Über die Bilder ergibt sich lediglich ein Schnelldurchlauf, was sich allein nur bis 1946 unter der Kontrolle der Besatzungsmächte ereignet hat. In den Jahren darauf ging es nicht weniger „spektakulär“ zu.
Samuel GOUDSMIT erhält vom US-Staat einen Orden für seine Verdienste. Unmittelbar nach der Landung der Alliierten 1944 hatte er den Auftrag erhalten, mit seiner Gruppe sämtliche wissenschaftlichen und industriellen Geheimnisse in Deutschland aufzustöbern, bevor sie vernichtet würden.
Durch gezielte Vernichtungsstrategie ist Deutschland heute in eine kulturell-wissenschaftliche Zweitrangigkeit und unüberbietbare moralische Verkommenheit gestürzt worden, man wird das Ziel erreichen Deutschland zu einem unterentwickelten Land hinabzuwirtschaften.
Was wir dazu noch wissen sollten:
Die Alliierten beschränkten sich bei ihrer Plünderung Deutschlands 1945 keineswegs nur auf den Raub deutscher Patente und Kunstwerke oder die Demontage deutscher Industrieanlagen. Besonders interessiert waren die Sieger an den Schöpfern dieser unermeßlichen Schätze. 1945 spielte sich der gewaltigste Diebstahl von geistigem Eigentum ab. Die entdeckten und gestohlenen
wissenschaftlichen, industriellen und militärischen Geheimnisse des nationalsozialistischen Deutschlands waren, wie WALKER mit Berufung auf Washington zitiert, »die größte einzelne Quelle dieser Art von Material in der Welt, die erste ordentliche Ausbeutung der Geisteskräfte eines ganzen Volkes«. Es handelte sich in der Tat um den größten Geistesraub in der Weltgeschichte.
Bekanntlich hatten die Amerikaner bei Eintritt des Waffenstillstandes am 9. Mai 1945 auch große Teile Mitteldeutschlands und des Sudetenlandes besetzt. Die dort ansässigen Wissenschaftler und Techniker galt es selbstredend noch vor dem Abzug der US-Truppen zum 1. Juli 1945 für die eigenen Zwecke zu sichern. Folglich wurden in Thüringen und Sachsen Hunderte Repräsentanten
der deutschen Intelligenz »überredet«, zunächst einmal in die amerikanische Zone überzuwechseln. Diese Aktionen liefen von April bis Juni 1945 auf Hochtouren, schließlich handelte es sich um überaus lohnende Menschenware.
Die Briten hatten zum Zweck der Sicherung > ihren deutschen Fachleute in England Büros eingerichtet. Folglich mussten die deutschen Spezialisten zu den befohlenen Befragungen direkt auf die Insel gebracht werden, von der sie, britischen Vorstellungen zufolge, nicht mehr zurückkehren sollten, um auf diese Weise dem Zugriff der Konkurrenz entzogen zu werden.
Die Franzosen waren im »Deutschenklau< noch gewiefter als die Briten: Französische Agenten rekrutierten deutsche Wissenschaftler und Fachkräfte unter den Augen der Amerikaner. Sie »heuerten< deutsche Spezialisten, die vor dem Abzug der Amerikaner aus Mitteldeutschland nach Heidenheim evakuiert worden waren, direkt im amerikanischen Gewahrsam an. Auch erreichten sie es, zum Beispiel Farbfilmspezialisten der IG Firma Agfa (Wolfen), Konstrukteure von BMW sowie Windkanaltechniker, die bereits für den Abtransport in die USA ausgewählt worden waren, nach Frankreich zu schleusen.
Unmittelbar hinter den kämpfenden alliierten Truppen rückten 1945 anglo- amerikanische Verbände unter der Bezeichnung CIOS nach. Diese unter Führung des amerikanischen Offiziers Ted BEETS und dem vom britischen Versorgungsamt abgestellten R. F. SINSTEED stehenden Verbände hatten die Aufgabe, im Deutschen Reich geistiges Eigentum zu sichten und sich gegebenenfalls anzueignen. Darüber hinaus hatten die CIOS-Truppen den Auftrag, die deutsche Intelligenzschicht an einer etwaigen Flucht ins Ausland zu hindern.
Die CIOS-Einheiten setzten sich aus 10000 Technikern und Wissenschafdern zusammen, die in 3000 Gruppen verbänden in über 33 000 deutsche Fabriken, Universitäten, Laboratorien, Bibliotheken und Büros eindrangen und tonnenweise Dokumente, Materialproben, Warenzeichen,
Patentschriften und Maschinen beschlagnahmten, deutsches Spitzenpersonal verhörten und verschleppen ließen. Allein im Reichspatentamt wurden 186000 Akten gestohlen.
Der Gesamtumfang und der Wert gestohlener Patente durch die Alliierten kann nur geschätzt werden. Der US-amerikanische Professor für Geschichte (Kalifornien und Düsseldorf) John GIMBEL zeigt Beispiele auf, in denen die Geistesarbeit eines einzelnen deutschen Wissenschaftlers oder Technikers amerikanischen Firmen Profite von vielen Zigmillionen Dollar eingebracht hatte.1 Den Enthüllungen des Historikers zufolge stahlen die Alliierten Deutschland geistiges Gut und Patente im Werte von 4,8 Milliarden bis 12 Milliarden US-Dollar.
Zu beachten ist dabei noch, dass diese Summe nur einen Näherungswert darstellt. Alle Ausraubungen und Zerstörungen konnten gar nicht erfasst werden. Die Auswirkungen reichen bis weit über das Jahr 1952 – dem Ende des MARSHALL-Plans – hinaus und sind heute noch spürbar. Deutschland und damit ganz Europa wurden dadurch im weltweiten Wettbewerb unaufholbar zurückgeworfen.
Wer noch ein bisschen mehr über die „Zeit der Besatzung“ bis in die Gegenwart hinein, erfahren möchte.., der findet im Kommentar noch einen anderen Beitrag dazu.
Sowie einen weiteren über die Patente und den Marshall-Plan.
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Alle Tabellen (siehe Beitragsfoto) nach Karl BASSLER. basieren auf den Darstellungen
in: Karl BASSLER, »Der Marshallplan- Schwindel und die Zukunft Europas«, in: Deutschland in Geschichte und Gegenwart, Nr. 4, 1997, S. 1-10.
Weiter Quellen und Literaturverweise:
Die Ende 1945 in Hessen ins Leben gerufene Interessengemeinschaft > Zwangsevakuierte
Wissenschaftler und Techniker Mitteldeutschlands « gab über ihren Sprecher, Prof. Adolf SMEKAL, zunächst an, daß 1294 Wissenschaftler und Techniker und 4000 ihrer Familienangehörigen von diesen Maßnahmen betroffen waren. 1948 wurden diese Zahlen
auf 1800 und 5500 angepasst.
Für detaillierte Angaben siehe Claus NORDBRUCH, Der deutsche Aderlaß.
Wiedergutmachung an Deutschland und Entschädigung für Deutsche, Tübingen 22003,
S. 341 ff. Zitiert nach: Bernd RULAND, Werner von Braun. Mein Leben für die Raumfahrt, Offenburg -1969, S. 262
John GIMBEL, Science, Technology, and Reparations. Exploitation and Plunder in Post
War Germany, Stanford 1990, S. 50f.
Tom BOWER, Verschwörung Paperclip. NS- Wissenschaftler im Dienst der Siegermächte,
München 1988, S. 125.
Hans Dollinger (Hg.), Deutschland unter den Besatzungsmächten 1945-1949. Seine Geschichte
in Texten, Bildern und Dokumenten, München 1967, S. 282.
Thomas STAMM, Zwischen Staat und Selbstverwaltung. Die deutsche Forschung
im Wiederaufbau 1945- 1965, Köln 1981, S. 48.
Nicholas BALABKINS, Germany under direct controls. Economic aspects of industrial disarmament 1945-1948, New Brunswick 1964, S. 142.
Herbert GRABERT, Hochschullehrer klagen an. Von der Demontage deutscher Wissenschaft,
Göttingen 21952, S. 25.
Schreiben des Deutschen Industrie- und Handelstages vom 20. 7. 2000 an den Verfasser.
Was unterscheidet uns Deutsche eigentlich von anderen Nationen? An dieser Stelle sei die Frage bezogen, auf das „Zahlenspiel“ von Todesopfern im Verlauf eines Kriegsgeschehens und darüber hinaus.
Wenn man diese Zahlen über die Jahrzehnte hinweg betrachtet, scheinen manche Opferzahlen wie in Stein gemeißelt und andere steigen unaufhörlich, bis die Zahl erreicht ist, auf die man sich dann schließlich einigen kann.
Bei den deutschen Opferzahlen verhält sich das völlig anders. Die Zahlen der zu Tode gekommen Menschen fallen nahezu ins Uferlose. Sie verschwinden wie von Zauberhand. Das lässt sich mittlerweile an vielen der deutschen Kriegsgräberstätten beobachten.
Besonders arg gestaltet sich das „Herunterkorrigieren“ deutscher Opferzahlen aus dem terroristischen Angriff der Alliierten auf Dresden heraus, sowie die Zahlen der Todesopfer aus den Internierungslagern, denen der Vertreibung und aus den Tragödien der Schiffskatastrophen. Ein Beispiel dazu setze ich gleich noch in den Kommentar.
Interessant ist eben auch die Zahlenspielerei mit Russlands Toten.
Zuallererst wurde von Josef Stalin persönlich eine Zahl genannt: Am 6. November 1941 sprach er von 350.000 Toten in den ersten vier Monaten des Krieges. Damit begann eine ganze Reihe von Erklärungen der sowjetischen Staatsspitze über Verluste im Krieg. Diese Erklärungen hatten eine politisch-propagandistische Funktion.
Auf der Potsdamer Konferenz im Juli 1945 erklärte STALIN: »Wir verloren ungefähr fünf Millionen Menschen während des Krieges.« Hingegen war am 14. März 1946 in der Prawda ein Interview mit STALIN ZU lesen, in dem er sagte, dass Russland ungefähr sieben Millionen Menschen im Zweiten Weltkrieg verloren habe. Dennoch bezifferte einige Jahre später die Große Sowjet- Enzyklopädie die Zahl der sowjetischen Toten mit rund zehn Millionen.
Auf dem XX. Parteitag der KPdSU in Moskau 1956 hat CHRUSCHTSCHOW die Zahl der russischen Kriegstoten mit 20 Millionen angegeben. Auch der Chefideologe der KPdSU, M. SUSLOW, hatte 1965 von 20 Millionen Toten gesprochen. In dem deutschen Schulbuch „Geschichtliche Weltkunde“ werden in der Ausgabe von 1964 18,5 Millionen sowjetische Tote genannt. Im DDR-Lehrbuch Geschichte für Klasse 91 wird geschrieben, dass die UdSSR im Zweiten Weltkrieg 20,6 Millionen Tote hatte.
GORBATSCHOW hat später im Jahre 1989 die Zahl der russischen Kriegstoten auf 27 Millionen heraufgesetzt.
Und in der Zeitschrift „Junge Welt“ vom 21. Juni 1991 erwähnte man gar die Zahl von 54 Millionen Toten.
Ist es nicht so, wie Cornelia GERSTENMAIER“ schreibt, dass nie jemand die genaue Zahl der Kriegsopfer sowie die der Toten der Gewaltherrschaft in Russland wird angeben können?
Und wie gehen die Regierenden des Landes damit um? Nun, der ehemalige Bundeskanzler Helmut SCHMIDT (SPD) behauptet, die UdSSR habe 20 Millionen Tote im Zweiten Weltkrieg gehabt. Er nimmt auch keine kritische Analyse der Zahlen vor. Eine gewöhnliche Fälschung gegen Deutschland reicht Herrn SCHMIDT völlig aus.
Und so wirft man bis zum heutigen Tag mit „Zahlen“ einfach um sich, und von Hass erfüllte Menschen hämmern dem Deutschen, ungeachtet der tatsächlichen Vorgänge, so viele Tote ins Gewissen.
Aber wie war das denn nun eigentlich, bevor im Jahre 1941, der sogenannte „Überfall“ auf Russland stattgefunden hat?
Mit dem sowjetischen Angriff auf Finnland im Winter 1939 und der Besetzung der baltischen Staaten sowie dem Angriff auf Rumänien im Sommer 1940 demonstrierte Stalin seine expansioniven Absichten. Dabei waren schon die Besetzung Litauens und der Rumänischen Nord-Bukowina klare Verstöße gegen die Vereinbarungen. Die Sowjetunion meldete außerdem Interessen auf dem Balkan an. Als der sowjetische Außenminister Wjatscheslaw Molotow am 12. und 13. November 1940 auf Staatsbesuch nach Berlin Kam, hatte er ein umfangreiches Paket an Forderungen im Gepäck. Russland erhob Anspruch auf Ungarn, Bulgarien, Rumänien und der Balkan wollten frei Abgabe in Finnland, Militärbasen am Bosporus und den Dardanellen und noch einiges mehr.
Attlee, Truman und Stalin während der Potsdamer Konferenz:
„Stalin bedauerte, nicht bis nach Paris gekommen zu sein.“
Geht man der „Sache“ nach, wird deutlich, dass die sowjetische Regierung den Vertrag mit Deutschland keineswegs aus >Friedensliebe< abgeschlossen hatte, sondern im Gegenteil den Krieg gegen das Reich und ganz Europa dadurch wahrscheinlicher machen wollte. Sie war offensichtlich daran interessiert – wie inzwischen auch durch andere Dokumente belegt wurde, die nichtkommunistischen kapitalistischem Staaten gegeneinander zu hetzen, um später als der lachende Dritte dazustehen und die gewünschte Entscheidung zu ihren Gunsten herbeiführen zu können, nachdem die Westmächte und Deutschland sich gegenseitig geschwächt hatten.
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Ich empfehle in dem Moment, wo man uns Deutschen wieder einmal ein furchtbar schlechtes Gewissen einreden und uns die Alleinschuld an sämtlichen „Untaten“ aufzwingen möchte, (in dem Fall zu Russlands Toten):
… das von Viktor Suworow und Dmitrij Chmelnizki herausgegebene Buch „Überfall auf Europa: Plante die Sowjetunion 1941 einen Angriffskrieg? Neun russische Historiker belasten Stalin“ (erschienen 2009 im Pour le Mérite Verlag).
Es ist in der Tat ein zentrales Werk im Umfeld der sogenannten Präventivschlagthese.
Das Buch versammelt Beiträge von neun russischsprachigen Historikern, die die These unterstützen, dass Stalin einen Angriffskrieg gegen das nationalsozialistische Deutschland und weite Teile Europas für den Sommer 1941 plante, um die Weltrevolution voranzutreiben.
Die Autoren nutzen Dokumente aus russischen Politik- und Militärarchiven, die in den 1990er Jahren zugänglich wurden, um Belege für Angriffsplanungen der Roten Armee zu finden.
Die Relevanz des Buches liegt laut Herausgebern darin, dass nicht mehr nur deutsche Historiker (wie Maser, Hoffmann, Post, Magenheimer) oder der Überläufer Suworow selbst die These vertreten, sondern nun auch russische Forscher.
Darin wird auf Pläne eingegangen, wie beispielsweise die Ausarbeitung von Angriffsszenarien im sowjetischen Generalstab (z.B. im Januar 1941 unter Schukow) und die spezifische Ausrichtung der Roten Armee auf einen Offensivkrieg.
>>320 S., zahlr. s/w. Abb. und Karten, geb. im Großformat. ca 25,95 €<<
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Und auch das sei in dem Zusammenhang nicht vergessen:
Über zwei Millionen Russlanddeutsche wurden ab Juni 1941 von den Sowjets deportiert und unter furchtbaren Bedingungen meist nach Sibirien, größtenteils in Arbeitslager, gebracht, wobei viele Familien getrennt wurden. Hunderttausende gingen dabei zugrunde. Dazu gibt es aber in den nächsten Tagen einen ausführlichen Beitrag.
Ebenfalls zu erwähnen sei die Ermordung von über 70.000 deutschen Zivilisten, 1937, 1938 durch den sowjetischen NKWD in der Sowjetunion, die in Russland lebten, wobei die Deportation von den ersten Hunderttausenden Angehörigen in Lager bereits in dieser Zeit auch erfolgte um dann später sich voll ab 1941 zu entfalten. (danke an dieser Stelle für diesen Hinweis eines Lesers).
Die Vorgänge zu Katyn sollten weitgehend bekannt sein, aber auch dazu setzte ich den entsprechenden Beitrag in den Kommentar.
Die Zahl der Kriegstoten der UdSSR im Zweiten Weltkrieg war sehr hoch, darüber bestehen keine Zweifel, obgleich nicht übersehen werden darf, dass STALIN in rigoroser Menschenverachtung seine eigenen Soldaten rücksichtslos im wahrsten Sinne des Wortes eingesetzt hat. So ist es Tatsache, dass bei einem Angriff der Sowjetsoldaten hinter deren Sturmreihen, die gleich
dem »verlornen Haufen< im Dreißigjährigen Krieg gegen den Feind rannten, politische Kommissare gingen und jeden Rotarmisten gnadenlos abknallten, der etwa zögerte, nach vorn zu gehen. Der sowjetische Soldat musste siegen, oder er bekam eine Kugel entweder von vorn oder von hinten. Das erhöhte die Zahl der Gefallenen bedeutend, was aber für STALIN keine Rolle spielte.
Bemerkenswert bleibt allerdings das >Spiel< mit den Zahlen der Toten, Genauer gesagt: der Betrug mit den gefallenen Russen.
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Geschichtliche Weltkunde, 1964.
Geschichte für Klasse 9, DDR-Lesebuch, 1970, S. 238.
Geschichtsbuch 4, Cornelsen, Berlin 1988, S. 127. 4 Südwest-Presse, 17. 6. 1991.5 Deutschland-Magazin,
Nr. 1, 1977, S. 50.
Dokument aus der Jungen Welt, 21.6. 1991. Der Verfasser des Artikels, Prof. W. ). Kosiow, geht gar von sowjetischen Verlusten in Höhe von 54 (!) Millionen aus.
Ich habe auch mal irgendwo gelesen daß auch russische Soldaten die den Weg zurück in ihre Heimat antraten nicht sehr freundlich empfangen wurden sondern oft als Spione oder Verräter hingestellt wurden und auch hingerichtet oder ins Straflager ( Gulag ) geschickt wurden ! Stalin war doch ein Wahnsinniger, was der an Millionen von Menschen in seinem Land ermorden ließ ist unvorstellbar ! Genau wie Mao in China
Bitte nicht den Lehrer von Stalin vergessen, Lenin, der ca. 5 Millionen Menschen des eigenen Landes auf dem Gewissen hat.
>Gestern auf den Tag genau vor 80 Jahren legte Georgi Schukow, Chef des Generalstabs der Roten Armee und stellvertretender sowjetischer Verteidigungsminister, dem Genossen Stalin einen Angriffsplan gegen Deutschland vor. „Wenn man in Betracht zieht, dass Deutschland sein gesamtes Heer einschließlich rückwärtiger Dienste mobilisiert hat, so besteht die Möglichkeit, dass es uns beim Aufmarsch zuvorkommt”, schrieb der Armeegeneral. Das Wort „zuvorkommen” hatte er unterstrichen. Schukows Plan sah Vorstöße bis Königsberg, Danzig, Posen, Breslau und im Süden bis nach Böhmen im Zeitraum bis Ende August vor.
Das war fünf Wochen vor Beginn des deutschen Angriffs.
Damals massierte die UdSSR an ihrer Westgrenze die größte Armee, welche die Welt jemals gesehen hat: 2,9 Millionen Soldaten, 15 000 Panzer und Sturmgeschütze, 35 000 Geschütze und 9000 Flugzeuge. Im Hinterland standen noch weitere 9000 Panzer, 14.000 Flugzeuge, über 100.000 Geschütze und zwei Millionen Soldaten bereit. Die Rote Armee verfügte 1941 über 1861 moderne schwere Panzer vom Typ T 34 und KW, die Wehrmacht über keinen einzigen (Zahlen aus: „Der Angriff auf die Sowjetunion”, herausgegeben vom Militärgeschichtlichen Forschungsamt Freiburg, Fischer 1991; mag sein, dass sie inzwischen noch etwas präzisiert worden sind).
Offenkundig ist Schukow mit seinem Plan bei Stalin nicht erfolgreich gewesen. Der Generalissimus glaubte nicht an den bevorstehenden deutschen Angriff, über welchen sein fähigster General so gut im Bilde war. Dass die Wehrmacht sowohl von der Masse des militärischen Gerätes auf der Gegenseite als auch von der offensiven Aufstellung der Roten Armee mit ihrer Konzentrierung in den beiden Frontbögen von Lemberg und Bialystok überrascht war, ist vielfach bezeugt. Hätten die Sowjets sich verteidigen wollen, wären sie viel tiefer gestaffelt gewesen; die Wehrmacht hätte in diesem Fall niemals so schnell vorstoßen, ganze Armeen einkesseln und dermaßen viele Gefangene machen können.
„Für den Beginn des Krieges gegen Rußland glaubten wir mit einer technischen Überlegenheit unserer Panzer über die bis dahin bekannten russischen Typen rechnen zu können, welche die uns bekannte gewaltige Übermacht der Russen an Zahl – wir gingen mit etwa 3200 Panzern in den Rußlandfeldzug – einigermaßen auszugleichen vermocht hätte. Ein eigenartiger Umstand machte mich allerdings in Bezug auf das Panzergerät stutzig: Noch im Frühjahr 1941 hatte Hitler einer russischen Offizierskommission ausdrücklich gestattet, unsere Panzerschulen und Panzerfabriken zu besichtigen, und hatte befohlen, den Russen alles zu zeigen. Hierbei wollten die Russen bei der Betrachtung des Panzers IV nicht glauben, daß dieser unseren schwersten Typ darstellte. Sie erklärten immer wieder, wir verheimlichten ihnen unsere neuesten Konstruktionen, deren Vorführung ihnen Hitler zugesagt habe. Die Zudringlichkeit der Kommission war so groß, daß unsere Fabrikanten und Waffenamtsoffiziere schließlich sagten: ‚Die Russen scheinen selbst bereits schwere und bessere Typen zu besitzen als wir.’ Der Ende 1941 vor unserer Front auftretende Panzer T 34 offenbarte uns die russische Neukonstruktion.”
(Heinz Guderian, „Erinnerungen eines Soldaten”, Neckargemünd 1960, S. 129) A.D., M. Klonowsky, 16. Mai 2021
Fakt ist auch das eine russische Armee an der Deutsch russischen Grenze stand über 1 Millionen Mann stark und bereit war die Grenze zu überschreiten. Stalin schrieb selbst in der Prawda, wen Hitler ihm nicht zuvor gekommen wäre, hätte er angreifen müssen. Dazu sei noch gesagt das Unternehmen Barbarossa wurde über 100 mal verraten an Russland, England und den USA und alle wussten es und warten ab ?
dazu gibt es von NVA General a.D. Bernd Schwipper gute Bücher.
Er hat dazu in russischen Archiven geforscht.
„Deutschland im Visier Stalins“ und „Sie Aufklärung der Bedrohung aus dem Osten“
General a.D. Gerd Schultze-Rhonhof forschte in Westarchiven und schrieb „Das tschechisch-deutsche Drama 1918-1939“ und „1939 Der Krieg der viele Väter hatte“
Sehr gut geschrieben, vermutlich hat stalin die 10 mill. Tote die er umbringen ließ teuschland mit unter geschoben-die russen haben mal auf sputnik/ria nowosty die Zahlen der Armeen veröffnetlich die sich 1941 gegenüberstanden-die zahlenmäßige Überlegenheit der Russen war hoch wie etwa 15000 russische panzer gegen 6000 deutsche. Habe denen mal hingeschrieben das es also doch ein deutscher präventivschlag war-es kam da nichts zurück.
Stalin bedauerte, Paris nicht erreicht zu haben. Hätte Roosevelt ein oder zwei Jahre länger gelebt, hätte Stalin Paris erreicht. Laut Ulrich Merten erklärte Roosevelt Stalin, die Amerikaner könnten nach Kriegsende nur zwei Jahre lang Truppen in Europa stationieren. Er drängte Stalin außerdem zur Besetzung weiterer Länder, darunter Österreich und Nordkorea. Und das soll der Mann gewesen sein, der angeblich die Welt für die Demokratie rettete
Wir nähern uns dem Abgrund; ein allgemeiner geistiger Untergang steht bereits bevor; ein körperlicher wird bald aufflammen und uns und unsere Kinder verschlingen, während wir weiterhin verlegen lächeln und plappern:
„Aber was können wir tun, um es aufzuhalten? Wir haben nicht die Kraft dazu.“
An dem Tag, an dem Solschenizyn verhaftet wurde, dem 12. Februar 1974, veröffentlichte er den Text von „Lebe nicht von Lügen“. Am nächsten Tag wurde er in den Westen verbannt, wo er wie ein Held empfangen wurde. Solschenizyn setzt „Lügen“ mit Ideologie gleich, mit der Illusion, dass die menschliche Natur und die Gesellschaft nach vorgegebenen Spezifikationen umgestaltet werden können. Und in seinem letzten Wort, bevor er sein Heimatland verlässt, fordert er die Sowjetbürger auf, als Individuen nicht mit den Lügen des Regimes zu kooperieren.
Selbst die Zaghaftesten können diesen am wenigsten anspruchsvollen Schritt in Richtung geistiger Unabhängigkeit tun. Wenn viele gemeinsam diesen Weg des passiven Widerstands beschreiten, wird das ganze unmenschliche System wanken und zusammenbrechen.
Wahrheit beginnt im eigenen Kopf!
„Die Trennlinie zwischen Gut und Böse verläuft durch das Herz eines jeden Menschen.“ – Es ist unsere Pflicht und unser täglicher Kampf, gut zu sein, Gutes zu tun und dem Bösen in unseren Köpfen zu widerstehen“.
(Auszug aus „Lebe nicht von Lügen“ von Alexander Solschenizyn, am Tag seiner Verhaftung am 12. Februar 1974)
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Es ist auffällig und doch fällt es kaum jemandem auf.
Eben die, welche die Völker gegeneinander aufgewiegelt haben, rufen später zum gegenseitigen Verzeihen auf. Ungeachtet der Tatsache, dass dabei großes Unrecht geschieht. Doch das fällt zunächst nur den Wenigsten auf. Das Täter-Opfer-Bild steht längst fest.
Man ruft also zur Freundschaft auf, faselt etwas von Verzeihen, appelliert für ein gutes Miteinander und vergisst darüber (bewusst) das Leid der einen Seite, während die fein säuberlich unter den Tisch gekehrten Verbrechen von anderer Seite nie aufgearbeitet worden sind. Über den Schuldkult lässt man ganze Völker am langen Arm „verhungern“, und hält das Täter-Opfer-Bild aufrecht , schürt Hass und zeigt mit dem Finger auf andere. Und das wie so oft, unter dem Mäntelchen der Humanität.
Und wie wir wissen: Das Schild der Humanität ist die beste, sicherste Decke der niederträchtigsten öffentlichen Gaunerei. Das wusste schon Gottfried Seume seiner Zeit zu sagen.
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Alexander Solschenizyn beschreibt in einem Gedicht (Ostpreußische Nächte) sein Zusammentreffen mit einem deutschen Kommunisten, der die vermeintlichen russischen Befreier mit Brot und Salz begrüßt. Nach einigem Hin und Her wird er abgeführt – sicher ein Spion, man weiß ja, dass „alle Deutschen Faschisten“ sind! Noch im Gehen bittet er, zu Hause nach seiner Frau zu sehen. Aber dort findet man nur noch Tote und Sterbende.
Der Dichter beschließt die Episode:
„Wer noch Jungfrau, wird zum Weibe,
und die Weiber – Leichen bald.
Schon vernebelt, Augen blutig,
bittet: Töte mich Soldat!“
Solschenizyn gibt als Entstehungsdatum 1950 an — damals war er bereits fünf Jahre in Haft.
Im Februar 1945 war der Artilleriehauptmann wegen antistalinistischer Äußerungen an der Front in Ostpreußen verhaftet, im Juli in Moskau zu acht Jahren Straflager verurteilt worden. In der Haft begann er zu schreiben. Da er Entdeckung und Vernichtung seiner Arbeiten fürchten musste, fasste er sie zunächst in Versform und lernte sie auswendig.
Er beschreibt detailliert Gewalt, Raub, Vergewaltigungen und Morde an der Zivilbevölkerung und thematisiert die Schuld und die Verrohung der eigenen Soldaten, die sich an den Opfern rächten und selbst zu Tätern wurden.
Einem Befehl des obersten Chefs der sowjetischen Militärverwaltung aus dem September 1945 folgend, wurde am 13. Mai 1946 der »Befehl Nr. 4« des alliierten Kontrollrats (siehe Beitragsfoto) erlassen, der die Einziehung von Literatur und Werken »nationalsozialistischen und militaristischen Charakters« betraf.
Dazu gab die »Deutsche Verwaltung für Volksbildung in der sowjetischen Besatzungszone« amtlich verbindliche Listen der auszusondernden Literatur heraus, die auch in den Westzonen der Amerikaner, Franzosen und Engländer galten.
Während man auf westlicher Seite sonst den ehemaligen kommunistischen Alliierten nicht mehr über den Weg traute, glaubte man hier wohl sich auf die Gründlichkeit des ehemaligen ideologischen Hauptfeindes der Nationalsozialisten bei der Ausmerzung unerwünschten Gedankengutes verlassen zu können.
Man wurde nicht enttäuscht. Die erste Liste vom 1. April 1946 war ein dicker Wälzer, der 13223 Bücher und 1502 Zeitschriften enthielt, die vernichtet werden sollten. Am 1. Januar 1947 schrieb die »Deutsche Verwaltung für Volksbildung in der sowjetischen Besatzungszone«, daß die Liste allenthalben mit Zustimmung aufgenommen worden sei. Es seien etwa 20 größere Pressebesprechungen über sie erschienen, in denen sämtliche politischen Parteien in den verschiedenen Zonen zu Worte gekommen seien:
Sie urteilten einmütig, dass der von den Bearbeitern eingeschlagene Weg der richtige gewesen sei, da er gleicherweise den Interessen in der demokratischen Neuerung des deutschen Lebens mit den Erfordernissen der Wissenschaft Rechnung getragen habe. Grundsätzliche Einsprüche seien von keiner Seite erfolgt.
Es ging aber nicht nur um »faschistische oder militaristische Bücher,
Werke, die politische Expansionsgedanken enthielten, nationalsozialistische Rassenlehre vertraten oder sich gegen die Alliierten wandten«. Ohne daß die Titel einzeln aufgeführt wurden, verbot man gleich auch sämtliche Baupläne für Modelle von Flugzeugen, Kriegsschiffen oder Kriegsfahrzeugen und so gefährliche Bücher wie das Buch von Fritz FISCHLI, Aeronautische Meteorologie aus dem Jahre 1924.
Ernst JÜNGERS Bücher fielen genauso unter das Vernichtungsgebot wie bestimmte Werke von Martin LUTHER und die gefürchteten Erinnerungen von Überlebenden der russischen Revolution von 1917-20.
Am 1. Januar 1947 wurde die Verbotsliste um 4739 Bücher und 98 weitere Zeitschriften erweitert.
Zufrieden war man am 1. September 1948 immer noch nicht, als man dem »Wunsch zahlreicher Interessenten« entsprach und weitere 9906 Titel in einem zweiten Nachtrag aufführte.
Man erweiterte drei Jahre nach Kriegsende die Bücher und Literaturvernichtung um die Zeit ab 1919, da »bereits damals gefährliche militärische und militaristische Literatur in deutsche Buchhandlungen kam«, die im Sinne der geplanten Umerziehung des deutschen Volkes dringend beseitigt werden musste. Neu war, dass man jetzt auch die während des Ersten Weltkriegs von 1914—18 und in den folgenden Jahren erschienene »militärische und militaristische KJeinliteratur« bis hin zu Feldpredigten und Kriegsberichten aussonderte. Auch ins Deutsche übersetzte Bücher englischer Kriegsteilnehmer fanden keine Gnade
Sogar schon vor 1914 erschienene Bücher wurden eingezogen, wenn das Thema nicht paßte, ein Zeichen, daß es gar nicht allein um den Einzug von Erzeugnissen mit NS-Gedankengut ging, sondern um eine generelle Umerziehung.
Gemäß den Grundsätzen der Besatzungsmächte enthielt die komplette Reinigung der deutschen Literatur ab 1948 auch Verbote für germanische Götter- und Heldensagen genauso wie für Bücher über septische Chirurgie. Die deutsche Kurzschrift wurde gnadenlos zur Gefahrenquelle erklärt wie auch das Mitteilungsblatt des deutschen Holzarbeiterverbandes oder Anleitungen für Kleingärtner.
Zigarettenbilder für Sammleralben, die eine ganze Schülergeneration fleißig zusammengetragen hatte,
wurden massenweise vernichtet und sind inzwischen begehrte Sammlerstücke geworden.
Pech hatte auch, wer Lehrbücher für den Boxsport besaß, denn ab 1948 waren auch sie zu vernichten. Der Judo-Sport, ein Gebiet, auf dem die Deutschen vor 1939 führend waren, war ohnehin untersagt.
Zu den nun auch noch zu vernichtenden gefährlichen Literaturstücken gehörten so entscheidende Zeitschriften wie „Der bayrische Viehhändler“, Ein pikanter Eintrag auf der Verbotsliste war Henri NANNEN. Obwohl der linksstehende »Kraftprotz des deutschen Nachkriegsjournalismus« (Süddeutsche Zeitung) mit Lizenz der Alliierten bereits 1948 aus der Jugendzeitschrift
Zickzack die Illustrierte Stern ins Leben gerufen hatte, wurde noch fünf Jahre später sein Buch Störungsfeuer von M17 aus dem Jahre 1943 verboten und zur Vernichtung bestimmt.
Insgesamt wurden schließlich etwa 35000 Titel »ausgemerzt.
Diese Zahl ist noch um einiges nach oben zu korrigieren, da man über ganze Bücherreihen und Zeitschriften »Gruppenverbote< verhängte, die dann für alle Auflagen, Ausgaben und Jahrgänge (bei Zeitschriften) galten.
Bescheiden urteilte man bei der »Deutschen Verwaltung für Volksbildung«, »daß die vorliegenden Listen der auszusondernden Literatur sehr zur Bereinigung der deutschen Literatur beitragen werden«
Zahlreiche in den Verbotslisten aufgeführte Titel rufen beim heutigen Beobachter Unverständnis bis Schmunzeln hervor. Dies soll jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, daß wir es hier mit einer systematischen Vernichtung deutscher Literatur zu tun haben, die weit vor die Zeit des Dritten Reiches zurückging und die sämtliche Lebensbereiche von der Kindererziehung bis hin zum Roman umfaßte.
Es wird wohl nie bekannt werden, wie viele Millionen Bücherbände und Zeitschriften der über viele Jahre durchgeführten systematischen Vernichtungsaktion zum Opfer fielen, die auf harmloses Kinderspielzeug genauso wenig Rücksicht nahm wie auf wertvollste Fachbücher in Universitätsbibliotheken.
Der »Hexenhammer der deutschen Literatur« hatte anders als sein Vorgänger im Mittelalter gleich drei Nachträge.
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übernommen von Friedrich Georg abgedruckt im Grossen Wendig – Richtigstellung der Zeitgeschichte Bd.3 S.736
Deutsche Verwaltung für Volksbildung in der sowjetischen Besatzungszone/
Deutschen Demokratischen Republik, Liste der auszusondernden Literatur, Toppenstedter
Reihe 1,2, 3, 8 (Nachdr. d. Ausgaben Zentralverlag Berlin 1946,
1947,1948,1952) Uwe Berg, Toppenstedt 1983.
Und weitere Aktionen (bebildert) und übernommen aus den Schlagzeilen der Jahr 1947 /48 – Bibliothek des 20. Jahrhunderts.
Wenn man sich derart feiern lässt, also einen Sieg feiert, der sich ausschließlich im Nachkriegsgeschehen über Folter, Töten und Morden definieren lässt, stellen sich mir Fragen. Und die Zweifel an der Wahrhaftigkeit einer solchen Siegesfeier wachsen.
Wir schreiben den 9. Mai 2026, und es lässt sich wie folgt beobachten: Die „Siegparaden“ werden Jahr für Jahr größer und bizarrer. Es wirkt ein bisschen, als sei der russische „Kader“ davon besessen.
Doch ich bin gewiss, das Volk möchte das nicht. Des Volkes Stimme und dessen Gedanken sind andere als die, welche der Präsident des Landes unterschwellig präsentiert. Die Russen sind ein liebenswertes Volk. Sie stehen uns sehr nah. Es sei denn die Propagandamaschinerie dringt in die Köpfe derer, die es so verstehen sollen. Ich erinnere hier an das Tun eines Ilja Ehrenburg.
Was Propaganda in den Köpfen der Menschen anrichten kann, ist bekannt.
Indes gedenken wir unserer deutschen Opfer, den Alten, den Müttern, den Kindern, den tapferen Soldaten, und all den unschuldigen Zivilisten, die unter dem Joch der sogenannten „Befreier“ großes Leid erfahren haben und zu Tode kamen.
Interessantes in diesem Zusammenhang gibt es auch zur Kapitulationserklärung des japanischen Kaiserreiches –
Es handelt sich dabei um die Erklärung, mit welcher der Zweite Weltkrieg offiziell endete (2. September 1945), im Anschluss an die Kapitulation der Deutschen Wehrmacht am 8. Mai 1945.
Nach allgemeiner Meinung waren die beiden auf Japan am 6. und 9. August 1945 von den USA abgeworfenen „Atombomben“, die in Hiroshima mindestens 110 000, in Nagasaki mindestens 36 000 Menschen sofort, vielen noch anschließend, das Leben kosteten und noch mehr Menschen verletzten, notwendig, um Japan zur Kapitulation zu veranlassen und den Zweiten Weltkrieg in Fernost zu beenden.
So stellt beispielsweise die Chronik des 20. Jahrhunderts unter dem 6. August 1945 fest: »Die USA zwingen Japan mit dem Einsatz der verheerenden Waffe zur Kapitulation.«
Das ist jedoch nicht richtig. Japan war schon vorher kapitulationsbereit und hatte seit Februar 1945 seine Bereitschaft dazu, auch über Moskau, signalisiert.
Die Alliierten waren aber darauf nicht eingegangen, Moskau wollte noch in den Krieg gegen Japan eintreten: Obwohl im ganzen Zweiten Weltkrieg die Japaner nicht – trotz Deutschlands Drängen – der Sowjetunion den Krieg erklärt und somit STALIN im Herbst 1941 die kriegsentscheidende Möglichkeit geboten hatten, seine ostsibirischen Truppen gegen den deutschen Angriff vor Moskau einzusetzen, erklärte Moskau am 8. August 1945 noch Japan den Krieg, um Landforderungen, unter anderem die Nordkurilen, gegen Tokio durchsetzen zu können.
Erst nach dem Abwurf der zweiten Atombombe nahmen die USA Japans Kapitulation an. Hauptgrund in Washington war nicht, wie vorgeschoben, dass der Abwurf der Atombomben den Krieg abkürze und vielen US-Soldaten das Leben rette, sondern, dass die ursprünglich zum Einsatz gegen Deutschland entwickelte „Atombombe“ erst im Juli 1945 – und damit nach der Kapitulation der deutschen Wehrmacht – einsatzbereit war und ihre Wirkung noch auf jeden Fall den mitsiegenden Sowjets demonstriert werden sollte, um den USA bei den kommenden Auseinandersetzungen das Übergewicht zu geben.
Dafür mußten Hunderttausende von Zivilisten vorher noch sterben.
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Ein Blick zurück:
Dazu sei abschließend zur politischen und geschichtlichen Entwicklung des 19. Jahrhunderts, der amerikanische Sezessionskrieg genannt und der Aufstieg der USA zur Weltmacht. Die USA waren gebietsmäßig immer größer geworden. Dies einerseits durch die stetige Ausdehnung nach Westen, wobei mit den Ureinwohnern, den Indianern, bekanntlich nicht viel Federlesens gemacht wurde. Hätte diese Machtstellung (Weltmacht) im 20. Jahrhundert nicht bestanden, würde die Welt heute sicher anders aussehen. Nicht zuletzt war es die Belieferung der Alliierten (vor allem der Sowjetunion) mit militärischer Ausrüstung in einem immensen Ausmaß durch die USA, die das Kriegstreiben erstarken ließ.
Weiter geht es im Beitrag im Kommentar: „Japan und der Rest der Welt“. Dort lest ihr auch, was es mit der Flagge der USA auf sich hat, die 1945 über der japanischen Hauptstadt gehisst wurde.
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Infotafel
Nach Angaben des japanischen Historikers Yoshiaki YOSHIMI24 haben die USA in den letzten Monaten des Zweiten Weltkrieges auch einen massiven Chemiewaffenangriff auf Japan erwogen. Nach seinen Entdeckungen in einem
Archiv im US-Staat Maryland sei ein plötzlicher Einsatz von Chemiewaffen vorgeschlagen worden, »der leicht fünf Millionen Menschen tötet«.
Die dann eingesetzten beiden „Atombomben“ forderten rund 200 000 Todesopfer.
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Quellenangaben
Chronik des 20. Jahrhunderts, Chronik Verlag im Bertelsmann Verlag, Gütersloh 1999, S. 280.
Aufnahmen / Fotos sind die Schlagzeilen, ebenfalls abgedruckt in der Bibliothek des 20 Jahrhunderts des Bertelsmann-Verlages
Ausführliche Belege dazu mit US-Quellen bei: Mansur KHAN, Die geheime Geschichte der amerikanischen Kriege. Verschwörung und Krieg in der- Außenpoiitik, Grabert Tübingen 1998, S. 224 f.;
siehe auch: LIDDELL HART, Geschichte des Zweiten Weltkrieges, Econ, Düsseldorf- Wien 1972,
ich dache ja immer ich weiß schon viel über die wirklichen Hintergründe, aber dass die Atombombe für uns gedacht war, ist mir neu, überrascht aber nicht so wirklich.
Noch ein Tropfen mehr in dem längst überlaufenden Fass…
Nein, nein, nein…wir dürfen nicht vergessen und von Vergebung will ich gar nicht erst reden, da sperrt sich alles in mir…das ist mir nicht möglich.
Bei wem auch immer der rechte Funke brennt, dafür Sorge tragen, dass er nie erlischt und das er weiter im Herzen brennt für uns, unsere Ahnen unsere Nachkommen, unser heiß geliebtes Land…ich scheiss auf die Grenzen, die sie uns gezogen haben. Mein Herz ist ebenso im Elsass wie in Ostpreußen, Schlesien…unsere schönen Lande eben, gestohlen und mit Gewalt zerrissen, was unser Schöpfer zusammengefügt hat.
Ich höre jetzt auf, denn mein Herz schmerzt gerade zu sehr.
Das größte Übel dieser Welt ist die LÜGE…nicht der Krieg. Stellt euch vor es gäbe nur die Wahrheit, was wäre dann? Dann säßen wir nicht hier mit weinenden Herzen…
Das erschüttert mich aber jetzt noch mehr. Davon habe ich noch nie gehört.
Mit der Kriegserklärung der Sowjetunion gegen Japan brach die Sowjetunion den Neutralitätspakt mit Japan, das in Moskau am 13. April 41 geschlossen wurde. Dass man Stalin nicht trauen konnte, zeigte sich schon mit dem massiven Aufmarsch der Roten Armee seit März 41 Richtung Westen. Die Präventivschlagthese ist gar nicht soweit hergeholt. Mit Japan bewies Stalin nun mal, dass Verträge für ihn nichts Wert sind.
USA war und bleibt ein Staat des internationalen Terrors.
Ich hatte eigentlich nach etwas völlig anderem Ausschau gehalten, und bin dann über diesen Artikel gestolpert:
„Im Dezember 1951 eröffnet ein Hamburger Restaurant das erste „Drive“ in Deutschland.“ Die Idee im Auto seinen Hunger zu stillen, kommt aus dem hastigen Amerika.“
Werfen wir also einen Blick auf den Beginn der Perversität einer (später auch in Deutschland) eingeführten „deutschen“ Esskultur…
Am Anfang war die Imbissbude: 1940 eröffneten die Brüder McDonald eine unscheinbare Burgerbar in San Bernadino und erfanden dort die Fließbandfrikadelle. Doch erst ein Vertreter für Milchmixgeräte machte aus dem Drive-In einen Megakonzern – auf Kosten der Erfinder.
Anstatt der alten Tante-Emma-Läden regierte in Supermärkten und Warenhäusern das Prinzip der Selbstbedienung, eilig hasteten die Menschen von Ort zu Ort. Nachdem Henry Ford bereits 1913 auf Fließbandproduktion umgestellt hatte, übertrugen die Brüder McDonald diesen Arbeitsprozess auf die Gastronomie.
Gläser, Besteck und Teller wichen Pappbechern und Papiertüten, zu essen gab es ab sofort nur noch Pommes, Hamburger und Cheeseburger. In der Küche hantierten keine Köche mehr, sondern ungelernte Billigarbeiter, die wie Roboter ständig die immergleichen Handgriffe ausführten.
Und dann kam Kroc. Der schwatzte Dick und Mac die Franchise-Rechte sowie den Namen McDonald’s ab und eröffnete 1955 seinen ersten McDonalds in Des Plaines, Illinois, einem Vorort von Chicago.
Nach einem Jahr hatte er bereits zwölf Filialen eröffnet, bis 1960 sollten es 200 werden. Der Schlüssel zum Erfolg: Kroc stellte den Franchise-Nehmern Immobilie und Baugrund zur Verfügung und kassierte dafür monatlich Miete und Umsatzprovision. Anstatt seine Partner einmalig zu belangen, band er sie dauerhaft ans Unternehmen. Und legte den Grundstein dafür, dass McDonalds zu einem der größten Immobilienbesitzer der Welt avancierte.
Alles Gute kommt aus „Amerika“… Tatsächlich?
Am 4. Dezember 1971 eröffnete gleich neben dem Fußballstadion im Münchner Stadtteil Obergiesing die erste McDonald’s-Filiale Deutschlands. Die US-Burgerkette hatte den Ruf, schnelles und günstiges Essen zu bieten.
Und so weiter,und so fort… die Entwicklung dürfte bekannt sein.
Ist es nicht so, dass der Deutsche über diese Entwicklung verlernt hat, die „eigene Sprache“ zu sprechen?
Wer mag, im Beitrag im Kommentar machen wir noch einen Ausflug in eine der deutschen „Umerziehungs- (Ver)Bildungsstätten – hier- die Amerika Häuser.
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Quelle
Von Katja Iken
12.05.2010, „Spiegel Geschichte“ – „da haben wir das Braten“
Bertelsmann Lexikothek, Bibliothek des Jahrhunderts Dezember 1951
die fielen mir gerade so ein. Ja, sie besaß einen eigenwilligen Charakter, aber sie hatte mit so vielem auch recht.
Frage-Antwort-Spiel: Szenen zwischen Mutter und Tochter.. so hat es sich einst zugetragen:
Ich: „Wir mussten heute wieder (Fach Wehrerziehung) über sechs Kilometer im Stadion rennen, wie bei der Armee.“
Mutti: „Warum? Was für ein Unsinn. Wenn du im Ernstfall rennen musst, rennst du schon. Das kann man nicht üben.“
Ich: „Vielleicht solltest du dich doch gegen Wundstarrkrampf impfen lassen.“
Mutti: „Warum? Wenn es dazu kommt, (wenn ich verwundet bin) verabreichen sie mir das sowieso.“
Ich: „Mutti, ich glaube, du isst zu viele Eier. Sie erklären immer wieder, wie schädlich Eier sind.“
Mutti: „Das kannst du von mir aus ja glauben. Ich glaube diesen Unsinn nicht, und esse so viele Eier wie ich mag. Was die immer erzählen… „
Ich: „Nun, sie möchten auch, , dass man besser Margarine aufs Brot schmiert.“
Mutti: „Natürlich möchten sie das. Bei uns gibt es Butter, und das bleibt auch so. Gerade die Butter enthält so viele wertvolle Fette für unseren Körper.
Das kann nur jemand fordern, der im Leben noch nicht gehungert hat.“
1990: Ich Naseweis zur politischen Situation: „Ach, so schlimm wird`s schon nicht kommen.“
Mutti: „Glaub, was du magst, es kommt noch viel schlimmer… „
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Kurze Anekdote zu Impfungen: Die Mutti wollte nie, dass ich geimpft werde. Zu DDR Zeiten war das allerdings nicht ganz einfach, dieses Prozedere zu verhindern. Und dann ergab es sich, dass mal wieder das Impfkommando vom sozialistischen Gesundheitsamt in den Schulen zum Einsatz kam. Und… ich wurde gegen Pocken geimpft, obwohl die Mutti das ausdrücklich schon Monate zuvor in der Schule untersagt hat. Als ich daheim darüber berichtete, rannte sie wutentbrannt in die Schule… Aber da war es ja ohnehin schon zu spät.
noch ein paar Gedanken zum Ursprung des Tages, an dem unsere die Mütter gefeiert werden.
Wer hätte das gedacht? Oder gar gewusst?
Der zweite Sonntag im Mai wurde einst auserkoren, um es genau zu sagen im Jahre 1908 – propagiert von der Frauenrechtlerin Anne Jarvis. Doch der Tag zur eigentlichen Vorgabe liegt noch viel weiter zurück.
Einige ahnen es schon: Der eigentliche Ursprung dieses Muttertages ist ein anderer und die „Idee“ ihn verpflichtend zu machen, knüpft an nichts anderem an, als an ein altes angelsächsisches Sippenfest.
Und wie sollte es anders sein? Selbstverständlich vereinnahmte die Kirche, wie ja die meisten der heidnischen Feste, auch dieses Fest für sich. Das einstige Frühlingssippenfest der Kelten und Germanen verschwand über die Zeit der Christianisierung.
Eigentlich sollte doch jeder Tag unseren Müttern gehören. Selbstverständlich kann man die Mütter auch an einem zweiten Sonntag im Mai ehren und feiern, aber das könnte man ja auch am ersten Sonntag im Mai, oder an einem Samstag, oder auch schon im April. Fest steht, der Frühling, wo alles sprießt und blüht, bietet sich zum Feiern besonders an.
Warum also eine Vorgabe? Sie stammt aus dem England des frühen 13. Jahrhunderts. Anbefohlen von König Henry III. als Gedenktag für Mutter Kirche und die leibliche Mutter.
Ich meine: Wir brauchen keine Vorgaben. Weder von einem Engländer noch von einem anderen Lakaien der Kirche.
Dem nicht genug: 1914 erklärte US-Präsident Woodrow Wilson den Muttertag zum offiziellen Feiertag. Schon bald entwickelte sich der Tag zu einem gesellschaftlichen Ereignis.
Nach dem Ersten Weltkrieg kam der Gedanke über Deutschland nach Österreich, wo er in den 1920er Jahren von Marianne Hainisch, der Mutter des ersten österreichischen Bundespräsidenten, propagiert wurde.
Der Muttertag wurde in Österreich am 4. Mai 1924 eingeführt (Schweiz 1917, Norwegen 1918, Schweden 1919, Deutschland 1922). Für eine weitere Verbreitung sorgten die Internationale Muttertagsgesellschaft und die Heilsarmee.
Schließlich kamen zwei Frauen aus Amerika und strebten einen festen Mütter-Ehrentag an. Nach einem kurzen Hin und Her legte man sich auf den zweiten Sonntag im Mai fest.
Und wir? Wir feiern in der Sippe unsere Mütter an einem Tag im Mai – an irgendeinem Tag – wir feiern das Frühlingssippenfest! Fröhlich und ausgelassen vor einem duftenden Meer an Blumen. Sorgen wir dafür, dass das Ursprüngliche nicht in Vergessenheit gerät, pflegen wir die liebenswerten Traditionen und besinnen uns auf das Wesentliche.
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Das sei auch noch erwähnt:
Anna Jarvis, die oben erwähnte Begründerin des festgelegten Datums war über die Entwicklung darauf alles andere als erfreut: Schon bald kämpfte sie für die Abschaffung des Muttertags. Denn Blumenhändler, Süßwarenhersteller und Grußkartenproduzenten hatten den Tag für sich entdeckt. Jarvis verglich die Unternehmer mit „Banditen“ und „Scharlatanen“, die mit ihrer Gier nach Umsatz die Muttertags-Bewegung untergraben würde. In Jarvis‘ Augen sollte am Muttertag nicht das Geschäftemachern im Vordergrund stehen, sondern das Gedenken und die Solidarität.
In den 1920er-Jahren rief Jarvis dazu auf, Blumenhändler zu boykottieren und gar keine Blumen mehr zu kaufen. Auch gedruckten Grußkarten konnte sie nichts abgewinnen. Diese bedeuteten „nichts anderes, als dass Du zu faul bist, der Frau einen Brief zu schreiben, die mehr für dich getan hat als irgendjemand sonst auf der Welt“, befand Jarvis. Pralinen lehnte sie mit dem Hinweis ab, dass Kinder den Großteil der Schachtel selbst aufessen würden. Materielle Geschenke seien keine wirkliche Würdigung der Mutter.
In ihrem Kampf gegen den Ehrentag ging Jarvis so weit, Muttertags-Events zu stören – wofür sie kurzzeitig verhaftet wurde. Außerdem startete sie Unterschriftenkampagnen für die Abschaffung des Muttertags, wenngleich erfolglos. Am Ende resignierte sie. „Das ist das Paradoxe in meinem Leben. Mein größter Erfolg ist auch meine größte Niederlage“, sagte Jarvis. 1948 starb sie in Pennsylvania.
Nach Deutschland kam der Muttertag 1923 – er wurde ausgerechnet vom „Verband Deutscher Blumengeschäftsinhaber“ aus den USA importiert.
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Im Kommentar findet ihr noch einen schönen Beitrag zur tapferen Tusnelda. Ihr wisst schon, die Gattin von Arminius. Der Text dazu stammt von Johannes Scheer (1817-1886) 1879 Germania – Zwei Jahrtausende deutschen Lebens
Sie flechten und weben himmlische Rosen ins irdische Leben,
flechten der Liebe beglückendes Band,
und in der Grazie züchtigem Schleier,
nähren sie wachsam das ewige Feuer
Schöner Gefühle mit heiliger Hand.“
(Johann Christoph Friedrich Schiller)
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In den Schulen und Bildungsanstalten herrscht Schweigen darüber:
Ende 1945
„Heimgekehrte Soldaten, Kriegsverletzte, oft nur mit einem Arm oder einer Beinprothese und alte Männer aber hauptsächlich viele Frauen bemühten sich herumliegende Teile zu bergen, um nützliche Kleinigkeiten herzustellen, zertrümmerte Maschinen wieder in Gang zu bringen usw. Aus Stroh wurden Schuhe und andere Gegenstände geflochten.
Eine junge Frau hat mit vier kleinen Kindern (das Jüngste ein Jahr alt) im Kreuzkirchenpark trotz Kälte, Schnee-Einbruch und Hunger Wurzeln von den gefällten Bäumen ausgegraben. Eine Schwerstarbeit, die heute keiner ohne Kran erledigen würde. Aber das war kein Einzelfall. Die Männer waren in Gefangenschaft, viele gefallen und so lag die ganze Last auf den Schultern der Frauen.
Ende 1945: Auf den Straßen spielte sich weiter unendliches Elend ab. Voller Verzweiflung liefen trauernde Mütter durch die Straße, deren Kinder vor Hunger starben, oder tote Mütter lagen auf Plätzen hielten noch die Säuglinge an der Brust. Keiner konnte helfen.
Winter 1945 /46: Es war einer der kältesten Winter des 20. Jahrhunderts (-25 Grad). Die Lieferung von Kohle fiel aus. Im Herbst hatten viele schon im Löns- und Kreuzkirchenpark und natürlich auch in vielen anderen Anlagen erst Äste gesammelt, dann Zweige abgebrochen und später auch Bäume gefällt. Frauen, manchmal mit ihren Vätern, Großvätern und Kindern waren damit beschäftigt Heizmaterial heranzuschaffen.
Bei manchen Familien wurden Eicheln geröstet, diese zu Kaffeemehl gemahlen, mit fein gemahlener Baumrinde wurde das Mehl verlängert.
Hauptnahrungsmittel waren Kohl- und Steckrüben. Brennnesseln wurden zu Spinat verarbeitet.
Auf dem Herd bei uns zu Haus stand, wie auch bei tausenden anderen Familien, ein großer Wäschetopf mit Zuckerrüben gefüllt, aus denen Sirup gewonnen wurde.
Bei Funzellicht nähten wir jungen Frauen Büstenhalter aus „Lumpen”, Kleider aus Übergardinen, Mäntel aus Rolltüchern, strickten Pullover aus aufgezogener Wolle von den schönen Sofakissen und aus Material, das unsere Mütter von ihren Hamsterfahrten mitbrachten.
+++ Ende Auszug aus dem Buch „Das Bernsteinfenster“ +++ (siehe auch Kommentar)
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Nachkriegszeit – noch ein paar persönliche Gedanken:
Wenn wir heute mit jungen Menschen sprechen, kennen sie noch nicht einmal die Namen der Regionen wie Schlesien, Ostpreußen oder das Sudetenland. „Ja, schon mal was von gehört“ ist die gleichgültige Aussage. Sie wissen nichts von Flucht und Vertreibung, von Völkermord, von einem der größten Verbrechen der Menschheit nach 1945.
Sie wissen nichts von diesem unsäglichen Hass, der immer wieder gegen uns geschürt wurde, sie wissen nichts von den Konzentrationslagern, wo ihre Vorfahren zu Tode gekommen sind, von den Arbeitslagern, sie wissen nichts über die Rheinwiesenlager, sie wissen nichts von dem unsäglichen Leid und Schmerz. Nichts davon war Thema in der Schule, noch durfte es überhaupt angesprochen werden. Mittels Lehraufträgen wurde ihnen aufgetragen, sich für etwas zu schämen, von dem sie nur aus der Presse erfahren haben, und darüber lernten sie das eigene Volk zu hassen – tief und abgründig
Eure Kommentare:
Deutsche Frauen, deutsche Treue, deutscher Wein und deutscher Sang…..Wir wußten immer was Wir an unseren Frauen haben. Nur heute weiß das keiner mehr, es braucht erneut einen Untergang, um das Weib zu schätzen!;(
leider werden die Kinder nicht mehr von den Eltern erzogen, die Eindrücke von aussen sind einfach sehr stark, und selbst die Eltern schauen auf ihr Handy, wenn sie den Kinderwagen schieben – habe auch schon Kleinkinder mit Handy im Supermarkt gesehen, da sind sie ruhig!
Mama zeigte ein Haus in der Kluserstrasße: „Dort wohnte eine Frau, die ihre 4 Sőhne verloren hatte, und verrűckt wurde“.
In der Wohnung meiner Großeltern wohnten Flűchtlinge. Meine Oma, die blind war, sang vor Freude: ihre 3 Sőhne waren am Leben. Der letzte kam 1951 von einem Lager in Frankreich zurűck, wo er gefoltert wurde. Mein franzősischer Großvater, der bei der Bahn arbeitete, hatte den Mut, ihn dort zu besuchen und zeugte von dem, was er gesehen hatte.
Der Winter 45/46 eisigkalt. Meine Mutti ,hat aus ihren Handtaschen Stiefel für meinen Bruder und mich genäht, der Schuster hatte noch Sohlen und hat sie besohlt. Der Wintermantel ihres Bruder ( abgestürzt 1941) wurde zu einem Anzug für mich und meinen Bruder, mit Kaninchenfellen die mein Opa gebracht hat. Auch die Stiefel waren mit Fell gefüttert. Zum Kochen wurde Reisig gesammelt und aus einem Zug der auf der Strecke noch in den letzten Kriegstagen zerbombt wurde sind die Jungens vom Dorf auf den Tender geklettert und haben die Kohlen geklaut, es gab ja zur der Zeit nur Kohlenherde. Dann war ja auch noch die Stromsperre, zu bestimmten Zeiten wurde der Strom abgestellt. Aber etwas gab es immer: die Post funktionierte und die Deutsche Reichsbahn war immer pünktlich, trotz abgebauter 2. Gleise, die heute noch in Russland verrotten, anders als die Bundesbahn seit vielen Jahren immer unpünktlich.
Die meisten Kinder und Jugendlichen sind heute so gut konditioniert worden in der Schule, dass eigenständiges Denken, Hinterfragen und eine andere Meinung haben verloren gegangen sind.
Naja das ist für mich , die erste Nachkriegsgeneration , sehr schmerzhaft , mein Vater stammte aus Ostpreußen, er war lange in Gefangenschaft kam erst 1950 wieder , seine Mutter und ihre Mutter sind zu Fuß von dort aus getrampt , bis nach Thüringen , sie konnte etwas von der Heimat erzählen so schmerzte sie es von dort vertrieben zu sein und mir haben meine Eltern und Großeltern viel von unserem Gesamten Deutschen Land erzählt und mich hat sehr interessiert , heute , selbst meine Kinder und Enkelkinder wollen davon nichts hören…na das ist ewig her , das ist nun wie es ist , usw. furchtbar , noch nicht mal Heimatstolz für seine Geburtsstadt……..ich weiß nicht was ich machen soll…
Ich bin ein Kinder der Kriegsgeneration. Meine Eltern beide heimatvertrieben , mein Vater letzte Generation die 42 in den Krieg geschickt wurden . Sie kamen hierher und hatten nichts . Sie haben gearbeitet , geschuftet , und vieles selber gestemmt . Daraus entstand ein guter Lebens Standard . Die Generation der 95 er und 2000 er sitzen lieber vor dem PC und spielen Spiele . Mit 18 war für mich das Spielen vorbei . Das gab es manchmal mit Karten spielen , Brettspielen mit guten Freunden. So ist’s eben
So etwas was mit dem Geschichtsverständnis unseres Volks passiert ist nach 1945, nennt man Umerziehung….. Das haben die Alliierten super hinbekommen.
Ich war in einer Schule wo das alles unterrichtet wurde (Floridsdorfer Gymnasium, danke an Walter Bergmann, bester Geschichtelehrer der Welt) und unterrichte im Bildungsprojekt „Pflichtschulabschluss für Erwachsene“ wo das eine Selbstverständlichkeit ist, Geschichte auch zu DISKUTIEREN.
SCHWARZ WEISS gibt es schon lange nicht mehr.
Alles dazwischen existiert auch
Meine Großmutter bewirtschaftete in der Kriegszeit den Hof alleine mit meinem Urgroßvater. Im Winter gab es für die Tiere nur Fichtenäste und Fichtenblüten. Weil das Futter knapp war.
Besonders ihre persönlichen Gedanken dazu haben mir gefallen, ich empfinde es ebenso, bin entsetzt das die Jugend heute keinen Schimmer von der Wahrheit hat, was die Alliierten zu verantworten haben.
Meine Mama war 14 Jahre alt, als sie Haus und Hof verlassen mussten. Alles aufgeben! Meine Oma ist mit 7 Kindern alleine geflüchtet. Ich kenne die Geschichte, die völlig verdreht wurde.
Mein Vater hat während des Krieges auf einem Bauernhof gearbeitet. Er war Flame. Die Leute waren gut zu ihm. Er ist nach dem Krieg gesund nach Hause gekommen. Ihr solltet euch nicht schämen ! Es gibt überall gute und schlechte Menschen. Ich habe deutsch gelernt weil mein Vater kein schlechtes Wort über die Bauern gesagt had und ich die Sprache liebe.
Alles Schuld der Elterngeneration, die die Pflicht haben, ihre Kinder zu informieren. Ich überlasse doch nicht der Schule die Erziehung meiner Kinder.
Jetzt als 66 Jährige in Australien , möchte ich neine Großeltern und meiner Mamma vor allem so viele Fragen stellen: wie war es für Euch? Wie seid ihr da durch? Nicht die officially Geschichte sondern diese persönlichen Gedanken. Mein einer Großvater war auf dem letzten Transport aus Stalingrad, der andere als Kriegsgefangener in Ägypten. Was die wohl zu unserer heutigen Zeit gesagt hätten?
Einige wachen endlich mal außerhalb Deutschlands auf. Dank Dokumentarfilmen und Büchern auf Englisch – auch wenn sie verboten werden, obwohl die Autoren eingesperrt werden, finden sie trotzdem neue Plattformen. Langsam die Erkenntnis, dass wir angelogen wurden und uns nur umgesehen haben, dass unsere Großväter reingelegt, gezwungen wurden zu kämpfen und für nichts außer dem Globalismus gestorben sind. Ich wusste bis zu meinen 30ern nicht einmal das mein Name aus deutscher Binz anglisiert ist. Das Einzige, was mir jemals wirklich das Herz gebrochen hat, war die schreckliche Wahrheit über diese beiden Weltkriege gegen unsere eigene Art.