dem, der Mensch erinnert sich… sofort wird alles in Bewegung gesetzt (dabei ist jedes Mittel recht), um das nicht zuzulassen. Warum dieses Strenge? Nun, das ist einfach beantwortet: Über jede Erinnerung eines Menschen hinaus, würden sie stückweit an ihrer Macht verlieren.
Manche Dinge muss man einfach nur beim Namen nennen, immer und immer wieder. Erinnert ihr euch an das Märchen der Gebrüder Grimm: „Rumpelstilzchen“ ?
Der Name des Titelhelden ist seine Machtquelle, die er verliert, als sein Name enthüllt wird.
Es geht um den Verlust ihrer Fähigkeiten ( auch Untaten genannt):
Viele Märchen zeigen, wie manche Menschen ihre „Fähigkeiten“ oder ihre Macht verlieren, sei es durch Verrat oder das Entlarven ihrer Geheimnisse.
Märchen, sind wie das mittelhochdeutsche Wort „maere“ ursprünglich bedeutete, „Kunde, Bericht“. Es handelt sich um eine wahre Kunde aus übersinnlichen Dimensionen. Diese Mär ist gewiss kein Lügenmärchen.
„Wenn die Märchen verstummen, verdunkelt sich unser Lebensweg!“ Das wusste schon der Psychologe Wolfdietrich Siegmund zu sagen
Das Vorausgegangene, das „Alte“, das Ursprüngliche: davon ist über einen vermeintlichen Fortschritt in dieser modernen Welt viel verloren gegangen. Und damit auch der Respekt vor den Älteren.
Dabei sind doch gerade die alten (indigenen) Völker die Hüter der kulturellen Vielfalt der Erde. Ihr Reichtum sind ihre vielen Sprachen und Kulturen, die Weisheit ihrer Religionen und ihres Umgangs mit der Natur. Die Götterwelt hat die Natur und den Menschen miteinander verbunden, da gab es nie das konkret Trennende.
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Das Bild zeigt einen sibirischen Ewenken-Schamanenältesten mit einer Sammlung schamanischer Gegenstände, darunter Bilder von Hilfsgeistern, Anfang des 20. Jahrhunderts, Sibirien (Nordasien).
(Die Ewenken sind einer der indigenen Stämme Nordostsibiriens, ihre Sprache gehört zum mandschu-tungusischen Unterzweig der altaischen Sprachgruppe).
Ein Auszug aus den unzähligen Kapiteln der Umerziehung – ein Artikel vom 10. Oktober 1947
Das Amerikahaus entwickelte sich schnell zu einer der wichtigsten Institutionen des Münchner Kulturlebens und zog monatlich durchschnittlich 80.000 Menschen an. So wurde das Amerikahaus zu einer der aktivsten Kultureinrichtungen der USA in ganz Europa. Bücherbusse und Filmmobile erreichten auch die Gemeinden im Münchner Umland. Finanziert wurden diese Aktivitäten zunächst von der amerikanischen Militärregierung, später dann von der United States Information Agency (USIA).
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Die massiven Einflüsse des Amerikanischen auf das Deutsche nahmen ihren Anfang nach dem Ersten Weltkrieg. Bereits für die Zwischenkriegszeit konstatierte ein auf die Reinheit der deutschen Sprache bedachter Zeitgenosse abwertend einen »Amerikafimmel«.
Nach 1945 verstärkten sich diese Einflüsse. Deutschland war besiegt, der Text der Kapitulationsurkunde spiegelte die politische – und damit sprachliche – Wirklichkeit wider: »Diese Urkunde ist in russischer, englischer und deutscher Sprache ausgestellt. Nur der russische und englische Text ist maßgebend.«
Die USA waren die dominierende Besatzungsmacht des Westens – ihre Präsenz in wichtigen Bereichen des öffentlichen Lebens bereitete die Amerikanisierung der deutschen Sprache vor: »Die Anwesenheit einer großen Zahl amerikanischer Soldaten und Zivilisten auf deutschem Boden; die Herausgabe einer überregionalen Zeitung {Die N e u e Z eitung) durch die Amerikaner für die Dauer mehrerer Nachkriegsjahre; die Verbreitung amerikanischer Filme, Songs, Zeitschriften, Taschenbücher und Theaterstücke …
Die Amerikanisierung der deutschen Sprache dehnte sich rasch auf nahezu alle Lebensbereiche aus: Musik, Börse/Wirtschaft/Bank/Finanzwesen, Mode/Bekeidung/Textilien”, Kosmetik’, Sport/Fitness,, Flugverkehr/Touristik/Reisen , Hifi/Video/TV ‚, Unterhaltungswesen, Film sind sprachliche Referenzbereiche mit besonders hoher Frequenz gerade in den ersten beiden Nachkriegsjahren.
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Wenn wir wieder zu diesen und unseren ursprünglichen Wesenszügen zurückkehren, kann auch die deutsche Sprache wieder an Gefühl ihrer angeborenen Kraft gewinnen. Der Versuch gewisser Mächte, des Abnabelns der Völker von ihrer Muttersprache, ist kein „neues“ Unterfangen. Völker von ihren Wurzeln zu trennen ist eine jahrhundertealte Taktik, um sich ein Volk /ein Land gefügig zu machen. Über den Weg der Zwangs-Christianisierung und mit der Einführung der Kirchensprache (Latein) wurde der Anfang gemacht.
Alois Bartsch findet 1979 ebenfalls die richtigen Worte: „Die Sprache eines Volkes, eines Volksstammes, ist das wesentlichste Merkmal seines Volkstums. In ihr zeigen sich Herkunft, Wesen und Eigenart noch deutlicher als in seinen Sitten und Bräuchen, zeigt sich die Seele des Volkes.“
In Bezug zu den verschiedenen Formen eines Kulturtransfers scheint die Entwicklung glasklar: Dazu zählt das jahrzehntelange Bemühen und die Versuche (insbesondere mit Beginn der 1960er Jahre) die deutschen kulturellen als auch sprachlichen Wurzeln zu (ver)amerikanisieren, westernisieren, (ver)denglishen.
Kommentare wie: „Die Gustloff war ein legitimes Ziel,“ oder „Verdient! Es waren ja Deutsche“ bis zu : „Hätten sie den Krieg nicht angefangen, würden sie noch leben“,… und so weiter und so fort, naja, ihr wisst schon, das „Übliche“ halt, um den Schuldkult unseres Volkes aufrechtzuerhalten.
Ich bin mir natürlich bewusst darüber, dass diese Art der Kommentare zumeist aus „Nicht-Echt-Profilen“ stammen. (auch Trolle genannt). Denn in der Regel folgt auf das Gesagte nichts mehr, ein niveauvoller Austausch findet also nicht statt.
Wer meine Beiträge kennt, weiß, dass es mir in erster Linie darum geht, Erinnerungsarbeit zu leisten, das heißt, insbesondere die Ereignisse und Vorgänge aus unserer deutschen Geschichte aufzugreifen, die wenig bis gar nicht in der großen medialen Welt publiziert werden. Ich denke, das sollte erlaubt sein. Denn es geht um das Gedenken an das Erlebte unserer Eltern, Großeltern, Urgoßeltern, Onkel, Tanten, Cousins, unserer Vorfahren.
Ehrendes Gedenken, Trauern und Erinnerungen unerwünscht?
Nun, das könnte man bei einigen der hinterlassenen Kommentare durchaus annehmen.
In dem Zusammenhang erinnere ich mich an diesen Kommentar der letzten Tage, der mittlerweile von dem Ersteller selbst gelöscht wurde, und damit auch meine Antwort darauf.
Einige werden sich vielleicht (schwach) daran erinnern. Der Beitrag behandelte, die aus den Tagebüchern meiner Mutter übernommenen Vorgänge von 1939 bis 1943. (Den Beitrag findet ihr im Kommentar).
Der Kommentator warf mir zu diesem Beitrag vor, dort eine Zeile vergessen zu haben, nämlich die, zu Buchenwald, Auschwitz und Dachau. Nun, ich weiß natürlich um seine Bemühungen der Erinnerungsarbeit dahingehend.
Selbstverständlich habe ich ihm erklärt, wie das passieren konnte, und zwar mit den folgenden Worten:
„Wissen Sie, ich erinnere mich noch gut an die Zeit meiner Kindheit /Jugend, als wir im Rahmen von Klassenfahrten mehr als fünf Mal Buchenwald besichtigt haben. Nein, diese Zeile ist gewiss nicht vergessen. Auch in Hinblick auf die Erinnerungsarbeit, die wir aus unserem Einkommen bis zum heutigen Tage regelmäßig bestreiten, lässt sich diese Zeile nicht vergessen.
Noch bis zum Jahr 2023 zahlten wir 13 Millionen Euro für die Erinnerungsarbeit, diese wurde erhöht auf 22 Millionen Euro. »Jüdisches Leben sichtbar machen, Erinnerungsarbeit und Sicherheit von jüdischen Gemeinden verstärken. ( Bericht vom 25.04.2023)« Nein, diese Zeile ist nicht vergessen.
Sowie auch erbrachte Zahlungen in Höhe von 19,7 Milliarden Euro bis zum Jahr 2022 für NS-Verbrechen. Nein, diese Zeile gerät nie in Vergessenheit.
Ungeachtet der nie abebbenden Gedenkfeiern, Kniefälle, Schuldbekenntnisse und Projekte wie die der „Stolpersteine“ über das gesamte Jahr, dürfen Sie sicher sein, auch unsere Enkel und Urenkel werden diese Zeile immer in Erinnerung behalten. Machen Sie sich also keine Sorgen, um diese Zeile, denn sie bleibt uns ewig in Erinnerung.“
Bis in alle Ewigkeit …
Ja, schade, dass der „gute Mann“ seinen Kommentar gelöscht hat, dabei wollte er doch erinnern.
Oder hat ihm gar meine Antwort nicht gefallen? Wer weiß das schon?
Wer ausführlich erfahren möchte, wie sich neben den zahlreichen Gedenkstunden und Bußgängen, die deutsche Erinnerungsarbeit „beziffern“ lässt, der findet auch dazu einen Beitrag im Kommentar
Bevor, aufgrund der gewiss nie wieder gut zumachenden „Taten“ aus den Reihen der Angelsachsen und Engländer immer wieder über diese geschimpft wird und Anklagen erhoben werden, sollten wir uns gewiss darüber sein, dass es nie (verallgemeinert) „die Engländer“ waren oder sind, sondern, dass es sich immer um eine Gruppe von Menschen handelt, die dazu gebracht worden sind, so zu sein.
Dass dies auf charakterliche Schwächen zurückzuführen ist, das ist das eine, doch was die Herkunft betrifft, das andere.
Da ist einiges passiert, auch in Hinblick auf die gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen Modernisierungsschübe, die gerade unter der Regentschaft Elisabeths im protestantischen England des späten sechzehnten und des siebzehnten Jahrhunderts vollzogen wurden. Siehe auch „Schiller „Maria Stuart.“
Natürlich wissen wir auch um das Treiben aus den bekannten Reihen, die sich wankelmütige Gemüter zu eigen machten, sie formten (und bis heute formen) und dafür einige Silberlinge „springen“ ließen. Das weiter auszuführen, ist aber jetzt nicht mein Gedanke. Mein Ansinnen ist, das wir verstehen lernen, in welcher Verbindung wir eigentlich zu Britannien stehen.
Blicken wir also zurück:
„Um 450 riefen die Briten, ein Teilstamm der Kelten, die Angelsachsen, die damals an den östlichen Küsten der Nordsee wohnten, zu Hilfe gegen die räuberischen Pikten und Skoten (ebenfalls Kelten, im heutigen Schottland).
Die beiden Brüder Hengist und Horsa landeten mit drei Schiffen in Britannien und warfen die Pikten und Skoten zurück.
Seitdem gingen immer neue Scharen von Angelsachsen nach der Insel hinüber und setzten sich dort fest.
Die Briten wurden teils unterworfen, teils nach Wales und Irland abgedrängt.
Ihr tapferer König Artur lebt in der keltischen Sage als König Artus fort. Ein Teil ging auch über den Kanal und ließ sich in der nach ihnen benannten Landschaft Bretagne nieder.
Die Angelsachsen gründeten nach und nach sieben Fürstentümer; 827 wurden diese zu einem Reich vereinigt und damit der Grund gelegt zum heutigen Königreich England.
Die Geschichte geht aber noch weiter.
Zunächst soviel: Von den kleinen Königreichen, in welche die Angelsachsen nach der Eroberung zerfielen, blieben in der nächsten Zeit sieben oder acht größere bestehen: Essex (Ostsachsen), Sussex (Südsachsen), Wessex (Westsachsen), Kent, Ostanglien, Merzien, Nordhumbrien, benannt nach dem Fluss Humber. Diese bezeichnet man als die angelsächsische Heptarchie.
An zuverlässigen Nachrichten fehlt es über die sich über einen Zeitraum von 150 Jahren erstreckenden Kämpfe durch die der Süden und Osten Britanniens in den Besitz der Angelsachsen kam und die keltisch-britische Bevölkerung auf Irland, Wales, Cornwallis und die schottischen Hochlande beschränkt wurde.
Hier machen wir zunächst einen Zeitsprung. Tatsächlich ist bis 1066 noch viel passiert. Die Normannen (Dänen) traten, soweit mir bekannt, erst nach 800 (nach Egberts Zeit) durch ihre Eroberungszüge in Erscheinung. Graf Harald bestieg den Thron und nach der Eroberung durch Wilhelm von der Normandie verschwand das Reich. Doch vergingen noch Jahrhunderte bis die Angelsachsen mit ihren Besiegern, den Normannen verschmolzen.
>>Noch ein Auszug aus Meyers Konversations-Lexikon (1896)
Hengist und Horsa, nach sagenhafter Überlieferung die Gründer der angelsächsischen Herrschaft in Britannien, Söhne Wictgils, aus Wodans Geschlecht.
Die angelsächsische Sage berichtet, Vortigern, König der Briten, habe bei den Angeln und Sachsen um Hilfe gegen die Pikten und Skoten nachgesucht; darauf seien H. und H.449 auf der „Kielen“ hinübergesegelt, bei Ypwinesfleet in Kent gelandet und hätten die Feinde, die schon bis Stamford in Lincolnshire vorgedrungen waren, zurückgeschlagen.
Und so darf man hin und wieder darauf aufmerksam machen, dass Teile der germanischen Stämme Angeln, Jüten und Sachsen und später Nachkömmlinge der Nordgermanen England besiedelten und diese wiederum als Angelsachsen die halbe Welt – genau betrachtet, herrscht demzufolge ein Bruderkrieg.
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Beitragsbild stammt aus dem Sammelalbum von Albert Thümmel „Deutsche Geschichte“.
Übernommen aus den Kommentaren:
„nur das mit der Eroberung durch den normannischen Sohn eines Gerbers und einer Straßenhure mit dem Namen Wilhelm im Jahre 1066 dann und künftig der Machteinfluss der Angelsachsen erheblich schrumpfte und sich bis heute in der Minderheit hält“
„Wilhelm war kein „Guter“, er war romanisiert, beherrschte (dank des Papstes Gunst) fast das gesamte Land. Der Papst sandte gar eine geweihte Fahne für Wilhelms Heer. Innerhalb von zwanzig Jahren wechselten dann 90 Prozent des englischen Bodens den Besitzer, weil Wilhelm seine normannischen Barone durch Landverleihungen an sich binden wollte. Verwaltungssprache war nun nicht mehr Angelsächsisch, sondern Französisch und Latein. Wilhelm der Eroberer ließ ein Grund- und Steuerkataster für das ganze Land erstellen, das „Doomsday Book“. Die „Giftmischer“ waren immer zugegen. Die „Handschrift“ der Täter ist eben immer gleich. Aber wir müssen lernen, sie von den „Nicht-Tätern“ unterscheiden zu können.“
– es ist das Fest des Reinigens und des Neubeginns. Die Zeit also, sich wieder mit der Natur zu verbinden und ihre Kräfte mit allen Sinnen aufzunehmen.
Der Herrschaftsantritt der Weißen Göttin und des Götterbärs markiert das Ende der Weihnachtszeit. Ihre Herrschaft dauert bis Mai.
Identisch mit der Ostera der Germanen – verkörpert Brigid die Leben spendenden Kräfte des Ostens, des neuen Morgens.
Der Februar markiert eine Zeit des Übergangs und des Umschwungs im Jahr. Mit aller Kraft bäumt sich der Winter noch einmal auf, ehe die Temperaturen wieder ansteigen. In dieser Zeit kann es zu heftigen Stürmen oder gar Wintergewittern kommen, wenn kalte und warme Luftmassen aufeinandertreffen.
Dann befreien sich Bäume von morschen Ästen, Zweigen und letzten welken Blättern, bevor der Frühling wieder Einzug hält. Und so spüren wir bereits Anfang Februar die zögerliche Veränderung in der Natur. Die Sonne gewinnt allmählich an Kraft, die Tage werden länger.
Im vergangenen Jahr waren wir zu dieser Zeit unterwegs und entdeckten die Reckumer Steine.
In der Abendsonne schlenderten wir dorthin, unser Bert hat sich im dichten Nebel unsichtbar gemacht.
Auf der Linie (Ley Linien) befinden sich jede Menge solcher Steine, die den Kelten schon als „Energie (über) träger“ dienten. Nur wenige berichten darüber, vielleicht will man ja das Geschehen der alten Welt eher abseits „betrachten“?
Die Reckumer Steine sind Bauwerke der Nordischen Megalithkultur /Menhire. Manch ein Megalithgrab weist sogar ein verschließbares „Seelenloch“ auf, dass zu bestimmten Anlässen geöffnet wurde, um so den Kontakt in die andere Welt zu ermöglichen.
Benannt nach der nahegelegenen Ortschaft Reckum, täuscht die simple Namensgebung über die tatsächliche Aufmerksamkeit hinweg, die die Reckumer ihren Steinen in der Vergangenheit angedeihen ließen: Bis ins 18. Jahrhundert zurücklassen sich Schriften verfolgen, die sich den beiden jungsteinzeitlichen Kolossen widmeten.
Darüber hinaus ersann man gleich zwei findige Sagen. Genießen wir an dieser Stelle noch einmal die Aufnahmen dazu aus dem vergangenen Jahr. Wir haben damals noch lange der untergehenden Sonne nachgeschaut. Es herrschte eine besondere, ja außergewöhnliche Stimmung.
Die zerstrittenen Schäfer
Der ersten Sage nach entstanden die Reckumer Steine wegen eines heftigen Zwists zweier Schäfer: Jeder der beiden nahm für sich in Anspruch, einen herannahenden Bienenschwarm zuerst gesichtet zu haben. „Ik woll, dat du es en griesen Steen dar sitten bleevst“ (Ich will, dass Du als ein großer Stein sitzen bleibst) schrie der eine aufgebracht. „Un ick woll, dat du mi ewig Sellskopp doon mößt“ entgegnete der andere wütend. Sprachs, und schon erstarrten beide Schäfer samt ihrer Herden zu Stein. Alle hundert Jahre zur Heideblüte, glauben die Reckumer, löse sich für eine Nacht der Zauber. Dann zögen die Schafe bei Mondlicht über die Heide, die Schäfer aber führten ihren alten Streit fort bis sie im Morgengrauen erneut ihre Stimme erheben: „Joe Tied is vörbi! (Die Zeit ist vorbei!) und schon würden alle wieder zu Stein.
Befreundete Riesen
Gänzlich anderen Ursprungs sind die „Reckumer Steine“ einer zweiten Sage nach: Zwei eng befreundete Riesen, der eine ansässig im heutigen Kleinenkneten, der andere am rechten Hunteufer nahe der Dehmse, teilten sich eine Axt. Oft brauchten sie sie, um Holz für ihre riesigen Backöfen zu schlagen. Damit beide – trotz der Entfernung – stets ungehinderten Zugriff auf die Axt hatten, deponierten sie sie auf der Mitte des Weges nahe der Hunte. Eines Tages hatte der Fluss Hochwasser und so stapfte einer der Riesen durch das Überschwemmungsgebiet. Als sich seine Stiefel randvoll mit Wasser gefüllt hatten, leerte er sie mit einem heftigen Schwung. Mit dem Wasser katapultierte er unzählige große Steine auf die nahegelegenen Heide. Kurz darauf folgte ein wunderschöner Sommertag und beide Riesen sonnten sich an der Hunte. Bald langweilten sie sich, doch einer der Riesen hatte eine zündende Idee: Sie trugen die größten der neulich aus den Stiefeln geschütteten Findlinge zusammen und errichteten zwei mächtige Kammern – die Kammern der „Reckumer Steine“.
Diese Region ist reich an alten Kultplätzen. Hier entdeckten wir auch zwei Sonnensteine.
Zuerst kamen wir am Sonnenstein von Beckstedt vorbei. Eher unscheinbar liegt er gegenüber einer Bushaltestelle. Im Gegensatz zum Harpstedter „Sonnenstein“, den wir anschließend entdeckt haben, ist dieser von Beckstedt zwar nur eine Kopie, allerdings eine höchstansehnliche, wie wir finden.
Der in annähernder dreieckige Dreiecksform überlieferte Beckstedter „Sonnenstein“ wurde 1921 beim Abbruch eines Bauernhauses aus dem 17. Jahrhundert entdeckt. Seine elf konzentrischen Kreise und die mittige schalenförmige Einkerbung wusste zunächst niemand so recht zu deuten. Damals ahnte man nicht, dass es sich bei dem flachen Findling um eine vermutlich drei- bis viertausend Jahre alte Rarität handelte.
Vergleichbare Steine wurden bis heute lediglich zwei weitere Male geborgen – im 7 km entfernten Harpstedt und in Horsten (Ldkr. Wittmund). So schmückte der Beckstedter „Sonnenstein“ nach seiner Ausgrabung zunächst ganz unspektakulär den Steingarten eines Jagdherren. Erst nachdem ein Bremer Heimatforscher auf den Stein aufmerksam geworden war, wurde man sich des historischen Stellenwertes bewusst.
Das Original des etwa 90 cm hohen und nur 40 cm flachen Findlings aus rotem Granit befindet sich heute in Schleswig, und zwar in Besitz der Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen, Archäologisches Landesmuseum, Schloß Gottorf.
… oder, wenn dem mörderischen Wirken keine Grenzen gesetzt sind, und kaum einer davon redet oder gar weiß.
Wer hat’s gewusst? Churchill hatte, als er Premierminister wurde, Schulden in Höhe von – man munkelt – 600.000 Englischen Pfund. Diese Schulden verschwanden über Nacht und er war danach erklärter Deutschenhasser. Das daraus Resultierende ist den meisten von uns bekannt.
Was auch eher selten publiziert wird, im Jahre 1943 ließ Churchill in einer indischen Region die gesamte Weizenernte konfiszieren, was zur Folge hatte, dass ca. 4 Millionen Inder in dieser Region verhungert sind.
Und das geschah bereits Jahre zuvor:
Im Jahre 1897 nahm der junge Kavallerieoffizier Winston CHURCHILL, der spätere britische Premierminister, an einem Feldzug gegen indische Grenzstämme an der afghanischen Grenze teil, die sich anscheinend der britischen Herrschaft nicht beugen wollten. Der Kampf in diesem Hochgebirgsgebiet war wie jeder Partisanenkrieg für die regulären britischen Truppen äußerst schwer, und die Engländer hatten starke Verluste. Wie man dann auf die feine englische Art das Partisanenproblem löste, schilderte CHURCHILL selbst in seinem Buch Weltabenteuer im Dienst und man kann ihm bei dem Berichteten wohl Glauben schenken.
Es heißt dort: »Sir BINDON sandte Befehl, daß wir zunächst im Mamundtal bleiben und es zur Vergeltung (für den Widerstand, H.W.) mit Feuer und Schwert verwüsten sollten. Das taten wir dann auch, allerdings mit aller Vorsicht. So berichtete Churchill über eine Strafexpedition der Engländer im Mamundtal in Indien:
„Wir gingen systematisch vor, von Dorf zu Dorf, zerstörten als Strafmaßnahme die Häuser, warfen die Brunnen zu, legten die Türme um, fällten die großen schattenspendenden Bäume, brannten die Ernten ab und zerstörten die Wasserreservoirs. Das war sehr leicht, solange die Dörfer in der Ebene lagen. Die Bevölkerung hatte sich auf die Berge zurückgezogen und sah grollend der Verwüstung ihrer Heimstätten und ihrer Existenzmittel zu.
Als wir uns aber an die Dörfer in den Bergen machten, leisteten sie wütend Widerstand; und jedes Dorf kostete uns zwei bis drei britische Offiziere und fünfzehn bis zwanzig eingeborene Soldaten. Ob das die Sache wert war, kann ich nicht sagen. Jedenfalls war nach Ablauf von vierzehn Tagen das Tal eine Wüste und unserer Ehre Genüge getan.«
Bald brachten auch Zeitungen Meldungen über die Greueltaten der US- Soldaten auf den Philippinen. Im November 1901 berichtete ein Korrespondent aus Manila für den Philadelphia Ledger..
Der gegenwärtige Krieg ist keine blutlose Operninszenierung; unsere Männer sind unbarmherzig, sie haben Männer, Frauen, Kinder, Gefangene, aktive Aufwiegler und verdächtigte Leute, ab zehn Jahre aufwärts, getötet, der Hintergrund war der Gedanke, daß Filippinos kaum besser waren als Hunde.
Unsere Soldaten haben Salzwasser in Männer gepumpt, um sie zum Reden zu bringen, sie haben Leute gefangen, die sich mit den Händen über den Köpfen friedlich ergeben haben, um sie dann eine Stunde später, ohne auch nur den geringsten Beweis zu haben, daß sie Aufwiegler wären, auf Brücken zu erschießen und sie sodann in das Wasser zu werfen, um diejenigen, die sie finden, abzuschrecken
Das verbrecherische Wirken blickt auf eine lange Geschichte zurück …, denken wir da nur an die Englische Konzentrationslagerpolitik im Burenkrieg (1899):
Während des Burenkrieges wurden mit Billigung des englischen Parlaments Tausende burischer Frauen und Kinder verbannt oder in Konzentrationslager zusammengetrieben. Und dies, nachdem der konventionelle Krieg für die Engländer bereits gewonnen war.
Oder an das Töten der Bisons: General William Tecumseh Sherman wurde zitiert mit seiner Aussage „Es wird klug sein, all jene Sportsmänner aus England und Amerika zu einer großen Büffeljagd einzuladen, um richtig Tabula rasa zu machen. Tausende Jäger strömten in den 70er Jahren des 19. Jahrhunderts in die Great Plains, wobei jeden Tag ca. 5000 Bisons abgeschlachtet wurden. 1875 war die südliche und 1882 die nördliche Bisonherde der USA ausgelöscht.
„Der Bison war alles für die Indianer. Er war ihr Leben. Er war Tag und Nacht. Was sie sahen, rochen, aßen oder anfassten, bestand aus Bison. Er war das Zentrum ihrer Kultur.“
Nun diese Verbrechen werden vielleicht hin und wieder erwähnt, gerügt, und für nicht gut befunden …
doch von den Konsequenzen, welche die Verbrecher zu tragen hätten, davon ist nie die Rede.
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Quelle:
(Vgl. Claus NORDBRUCH, Die Europäischen Freiwilligen im Anglo-Buren krieg 1899-1902, Pretoria 1999, S. 66 f.)
Großer Generalstab der Kriegsgeschichtlichen Abteilung I (Hg.), Die Kämpfe der deutschen Truppen in Deutsch-Südwestafrika. Bd. 1: Der Feldzug gegen die Hereros, Berlin 1906, S. 189.
Im Zuge der Reihe: „Ereignisse aus längst vergangenen Zeiten“, sollte auch das nicht unerwähnt bleiben (in Bezug auf die Ausrottung ganzer Volksstämme).
Wenn auch in unterschiedlicher Besetzung, die Handschrift ist immer gleich.
So war es in Europa ein Churchill, der Folgendes im Auftrag und aus eigener Überzeugung heraus kundtat und umsetzte:
• Am 15.12.1944 erklärte Winston Churchill in einer Parlamentsdebatte des Unterhauses: „Die nach unserem Ermessen befriedigendste und dauerhafteste Methode ist die Vertreibung. (im Original: „Expulsion is the method which, in so far as we have been able to see, will be the most satisfactory and lasting“). Sie wird die Vermischung von Bevölkerungen abschaffen, die zu endlosen Schwierigkeiten führt. Man wird reinen Tisch machen. Mich beunruhigen diese großen Umsiedlungen nicht, die unter modernen Verhältnissen besser als je zuvor durchgeführt werden können.“
• Und weiter führt er aus: 7.02.1945 – Jalta Konferenz: „Es ist uns gelungen, sechs Millionen zu töten, und es wird uns vielleicht gelingen, noch eine Million umzubringen, bevor der Krieg aus ist.“ Dadurch müsste in Deutschland für die transferierten Menschen Raum genug vorhanden sein. Sie werden gebraucht werden, um Lücken zu füllen; daher fürchte ich das Problem der Transferierung nicht, solange es im richtigen Verhältnis steht.“
Damit steht fest, dass für Ch.urchill die Vertreibung von Millionen von Deutschen aus ihrer angestammten Heimat, der Ostprovinzen des Deutschen Reiches, eine von Anfang an beschlossene Sache war.
Heute schreiben wir das Jahr 2026: Der Augenblick ist längst überfällig an dem die Bombardierung deutscher Städte, mit dem einzigen Ziel, den Terror zu verstärken, hätte überprüft werden müssen. Denn die Befürchtung bzw. die Ankündigung dieses „ehrenwerten“ Briten in den Besitz eines total zerstörten Landes zu kommen, hat sich bewahrheitet. Die Vertreibung der ostdeutschen Bevölkerung, beruht auf einem Krieg, der ausschließlich zur Ausrottung des deutschen Volkes und zur restlosen Vernichtung seines Vaterlandes geführt wurde.
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Anmerkung: Wenn wir uns an die Tragödien und das Leid der Völker erinnern, müssen die Täter /die Verantwortlichen genannt werden, also diejenigen, die nie zur Rechenschaft gezogen worden sind und vermutlich auch in Zukunft davon kommen werden.
Und die Menschen müssen lernen zu verstehen, dass sämtliche Völker dieser Erde gleichermaßen betrogen worden sind und bis in die Gegenwart noch werden.
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Beitragsbilder stammen aus der Bertelsmann-Chronik des 20. Jahrhunderts 1944-1947
Ulrich von Hutten, aus: „Deutschlands Leiden und Hoffnung“ (1521)
„Es ist ein jämmerlich Ding um dieses und dergleichen mehr, das wir Deutschen leiden und tragen. Wann will es doch ein Ende nehmen mit den Bischofsmänteln, den Annaten, Pensionen und der Unzahl der Räubereien? Wann wollen doch die Römer einmal ihren Dingen ein Maß setzen? Ich fürchte, wir Deutschen werdens nicht länger dulden können. Ihr unbilliges Gebahren, wodurch sie uns vergewaltigen, nimmt täglich zu, ihre Geldforderung hat kein Aufhören, keine Art kein Maß.
Ulrich von Hutten, „aus Klage und Ermahnung gegen die Gewalt des Papstes“ ( 1520 )
„Wir wollen es in der Nähe der Heimat halten,
lasst mich nicht allein kämpfen.
Erbarmt euch des Vaterlandes,
ihr tapferen Deutschen, erhebt eure Hände.“
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Hutten, Ulrich von (21.4.1488 Burg Steckelberg bei Schlüchtern, Rhön – 29.8.1523 Insel Ufenau, Zürichsee). Der Humanist, Publizist und Dichter (12.7.1517 Poeta laureatus) gehörte zu den bedeutendsten Anhängern der Reformation aus der dt. Reichsritterschaft.
Bekannt war er wegen seiner gereimten Klag und Vermahnung gegen die unchristliche Gewalt des Papstes und der ungeistlichen Geistlichen.
das lebt auf einer Insel im Indischen Ozean. Jeder, der den Angehörigen dieses Volkes zu nahe kommt, muss um sein Leben zu fürchten. Und das zurecht. Denn dieses Volk, man nennt sie Sentinelesen, möchte einfach nur in Ruhe gelassen werden. Erinnert ihr euch vielleicht daran, als im Jahr 2018 ein Missionar auf diese Insel wollte, um die Menschen dort zum Christentum zu bekehren? Nun, seine Absichten sind nicht gut für ihn ausgegangen. Er wurde getötet. Man sollte also jenseits der Reichweite ihrer Pfeile bleiben.
Benachbarte indigene Völker wurden einst durch Krankheiten und Gewalt ausgelöscht, nachdem die Briten ihre Inseln kolonialisiert hatten.
Ebenso wurden 2006 zwei indische Fischer, Sunder Raj und Pandit Tiwari, getötet, nachdem sie ihr Boot illegal in der Nähe von North Sentinel zum Schlafen festgemacht hatten. Das Boot hatte sich losgerissen und war an die Küste getrieben. Es ist bekannt, dass wildernde Personen in den Gewässern um die Insel illegal fischen, Schildkröten fangen und nach Hummern sowie Seegurken tauchen.
Soweit aus der Ferne beobachtet werden kann, sind die Sentinelesen offenbar äußerst gesund und leben in stabilen Verhältnissen – im deutlichen Gegensatz zu den indigenen Völkern der Großen Andamanen und Onge, denen britische Kolonialisten versuchten, die „Zivilisation“ zu bringen. Die Menschen, die man am Ufer von North Sentinel beobachten konnte, wirkten stolz, kräftig und gesund. Immer wieder waren dabei auch viele Kinder und schwangere Frauen zu sehen.
Seit 55.000 oder sogar 60.000 Jahren lebt das Volk auf diesem rund 60 Quadratkilometer großen Eiland,
Man könnte noch so viel mehr berichten. Aber seht diesen Beitrag einfach als Inspiration, um mehr über die indigenen Völker, wie die der Sentinelesen zu erfahren, Im Netz findet man tatsächlich einiges über das Vorgehen der „Altbekannten“ mit ihren „altbewährten“ Methoden, unter anderem im Zusammenhang mit der Insel „Groß Nikobar“. Zerstörung ist deren Mission. Mit ungefähr 300 Angehörigen laufen die Shompen nun Gefahr, völlig ausgelöscht zu werden: aufgrund eines „Mega-Entwicklungsplans“.
Für die Shompen ist jeder Baum, jede Pflanze, jedes Blatt und jede Blume heilig und hat eine eigene Seele. Es ist schwer vorstellbar, was das Abholzen von Millionen von Bäumen für ein indigenes Volk bedeutet, das nicht einmal das Abreißen von Blättern in seinem Gebiet erlaubt.
Denken wir immer daran:
Die Indigenen Völker sind die Hüter der kulturellen Vielfalt der Erde. Ihr Reichtum sind ihre vielen
Sprachen und Kulturen, die Weisheit ihrer Religionen und ihres Umgangs mit der Natur. Weltweit wird derzeit von 350 bis 400 Millionen Menschen ausgegangen, die einem der ca. 5.000 indigenen Völker in über 75 Staaten angehören.
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Bilder pixabay
Quelle zum Text: In Auszügen von „survivalinternational“ >> siehe Kommentar
Hin und wieder lohnt der Blick in die Tagebucheinträge/Niederschriften meiner Mutter. Gerade in Zeiten, wo wir über Rückblicke zu den Ereignissen der Weltkriege Zusammenhänge herstellen müssen, sind diese hilfreich. So in Anbetracht des bevorstehenden Gedenkens an unsere Toten aus der größten Schiffskatastrophe der Geschichte – in der Nacht zum 30. Januar 1945 und all den darauffolgenden vernichtenden Luftangriffen und Bombardements der Alliierten auf die Zivilbevölkerung.
Was zuvor geschah – ein historischer Streifzug
Die Einträge hat meine Mutter mit entsprechenden Randbemerkungen versehen. Ich habe diese wie folgt übernommen:
„Nicht vergessen Frankreich und England hatten Deutschland am 3. September 1939 den Krieg erklärt und damit überhaupt erst die Voraussetzung für den Zweiten Weltkrieg geschaffen!
Auch war Deutschland zum Ärger Englands und Frankreichs wieder wirtschaftlich stark und dies ohne Kolonien und ohne jegliche Hilfe aus dem Ausland.
Das Volk hat mit eigener Kraft das Unmögliche möglich gemacht. Den Deutschen war es gelungen mit Fleiß, Disziplin, Ordnung und Moral, Wirtschaftlich- und Beharrlichkeit und großer Ausdauer enorme Leistungen zu vollbringen. . Deutschlands größter Ruhm war nicht n i e zu fallen, sondern jedes Mal wieder aufzustehen, wenn es von den Feinden zu Fall gebracht wurde. – Diesen Fortschritt konnten England und Frankreich nicht ertragen. Da kam ihnen der Polenfeldzug sehr gelegen.
• Frankreich war gut aufgerüstet – 90 schlagfertige Divisionen mit über 2700 Panzern standen bereit. Französische Truppen stießen schon am 7.9.1939 zwischen Pfälzer Wald und Mosel auf deutsches Reichsgebiet vor (!) und kamen auch nach Saarbrücken, zogen sich jedoch am 19.10.1939 wieder zurück.
• Am 7.3.1935 wurde bereits ein frz.-belgisches Militärabkommen geschlossen! Schon am 25.3.1936 hatten USA, Frankreich und England ein Flottenabkommen unterschrieben.
Warum? Mit welcher Absicht? Heute stellt man die Geschichte vollkommen um, man behauptet Deutschland habe 1933/34 sofort aufgerüstet, aber Deutschland hat in den Jahren 33/34/35/36 nur 1.9 Milliarden RM = 4% des Volkseinkommens und erst 38/39 8,2 bzw. 18,4 Milliarden also 11 % bzw. 22 % für die Rüstung bereit gestellt.
. Es ist damit auch bewiesen, dass die Vollbeschäftigung 1934 nicht durch Aufrüstung erreicht wurde, wie heute behauptet wird.
Die Frage ist: Warum werden die Archive nicht geöffnet und warum dürfen die Dokumente nicht eingesehen werden? Dafür gibt es heute neue Geschichtsschreiber, die ihre Fantasie für die gewünschte Darstellung des Geschehens, spielen lassen.
Was sagte da ein alter Schriftsteller: Geschichtsschreibung ist ein Bericht über Ereignisse, die nie stattgefunden haben, von Leuten abgegeben, die nicht dabei waren!
> Der erste britische Luftangriff erfolgte am 4.9. 1939 auf die Helgoländer Bucht und Cuxhaven.
• Am 17.9. 1939 marschierten russische Truppen in Polen ein. Die Polen kapitulierten am 27.9. 1939.
• Ab 28.9.1939 mussten die Polen, die 1919 besetzten rein deutschen Gebiete und Städte räumen und sich wieder zurückziehen. Das war keine Vertreibung!
• Aus den nicht ins Reich eingegliederten Gebieten entstand das Generalgouvernement. Heute wird der Eindruck erweckt, dass die Polen gelitten haben. Gelitten? Weil sie die ehemaligen deutschen Städte, die sie 1918 geraubt, Deutsche vertrieben, ihre Fabriken, Geschäfte, Häuser sich angeeignet hatten, diese nun wieder aufgeben und die deutschen Orte verlassen mussten? Gelitten haben die Deutschen von 1918- 1939, wie schon berichtet, unter der Gewaltherrschaft der Polen!
• In Deutschland werden ab 14.11.1939 Kleiderkarten ausgegeben. Dieser Bezugsschein bestand aus 100 Punkten (für ein ganzes Jahr) die beim Kauf von Textilien abgerechnet wurden -l Paar Strümpfe 4 Punkte, Pullover 25 Punkte, Damenkostüm 45 Punkte.
• Auch eine Lebensmittelkarte wurde eingeführt. Es gab pro Person 2250 g Brot,
500 g Fleisch, 270 g Fett,( pro Woche ) manche Arbeiter bekamen Sonderzulagen. An werdende Mütter und Kinder wurden Vollmilch ausgegeben, Normalverbraucher erhielten manchmal nur Magermilch. Diese Rationen waren wirklich ausreichend.
• 1940 weitete sich der Krieg auf Nord- und Westeuropa aus.
• Am 9.4.1940 landeten sieben deutsche Divisionen, aus Furcht vor dem Festsetzen der Alliierten in Skandinavien und kamen der britischen Norwegenaktion nur wenige Stunden zuvor.
• Zur Sicherung der Ostsee erfolgte gleichzeitig die Besetzung Dänemarks.
• Während Dänemark kapitulierte, gab es in Norwegen von französischen, englischen, exilpolnischen und norwegischen Truppenverbänden erbitterten Widerstand. (Schlacht um Narvik). Am 10. Juni 1940 kapitulierte Norwegen.
Im Mai 1940 lehnt Churchill ein Friedens- und Verhandlungsgebot von Hitler ab.
Am 10. Mai zogen deutsche Truppen in Niederlande, Belgien und Luxemburg ein, um den, bereits im Vormarsch in diese Länder befindlichen alliierten Streitkräfte zuvor zu kommen. Nach dem Vorstoß durch die Ardennen erreichten deutsche Panzerverbände die franz. Kanalküste und drängten das britische Korps zurück. Am 5. Juni hatte die Schlacht um Frankreich begonnen, am 9. Juni war Einmarsch in Paris und am 17. Juni bat Fr. um Waffenstillstand.
Frankreich hatte Deutschland am 3.9.1939 den Krieg erklärt! Nicht umgekehrt! Am 22. Juni 1940 wurde der Waffenstillstandsvertrag abgeschlossen! Dreifünftel Fr. kamen unter deutsche Besatzung. Elsaß Lothringen kehrte wieder nach Deutschland zurück. In London bildete de Gaulle eine Exilregierung. Belgien, Niederlande hatten bereits im Mai kapituliert. Sie waren eigentlich nur als Durchzugsgebiete für die Franzosen vorgesehen. Auch Eupen Malmedy wurde wieder deutsch.
Ab 11.5.1940 beginnt England deutsche Städte zu bombardieren.
Im Juli 1940 griffen deutsche Bomber Englands Rüstungsindustrie an. Hauptsächlich wurden britische Flugplätze und Flugzeugwerke bombardiert
Am 23.10.1992 schrieb Baron Patrik Maynhard Stuart in der Zeitung: “ Die Deutschen waren, strenggenommen, im Recht, den Angriff auf London eine Vergeltungsmaßnahme zu nennen.”
US-Präsident Roosevelt und Churchill legten bereits im Juni 1941 eine gemeinsame Kriegs- und Nachkriegspolitik fest. Außerdem unterstützte die USA, England und Frankreich die Sowjetunion mit Waffen- Ausrüstungs- und Lebensmittellieferungen.
Am 15.6.40 besetzt die Sowjetunion die baltischen Staaten.
Am 11.6.1940 tritt Italien an Deutschlands Seite in den Krieg ein.
Am 27.9.1940 schließen Deutschland, Italien und Japan das Dreimächteabkommen.
11.2. 1941 Hitler hilft Mussolini und schickt deutsche Truppen nach Afrika.
Im Februar 1941 bekommt General Rommel den Befehl mit dem Afrika-Korps den erfolglosen Bündnispartner Italien bei seiner Verteidigung zu unterstützen. Die Briten hatten Italiens Kolonien Lybien und Ostafrika besetzt.
Zu ersten Kampfhandlungen zwischen Deutschland und den USA kommt es 1942 in Nordafrika. General Rommel hatte anfangs großen Erfolg und wurde zum Generalfeldmarschall befördert. Aber das kleine Afrikakorps war den großen Truppeneinheiten von USA u. Britannien unterlegen.
Am 13.5.43 mußten die Achsenmächte kapitulieren. Eine Gruppe der Offiziere vom Afrika-Korps hielt sich nach der Niederlage im Sommer 1943 für einige Tage im Hauptquartier auf. Wir Nachrichtenhelferinnen trafen sie beim Himbeeren pflücken. Wir hatten viel Spaß miteinander. Die Sträucher waren dort so hoch wie Bäume und die Beeren hingen wie Trauben daran.
Zurück zu 1939 und meinen persönlichen Erlebnissen in der Folgezeit…“ (Ende des Auszugs aus den Tagebucheintragungen)
» Die Erlebnisse der Folgezeit finden sich dann in meinem im letzten Jahr veröffentlichten Buch „Das Bernsteinfenster“.