Und wenn sie geredet hat, so kommt alles vorhergegangene Geschwätz nicht mehr in Betracht“,
das wusste schon Friedrich Gottlob Klopstock zu sagen.
Viele denken selten bei dem Licht an Finsternis, beim Glück an Elend, bei der Zufriedenheit an Schmerz
Sieger schufen eine Wüste und nannten es Frieden!
Heute nun, an diesem 8. Mai wird im Land und anderswo mal wieder gefeiert.
Bereits 1920 nannten das die Sieger Frieden: Raub, Plünderung, Gewalttaten, große Gebietsabtretungen und unerfüllbare Reparationsleistungen.
Und diese Sieger, die diesen Tag „feiern“, führen immer noch Kriege und verlangen den Einsatz von Deutschen für ihre Unternehmungen.
In Wirklichkeit erschienen die Befreier als Richter und Henker.
Über die vergangenen 10 Tage habe ich mehrere Beiträge zum sogenannten „Tag der Befreiung“ verfasst. Diese findet ihr im Kommentar. Da darf man gerne noch einmal nachlesen, wie das so war.., vor der „Befreiung“ und in den Jahren danach. Wie ist es dem deutschen Volk ergangen?
An der Wahrheit kommt keiner vorbei, und wir dürfen vor allem eines nicht: Vergessen!
Es ist wichtig, die Berichte der Überlebenden zu lesen, auch wenn der größte Teil der Untaten der Sieger noch in fest verschlossen Archiven ruht und für die Bevölkerung nicht zugänglich ist.
Es gibt Tausende, ja abertausende Dokumente, Erlebnisberichte, Niederschriften, Aufzeichnungen, die in Büchern zusammengefasst sind und von den einzelnen Schicksalen berichten.
Denn jede Geschichte hat ihre Vorgeschichte, und nicht jedes Schicksal ist einfach nur ein Schicksal.
Fest steht: Verbrechen bleibt Verbrechen. Man kann kein Verbrechen gegen ein anderes aufwiegen. Es gibt Untaten, über die kein Gras wächst.
Darüber hinaus bin ich mir sicher, ein beharrliches Verschweigen darüber als auch das Wissen über die unzähligen Versuche des Vertuschens macht es nicht besser. Nur Bruchstücke der Wahrheit gelangen ans Tageslicht. Vielleicht, um später einmal zu erklären: „Doch, doch, es wurde darüber berichtet.“
Tatsachen schafft man nicht dadurch aus der Welt, dass man sie ignoriert. Dritte und Unwissende können nicht durch einseitige Parteinahme für die Vertreiber und nicht Beachtung der Opfer sich einmischen, denn das Völkerrecht gilt für alle Vertriebenen. Es ist deshalb die Pflicht aller Deutschen auf das anerkannte Recht auf Heimat und dessen Verletzung durch die menschenverachtende Vertreibung hinzuweisen. Es ist auch ihre sittliche und moralische Pflicht aller deutschen Opfer in Anstand und würde zu gedenken.
Doch leider kommt es anders: Die Propaganda gegen Deutsche wird aufrechterhalten und mit ihr der Hass und die Spaltung unter den Völkern.
Und da gibt es noch diese Frage, die meine Mutter schon einst stellte: „Warum haben die Regierenden und Bundespräsidenten bei ihrem Antrittsbesuch in Polen kein Wort über Menschenrechtsverletzungen nach dem Ersten Weltkrieg und in unmenschlichem Ausmaß nach dem Zweiten Weltkrieg verloren?
Frau Merkel verkündete in China: „Menschenrechte sind unteilbar!“
Frau Merkel und andere aus diesen Reihen müssen sich in diesem Zusammenhang ernsthaft fragen lassen, ob die 15 Millionen Vertriebenen und die über 3 Millionen Toten in ihren Augen nicht zur Gattung Mensch gehören!“
In der Süddeutschen Zeitung erschien am 8. Mai 1995 in Form einer Traueranzeige der
folgende Text:
„Vae victis. 8. Mai 1945. 8. Mai 1995. Zum Gedenken an alle Landsleute, die als Folge der
„Befreiung“ von Hab und Gut, Heimat und in vielen Fällen auch von ihrem Leben befreit wurden.
Merke: Die Würde eines „jeden“ Menschen ist unantastbar“.
(August Kaiser, Essen, am 8. Mai 1995)
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Dazu schreibt meine Mutter (geb. 1923):
„1945: Hauptnahrungsmittel Kohlrüben und Kohlrübenblätter in Wasser gekocht. Die Fettreserven in Körper und die Körpereiweiße wurden aufgebraucht. Es entstand eine entscheidende Schwächung von Leistungsvermögen und Widerstandskraft. Es war planmäßiger Mord an der deutschen Bevölkerung. Die Sorge um ein Stückchen Brot war groß“.
Weiter schreibt sie: „Es war alles andere als eine Befreiung. Ende 1944, als die deutschen Soldaten auf dem Rückzug waren, russische Truppen (Bolschewisten, Rote Armee) in Ostpreußen einfielen und plünderten, Frauen vergewaltigten, Greise, Frauen und Kinder ermordeten, hörte man immer wieder den Spruch: Leute genießt den Krieg, der Frieden wird fürchterlich.“
Die US-amerikanische Besatzungsdirektive JCS/1067: „Deutschland wird nicht besetzt, um befreit zu werden, sondern eine besiegte Feindnation.“ Zitiert von Wellems.“
Die Befreier erschienen in Wahrheit als selbst ernannte Richter und Henker.“
„Nie wieder Krieg“, so lautete die Parole .., „Von Deutschland darf nie wieder ein Krieg ausgehen“ … immer und immer wieder hämmert man dies in die Köpfe der deutschen Bevölkerung.
Doch nach dem 8. Mai 1945 hat es keinen Tag mehr gegeben, an dem nicht irgendwo in der Welt Krieg war. Über mehr als 200 Kriege und Revolten wurde bis heute weltweit registriert und dauern noch an, ohne das Deutschland daran beteiligt war. Doch alle Siegernationen des Zweiten Weltkrieges.
Nein, das war gewiss keine Befreiung!
Die Freiheit, die sie meinen:
Heute sind zumindest die USA, Großbritannien, Frankeich, Russland, China, Indien, Pakistan und Israel und möglicherweise weitere Staaten „atomar“ bewaffnet.
Mit dieser sogenannten „Befreiung“ wurde Deutschland zum großen Zahlmeister.
Ich übernehme an dieser Stelle, die Zahlen meiner Mutter. Sie stammen aus dem Jahr 1994:
• 23,9 Milliarden an die EU
• 557 Millionen an ESA
• 611 Millionen an UNO Zentrale
• 465 Millionen an Weltbank
• 134 Millionen an Militärhaushalt der NATO
• 28 Milliarden an 162 internationale Einrichtungen
• Etwas fünf Milliarden an 46 000 abgelehnte Asylbewerber, die weiterhin im Land geduldet werden.
• Milliarden bis 2010 Reparationsleistungen vom Versailler Vertrag von 1919 an unsere „Freunde“, die Siegermächte von 1919. Wenn man solche Freunde hat, braucht man keine Feinde mehr!
• Um die aufgeputschte öffentliche Meinung daheim zu befriedigen, steigerten französische und britische Politiker 1919 ihre Forderungen an Deutschland in unvorstellbare Höhen. Mit dramatischen Folgen.
• Deutschland zahlte die verlangten 20 Milliarden. Das reichte aber nicht, um die Siegermächte zu befriedigen. So verlangten Frankreich, Großbritannien und andere Staaten eine Gesamtsumme von mindestens 226 Milliarden Goldmark bis 1963, die in jährlichen Raten von zwei bis sechs Milliarden gezahlt werden sollten.
Im Sommer 1943, als Churchill dabei war, London zu verlassen, um Roosevelt auf einer Konferenz in Quebec zu treffen, fragte ein Reporter des Time-Magazins; «Werden Sie Deutschland Friedensbedingungen anbieten? » Churchill erwiderte in jovialem Ton: «Um Himmelswillen: Nein! Die würde dies sofort annehmen. Alle lachten.“
Und so nahm alles seinen Lauf….
Wer sich näher mit der Geschichte beschäftigt, wird nachweislich davon unterrichtet, dass die Deutschen während der Kriegszeit mehr als einmal die Friedensfühler ausstreckten. So wie wir es bereits aus Zeiten des Ersten Weltkrieges wissen.
Wie und wer hat über das Schicksal der deutschen Gefangenen entschieden?
Dazu wähle ich die einleitenden Worten des James Baque aus seinem Buch „Der geplante Tod „(Der gesamte Inhalt des gut recherchierten Buches ist aufschlussreich und dramatisch zugleich).
„Josef Stalin sagte beim Abendessen, dass er nach dem Krieg 50’000 deutsche Offiziere zusammentreiben möchte, um sie zu erschießen. Winston Churchill war entsetzt. «Lieber würde ich mich hier und jetzt in den Garten führen und erschießen lassen, als meine eigene und die Ehre meines Landes durch eine solche Infamie beflecken zu lassen», antwortete er mit Heftigkeit. Franklin Roosevelt reagierte mit Albernheit und schlug als Kompromiss vor, nur 49’000 Gefangene zu erschießen. Stalin, der Gastgeber, veranstaltete eine Umfrage unter den neun Männern am Tisch. Der Sohn des Präsidenten, Elliott Roosevelt, Brigadegeneral der US Army, erwiderte mit einem Trinkspruch auf den Tod «nicht nur jener fünfzigtausend … sondern ebenso vieler Hunderttausender weiterer Nazis». Starr vor Staunen hörte Churchill ihn sagen: «… und ich bin überzeugt, dass die Armee der Vereinigten Staaten das unterstützen wird. » Hocherfreut umarmte Stalin den jungen Roosevelt und brachte seinerseits einen Trinkspruch auf den Tod der Deutschen aus.“
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Was ein zivilisiert denkender Mensch noch nicht einmal zu denken wagt…
Die besiegten Soldaten hofften auf milde Behandlung, doch es sollte alles anders kommen.
„100 Mann ein Brot“
…, Folter, Misshandlung, fast eine Million in amerikanischer und französischer Gefangenschaft vernichtete Soldaten.
Ende April 1945 ertönte am größten Teil der Westfront statt Kanonendonners das Schlurfen von Millionen Stiefeln der Kolonnen entwaffneter deutscher Soldaten. Erschöpft marschierten sie den Stacheldrahtumzäunungen der Alliierten entgegen. Versprengte Feindeinheiten feuerten ein paar Salven, bevor sie sich im Lande auflösten und schließlich von alliierten Soldaten gefangen genommen wurden
(Vorwort übernommen von Oberst Ernest E Fisher Jr.)
Auszug aus einem Bericht eines Zeitzeugen (im Beitrag im Kommentar):
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Es war ein gespenstischer Anblick, als die deutschen Soldaten in Sechserreihen, bewacht von französischen Soldaten, an unserem Haus vorbeizogen. Es herrschte eine bedrückende Stille, während sich die ausgehungerten Gefangenen in Richtung Brohl schleppten. Wenn ein Gefangener zusammenbrach, schlugen die Bewacher mit Gewehrkolben auf ihn ein, bis er sich mit Hilfe seiner Kameraden wieder erhoben hatte und weitermarschieren konnte“. (Ein Augenzeuge berichtet)
„Außer jedem Zweifel steht, dass vom April 1945 an Männer in enormer Zahl sowie etliche Frauen, Kinder und alte Leute in den amerikanischen und französischen Lagern in Deutschland und Frankreich an klima- und witterungsbedingten Krankheiten, an den Folgen unzureichender Hygiene, an Krankheit und Hunger gestorben sind. Die Zahl der Opfer liegt zweifellos bei mehr als 800’000, beinahe mit Sicherheit bei mehr als 900’000 und durchaus wahrscheinlich bei mehr als einer Million. Die Ursachen ihres Todes wurden wissentlich geschaffen.
Die Kriegsgefangenen hausten vielfach in Erdlöchern oder auf der blanken Erde auf den Feldern und Rheinwiesen, wo sie Wind und Wetter ausgesetzt waren. An Erschöpfung, Unterernährung, Krankheit und Hunger starben die Soldaten in den Lagern.“
Obwohl es genügend Ressourcen gab, um die Menschen ausreichend zu verpflegen, hat man sie unter teils unmenschlichen Bedingungen unter freiem Himmel in großen, unterversorgten Lagern eingepfercht. Um sich vor Kälte, Regen und Sonne zu schützen graben die Menschen mit bloßen Händen oder Dosen Löcher in die Erde. Die Angst darin zu sterben ist allgegenwärtig.
Systematisch wurde deren Tod durch bewusst gesteuerten Nahrungsentzug vorangetrieben, obwohl in den Depots genügend Lebensmittel vorhanden waren und somit die Genfer Konventionen nicht eingehalten wurden.
Die Phasen einer Tragödie auf einen Blick:
Phase 1: Gegen Ende 1944: Die Deutschen starben, Städte waren zerbombt und zerstört, Streitkräfte eingekreist und auf allen Fronten auf den Rückzug. Und doch fürchteten die Alliierten Deutschland trotz ihrer eigenen ungeheuren Übermacht.
Churchill fürchtete das der deutsche Kampfgeist wieder erstarken könnte…
Roosevelt befürchtete, dass die deutsche Industrie sich wieder erholte und die Märkte der Welt erobern würde…
Stalin befürchtete, dass der deutsche Faschismus wieder auferstehen und Kommunismus vernichten würde…
Phase 2: Die Mächtigen besprachen den Plan Deutschland zu pastoralisieren, das soviel bedeutet wie: Selbst, wenn sich die Deutschen ergeben hätten, es keinen Frieden geben würde. Stattdessen würde der Krieg fortgesetzt, nur mit anderen Mitteln.
Phase 3: Alliierte warfen Flugblätter ab, über deren Inhalt Friede, Nahrung und Obdach versprochen wurde, wenn die deutschen Soldaten sich ergeben würden. Kurz: Sie verbreiteten (falsche) Hoffnung.
Phase 4: Diese erfolgt unter den Fittichen des Finanzministers Morgenthau. Gemäß dem Morgenthau-Plan hat Roosevelt das Ansinnen Deutschland in Weideland umzuwandeln befürwortet, unter dem Widerspruch Churchills, der das Vorhaben als widernatürlich bezeichnete. Doch als 6 Milliarden Dollar über die englische Tafel flossen, segneten Churchill und Rossevelt den Plan in aller Heimlichkeit ab.
Phase 5: Die Presse deckt auf, dass gemäß dem Morgenthau Plan die Deutschen dem Hungerkrieg ausgeliefert würden. Das wiederum führte bei einigen Menschen in Nordamerika und Britannien zu Empörung, weil sie Frieden und nicht Rache wollten. (Darauf änderte man den Namen Morgenthau-Plan in Generalstabsbefehl jcs 1067 um)
Phase 6: Angeblich ständen die deutschen Kriegsgefangenen nach der Genfer Konvention unter dem Schutz des internationalen Roten Kreuzes. Das zumindest behaupteten die Alliierten in einer Pressekonferenz im Mai 1945.
Phase 7: Doch hinderten die Amerikaner das Rote Kreuz daran die hungernden Gefangenen aufzusuchen. Dem nicht genug: Eisenhower versuchte dieser Art der Behandlung einen rechtlichen Anstrich zu geben und beauftragte Marshall eine Kategorie für die gefangenen deutschen Soldaten zu erfinden. Darüber verloren die Soldaten das Recht im Lager von Inspektoren des Roten Kreuzes besucht zu werden. So gelang es Eisenhower die tödlichen
Bedingungen in den Gefangenenlagern der US- Armee vor der Öffentlichkeit zu verbergen.
Info Tafel
Während die deutsche Bevölkerung schon stark hungerte und in den Rheinwiesenlagern Zehntausende deutscher Gefangener verhungerten, ließen die Amerikaner im Juni 1945 zwei Güterzüge voller Lebensmittel aus den gefüllten Lagerhäusern der Schweiz – vom IKRK nach Augsburg und Mannheim entsandt – von dort voll wieder in die Schweiz zurückfahren, wobei die US-Offiziere den verwunderten Schweizer Begleitern erklärten, dass ihre Vorratsdepots voll seien und die Deutschen keine weiteren Nahrungsmittel brauchten.“
Selbst als Max HUBER, der damalige Präsident des IKRK, deswegen an das amerikanische Außenministerium schrieb und um Abhilfe bat, blieben die Amerikaner hart, und EISENHOWER, der US-Oberbefehlshaber in Deutschland, teilte (wahrheitswidrig) mit, daß gemäß der von der Armee mit dem Amerikanischen und Britischen Roten Kreuz getroffenen Vereinbarung die Verwendung von Lebensmitteln (des Roten Kreuzes) für Feindpersonen verboten sei.
Berichte von Überlebenden dazu gibt es genug.
Ausführlich mit Erlebnisbericht von Alfred Martensen im Kommentar.
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Paul CARELL und Günter Böddecker, Die Gefangenen, Ullstein, Frankfurt/ M.-Berlin 1995;
Ludwig PETERS, Wir haben Euch nicht vergessen!
Das Schicksal der
deutschen Kriegsgefangenen., Grabert, Tübingen 1995;
Claus NORDBRUCH, Der deutsche Aderlaß, Grabert, Tübingen 2001, Kapitel »In
In den ersten Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg wurde von den Alliierten systematisch der Hunger als Waffe zur Umerziehung der Deutschen eingesetzt. Man ließ nicht nur Hundertausende gefangener deutscher Soldaten nach Kriegsende – besonders auf den berüchtigten Rheinwiesenlagern – verhungern und erließ strenge Verbote, Nahrung den Gefangenen zukommen zu lassen, sondern belegte auch die Zivilbevölkerung mit einer Hungersnot, obwohl genügend Nahrung vorhanden war oder hätte beschafft werden können.
Und im Jahr nach Kriegsende wurde die Hungersnot noch bewusst vergrößert. So wurden zum Beispiel die Hochseefischerei und die Herstellung synthetischer Fette den Deutschen nach 1945 jahrelang verboten. Hunderttausende Menschen starben an Entkräftung, insbesondere in dem kalten Winter 1946/47 als die Kohlenzuteilung verringert wurde. Die geförderte Kohle musste größtenteils ans Ausland abgeliefert werden.
Die nach Kriegsende herbeigeführte Not geht unter anderem aus der am 15. Juni 1947 – über zwei Jahre nach Kriegsende – auf der Ärztekammertagung in Bad Naunheim verabschiedeten „Resolution der deutschen Ärzte zur deutschen Ernährungslage“ hervor, die folgenden Wortlaut hat:
„Die deutsche Ärzteschaft appelliert an das Weltgewissen, den bereits weit fortgeschrittenen körperlichen Verfall des deutschen Volkes nicht weiter zuzulassen. Die Mehrheit der deutschen Bevölkerung lebt zur Zeit von Rationen, die nur ein Drittel des international anerkannten Mindestbedarfs ausmachen. Selbst die Zulagen der Schwerarbeiter reichen nur aus, das Leben zu erhalten, nicht aber, um die geforderte Arbeit zu leisten. Diese bestehende chronische Unterernährung hat bereits zum weitgehenden Abbau der Körpersubstanz des Deutschen geführt und nicht nur seine körperliche Leistungskraft extrem herabgesetzt, sondern auch seine geistige Spannkraft vermindert und sein seelisches Gefüge verändert. Der hungernde Mensch ist antriebslos, reizbar, überkritisch und untauglich für Aufbau und staatsbürgerliche Betätigung. Die Ärzteschaft warnt vor den Gefahren, die diese unvermeidbaren physiologischen Folgen des chronischen Hungerns in jedem davon betroffenen Volk für die übrige Welt, für die Ethik, für die Sicherheit der übrigen Menschheit in sich bergen….“
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Görlitz nach dem 8. Mai 1945:
Die Stadt wird überflutet mit Flüchtlingen aus Schlesien. 4,2 Mio Menschen müssen raus. Die meisten gehen nur bis kurz hinter die völlig neue Grenze in der Hoffnung auf baldige Rückkehr. Es droht eine humanitäre Katastrophe! Görlitz „erstickt“ unter den vielen Menschen.
Die Einwohnerzahl von Görlitz steigt rasant an:
7. Mai 1945 = 31.007 Einwohner.
13. Juni 1945 = 48.767 Einwohner.
Fast in allen Stadtteilen sind es doppelt so viele Frauen, wie Männer. Die sind im Krieg gestorben oder von der Front bzw. Gefangenschaft noch nicht zurück.
Auch die Zahl der Kinder geht sprunghaft hoch:
21. Mai 1945 = 2.100 Kinder.
13. Juni 1945 = 4.632 Kinder.
Am 19. Juni 1946 sind es 60.000 Flüchtlinge. Die Stadt muss reagieren und verhängt eine „Flüchtlingssperre“: „Der weitere Zuzug wird hiermit gesperrt. […] Irgendwelche Lebensmittelvorräte für Flüchtlinge sind im Stadt- und Landkreis Görlitz nicht mehr vorhanden.“
Es droht eine Hungersnot.
Die Stadt ruft die Bürger bereits am 7. Juni 1945 auf:
„Bürger in Stadt und Land, macht euch sofort an die Arbeit, bestellt jedes Fleckchen Erde mit Gemüse und Kartoffeln! Noch ist Zeit, um durch Selbsthilfe die drohende Ernährungskatastrophe zu mildern. Verliert keinen Tag!“
Der Schmuckplatz am Wilhelmsplatz wird zum Kartoffelacker umfunktioniert – und ist es in seiner Gestaltung bis heute. Nur das jetzt um den Acker eine Zierkante ist!
Die Frauen versuchen sich und die Kinder durchzubringen. Mit Handwagen ziehen sie auf die Dörfer und betteln bei den Bauern. Häufig sind sie vom langen Marsch nicht vor der Sperrstunde zurück und bekommen richtig Ärger.
Es gibt auch Lichtblicke.
Es ist Johanna Dreyer, die in dem ganzen Wahnsinn am 20. Mai 1945 im Stadthallengarten ein Kinderfest organisiert. Nur 12 Tage nach Kriegsende, nach 6 Jahren Kriegsleid. “Es gibt nur Gerstenkaffee, ein markenfreies Brötchen und etwas gefärbtes Magermilchkonfekt.” Ein winziges Stück Normalität! Eine Denktafel erzählt es bis heute…
Es gäbe so viel mehr zu erzählen von den Menschen 1945/46 in der Stadt Görlitz. Ihrem Leid, ihrem Zusammenhalt, ihrem Überlebenskampf und -Willen erst recht nach dem Krieg.“
(Text übernommen vom „Görlitz Insider“ )
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Anmerkung: Schon im und nach dem Ersten Weltkrieg war durch die von England gegen Deutschland verhängte Hungerblockade, die bis 1919 zur Erzwingung der deutschen Unterschrift unter das Versailler Diktat aufrechterhalten wurde, eine große Anzahl Deutscher gestorben.
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Verweise /Quellen
Auszug aus der Direktive JCS 1067 (April 1945): „Deutschland wird nicht besetzt zum Zwecke seiner Befreiung, sondern als ein besiegter Feindstaat. Ihr Ziel ist nicht die Unterdrückung, sondern die Besetzung Deutschlands, um gewisse wichtige alliierte Absichten zu verwirklichen. „
Weiter Quellen: Rolf Steininger „Deutsche Geschichte“ Band 1 Frankfurt(M 1983 S. 34
Claus Nordbruch: Der deutsche Aderlaß, Grabert Tübingen 2003
James Baque „Der geplante Tod“ Deutsche Kriegsgefangene in amerikanischen und französischen Lagern.
Der große Wendig Band 2 – Richtigstellungen zur Zeitgeschichte
Vielen Dank an dieser Stelle an den „Görlitz Insider“ für die Veröffentlichung der Berichte einer Erlebnisgeneration (vom 7. Mai 2025) , die in Episoden hier dargestellt werden. So haben es auch meine Eltern und Großeltern erleben müssen.
Den vollständigen Beitrag vom „Görlitz Insider“ findet ihr im Kommentar
„Episode 1 – Die Schreie der Frauen durch Weinhübel
Mai 1945, die Russen ziehen durch Görlitz. Die sogenannten „Befreier“. Sie befreien aber nichts, sondern sie schänden die Frauen. Eine perverse Kriegstechnik, die in meinen Augen noch überhaupt nicht aufgearbeitet ist.
Meine eigene Oma (zu dem Zeitpunkt 37) sitzt einen ganzen Tag mit den beiden Töchtern (16 und 4) auf dem Dach des Wohnhauses. Ihr Mann ist mit dem Sohn in der Wohnung geblieben, wissend, dass er sie nicht beschützen könnte. Schreie hallen durch Weinhübel von Frauen, an denen sich die Russen vergehen. Anhand der Schreie wissen die Bewohner, wo die Russen genau sind – und hören, wie sie näher kommen.
Oma und ihren Töchtern (meinen Tanten) passiert nichts. Das Thema wird aber totgeschwiegen in der Familie. Ich musste es regelrecht erzwingen, dass mir jemand das Dach zeigt. Eine Mauer des Schweigens und der Scham versteckt oft die Wahrheit der Gräueltaten.
Der erste Schritt zur Heilung von Familienthemen ist sie offen auf den Tisch zu legen!
Episode 2 – Der Vater, der seine Töchter erschlug
Die massenhaften Vergewaltigungen der Russen geschehen nicht nur in Weinhübel. In Ludwigsdorf kennt der Heimatverein die Geschichte eines Einwohners, wo „der Vater die Töchter erschlagen hat aus Angst vor den Russen und sein Selbstmord hat nicht gleich geklappt. Alles schrecklich.“ Er versuchte sie zu schützen vor den Russen, in dem er sie vorher „erlösen“ wollte, um ihnen direkt zu folgen.
Welch Verzweiflung in den Menschen! Und welch Schock für die Nachbarn, ja das ganze Dorf!
Episode 3 – Vergewaltigte Gärtnerinnen des Friedhofs
Max Opitz hat Tagebuch geschrieben vom 8. Mai 1945 – 5. Juli 1945. Darin am 15. Mai verzeichnet: „Am gleichen Tage mußten auch auf dem Friedhof arbeitende Gartenfrauen Vergewaltigungen von herumziehenden Russen erdulden.“
„Erdulden“? Was für ein schlecht gewähltes Wort, wo Worte schlicht fehlen, um die massenhafte Schändung der Frauen in Görlitz nach dem Krieg zu beschreiben.
Wie viele wurden in dieser Zeit innerlich gebrochen? Wie viele lebten fortan schwer traumatisiert? Wie viele wählten in den nächsten Wochen, Monaten, Jahren selbst den Freitod? Wie viele waren für ihre Kinder nicht mehr ansprechbar? Und wie viele Kinder entstanden aus diesen Vergewaltigungen, die ungeliebt oder ins Heim gegeben in ein von vornherein verpfuschtes Leben starteten? Diese Fragen sind nicht nur rhetorisch, sondern ganz real für unser heutiges Leben.
Ein Beispiel folgt hier:
Episode 4 – Das verpfuschte Leben eines solchen Kindes
Ich kenne eine wunderbare Familie, alles tolle Leute. Jedoch: Der älteste Sohn war ein Kind einer solchen Vergewaltigung eines Russen. Die Mutter bekam ihn dennoch, zog ihn auf, behandelte ihn gleich wie alle weiteren Geschwister. Das war vielleicht schon mehr, wie viele andere Frauen im Stande gewesen wären zu leisten.
Der Junge wuchs heran, verfiel bald dem Alkohol und vergewaltigte selbst. Sein eigener Sohn entstand brutal und nicht einvernehmlich mit seiner Partnerin. Da er sich zusätzlich begann an den eigenen Töchtern zu vergreifen, kam er ins Gefängnis und starb frühzeitig.
Womit wir im Heute ankommen: Seine Töchter kämpfen bis heute mit den Geschehnissen. Alkoholprobleme spielen dabei erneut eine Rolle. Alle anderen Kinder der 1945 vergewaltigten Mutter, die mit ihrem eigenen Mann entstanden, sowie deren Nachkommen sind wunderbar und liebenswert. Sind es also die Gene des russischen Vergewaltigers?
Episode 5 – Das Schweigen und die Irrtürmer in den Familien
Der Opa einer Freundin starb im Krieg. Verschiedene Versionen waberten bis in die Gegenwart in der Familie:
1. Er soll als Pilot bei einem Flugzeugabsturz im Krieg geblieben sein. – Version der Cousine der Mutter.
2. Er soll ins „Gelbe Elend“ nach Bautzen verbracht worden sein und dort gestorben sein. – Version der Mutter.
3. Er starb verschleppt ins Stalag in Torgau. – Die Wahrheit bei ihren Nachforschungen!
Die Wahrheit kam erst mit Briefen, die die Oma bis zu ihrem Tod heimlich aufbewahrt hatte, und der Recherche-Hilfe des Deutsch-Rotes-Kreuz schwarz-auf-weiß ans Licht – zur großen Überraschung der meisten in der Familie. Tatsächlich war der Opa bei einem Heimatbesuch von russischen Soldaten abgefangen worden, als er sich zum Zahnarzt begeben wollte. Da er als Soldat in Russland war, warf man ihm Gräueltaten vor. Dort war er zur Aufsicht der russischen Bauern abgestellt und dabei sehr human und gütig. Er lehrte sie viel über Landwirtschaft und misshandelte keinen Einzigen. Die Oma setzte alle Hebel in Bewegung, ihren Mann aus der Gefangenschaft zu befreien. Sie besorgte sogar Aussagen von den russischen Bauern und Lazarettärzten, um seine Unschuld zu beweisen. Vergeblich.
Die Oma schwieg nach der Ermordung ihres Mannes für immer zu dem Thema.
Die Tochter und Cousine entwickelten die vagen Versionen der Geschehnisse.
Meine Freundin (Enkelin vom Opa) nahm es auf sich, Licht ins Dunkle zu bringen. Niemand kann je Familienthemen aufarbeiten, wenn sie unter einer Mauer des Schweigens oder Irrtümern begraben sind.
Sie sagt heute:
„Es ist das Thema der Epigenetik. Alles was da abgespeichert ist von unseren Vorfahren, was da noch nicht verarbeitet wurde, tragen wir weiter mit. Und oftmals haben wir das Gefühl: „Ich weiß nicht, irgendwas haut hier überhaupt nicht hin. Ich fühl mich gar nicht wohl und ich kanns überhaupt nicht mit mir in Zusammenhang bringen.“ Das ist dann halt der Moment, wo diese ungelösten Sachen unserer Ahnenlinie in uns stecken. In unseren Zellen, in unserem Nervensystem, in unserer DNS – und angesehen werden wollen.“
Episode 6 – Das Haus in der Altstadt
Eine Freundin sagte zu mir im Zuge dieser Themenwoche:
„Ich würde heute vielleicht auch in der Altstadt wohnen, wenn unser Haus hinterm Rathaus noch stehen würde.“ Ich sagte, dass die Häuserzeile Jüdenstraße doch erst nach 1945 abgerissen wurde. Die Freundin erklärte: „Das Eckhaus Rosenstraße/Rathausstraße (heute Judenstraße) wurde getroffen. Das machte die gesamte Häuserzeile instabil und stückweise wurden Häuser von der Rosenstraße Richtung Nikolaiturm abgerissen. Unseres 1955, da es erhebliche Risse bekam.“
Jetzt waren wir in der Epigenetik. Ich sagte: „Verrückt, da warst du nicht mal geboren.“ Und die Freundin antwortete: „Mutti hat als Baby und Kleinkind noch drin gewohnt. Ein Trauma für Mutti und ihre Mutti. Heimat verloren!“
Nur eine Geschichte, die meine Freundin geschluckt hatte, weil Mutti und Oma immer vom alten Haus in der Jüdenstraße erzählten? Oder doch ein tief sitzender Verlust, der bis in die DNA der weiblichen Ahnenlinie vorgedrungen ist?
Heute steht dort ein Parkhaus, was sich für nahezu alle Görlitzer „falsch“ anfühlt an dieser Stelle (auch wenn es äußert nützlich ist an dieser Stelle). Aber Gefühl und Logik sind eben zweierlei.
Ebenso „falsch“ fühlt sich das City-Center an im Herzen der Innenstadt. Ein Fehler im gefühlten Stadtkörper und in der DNA der Görlitzer. Das erklärt vielleicht, warum bestimmte Baumaßnahmen immer wieder zu heftigen Reaktionen in der Bevölkerung führen. Wir sind unsere Stadt.
Episode 7 – Die schweren Darmprobleme
Der Krieg ist vorbei, der Vater der Familie hat zum Glück überlebt. Es gibt 3 kleine Söhne. Im Juni 1945 wird ein Pferd geschlachtet, es soll Pferdefleisch geben. Das Fleisch liegt roh als Gehacktes da und soll den nächten Tag gebraten werden, damit sich keiner was holt. Der Vater weiß das nicht und ist das rohe Gehackte. Er stirbt jämmerlich daran. Der Ernährer der Familie ist weg. Die Familie steht mit einem großen Bauernhof plötzlich alleine da. Es ist schwer traumatisch für alle.
Die Söhne entwickeln im Laufe ihres Lebens ebenfalls Darmprobleme, einer muss sogar operiert werden. Schwerer noch erwischt es die Enkelinnen des 1945 Gestorbenen – womit wir wieder in der Jetzt-Zeit sind. Sie haben ihren Opa nie kennengelernt! Beide kämpfen intensiv und über Jahre mit Darmproblemen. Die eine Anfang 20, die andere Ende 50. Und nochmal: Es ging um verdorbenes Fleisch, nicht um anatomische Dispositionen.“
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Infotafel /persönliche Anmerkung – aus den Niederschriften meiner Mutter:
• 1945 Mit dem Einzug der Roten Armee begann Rechtlosigkeit. Die Deutschen wurden Freiwild. Plünderung, Vergewaltigung und Mord. Diese Zustände hielten bis mehrere Jahre nach Kriegsende an. Polen (aus dem Inneren des Landes) zogen durch Städte und Dörfer plündern und mordend. Durch Ermordungen und Verschleppungen sind allein 874 000 Schlesier diesem Verbrechen zum Opfer gefallen. Es waren nur alte Männer, alte und junge Frauen und Kinder.
Zur Ergänzung: Aus den Kommentaren übernommen, zur Richtigstellung
Ja – und vor allem waren es keine wirklichen Russen, die diese Morde und Schändungen betrieben. Ab Mitte 1944 geschah in USA und Russland das gleiche… Mörder, Vergewaltiger, Schwerkriminelle wurden aus Gefängnissen geholt, ebenso Psychopathen, in Uniformen gesteckt und an die Front geschickt. Sehr viele mongolische Russen waren darunter, diese wurden auf die deutschen Frauen und Kinder losgelassen, Churchill wollte ja immer schon das deutsche Blut verdünnen…, wer sich mit Genetik etwas auskennt, weiß, was in so einem Fall geschieht, und lange Zeit nicht mehr möglich ist…
Ja, das ist wohl wahr. In meinen, von mir persönlich verfassten Beiträgen, achte ich vermehrt darauf, dass zumindest Sowjets steht. Und ja, die dort Ausgesandten waren keine russischen Soldaten, sondern ein durcheinander gewürfeltes Verbrecherkomittee zum Morden beauftragt.
Sehr interesant, die Verbindung zur Epigenetik, und was in Goerlitz passiert betreffs der Bauwerke und die Verbindung zu den Menschen, die reagieren. Das ist mir neu und mag ein viel dramatischeres Licht werfen auf das Vertriebensein…
Wir selbst, in Dresden geboren , sind gefluechtet in den Westen , nun lebe ich in Mexiko. Das Entwurzeltsein mag Seine eigene Dynamik haben…
So sind Kriege , auch wenn Ihre offizielle Dauer kurz ist, von so tiefer Zerstoerungskeaft fuer so viele.
Ich weine oft beim Lesen Ihrer Beitraege, vermute, ich bin nicht der Einzige.
Kann das eine Rueckverbindung sein mit unsere gemeinsamen Wurzeln?
Hat zwar nichts mit Vergewaltigung zu tun, passt aber zum Thema.
Ich bin 73er Jahrgang und hab meine ersten 6 Jahre in einem Dorf etwa 30km nordöstlich von Dresden verbracht.
Als Kind vesteht man das ja gar nicht alles.
Da gab es einen älteren Mann. Der war, in unseren Kinderaugen, wunderlich. Wir neckten ihn und er wehrte sich nie sondern lief immer weg und machte komische Geräusche dabei. Er starb meines Wissens nach, irgendwann in den 80er Jahren.
Ende der 90er hat mir dann mal eine meiner Grosstanten erklärt, warum er war wie er war.
In dem Ort gab (und gibt es heute noch) ein Mehrfamilienhaus mit einer Drogerie im unteren Stockwerk und eimem grossen Gewölbekeller.
Da der Ort im Frühjahr 45 von der SS verteidigt wurde, wollte die Rote Armee ein Exempel statuieren.
Es wurden fast alle männlichen Einwohner in Alter von 12-60 in diesen Keller getrieben und dann haben die Russen durch die Kellerfenster geschossen mit Maschinengewehren.
Er war der einzige Überlebende damals. Kein Wunder, das er zeitslebens traumatisiert war.
Wir Kinder wussten das damals natürlich nicht. Ich fühl mich heute noch schlecht, wenn ich daran denke.
Dieses Verbrechen wurde nie aufgearbeitet. Die „Freunde“ sollten ja nicht schlecht gemacht werden.
Wir sehen hier zwei amerikanische Heeresführer mit unterschiedlichen Qualitäten.
Links: Dwight D. EISENHOWER, der bereits im September 1944 ein
Fraternisationsverbot gegenüber den Deutschen verhängte. (Wir haben erst vor zwei Tagen darüber gelesen)
Rechts: George S. PATTON, der einst sprach »Ich habe große Achtung für die deutschen Soldaten. In Wirklichkeit sind die Deutschen das einzige anständige in Europa lebende Volk.« (Tagebucheintragung, 31. 8. 1945),
Dem amerikanischen General Dwight D. EISENHOWER (1890-1969) widmet David L. Hoogan in seinem Buch: „Das blinde Jahrhundert – Amerika, das messianische Unheil ein eigenes Kapitel mit der Uberschrift »Ike und die gefolterten Deutschen«. Es heißt darin: »>Ike< – wie EISENHOWER noch heute, sogar in Deutschland von vielen beinahe zärtlich genannt wird – sagte als Bolschewistenfreund dem sowjetischen General SCHUKOW, als sie 1945 bei Torgau an der Elbe den ersten militärischen Kontakt miteinander aufnahmen:
»Wenn ich an irgendeinen unter der Folter langsam sterbenden Deutschen
denke, sei es Mann, Frau oder Kind, macht mich das froh<.«
Der andere herausragende amerikanische General war George S. P A T T ON (1885-1945). Er war eine Persönlichkeit, die offenbar begriffen hatte, was gespielt wurde.
Er sah Deutschland anders und schrieb im Juli 1945 an seine Frau Beatrice: »Berlin hat mich deprimiert. Wir haben das, was eine gute Rasse hatte sein können, vernichtet und sind dabei, mongolische Wilde an ihre Stelle zu setzen.« Und am 31. August 1945 erklärte er Beatrice: »Der
Quatsch in den Zeitungen,.. ist behämmert… Dieses Geschreibsel kommt von den Juden, die sich rächen wollen. Die Deutschen sind tatsächlich das einzig anständige Volk, das es in Europa noch gibt.«
Patton hätte 1946 in den Ruhestand treten wollen. Man hatte ihn wegen Unstimmigkeiten mit seiner Führung von seiner glorreichen dritten Armee entbunden. Er wurde in Bad Nauheim postiert, wo er Quellenmaterial zur Geschichte der Zweiten Weltkrieges zusammentragen sollte. Er empfand dies als degradierend und demütigend. Patton entschied sich hierauf, die Armee zu verlassen.
Es ist der 12. Dezember 1945 –
Einen Tag vor seiner Abreise nach England, von wo er mit einem Kriegsschiff in die Vereinigten Staaten weiterreisen sollte, wollte er noch in der Nähe von Mannheim an einer Fasanenjagd teilnehmen. Es war tiefer Winter und die Gegend schneebedeckt.
Bei der Hinfahrt stieß kurz vor Mittag sein olivfarbener 1938er Cadillac mit einem 2,5 Tonnen schweren GMC Army-Truck zusammen. Der Lastwagen war ohne Vorwarnung nach links zu der Fahrspur abgebogen, auf der Pattons Cadillac entgegenkam.
In einem Heidelberger Militärlazarett erliegt am 21. Dezember 1945 George Smith Patton seinen Verletzungen.
Die Ironie der Geschichte besteht darin, dass Eisenhower einer deutschen Familie entstammte, Patton hingegen nicht. Wie dem auch sei: Als sich der Krieg in Europa seinem Ende zuneigte, begann Patton zu begreifen, wogegen genau die Deutschen kämpften – und warum; er fing an, von einer Wiederbewaffnung der Deutschen und einem Angriff auf die Sowjetunion zu sprechen.
Nicht lange darauf ereignete sich Pattons tödlicher „Unfall“.
All diese Geschichten sind schockierend und völlig überraschend. Erstaunlich, wie wir nichts über diese Zeit des Nachkriegsdeutschland wissen. Es gibt ein „Loch“ der Geschichte
Man darf nie vergessen, dass Eisenhower deutscher Abstammung war und aus dem Saarland stammte; seine Vorfahren, die sich in Amerika niedergelassen hatten, hießen Eisenhauer, was zu Eisenhower anglisiert wurde.
Ne jamais oublier que Eisenhower était d’ascendance allemande, originaire de la Sarre, ses ancêtres venus s’installer en Amérique s’appelaient Eisenhauer, anglicisé en Eisenhower.
Manche Figuren aus unserer langen Geschichte waren oder sind nicht zufällig da, stets schafften sie Verwirrung, stifteten Unfrieden, arbeiteten aus niederen Beweggründen heraus, waren Zuträger und Steigbügelhalter für die Mächtigen und ein undurchsichtiges Konstrukt.
Ich bin gewiss, wenn man unsere Historie aus seinen Anfängen heraus begriffen hat, würden bestimmte Figuren in der Gegenwart kaum Beachtung finden. Die Parallelen sind zu offensichtlich, das Spiel leicht zu durchschauen und das Vermögen zwischen wahr und falsch unterscheiden zu können ausgeprägter.
Da man am heutigen Tag aus den bekannten Reihen wieder Gestalten wie der einer Rosa Luxemburg huldigt, macht vielleicht ein Rückblick Sinn.
Wer war eigentlich diese Rosa Luxemburg und welche Absichten vertrat sie?
Unter den Führern der Kommunistischen Partei Deutschlands (KPD) und den Anführern marxistischer Aufstände im Reich tummelten sich ab 1918 so einige nicht ganz Unbekannte, – just da, wo sich eben auch Organisationen wie die Antifa manifestierten. Genannt seien:
Rosa LUXEMBURG, Oskar COHN, Karl KAUTSKY als Theoretiker, Otto LANDSBERG und Hugo HAASE als »Volksbeauftragte« in Berlin,
Kurt EISNER mit LEVINE, Ernst TOLLER, Erich MÜHSAM bei der Räteherrschaft 1919 in München,
EPPSTEIN, RUBEN, HAMMER, OCHEL und WOLFSTEIN beim roten Aufstand an der Ruhr 1920.
So auch die große Frau der KPD, Klara ZETKIN, die als Alterspräsidentin am 30. August 1932 den Reichstag eröffnete und dabei ihre Hoffnung ausdrückte, noch ein »Sowjetdeutschland« zu erleben. Sie war Mitbegründerin des Spartakusbundes und der Unabhängigen Sozialistischen Partei (USPD).
Um die Verklärung gewisser Personen aufrechtzuerhalten, wurde beispielsweise In West-Berlin Rosa LUXEMBURG Anfang 1988 unter der CDU-Regierung ein Denkmal gesetzt. Das Moskauer Regime hatte zig Millionen Todesopfer geopfert. Um so unverständlicher ist es, wenn heute noch in Deutschland Personen geehrt und gewürdigt werden, die eben diese Sowjetherrschaft nach dem Ersten Weltkrieg auch im Deutschen Reich durchsetzen wollten.
Zu diesen gehören Karl LIEBKNECHT und Rosa LUXEMBURG, die 1919 das noch junge Pflänzchen der werdenden Weimarer Demokratie zerstören wollten.
Die aus einer jüdischen Kaufmannsfamilie in Polen stammende Rosa LUXEMBURG (1878-1919) gehörte, zusammen mit Karl LIEBKNECHT (1871-1919), zum äußersten linken Flügel der SPD. Beide gründeten 1916 gegen die eigene Partei die sich >SpartakusgruppeSpartakusbund< nannte.
Bereits am 30. Dezember 1918 verschmolz dieser mit Bremer Linksradikalen zur »Kommunistischen Partei Deutschlands< (>KPD<).
Dass die beiden Kommunisten die Hauptschuld daran tragen, dass 1919 bei dem Putschversuch auf beiden Seiten viele Opfer zu beklagen waren, wird auch heute noch verdrängt. Über die Jahrzehnte pilgern immer noch Zehntausende zu der Gedächtnisstätte – die ursprünglichen Gräber sind nicht mehr vorhanden; sie wurden im Krieg zerstört – mit unterschiedlichen Motiven und Flugblättern, auf denen unter anderem »das gottverdammte Deutschtum zur Hölle« gewünscht (1999) oder Massenmörder wie LENIN und STALIN als Idole gezeigt werden.
Das zeigt deutlich, dass der Marxismus und die Ideologie-Gläubigkeit auch nach dem Zusammenbruch des terroristischen Sowjetsystems noch nicht aus den Köpfen verschwunden sind.
Auch heute zeigen sie Flagge, dieses Mal nur nicht in Rot, so wie das Blut, das durch deren Handeln vergossen wurde. Und so flattert eine „altbewährte“ Ideologie nun in bunten Farben über die Köpfe hinweg.
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Quelle
Nach Kosiek, Weise und Rose aus „der große Wendig“.
Fotos aus der Bertelsmann Chronik Bibliothek des 20. Jahrhunderts 1916-1919
Im Mai 1945 musste nach sechsjährigem heldenhaften Kampf die Deutsche Wehrmacht zu Lande, zu Wasser und in der Luft bedingungslos kapitulieren. Es wurde nicht – wie nach anderen Kriegen bei deutschen Siegen – ein ehrenvoller Waffenstillstand und später ein Friedensvertrag geschlossen. Alle Deutschen wurden rechtlos und der Willkür der Sieger ausgeliefert.
Es begann eine Menschenjagd ohne Beispiel. Millionen Soldaten aller Dienstgrade wurden zusammengetrieben und nach Rußland, Frankreich, England und in andere Länder zur Zwangsarbeit transportiert. Frauen und junge Mädchen wurden zu Tausenden nach Rußland verschleppt. In russischen, amerikanischen und französischen Lagern starben deutsche Soldaten zu Zehntausenden.
Sie verhungerten oder wurden ermordet.
Die Haager Landkriegsordnung und das Völkerrecht verbieten die nachträgliche grundlose Erschießung von Kriegsgefangenen. Dennoch wurde dieses Kriegsverbrechen in den letzten Monaten des Zweiten Weltkrieges, als die späteren Sieger keine Vergeltung mehr von dem zerfallenden Deutschland zu fürchten brauchten, viele Male auch von den Westalliierten verübt.
Mehrere derartige Fälle werden in anderen Beiträgen dokumentiert. Alle diese Verbrechen blieben bisher ungesühnt, weil nur die Sieger über den Besiegten urteilten.
Eine kleine „Auslese“ zur Ermordung deutscher Kriegsgefangener und weiterer Greueltaten an Soldaten und der Zivilbevölkerung in Zeiten der „Befreiung“.
• Erschießungen am 8. Mai 1945 von Bad Reichenhall
• Die Morde von Eberstetten
• Gefangenenmorde bei Jungholzhausen
• Ermordung deutscher Gefangener bei Spitze
• Mord an drei gefangenen SS-Männern
• Die Morde von Haar
• Das Massaker von Lippach
• Das Massaker von Webling 1945
• Geiselerschießungen in Reutlingen am 24.4.1945
• Über 7000 Flüchtlingskinder starben in Dänemark
• Dänische Verbrechen an Deutschen –
• Minensuchen mit bloßen Händen in Dänemark
• Die Tragödie von 5000 deutschen Offizieren
• Massenmorde an Gefangenen in Paris
• General Leclercs Kriegsverbrechen
• Schweden lieferte Deutsche den Sowjets aus
• Das Massaker auf der Insel Rab
• Rheinwiesenlager
Der Deutschen Wehrmacht wird oft vorgeworfen, dass sie in ihrem Kampf gegen die gnadenlosen Morde der völkerrechtswidrig vorgehenden Partisanen als Abschreckungsmaßnahme Erschießungsquoten von 1 zu 10 (selten mehr) angewendet habe. Alliierte haben jedoch mit viel höheren Quoten vergolten, auch in offensichtlich unbegründeten Fällen. Die US-Erschießungsquote lag über 1 zu 100.
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Gerechtigkeit auch für deutsche Soldaten!
Alfons GORBACH, der spätere österreichische Bundeskanzler, erklärte am 3. Dezember 1954 vor dem Wiener Parlament:
»Nur eine niedrige und schäbige Gesinnung kann einer so unerhörten seelischen Barbarei fähig sein, den Millionen Toten des letzten Weltkrieges und ihren Angehörigen über die Opfer hinaus auch noch den Sinn der Opfer rauben zu wollen.«
Graf VON GALEN, der Bischof v o n Münster, erklärte am 5. J u n i 1945:
»Wir wollen auch innig danken unseren christlichen Soldaten, jenen, die in gutem Glauben, das Rechte zu t u n , ihr Leben eingesetzt haben für Volk und Vaterland und auch im Kriegsgetümmel Herz und Hand rein bewahrt haben von Haß, Plünderung und ungerechter Gewalttat. Gott der Herr, der Herzen und Nieren durchforscht, richtet nicht nach dem äußeren Erfolg, sondern nach der inneren Gesinnung u n d Gewissenhaftigkeit und wird das Gute belohnen, das Böse bestrafen nach Verdienst.«
(Beide Äußerungen in: Erich SCHWINGE, Bundeswehr und Wehrmacht, Soldat im Volk, Bonn 1991, S. 23 u. 74.)
Und dann gibt es noch diese Aussage von General George Smith Patton, zu dem ich dann später, in einem anderen Beitrag noch ausführlich schreiben werde.
Er sagte: Ich habe große Achtung für die deutschen Soldaten. In Wirklichkeit sind die Deutschen das einzige anständige in Europa lebende Volk.« (Tagebucheintragung, 31. 8. 1945),
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Alle Vorgänge kann man ausführlich nachlesen im Grossen Wendig Band 2 – Richtigstellung zur Zeitgeschichte“ nachlesen mit entsprechenden Nachweisen zu allen Dokumentationen.
Weitere Quellen und Literatur
Hans LATERNSER, Verteidigung deutscher Soldaten, Bonn 1950, S. 70 ff., 123 ff., 193 ff.
Viele der geflohenen oder vertriebenen Schlesier leben heute nicht mehr. Doch sie haben es niedergeschrieben, ihren Schmerz und die Ratlosigkeit in sich, als sie durch die Straßen Breslaus gingen… Sie haben uns etwas hinterlassen. Die Toten können nicht mehr berichten, es ist die Pflicht der Nachkommen es für sie zu tun.
Am 13. Februar 1945 brach ein Sturm herein, wie ihn Breslau seit dem Mongolensturm von 1241, der Breslau niederbrannte, nicht mehr erlebt hatte. Nach der Stille des Ostersonnabends setzte am ersten Ostertag ein Trommelfeuer schwersten Kalibers auf die deutschen Stellungen und die Stadt ein. Schwere Bombenangriffe gingen hernieder.
Dass die Besatzung und Bevölkerung auch weiter sechs Wochen durchhielt, war vor allem das Wissen darum, dass dieses Stadt, über die täglich und stündlich der Feuersturm des Angreifers aus den weiten Ebenen Asien dahin raste, seit 700 und mehr Jahren deutsch war und geblieben ist, das diese Stadt schon einmal der grauenvollen Umschließung der asiatischen Horden des Dschingis-Khan ihr Deutschtum bewahrte und trotzig erkämpfte, dass diese Stadt und Festung der erste große zentrale Mittelpunkt europäischer Kultur an der Schwelle des großen asiatischen Tieflandes war.
Diese zweihunderttausend deutschen Männer und Frauen haben in der Tiefe ihrer Seele vielleicht darum gewusst, dass europäische Kultur im Kampf der Geister und im Kampf der Schwerter gegenüber der Tyrannei jedweder Art jeden Tag neu erkämpft und errungen werden muss, und das nur tapferster und äußerster Kampf um diese Dinge die Berechtigung verleiht, das Licht Europas einmal wieder an diese Stelle zu tragen, wenn es auch jetzt im Sturm der Raserei verlöschen musste.
Vielleicht war es so!
7. Mai – die Festung Breslau ist gefallen. Der Kampf um Schlesien war zu Ende, was folgte, war die menschenunwürdige Austreibung einer Bevölkerung aus ihrer Heimat, um die sie gearbeitet, gelitten und gestritten hatte, wie alle deutschen Menschen im deutschen Osten.
Deutsche Soldaten in Gefangenschaft – Vom Schicksal der deutschen Kriegsgefangenen
Es zählt wohl zu den brutalsten und erschütterndsten Vergehen an unseren deutschen Soldaten. Im Mai 1945 befanden sich viele Soldaten in jugoslawischer Kriegsgefangenschaft.
Im Mai 1945 ereignete sich ein besonders grausames, heute weithin vergessenes Massaker an Deutschen in Jugoslawien. Es geschah auf der heute von Touristen, auch vielen Bundesbürgern, gern besuchten Adria-Insel Rab. Mehr als vierzig Jahre nach dem damaligen Geschehen gab im Jahre 1986 ein in Kanada lebender ehemaliger Angehöriger von TITOS Partisanen an, dass sich im Mai 1945 s auf der Insel Rab rund 3500 deutsche Soldaten ergeben hätten.
Er teilte dann wörtlich mit: »Diese Kriegsgefangenen wurden von den Partisanen auf alle mögliche Art gefoltert und gequält. Danach wurden sie in einen Bunker geführt, der noch aus der Zeit des Königreiches Jugoslawien stammte. Man band ihnen die Hände mit Draht auf den Rücken und mauerte den Eingang zu. Die Türen wurden zubetoniert. So starben alle diese Deutschen in dieser gewaltigen Grabkammer. Das Grab befindet sich in einem mit Fichten bewachsenen Hügel unweit des Hotels >Imperial
Ein Verbrechen, dass noch keinen Namen trägt – wir sollten daran erinnern!
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Quelle
Mitteilung des „Ostpreußenblatts“ über die Einmauerung von 3500 deutschen Soldaten in einem Bunker auf der jugoslawischen Insel Rab nach Ende des Zweiten Weltkrieges (G-SIG: 10051844)
10. Wahlperiode Bundestag
Ungesühntes Kriegs verbrechen«, in: Der Republikaner, Nr. 3,1986.
J Paul CARELL U. Günter BÖDDEKER,
Die Gefangenen, Ullstein, München 1980 Kapitel »Sühnemärsche in Jugoslawien«, S. 200—216.
Wissenschaftliche Kommission für deutsche Kriegsgefangenengeschichte,
Zur Geschichte der deutschen Kriegsgefangenen des Zweiten Weltkrieges, 15 Bde., München
1962- 1974, insbesondere Bd. 1/1 u. 1/2: Kurt W. BÖHME, Die deutschen Kriegsgefangenen in Jugoslawien, München 1962/64.
Donau schwäbische Kulturstiftung (Hg,), Leidensweg der Deutschen im kommunistischen
Jugoslawien, 4 Bde., Donau schwäbische Kulturstiftung, München 1991Massengrab mit deutschen Soldaten entdeckt
»Verbrechen der Tito-Banden«; Johann Georg REISSMÜLLER, » Am schlimmsten war es in Jugoslawien«, in: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 31. 10. 1990.
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Weiteres zu den Greueltaten im Beitrag im Kommentar.
In Istrien sollen deutsche Gefangene von TITOS Partisanen lebend in die Karsthöhlen geworfen worden sein.
In der kroatischen Gemeinde Harmica ist ein Massengrab aus dem Zweiten Weltkrieg mit den sterblichen Überresten von schätzungsweise 4500 Menschen entdeckt worden. Bei den Toten soll es sich um deutsche Soldaten handeln.
Zagreb – In Kroatien ist ein Massengrab aus dem Zweiten Weltkrieg mit Leichen deutscher Soldaten entdeckt worden. Das Grab mit den sterblichen Überresten von schätzungsweise 4500 Menschen liege bei der Gemeinde Harmica direkt an der Grenze zu Slowenien, berichtete der stellvertretende Vorsitzende der kroatischen Menschenrechtsorganisation Helsinki Komitee, Zvonimir Cicak.
Die Soldaten gehörten zur sogenannten „Blauen Division“ der Wehrmacht und seien im Mai 1945 von jugoslawischen Partisanen getötet worden.
Das Helsinki Komitee habe der kroatischen Staatsanwaltschaft Knochen aus diesem Grab vorgelegt, die von Bauern bei der Arbeit auf ihren Äckern zutage gefördert worden seien, sagte Cicak weiter. Es sei ein Antrag zur Exhumierung der sterblichen Überreste gestellt worden. Nach diesen Informationen sollen sich unter den Getöteten rund 500 deutsche Offiziere befinden.
Über andere Schicksale der knapp 200000 deutschen Soldaten, die den jugoslawischen Partisanen in die Hände fielen, berichten CARELL (Paul Schmidt (1911-1997) nannte sich selbst Carell) und Günther BÖDDEKER (1933-2012) in ihrer Monographie mit vielen Zitaten aus der regierungsamtlichen Dokumentation über die deutschen Kriegsgefangenen